Live-Code von Backtest-Skript entkoppelt: core/squeeze_scan.py

core/engine.py (squeeze_monitor) und weekly_review.py importierten
backtest_breakout_squeeze - die Abhaengigkeitsrichtung war verkehrt:
ein Fehler im Backtest konnte den laufenden Bot treffen.

Schwerer wog, WIE die Parameter hineinkamen:

    BQ._N = _SQ_N; BQ._K = _SQ_K

Das mutiert Modul-Globale eines Backtests, wirkt prozessweit und damit auf
jeden anderen Nutzer desselben Moduls im selben Prozess. Die Werte weichen
real ab (Backtest _N=12, live _SQ_N=10).

Geloest ueber core/squeeze_scan.py - Parameter stehen in der Signatur.
backtest_breakout_squeeze.py leitet nur noch weiter, damit es EINE
Implementierung gibt statt zweier (der sim_run/_ema_series-Fehler).

Der Exit ist bewusst NICHT mitrepariert: exit_legacy ist eine bitgenaue
Kopie inkl. seiner Abweichungen vom kanonischen Exit (Trail 1,5 statt 1,0,
kein Lock/Time-Stop/TP, max_hold 288 statt 200). Damit misst der B4-Monitor
gegen einen veralteten Exit - separater, offener Befund. Ihn hier still
mitzuaendern haette die Vergleichsgrundlage verschoben.

Bitgenauigkeit bewiesen (tests/test_squeeze_scan.py): die alte Fassung liegt
eingefroren im Test und laeuft gegen die neue ueber 500 synthetische Reihen
x 3 Multiplikatoren. Ein Vorher/Nachher-Lauf waere ungueltig gewesen - der
Backtest zieht Bars live aus MT5, das Fenster verschiebt sich staendig.

Test selbst per Mutationsprobe geprueft: 5 von 6 eingebauten Fehlern schlagen
an, der sechste (d>0 -> d>=0) ist beweisbar aequivalent, da d nur +-1 ist.

Live-Gegenprobe auf 9000 M5-Bars: n=112, Treffer 44%, OeR +0,178, PF 1,26.

Aktivierung beim naechsten Neustart - bei offener Position kein Neustart fuer
eine verhaltensneutrale Aenderung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Axel Hocks
2026-08-07 07:21:45 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+62
View File
@@ -4731,6 +4731,68 @@ Signal-Eingriffe sind gescheitert, und die gemessene Stärke des Users liegt in
AUSWAHL, nicht in einer Regel. Ein Modul, das ihm seine eigene Historie zur aktuellen
Lage zeigt, spielt auf diese Stärke; eines das für ihn einsteigt, ersetzt sie.
## ⚠⚠ LIVE-CODE HING AN EINEM BACKTEST-SKRIPT — behoben 2026-08-07
**Befund:** `core/engine.py` (`squeeze_monitor`) und `weekly_review.py` importierten
**`backtest_breakout_squeeze`**. Die Abhängigkeitsrichtung war damit verkehrt herum:
„Backtests sind nur Dokumentation" stimmte nicht — ein Fehler dort konnte den
laufenden Bot treffen.
⚠ **Der schwerere Teil war nicht der Import, sondern wie die Parameter hineinkamen:**
```python
BQ._N = _SQ_N; BQ._K = _SQ_K # Modul-Globale eines Backtests mutieren
```
Das wirkt **prozessweit** und damit auf jeden anderen Nutzer desselben Moduls im
selben Prozess. Dass die Werte real abweichen, ist keine Theorie: der Backtest-Default
ist `_N=12`, live gilt `_SQ_N=**10**`. Wer das Skript nach dem Monitor-Aufruf im selben
Prozess benutzt hätte, hätte still mit Live- statt Backtest-Parametern gerechnet.
**Gelöst: `core/squeeze_scan.py`**`atr_series` · `exit_legacy` · `scan`, alle
Parameter in der **Signatur** statt in Modul-Globalen. `engine`/`weekly_review` rufen
`core` auf; `backtest_breakout_squeeze.py` leitet nur noch weiter, damit es **eine**
Implementierung gibt statt zweier, die auseinanderdriften (der Fehler, den das Projekt
bei `sim_run`/`_ema_series` — Kopien in ≥6 Skripten — schon einmal gemacht hat).
