Konsequenz aus dem Messfehler vom 07.08.: der Vergleich lief nur, wenn jemand
daran dachte - und als er lief, war er falsch gebaut.
1) core/stichprobe.py - die Praevention ist KONSTRUKTIV, nicht ermahnend:
entkoppeln() / anteil_ci() / unterscheidbar() / schluessel_level_stunde().
Regel: vor jeder berichteten Rate entkoppeln, jede Aussage ueber einen
Unterschied mit Konfidenzintervall belegen. Die Zeilen in
pbreak_predictions und recommendations sind nicht unabhaengig.
8 Tests, darunter einer, der die reale Konstellation nachspielt
(roh 77 %, entkoppelt 33 %).
Fallstrick beim Bau, gefunden weil ich es laufen liess: ein sqlite3-Cursor
liefert Tupel, keine dicts - die Feldangabe akzeptiert jetzt Namen UND
Spaltennummern.
2) analyze_divergence.sec_d0 war selbst der Fehler. Es mittelte AVG(p_break)
ueber ALLE Rohzeilen und flaggte bei Delta > 8 Pp:
vorher 1058 rohe Zeilen, Delta +8,7 Pp -> ALARM
jetzt 110 entkoppelte, 37,6 % liegt in [37,3 ... 55,5] % -> OK
Der Waechter haette heute also einen Fehlalarm produziert - genau den, dem
ich elf Hypothesen lang nachgegangen bin.
3) NEU: Abschnitt E "GLEICHES FENSTER" (--backtest). Rechnet den Backtest ueber
genau den Live-Zeitraum und haelt ihn gegen das Intervall der entkoppelten
Live-Rate. Erster Lauf: live 46,4 % [37,3 ... 55,5] gegen Backtest 43,9 %
-> im Intervall, kein Befund.
4) Eingebaut in den Wochenreport (weekly_review._divergenz_section, montags
07:30 per Mail + Telegram), mit demselben Fail-safe wie der
Squeeze-Abschnitt. Bewusst NICHT in den pre-commit-Hook: der braucht MT5 und
Minuten, Stufe 1 muss bei ~5 s bleiben.
Ausserdem ein Rechenfehler in meinem ersten Entwurf behoben (p_break steht in
der DB bereits in Prozent, ich hatte zusaetzlich skaliert -> "3763,9 %") und
ein \n-Heredoc-Fall, der genau gegen die dokumentierte Regel verstiess.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>