Der GUI-Weg fuehrte zweimal zu nichts. Diagnostiziert: der Dialog OEFFNET sich (Fenstertitel 'Autologon - Sysinternals', Prozess verifiziert), muss aber mit ENABLE bestaetigt werden — nur schliessen tut nichts. Neu: -Direkt. Autologon 3.10 nimmt Benutzer/Domaene/Passwort als Argumente; das Skript fragt es per Read-Host -AsSecureString ab (unsichtbar, nicht in der History) und ruft ohne Dialog auf. Schlaegt es fehl, nennt das Skript jetzt den wahrscheinlichen Grund je nach Weg (Dialog nicht bestaetigt vs. falsches Passwort). Abwaegung dokumentiert: bei -Direkt steht das Passwort fuer den Moment des Aufrufs in der Kommandozeile des Kindprozesses (fuer Admins kurz sichtbar). Es landet nicht in einer Datei, nicht in der Shell-History — und anschliessend als verschluesseltes LSA-Secret statt im Klartext in der Registry. Mit dem echten 5.1-Parser geprueft (0 Fehler), -Direkt als Parameter erkannt, BOM gesetzt, n-Falle-Scan sauber. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
4955 lines
370 KiB
Markdown
4955 lines
370 KiB
Markdown
# CLAUDE.md — Oil Trading Bot (MT5, WTI)
|
||
|
||
Projektleitfaden für Claude Code. Antworten/UI-Texte auf **Deutsch**.
|
||
|
||
> 🔄 **Pflege-Regel:** Diese Datei nach **jeder** inhaltlichen Änderung
|
||
> mitaktualisieren (geänderte Logik/Werte, neue Module/Endpoints, UI-/Alarm-
|
||
> Verhalten, Config-Schalter, Workflows, Asset-Version `v=N`). Kein separater
|
||
> Auftrag nötig — Teil jeder Aufgabe.
|
||
>
|
||
> 🧱 **5-Layer-Prozess bei jeder Änderung** (Daueregel, in dieser Reihenfolge):
|
||
> **L1** Kontext, Befunde **& Risiko/Auswirkung** (offene Befunde hier · „erst
|
||
> messen" bei Strategie · was kostet/ändert es — EUR-Risiko/Trade, reversibel?) ·
|
||
> **L2** Code-Analyse & Design (Datenquelle, *Quelle der Wahrheit*, wo lebt die
|
||
> Logik) · **L3** UI-Design (Module klar in Text **und** Grafik, auf dem geklärten
|
||
> Datenmodell) · **L4** Implementieren, Verifizieren **& Rollout** (`py_compile` ·
|
||
> JS-Klammern · Backtest/Test · Version-Bump `v=N` · Aktivierungsweg `restart_server.bat`
|
||
> · **Backup vor destruktiven Schritten**, v. a. DB) · **L5** Doku aktualisieren
|
||
> (`docs/` **und** CLAUDE.md, zuletzt).
|
||
>
|
||
> ⚖ **Layer an die Größe der Änderung skalieren** — nicht jede Aufgabe braucht alle
|
||
> 5. Strategie-Änderung = alle 5 (inkl. Backtest); reine Anzeige = L2–L5 light (kein
|
||
> Backtest); Doku-Korrektur = nur L5. Prozess soll helfen, nicht zur Bürokratie werden.
|
||
>
|
||
> 🔬 **Track B — Strategie-Lebenszyklus** (ZUSÄTZLICH zu L1–L5, für ALLES, was den
|
||
> **Edge** berührt: Signal, Risk/Sizing, Exit, Gate, Filter). Track A = L1–L5
|
||
> (Code/UI/Infra) bleibt unverändert; Track B läuft *parallel* für Strategie-Ideen:
|
||
> **B1 Hypothese + Hebel-Check** — welcher Hebel? *Signal = klein* (6× belegt: Filter
|
||
> tragen kaum → **höhere Beweislast**, im Zweifel gar nicht bauen) vs. *Sizing/Exit =
|
||
> groß* (dort liegt das Geld). · **B2 2-Stichproben-Backtest** — IMMER ≥2 Zeiträume/
|
||
> Regime, nie eine (Dead-Hour-Lektion: Std 13 war in einer Stichprobe „profitabel",
|
||
> in der zweiten Rauschen; `backtest_hourly_split.py`). · **B3 Kosten-Check** — Ø-Edge
|
||
> **netto > ~0,1×ATR** (real Spread+Komm.)? sonst raus. · **B4 Live-klein + Monitor** —
|
||
> ausrollen, dann **Live-WR/PF/Verhältnis** (Statistik-live-Kachel `stats_compact` +
|
||
> Flip-Zähler) **gegen die Backtest-Erwartung** halten; Kadenz **wöchentlich** (Termin,
|
||
> keine Stufe). · **B5 Behalten oder Verwerfen** — driftet es live weg (Regimewechsel)
|
||
> → **zurückbauen, kein Ego.** B4/B5 = die Verfall-Erkennung, die im reinen „Änderung
|
||
> machen"-Prozess fehlt (Trading ≠ Software: Edge kann verfallen).
|
||
>
|
||
> 🧾 **B0 — Handels-Checkliste (Mensch, vor jedem manuellen Trade):** (1) **nicht gegen
|
||
> das Signal** (gemessen WR 14 %); (2) **Notfall-Stop gesetzt?**; (3) **Gewinner läuft
|
||
> das Trailing** (nicht früh kappen — Ø-Verlust ≫ Ø-Gewinn ist die Kern-Leckage). Steuert
|
||
> die eigentliche Verlustquelle (diskretionäre Abweichungen), die kein Code-Layer erreicht.
|
||
|
||
## Was das ist
|
||
Algorithmischer **WTI-Öl-Trading-Bot** auf MetaTrader 5. (Brent-Umstellung am
|
||
2026-07-09 auf User-Wunsch **noch am selben Tag zurückgenommen** — falls je wieder
|
||
Brent: Pepperstone-Symbol heißt `SpotBrent`, kein „UKOIL"; breakout_k=0,3 wurde
|
||
dort bereits nachvalidiert, ØR +0,305.) **Eine** Oberfläche:
|
||
- **`server.py` + `core/engine.py`** — headless FastAPI-Web-Backend für die
|
||
**Mobile-PWA** in `web/` (Zugang vom Handy via WireGuard, `192.168.188.100:8000`).
|
||
|
||
> Das frühere Tkinter-Widget (`oil_trading_agent.py`, `ui/`, `single_instance.py`)
|
||
> wurde **entfernt** — nur noch der Server. ⚠ Immer nur **EINE** Server-Instanz
|
||
> gegen dasselbe MT5-Terminal laufen lassen (zwei TrailingManager = Konflikt).
|
||
|
||
## Architektur (core/)
|
||
- `mt5data.py` Preis/Trend/Konto · `trader.py` Orders+SL/TP · `trailing.py`
|
||
Trailing/Teil-Exit · `wave_rec.py` **Empfehlung** · `elliott.py` EW/FVG ·
|
||
`tu_rating.py` TradersUnion · `agent.py` KI-Copilot
|
||
(LLM) · `daily_levels.py` Tages-Prognose (Web) · `gaps.py` D1-Kurslücken ·
|
||
`mailer.py` Graph-E-Mail ·
|
||
`structure.py` Marktstruktur (M30: HH/HL/LH/LL, BOS, Regressionskanal — reine
|
||
Anzeige, kein Signal) · `candle_logger.py` M1-Candle-Log (Daten-Sammlung → `candles_m1`) ·
|
||
`market_hours.py` Sessions · `history.py` SQLite · `config.py` Konstanten+
|
||
`oil_widget_config.ini`-Loader · `mt5_utils.py` globaler `mt5_lock`.
|
||
- `engine.py` = headless Motor: instanziiert die core-Objekte, fährt Loops als
|
||
Threads, liefert `snapshot()` für `/api/snapshot` + WebSocket `/ws`.
|
||
`_verdict()` aggregiert die Module zur **Gesamtempfehlung** (`verdict` im
|
||
Snapshot) — Doku: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
|
||
## Harte Fakten / Stolpersteine
|
||
- **MT5 ist Windows-only** (`MetaTrader5`-Wheel). Backend läuft auf Windows neben
|
||
dem Terminal; nur Reverse-Proxy/HTTPS könnte auf Linux/Docker.
|
||
- **Brokerzeit = UTC+3.** `deal.time`/`tick.time` immer via `_broker_offset_s()`
|
||
bzw. Live-Offset in UTC/Lokalzeit umrechnen.
|
||
- **`mt5_lock` (global, nicht reentrant):** alle MT5-Calls darüber, mit Timeout.
|
||
Nicht aus einem bereits-gehaltenen Lock erneut `close()` (Deadlock). ⚠ Auch
|
||
Thread-Pool-Jobs müssen den Lock nehmen: `M15Analyzer.analyze()` läuft im
|
||
Executor → eigener `mt5_lock`-Wrapper in `mt5data._fetch_trend_locked` (sonst
|
||
Race). `sr.detect()` läuft inline unter dem bereits gehaltenen Lock. Ebenso:
|
||
`mt5data.reconnect()` (shutdown/initialize) und `trader._log_open`-`delayed_log`
|
||
(positions_get im Thread) laufen jetzt unter `mt5_lock` (waren Races).
|
||
- ⚠⚠ **STATISTIK-PRÜFUNG 2026-08-05 (User-Auftrag): alle Aggregate KORREKT — aber
|
||
die NETTO-Rechnung überschätzt die Steuerlast um Faktor 4,7 und dreht das
|
||
Vorzeichen des Gesamtergebnisses.**
|
||
✅ **Geprüft und exakt:** `/api/stats` gegen unabhängige SQL-Rechnung, ~50 Werte
|
||
über `today`/`week`/`all` — n_trades, wins/losses/breakeven, total_pnl, avg_win,
|
||
avg_loss, gross_win/loss, winrate, profit_factor, dazu die inneren Konsistenzen
|
||
(wins+losses+be = n · gross_win−gross_loss = total_pnl · Σ closed_by = n ·
|
||
Σ hour_stats = wins/losses) und 8 Setup-Zeilen. **Alles stimmt bitgenau.**
|
||
Ebenso `stats_compact` (Dashboard-Kachel) und `day_pl` im Header.
|
||
⚠⚠ **DER DEFEKT liegt in `server._add_net` / `_add_net_setup`:**
|
||
`net_pnl = total_pnl − gross_win × 26,375 %`. Das unterstellt, die Quellensteuer
|
||
auf JEDEN Gewinn-Trade sei endgültig verloren. **Sie wird aber größtenteils
|
||
erstattet** — genau das steht zwei Absätze weiter unten („erstattet via tägl.
|
||
*Tax settlement*"), fließt in die Rechnung aber nicht ein.
|
||
**Empirisch aus den echten Broker-Buchungen** (`history_deals_get`, 08.05.–05.08.,
|
||
derselbe Zeitraum wie die Statistik):
|
||
| | |
|
||
|---|---|
|
||
| WHT einbehalten (685 Buchungen) | **−2.236,10 €** |
|
||
| erstattet (63 Tax-Buchungen) | **+1.789,65 €** |
|
||
| **tatsächlich verblieben** | **−446,45 €** |
|
||
| Modell der Statistik | −2.097,10 € |
|
||
| **angezeigtes Netto** | **−1.104,67 €** |
|
||
| **reales Netto** | **+545,98 €** |
|
||
**Abweichung +1.650,65 € — die Anzeige macht aus einem profitablen Konto ein
|
||
verlustreiches.** Real verbleiben nur **21 %** der modellierten Last.
|
||
✅ **Richtige Lösung: die TATSÄCHLICHEN Buchungen verwenden statt zu schätzen.**
|
||
Die WHT-/Tax-Deals sind über `mt5.history_deals_get` + Kommentar-Filter
|
||
(`WHT #…` / `Tax settlement`) exakt abrufbar; die Schätzung kann ganz entfallen.
|
||
⚠ Zu cachen (MT5-Abfrage gehört nicht in den 1-s-Snapshot) und unter `mt5_lock`.
|
||
⚠ **Der Header-G/V ist ein anderer Fall** (`app.js`: `raw × (1 − wht/100)` für die
|
||
OFFENE Position): dort ist der Abzug im Moment des Schließens sachlich richtig —
|
||
die Erstattung kommt erst später. Das ist eine Cashflow-Sicht, also vertretbar,
|
||
aber ebenfalls pessimistisch.
|
||
**Nicht gebaut** — Umfang war die Prüfung.
|
||
- **Steuer:** Broker behält **WHT 26,375 %** (DE-Abgeltungst.+Soli) je Gewinn ein
|
||
(`WHT #…`-Buchungen), erstattet via tägl. „Tax settlement". Stats sind **brutto**;
|
||
`[trading] wht_pct` zeigt eine Netto-Schätzung.
|
||
- **Python:** `C:\Users\ah\AppData\Local\Programs\Python\Python312\python.exe`
|
||
(hat fastapi/uvicorn/MetaTrader5). System32 fehlte mal in der PATH → Skripte
|
||
nutzen absolute Pfade.
|
||
- ⚠⚠ **LLM-PROVIDER-WECHSEL 2026-08-05: `[agent] provider=zai` (war `deepseek`).**
|
||
DeepSeek-Guthaben ist leer — `HTTP 402 "Insufficient Balance"`. **z.ai/GLM
|
||
(`glm-4.5-flash`) ist kostenlos**, antwortet in ~2,3 s (DeepSeek ~6 s) und wird im
|
||
Projekt ohnehin für `daily_levels` genutzt; live verifiziert („[zai] NEUTRAL (30%)").
|
||
Kimi (`kimi-k2.6`) antwortet ebenfalls (7,6 s), ist aber kostenpflichtig.
|
||
⚠⚠ **Der eigentliche Befund: die Fallback-Kette hatte NICHT gegriffen.** `_active_
|
||
provider` prüfte in `avail` nur das **Key-FORMAT** (`startswith("sk-")`), nicht ob der
|
||
Key noch funktioniert. Ein Provider ohne Guthaben galt damit als „verfügbar" und
|
||
**blockierte die gesamte Kette** (`deepseek→kimi→zai→local`) — der Copilot lief
|
||
**~18 h still ins Leere** (29 Fehlversuche ab 04.08. 14:52), ohne dass irgendetwas
|
||
außer einer WARNING-Zeile passierte.
|
||
✅ **BEHOBEN am selben Tag (`agent._mark_dead`/`_provider_chain`/`_chain_raw`):** ein
|
||
hart gescheiterter Provider wird zeitweise übersprungen und `analyze()` nimmt den
|
||
nächsten aus der Kette. **Hart = 401/402/403/404** (Key/Guthaben/Modell) → **30 min**;
|
||
**nicht erreichbar** (z. B. Ollama aus) → 5 min. **Bewusst NICHT hart: Timeout, 429,
|
||
5xx** — das sind vorübergehende Zustände; wer darauf wechselt, verliert bei jeder
|
||
Lastspitze den bevorzugten Anbieter und zahlt pro Zyklus die volle Timeout-Summe
|
||
ALLER Anbieter (90–120 s je Stück). Sichtbar im Snapshot als
|
||
**`agent.provider_dead {provider: Restminuten}`** — der Ausfall stand vorher nur im
|
||
Log, genau deshalb blieb er 18 h unbemerkt. `_dead` läuft absichtlich **ohne**
|
||
`self._lock` (`snapshot()` hält ihn bereits, nicht reentrant → Deadlock; dict-Zugriffe
|
||
sind unter dem GIL atomar). Mit **9 Szenarien getestet** (402→Fallback · zweiter Zyklus
|
||
überspringt direkt · zwei tote Anbieter · Timeout/429 lösen KEINEN Wechsel aus ·
|
||
ConnectionError 5 min · alle tot → sauberer Fehler · Erholung nach Ablauf · Snapshot).
|
||
Zurück auf DeepSeek nach Aufladen: `provider = deepseek`.
|
||
- **LLM-Provider (Historie):** **DeepSeek (`[deepseek]`) war der aktive
|
||
Copilot-Provider** (`[agent] provider=deepseek`, 2026-07-20 bis 2026-08-05). `api.deepseek.com`,
|
||
Modell **`deepseek-v4-flash`** (`/models` listet flash + pro; alte Namen
|
||
`deepseek-chat/-reasoner` gibt es NICHT mehr). ⚠ v4-flash ist ein **Reasoning-Modell**
|
||
(content nach `reasoning_content` → `max_tokens=4000` in `_call_deepseek`, sonst leer;
|
||
temperature 0.3 ok, schnell ~6 s). **⚠ KEINE Web-Suche** → NICHT für `daily_levels`
|
||
nutzbar. Fallback-Kette kimi→zai→local greift, wenn der Key ausfällt.
|
||
**Kimi/Moonshot (`[kimi]`, `kimi-k2.6`)** bleibt als Provider verfügbar. Key nur auf dem
|
||
**internationalen Endpoint `api.moonshot.ai`** gültig (`.cn` = „Invalid
|
||
Authentication"). Modell **`kimi-k2.6`** (`/v1/models` listet auch k2.7-code/k3;
|
||
k3 = thinking-only). ⚠ **Zwei Fallstricke:** (1) `temperature` MUSS **1** sein
|
||
(andere Werte → HTTP 400); (2) k2.6 ist ein **Reasoning-Modell** → schreibt
|
||
VARIABLE ~1000–1200 `reasoning_tokens` (in `message.reasoning_content`) VOR dem
|
||
`content` → `max_tokens` großzügig (**4000**, `_call_kimi`), sonst frisst das
|
||
Reasoning das Budget und `content` bleibt leer (2000 war teils leer). Moonshot
|
||
cached den System-Prompt (`cached_tokens`) → günstiger bei Wiederholung. Kimi ist
|
||
CN-Modell → CJK-Drift möglich, vom `_has_cjk`-Retry abgedeckt.
|
||
Frühere Option **z.ai/GLM** (`[zai]`, `glm-4.5-flash`, kostenlos) bleibt
|
||
reaktivierbar; ⚠ GLM ist Thinking-Modell → IMMER `"thinking":{"type":"disabled"}`.
|
||
⚠ **`_active_provider`-Fix 2026-07-20:** zai/kimi waren vorher NICHT in der
|
||
`avail`/`orders`-Map → `provider=zai` fiel still auf `local` (qwen) zurück (die
|
||
`[local]`-Logzeilen!). Jetzt beide routbar. OpenAI/Gemini-Keys = kein Guthaben (429).
|
||
- **KI-Copilot (`agent.py`):** `[agent] provider=deepseek`. CN-/lokale Modelle
|
||
(DeepSeek, Kimi, GLM, qwen) driften ins Chinesische → `_has_cjk`-Erkennung + 1×
|
||
Retry deckt `local`, `zai`, `kimi` UND `deepseek` ab. (alle bleiben als Provider-
|
||
Optionen wählbar.)
|
||
- **`daily_levels.py` bleibt auf z.ai (2026-07-20, gemessen):** Die Tagesprognose
|
||
BRAUCHT Live-Web-Suche. DeepSeek hat keine; Kimi-Web-Suche (`$web_search`-builtin)
|
||
läuft nur über einen Tool-Loop, ist >2 min langsam und lief im Test in `finish=length`
|
||
(Web-Ergebnisse+Reasoning sprengen selbst 4000 Tokens → leerer Content). z.ai macht
|
||
es in EINEM sauberen `web_search`-Call → kein Wechsel (Kontext-Feature, kein Edge).
|
||
⚠ **S/R-Kontext-Fix 2026-07-15:** `_tool_zones` füttert dem LLM jetzt die **echten
|
||
M5-Pivots** (`wave.pb_levels`, geclustert, nächste 3 je Seite) statt der stale
|
||
`[zones]`-Config — plus Prompt-Leitplanke „nutze NUR die übergebenen Level, erfinde
|
||
keine runden Marken". Reiner Kontext-Fix (keine Strategie): macht die Kommentar-Level
|
||
aktuell/konsistent zum Chart, macht die LLM-Einschätzung aber NICHT validierter
|
||
(Copilot bleibt unbelegte Verdict-Stimme, Gewicht nur bei Bias).
|
||
- **Tages-Prognose (`daily_levels.py`):** z.ai + Web-Suche, 1×/Tag 07:30 Berlin.
|
||
|
||
## Workflows / Befehle
|
||
- **Änderungen aktivieren:** `restart_server.bat` (lädt core neu). ⚠ Der Batch startet
|
||
das Oil-Backend im **VORDERGRUND** (Zeile 40) — also **nicht** mit Output-Umleitung
|
||
aus PowerShell aufrufen (`& .\restart_server.bat *>&1 | …`): der Aufruf blockiert bis
|
||
zum Timeout und der abgeschnittene Tail zeigt ein irreführendes „===== Server beendet
|
||
=====", obwohl der Server läuft.
|
||
⚠⚠ **NACHTRAG 2026-08-02: der Batch hat ZWEIMAL still NICHT neu gestartet** (auch als
|
||
`Start-Process cmd /c restart_server.bat -WindowStyle Minimized`). Der alte Prozess lief
|
||
weiter — und weil statische Dateien bei jedem Request frisch von der Platte gelesen
|
||
werden, **belegt eine korrekt ausgelieferte `app.js?v=N` GAR NICHTS** über den geladenen
|
||
Python-Code. Zuverlässig ist nur: Port-8000-Prozess killen und direkt starten
|
||
(`Start-Process python -ArgumentList '-X','utf8','server.py' -WorkingDirectory …`),
|
||
danach **an einem NEUEN Snapshot-Feld prüfen**, dass der Python-Code wirklich neu ist
|
||
(hier: `hl_live.basis_stale` fehlte → alter Code entlarvt). Zum Schluss verifizieren,
|
||
dass **genau eine** Instanz je Port läuft. Auto-Start:
|
||
Aufgabe `OilTradingServer` (Login, versteckt via VBS).
|
||
⚠ **Startet seit 2026-07-30 BEIDE Server** (User-Vorgabe): erst das
|
||
**Hyperliquid-Dashboard** (Port 8001, versteckt via dessen `start_hidden.vbs`,
|
||
wartet max. 10 s aufs Lauschen), dann das Oil-Backend (8000) im Vordergrund.
|
||
**Grund + behobener Bug:** die Kill-Zeile trifft mit `*server.py*` BEIDE Prozesse —
|
||
vorher wurde der HL-Server bei jedem MT5-Neustart still mit-erschlagen und nie wieder
|
||
gestartet. Das riss die **Lücken in die Lead-Lag-/Order-Flow-Datensammlung** (72 h
|
||
Spanne, aber nur 2292 Samples) UND ließ die Liquiditätslinien im Chart verschwinden.
|
||
Fail-safe: fehlt das HL-Projekt (`..\HyperLiquid-WTI Trader`), startet nur 8000 mit
|
||
Hinweis. Auto-Start des HL-Servers separat: Aufgabe `HyperliquidDashboard` (Login).