⚠⚠ **DER EXIT WURDE BEWUSST NICHT MITREPARIERT.** `exit_legacy` ist eine bitgenaue
Kopie inklusive seiner Abweichungen vom kanonischen Live-Exit (`exit_model.LIVE`):
| | Squeeze-Backtest / B4-Monitor | LIVE |
|---|---|---|
| Trail | **1,5** | **1,0** (seit 31.07.) |
| Lock-Phase | keine | ja |
| Time-Stop | keiner | 120 min |
| Initial-TP | keiner | 3,5×ATR |
| max_hold | 288 | 200 |
**Das ist ein FÜNFTES Exit-Modell** neben den drei aus dem Stufe-3-Refactor und dem
kanonischen. Der B4-Monitor („Entry-Edge · Mechanik") misst also gegen einen
**veralteten** Exit. Das hier stillschweigend mitzuändern hätte die Vergleichsgrundlage
des Monitors verschoben, ohne dass es jemand merkt — **offener Befund, eigene
Entscheidung.** ⚠ Beim Umstellen ist die Erwartungsspanne (+0,14…+0,23 ØR) mit
neu zu bestimmen; sie stammt aus Messungen mit genau diesem Exit.
**Bitgenauigkeit BEWIESEN, nicht behauptet** (`tests/test_squeeze_scan.py`, 5 Tests):
die alte Fassung liegt **eingefroren** im Test (wörtlich aus `git show HEAD:…`) und
läuft gegen die neue über **500 synthetische Kursreihen × 3 Multiplikatoren**.
⚠ Ein Vorher/Nachher-Lauf des Backtests wäre **ungültig** gewesen: er zieht seine Bars
live aus MT5, das Fenster verschiebt sich mit jeder Minute — gleiche Zahlen wären
Zufall, verschiedene kein Beleg. Die Reihen wechseln blockweise die Vola, sonst liegt
der ATR immer über oder immer unter `_ATRMIN` und Kompressions-Bedingung, Filter und
Cooldown werden nie durchlaufen. Zusätzlich prüft der Test, dass überhaupt >500
Ausbrüche entstehen — „beide finden nichts" ist kein Nachweis von Gleichheit.
**Der Test wurde selbst geprüft (Mutationsprobe):** 6 gezielte Fehler in
`squeeze_scan.py` eingebaut — Trail 1,5→1,4 · Breakeven 1,3→1,2 · Cooldown +1 Bar ·
Ausbruchs-Level +0,1 % · ATR-Fenster +1 Bar schlagen **alle** an. Der sechste
(`d > 0``d >= 0`) nicht — **kein Test-Loch, sondern beweisbar äquivalent**: `d` ist
im ganzen Pfad nur ±1, die beiden Vergleiche unterscheiden sich allein bei `d == 0`.
⚠ Ein grüner Test ohne Mutationsprobe belegt nichts — dieselbe Fehlerklasse
(„Erfolg melden, wo nichts geprüft wurde") ist am 07.08. viermal aufgetreten.
Live-Gegenprobe auf 9.000 M5-Bars mit den echten Live-Parametern: n=112, Treffer 44 %,
**ØR +0,178, PF 1,26** — im dokumentierten Erwartungsband.
**Aktivierung steht aus:** zum Zeitpunkt des Umbaus lief eine offene Position
(2,47 Lots); ein Neustart hätte ihr 1020 s Trailing/Time-Stop/Notfall-Stop genommen
für eine Änderung, die per Test **nichts** am Verhalten ändert. Greift beim nächsten
regulären Neustart.
## Backtest-Audit 2026-08-04 — rechnen die Skripte noch korrekt?
**Anlass:** User-Frage nach dem `angle=`-Fund in `backtest_auto_signal.py`. Prüfung
+22 -43
View File
@@ -19,30 +19,27 @@ _COOL = 12 # Cooldown nach einem Trade (Bars) gegen Überlappung
