Strukturfund vorweg: exit_model.simulate nimmt EINEN atr fuer SL, TP, Trail und
Breakeven - und alle Backtests uebergeben ATR_M5. Live kommt der SL aus ATR_M15
(Median 1,80x groesser). Praktisch jede Projekt-Messung modelliert damit
2,0xATR_M5, waehrend live ~4,0xATR_M5 gilt. Einzige bisherige Ausnahme war
backtest_sl_width.py.
Gemessen auf der NEUEN Level-Entry-Population (80k, 2 Halbjahre, nur die
SL-Basis variiert):
SQUEEZE: Ertrag ist ein Wash - alle Varianten innerhalb eines Standardfehlers,
und die einzige beidhaelftig bessere Zelle (2,5) hat schlechtere Nachbarn.
WELLE: der weite Live-SL ist in BEIDEN Haelften der beste, jede Verengung
kostet.
Der einzige robuste Unterschied ist das Tail-Risiko: Worst-Case -8,83 xATR
(live, Squeeze H2) gegen -2,94 bei 2,5xATR_M5 = Faktor 3. Bei 3,5 Lots sind das
~-890 EUR gegen ~-300 EUR im schlechtesten Einzeltrade.
Antwort auf die Frage: vertretbar ja, aber als Risiko- und nicht als
Ertragsentscheidung. Saubere Umsetzung waere quellen-abhaengig (M5-ATR nur bei
auto_squeeze) - strukturell begruendet, nicht data-mined. Nicht gebaut.
Reproduziert NICHT backtest_sl_tf_mismatch.py (23.07.): dort Einstieg am
Bar-Close, hier am Level - der Einstiegspreis hat den Befund gedreht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>