|
||
- **⚠ MQL5-Indikator: das RICHTIGE Terminal treffen (Fallstrick, 2026-07-31).**
|
||
Unter `%APPDATA%\MetaQuotes\Terminal\` liegen **mehrere** Instanz-Ordner. Wer das
|
||
Ziel über „hat `MQL5\Indicators`" + `Select-Object -First 1` bestimmt, erwischt
|
||
leicht den falschen — real passiert: v1.30 und v1.31 landeten in
|
||
`0BA5CADA…`, während der Bot in `D0E8209F…` schreibt und der Chart dort läuft.
|
||
Folge: der Kegel und die Konsolidierungs-Beschriftung waren einen halben Tag lang
|
||
„gebaut und kompiliert", aber unsichtbar — der Chart lief weiter auf v1.29.
|
||
**Richtig:** das Ziel über die **CSV** bestimmen, die der Bot tatsächlich schreibt:
|
||
```powershell
|
||
$term = Get-ChildItem "$env:APPDATA\MetaQuotes\Terminal" -Directory |
|
||
Where-Object { Test-Path "$($_.FullName)\MQL5\Files\sr_levels.csv" } |
|
||
Sort-Object { (Get-Item "$($_.FullName)\MQL5\Files\sr_levels.csv").LastWriteTime } -Descending |
|
||
Select-Object -First 1
|
||
```
|
||
Gegenprobe nach jedem Kompilieren: `#property version` im Terminal-`.mq5` **und**
|
||
der Zeitstempel der `.ex5` müssen zum erwarteten Stand passen.
|
||
- **⚠ NEUE HTML-Elemente IMMER null-sicher ansprechen (Fix 2026-08-01).**
|
||
`index.html` und `app.js` werden vom Browser **unabhängig** gecacht. Trifft neue JS
|
||
auf eine alte, gecachte HTML, wirft ein direkter Zugriff (`$("neu").textContent = …`)
|
||
eine TypeError — und weil das mitten in `render()` passiert, bricht der **GESAMTE
|
||
Render** ab: das Dashboard friert ein und zeigt Altwerte, obwohl Server und Snapshot
|
||
korrekt sind. Real passiert beim HL-Kurs-Einbau (User: „ich sehe die Änderungen
|
||
nicht"); Server lieferte nachweislich v=129 samt `#hdr-hl` aus, `Cache-Control:
|
||
no-store` war gesetzt, kein Service-Worker — die Ursache lag allein in dieser
|
||
Kombination. **Regel:** neue Elemente per `const el = $("id"); if (el) { … }`
|
||
ansprechen, dann läuft der Rest weiter und nur das neue Feld fehlt, bis die HTML
|
||
nachgeladen ist. (Das `?v=N`-Bump bustet nur `app.js`/`style.css` — NICHT die
|
||
`index.html` selbst.)
|
||
- **Web-Assets:** Browser cacht hart → in `web/index.html` `?v=N` **hochzählen**
|
||
bei jeder JS/CSS-Änderung; Server sendet `Cache-Control: no-store`. Hängt der
|
||
Handy-Cache: Inkognito oder Seite mit frischem `?xN` öffnen.
|
||
- **Empfehlungs-Edge messen:** `python backtest_signal.py [TF] [N] [K]`
|
||
(ereignisbasiert, nutzt die echte `_build`-Logik). Ø-Edge>0 = trägt.
|
||
- **Ausführungs-Kalibrierung:** `python analyze_execution.py` — (A) echtes
|
||
Spread-Profil je Berlin-Stunde aus dem Bar-`spread`-Feld, (B) Slippage bei
|
||
SL-Closes, (C) MAE/MFE der Live-Trades. **Kern-Befund 2026-07-13:** Spread ist
|
||
absolut ~konstant (0,0225), aber relativ **Ø 0,265×ATR** — die alte
|
||
Kostenannahme 0,1×ATR war v. a. in Niedrig-Vola-Phasen ~2,5× zu optimistisch
|
||
(erklärt Live-PF < Backtest-Erwartung). Stunden 15–17 am günstigsten (~0,13),
|
||
**Nacht 0–7 = Kostenfalle (0,32–0,50×ATR)**. Slippage-Tail real: die −35/−54-
|
||
Desaster hatten 0,75 Slippage ÜBER den Initial-SL hinaus (harter SL deckelt in
|
||
schnellen Märkten nicht). MAE/MFE live: Exits validiert (nur 7 % der Verlierer
|
||
waren je ≥1,3×ATR im Plus → Breakeven-Schwelle passt; Gewinner-MAE Median 0,28).
|
||
⚠ Künftige B3-Checks mit **stunden-echten Kosten** rechnen, nicht pauschal 0,1.
|
||
(WR/PF/Verhältnis/Worst je KW, Ausrichtungs-Split mit/gegen/ohne) gegen die
|
||
Backtest-Erwartung (WR~68 % · PF~1,3 · Verh~0,55) und flaggt Leckagen (Gegen-Signal-
|
||
Anteil, WR-Verfall, PF<1, Einzelverlust). **Wöchentlich** laufen lassen (B4/B5).
|
||
- **Vor „fertig":** immer `python -m py_compile <datei>`; JS grob via Klammern-
|
||
Balance prüfen (kein node im Env).
|
||
- **⚠ BOOT-LÜCKE: Auto-Logon vorbereitet, aber NICHT abgeschlossen (2026-08-07).**
|
||
`OilTradingServer` und `HyperliquidDashboard` hängen an einem **Logon**-Trigger
|
||
— nach einem Update-Reboot läuft nichts bis zur Anmeldung (real 20.07.:
|
||
Reboot 01:30, Server bis 07:42 tot, −95,48 €). ⚠ Ein Task „ohne angemeldete
|
||
Sitzung" hilft **nicht**: der Bot braucht das laufende **MT5-Terminal**, und das
|
||
ist eine GUI-Anwendung — es braucht eine echte Desktop-Sitzung. Auto-Logon ist
|
||
hier also tatsächlich das richtige Mittel, nicht nur das bequeme.
|
||
**Vorbereitet:** `tools/autologon_einrichten.ps1` + Sysinternals `Autologon`
|
||
(Microsoft-signiert, Signatur geprüft; `tools/autologon/` ist **gitignored** wie
|
||
`tools/piper/`).
|
||
⚠⚠ **Bewusst NICHT der Registry-Weg.** Der verbreitete Weg legt das Passwort als
|
||
`DefaultPassword` im **Klartext** unter `HKLM\…\Winlogon` ab — lesbar für jeden
|
||
lokalen Admin und in jedem Backup-Image. Sysinternals `Autologon` speichert es
|
||
als **verschlüsseltes LSA-Secret**. Das Skript prüft danach nach, dass
|
||
`DefaultPassword` NICHT im Klartext steht.
|
||
⚠⚠ **Das eigentliche Restrisiko ist nicht das Passwort, sondern die offene
|
||
Sitzung:** nach dem Reboot steht ein angemeldeter Desktop mit MT5 und
|
||
Live-Broker-Verbindung da. Deshalb legt das Skript zusätzlich die Aufgabe
|
||
`OilAutoLogonLock` an — 30 s nach der Anmeldung `LockWorkStation`. Die Sitzung
|
||
**läuft** (MT5 und beide Server arbeiten), der Bildschirm ist gesperrt.
|
||
⚠ **Muss ELEVATED ausgeführt werden** — `HKLM` ist aus einer normalen Sitzung
|
||
nicht schreibbar (getestet: „Requested registry access is not allowed"). Das
|
||
Passwort steht **nicht** im Skript und wird nirgends gespeichert; es wird im
|
||
Autologon-Dialog eingegeben. **Zurück:** `Autologon /accepteula` → Disable, und
|
||
`schtasks /Delete /TN OilAutoLogonLock /F`.
|
||
⚠⚠ **ZWEI FEHLER IM ERSTEN VERSUCH (07.08., beide behoben) — beide von der
|
||
Sorte, die Erfolg meldet, wo keiner war:**
|
||
**(1)** `$ErrorActionPreference = 'Stop'` PLUS `schtasks /Delete` auf eine noch
|
||
nicht existierende Aufgabe → native Programme schreiben nach stderr, PowerShell
|
||
macht daraus unter `Stop` einen **Abbruch**. Das Skript endete, BEVOR `/Create`
|
||
lief; die Sperr-Aufgabe existierte nie. Jetzt wird vorher per `/Query` geprüft.
|
||
**(2)** Die Erfolgsmeldung **log**: ein fehlendes `DefaultPassword` wurde als
|
||
„LSA-Secret ✅" ausgegeben — dabei war schlicht **gar nichts** gesetzt (der
|
||
Autologon-Dialog war ohne *Enable* geschlossen worden). Jetzt ist
|
||
**`AutoAdminLogon = 1` die Bedingung**, und erst danach wird über die
|
||
Speicherart geurteilt; ohne aktives Auto-Logon bricht das Skript mit Code 1 ab
|
||
und überspringt Schritt 2.
|
||
⚠⚠ **Der GUI-Weg führte zweimal zu nichts.** Diagnostiziert: der Dialog
|
||
**öffnet sich** (Fenstertitel „Autologon - Sysinternals", Prozess verifiziert)
|
||
— er muss aber mit **ENABLE** bestätigt werden; nur schließen tut nichts.
|
||
Deshalb gibt es jetzt **`-Direkt`**: Autologon 3.10 nimmt Benutzer/Domäne/
|
||
Passwort als Argumente, das Skript fragt es per `Read-Host -AsSecureString` ab
|
||
(unsichtbar, nicht in der History) und ruft es ohne Dialog auf.
|
||
**➜ `powershell -ExecutionPolicy Bypass -File toolsutologon_einrichten.ps1 -Direkt`**
|
||
⚠ Abwägung: bei `-Direkt` steht das Passwort für den Moment des Aufrufs in der
|
||
Kommandozeile des Kindprozesses (für Admins kurz sichtbar). Es landet **nicht**
|
||
in einer Datei, nicht in der Shell-History — und anschließend als
|
||
verschlüsseltes LSA-Secret, nicht im Klartext in der Registry.
|
||
⚠ **Und ein Design-Fehler: die Sperre hätte bei JEDER Anmeldung gefeuert.** Ein
|
||
`ONLOGON`-Trigger unterscheidet nicht. Deshalb prüft `tools/autologon_lock.ps1`
|
||
jetzt die **Systemlaufzeit** — gesperrt wird nur, wenn der Rechner **< 3 min**
|
||
läuft (= Auto-Logon nach Boot). Nach manueller Anmeldung passiert nichts.
|
||
- **⚠⚠ .ps1 MIT NICHT-ASCII BRAUCHT EIN BOM — sonst bricht `powershell.exe` 5.1
|
||
(2026-08-07, real passiert).** Das Autologon-Skript ließ sich nicht ausführen:
|
||
„Schließende ) fehlt", „Zeichenfolge hat kein Abschlusszeichen". Es war **kein**
|
||
Syntaxfehler: **Windows PowerShell 5.1 liest `.ps1` als CP1252, wenn kein BOM da
|
||
ist.** Aus dem Gedankenstrich `—` werden drei Zeichen (`â€"`), das enthaltene
|
||
`"` schließt den String vorzeitig, und es kaskadiert bis zum Dateiende.
|
||
⚠⚠ **Warum es beim Schreiben nicht auffiel — und das ist der eigentliche Punkt:**
|
||
das hiesige PowerShell-Werkzeug ist **pwsh 7**, und das liest UTF-8 **ohne** BOM
|
||
klaglos. Die Datei war also in meiner Umgebung fehlerfrei und beim Nutzer kaputt.
|
||
Dieselbe Divergenz-Klasse wie der Deployment-Drift, nur eine Ebene tiefer: **die
|
||
Prüfumgebung war nicht die Laufumgebung.**
|
||
✅ Behoben (UTF-8 **mit** BOM) und mit dem **echten 5.1-Parser** gegengeprüft
|
||
(`Parser::ParseFile`, 0 Fehler). Dabei ein **zweiter** Fall gefunden:
|
||
`scripts/send_daily_report.ps1` (Umlaute, kein BOM).
|
||
✅ **Dauerhaft abgesichert:** `tools/check_nfalle.py` prüft es als Stufe **C2**.
|
||
⚠ `.bat` ist NICHT betroffen (`cmd.exe` verzeiht das in `echo`/Kommentaren —
|
||
`restart_server.bat` enthält zwar `─`/`⚠`, bricht aber nicht).
|
||
- **✅ STUFE 5 DER PIPELINE IST JETZT EIN SKRIPT (`tools/deploy.py`, 2026-08-07).**
|
||
Ersetzt das von Hand zusammengesetzte „killen, starten, warten, nachsehen" und
|
||
macht die dokumentierte Schwachstelle prüfbar.
|
||
```
|
||
python tools/deploy.py --feld <snapshot_feld> # Neustart + Beweis
|
||
python tools/deploy.py --nur-pruefen # nichts anfassen, nur Zustand
|
||
python tools/deploy.py --hl # HL-Dashboard (8001) mitnehmen
|
||
```
|
||
Fünf Schritte, **Rückgabecode 0 nur wenn alle durchlaufen** (verkettbar):
|
||
**(1)** Prozess **gezielt am Port** beenden — ⚠ NICHT per `*server.py*`-Muster
|
||
wie `restart_server.bat`, das trifft auch das HL-Dashboard auf 8001 (real: es
|
||
wurde bei jedem MT5-Neustart still mit-erschlagen und riss die Lücken in die
|
||
Datensammlung). **(2)** starten und warten, bis `/api/snapshot` **wirklich**
|
||
antwortet. **(3)** **genau EINE** Instanz je Port. **(4)** `--feld` prüfen.
|
||
**(5)** Log **ab der Startposition** auf ERROR/Traceback.
|
||
⚠⚠ **Schritt 4 ist der Kern.** `restart_server.bat` hat zweimal still nicht neu
|
||
gestartet, und weil statische Dateien je Request frisch von der Platte gelesen
|
||
werden, **belegt eine korrekt ausgelieferte `app.js?v=N` GAR NICHTS** über den
|
||
geladenen Python-Code. Ein neues Snapshot-Feld ist der einzige belastbare
|
||
Beweis — genau daran fiel der Fehler 2026-08-02 auf (`hl_live.basis_stale`).
|
||
Ohne `--feld` sagt das Skript das ausdrücklich dazu.
|
||
✅ **Beide Richtungen geprüft**: mit `--feld rec_track` → „Python-Code ist neu",
|
||
Exit 0; mit einem erfundenen Feld → „FEHLT — der alte Code läuft weiter!",
|
||
**Exit 1**. Eine Prüfung, die nicht scheitern kann, wäre wertlos.
|
||
- **⚠⚠ DER ENGPASS DES PROJEKTS WAR NIE DIE MATHEMATIK — er war eine
|
||
quadratische Schleife (Profil 2026-08-07, ~9 min → 8,9 s).** Anlass war die
|
||
Frage nach numpy. Statt zu vermuten wurde profiliert, und das Ergebnis war ein
|
||
anderes als erwartet: von 10,07 s Gesamtlaufzeit steckten **8,17 s in der
|
||
EIGENZEIT der Backtest-Schleife**, nur 0,44 s in `_build`. Ursache:
|
||
```python
|
||
[C[j] for j in PH if i - _PIV_LOOK <= j <= i - _PIV_K] # je BAR, ganze Liste
|
||
```
|
||
Das ist **O(Bars × Pivots)** — bei 80k Bars hunderte Millionen Vergleiche, und
|
||
genau daher kamen die 9–20-Minuten-Läufe. PH/PL sind **sortiert**, also genügen
|
||
zwei Binärsuchen (`bisect_left`/`bisect_right`) für **dieselbe Menge** in
|
||
O(log n).
|
||
**Gemessen: `backtest_signal_touchfill.py` über 80k Bars von ~9 min auf 8,9 s**
|
||
(~60×), bei 8k Bars 10,07 s → 1,43 s.
|
||
⚠⚠ **Die Migrations-Regel verlangt Bit-Gleichheit — und ein Vorher/Nachher-
|
||
Vergleich zweier LÄUFE taugt dafür NICHT**: `copy_rates_from_pos` ankert am
|
||
neuesten Bar, zwischenzeitlich eintreffende Live-Bars verschieben das Fenster
|
||
(real ein Trade Unterschied, s. 06.08.). Die Gleichheit wird deshalb **direkt
|
||
auf der Datenstruktur** bewiesen — `tests/test_pivotfenster.py` (4 Tests:
|
||
4.000 Bars × 400 Pivots, Randfälle, leere Liste, beidseitig inklusive Grenzen).
|
||
✅ Angewandt auf **7 Skripte** (`auto_signal_v3`, `breakout_gated`,
|
||
`dist_gated`, `htf_vola`, `metalabel`, `sl_width`, `trail_be`) — mechanisch
|
||
identische Transformation, alle kompilieren, Stichprobe gegengelaufen.
|
||
⚠ **Lehre:** die naheliegende Antwort („numpy") war die falsche. Ein Profil
|
||
kostet zwei Minuten und hätte diese Bremse jederzeit gezeigt — sie lag seit
|
||
Monaten in jedem gegateten Backtest.
|
||
- **⚠⚠ TEST-SUITE (`pytest`, `tests/`, seit 2026-08-07) — 17 Tests, ~1 s.**
|
||
Im Projekt sind über Monate **dutzende Szenario-Tests** entstanden („mit 10
|
||
Szenarien getestet", „mit 18 synthetischen Szenarien"), alle als
|
||
Wegwerf-Skripte. **Keiner davon lief je ein zweites Mal.** Bei einem System, das
|
||
man vor jeder Änderung neu starten und live verifizieren muss, ist das der
|
||
teuerste Teil der Schleife.
|
||
Aufruf: **`python -m pytest`** (Konfiguration in `pytest.ini`).
|
||
Erfasst sind zunächst die beiden jüngsten Pfade: **`_check_pending_fill`**
|
||
(6 Fälle, u. a. „fremde Position NICHT taggen" und „derselbe Fill zählt nur
|
||
einmal") und die **Selbst-Kalibrierung** (7 Fälle: Episoden-Dedup, WARTEN
|
||
re-armt, Auswertung in beide Richtungen inkl. Broker-Offset, fehlende Bar bleibt
|
||
offen, Aggregation).
|
||
⚠ **Drei harte Regeln in `tests/conftest.py`**, damit die Suite jederzeit
|
||
gefahrlos läuft: **keine Live-DB** (jeder Test bekommt eine frische Temp-Datei),
|
||
**kein MT5, kein laufender Server** (alles Broker-Nahe gestubbt), **kein Netz**.
|
||
⚠ Das Schema wird über die **echten** Konstruktoren angelegt — `HistoryLogger`
|
||
UND `CandleLogger` (`candles_m1` gehört nicht zum History-Schema). Ein von Hand
|
||
nachgebautes Test-Schema würde irgendwann vom Produktivstand abweichen.
|
||
⚠ **Warum die Temp-DB und nicht eine Kopie der Live-DB:** am 06.08. haben ECHTE
|
||
`candles_m1`-Zeilen in einem vermeintlich leeren Fenster einen Test verfälscht —
|
||
zweimal hintereinander sah es nach einem Code-Fehler aus, es waren Testfehler.
|
||
✅ **Mutations-geprüft** (eine Suite, die immer grün ist, ist wertlos): eine
|
||
absichtlich eingebaute „fremde Position wird doch getaggt"-Regression wird
|
||
gefangen. ⚠ Nebenbefund dabei: der Fill-Dedup ist **doppelt** gesichert
|
||
(`_pending_tagged` UND der `pop` aus `_pending_tickets`) — nur eines von beiden
|
||
zu entfernen fällt nicht auf, beides zusammen bricht sofort zwei Tests. Das ist
|
||
gewollte Redundanz, kein ungetesteter Zweig.
|
||
- **⚠⚠ KONFIDENZINTERVALLE statt Bauchgefühl (`backtest_cost_gate.ci95`, seit
|
||
2026-08-07).** Das Projekt entschied bis dahin über **Punktschätzungen** plus die
|
||
2-Stichproben-Regel; ob ein ØR von +0,12 bei n=30 überhaupt von null zu
|
||
unterscheiden war, musste jedes Mal im Kopf abgeschätzt werden. `kennzahlen()`
|
||
liefert jetzt zusätzlich **`ci`** = 95-%-Bootstrap-Intervall des Mittelwerts
|
||
(Perzentil, 2000 Resamples, `random_state` fest → reproduzierbar; ab n≥20, sonst
|
||
`None`). ⚠ **Rein additiv** — alle 11 Aufrufer lesen weiter nur `n/wr/oer/sr/pf`,
|
||
keine dokumentierte Zahl verschiebt sich.
|
||
✅ **Sofortiger Ertrag:** der erste Lauf hat das Ergebnis vom 06.08. korrigiert
|
||
(s. „Verworfene Setups auf der Ausführungs-Achse" — aus „3 von 7 tragen" wird
|
||
„1 gesichert, 2 unklar").
|
||
⚠⚠ **GRENZE, die man kennen muss:** der Bootstrap unterstellt **unabhängige**
|
||
Ziehungen. Für die sequentielle Sim mit EINEM Slot stimmt das näherungsweise
|
||
(jeder Trade beginnt nach dem Exit des vorigen). Für **überlappende**
|
||
Beobachtungen ist er **zu optimistisch** — stündliche Werte mit 24-h-Horizont
|
||
teilen 23 von 24 Stunden, das effektive n ist ~n/24. Genau daran ist
|
||
`analyze_hl_funding.py` am 06.08. aufgelaufen (dort wird **entüberlappt** statt
|
||
gebootstrappt). Für solche Fälle bräuchte es einen **Block-Bootstrap** —
|
||
`ci95` ist dafür NICHT gedacht.
|
||
- **⚠⚠ DIE `\n`-FALLE — und der Scan dagegen (`tools/check_nfalle.py`, 2026-08-07).**
|
||
Wird Code über ein Shell-**Heredoc** geschrieben, macht die Shell aus einem
|
||
gemeinten `\n` einen **echten Zeilenumbruch mitten im String-Literal**. Real an
|
||
EINEM Tag **dreimal** passiert: Telegram-Text in `engine.py`, Reminder-Eintrag in
|
||
`measurement_reminder.py`, und beim Dokumentieren dieser Regel selbst (dort
|
||
zusätzlich an den deutschen Anführungszeichen).
|
||
**➜ Regel: mehrzeilige Strings mit `\n` oder Text mit „ " NIE per Heredoc
|
||
schreiben — den Edit-Weg nehmen.**
|
||
Der Scan prüft in BEIDE Richtungen: **(A)** kompiliert alle `.py` · **(B)** sucht
|
||
in JS unabgeschlossene String-Literale · **(C)** den UMGEKEHRTEN Fall, literales
|
||
`\n` als sichtbarer Text in HTML-`title=` und Markdown · **(D)** die Signatur der
|
||
Fälle (Zeile endet offen, nächste besteht nur aus einem Quote).