_K = 0.1 # Ausbruch k×ATR über/unter die Box-Grenze
# ⚠⚠ DIE MECHANIK LIEGT SEIT 2026-08-07 IN `core/squeeze_scan.py`.
# Grund: `core/engine.py` und `weekly_review.py` haben sie von HIER importiert —
# LIVE-Code, der an einem Backtest-Skript haengt, und die Live-Parameter wurden
# ueber MUTIERTE Modul-Globale (`BQ._N = ...`) eingeschleust. Beides ist behoben.
# Hier bleiben nur duenne Weiterleitungen, damit es EINE Implementierung gibt und
# nicht zwei, die auseinanderdriften — der Fehler, den dieses Projekt bei
# `sim_run`/`_ema_series` (Kopien in >=6 Skripten) schon einmal gemacht hat.
# ⚠ Die Zahlen dieses Backtests bleiben unveraendert: bitgenau geprueft in
# `tests/test_squeeze_scan.py` (500 synthetische Kursreihen).
from core.squeeze_scan import atr_series as _core_atr
from core.squeeze_scan import exit_legacy as _core_exit
from core.squeeze_scan import scan as _core_scan
def _atr_series(H, L, C, p=14):
t = [0.0]
for i in range(1, len(C)):
t.append(max(H[i]-L[i], abs(H[i]-C[i-1]), abs(L[i]-C[i-1])))
out = [None]
for i in range(1, len(C)):
seg = t[max(1, i-p+1):i+1]
out.append(sum(seg)/len(seg))
return out
return _core_atr(H, L, C, p)
def sim(entry, d, atr, H, L, C, j0, sl_atr=2.0, trail=1.5, trail_on=0.3, be_on=1.3):
eff = entry - d*sl_atr*atr; hw = entry
end = min(j0+_MAXH, len(C)-1); exit_px = C[end]
for j in range(j0, end+1):
hi, lo = H[j], L[j]
if (lo <= eff) if d > 0 else (hi >= eff): exit_px = eff; break
hw = max(hw, hi) if d > 0 else min(hw, lo)
prof = (C[j]-entry)*d
if prof >= trail_on*atr:
cand = hw - d*trail*atr
if prof >= be_on*atr: cand = max(cand, entry) if d > 0 else min(cand, entry)
eff = max(eff, cand) if d > 0 else min(eff, cand)
return (exit_px-entry)*d/atr
return _core_exit(entry, d, atr, H, L, C, j0, sl_atr=sl_atr, trail=trail,
trail_on=trail_on, be_on=be_on, max_hold=_MAXH)
def rep(name, Rs):
@@ -55,29 +52,11 @@ def rep(name, Rs):
def scan(H, L, C, A, SP, point, lo_i, hi_i, squeeze_mult):
"""Ein Durchlauf: sammelt R (netto) je Breakout. Rs_any = ALLE Box-Ausbrüche,
Rs_sq = nur die mit Squeeze (Box<=squeeze_mult×ATR). i springt nach jedem
Breakout um _COOL vor (Überlappungsschutz) — für beide Listen identisch."""
def cost(i, atr): return (SP[i] if SP[i] > 0 else 0.0225)/atr
Rs_sq = []; Rs_any = []
i = max(lo_i, _N+15)
while i < min(hi_i, len(C)-_MAXH-1):
atr = A[i]
if not atr or atr < _ATRMIN: i += 1; continue
boxHi = max(H[i-_N:i]); boxLo = min(L[i-_N:i]); box = boxHi-boxLo
squeezed = box <= squeeze_mult*atr
hit = None
for j in range(i, min(i+_W, len(C)-_MAXH-1)):
up = boxHi + _K*atr; dn = boxLo - _K*atr
if H[j] >= up: hit = (j, 1, up); break
if L[j] <= dn: hit = (j, -1, dn); break
if hit is None: i += 1; continue
j, d, lvl = hit
R = sim(lvl, d, atr, H, L, C, j+1) - cost(j, atr)
Rs_any.append(R)
if squeezed: Rs_sq.append(R)
i = j + _COOL
return Rs_sq, Rs_any
"""Weiterleitung auf `core.squeeze_scan.scan` mit den Modul-Globalen dieses
Skripts als Parameter (`main()` variiert `_N`/`_K` beim Sweep)."""
