Erster vollstaendiger Durchlauf von docs/review-prompt.md. KEINE
Strategie-Aenderung - alles Telemetrie, Doku und toter Code.
1) analyze_divergence.py kannte keine Epochen und war damit selbst
driftanfaellig. D0 mischte Vorhersagen des alten und des am 31.07.
nachtrainierten P(break)-Modells und meldete dessen Fehlkalibrierung als
aktuellen Alarm (das neue Modell hat n=0, Markt seit Fr zu). B las die
Prae-Migrations-NULLs von block_reason als blinden Fleck. C druckte bei
0 Zeilen ein "OK", obwohl es fehlende Daten waren. Neu: _EPOCHS + _clamp().
2) Konsens-Pfeil AR;K: der MQL5-Export rechnete im ~5-s-Takt ein komplettes
zweites _verdict(), obwohl der Indikator die Zeile seit v1.33 per Default
verwirft. Neu [trading] export_consensus_arrow (Default false).
Verifiziert ueber die exportierte CSV: AR;K weg, AR;L und AR;S bleiben.
3) /api/autosqueeze loggt jetzt die Herkunft ([WEB] ...) wie /api/autosignal.
Vorher war ein Zustandswechsel nicht als Nutzeraktion belegbar.
4) CLAUDE.md: die Reversal-Kennzahl "OR +0,185 / PF 1,35 / 70 %" stand
unkorrigiert an der Fundstelle, die Widerlegung 2000 Zeilen weiter im
Legacy-Recheck. Korrektur an die Fundstelle geholt.
5) core/notify.py: zwei tote "import datetime" entfernt (beide Funktionen
nutzen _time), funktional nachgetestet.
Geprueft und sauber: 0 fehlende Frontend-IDs von 86, nur 2 Config-Schluessel
ohne Leser (beide dokumentiert dormant), Snapshot-Median 13 ms und alle
DB-Abfragen <13 ms -> keine Performance-Massnahme, 124 Datei- und 83
Funktionsreferenzen in CLAUDE.md stimmen.
Zwischenverdacht zurueckgezogen: "block_reason erklaert nur 33 % der WARTEN"
war ein Migrations-Artefakt; seit 01.08. 100 % Abdeckung.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Behebt die strukturelle Schwachstelle, die heute dreimal zugeschlagen hat:
Komponenten werden unter anderen Bedingungen BETRIEBEN als VALIDIERT.
Track B schuetzt gegen Overfitting, nicht gegen Deployment-Drift.
STUFE 1 (core/trailing.py): _MULT_BY_TF durchgehend 1,5 (vorher M15 2,0 /
M30 2,5 / H1 3,0) und _MULT_BREAKOUT_ADD 0,5 -> 0,0. Die Staffelung war nie
gemessen; backtest_trailing.py validiert nur 1,5 und die breiteren Werte
sind dort messbar schlechter (80k Bars, 2 Halbjahre):
mult 1,5 H1 SigmaR -249 · H2 +1252 · Worst -1,50
mult 2,0 H1 SigmaR -412 · H2 +1187 · Worst -2,00
mult 2,5 H1 SigmaR -1367 · H2 +1450 · Worst -2,50
Auf M30 fuhr der Bot also 5,5x schlechteres H1 und einen 67 % groesseren
Einzelverlust; bei Breakouts waren es 3,0 - nie getestet. Relevant, weil die
TF-Heuristik oft auf M15/M30 landet (31.07.: 19 von 33 Phasen).
STUFE 2a (wave_rec/history/engine): jede Empfehlung loggt einen
maschinenlesbaren block_reason - deadband, dead_hour, eia, htf_counter,
stretch, min_conf, breakout_pending, entry_room, no_data, stale. DB migriert
(Backup angelegt). Ohne den war nicht feststellbar, WELCHES der Gates die
93 % WARTEN erzeugt (Backtest-Erwartung ~43 %).
STUFE 2b (analyze_divergence.py, NEU): haelt vier Dinge gegen die
Backtest-Erwartung - A Signal-Verteilung, B Gate-Anteile inkl.
"im Backtest modelliert?", C TF-Wechsel-Rate, D0 Modell-Kalibrierung,
D Merkmals-Drift gegen _PB_MU/_SD.
LEHRE AUS DEM BAU SELBST: die Merkmals-Drift (D) haette den realen Fehler
NICHT gefangen - mom3 lag nur 0,50 Sigma unter mu, bei Gewicht 1,43 wurden
daraus aber -0,71 im Logit (23 % statt 41 % vorhergesagt). Deshalb ist D0
der schaerfere Test und die D-Schwelle auf 0,5 Sigma gesetzt.
Erster Lauf nach dem Fix bestaetigt das Nachtraining live:
D0 = 27,0 % vorhergesagt vs 28,0 % real (vorher 23 vs 41).
Stufe 3 (geteilter Exit-Kern) bleibt offen, spaeter und einzeln.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>