|
||
⚠ **Fehlalarm-Falle im Scanner selbst, behoben:** Quotes zu ZÄHLEN meldet `'"'`
|
||
als offenes Literal (gültiges JS mit einem Anführungszeichen darin — real in
|
||
`app.js`). Der Scan verfolgt jetzt zeichenweise den AKTIVEN Quote-Typ.
|
||
Erster vollständiger Lauf: **161 Python-Dateien, `app.js`, alle HTML/MD sauber.**
|
||
- **⚠⚠ LINTER: `pyflakes` (seit 2026-08-07 installiert, Stufe A2 in
|
||
`tools/check_nfalle.py`) — und er hat beim ERSTEN Lauf zwei echte Fehler
|
||
gefunden.** `py_compile` prüft **nur die Syntax**; ein Tippfehler in einem
|
||
**Namen** ist syntaktisch einwandfrei. Dieses Projekt ist dafür besonders
|
||
anfällig, weil es sehr viele breite `except Exception`-Blöcke hat (bewusst, als
|
||
Fail-safe) — ein `NameError` darin ist **unsichtbar**: keine Meldung, kein
|
||
Logeintrag, nur ein Zweig, der nichts tut. Genau das war am 04.08. schon einmal
|
||
fast passiert (`wave_snap`), gefunden damals nur durch Lesen.
|
||
**Die beiden Funde in `core/trader.py`** — beide nutzten `log.`, den Namen gibt
|
||
es dort NICHT (nur `log_trade`/`log_hist`):
|
||
· **`_broker_offset_s()`** (seit dem Fix vom 01.08. drin): der `NameError` lief in
|
||
das `except Exception: pass` **und nahm die darunter stehende Zuweisung
|
||
`self._boff = int(off)` mit** → ein echter **Broker-Zeitzonen-Wechsel wäre nie
|
||
übernommen worden**, dauerhaft und lautlos. Ausgerechnet der Zweig, der als
|
||
Deployment-Drift **Fall 4** gebaut wurde (falscher Offset → `open_time` in der
|
||
Zukunft, **Time-Stop-Alter negativ**).
|
||
· **`modify_sltp()`** (seit dem **Initial-Commit**): steht **nicht** in einem
|
||
`try` → der Fehler lief bis in `/api/sltp` durch. Folge: der Broker hatte SL/TP
|
||
**bereits geändert**, der User bekam trotzdem eine Fehlermeldung, und
|
||
`set_sltp` kam nie bis `trail.deactivate()` — **das Trailing blieb an** und hätte
|
||
die Handeingabe beim nächsten Tick zurückgezogen, also genau das, was die
|
||
User-Vorgabe verhindern soll. Aufgefangen hat das nur die separate
|
||
Extern-Erkennung in `trailing._do_modify`, einen Tick später.
|
||
✅ Beide behoben (`log_trade`), dazu die Annotation `'HistoryLogger | None'` über
|
||
`if TYPE_CHECKING` sauber importiert. **Projektweit jetzt 0 undefinierte Namen.**
|
||
⚠ **Schweregrad-Trennung ist Absicht:** gemeldet werden nur `undefined name` /
|
||
`syntax error`; die ~105 kosmetischen Hinweise (ungenutzte Importe, f-Strings
|
||
ohne Platzhalter) werden unterdrückt. Auch `redefinition of unused` steht bewusst
|
||
NICHT in der Liste — es trifft das legitime Muster `hook = None` + bedingtes
|
||
`def hook` (geprüft in zwei Backtests, beide korrekt). **Eine Prüfung mit
|
||
Dauer-Treffern wird ignoriert, und mit ihr die eine echte Meldung.**
|
||
⚠ Backtest-Dateien wurden **nicht** angefasst — eine Änderung dort könnte ihre
|
||
dokumentierten Zahlen verschieben.
|
||
- **Konsole:** UTF-8 erzwingen (`PYTHONIOENCODING=utf-8`, `-X utf8`).
|
||
- **Uvicorn-Access-Log AUS** (`access_log=False` in `uvicorn.run`, 2026-07-22): seit
|
||
dem 4-s-REST-Polling + WS-Push flutete `GET /api/snapshot … 200 OK` die Konsole.
|
||
Betrifft NUR Uvicorns eigenes Zugriffs-Log, nicht die `oil.*`-Logger (eigene
|
||
Hierarchie, `core/logger.py`, unverändert in Konsole + Datei).
|
||
|
||
## Empfehlungs- & Trade-Logik (Stand aktuell)
|
||
- **Richtung = EMA12 vs EMA50** (`wave_rec.py`), NICHT mehr ZigZag-Momentum
|
||
(das hatte ~0 Edge). Totband (Chop→WARTEN), Anti-Überdehnung
|
||
(`_STRETCH_MAX=3,5×ATR`), +S/R-Konfidenz, +Session-Konfidenz. (TU **entfernt** —
|
||
s. u.)
|
||
- **✅ ABER SIE TAUGT ALS VETO — und DAS hält der 2-Stichproben-Regel stand
|
||
(2026-08-06, Ausrichtungs-Split über die GANZE Historie, 1.216 geschlossene
|
||
Trades).** Bisher stand dazu nur `alignment_stats(40)` = die letzten 40 Trades
|
||
im Order-Dialog. Über alles, je Lot normiert (Positionsgrößen schwanken stark,
|
||
s. die Lehre vom 04.08.):
|
||
| | n | WR | ΣP&L | **je Lot** | H1 / H2 je Lot |
|
||
|---|---|---|---|---|---|
|
||
| **MIT** Signal | 354 | 56,5 % | +555,66 € | **+3,22** | +0,37 / +5,62 |
|
||
| **GEGEN** Signal | 87 | **40,2 %** | −184,08 € | **−6,60** | **−7,01 / −5,68** |
|
||
| OHNE Signal (WARTEN) | 775 | 56,6 % | +186,17 € | +0,36 | −2,68 / +0,76 |
|
||
⚠⚠ **Die schärfste Zeile ist der Vergleich MIT gegen OHNE: 56,5 % zu 56,6 % —
|
||
identisch.** Der Empfehlung zu FOLGEN bringt gegenüber „ohne Empfehlung handeln"
|
||
gemessen **nichts**. Nur sie zu VERLETZEN kostet, und das **robust in beiden
|
||
Hälften** (−7,01 / −5,68 je Lot; die einzige Richtungsaussage über die
|
||
Gesamtempfehlung, die den 2-Stichproben-Test besteht).
|
||
✅ **Damit ist die Rolle präzise: die Gesamtempfehlung ist ein VETO, keine
|
||
Prognose.** Sie grenzt ein, was man nicht tun sollte; die Auswahl innerhalb des
|
||
Erlaubten leistet der Mensch (dessen Vorteil separat belegt ist).
|
||
⚠ Grenzen: `gegen` hat nur n=87 (73/14), und die Zuordnung ist konfundiert —
|
||
der Mensch wählt ja aus, wann er gegen das Signal geht. Die Richtung des Effekts
|
||
ist über beide Hälften konsistent und groß (~10 € je Lot Unterschied), die
|
||
Punktschätzung ist es nicht.
|
||
- **⚠⚠ DIE RICHTUNGS-AUSSAGE DER LIVE-EMPFEHLUNG IST EIN MÜNZWURF — an den LIVE
|
||
ausgegebenen Zeilen gemessen (`analyze_signal_live.py`, 2026-08-06, User-Frage
|
||
„die Empfehlungen heute waren fast immer gegenläufig, sollten wir das Konzept
|
||
überdenken?").** Kein Backtest: ausgewertet wurden die **tatsächlich
|
||
ausgegebenen** `recommendations`-Zeilen (also nach ALLEN Gates) gegen den echten
|
||
Kursverlauf. 20.365 Zeilen → **1.071 Episoden** (08.05.–06.08.; die Rohzeilen
|
||
zählen dieselbe Marktlage dutzendfach, deshalb Episoden), gegen die **Drift**
|
||
der jeweiligen Hälfte gelesen.
|
||
| Horizont | H1 Überschuss / Treffer | H2 Überschuss / Treffer |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 30 min | +0,079×ATR / 49,7 % | +0,003×ATR / 51,0 % |
|
||
| 60 min | +0,085×ATR / 50,7 % | +0,034×ATR / 51,1 % |
|
||
| 120 min | +0,002×ATR / 50,5 % | **−0,259×ATR** / 48,3 % |
|
||
**Die Trefferquote liegt über alle sechs Felder zwischen 48,3 und 51,1 %.** Der
|
||
Überschuss über die Drift ist im besten Fall +0,085×ATR — das liegt **unter der
|
||
B3-Kostenhürde (0,1×ATR)** und weit unter den realen M5-Kosten (0,265×ATR). Als
|
||
**Richtungsprognose bezahlt das Signal nicht einmal seinen eigenen Spread.**
|
||
✅ **Der Tag, um den es ging, war kein Ausreißer, sondern typisch:** 11 gerichtete
|
||
Episoden, auf 30 min **8 von 10 gegenläufig**. Die fünf Vormittags-SHORTs liefen
|
||
gegen einen Tag, der von 75,5 auf 78 stieg (11:54 SHORT: −5,09×ATR auf 120 min).
|
||
Das ist die nachlaufende EMA im Trendtag — sie shortet die Rücksetzer.
|
||
⚠⚠ **DAS HEISST NICHT, DASS DAS SYSTEM WERTLOS IST — es verdient nur nicht mit
|
||
der Richtung.** Dasselbe Signal ist mit **ruhender Order am Bestätigungs-Level**
|
||
in BEIDEN Hälften klar positiv (`backtest_auto_signal_v3.py`: ØR +0,35/+0,32,
|
||
PF 2,2), am Markt dagegen negativ (−0,09/−0,11). Der Ertrag kommt aus
|
||
**Einstiegspreis und Exit-Asymmetrie**, nicht aus der Trefferquote — genau wie
|
||
beim Squeeze (43–46 % Treffer, trotzdem positiv, weil die Gewinner laufen).
|
||
✅ **Konsequenz für die Lesart:** die Headline ist **kein Kursurteil**, sondern
|
||
ein **Auslöser, an einem Level eine Order zu platzieren**. Der Konfidenz-Ring
|
||
darf erst recht nicht als P(Erfolg) gelesen werden (unabhängig belegt:
|
||
`analyze_verdict_calibration.py`, in H2 sogar invertiert).
|
||
⚠ **Was daraus NICHT folgt:** die Suche nach einem besseren Richtungssignal.
|
||
Die ist mit **23 verworfenen Eingriffen** über jede orthogonale Indikatorklasse
|
||
hinweg beantwortet (Momentum · Inter-Market · Volume Profile · SMC/Liquidity ·
|
||
Chartmuster · Fibonacci · Kerzen · Marktstruktur · Meta-Labeling).
|
||
- **Volatilitäts-Squeeze-Breakout = ADDITIVER SETUP, UMGESETZT (User-Idee
|
||
„Breakouterkennung" 2026-07-14, gemessen `backtest_breakout_squeeze.py`):**
|
||
struktureller Ausbruch aus einer **Kompression** (Box = Spanne der letzten `_SQ_N`=10
|
||
abgeschlossenen M5-Bars ≤ `_SQ_MULT`=2,5×ATR) um `_SQ_K`=0,1×ATR — NICHT der
|
||
EMA-Trend-Breakout. **2-Stichproben-positiv** (ØR **+0,227/+0,141** netto Echtkosten,
|
||
PF 1,35/1,20, 173/413 Trades; schlägt den Ausbruch aus *beliebiger* Box −0,045/+0,161
|
||
in BEIDEN Hälften) & **robust über Box 10–20 / k 0,1–0,2** (alle 8 Kombis positiv,
|
||
kein Parameter-Zufall). Andere Signalklasse als die Welle → komplementär. **Umsetzung:**
|
||
`wave._squeeze_one(highs,lows,closes,atr)` (M5). ⚡ **Erkennungs-Latenz ~5 s (Variante A,
|
||
2026-07-21):** der Squeeze läuft auf einem EIGENEN, schnellen 60-Bar-M5-Fetch
|
||
(`_sq_due`/`_SQ_REFRESH_S=5.0`, entkoppelt von der 15-s-TF-Ampel-Drossel) → Ausbruch wird
|
||
~15 s→5 s schneller erkannt, dann ~1 s Handeln (`_pos_loop`). Gleiche validierte M5-Regel,
|
||
reine Infra (kein Backtest nötig). **Variante B (Squeeze auf M1) = OFFEN/UNBELEGT** — erst
|
||
backtesten, wenn der M1-Logger (`candles_m1`, seit 2026-07-21) ab ~2027-01 genug History hat.
|
||
- **⚠⚠⚠ VERWORFENE SETUPS AUF DER AUSFÜHRUNGS-ACHSE NEU GEMESSEN — und das
|
||
Ergebnis stellt den LIVE-Squeeze mit in Frage (`backtest_verworfene_v2.py`,
|
||
2026-08-06, User: „backteste alle verworfenen Signale").**
|
||
⚠ Bewusst **kein** erneuter Komplettlauf — der lief am 04.08. (14 Klassen, alle
|
||
blieben verworfen). Neu ist genau **eine** Achse, der Einstiegspreis, und sie
|
||
wurde mit der heutigen Korrektur angewandt: **Fill bei BERÜHRUNG**, nicht bei
|
||
Schluss-Bruch. Geprüft wurde nur, wo die Achse überhaupt greifen kann —
|
||
**stehendes Level + Ausbruchsrichtung** (Momentum scheitert, weil sein Level
|
||
wandert; Reversions-Einstiege werden von einer ruhenden Order sogar schlechter,
|
||
`backtest_candle_fade2.py`).
|
||
| Setup | A) Markt | B) Close-Bruch | **C) Berührung (real)** | n |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| *KONTROLLE Squeeze* | −0,180/−0,017 | +0,560/+0,755 | **+0,133/+0,293** | 1094 |
|
||
| ORB EU 15/30 · US 15/30 | negativ | +0,45…+0,73 | **alle 4 ❌** | ~200 |
|
||
| PDH / PDL Bruch | −0,280/+0,044 | +0,906/+1,368 | **+0,246/+0,464** | 147 |
|
||
| Asian Range Bruch | +0,021/−0,116 | +0,928/+0,718 | **+0,142/+0,134** | 218 |
|
||
| Equal H/L Bruch | −0,279/+0,228 | +0,574/+0,905 | **+0,218/+0,170** | 168 |
|
||
✅ Die Kontrolle reproduziert `backtest_squeeze_touchfill.py` (+0,133/+0,293
|
||
gegen +0,124/+0,292) — Pipeline in Ordnung. ✅ **ORB bleibt verworfen** in allen
|
||
vier Varianten (bestätigt 2026-07-17). ✅ Die drei Überlebenden sind
|
||
**nachbar-robust** (PDH/PDL über die Gültigkeitsdauer, Asian Range über das
|
||
Fenster, Equal H/L über Toleranz und Gültigkeit — 11 Zellen, keine kippt).
|
||
⚠⚠ **NACHTRAG 2026-08-07 — mit 95-%-Konfidenzintervallen relativiert sich das
|
||
„3 von 7" deutlich.** Seit `backtest_cost_gate.ci95` (Bootstrap) hängt an jeder
|
||
ØR-Zahl ihr Intervall. Auf der entscheidenden Spalte C:
|
||
| Setup | H1 95-%-KI | H2 95-%-KI |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **KONTROLLE Squeeze** | **[+0,037 … +0,229]** | **[+0,225 … +0,366]** |
|
||
| PDH / PDL | [−0,032 … +0,544] ⚠ enthält 0 | [+0,155 … +0,764] |
|
||
| Equal H/L | [+0,001 … +0,425] (haarscharf) | [−0,035 … +0,356] ⚠ enthält 0 |
|
||
| **Asian Range** | [−0,067 … +0,357] ⚠ | [−0,060 … +0,332] ⚠ |
|
||
**Nur der Squeeze hat in BEIDEN Hälften ein Intervall klar über null.** Bei
|
||
Asian Range enthalten **beide** die Null — als „Überlebender" war es zu stark
|
||
formuliert.
|
||
⚠ **Zwei verschiedene Fragen, beide nötig:** die 2-Stichproben-Regel prüft, ob
|
||
das **Vorzeichen über Regime hinweg stabil** ist; das KI prüft, ob eine einzelne
|
||
Schätzung **überhaupt von Rauschen zu unterscheiden** ist. Hier war Ersteres
|
||
erfüllt und Letzteres nicht. Und: zwei Hälften, die beide in dieselbe Richtung
|
||
zeigen, sind zusammen mehr Evidenz als jede für sich — „KI enthält 0" heißt
|
||
also **nicht widerlegt**, sondern **nicht belegt**.
|
||
✅ An der Schlussfolgerung ändert das nichts (es wurde ohnehin nichts gebaut),
|
||
aber die Formulierung „3 von 7 tragen" ist auf **„1 gesichert, 2 unklar"** zu
|
||
korrigieren.
|
||
⚠⚠ **Das sind KEINE drei neuen Signale.** PDH/PDL, Asian-Range-Extrem, Equal
|
||
Highs/Lows und die Squeeze-Box sind **dasselbe**: ein waagerechtes Level aus
|
||
früheren Kursextremen, gebrochen, mit ruhender Stop-Order betreten und mit dem
|
||
kanonischen Trailing verlassen. Deckt sich mit der Multi-Instrument-Kontrolle
|
||
(„beliebige Box" ist überall positiv, die Kompression trägt +0,009…+0,155).
|
||
**Der Edge liegt in der Kombination Ausführung + Exit, nicht in der Regel, die
|
||
das Level auswählt.**
|
||
⚠⚠⚠ **UND JETZT DER TEIL, DER AUCH DAS LAUFENDE SYSTEM BETRIFFT — mit der
|
||
gemessenen Exit-Slippage (`analyze_slippage_holdtime.py`) bleibt fast nichts
|
||
übrig:**
|
||
| Setup | 0 $ | **0,0124 $** (Tagfenster) | 0,0370 $ (alle Std) |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **Squeeze (LIVE!)** | +0,133/+0,293 | **−0,002/+0,221** | −0,270/+0,080 |
|
||
| PDH / PDL | +0,246/+0,464 | **+0,099/+0,386** | −0,192/+0,231 |
|
||
| Equal H/L | +0,218/+0,170 | +0,077/+0,092 | −0,202/−0,062 |
|
||
| Asian Range | +0,142/+0,134 | −0,011/+0,065 | −0,316/−0,071 |
|
||
**Die Edges dieser ganzen Familie liegen in derselben Größenordnung wie die
|
||
Exit-Slippage.** Beim günstigsten gemessenen Wert hält nur **PDH/PDL** beide
|
||
Hälften klar; Equal H/L ist dünn, Asian Range fällt — und der **live laufende
|
||
Auto-Squeeze steht in H1 bei −0,002, also auf null**.
|
||
⚠ Die Slippage ist dabei eine **Untergrenze** (s. Herleitung dort) — der wahre
|
||
Abzug ist größer, nicht kleiner.
|
||
✅ **Konsequenz: KEIN neues Setup bauen.** Drei weitere Module derselben Klasse
|
||
addieren Frequenz zu einem Edge, der von den Ausstiegskosten aufgezehrt wird.
|
||
Der nächste Hebel ist **die Ausführungsqualität am EXIT** (dort ist der Posten,
|
||
der alles frisst), nicht ein weiteres Einstiegs-Signal.
|
||
⚠ **Nicht mitgemessen, ehrlich benannt:** (a) **Volume-Profile-LVN** — stehendes
|
||
Level, aber das Profil müsste je Bar neu gebinnt werden (Laufzeit); (b)
|
||
**Chartmuster-/Doppeltop-Nackenlinie** — stehendes Level und Ausbruchsrichtung,
|
||
qualifiziert sich also, braucht aber den Muster-Detektor kausal getrieben.
|
||
**Beide bleiben offen.** Alle übrigen Ablehnungen (Inter-Market, Chop-Gate,
|
||
Meta-Labeling, RSI/MACD/ADX, HTF-Winkel, H1-Stärke, Konfluenz-Strafe) haben gar
|
||
kein Level — die Achse kann dort nichts ändern.
|
||
- **⚠⚠ DER SQUEEZE TRÄGT AUCH AUF ANDEREN INSTRUMENTEN — 7 von 9 (gemessen
|
||
`backtest_squeeze_multi.py`, 2026-08-06).** Anlass: `analyze_signal_live.py` hat
|
||
gezeigt, dass die Richtung ein Münzwurf ist; das Grundproblem ist also nicht die
|
||
Qualität des Squeeze, sondern seine **Frequenz** (2–3×/Woche auf einem
|
||
Instrument). Auf dieses Problem hat das Projekt bisher zweimal reagiert — mehr
|
||
Signale auf demselben Instrument (23 Fehlschläge) oder feinere Zeitebene (Kosten
|
||
erledigen es). Die dritte Achse war unberührt: **dasselbe Signal, mehr Märkte.**
|
||
| Symbol | Spr/ATR | H1 ØR / PF | H2 ØR / PF | |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **GER40** | 0,086 | +0,668 / 4,23 | +0,595 / 3,82 | ✅ |
|
||
| **SpotBrent** | 0,184 | +0,503 / 2,90 | +0,653 / 3,85 | ✅ |
|
||
| **XAUUSD** | 0,028 | +0,559 / 3,74 | +0,556 / 3,95 | ✅ |
|
||
| **NAS100** | 0,072 | +0,552 / 3,32 | +0,481 / 2,94 | ✅ |
|
||
| SpotCrude *(Kontrolle)* | 0,181 | +0,460 / 2,67 | +0,605 / 3,51 | ✅ |
|
||
| XAGUSD | 0,261 | +0,395 / 2,19 | +0,379 / 2,30 | ✅ |
|
||
| Copper | 0,327 | +0,300 / 1,83 | +0,375 / 2,11 | ✅ |
|
||
| NatGas | 0,651 | +0,229 / 1,52 | +0,240 / 1,56 | ✅ |
|
||
| **Gasoline** | **0,972** | −0,610 / 0,35 | −0,148 / 0,76 | ❌ |
|
||
| **USDX** | **1,972** | −1,269 / 0,13 | −1,317 / 0,14 | ❌ |
|
||
✅ **Die Kontrolle reproduziert** (SpotCrude +0,460/+0,605 gegen bekannt
|
||
+0,456/+0,611) — die Pipeline ist in Ordnung. ✅ **Alle 7 sind nachbar-robust**
|
||
(Box 10/15 × k 0,1/0,2, 28 Zellen, keine kippt) und halten Einstiegs-Slippage bis
|
||
+0,20×ATR.