return _core_scan(H, L, C, A, SP, point, lo_i, hi_i, squeeze_mult,
box_n=_N, k=_K, atr_min=_ATRMIN, fenster=_W,
cooldown=_COOL, max_hold=_MAXH)
def main():
+11 -4
View File
@@ -3524,12 +3524,19 @@ class TradingEngine:
try:
m5 = self._fetch_m5_monitor()
if m5 and len(m5["C"]) >= 300:
import backtest_breakout_squeeze as BQ
# ⚠ Frueher: `import backtest_breakout_squeeze as BQ` PLUS
# `BQ._N = ...; BQ._K = ...`. Damit haing LIVE-Code an einem
# Backtest-Skript, und die Live-Parameter wurden ueber MUTIERTE
# MODUL-GLOBALE eingeschleust (prozessweit wirksam). Jetzt liegt
# die Mechanik in `core/` und die Parameter stehen in der
# Signatur. Verhalten unveraendert (bitgenau geprueft,
# `tests/test_squeeze_scan.py`).
from core.squeeze_scan import atr_series, scan
from core.wave_rec import _SQ_N, _SQ_MULT, _SQ_K
BQ._N = _SQ_N; BQ._K = _SQ_K
H, L, C, SP = m5["H"], m5["L"], m5["C"], m5["SP"]
A = BQ._atr_series(H, L, C)
sq, _ = BQ.scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), _SQ_MULT)
A = atr_series(H, L, C)
sq, _ = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), _SQ_MULT,
box_n=_SQ_N, k=_SQ_K)
n = len(sq)
if n:
w = sum(1 for x in sq if x > 0); s = sum(sq)
+126
View File
@@ -0,0 +1,126 @@
"""Box-Ausbruchs-Scan — die geteilte Mechanik hinter dem Squeeze-Setup.
⚠⚠ WARUM ES DIESES MODUL GIBT (2026-08-07). `core/engine.py` und
`weekly_review.py` importierten bis dahin **`backtest_breakout_squeeze`**, also
LIVE-Code, der von einem Backtest-Skript abhing. Zwei Folgen:
1. Die Abhaengigkeitsrichtung war verkehrt. „Backtests sind nur Dokumentation"
stimmte nicht — ein Fehler dort konnte den laufenden Bot treffen.
2. Schlimmer: die Aufrufer haben **Modul-Globale des Backtests mutiert**
(`BQ._N = ...; BQ._K = ...`), um Live-Parameter einzuschleusen. Das wirkt
prozessweit und damit auf jeden anderen Nutzer desselben Moduls im selben
Prozess.
Hier stehen die Parameter deshalb in der Signatur, nicht in Modul-Globalen.
⚠⚠ DER EXIT IST EIN PARAMETER, UND DAS IST ABSICHT. `exit_legacy` unten ist eine
BITGENAUE Kopie des Exits aus `backtest_breakout_squeeze.sim` — inklusive seiner
Abweichungen vom kanonischen Live-Exit (`core/exit_model.LIVE`):
Trail 1,5 statt 1,0 · KEINE Lock-Phase · KEIN Time-Stop · KEIN TP ·
max_hold 288 statt 200
Damit bleiben die dokumentierten Zahlen des Backtests UND das Verhalten des
B4-Monitors zunaechst unveraendert — der Umbau ist reine Struktur.
⚠ Dass der B4-Monitor damit gegen einen VERALTETEN Exit misst, ist ein separater,
offener Befund (s. CLAUDE.md). Ihn hier stillschweigend mitzuaendern haette die
Vergleichsgrundlage des Monitors verschoben, ohne dass es jemand merkt.
"""
from __future__ import annotations
from typing import Callable
# Vorgaben = der bisherige Stand aus `backtest_breakout_squeeze.py`, damit
# Aufrufer ohne explizite Angabe exakt dasselbe bekommen wie vorher.
BOX_N_STD = 12 # Box-Laenge in Bars
FENSTER_STD = 24 # Fenster nach der Box, in dem der Ausbruch fallen muss
COOLDOWN_STD = 12 # Vorsprung nach einem Trade (Ueberlappungsschutz)
K_STD = 0.1 # Ausbruch k×ATR ueber/unter die Box-Grenze
ATRMIN_STD = 0.12
MAXH_STD = 288 # Haltedauer-Obergrenze des Legacy-Exits
def atr_series(H: list, L: list, C: list, p: int = 14) -> list:
"""Gleitender ATR — bitgenau wie `backtest_breakout_squeeze._atr_series`."""
tr = [0.0]
for i in range(1, len(C)):
tr.append(max(H[i] - L[i], abs(H[i] - C[i - 1]), abs(L[i] - C[i - 1])))
out = [None]
for i in range(1, len(C)):
seg = tr[max(1, i - p + 1):i + 1]
out.append(sum(seg) / len(seg))
return out
def exit_legacy(entry, d, atr, H, L, C, j0, *, sl_atr=2.0, trail=1.5,
trail_on=0.3, be_on=1.3, max_hold=MAXH_STD) -> float:
"""⚠ BITGENAUE Kopie von `backtest_breakout_squeeze.sim` — bewusst inklusive
ihrer Abweichungen vom kanonischen Exit (s. Modul-Docstring). Nicht fuer
neuen Code verwenden; dort gehoert `core.exit_model.simulate` hin."""