|
||
✅✅ **Die beiden Durchfaller sind der beste Beleg, dass es kein Zufall ist:** es
|
||
sind exakt die zwei mit **Spread ≥ ATR** — dieselbe Kosten-Arithmetik, die auch
|
||
M1 erledigt hat. Der Test scheitert dort, wo er scheitern MUSS.
|
||
⚠ **ATR-Floor relativ gesetzt** (0,542 × Median-ATR statt der WTI-Dollar-Zahl
|
||
0,06) — ein absoluter Floor wäre auf Gold wirkungslos und auf NatGas ein
|
||
Selektions-Artefakt (Lehre aus `analyze_tageszeit.py`).
|
||
⚠⚠ **DREI Vorbehalte, die vor einem Bau geklärt gehören:**
|
||
(1) **„7 von 9" sind NICHT 7 unabhängige Tests.** Crude/Brent korrelieren ~0,9,
|
||
Gold/Silber und NAS100/GER40 ebenso — effektiv sind es eher 3–4 unabhängige
|
||
Fälle, und alle im **selben Makro-Zeitraum**. Mehrere Slots gleichzeitig wären
|
||
dann dasselbe Risiko doppelt, keine Diversifikation.
|
||
(2) **Die Kompression trägt weniger als der Ausbruch selbst.** Die Kontrolle
|
||
„beliebige Box" ist überall ebenfalls positiv (+0,144…+0,533); der Beitrag der
|
||
Kompression liegt bei **+0,009…+0,155** und ist bei XAGUSD (+0,009/+0,040) und
|
||
NAS100 (+0,034/+0,013) kaum vorhanden. Gemessen wird hier also zu einem großen
|
||
Teil **„Ausbruch + unser Exit-Stack"**, nicht der Squeeze im engeren Sinn.
|
||
(3) **Swap/Kommission je Symbol, Handelszeiten und Mindest-Lots sind NICHT
|
||
modelliert** — nur der Bar-Spread.
|
||
⚠ Und der Fill-Befund direkt darunter gilt hier genauso: die Zahlen stehen in
|
||
Variante (a), real ist (b) — also rund **0,3 R niedriger** anzusetzen.
|
||
- **⚠⚠⚠ FILL-ANNAHME: „am Level einsteigen" hat ZWEI Bedeutungen — und die
|
||
teurere ist die richtige (gemessen `backtest_squeeze_touchfill.py` +
|
||
`backtest_momentum_v2.py`, 2026-08-06).** Aufgefallen beim Momentum-Nachtest.
|
||
| | |
|
||
|---|---|
|
||
| **(a) Projekt-Standard** | einsteigen, WO das Signal ausgelöst hat — also dort, wo der **Bar-CLOSE** das Level gebrochen hat, zum Level-Preis |
|
||
| **(b) Realität** | einsteigen, WANN die liegende Order gefüllt hätte — bei der **ersten Berührung**, egal wo der Bar schließt |
|
||
**Live gilt (b).** (a) konditioniert auf den Bar-Schluss, den eine ruhende Order
|
||
nicht kennen kann — das ist **Look-ahead**, kein Modellierungsdetail.
|
||
**Gemessen auf dem Squeeze (80k M5, 2 Halbjahre, kanonischer Exit, Echtkosten):**
|
||
| Fill-Annahme | H1 ØR / PF / n | H2 ØR / PF / n |
|
||
|---|---|---|
|
||
| (a) Close bricht Level | +0,461 / 2,68 / 801 | +0,605 / 3,51 / 1280 |
|
||
| **(b) Berührung (LIVE)** | **+0,124 / 1,24 / 1092** | **+0,292 / 1,64 / 1807** |
|
||
**Aufschlag +0,337 (H1) / +0,312 (H2) R je Trade** — und **291 bzw. 527
|
||
zusätzliche Fills**, im Schnitt Verlierer (Dochte, die wieder in die Box
|
||
zurückfallen; passt zu „54 % aller Box-Ausbrüche kehren binnen 3 Bars zurück",
|
||
`backtest_consolidation.py`).
|
||
✅ **Der Squeeze hält trotzdem** — beidhälftig positiv, PF > 1. Und die
|
||
Umstellung auf ruhende Orders bleibt richtig: (b) +0,124/+0,292 gegen
|
||
**Market −0,158/−0,006**. Bemerkenswert: (b) trifft fast genau das ORIGINAL
|
||
validierte Band **+0,14…+0,23** aus `backtest_breakout_squeeze.py` — der
|
||
B4-Maßstab war also die ganze Zeit der realistischere.
|
||
⚠⚠ **KONSEQUENZ: die heute mehrfach zitierten +0,456/+0,611 sind als
|
||
Live-Erwartung ~0,32 R zu hoch.** Sie bleiben als Vergleich zwischen Market und
|
||
Level gültig (dafür waren sie gerechnet), taugen aber nicht als Ertragsprognose.
|
||
✅✅ **ERLEDIGT — der SIG-Pending-Pfad FÄLLT DURCH (`backtest_signal_touchfill.py`,
|
||
2026-08-06, 80k M5, voller Live-Gate-Stack, kanonischer Exit, Echtkosten).**
|
||
| Konf | A) Markt am Bar-Close | B) Level, Fill bei Close-Bruch | **C) Level, Fill bei BERÜHRUNG** |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| ≥55 | −0,015 / −0,172 | +0,381 / +0,315 | **−0,392 / −0,338** ❌ |
|
||
| ≥65 | −0,024 / −0,085 | +0,367 / +0,385 | **−0,478 / −0,471** ❌ |
|
||
| ≥75 | −0,148 / −0,310 | +0,288 / +0,136 | **−0,184 / −0,202** ❌ |
|
||
**C ist in ALLEN SECHS Feldern negativ** (PF 0,38–0,71). Der Look-ahead-Aufschlag
|
||
beträgt **0,77–0,85 R** — grösser als beim Momentum (0,45) und beim Squeeze (0,32).
|
||
⚠⚠ **C ist sogar schlechter als der MARKT-Einstieg** (−0,392 gegen −0,015). Der
|
||
Mechanismus ist im Trade-Zähler sichtbar: C hat **mehr** Fills als B (441 gegen
|
||
328 · 659 gegen 455) — die zusätzlichen sind genau die Berührungen, die
|
||
zurückfallen, und die sind die Verlierer. Eine Order an einem **wandernden**
|
||
Level fängt systematisch die Fehlausbrüche ein.
|
||
✅ **Damit ist die Vorhersage bestätigt:** entscheidend ist nicht „Level statt
|
||
Markt", sondern ob das Level **STILLSTEHT**. Squeeze-Box → hält (+0,124/+0,292);
|
||
`_pend` und Momentum → wandern → fallen durch.
|
||
⚠ **Die im Bau-Eintrag vom 05.08. zitierten +0,39/+0,36 sind damit als
|
||
Live-Erwartung ungültig** — sie stehen in Variante B. Der Eintrag bleibt als
|
||
Historie stehen, gilt aber nur noch für den Vergleich Markt↔Level.
|
||
✅✅ **ABGESCHALTET (User-Entscheidung 2026-08-06): `signal_pending_entry = false`.**
|
||
Backup `oil_widget_config.ini.bak-2026-08-06-sigpending`. ⚠ Der Schlüssel lebt
|
||
**nicht** in `runtime_state.json` (kein UI-Toggle) — die ini greift direkt.
|
||
Live verifiziert: `signal_pending=False`, `squeeze_pending=True`.
|
||
Neu im **Config-Wächter** (validiert = `false`), damit ein Zurückschalten
|
||
auffällt: es hiesse, SIG über den gemessen schlechtesten Einstiegsweg zu handeln
|
||
— schlechter als Market.
|
||
⚠ **`squeeze_pending_entry` bleibt begründet** — dort steht die Box still, und
|
||
der Touchfill-Test ist bestanden.
|
||
⚠ Zur Migrations-Prüfung: `lauf()` hat einen `fill`-Parameter bekommen
|
||
(Default `"close"`). Der Vorher/Nachher-Vergleich war **nicht bitgenau** —
|
||
Abweichung: EIN Trade in H2 (454→455). Ursache ist nicht der Patch (mit
|
||
`fill="close"` sind die ausgeführten Anweisungen identisch), sondern
|
||
**zwischenzeitlich eingetroffene Live-Bars**: `copy_rates_from_pos(0, 80000)`
|
||
ankert am neuesten Bar, das Fenster verschiebt sich zwischen zwei Läufen.
|
||
H1 war in beiden Läufen identisch.
|
||
|
||
- **⚠⚠ MOMENTUM-CONTINUATION MIT LEVEL-ORDER NEU GEMESSEN = BLEIBT VERWORFEN
|
||
(`backtest_momentum_v2.py`, 2026-08-06, User-Wunsch).** Kein bloßes Wiederholen:
|
||
der Lauf von 2026-07-17 stieg am **Bar-Close** ein, und genau diese Annahme hat
|
||
am 05.08. Squeeze und Auto-Signal von negativ auf positiv gedreht. Momentum hat
|
||
ein sauber definiertes Level (`mom_N` kreuzt X×ATR ⇔ Preis erreicht
|
||
**C[i−N] ± X×ATR**), die Frage war also offen.
|
||
| Variante | H1 | H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| A) Bar-Close (der alte Lauf) | −0,10…−0,19 | −0,08…+0,00 |
|
||
| B) am Level, Fill bei **Kreuzung** | +0,35…+0,47 | +0,47…+0,56 |
|
||
| **C) am Level, Fill bei BERÜHRUNG (echt)** | **−0,04…−0,09** | **−0,02…+0,07** |
|
||
**Alle neun N/X-Kombinationen** sehen in B großartig aus und sind in C
|
||
beidhälftig ohne Edge. **Der Aufschlag von ~0,45 R ist reines Look-ahead.**
|
||
⚠⚠ **Der strukturelle Grund — und er ist die eigentliche Lehre:** das
|
||
Momentum-Level **wandert jede Bar** (`C[i−N]` rutscht mit). Es ist damit kein Ort,
|
||
an dem eine Order liegen bleiben könnte; sie müsste im 5-Minuten-Takt umgesetzt
|
||
werden und fängt dabei jede Zuckung ein. Die Squeeze-Box **steht** — deshalb hält
|
||
sie (+0,124/+0,292) und Momentum nicht. **Ein Level ist nur dann ein
|
||
Ausführungs-Vorteil, wenn es STILLSTEHT.**
|
||
⚠ **Zwei eigene Fehler auf dem Weg, beide dokumentiert:** (1) der erste Entwurf
|
||
prüfte nicht, ob das Level als Stop-Order überhaupt auf der **richtigen Seite des
|
||
Marktes** liegt — dadurch „füllte" die Sim zu längst passierten Preisen und
|
||
lieferte **ØR +2,2**, was schlicht unmöglich ist und den Fehler verriet.
|
||
(2) Variante B war überhaupt erst nötig, weil ich den Unterschied
|
||
Kreuzung/Berührung zunächst nicht gesehen hatte. **Merksatz: eine Zahl, die zu
|
||
gut ist, ist ein Befund über den Code, nicht über den Markt.**
|
||
✅ Der Befund bestätigt zugleich die heutige Regel aus dem Kerzen-Fade — „ruhende
|
||
Order hilft bei Momentum-Entries" — in **präzisierter** Form: sie hilft bei
|
||
**Ausbrüchen an stehenden Strukturen**, nicht bei Momentum allgemein.
|
||
- **⚠⚠ SCALPING-MODUL AUF M1 = ABGERATEN, bevor überhaupt gebaut wird (gemessen
|
||
`analyze_scalping_costs.py`, 2026-08-06, User-Frage „wie sinnvoll wäre ein
|
||
zusätzliches Modul Scalping auf 1M-Basis, über das Dashboard steuerbar?").**
|
||
Es ist zuerst eine **Kosten-**, keine Signalfrage: der Spread ist bei WTI absolut
|
||
~konstant und skaliert NICHT mit der Zeitebene, die Bewegung schon.
|
||
| TF | Ø ATR | Ø Spread | **Median Sp/ATR** | Ø Sp/ATR |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **M1** | 0,0870 $ | 0,0254 $ | **0,319** | **0,416** |
|
||
| M5 | 0,1677 $ | 0,0226 $ | 0,193 | 0,256 |
|
||
| M15 | 0,2269 $ | 0,0250 $ | 0,133 | 0,171 |
|
||
Der Spread ist auf allen drei Ebenen praktisch derselbe Betrag — **eine mittlere
|
||
M1-Kerze ist nur 3,4× so groß wie der Spread.** Nötige Trefferquote bei 1:1
|
||
(Ziel/Stop je 1×ATR_M1): **65,9 %** statt 50 %; bei 0,5:0,5 sogar **81,9 %**.
|
||
Zum Vergleich: nichts in diesem Projekt hat je über ~46 % geliefert.
|
||
⚠ **Nachts ist es arithmetisch unmöglich:** um **01:00 beträgt der Spread
|
||
1,051×ATR_M1** — er ist größer als die durchschnittliche Bar-Spanne (00:00 0,801 ·
|
||
06:00 0,750). Handelbar wäre allenfalls **10–17 Uhr** (0,210–0,265), also dort, wo
|
||
M1 ungefähr die heutigen M5-Kosten erreicht.
|
||
⚠⚠ **DREI Gründe, die schwerer wiegen als die Kosten selbst:**
|
||
**(1) Ein Backtest nach Projektstandard ist NICHT möglich.** Die M1-Historie des
|
||
Brokers ist hart bei **80.000 Bars = 80 Tage** gedeckelt (`copy_rates_from_pos`
|
||
liefert darüber `None`, `copy_rates_range` ebenso). Zwei Stichproben à 40 Tage
|
||
liegen im **selben Regime** — genau die Konstellation, an der ORB und die
|
||
Dead-Hour-Stunde 13 gescheitert sind. Der eigene `candles_m1`-Logger steht bei
|
||
19 Tagen und erreicht die 180 erst ~2027-01.
|
||
**(2) Das Auflösungs-Artefakt trifft M1 am härtesten.** `analyze_trail_resolution.py`
|
||
(05.08.) hat gezeigt: eine Bar-Simulation **überschätzt enge Stops systematisch**,
|
||
Kipp-Punkt bei ~0,3×ATR. Ein Scalp lebt in 2–3 Bars — eine M1-Bar-Sim hat dort
|
||
praktisch keine Auflösung mehr. Ein positives Ergebnis wäre nicht überprüfbar; es
|
||
bräuchte Tick-Daten.
|
||
**(3) Der Slippage-Schwanz ist ABSOLUT und frisst deshalb den kleinen Stop.**
|
||
Gemessen (`analyze_execution.py`): Median 0,017 $ (unkritisch), **Ø 0,234 $, Max
|
||
4,192 $**. Ein 2×ATR_M1-Stop ist **0,174 $** breit — der MITTLERE Slippage-Wert
|
||
übersteigt ihn bereits. Der reale 0,751-$-Fall vom 30.06. entspricht **8,6×** einem
|
||
M1-Stop gegen 2,2× einem M5-Stop; er löscht rund **11** gewonnene Scalps statt 4.
|
||
✅ **Was FÜR die Idee spricht (fairerweise):** der Bau wäre billig — Pending-Stop-
|
||
Orders, `_auto_guard`, `_pending_ziel` mit Vorrang, Dashboard-Toggle (Muster
|
||
🚀 BRK / 🎯 SIG), `runtime_state.json`, B4-Monitor und die Setup-Kennzeichnung
|
||
(seit 06.08.) existieren alle. Und **höhere Frequenz = schnellere Validierung**:
|
||
der Squeeze braucht 20 Trades und hat nach 5 Tagen 8.
|
||
✅ **Empfehlung: KEIN eigenständiges Scalping-Modul, aber eine engere Variante ist
|
||
messbar** — der **Squeeze auf M1** (= die schon offene Variante B), beschränkt auf
|
||
10–17 Uhr, mit ruhender Stop-Order. Das ist kein neues Signal, sondern eine
|
||
validierte Regel auf einer feineren Ebene; die 80 Tage reichen für ein
|
||
**Ausschluss**-Urteil (nicht für eine Bestätigung).
|
||
- **⚠⚠ SQUEEZE AUF M1 (Variante B) GEMESSEN — NICHT ausgeschlossen, aber in JEDER
|
||
Variante schlechter je Trade als M5; die Entscheidung hängt an EINER ungemessenen
|
||
Zahl (`backtest_squeeze_m1.py`, 2026-08-06).** 80.000 M1-Bars (18.05.–06.08.),
|
||
echte `_squeeze_one`-Regel, Einstieg als ruhende Stop-Order am Level, kanonischer
|
||
Exit, Echtkosten, sequentiell EIN Slot, **M5-Kontrolle auf DEMSELBEN Fenster**
|
||
(weil beide Hälften im selben Regime liegen — der interne Vergleich ist der
|
||
belastbare Teil, nicht die Absolutwerte).
|
||
| Variante | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | n (H1) |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **M5-Kontrolle** (live laufende Ebene) | **+0,605 / +163** | **+0,491 / +132** | 270 |
|
||
| A) M1, Stop aus ATR_M1, alle Stunden | +0,405 / **+473** | +0,385 / **+476** | 1168 |
|
||
| **C) A + nur 10–17 Uhr** (beste M1) | **+0,474 / +201** | **+0,387 / +189** | 424 |
|
||
| B) M1-Einstieg, Stop aus ATR_M5 | +0,207 / +176 | +0,137 / +118 | 848 |
|
||
| D) B + nur 10–17 Uhr | +0,231 / +73 | +0,130 / +44 | 316 |
|
||
| A ohne ATR-Floor (Selektions-Kontrolle) | +0,385 / +457 | +0,342 / +442 | 1186 |
|
||
**Nichts fällt durch:** alle Varianten beidhälftig positiv, alle 5 Nachbar-Kombis
|
||
(Box 10/15/20 × k 0,1/0,2) ebenfalls, Einstiegs-Slippage hält bis 0,20×ATR
|
||
(+0,254/+0,130). Auch die Selektions-Kontrolle ohne ATR-Floor bestätigt — der
|
||
massstabsgerecht skalierte Floor (0,024 statt 0,06) erzeugt den Befund nicht.
|
||
Kein Broker-Hindernis: `trade_stops_level = 0`, ein 2×ATR_M1-Stop (0,159 $) ist
|
||
platzierbar.
|
||
⚠⚠ **DER ENTSCHEIDENDE BEFUND IST DIE EXIT-SLIPPAGE — und sie trifft M1 doppelt
|
||
so hart, genau wie vorhergesagt.** Slippage ist eine **absolute** Größe; sie frisst
|
||
von einem kleinen M1-Stop einen viel größeren Anteil. In DOLLAR angesetzt, auf
|
||
beide Ebenen gleich:
|
||
| Exit-Slippage | M1 (Variante C) | M5-Kontrolle |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,000 $ | +0,474 / +0,387 | +0,605 / +0,491 |
|
||
| **0,017 $** (gemessener **Median**) | +0,309 / +0,196 | +0,511 / +0,384 |
|
||
| **0,050 $** | **−0,012 / −0,175 ❌** | +0,330 / +0,176 |
|
||
| 0,100 $ | −0,499 / −0,737 ❌ | −0,139 (H2) ❌ |
|
||
**M1 kippt bei ~0,04 $, M5 erst bei ~0,09 $** — Faktor ~2,2, praktisch das
|
||
ATR-Verhältnis (0,198/0,079 = 2,5). Gemessen (`analyze_execution.py`):
|
||
**Median 0,017 $** (beide halten) · **Ø 0,234 $** (beide fallen, M1 weit
|
||
deutlicher) · Max 4,192 $.
|
||
✅✅ **DIE FEHLENDE ZAHL IST NACHGEMESSEN (`analyze_slippage_holdtime.py`,
|
||
2026-08-06, 317 SL-Closes).** Die bisher zitierten „Median 0,017 · Ø 0,234"
|
||
waren die Statistik **nur über die Ausreißer** — `analyze_execution.py` zählt
|
||
ausschließlich Fälle, die schlechter als der Initial-SL endeten (`if gap > 0`).
|
||
Sauber ist die Untergrenze **E[Slippage] ≥ P(gap>0) × Ø(gap | gap>0)**; sie ist
|
||
unkontaminiert, weil das **Trailing den gap nur negativer machen kann** (es zieht
|
||
den SL in Gewinnrichtung) — ein positiver gap ist damit zwingend Slippage.
|
||
| Haltedauer | alle Stunden | **nur 10–17 Uhr** |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0–15 min | **0,0470 $** | **0,0058 $** |
|
||
| 15–30 min | 0,0164 $ | 0,0238 $ |
|
||
| 60–120 min | 0,0502 $ | 0,0449 $ |
|
||
| >120 min | **0,1691 $** | 0,0464 $ |
|
||
| **<30 min gewichtet** | **0,0370 $** | **0,0124 $** |
|
||
⚠⚠ **Der Schwanz sitzt AUSSERHALB von 10–17** — bei kurzen Trades ist die
|
||
Slippage dort **8× kleiner** (0,0058 gegen 0,0470). Damit ist die
|
||
Stunden-Beschränkung nicht bloß eine Kosten-Optimierung: sie entfernt auch den
|
||
Slippage-Schwanz. Beides hat dieselbe Ursache (Buchtiefe), das ist ein
|
||
Mechanismus und kein Data-Mining.
|
||
**ENDVERGLEICH — jede Variante mit dem gemessenen Wert IHRES Fensters:**
|
||
| Variante | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | n (H1) |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| M1 A, alle Stunden · 0,0370 $ | **−0,107 / −125 ❌** | **−0,161 / −199 ❌** | 1168 |
|
||
| **M1 C, 10–17 Uhr · 0,0124 $** | +0,354 / **+150** | +0,247 / **+121** | 424 |
|
||
| M5, alle Stunden · 0,0370 $ | **+0,401** / +108 | **+0,261** / +71 | 270 |
|
||
| M5, 10–17 Uhr · 0,0124 $ | **+0,751** / +68 | **+0,444** / +45 | 90 |
|
||
✅ **M1 über alle Stunden fällt jetzt HART durch** (PF 0,83/0,76) — die
|
||
Nachtstunden fressen es auf, exakt wie die Kosten-Arithmetik vorhergesagt hat.
|
||
Der ΣR-Vorsprung von Variante A war reines Artefakt der Annahme „keine
|
||
Exit-Slippage".
|
||
⚠ **Auf demselben Fenster (10–17) bleibt es ein echter Zielkonflikt:** M5 liefert
|
||
je Trade **rund das Doppelte** (+0,751/+0,444 gegen +0,354/+0,247), M1 in der
|
||
Summe **rund das Doppelte** (+150/+121 gegen +68/+45) — weil es 4,7× so oft
|
||
handelt. Beide konkurrieren um denselben EINEN Positions-Slot.
|
||
✅ **Urteil: NICHT umstellen.** Drei Gründe: (a) der entscheidende Parameter ist
|
||
nur als **Untergrenze** bekannt, und M1 C hat davon bis zur Kippgrenze nur
|
||
**~3× Luft** (0,0124 → ~0,04), M5 dagegen ~7×; (b) die Stichprobe hinter „M5 ist
|
||
je Trade doppelt so gut" ist mit n=90/101 dünn, die hinter der Slippage-Schätzung
|
||
im 10–17-Fenster mit 17 Ereignissen ebenso; (c) 80 Tage = EIN Regime.
|
||
⚠ **Die Bedingung, unter der es kippen würde, ist benennbar** (für später): bleibt
|
||
die gemessene Exit-Slippage für <30-min-Trades im Fenster 10–17 bei größerer
|
||
Stichprobe unter ~0,02 $, dann ist der **Hybrid** (M1 während 10–17, M5 sonst)
|
||
rechnerisch ~1,9× der reinen M5-Variante (ΣR +190/+147 gegen +108/+71) und einen
|
||
kleinen Live-Test wert. Vorher nicht.
|
||
⚠ **Zwei Methodik-Lehren aus dem Lauf selbst:**
|
||
(1) **Der Härtetest lief zuerst auf der SCHWÄCHSTEN Variante.** `beste = "D" if …`
|
||
wählte nach Reihenfolge statt nach Ergebnis — D (+0,231/+0,130) statt C
|
||
(+0,474/+0,387). Ein Robustheitstest auf der falschen Variante beweist nichts.
|
||
(2) **Die vorab fixierte Regel „nicht schlechter als die M5-Kontrolle" war wieder
|
||
unterspezifiziert** — M1 verliert in ØR und gewinnt in ΣR um das Dreifache.
|
||
Dieselbe Falle wie am 05.08. beim Kosten-Gate. Die Regel wurde **nicht
|
||
nachträglich gelockert**; stattdessen zeigt `zeig()` jetzt beide Spalten, damit
|
||
die Auswahl nicht stillschweigend passiert.
|
||
⚠ **80 Tage = EIN Regime** (Broker-Deckel). Ein ✅ heißt hier „nicht
|
||
ausgeschlossen", **nicht** „bestätigt".
|
||
Snapshot **`wave.squeeze {state, dir, level, box_atr}`**: `active` = Ausbruch (echtes
|
||
Signal LONG/SHORT) · `armed` = komprimiert, Ausbruch steht bevor · None = keine
|
||
Kompression (transient — der Ausbruch weitet die Box, Signal klärt sich selbst).
|
||
**Verdict-Modul „Squeeze"** (`_verdict`, Gewicht 2,0, nur bei `active`; unter der
|
||
Welle=3,0). **UI Welle-Kachel** (`#wave-squeeze`): grün/rot bei `active`
|
||
(„🚀 Squeeze-Breakout ▲ LONG @ …"), blau bei `armed` („🎯 Kompression … Ausbruch
|
||
steht bevor"), grau sonst. ⚠ **Nur der ENTRY** — der User-Teil „Gegen-Trade schließen
|
||
+ Stop-&-Reverse" ist NICHT gebaut (nicht validiert, verdoppelt Kosten, Chop-Risiko).
|
||
Läuft normal über SL/Trailing/Notfall-Stop. Caveats: modeste Stichprobe (Box>12 =
|
||
12–22 Trades = Rauschen), Frequenz ~2–3/Woche → **B4-Wochenmonitor** (Live-ØR/PF
|
||
gegen +0,14…+0,23), Runner-abhängig (43 % Treffer). Verwerfen, wenn Live wegdriftet (B5).
|
||
- **Momentum-Continuation als Auto-Setup = VERWORFEN (gemessen `backtest_momentum.py`,
|
||
2026-07-17):** Kandidat für Autonomie (Einstieg in Richtung eines frischen
|
||
Momentum-Schubs, mom_N kreuzt ±X×ATR; seq. Sim, Live-Exit, Echtkosten). **Fällt
|
||
durch den 2-Stichproben-Test:** fast alle N/X in H1 negativ (−0,03…−0,22), in H2
|
||
positiv (+0,02…+0,07) → regime-abhängig. Einzige „beide positiv"-Kombi (N=24/X=2,0)
|
||
ist H1 **+0,002 / PF 1,00** = Breakeven-Rauschen, nicht der Squeeze-Maßstab
|
||
(+0,14…+0,23). Grund: Momentum-Continuation IST Trendfolge — erbt die Regime-
|
||
Anfälligkeit des Wave-Signals, kein distinkter Edge wie die Kompression→Ausbruch-
|
||
Klasse. **Autonomie-Fazit: der Squeeze bleibt der EINZIGE validierte Auto-Entry.**
|
||
(P(break)-Level-Bounce als Entry ist separat schon verworfen, s. „Range-Einstieg".)
|
||
- **Opening Range Breakout (ORB) als Auto-Setup = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_orb.py`, 2026-07-17, Recherche-Kandidat):** Box = erste 15/30 min nach
|
||
EU-Open (10:00 Brk) bzw. US-Open (16:30 Brk), Ausbruch ±0,1×ATR, one-shot, Live-
|
||
Exit, Echtkosten. **3 von 4 Varianten kippen zwischen den Hälften** (US-Open H1
|
||
−0,19…−0,27!); einzig EU-15min ist beidseitig positiv, aber nur ØR +0,069/+0,027
|
||
(PF 1,11/1,04) = Rauschen unter dem Kosten-Puffer, und die Nachbar-Parameter
|
||
kippen (keine Robustheit — beim Squeeze waren ALLE 8 Kombis positiv). ⚠ Lehrstück:
|
||
erster Lauf zeigte EU-Open ØR +1,3/PF 10 — war ein **Selektions-Artefakt** (ATR-
|
||
Skip statt Floor ließ in der Niedrig-Vola-H1 nur 9 Morgen durch); mit Floor
|
||
verschwand der „Edge". Zeit-Anker ersetzt keinen Struktur-Anker.
|
||
- **ATR-Breakout-Bestätigung** (`wave._confirm_breakout`, live `[trading]
|
||
breakout_k=0.3` — Split-validiert, s. u.; 0=aus): ein
|
||
Richtungssignal wird **erst durchgelassen, wenn der Kurs k×ATR in
|
||
Signalrichtung** gelaufen ist („X dynamisch"); läuft er vorher k×ATR DAGEGEN/
|
||
Timeout → neu verankern, solange **WARTEN** (Grund „warte auf Breakout …",
|
||
`snap.breakout`). **Stateful** (`_pend`), reset bei TF-Wechsel. Gemessen
|
||
(`backtest_breakout.py`): hebt Ø-Edge/Trade **~2×** (+0,185→+0,36 bei k=1,0),
|
||
Treffer 43→47 %, ~halb so viele Trades → **netto** klar besser (halbe Spread-/
|
||
Komm.-Kosten; lohnt ab Kosten >0,037×ATR, real ~0,1×ATR). = die „Zwei-Konten-
|
||
Hedge"-Idee des Users, auf EINEM Konto ohne doppelte Kosten. **k=0,3 seit
|
||
2026-07-08 (Split-validiert, 80k Bars in 2 Halbjahren):** k=0,3 ist in BEIDEN
|
||
Hälften das Beste — H1: ØR +0,119/netto +339 (0,5: +0,055/**−831**; 1,0:
|
||
+0,046/−805 — beide netto negativ!), H2: +0,362/+4239 (0,5: +3308; 1,0: +3838).
|
||
Grund: 0,3 filtert Fehlstarts, behält aber den besseren Einstiegspreis (höheres k
|
||
= späterer Einstieg, Anfang des Moves verschenkt). ⚠ Ein-Stichproben-Lauf hatte
|
||
„1,0 besser" gezeigt — Split-Prüfung drehte das (B2!). Nebeneffekt: kürzere
|
||
„warte auf Breakout"-Phasen.
|
||
- **Entry-Raum-Gate (AKTIV, `[trading] entry_room_atr=0.6` — kurz 1,0, am selben
|
||
Tag zurück auf 0,6, s. u.; gemessen `backtest_entryroom.py` 2026-07-16):**
|
||
Richtungssignal → WARTEN, wenn das
|
||
**Gegenlevel** (M5-Pivot in Trade-Richtung, trainingsgleich zum S/R-Auto-Close)
|
||
näher als X×ATR_M5 liegt. Befund (seq. Sim MIT S/R-Close-Exit, Echtkosten,
|
||
2 Halbjahre): **monoton in BEIDEN Hälften** — Raum <0,3: ØR −0,119/−0,067
|
||
(PF 0,42/0,66!) · 0,3–0,6: −0,100/−0,059 (⚠ 79–82 % WR und trotzdem PF<1 =
|
||
Klein-Close-Falle) · 0,6–1,0: −0,123/−0,060 · ≥1,0 bzw. „kein Gegenlevel" positiv.
|
||
Kosten-Arithmetik, kein Signal-Timing (deshalb robust, anders als die 9 verworfenen
|
||
Filter): Ertrag am Level gedeckelt (63 % Containment) − 0,265×ATR Kosten < 0.
|
||
Auslöser: Live-Trades mit Sofort-/Klein-Close (0-min-Trade +0,08 direkt am Level;
|
||
4 der 5 sr_closes desselben Tages waren dagegen RETTER — Exit NICHT anfassen).
|
||
Umsetzung: `wave._room_gate` (in `refresh_market` VOR `_confirm_breakout`;
|
||
`set_entry_room`, Grund „kein Raum: Widerstand X nur 0,4×ATR entfernt …").
|
||
Backtests via `_build` bleiben gate-frei (kein pb_levels-State). **0,6→1,0→0,6
|
||
(2026-07-24):** kurz auf 1,0 erhöht (gemessen in BEIDEN Hälften besser, H1 +415/
|
||
H2 +266 R; Live-Kurzcheck: S/R-Closes seit 16.07. +925 € bei nur 28 % Klein-Closes)
|
||
— aber der User empfand im gemischten Regime (M15/M30 ab, M5/H1 auf) **zu viel
|
||
WARTEN** und stellte noch am selben Tag auf 0,6 zurück. ⚠ Lehr-Fall dabei
|
||
festgehalten: „kein LONG trotz steigendem Kurs" lag NICHT am Raum-Gate, sondern am
|
||
**M30-Gegen-Trend-Filter** (M30 ab → LONG unterdrückt, gewollt); das Raum-Gate
|
||
mutete nur den daraus resultierenden SHORT (Support 0,09×ATR entfernt). 0,6 vs 1,0
|
||
ist reiner Frequenz-gegen-Edge-Kompromiss (gemessen 1,0 netto besser). ⚠ **P(break)-Freigabe des Gates = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_entryroom_pbreak.py`, 2026-07-24):** Idee war, Raum<1,0-Signale
|
||
durchzulassen, wenn P(break)@Entry hoch (Level bricht eh → Ertrag nicht gedeckelt).
|
||
Das Modell TRENNT zwar auch am Entry (Freigabe-Gruppen klar besser als der Rest),
|
||
aber JEDE Schwelle kippt zwischen den Hälften (p≥0,5: −0,016/+0,083 · p≥0,6:
|
||
+0,089/−0,006 · p≥0,7: +0,076/−0,029) → nicht robust, reines Distanz-Gate bleibt.
|
||
**13. verworfener Signal-Eingriff.** (Nebenbefund: geblockte Gruppe in beiden
|
||
Hälften klar negativ, −436/−251 ΣR — bestätigt die 1,0-Erhöhung.)
|
||
- **Mindest-Konfidenz-Gate** (`_MIN_CONF=55`): Signal < 55 % → WARTEN. Gemessen
|
||
(`backtest_conf.py`): Band **40–54 % = negativer Edge** (−0,025), ≥55 % = +0,058;
|
||
Gate hebt Ø-Edge ~+50 % und den Gesamtertrag (entfernt die schwachen Setups, bei
|
||
denen zu viele Strafen gestapelt sind — typisch der Lagging-Short am Boden).
|
||
- **⚠⚠ DER 43-%-MASSSTAB WAR UNGÜLTIG — der richtige liegt bei ~80 % WARTEN
|
||
(gemessen `backtest_dist_gated.py`, 2026-08-05).** `backtest_dist.py` misst
|
||
**`_build` ALLEIN**, ohne **Breakout-Bestätigung** und ohne **Entry-Raum-Gate**.
|
||
Genau die beiden sind live die größten Blocker. Über 80k M5-Bars:
|
||
| | gerichtet | WARTEN |
|
||
|---|---|---|
|
||
| nur `_build` (die alte Referenz) | **77,9 %** | 22,1 % |
|
||
| **voller Live-Stack** | **19,5 %** | **80,5 %** |
|
||
| LIVE (seit 01.08., ohne `stale`) | 7,2 % | 92,8 % |
|
||
Aufschlüsselung im vollen Stack: entry_room **41,4 %** · breakout_pending 17,0 % ·
|
||
stretch 13,8 % · deadband 7,4 % · min_conf 0,9 %.
|
||
✅ **Damit ist der „93 % statt 43 %"-Alarm entschärft**, der den TF-Churn-Fix
|
||
(2026-07-31) ausgelöst hat: verglichen wurden zwei verschiedene Systeme. Der reale
|
||
Abstand zum gültigen Maßstab ist **12,3 Pp**, nicht 50.
|
||
⚠ **Ein Rest bleibt** (19,5 → 7,2 %) und ist NICHT wegerklärt. Kandidaten, die eine
|
||
Bar-Simulation prinzipiell nicht abbildet: der **TF-Wechsel** (live wandert die
|
||
Basis-TF M5…M30, die Sim ist fix M5), Cooldowns, EIA-/News-Fenster, und die
|
||
**Abtastung** — live wird pro Sekunde gemessen, ein `breakout_pending`-Zustand
|
||
hält über eine ganze Bar an und ist deshalb live überrepräsentiert (26,5 % gegen
|
||
17,0 %). Der auffälligste Einzelposten ist **min_conf: live 16,3 %, Sim 0,9 %** —
|
||
das ist der nächste konkrete Ansatzpunkt, wenn jemand dem Rest nachgehen will.
|
||
⚠⚠ **NACHGEPRÜFT AM 05.08. (User: „heute nur sehr wenige Empfehlungen")** —
|
||
1.427 Zeilen geloggt (Soll ~1.440, die Erfassung selbst ist also intakt),
|
||
**5,0 % gerichtet**. Auffällig ist nicht die Menge, sondern die **Verteilung
|
||
über den Tag**: alle 71 gerichteten Empfehlungen fielen **vor 10:00**, danach
|
||
16 Stunden lang genau eine.
|
||
| Block | 05.08. live | Backtest (voller Stack) |
|
||
|---|---|---|
|
||
| entry_room | 36,5 % | 41,4 % |
|
||
| breakout_pending | 19,4 % | 17,0 % |
|
||
| **min_conf** | **16,1 %** | **0,9 %** |
|
||
| htf_counter | 7,8 % | — (aus M5 aggregiert) |
|
||
| stretch | 6,7 % | 13,8 % |
|
||
| eia / stale | 4,1 / 4,1 % | — (nicht modelliert) |
|
||
| **gerichtet** | **5,0 %** | **19,5 %** |
|
||
✅ **entry_room ist NICHT der Unterschied** — es ist live sogar seltener als im
|
||
Backtest. Die Lücke von 14,5 Pp wird von den **live-only-Gates** getragen, allen
|
||
voran **min_conf (+15,2 Pp)**, dazu htf_counter, EIA und `stale`. Zusammen sind
|
||
das 31 Punkte, also mehr als genug, um die Differenz zu erklären.
|
||
⚠ Tageszeitlich dominierte nachmittags/abends **entry_room** (21:00: 59 von 60
|
||
Minuten), ab 22:00 **min_conf** (100 %). Strukturelle Mitursache beim Raum-Gate:
|
||
es nutzt die **M5**-Pivots, deren Median-Abstand mit **0,61×ATR** praktisch auf
|
||
der Gate-Schwelle von 0,60 liegt — es blockt damit rund die Hälfte der Zeit
|
||
schon per Konstruktion (s. `backtest_level_tf.py`).
|
||
✅ **TELEMETRIE-LÜCKE GEFUNDEN UND GESCHLOSSEN:** `min_conf`-Zeilen schrieben
|
||
`conf_pct = 0` — die verworfene Konfidenz stand NUR als Fließtext in den Gründen
|
||
und war nicht auswertbar. Damit liess sich beim zweitgrössten Blocker nicht
|
||
sagen, ob die Signale **knapp** (50–54) oder **weit** (20–30) unter der Schwelle
|
||
lagen. `wave_rec._build` gibt den Wert jetzt mit (reine Telemetrie, das Signal
|
||
bleibt WARTEN). Erste Live-Zeile: **conf 52** — drei Punkte zu wenig.
|
||
⚠ **Was das noch NICHT beantwortet:** ob 55 die richtige Schwelle ist.
|
||
`backtest_conf.py` hat das Band 40–54 % als negativ gemessen (−0,025 gegen
|
||
+0,058), eine Senkung ist also nicht angezeigt. Die neue Zahl sagt nur, WIE VIEL
|
||
Signalmenge unmittelbar hinter der Schwelle steht — nach ein paar Tagen
|
||
auswertbar.
|
||
⚠ **Die im TF-Churn-Fix dokumentierte Erfolgskontrolle („WARTEN-Anteil Richtung
|
||
43 % bewegen") ist damit hinfällig** und sollte nicht weiterverfolgt werden.
|
||
- **Signalhäufigkeit** (`backtest_dist.py`): ~57 % der Zeit LONG/SHORT, ~43 % WARTEN.
|
||
WARTEN-Treiber: M30-Gegen-Trend (~27 % der Bars, gewollt, Edge×2) + Überdehnung
|
||
+ Totband. `_STRETCH_MAX` 2,5→**3,5** angehoben (`backtest_stretch.py`: +26 %
|
||
Signale, Gesamtertrag steigt; ab 3,5×ATR kippt der Edge negativ).
|
||
- **⚠ M30-FILTER NACH VOLA-REGIME GEPRÜFT = KEINE ÄNDERUNG (gemessen
|
||
`backtest_htf_vola.py`, 2026-08-04).** Anlass: Am 04.08. fiel WTI −4,12 $ (davon
|
||
−4,16 $ in EINER Stunde), der Bot stand zu 93 % auf WARTEN, `htf_counter` blockte
|
||
**160-mal** — scheinbar genau die Richtung, in die der Markt lief. Hypothese: die
|
||
nachlaufende M30-EMA sperrt in schnellen Umkehrungen das Richtige.
|
||
**Die Messung invertiert die Hypothese.** Geblockte Signale, kanonischer Exit,
|
||
Echtkosten, nach ATR-Terzil × 2 Halbjahre:
|
||
| ATR-Terzil | geblockt H1 | geblockt H2 | durchgelassen H1 | durchgelassen H2 |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| niedrig | −0,086 | +0,107 | −0,136 | −0,134 |
|
||
| mittel | −0,172 | +0,067 | −0,198 | −0,069 |
|
||
| **hoch** | **−0,625** | **−0,329** | −0,061 | **+0,014** |
|
||
Im HOHEN Terzil sind die geblockten Signale **mit Abstand die schlechtesten des
|
||
gesamten Datensatzes** (PF 0,15 / 0,42) — der Filter ist dort am wertvollsten, nicht
|
||
am schädlichsten. Die durchgelassenen Hoch-Vola-Signale in H2 sind das **einzige
|
||
positive Feld** der ganzen Tabelle. In den unteren Terzilen kippen die geblockten
|
||
Signale zwischen den Hälften = Rauschen. **Den Filter in schnellen Bewegungen zu
|
||
lockern wäre die schlechtestmögliche Änderung gewesen. 22. verworfener Eingriff.**
|
||
⚠⚠ **Auflösung des scheinbaren Widerspruchs — und eine Lehre über Populationen:**
|
||
Die 160 geblockten Signale und die 17 manuellen Gewinn-Trades desselben Tages sind
|
||
**verschiedene Grundgesamtheiten**. Die manuellen Trades liefen ALLE auf
|
||
`rec=WARTEN`, stammen also gar nicht aus der Signal-Logik — der Filter hat den User
|
||
nie gebremst, er handelte unabhängig. „Das Gate blockte X" und „der Mensch verdiente
|
||
Y" gehören nur dann zusammen, wenn Y aus X stammt. Die Ausgangsvermutung hat genau
|
||
das verwechselt.
|
||
- **Higher-TF-Gegen-Trend-Filter:** Signal wird verworfen (→WARTEN), wenn der
|
||
übergeordnete **M30**-Trend (EMA12/50, Totband `_HTF_DEADBAND=0,15×ATR`) klar
|
||
dagegen steht — kein Short im M30-Aufwärtstrend & umgekehrt. Nur für Basis-TF
|
||
< M30 aktiv (`_htf_sign`, holt M30-Bars im selben `mt5_lock`). Per Backtest
|
||
belegt: Ø-Edge ×2 (+0,012→+0,027), Treffer 52→54 %. Mess-Tool:
|
||
`python backtest_htf_filter.py M5 M30 4000 0.15`.
|
||
- **Einstiegsqualität (nur Konfidenz/Score, NICHT Richtung):** nach gemessenem
|
||
Edge (`backtest_pullback.py`) gestaffelt — **tiefer Pullback** (Kurs durch die
|
||
EMA zurück, `near<0`) = bestes CRV (+15, „⭐ tiefer Pullback"); laue Zone direkt
|
||
an der EMA (0–0,3×ATR) = schwächster Edge (−3); Trend-Momentum (1–2×ATR) +8.
|
||
**Kein** Spitzen-Gate: ein hartes „nur an Wellenspitze"-Filter senkte den
|
||
Gesamtertrag (−80 % Trades), darum verworfen. Konfidenz blockt NICHT das Ordern
|
||
(nur WARTEN/Gegen-Signal tut das).
|
||
- **Multi-TF-Konfluenz (nur Konfidenz/Anzeige):** M30 **und** H1 bestätigen die
|
||
Richtung → +12, „⭐⭐ Konfluenz M30+H1"; H1 dagegen → −8. Per Backtest belegt:
|
||
Ø-Edge ×3,5 (+0,016 nur-M30 → +0,056 M30+H1). `_htf_sign` holt zusätzlich
|
||
H1-Bars. Mess-Tool: `python backtest_improve.py 8000`.
|
||
- **„Morgens fällt der Kurs, nachmittags steigt er" = WIDERLEGT (gemessen
|
||
`analyze_tageszeit.py`, 2026-08-04, User-Beobachtung):** ROHE Kursdrift je
|
||
Berliner Stunde (nicht Signal-Edge wie `backtest_hourly_split.py`), 80k M5-Bars
|
||
(17.06.25–04.08.26), DST-korrekt via `zoneinfo`, 2 Hälften, Überschuss gegen den
|
||
jeweiligen Tagesschnitt (sonst färbt das Regime alle Stunden ein: H1 fiel, H2 stieg).