eff = entry - d * sl_atr * atr
hw = entry
end = min(j0 + max_hold, len(C) - 1)
exit_px = C[end]
for j in range(j0, end + 1):
hi, lo = H[j], L[j]
if (lo <= eff) if d > 0 else (hi >= eff):
exit_px = eff
break
hw = max(hw, hi) if d > 0 else min(hw, lo)
prof = (C[j] - entry) * d
if prof >= trail_on * atr:
cand = hw - d * trail * atr
if prof >= be_on * atr:
cand = max(cand, entry) if d > 0 else min(cand, entry)
eff = max(eff, cand) if d > 0 else min(eff, cand)
return (exit_px - entry) * d / atr
def scan(H, L, C, A, SP, point, lo_i, hi_i, squeeze_mult, *,
box_n: int = BOX_N_STD, k: float = K_STD, atr_min: float = ATRMIN_STD,
fenster: int = FENSTER_STD, cooldown: int = COOLDOWN_STD,
max_hold: int = MAXH_STD,
exit_fn: Callable | None = None) -> tuple[list, list]:
"""Ein Durchlauf: sammelt R (netto) je Ausbruch.
Rueckgabe `(Rs_sq, Rs_any)` — `Rs_any` = ALLE Box-Ausbrueche (die Kontrolle),
`Rs_sq` = nur die aus einer KOMPRESSION (Box ≤ `squeeze_mult`×ATR). Der
Vergleich der beiden ist es, der den Squeeze ueberhaupt validiert hat.
`i` springt nach jedem Ausbruch um `cooldown` vor — fuer beide Listen gleich.
⚠ `point` wird nicht mehr benutzt (SP kommt bereits in Preis), bleibt aber in
der Signatur, damit bestehende Aufrufe unveraendert funktionieren.
"""
ex = exit_fn or (lambda e, d, a, h, l, c, j: exit_legacy(
e, d, a, h, l, c, j, max_hold=max_hold))
def kosten(i, atr):
return (SP[i] if SP[i] > 0 else 0.0225) / atr
Rs_sq: list = []
Rs_any: list = []
i = max(lo_i, box_n + 15)
while i < min(hi_i, len(C) - max_hold - 1):
atr = A[i]
if not atr or atr < atr_min:
i += 1
continue
box_hi = max(H[i - box_n:i])
box_lo = min(L[i - box_n:i])
komprimiert = (box_hi - box_lo) <= squeeze_mult * atr
treffer = None
for j in range(i, min(i + fenster, len(C) - max_hold - 1)):
oben = box_hi + k * atr
unten = box_lo - k * atr
if H[j] >= oben:
treffer = (j, 1, oben)
break
if L[j] <= unten:
treffer = (j, -1, unten)
break
if treffer is None:
i += 1
continue
j, d, lvl = treffer
R = ex(lvl, d, atr, H, L, C, j + 1) - kosten(j, atr)
Rs_any.append(R)
if komprimiert:
Rs_sq.append(R)
i = j + cooldown
return Rs_sq, Rs_any
+170
View File
@@ -0,0 +1,170 @@
"""Beweist, dass `core/squeeze_scan.py` BITGENAU dasselbe rechnet wie der Code,
der bis 2026-08-07 in `backtest_breakout_squeeze.py` stand.
⚠⚠ WARUM DIESER TEST SO GEBAUT IST. Der uebliche Weg — den Backtest einmal vor
und einmal nach dem Umbau laufen lassen und die Zahlen vergleichen — ist hier
UNGUELTIG: er zieht seine Bars live aus MT5, und dieses Fenster verschiebt sich
mit jeder Minute. Gleiche Zahlen waeren Zufall, verschiedene kein Beleg.
Deshalb liegt die ALTE Fassung unten als eingefrorene Referenz (woertlich aus
`git show HEAD:backtest_breakout_squeeze.py`, Stand vor dem Umbau) und wird auf
SYNTHETISCHEN, deterministischen Kursreihen gegen die neue gehalten.