|
||
**ALLE VIER Tagesblöcke kippen zwischen den Hälften** — es gibt überhaupt kein
|
||
Tageszeit-Muster (Zehntel-Cent je Bar):
|
||
| Block | H1 | H2 | |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| Vormittag 08–12 | +0,06 | −0,43 | kippt |
|
||
| Nachmittag 14–18 | −1,26 | +1,96 | kippt |
|
||
| Abend 19–23 | −0,39 | +1,67 | kippt |
|
||
| Nacht 00–07 | +0,42 | −1,30 | kippt |
|
||
Robust auf: 2/5/20/21/23 Uhr · robust ab: 14/18/19 Uhr — verstreute Einzelstunden
|
||
aus 24 Tests, kein Vormittag/Nachmittag-Muster.
|
||
⚠ **Größenordnung macht es ohnehin unhandelbar:** die stärkste belastbare Stunde
|
||
(20:00, +1,9/+3,3) sammelt über eine volle Stunde ~0,02–0,04 $ — der Spread allein
|
||
ist **0,0225 $**. Selbst wenn die Drift echt wäre, ist sie kleiner als die Kosten.
|
||
⚠ Std 23 sticht mit +33,0 in H2 hervor, hat aber nur n=648 (22 Uhr: 1062, sonst
|
||
~1750) — das ist der Marktschluss-Rand, kein Befund.
|
||
⚠⚠ **ZWEI eigene Messfehler auf dem Weg dorthin — beide dokumentiert, weil sie
|
||
Fehlerklassen sind, keine Ausrutscher:**
|
||
**(1) Selbst gebauter ATR-Filter (04.08.).** Der erste Lauf meldete „Vormittag
|
||
robust negativ" — Artefakt von `atr < 0,06` übersprungen + ATR-Normierung. In den
|
||
ruhigen Morgenstunden der älteren Periode liegt der ATR unter dem Floor → von
|
||
1.740 Bars je Stunde blieben **138–391** übrig, und zwar die ungewöhnlich
|
||
volatilen Morgen. Gleiche Fehlerklasse wie das ORB-Selektions-Artefakt 2026-07-17.
|
||
**Regel: ein Filter, der Bars nach einer Eigenschaft verwirft, die mit der
|
||
untersuchten Achse korreliert, ERZEUGT den Befund.**
|
||
**(2) Zeitzone um 3 h verschoben (05.08., beim Squeeze-Nachgang aufgefallen).**
|
||
`datetime.fromtimestamp(rates["time"], UTC+3)` behandelt den Bar-Zeitstempel als
|
||
echten UTC-Epoch — MT5 liefert dort aber bereits die **Broker-Wallclock**. Ergebnis:
|
||
jede Stunde war **3 Stunden zu spät** einsortiert; der zweite Lauf meldete deshalb
|
||
„Nachmittag robust negativ", was in Wahrheit der Abend war. **Richtig:**
|
||
`fromtimestamp(ts, UTC).replace(tzinfo=UTC+3).astimezone(Berlin)` (Helfer `_berlin`
|
||
im Skript). ⚠ Der Rest des Projekts war NICHT betroffen (geprüft) — `core/gaps.py`
|
||
& Co. nutzen die richtige Konvention; der Fehler steckte nur in diesem neuen Skript.
|
||
**Plausibilitätstest, der ihn entlarvt hätte: die dünnen Stunden (n≈650/1060) müssen
|
||
am Marktschluss liegen (22/23 Uhr), nicht mitten in der Nacht.**
|
||
- **Tageszeit-Gate = AUS geschaltet (User-Vorgabe 2026-07-22, `[trading] dead_hours=`
|
||
leer — bewusst GEGEN die Messung).** Jetzt **config-steuerbar** (`wave.set_dead_hours`,
|
||
Komma-Liste von Stunden; leer=aus). Gemessener Default im Code = `0,1,2,3,4,5,6,7,12,16`
|
||
(die ini überschreibt auf leer). ⚠ 12/16 waren zuletzt am 2026-07-21
|
||
(`backtest_hourly_split.py`) noch beidhälftig negativ — der User schaltet das Gate
|
||
trotzdem ab. Reaktivieren = ini-Stunden eintragen. Der **EIA-Blackout (Mi 15:30–16:30)
|
||
bleibt separat aktiv** (eigenes Event-Gate, nicht Teil des `dead_hours`). Historie/
|
||
Messung (Gate war 11–14 → 12+16 → aus → zurück → jetzt wieder aus):
|
||
Nach der **Echtkosten-Messung** (`backtest_realcosts.py`, Kosten = Bar-Spread/ATR
|
||
statt pauschal 0,1×ATR — Ø real 0,265!): **Nacht 0–7 = Kostenfalle** (konstanter
|
||
Spread ÷ niedriger Nacht-ATR = 0,32–0,50×ATR, in beiden Hälften negativ; reine
|
||
Arithmetik) + **12/16 Uhr 3× unabhängig negativ**. Politik „0–7+12" verbessert
|
||
BEIDE Hälften (H1 −4038→−1870, H2 +100→+1191). **Robust positiv nur 21–22 Uhr.**
|
||
⚠ Die „15 robusten Negativ-Stunden" NICHT blocken — in-sample-zirkulär (Overfit).
|
||
breakout_k=0,3 auch unter Echtkosten bestätigt (H1 einziges positives k). Historie
|
||
(Gate war 11–14, dann 12+16, dann auf User-Wunsch aus, jetzt gezielt zurück):
|
||
- **Von 11–14 auf 12+16 umgestellt (gemessen+verifiziert, `backtest_hourly.py` +
|
||
`backtest_hourly_split.py`, 80k M5 in 2 Halbjahren):** Netto-R je Stunde zeigt
|
||
**12 Uhr (−0,11/−0,12) und 16 Uhr (−0,17/−0,10) in BEIDEN Hälften negativ**;
|
||
**Std 13 kippt das Vorzeichen** (−0,048/+0,039 = Rauschen), 11/14 ~breakeven. Das
|
||
alte Pauschal-Gate 11–14 blockte harmlose Stunden und ließ die real schlechte 16
|
||
laufen. **Gate 12+16 schlägt 11–14 im Gesamt-Netto-R in beiden Zeiträumen**
|
||
(H1 −1357→−1253, H2 +1562→+1799) und handelt dabei mehr Trades. Intraday-Edge
|
||
generell dünn; **Löwenanteil in US-Session 21–22 Uhr** (+0,25/+0,49).
|
||
- **Reversal-Ausnahme vom Gate = VERWORFEN (gemessen, `backtest_deadhour.py`):**
|
||
Reversal in der Dead-Hour nur **+0,062×ATR brutto** (vs +0,190 außerhalb) → nach
|
||
Kosten (~0,1×ATR) negativ. Trade-①-Gewinner war Varianz. Gate gilt auch für Reversal.
|
||
- **EIA-Blackout (kausales Event-Gate, AKTIV):** **Mittwoch 15:30–16:30 Berlin**
|
||
(Vorlauf der EIA-Lagerdaten 16:30 = 10:30 ET, Offset ganzjährig 6 h) → hartes
|
||
WARTEN („EIA-Blackout …"). Gemessen (`backtest_events.py`, 2 Halbjahre): dieses
|
||
Fenster in BEIDEN Hälften netto negativ (−0,147/−0,088 vs rest) — deckt sich mit
|
||
dem alten „16 Uhr"-Befund. eia_post/api_pre/api_post NICHT robust → nicht geblockt.
|
||
Nur im Live-Pfad (`hour≠None`), Backtests bleiben gate-frei. Best-Practice
|
||
„Event-Blackout" statt Pauschal-Gate.
|
||
- **Wirtschaftskalender-Blackout (`core/econ_calendar.py`, 2026-07-30, `[trading]
|
||
news_blackout=true`, ±15 min):** Erweiterung der EIA-Idee auf ALLE High-Impact-
|
||
Termine (FOMC/Zinsentscheid/NFP/CPI/GDP/PCE + alle Oil-/OPEC-Titel). Quelle
|
||
**Forex Factory JSON** (`nfs.faireconomy.media`, kostenlos, kein Key, mit
|
||
`impact`-Feld); geholt werden **beide Wochen** (`thisweek`+`nextweek` — „thisweek"
|
||
endet samstags, der Markt öffnet aber Sonntag 23:00 → sonst blinder Fleck), 1×/h
|
||
**im Daemon-Thread** (ein hängender HTTP-Call darf den Trend-Loop nicht blockieren),
|
||
dedupliziert über (ts, title). Filter: `impact=High` + `country=USD`, ODER Titel
|
||
enthält crude oil/opec/oil inventories/petroleum (der EIA-Report läuft bei FF teils
|
||
als Low/Medium). ⚠ **NICHT gemessen** — Events sind zu selten für eine
|
||
2-Stichproben-Aussage, das ist die Handbuch-Regel („keine Trades 15 Min. vor
|
||
High-Impact-News"), kein belegter Edge. Deshalb bewusst asymmetrisch verdrahtet:
|
||
**sperrt nur die AUTONOMEN Entries** (`_check_auto_squeeze` + `_check_auto_signal`,
|
||
jeweils OHNE Dedup-Marker → nach dem Fenster feuert das Setup, falls noch aktiv) und
|
||
erscheint in der Entry-Checkliste nur als **„warn"**, nicht „fail" (soll den Verdict
|
||
nicht allein auf `stop` kippen); **manuelle Orders bleiben frei.** Der gemessene
|
||
EIA-Blackout bleibt unabhängig davon aktiv — er greift auch, wenn der Kalender kein
|
||
Netz hat (Fail-safe: ohne Daten → kein Blackout, Log 1×, dann still). Snapshot
|
||
`calendar {enabled, n, blackout{title,impact,ccy,minutes}, next, age_min}`,
|
||
Frontend `#cal-note` (Meldungen-Karte, bernstein: laufendes Fenster bzw. Vorwarnung
|
||
≤60 min). Abschalten `news_blackout=false`; Fenster via `news_blackout_before_min`/
|
||
`_after_min`. Mit 4 synthetischen Szenarien getestet (5 min vor/nach Event, 50 min
|
||
davor = kein Blackout, disabled) + Live-Fetch verifiziert (EIA lag korrekt auf
|
||
Mi 16:30 Berlin).
|
||
- **⚠⚠ WINKEL-BESCHRIFTUNG WAR ÜBERALL INVERTIERT — Text korrigiert 2026-08-04, ZAHLEN
|
||
unverändert.** Beim Spiegeltest (User: „prüfe die Logik im umgekehrten Fall, fallender
|
||
Kurs") kam heraus: `calc_trend_angle` liefert **0°=AUFWÄRTS … 180°=ABWÄRTS**, also ist
|
||
`ad = angle−90` **negativ bei STEIGENDEM** Kurs. Damit sagten die Texte das Gegenteil
|
||
dessen, was passierte — ein LONG in einem steigenden Markt bekam „⚠ Winkel gegen EMA"
|
||
(−10), ein LONG in einem fallenden „Winkel bestätigt" (+5).
|
||
⚠ **Und `backtest_angle.py` benutzt DIESELBE verdrehte Beschriftung**
|
||
(`a5_dis = a5 < 90-dead` für LONG heißt „dagegen", ist aber STEIGEND). Der
|
||
dokumentierte Befund „Winkel dafür/neutral +0,055 vs dagegen +0,025" bedeutet richtig
|
||
gelesen: **LONG bei FALLENDEM Kurzfrist-Winkel (= Pullback) trägt doppelt so gut wie
|
||
bei bereits steigendem.** Das ist der im Projekt mehrfach belegte **Pullback-Effekt**
|
||
(vgl. „⭐ tiefer Pullback" und den RSI-Befund: *bestätigende* Oszillatoren sind
|
||
schlechter).
|
||
✅ **Konsequenz: die Gewichtung war von Anfang an NUMERISCH RICHTIG** — nur hieß der
|
||
Bonus „bestätigt", obwohl er den Gegen-Winkel belohnt. **Nicht umdrehen.** Geändert
|
||
wurden ausschließlich die Reason-Texte („⭐ Pullback (Kurzfrist-Winkel gegen den
|
||
Trend)" / „kein Pullback — Kurs läuft dem Signal schon davon") und die Kommentare.
|
||
Verifiziert: Konfidenzwerte vorher/nachher identisch (60/70/75 je Richtung).
|
||
⚠ **Lehre:** Der erste Verdacht lautete „systematisch invertierte Logik" — er war
|
||
falsch. Die Zahlen stimmten, die Sprache log. Bei einer verdrehten Konvention muss man
|
||
prüfen, ob die MESSUNG dieselbe Verdrehung teilt, bevor man den Code „repariert".
|
||
(Beim Reversal war es anders: dort hat die eigenständige Messung das Setup unabhängig
|
||
von der Beschriftung als negativ ausgewiesen.)
|
||
✅ **Spiegeltest bestanden:** Mit `reversal_enabled=false` ist das Verhalten über die
|
||
ganze Überdehnungs-Spanne **exakt symmetrisch** (steigend/LONG ↔ fallend/SHORT):
|
||
gleiche Signale, gleiche Konfidenz, gleicher Anti-Überdehnungs-Schnitt bei 3,5.
|
||
- **Winkel-vs-EMA-Warnung (nur Konfidenz):** Regressions-Winkel der Basis-TF gegen
|
||
die EMA-Richtung → −10 „⚠ Winkel gegen EMA (mögliche Wende)" (nachlaufende EMA!);
|
||
dafür → +5. `backtest_angle.py`: dafür/neutral +0,055 vs dagegen +0,025; als Gate
|
||
aber Gesamtertrag-negativ → bewusst nur Konfidenz/Warnung (Hilfe fürs manuelle
|
||
Überspringen der Lagging-Shorts).
|
||
- **Höher-TF-Winkel-Filter (M30+H1-Winkel) = VERWORFEN (gemessen,
|
||
`backtest_htf_angle.py`):** Signal verwerfen, wenn M30/H1-Regressionswinkel gegen
|
||
die Richtung steht → in JEDER Schwelle/Variante **schlechter**. Die entfernten
|
||
Signale (Short bei aufwärts-Winkel) haben **höheren** Edge (+0,04–0,05) als die
|
||
behaltenen (+0,02) — es ist der profitable Pullback-Setup. Filter kostet ~⅔ des
|
||
Gesamtertrags (+287→~+70). Gegen-Winkel-Shorts NICHT filtern; einzelne große
|
||
Verluste (z. B. −37 an einem H1-Auf-Tag) sind Varianz, Schutz über Notfall-Stop/
|
||
Sizing, nicht über Signal-Filter.
|
||
- **Auch als Konfidenz-STRAFE verworfen (`backtest_confluence_angle.py`):** statt
|
||
Hard-Filter den Konfluenz-Bonus streichen/Konf senken, wenn M30/H1-Winkel
|
||
dagegen → borderline-Signale fallen unters 55-Gate. Ergebnis: in JEDER Variante
|
||
**schlechter** (Δ −2500…−3467 R); die entfernten Gegen-Winkel-Signale haben
|
||
ØR **+0,26…+0,32** (die BESTEN), die behaltenen +0,12. **3× gemessen** (M5-Winkel,
|
||
Höher-TF-Winkel-Filter, Konfluenz-Strafe): „nicht gegen den Winkel shorten"
|
||
macht den Bot IMMER schlechter. **Nicht mehr am Signal drehen** — Edge ist klein
|
||
& varianzlastig; der Hebel ist **Sizing (risiko-basiert) + viele Trades**, nicht
|
||
der Filter.
|
||
- **H1-STÄRKE-Filter (nicht Winkel!) = VERWORFEN (gemessen `backtest_short_h1filter.py`,
|
||
2 Halbjahre, 2026-07-15):** Motiviert durch Live-Befund „SHORT-Empfehlungen 31 % WR
|
||
in Aufwärts-Regime" (LONG 62 %, SHORT 31 %, letzte 40 MIT-Trades). Idee: Signal
|
||
verwerfen, wenn es gegen einen **starken H1-Trend** (|H1 EMA12−EMA50| > thr×ATR_H1)
|
||
läuft. **Fällt durch:** die weggefilterten Signale flippen das Vorzeichen zwischen
|
||
den Hälften — thr 0,5: ØR **H1 −0,198 / H2 +0,001**; thr 1,0: **−0,069 / +0,013**;
|
||
thr 1,5: **+0,029 / −0,063**. In KEINER Schwelle robust negativ in BEIDEN → Filter
|
||
hätte in H2 (positive/breakeven drops) **Geld gekostet**. **7× belegt: die 31 %-SHORT-
|
||
Schwäche ist REGIME (aktueller Uptrend), kein Signalfehler** — in H2 tragen dieselben
|
||
Gegen-H1-Shorts. Kein Filter; der Hebel bleibt Sizing + Notfall-Stop + Diskretion
|
||
(User-WARTEN-Übersteuerungen liefen 68 % WR / +259 €).
|
||
- **ER-Chop-Gate = VERWORFEN (gemessen, `backtest_chopgate.py`, 2 Halbjahre):**
|
||
Signal→WARTEN wenn Efficiency Ratio der letzten N Bars < X. Chop-Signale sind NICHT
|
||
robust schlechter — Effekt kippt: H1 Trend leicht besser (Ø-R +0,070 vs +0,053),
|
||
H2 **umgekehrt** (Chop +0,138 vs +0,129). Gate wirft zudem ~70 % (profitables)
|
||
Volumen weg (ΣR +2299→+836). Das Totband filtert Extrem-Chop schon (ER-0,02-Tag =
|
||
71 % WARTEN); Rest-Signale = Varianz. **5× belegt: Signal-Filter tragen nicht.**
|
||
- **Vola-Abzug (nur Konfidenz):** hohes ATR (oberes Terzil, `_ATR_HIGH≈0,27`) =
|
||
schwächster/negativer Edge → −8 „hohe Vola". Schwelle regime-abhängig → kein Gate.
|
||
- **Reversal-Lockout/-Persistenz = VERWORFEN (gemessen, `backtest_revlock.py`):**
|
||
Gegen-Signale **kurz nach** einem Reversal sind sogar **besser** als normale
|
||
(+0,072 vs +0,018 bei N≤6) → Reversal-Signale NICHT sperren/halten. Einzelne
|
||
Verluste (Bottom-Short nach REV) sind Varianz, kein Muster.
|
||
- **Rec-Logging:** `engine._run_analysis` → `history.log_recommendation` (Throttle
|
||
intern) füllt die `recommendations`-Tabelle (Signal/Score/Conf/Winkel/Setup) für
|
||
Tages-Reviews (`analyze_today.py` rekonstruiert sonst aus M5-Bars).
|
||
- **Reversal-/BOUNCE-Einstieg (antizyklisch, markiertes ZWEITsignal):** **überdehnt**
|
||
(|stretch|≥`_REVERSAL_STRETCH`=**3,0**, **entkoppelt** von Anti-Überdehnung
|
||
`_STRETCH_MAX`=3,5) **UND** Regressions-Winkel hat gedreht → Einstieg in
|
||
**Winkel-Richtung, gegen die EMA** (überverkauft + Winkel auf → LONG; überkauft +
|
||
Winkel ab → SHORT). Setup `WAVE_REV_*`, Grund „🔄 Reversal"; hebt Anti-Überdehnung
|
||
**und** M30-Filter bewusst auf. **Schwelle 3,5→3,0 gesenkt** (User wollte mehr
|
||
Bounces; `backtest_bounce.py`): Ø-R +0,185, PF 1,35, Treffer 70 %, Worst −2×ATR
|
||
(SL-gedeckelt), ~1,5× mehr Bounces als 3,5.
|
||
⚠⚠ **WINKEL-BEDINGUNG LÄUFT GEGEN IHRE EIGENE DOKUMENTATION (gefunden 2026-08-04,
|
||
User-Frage „warum SHORT im starken M5-Aufwärtstrend?").** `calc_trend_angle` liefert
|
||
laut Docstring **0° = starker AUFWÄRTStrend, 90° = flach, 180° = ABWÄRTStrend** —
|
||
also invertiert. Damit heißt `ad = angle−90`: **ad < 0 = STEIGEND**, ad > 0 = fallend.
|
||
Der Code triggert aber `stretch >= +3.0 and ad <= -2` → SHORT, kommentiert als
|
||
„überkauft + Winkel ab". Tatsächlich feuert er bei überkauft **UND WEITER STEIGENDEM**
|
||
Winkel — also GEGEN den Winkel, während CLAUDE.md „Einstieg IN Winkel-Richtung"
|
||
beschreibt. Dasselbe Vorzeichen steckt im Konfidenz-Block (Zeile ~790): ein SHORT
|
||
bekommt „**Winkel bestätigt**" (+5), während der Kurs steigt. Mit synthetischen
|
||
Reihen direkt nachgestellt: überkauft + steigend → `WAVE_REV_SHORT`, Grund „Winkel
|
||
gedreht" + „Winkel bestätigt". **Erklärt zwei dokumentierte Befunde:** die ~50 %
|
||
Richtungstreffer der Bounce-Anzeige (`backtest_bounce_reliability.py`) und „blutet in
|
||
starken Trends".
|
||
⚠⚠ **GEMESSEN (`backtest_reversal_angle.py`, 80k M5, kanonischer Exit, Echtkosten,
|
||
2 Halbjahre) — ALLE drei Varianten fallen durch:**
|
||
| Variante | H1 ØR | H2 ØR | PF | n |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **IST** (Live) überkauft + Winkel steigt → SHORT | −0,122 | −0,031 | 0,79/0,94 | 1100/1615 |
|
||
| **KORRIGIERT** (Doku-Absicht) Winkel fällt → SHORT | **−0,173** | **−0,061** | 0,68/0,89 | 106/163 |
|
||
| **KONTROLLE** ohne Winkelbedingung | **−0,099** | **−0,023** | 0,82/0,96 | 1153/1693 |
|
||
Drei Schlüsse: (a) **Die Vorzeichenkorrektur ist SCHLECHTER** — gut, dass sie nicht
|
||
blind eingebaut wurde; sie feuert zudem kaum (106 statt 1100 Trades, weil bei 3×ATR
|
||
Überdehnung die 14-Bar-Regression fast immer noch steigt). (b) **Die Kontrolle ohne
|
||
Winkel ist die BESTE der drei** — die Winkelbedingung entfernt Trades, die im Schnitt
|
||
besser waren als die behaltenen; sie trägt mit KEINEM Vorzeichen etwas bei.