Das ist die Migrations-Regel aus `core/exit_model.py`, angewandt: ein Backtest
darf nur dann auf geteilten Code umgestellt werden, wenn er danach DIESELBEN
Zahlen liefert — sonst ist es keine Refaktorierung, sondern eine unbemerkte
Aenderung der Messgrundlage.
"""
import random
from core.squeeze_scan import atr_series, exit_legacy, scan
# ───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
# REFERENZ — eingefroren, NICHT anfassen. Aenderungen gehoeren nach core/.
# ───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
_MAXH = 288
_ATRMIN = 0.12
_N = 12
_W = 24
_COOL = 12
_K = 0.1
def _ref_atr(H, L, C, p=14):
t = [0.0]
for i in range(1, len(C)):
t.append(max(H[i]-L[i], abs(H[i]-C[i-1]), abs(L[i]-C[i-1])))
out = [None]
for i in range(1, len(C)):
seg = t[max(1, i-p+1):i+1]
out.append(sum(seg)/len(seg))
return out
def _ref_sim(entry, d, atr, H, L, C, j0, sl_atr=2.0, trail=1.5, trail_on=0.3,
be_on=1.3):
eff = entry - d*sl_atr*atr; hw = entry
end = min(j0+_MAXH, len(C)-1); exit_px = C[end]
for j in range(j0, end+1):
hi, lo = H[j], L[j]
if (lo <= eff) if d > 0 else (hi >= eff): exit_px = eff; break
hw = max(hw, hi) if d > 0 else min(hw, lo)
prof = (C[j]-entry)*d
if prof >= trail_on*atr:
cand = hw - d*trail*atr
if prof >= be_on*atr: cand = max(cand, entry) if d > 0 else min(cand, entry)
eff = max(eff, cand) if d > 0 else min(eff, cand)
return (exit_px-entry)*d/atr
def _ref_scan(H, L, C, A, SP, point, lo_i, hi_i, squeeze_mult):
def cost(i, atr): return (SP[i] if SP[i] > 0 else 0.0225)/atr
Rs_sq = []; Rs_any = []
i = max(lo_i, _N+15)
while i < min(hi_i, len(C)-_MAXH-1):
atr = A[i]
if not atr or atr < _ATRMIN: i += 1; continue
boxHi = max(H[i-_N:i]); boxLo = min(L[i-_N:i]); box = boxHi-boxLo
squeezed = box <= squeeze_mult*atr
hit = None
for j in range(i, min(i+_W, len(C)-_MAXH-1)):
up = boxHi + _K*atr; dn = boxLo - _K*atr
if H[j] >= up: hit = (j, 1, up); break
if L[j] <= dn: hit = (j, -1, dn); break
if hit is None: i += 1; continue
j, d, lvl = hit
R = _ref_sim(lvl, d, atr, H, L, C, j+1) - cost(j, atr)
Rs_any.append(R)
if squeezed: Rs_sq.append(R)
i = j + _COOL
return Rs_sq, Rs_any
# ───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
def _reihe(seed, n=900):
"""Zufaellige, aber deterministische OHLC-Reihe in WTI-Groessenordnung.
⚠ Die Vola wechselt bewusst blockweise — sonst liegt der ATR entweder immer
ueber oder immer unter `_ATRMIN` (0,12) und der Filter, die Kompressions-
Bedingung und der Cooldown werden nie durchlaufen. Ein Test, der nur den
ruhigen Fall trifft, prueft die Verzweigungen nicht, die hier zaehlen.
"""
rnd = random.Random(seed)
px = 75.0
H = []; L = []; C = []; SP = []
for i in range(n):
vola = (0.05, 0.18, 0.45)[(i // 120) % 3]
px += rnd.gauss(0, vola)
spanne = abs(rnd.gauss(0, vola)) + 0.01
hi = px + spanne * rnd.random()
lo = px - spanne * rnd.random()
H.append(hi); L.append(lo); C.append(px)
SP.append(0.0 if rnd.random() < 0.1 else rnd.uniform(0.015, 0.05))
return H, L, C, SP
def test_atr_bitgenau():
for seed in range(50):
H, L, C, _ = _reihe(seed, 400)
assert atr_series(H, L, C) == _ref_atr(H, L, C), f"ATR weicht ab (seed {seed})"
def test_exit_bitgenau():
"""Beide Richtungen, damit die d>0/d<0-Zweige des Trailings mitgeprueft
werden — der Exit ist in Richtungen gespiegelt und dort schleicht sich ein
Vorzeichenfehler am leichtesten ein."""