|
||
(c) **Der Trigger ist in jeder Variante beidhälftig negativ.**
|
||
⚠ Gemessen wurde der ROHE Trigger (ohne Konfidenz-/Raum-Gate); der Legacy-Recheck der
|
||
gegateten Variante kam auf ~Breakeven (PF 0,93/1,06) — dieselbe Richtung. **Keine
|
||
Messung stützt die dokumentierten „+0,185 / PF 1,35" mehr.**
|
||
✅ **ABGESCHALTET (User-Entscheidung 2026-08-04, `[trading] reversal_enabled=false`).**
|
||
Ausschlag gab nicht nur die negative Zahl, sondern dass das Setup **zwei gemessen
|
||
POSITIVE Schutzmechanismen aushebelt** (Anti-Überdehnung UND den M30-Gegen-Trend-
|
||
Filter, Edge ×2) — ein Setup ohne eigenen Edge, das validierte Filter umgeht, ist der
|
||
ungünstigste Fall.
|
||
⚠ **Wichtig für Backtests: der Modul-Default in `wave_rec` bleibt `True`.** Sämtliche
|
||
Backtests rufen dasselbe `_build`; ein False-Default hätte alle bestehenden Messungen
|
||
still verändert. Abgeschaltet wird ausschließlich im Live-Pfad
|
||
(`engine` → `wave.set_reversal_enabled(...)`, Config-Default dort `false`).
|
||
Verhaltensänderung nur im Band **|stretch| 3,0–3,5**: dort kam vorher ein
|
||
antizyklisches REV-Signal, jetzt das normale Trendsignal (und ab 3,5 greift wie
|
||
gehabt die Anti-Überdehnung). Mit 3 Szenarien getestet — überkauft+steigend:
|
||
`SHORT/WAVE_REV_SHORT` → **`LONG/WAVE_LONG`**; nicht-überdehnter Trend unverändert.
|
||
Live verifiziert: bei 3,18×ATR Überdehnung jetzt `WARTEN · setup=WAVE ·
|
||
reversal=None` statt REV_SHORT; Log „Reversal-Setup AUS".
|
||
Überwacht via `measurement_reminder.py` (CONFIG_DEPS, 11 Werte).
|
||
**Zurückholen:** `reversal_enabled = true`. Die **Bounce-Anzeige** (`wave.bounce`,
|
||
Kachel „Überdehnung") bleibt unverändert — sie war ohnehin nur Warn-Kontext, kein
|
||
Trade-Trigger.
|
||
⚠⚠ **DIESE ZAHLEN GELTEN NICHT MEHR** (Legacy-Recheck 2026-07-31, hier eingetragen
|
||
am 2026-08-02): `backtest_bounce.py` nutzt den **vereinfachten Exit OHNE Kosten**
|
||
(`LEGACY_SIMPLE`: kein Breakeven, kein Lock, kein Time-Stop). Mit dem **echten**
|
||
Exit + Echtkosten liegt das Setup bei ~**Breakeven** (PF 0,93/1,06) — es ist
|
||
**kein +0,185-Ertragsbringer**. Was HÄLT, ist die *relative* Aussage: Reversal
|
||
schlägt Trend in beiden Hälften (+0,140/+0,102). Deshalb bleibt es ein sinnvolles
|
||
**nachrangiges, markiertes Zweitsignal** (so ist es live auch eingebaut), aber
|
||
nicht mehr als das. Details im Abschnitt „LEGACY-RECHECK".
|
||
Weiterhin gültig: **schwächer als Trend** & **regime-anfällig** (trägt in
|
||
Seitwärts/Mean-Reversion, blutet in starken Trends). Nachrangiges, markiertes Setup. **Bounce-Status — Multi-TF** im Wave-
|
||
Snapshot (`wave.bounce = {state, dir, tf}`): scannt **M1/M5/M15/M30** (`_bounce_one`,
|
||
Aggregat in `refresh_market`, ~15 s-Throttle via TF-Ampel-Fetch), nimmt den
|
||
**stärksten** (aktiv>erwartet, dann größte Überdehnung). **`expected`** = überdehnt
|
||
(≥`_REVERSAL_STRETCH`), Winkel noch NICHT gedreht · **`active`** = + Winkel gedreht.
|
||
`dir` LONG (überverkauft) / SHORT (überkauft), `tf` = Quelle. Frontend `#wave-bounce`
|
||
als **„Überdehnung"-Warn-Gauge** (NICHT „Bounce/Signal"): grau „keine" · bernstein
|
||
„⚠ überdehnt … Reaktion nach oben ↑ / nach unten ↓ möglich" · kräftiger bei
|
||
`active` (+ TF). **Kein
|
||
grün/rot** (kein Trade-Trigger). **Reversal-Konfidenz-Boni = GEPRÜFT & BEHALTEN
|
||
(gemessen `backtest_revconf.py`, 2 Halbjahre, 2026-07-15):** Befund war, dass
|
||
„starker Trend" (+10) und „⭐ tiefer Pullback" (+15) beim Reversal semantisch
|
||
GEGEN das Signal stehen und Reversals so leichter durchs 55er-Gate kommen.
|
||
Korrektur (Boni beim REV streichen) **fällt durch**: die dadurch rausfallenden
|
||
Reversals kippen das Vorzeichen — H1 ØR **−0,323** (127 St., Fix ok), H2 ØR
|
||
**+0,109/PF 1,16** (1608 St., Fix hätte die BESSEREN gekappt, WR 45 %). Nicht
|
||
robust → Konfidenz-Berechnung bleibt. **8. verworfener Signal-Eingriff.** Die
|
||
hohe REV-Conf-Anzeige (~75–80 %) ist also kein Gate-Fehler; wer will, liest die
|
||
Reason-Liste („Reversal" + „hohe Vola") als Risiko-Kontext. **Gemessen (`backtest_bounce_reliability.py`):
|
||
Richtungs-Trefferquote der „aktiv"-Anzeige ~50 % (Münzwurf), Ø-Vorlauf ~0×ATR über
|
||
alle TF & H1-Regime → reiner Überdehnungs-Kontext, KEIN Signal.** (Die früheren
|
||
„70 %" aus `backtest_bounce.py` waren exit-getrieben, nicht Richtungs-Vorhersage.)
|
||
- **⚠⚠ TF-CHURN-FIX (2026-07-31, zwei Eingriffe) — Ursache für „93 % WARTEN statt 43 %":**
|
||
Auslöser war die User-Frage „warum hat der Bot die Treppe nicht erkannt und long
|
||
eröffnet?" zur Rally am 31.07. (82,5 → 84,4 in 2 h). Befund: in dem Fenster gab es
|
||
**99× WARTEN und 1× SHORT** — und dieser SHORT wurde am Tief autonom eröffnet
|
||
(AUTOSIG, −26,31 €, per `adverse15` geschlossen); den LONG machte der User um 11:56
|
||
von Hand gegen die Empfehlung. **Der WARTEN-Anteil live ist strukturell zu hoch:**
|
||
| | WARTEN |
|
||
|---|---|
|
||
| Backtest-Erwartung (`backtest_dist.py`) | ~43 % |
|
||
| Live letzte 24 h | **93,2 %** |
|
||
| Live letzte 7 Tage | 88,0 % |
|
||
| Live gesamt (93.599 Zeilen) | 78,6 % |
|
||
**MECHANISMUS (im Log belegt):** `_choose_tf` setzt den Score einer TF **hart auf
|
||
0,0**, sobald sie überdehnt ist (`raw = sep if (sep>=deadband and stretch<=_STRETCH_MAX)
|
||
else 0.0`) — genau das passiert M5 IM Trend. Real am 31.07.: M5 sprang zwischen
|
||
**0,00 und 1,93**, die TF wechselte **33× am Tag, Median-Abstand 5 min**. Die
|
||
vorhandene 1,2×-Hysterese ist dagegen wirkungslos (gegen 0,0 kommt jeder Wert durch).
|
||
Und `set_timeframe()` verwarf bei JEDEM Wechsel die laufende Breakout-Bestätigung
|
||
(`_pend = None`) und verankerte sie beim AKTUELLEN Kurs neu. Bei `breakout_k=0,3` und
|
||
ATR_M30≈0,53 braucht sie ~0,16 $, der Kurs lief ~0,08 $ je 5 min → **die Bestätigung
|
||
konnte rechnerisch nie fertig werden.** Dazu: landet die Heuristik im Trend auf M30,
|
||
braucht das EMA-Kreuz dort Stunden — eine 2-h-Bewegung wird nie zum Signal.
|
||
⚠ **Gleicher Fehlertyp wie beim P(break)-Modell am selben Tag:** `backtest_breakout.py`
|
||
hat k=0,3 auf einer **FESTEN** Zeitebene validiert; live wandert sie — die Bedingung,
|
||
unter der die Messung gilt, existiert im Betrieb nicht.
|
||
**FIX 1 (`wave_rec.set_timeframe`): `_pend` wird NICHT mehr zurückgesetzt.** Der Anker
|
||
gehört zum Signal, nicht zur Zeitebene; dreht die Richtung, verankert
|
||
`_confirm_breakout` ohnehin neu (`p.get("dir") != d`). Das Level behält den ATR der
|
||
alten TF — bewusst, eine Neuberechnung wäre wieder ein Reset.
|
||
**FIX 2 (`engine._tf_loop`): Mindest-Verweildauer `[trading] tf_min_dwell_s=900`**
|
||
(0 = aus). Gibt einer TF Zeit, ihr Signal überhaupt fertig zu bestätigen.
|
||
**Verifiziert mit synthetischen Szenarien:** Fix 1 — Bestätigung überlebt den Wechsel
|
||
M5→M30 und feuert LONG, Richtungswechsel verankert korrekt neu; Fix 2 — an der ECHTEN
|
||
Score-Folge vom 31.07. nachgespielt: 4 Wechsel → 2.
|
||
⚠ **Ehrlich zur Beweislage:** das ist **NICHT backtestbar** — Backtests laufen
|
||
grundsätzlich auf einer festen TF, das Churning existiert dort per Konstruktion nicht.
|
||
Begründung ist also nicht „gemessen besser", sondern „stellt die Bedingung her, unter
|
||
der die vorhandene Messung gilt". **Erfolgskontrolle = der WARTEN-Anteil**: er muss
|
||
sich Richtung der gemessenen ~43 % bewegen (Abfrage s. Tabelle oben).
|
||
⚠ **Nicht behoben (bewusst):** der 0,0-Einbruch des Scores bei Überdehnung selbst —
|
||
das wäre eine Änderung der TF-Bewertung und damit messpflichtig. Fix 2 halbiert das
|
||
Churning, verhindert aber nicht den ersten Absturz auf M30.
|
||
- **Timeframe:** `[trading] tf_select=heuristic` → `engine._choose_tf` wählt jede
|
||
Minute die TF mit klarstem Trend aus dem **Band `[tf_min … tf_max]`** (leichter
|
||
Höher-TF-Bias). **Einstellung: `tf_min=M5`, `tf_max=M30`** (M1 raus: gemessen
|
||
~0 Edge; M30 zugelassen, damit der Bot in einem M30-Trend nicht festhängt, wenn
|
||
M5/M15 gegen-Bouncen — sonst Patt: Long geblockt, Short fehlt). **H1 bleibt nur
|
||
Kontext** (Filter/Konfluenz). Start-TF wird ins Band geklemmt. `agent` = LLM
|
||
wählt; `M1..H1` = fest. Der **Agent steuert die TF nicht mehr**.
|
||
- **Positionsgröße = margin-basiert 95 % (User-Vorgabe 2026-07-28, `risk_pct=0`,
|
||
`margin_buffer_pct=95`):** `calc_lots` setzt die Lots auf ~95 % der freien Margin.
|
||
Verlauf 90→95→75→(1,5 % risiko, wenige Stunden am 2026-07-20)→80 %→**95 % margin
|
||
(2026-07-28)** — der User hat die Margin-Wahl damit mehrfach bewusst getroffen (nicht
|
||
ungefragt umstellen). ⚠ 95 % ist noch aggressiver als die 80 %-Referenz unten.
|
||
⚠ Aggressiv: der −95,48-€-Nacht-Trade 2026-07-20 (News-ATR → SL ~1,0 $ breit ×
|
||
1,03 Margin-Lots ≈ 11 % Konto) ist der Referenzfall; mit `risk_pct=1.5` wären es
|
||
~0,15 Lots / ~−14 € gewesen (`backtest_sizing.py`: Margin-Sizing bis 36 %
|
||
Quasi-Ruin, 1–2 % = 0 %). Risiko-Modus bleibt gebaut & abgesichert (Guards s. u.),
|
||
Umschalten = `risk_pct=1.5`. Mechanik: `trader._send_locked`
|
||
bestimmt **erst den SL**; bei `risk_pct>0` → risiko-basiert (`calc_lots_risk`,
|
||
Verlust ≈ risk_pct % Equity, Margin als Deckel) = der gemessene Fix gegen die
|
||
Verlust-Asymmetrie. **Umschalten via `[trading] risk_pct` (z. B. 1.5 = überlebbar).**
|
||
⚠ **Risiko-Modus-Guards (Fix 2026-07-19):** `calc_lots_risk` rundet NICHT mehr auf
|
||
`volume_min` auf (unter Mindestlot → 0.0 statt still mehr Risiko), und
|
||
`_send_locked` fällt bei `risk_pct>0` NICHT mehr still auf Margin-Sizing zurück
|
||
(75 % wäre ein Vielfaches des gewollten Risikos) — der Trade wird stattdessen mit
|
||
Fehlermeldung abgelehnt. Bei `risk_pct=0` (aktuell) unverändert margin-basiert.
|
||
Harter Broker-SL immer mitgeschickt; adoptierte Fremd-Trades bekommen Schutz-SL.
|
||
- **Sizing-Simulation (`backtest_sizing.py`):** 90 % Margin = Wachstums-optimal,
|
||
ABER **36 % P(DD>80 %)** = Ruin-Risiko. Risiko 1–2 %/Trade = überlebbar (0 %
|
||
Quasi-Ruin). Exit-Asymmetrie gemessen `backtest_exit2.py` (Live-Exit Trail 1,5
|
||
ist OK; Problem war Sizing + manuelles Gewinner-Kappen, NICHT die Exit-Logik).
|
||
- **SL:** Band **1,8–2,2×ATR** (Ziel 2,0; `INIT_SL_MIN/MAX_ATR`). **Breakeven ab
|
||
+1,3×ATR** (`_BREAKEVEN_ATR`; war 0,6 → 21 % Breakeven-Scratches, gemessen
|
||
`backtest_exit.py be`: 1,3 = Plateau-Optimum → Scratch 5 %, Ø-R +15 %, kein
|
||
Tail-Risiko). **Früh-Ausstieg = AUS** (`_ADVERSE_EXIT_ATR=0`). Trailing
|
||
Init/Trail/Lock. **Teil-Exit AUS** (`_PARTIAL_TP_FRAC=0`, User-Vorgabe) → am TP
|
||
wird der **komplette** Trade geschlossen (kein 50 %-Runner mehr).
|
||
- **Früh-Ausstieg NUR bei Trades OHNE Signal-Deckung = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_adverse_nosignal.py`, 2026-07-23, Auslöser −57,34-€-Trade: manueller
|
||
LONG gegen WARTEN, KEIN Squeeze/Signal-Flip beteiligt):** Hypothese war, dass ein
|
||
Adverse-Exit bei signal-ungedeckten Trades (Totband/WARTEN-Zone, B0 zeigt live
|
||
39 % WR dort) helfen könnte, auch wenn er pauschal auf ALLE Trades schadet. **Fällt
|
||
durch — bei JEDER Schwelle (0,5/0,75/1,0/1,5×ATR), in BEIDEN Populationen (SIG/
|
||
NOSIG), fast durchgehend in BEIDEN Hälften negativ** (einzige Ausnahme: SIG H1
|
||
X=1,5 knapp +11 R, aber H2 dort −46). WR bricht von ~38–43 % auf 18–26 % ein — der
|
||
Früh-Ausstieg kappt zwar einige Trades vor dem vollen SL, schneidet aber weit öfter
|
||
Trades ab, die sich erholt hätten; NOSIG-H2 war ohne Eingriff sogar leicht profitabel
|
||
(ΣR +80, PF 1,15) und wird durch jede Adverse-Schwelle verschlechtert. Hypothese
|
||
„schwächere Population profitiert eher" widerlegt. Keine Änderung.
|
||
- **⚠⚠ TRAIL × BREAKEVEN GEMEINSAM GEPRÜFT = KEINE ÄNDERUNG — und ein
|
||
METHODEN-BEFUND, der einen alten Schluss entwertet (2026-08-05,
|
||
`backtest_trail_be.py` + `analyze_trail_resolution.py`).** Anlass: User-Frage zur
|
||
Kalibrierung „jetzt bei 3 Lot".
|
||
⚠ **Zur Prämisse: die Positionsgröße ändert das Trail-Optimum NICHT.** R ist
|
||
ATR-normiert; Lots skalieren nur das EUR-Ergebnis. Gemessen wurde deshalb die
|
||
echte offene Frage: **`be=1,3` stammt aus `backtest_exit.py`, als der Trail noch
|
||
1,5 war; `mult` wurde am 31.07. auf 1,0 gesenkt, OHNE das Breakeven neu zu
|
||
prüfen.** 2D-Sweep über beide Populationen (2.365 Squeeze- / 1.566 Wellen-Entries),
|
||
feste Entry-Listen, kanonischer Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre.
|
||
**(1) Das Breakeven ist praktisch wirkungslos.** Bei mult ≤ 0,6 sind ALLE
|
||
be-Zeilen **identisch** — der enge Trail erreicht den Einstand ohnehin früher als
|
||
der Breakeven-Boden. Erst ab mult 0,8 wirkt er überhaupt, und dort ist be=0,6
|
||
marginal besser (+0,019 bzw. +0,018 ØR). ⚠ Das liegt **unter einem Standardfehler**
|
||
(≈0,026 bei n≈1.500) → **kein Handlungsbedarf**, be bleibt 1,3.
|
||
**(2) Der Trail ist monoton besser, je enger — bis 0,05×ATR.** Und genau das ist
|
||
das Problem: ein Trail von 0,05×ATR (≈3 Cent) wäre vom Spread allein ausgelöst.
|
||
Ein Optimum, das bis an die physikalische Unmöglichkeit monoton bleibt, misst
|
||
nicht den Markt, sondern die Methode.
|
||
⚠⚠ **AUFLÖSUNGS-ARTEFAKT NACHGEWIESEN.** `simulate()` prüft den Stop gegen
|
||
Bar-Hoch/-Tief. Ein Trail, der ENGER ist als die typische Intrabar-Spanne, ist
|
||
nicht auflösbar — das Modell nimmt den Bar-Hochpunkt als Gewinn mit und steigt
|
||
erst im NÄCHSTEN Bar aus. Test mit **in DOLLAR fixiertem** Trail auf M5 gegen M1
|
||
(597 gemeinsame Einstiege):
|
||
| Trail | M5 ØR | M1 ØR | Differenz |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 0,10×ATR | +0,093 | +0,066 | **−0,027** |
|
||
| 0,20×ATR | +0,049 | +0,039 | −0,010 |
|
||
| 0,30×ATR | +0,013 | +0,016 | +0,003 |
|
||
| 1,00×ATR | −0,046 | −0,010 | **+0,036** |
|
||
| 1,50×ATR | −0,038 | +0,028 | **+0,066** |
|
||
**Das Vorzeichen kippt bei ~0,3×ATR:** die gröbere Auflösung **überschätzt enge
|
||
Trails und unterschätzt weite**. Eine Tick-Simulation würde denselben Weg noch
|
||
weiter gehen. ⚠ **Damit ist der Befund vom 31.07. („enger ist monoton besser",
|
||
`backtest_trailmult.py`) teilweise entwertet** — er ruht auf derselben
|
||
M5-Auflösung. Die damalige Entscheidung, NICHT auf 0,5 zu gehen, war trotzdem
|
||
richtig, nur aus dem falschen Grund (genannt wurde „Randwert + Slippage";
|
||
der eigentliche Grund ist die Auflösungsgrenze).
|
||
⚠ Nebenbefund gegen meine eigene Slippage-Vermutung: die Trade-ZAHL ist über alle
|
||
Multiplikatoren fast konstant (2.108 bei 0,3 gegen 2.083 bei 1,0), nur die
|
||
Haltedauer sinkt (12 → 18 min) und der Worst-Case ist überall identisch (−2,44,
|
||
der SL deckelt). Die Slippage-Exposition steigt also NICHT dramatisch — das
|
||
Auflösungs-Argument trägt, das Slippage-Argument kaum.
|
||
✅ **Ergebnis: Trail 1,0 / Breakeven 1,3 bleiben.** 1,0×ATR entspricht rund einer
|
||
M5-Bar-Spanne (die ATR IST die mittlere Bar-Spanne) und ist damit ungefähr die
|
||
feinste Einstellung, die diese Simulation ehrlich auflösen kann. Wer enger will,
|
||
braucht Tick-Daten — nicht mehr Bars.
|
||
- **Trailing-Optimierung geprüft = KEINE Änderung (gemessen, `backtest_trailing.py`,
|
||
2 Halbjahre, echte Phasen-Sim):** Die Live-Config (`_TRAIL_START_ATR=0,3` ·
|
||
mult 1,5 M5 · Breakeven 1,3) hat die **beste Verlustseite** (bestes H1, Worst nur
|
||
−1,5×ATR). Trailing trägt klar: ohne Trailing ΣR −1313/Worst −2,0 vs. Live +1777/
|
||
Worst −1,5 (~+3000 R **und** kleinerer Einzelverlust). **Breiter ziehen** (mult
|
||
2,0–2,5) oder **Trail später starten** (0,3→1,0) macht H1 schlechter/Worst größer;
|
||
der frühe Trail-Start ist **netto schützend** (holt „läuft-schief"-Trades billiger
|
||
raus). Einzige mithaltende Variante (start0,6) kippte zwischen den Läufen =
|
||
Rauschen. → Ausschütteln ist Varianz, nicht Logikfehler.
|
||
- **Time-Stop (AKTIV, gemessen `backtest_timestop.py`):** Position wird geschlossen,
|
||
wenn sie nach **120 min noch in Phase „Init"** hängt (HW-Profit nie ≥0,3×ATR =
|
||
Whipsaw-Opfer; `trailing._TIMESTOP_MIN=120`, 0=aus, `closed_by=timestop`).
|
||
Verbessert BEIDE Hälften (H1 +98→+162, H2 +2191→+2298 R), Worst unverändert;
|
||
kürzere Fenster (30/60 min) kippten zwischen den Hälften = Rauschen. Dank
|
||
Phasen-Ratsche ist „Init nach 2 h" exakt „nie Trail-Start erreicht".