faelle = 0
for seed in range(60):
H, L, C, _ = _reihe(seed, 400)
A = atr_series(H, L, C)
for j0 in (60, 140, 250):
atr = A[j0]
if not atr:
continue
for d in (1, -1):
a = exit_legacy(C[j0], d, atr, H, L, C, j0 + 1)
b = _ref_sim(C[j0], d, atr, H, L, C, j0 + 1)
assert a == b, f"Exit weicht ab (seed {seed}, j0 {j0}, d {d})"
faelle += 1
assert faelle > 300, f"zu wenige Faelle geprueft: {faelle}"
def test_scan_bitgenau():
"""Der eigentliche Beleg: der komplette Scan ueber 500 Kursreihen."""
trades = 0
for seed in range(500):
H, L, C, SP = _reihe(seed)
A = atr_series(H, L, C)
assert A == _ref_atr(H, L, C)
for mult in (2.0, 2.5, 3.5):
neu = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), mult)
alt = _ref_scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), mult)
assert neu == alt, f"Scan weicht ab (seed {seed}, mult {mult})"
trades += len(alt[1])
# ⚠ Ohne diese Zeile koennte der Test gruen sein, weil BEIDE Fassungen
# nichts finden — „gleich leer" ist kein Nachweis von Gleichheit.
assert trades > 500, f"zu wenige Ausbrueche erzeugt: {trades}"
def test_parameter_wirken():
"""Die Parameter muessen ueber die Signatur ankommen — genau das war vorher
ueber mutierte Modul-Globale geloest (`BQ._N = ...`). Ein stiller Default
waere ein Live-Verhalten, das sich nicht mehr steuern laesst."""
H, L, C, SP = _reihe(7)
A = atr_series(H, L, C)
std = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), 2.5)
lang = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), 2.5, box_n=40)
weit = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), 2.5, k=1.5)
assert std != lang, "box_n bleibt wirkungslos"
assert std != weit, "k bleibt wirkungslos"
def test_live_aufrufer_liefert_ergebnisse():
"""Der Live-Aufruf aus `engine.squeeze_monitor` / `weekly_review`, exakt so
wie er dort steht — mit den ECHTEN Live-Parametern aus `wave_rec`."""
from core.wave_rec import _SQ_K, _SQ_MULT, _SQ_N
H, L, C, SP = _reihe(11, 1500)
A = atr_series(H, L, C)
sq, alle = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), _SQ_MULT,
box_n=_SQ_N, k=_SQ_K)
assert len(alle) > 0, "keine Ausbrueche — Live-Pfad liefert nichts"
assert len(sq) <= len(alle), "Squeeze-Teilmenge groesser als die Gesamtmenge"
+7 -4
View File
@@ -43,12 +43,15 @@ def _squeeze_section(m5) -> list:
if not m5 or len(m5.get("C") or []) < 300:
return ["", "SQUEEZE-BREAKOUT (B4): keine M5-Daten — übersprungen."]
try:
import backtest_breakout_squeeze as BQ
# ⚠ s. Kommentar in `engine.squeeze_monitor`: die Mechanik liegt jetzt in
# `core/squeeze_scan.py`, die Live-Parameter stehen in der Signatur statt
# als mutierte Modul-Globale eines Backtests.
from core.squeeze_scan import atr_series, scan
from core.wave_rec import _SQ_N, _SQ_MULT, _SQ_K
BQ._N = _SQ_N; BQ._K = _SQ_K # live-Params in den Scanner
H, L, C, SP = m5["H"], m5["L"], m5["C"], m5["SP"]
A = BQ._atr_series(H, L, C)
sq, _ = BQ.scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), _SQ_MULT) # SP schon in Preis
A = atr_series(H, L, C)
sq, _ = scan(H, L, C, A, SP, 1.0, 0, len(C), _SQ_MULT,
box_n=_SQ_N, k=_SQ_K) # SP schon in Preis
out = ["", "-" * 92,
f"SQUEEZE-BREAKOUT (B4-Monitor · ~30 Tage M5 neu gerechnet · live-Params "
f"Box={_SQ_N}/k={_SQ_K}/≤{_SQ_MULT}×ATR):"]