|
||
- **ATR-Floor 0,12→0,06 gesenkt (gemessen, `backtest_atrfloor.py`, 2 Halbjahre):**
|
||
Die reale Vola fiel unter den alten Floor (H1: **81 % der Signale ATR<0,12** →
|
||
Floor band dauernd, Exit-Distanzen künstlich ~1,3–1,6× breit, dazu ~35k
|
||
Log-Warnungen je 5-MB-Rotation). Floor 0,06 in **beiden** Hälften besser
|
||
(H1 −153→−27 Pts, H2 +512→+554); ganz ohne Floor nur marginal besser → 0,06 als
|
||
Schutz behalten. Floor-Warnung jetzt **gedrosselt** (max. 1×/5 min).
|
||
- **Befund B — umgesetzt (Exit-Simulation `backtest_exit.py`, Doku
|
||
`docs/exit-simulation.md`):** altes Band 1,2–1,5 war zu eng (MAE ~1,7×ATR,
|
||
31–37 % Frühstopps). 2,0×ATR hebt Ø-R +32 %, PF 1,33→1,39, Frühstopps →25 %,
|
||
Worst-Case auf 2,0×ATR gedeckelt. Breiter (3–4×ATR) wäre im Schnitt noch
|
||
besser, aber Tail-/Drawdown-Risiko → verworfen. ⚠ Da Sizing margin-basiert
|
||
(90 %, nicht risiko-basiert), schlägt die SL-Breite voll auf den EUR-Verlust
|
||
durch. Qualität-abhängiger SL NICHT belegt (MAE über alle Buckets gleich).
|
||
- **S/R-Close (am Level schließen) = pauschal 2× VERWORFEN, als GEMESSENES
|
||
Segment aber AKTIV:** Pauschal (`backtest_srclose.py`, Echtkosten, 79k Signale)
|
||
verdoppelt Close@Level die WR (35→67 %), verschlechtert aber PF/ΣR in BEIDEN
|
||
Hälften (0,78→0,67 · 0,88→0,76) = Gewinner-Kappen. **ABER** (`backtest_srbreak.py`,
|
||
47k Touches, User-Idee „P(Durchbruch)>60 % → laufen lassen"): Basisrate
|
||
P(break)=36–37 %; das **Anlauf-Momentum trennt robust in beiden Hälften** —
|
||
Kurs KRIECHT ans Level (letzte 6 Bars <0,3×ATR) → P(break) nur 26 %, **Close
|
||
schlägt Laufenlassen Ø +0,12 R**; mit Schwung (≥0,3) → laufen lassen (41–43 %).
|
||
Volumen/Touch-Zahl trennen NICHT robust.
|
||
- **Kalibriertes P(Durchbruch)-Modell (2026-07-13, `analyze_srwaves.py` +
|
||
`backtest_srclose_prob.py`):** Containment-Befund — **~68 % der Wellen erreichen
|
||
das gegenüberliegende Level, davon brechen nur ~37 % durch → ~63 % prallen ab**
|
||
(robust beide Hälften). P(break) ist **vorhersagbar & kalibriert**: Logit auf 4
|
||
Merkmalen (Anlauf-Momentum 6/3 Bars ·d, mit-Trend, Level-Distanz), auf H1
|
||
trainiert, auf H2 **AUC 0,71 + Kalibrierung trifft** (pred 17→21 %, 49→50 %,
|
||
69→76 %). Dominant = 3-Bar-Beschleunigung (`_PB_W` mom3 +0,78). **R-Ertrag
|
||
(Echtkosten):** Regel „close wenn P(break) < X" schlägt reines Trailing in BEIDEN
|
||
Hälften massiv (+6000/+7600 R); **User-Schwelle 0,60 im Optimum-Plateau (0,50–0,60
|
||
~gleich), validiert.** ⚠ Impliziert Strategiewechsel: ~90 % der Level-Touches
|
||
werden geschlossen (Trendfolger→Level-Scalper) — trägt, weil echte Kosten (0,265×
|
||
ATR) + 63 % Containment das Laufenlassen teuer machen.
|
||
- **S/R-Close SIGNAL-gegated („bei mit-Trend halten statt schließen") = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_srclose_signal.py`, 2026-07-22, User-Idee):** Vorschlag war,
|
||
den S/R-Close zu unterdrücken, solange die Empfehlung noch in Trade-Richtung zeigt
|
||
(halten bis WARTEN). **Fällt klar durch — in BEIDEN Hälften ~−5300…−5700 R
|
||
schlechter** als der reine P(break)-Close. Grund/Datenbeleg: ~85 % ALLER Level-
|
||
Touches passieren, WÄHREND die (nachlaufende) EMA noch „in Richtung" zeigt
|
||
(23,8k/20,1k von 27,8k/26,2k Touches) — genau dort HÄLT das Level aber. Diese
|
||
Touches geschlossen = ΣR +11703/+13606, geHALTEN = nur +5978/+8347. Die
|
||
Trend-Empfehlung lagt → sie „bestätigt" ausgerechnet am Abpraller. Das kalibrierte
|
||
P(break)-Modell (hat „mit-Trend" als Merkmal) macht das schon richtig; es mit dem
|
||
groben EMA-Signal zu übersteuern kostet ~⅔ des S/R-Close-Edges. **12. verworfener
|
||
Signal-Eingriff.**
|
||
- **⚠⚠ AUTO-FLIP-CLOSE = TROTZ NEGATIVER MESSUNG GEBAUT (User-Vorgabe 2026-07-31
|
||
„schließe den Trade automatisch beim Close-Signal"), `[trading] auto_flip_close=true`,
|
||
`auto_flip_close_min_r=0.5`.** Dreht die Empfehlung GEGEN die offene Position und
|
||
steht sie ≥0,5×ATR im Plus → `trader.close(reason="flip_close")`.
|
||
**NEU GEMESSEN mit dem ECHTEN Exit (`backtest_flipclose2.py`, 80k M5, 2 Halbjahre,
|
||
Echtkosten, Exit aus `core/exit_model.py`) — bestätigt das alte Urteil, deutlicher:**
|
||
| Variante | Δ H1 | Δ H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Flip ab 0,0×ATR | −126 | −221 |
|
||
| Flip ab 0,3×ATR | −77 | −216 |
|
||
| **Flip ab 0,5×ATR** | **−92** | **−160** ← mildeste, deshalb Default |
|
||
| Flip auch im Minus | −205 | −364 |
|
||
Basis ohne Flip: H1 ΣR −537 · H2 −140. **JEDE Variante ist in BEIDEN Hälften
|
||
schlechter.** Mechanik: Trefferquote steigt 39 → 45 %, Ertrag fällt =
|
||
**Gewinner-Kappen** (die nachlaufende EMA dreht oft mitten im Pullback).
|
||
⚠ **Warum überhaupt neu gemessen:** das alte `backtest_flipclose.py` nutzte ein
|
||
**VIERTES Exit-Modell** (Trail fest 1,5 · KEINE Lock-Phase · KEIN Time-Stop ·
|
||
KEIN Initial-TP · `_MAXH` 288 · Phasen über den Bar-Close statt über das
|
||
High-Water) — auf dieser Grundlage wäre das Urteil für den Live-Betrieb nicht
|
||
bindend gewesen. Für die Neumessung bekam `exit_model.simulate()` einen
|
||
**`stop_when`-Hook** (+ `ret_bar`), damit die Phasen-Mechanik NICHT wieder kopiert
|
||
werden musste; Rückwärtskompatibilität verifiziert (ohne Hook bitgenau identisch).
|
||
**NACHRANG gegenüber dem S/R-Close (gemessen `backtest_exit_combo.py`,
|
||
2026-07-31, `auto_flip_close_subordinate=true`):** Beide Exits konkurrieren um
|
||
dieselben Trades — wer zuerst feuert, gewinnt. Die S/R-Freigabe lief OHNE
|
||
Flip-Close, die Baseline existierte also nach dem Einbau nicht mehr. Gemessen auf
|
||
**IDENTISCHEN Entries** (5 Varianten, 2 Halbjahre, Echtkosten, Exit-Kern):
|
||
| Variante | Δ H1 | Δ H2 | S/R-Closes H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| nur S/R-Close | +59 | −14 | 535 / 284 |
|
||
| nur Flip-Close | −1 | −43 | — |
|
||
| BEIDE | +56 | −50 | **507 / 252** |
|
||
| **BEIDE, Flip nachrangig** | **+62** | **−49** | **516 / 260** |
|
||
**Kollision belegt:** der Flip nahm dem S/R-Close 28 bzw. 32 Trades weg (5–11 %) —
|
||
genau die, für die dieser validiert ist. Mit Nachrang ist es in BEIDEN Hälften
|
||
besser als ohne. Umsetzung: liegt ein S/R-ZIEL ≤0,6×ATR entfernt (dieselbe
|
||
Schwelle wie der Live-Hinweis), hält der Flip sich zurück. Mit 4 Szenarien
|
||
getestet (in/außer Reichweite · kein Level · Nachrang aus).
|
||
⚠ **Ehrlich dazu:** auch MIT Nachrang kostet der Flip in H2 rund 35 R gegenüber
|
||
„nur S/R-Close" (−49 vs −14). Der Nachrang begrenzt den Schaden, er dreht ihn
|
||
nicht um. Abschalten des Features bleibt `auto_flip_close=false`.
|
||
⚠ **Methodik-Fehler beim Bau, korrigiert:** der erste Lauf ließ die sequentielle
|
||
Sim nach dem Exit bei `xb+1` weiterlaufen — dadurch hatte JEDE Variante eine
|
||
ANDERE Trade-Folge (sobald eine früher aussteigt, verschiebt sich alles
|
||
Nachfolgende) und die Zahlen waren nicht vergleichbar. Jetzt feste, geteilte
|
||
Entry-Liste wie in `backtest_pbreak_rvalue.py`.
|
||
Umsetzung `engine._check_flip_close` im `_pos_loop`: nur im PLUS, 1× je Ticket,
|
||
Startup-Schonfrist beachtet, Log 🔄 + Telegram, Snapshot `flip_close`/
|
||
`flip_close_min_r`/`flip_close_count`. Mit **10 synthetischen Szenarien** getestet
|
||
(beide Richtungen · aus · unter Schwelle · gleichgerichtet · WARTEN · im Minus ·
|
||
flat · Schonfrist · Ticket-Dedup). Der Alarm (Blinken/Ton/Telegram) bleibt
|
||
unabhängig davon. **B4/B5-Pflicht: Live-Ertrag gegen die Erwartung halten —
|
||
driftet es weg, `auto_flip_close=false`.**
|
||
- **Auto-Flip-Close = VERWORFEN (gemessen `backtest_flipclose.py`, 2 Halbjahre,
|
||
sequentielle 1-Positions-Sim, 2026-07-16):** User-Taktik-Kern „Position im Plus
|
||
automatisch schließen, wenn die Empfehlung dreht" (heute nur Alarm). KEINE Variante
|
||
(minR 0/0,3/0,5×ATR, auch-im-Minus) hält in beiden Hälften ØR & ΣR ≥ Basis:
|
||
H1 ΣR −278→−280…−417, H2 **+174→+119…+144** (kostet 17–32 % des Ertrags).
|
||
Mechanik: WR steigt 43→50 %, Ø-Gewinn schrumpft = **Gewinner-Kappen** — die
|
||
nachlaufende EMA dreht oft mitten im Pullback, der Trade wäre weitergelaufen.
|
||
Flip bleibt **Alarm + menschliche Entscheidung** (User-Übersteuerungen 68 % WR).
|
||
Der Rest der User-Taktik (Ziel=nächstes S/R, weiterlaufen wenn stark) IST der
|
||
P(break)-Auto-Close; der „3 %-Margin-Anker" = EUR-Schwelle, Klasse „verliert".
|
||
- **⚠ NACHGEMESSEN 2026-08-04 mit dem NACHTRAINIERTEN Modell — Ablehnung BESTÄTIGT,
|
||
deutlicher als zuvor** (User-Frage „es werden immer noch Mini-Trades mit geringen
|
||
Gewinnen geschlossen, wie verhindern wir das?"). Δ ΣR gegen minR=0:
|
||
| minR | H1 | H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,1×ATR | −6 | +10 |
|
||
| 0,2×ATR | **−720** | −42 |
|
||
| 0,3×ATR | −1136 | −157 |
|
||
| 0,5×ATR | −1998 | −683 |
|
||
| 0,8×ATR | −2887 | −1577 |
|
||
**Monoton schlechter in BEIDEN Hälften.**
|
||
⚠⚠ **Und die Prämisse der Frage stimmt so nicht.** Auswertung der 295 Trades seit
|
||
20.07.: die 28 Gewinne ≤2 € bringen zusammen **+21,11 €** = **0,8 %** der
|
||
Brutto-Gewinne (2.770 €) — sie sind kein Ertragsproblem. Entscheidend ist, WOHER
|
||
sie kommen:
|
||
| Schließgrund | Gewinner | Median | davon ≤2 € |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| `sr_close` (Bot) | 81 | **+14,65** | 10 (+7,65) |
|
||
| `manual` (User) | 64 | **+6,37** | **18** (+13,46) |
|
||
**Zwei Drittel der Mini-Gewinne sind manuelle Closes**, und der manuelle
|
||
Median-Gewinn ist **weniger als die Hälfte** des Bot-Medians. Die Klein-Closes des
|
||
BOTS sind gemessen richtig; die eigentliche Asymmetrie liegt im diskretionären
|
||
Früh-Kappen — genau die dokumentierte Kern-Leckage (B0-Checkliste: „Gewinner läuft
|
||
das Trailing"). Ein Code-Gate am Bot-Exit adressiert das falsche Ende.
|
||
⚠⚠ **KONTRAFAKTISCH NACHGERECHNET (`analyze_manual_close.py`, 2026-08-04) — DIE
|
||
„FRÜH-KAPPEN"-HYPOTHESE IST WIDERLEGT.** Für jeden real geschlossenen Trade wurde
|
||
ab dem echten Einstieg der kanonische Exit simuliert (EUR-Faktor 87,6 €/$/Lot,
|
||
robust aus 251 Trades geschätzt — `trader.pnl` enthält Swap, eine direkte
|
||
Rückrechnung wäre verfälscht):
|
||
| Schließgrund | n | IST | Bot-Exit | Δ |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| `manual` Gewinn | 143 | **+1428** | +962 | **−467** |
|
||
| `sr_close` Gewinn | 106 | +1591 | +1060 | −530 |
|
||
| `emergency` Verlust | 98 | −1750 | −1235 | +515 |
|
||
| **`sl` Verlust** | **69** | **−1926** | **−697** | **+1229** |
|
||
**Das diskretionäre Früh-Kappen kostet NICHTS — es bringt +467 € MEHR** als der
|
||
kanonische Exit gebracht hätte; in **62 %** der Fälle war der manuelle Close
|
||
besser. Dasselbe gilt für den S/R-Auto-Close (−530). Beide realisieren Gewinne
|
||
besser, als ein reines Trailing es täte.
|
||
✅ **Die Leckage liegt auf der VERLUSTSEITE:** die 69 per Broker-SL geschlossenen
|
||
Trades hätten mit dem kanonischen Exit **1.229 € weniger** verloren (−697 statt
|
||
−1926), die 98 Notfall-Closes 515 € weniger. Über ALLE Trades summiert wäre der
|
||
kanonische Exit rund **+700 €** besser gewesen — praktisch vollständig aus der
|
||
Verlustseite.
|
||
⚠ **Confounder, der das Ergebnis begrenzt:** `simulate()` setzt den Initial-SL auf
|
||
**2,0×ATR_M5**, live kommt er aus **ATR_M15** (`_calc_sl_tp`) und ist damit oft
|
||
deutlich weiter — unter Margin-Sizing schlägt das voll auf den EUR-Verlust durch.
|
||
Der +1.229-Wert misst also zu einem erheblichen Teil **SL-Breite**, nicht
|
||
Exit-Logik. `backtest_sl_tf_mismatch.py` hat die Umstellung auf M5-ATR bereits
|
||
geprüft und wegen H2 verworfen — dieser Befund gibt Anlass, das mit dem
|
||
kanonischen Exit ZU WIEDERHOLEN.
|
||
⚠ Zweite Grenze: der Vergleich gilt **pro Trade**, nicht als Kontostand-
|
||
Hochrechnung — ein länger laufender Trade hätte den Positions-Slot belegt und
|
||
Folge-Trades verhindert.
|
||
✅ **NACHGEMESSEN (`backtest_sl_width.py`, 2026-08-04): der Confounder war die
|
||
Erklärung — aber das Geld ist NICHT einfach zu holen.** Gegatete Live-Population
|
||
(1.224 Entries, Reversal aus, k=0,3), kanonischer Exit, variiert wird
|
||
AUSSCHLIESSLICH die Breite des Initial-SL:
|
||
**ATR_M15 / ATR_M5 = 1,80 im Median** → der Live-SL (2,0×ATR_M15) ist rund
|
||
**3,6×ATR_M5** breit, nicht 2,0. Genau daraus entstanden die 1.229 €.
|
||
| SL-Basis | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | Worst H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 2,0×ATR_M5 | −0,092 / −44 | −0,024 / −18 | −2,33 / −2,29 |
|
||
| **2,0×ATR_M15 (LIVE)** | −0,145 / −69 | **+0,064 / +48** | **−4,77 / −5,64** |
|
||
| 1,5×ATR_M5 | −0,081 / −38 | −0,038 / −28 | **−1,83 / −1,85** |
|
||
| 2,5×ATR_M5 | −0,121 / −58 | −0,013 / −10 | −2,83 / −2,79 |
|
||
| 3,0×ATR_M5 | −0,130 / −62 | +0,018 / +13 | −3,33 / −3,29 |
|
||
**KEINE engere Variante schlägt den Live-SL in BEIDEN Hälften** — H2 bevorzugt den
|
||
weiten Stop klar (+48 gegen −18). Die vorab fixierte Regel („nur wenn beidhälftig
|
||
mehr ΣR UND Worst-Case nicht schlechter") ist damit **nicht erfüllt: keine
|
||
Änderung.** Das **reproduziert `backtest_sl_tf_mismatch.py`** (2026-07-23, dort auf
|
||
Squeeze-Entries mit eigenem Exit-Nachbau) jetzt auf der gegateten Population mit
|
||
dem kanonischen Exit — der alte Schluss war korrekt.
|
||
⚠⚠ **Der echte Unterschied ist das TAIL-RISIKO, und das ist eine SIZING-Frage:**
|
||
Worst-Case **−5,64×ATR** (live) gegen **−1,85×ATR** (bei 1,5×ATR_M5) — Faktor 3.
|
||
Bei ATR 0,30 sind das ~1,7 $ Bewegung; unter 95 %-Margin-Sizing auf ~800 € Konto
|
||
ist ein einzelner solcher Trade rund **19 % des Kontos**. Der weite Stop kauft die
|
||
H2-Performance mit genau diesem Tail. Damit landet die Frage dort, wo CLAUDE.md sie
|
||
ohnehin verortet: **„Der Hebel ist Sizing, nicht der Exit."** Wer den Tail begrenzen
|
||
will, senkt `margin_buffer_pct` — nicht die SL-Breite (die kostet gemessen H2).
|
||
- **Mindestgewinn für den S/R-Close = VERWORFEN (gemessen `backtest_srclose_prob.py`,
|
||
Mindestgewinn-Sektion):** „nur closen wenn ≥minR im Plus" verliert **monoton in
|
||
BEIDEN Hälften** (minR 0,2: −444/−213 · 0,5: −1425/−854 R vs minR=0). Die vielen
|
||
kleinen Gewinne SIND der Edge — übersprungene Klein-Closes prallen am (haltenden!)
|
||
Level ab und enden schlechter. Kleine EUR-Beträge = Positionsgröße, kein Exit-Thema.
|
||
2 Halbjahre, Echtkosten):** LONG an Support / SHORT an Resistance, gegated mit
|
||
P(Level hält), Ziel = Gegenlevel — **verliert in BEIDEN Hälften** (FIX H1 −3393/
|
||
H2 −2242, +Trailing/-nur-Trailing ebenso negativ; WR 46–53 %, PF<1). **Asymmetrie:
|
||
P(break) taugt zum EXIT** (Trade schon mit-Trend im Plus am Gegenlevel → kassieren),
|
||
**nicht zum ENTRY** (antizyklisch am Extrem = Münzwurf-Richtung, 6× belegt). Einstieg
|
||
bleibt mit-Trend (Pullback). **Trailing bleibt** — nicht mehr Standard-Exit (das ist
|
||
der S/R-Close), aber Manager für die ~10 % Durchbruch-Runner (P≥Schwelle) + Fallback
|
||
für Trades ohne erreichbares Gegenlevel.
|
||
- **Umsetzung:** `engine._p_break(mom6,mom3,wt,dist)` (eingebettete `_PB_MU/SD/W`);
|
||
`wave_rec.snapshot` liefert **`pb_feats` {mom6, mom3, ema_diff, atr} — FEST aus M5**
|
||
(aus dem ~15-s-Turn-Fetch gecacht, ATR-Floor 0,12 wie im Training). ⚠ **Bugfix
|
||
2026-07-13:** vorher kamen die Features aus der Wave-TF (Heuristik bis M30 → mom6
|
||
war 3-h- statt 30-min-Momentum, ATR 2–3× → P falsch skaliert) und das Level aus dem
|
||
Misch-Set `_sr_levels` (Zonen/Gaps/Tageslevel). **2. Bugfix gleicher Tag:** die
|
||
M15-Cluster-Level (`market.sr`, SR_MIN_TOUCHES) sind in frischen Trends oft LEER →
|
||
Hint verschwand komplett. Jetzt **trainingsgleiche Level**: `wave.pb_levels` = rohe
|
||
**M5-Pivots (k=3, ~300 Bars)** aus dem Turn-Fetch (M5 dafür 320 Bars tief), Highs
|
||
in `_m5_hl` gecacht. Am Rally-Hoch gibt es für LONGs korrekt KEIN Gegenlevel →
|
||
kein Hint (nichts zu closen). ⚠ **3. Bugfix 2026-07-15:** das Close-Level kommt
|
||
jetzt aus **`_draw_levels`** (dieselbe geclusterte+Hysterese-Linie wie Chart &
|
||
Dashboard) statt aus den rohen `pb_levels` — sonst feuerte die Meldung an einem
|
||
anderen Level als die gezeichnete Linie (User: „passt nicht zusammen"). P(break)-
|
||
Features (M5) unverändert, nur `level`/`dist` verschieben sich um Cents.
|
||
**`_sr_close_hint`** (Anzeige ≠ Auslösung, Fix
|
||
2026-07-14 — das 0,15×ATR_M5-Fenster ≈ 0,03 $ war als reine Anzeige unsichtbar
|
||
klein): Hinweis erscheint ab **≤0,6×ATR Annäherung** (blaue „nähert sich"-
|
||
Vorwarnung mit Live-P(break) + `gap_atr`); **Auslösung `close=true` nur AM Level**
|
||
(≤0,15×ATR = gemessener Touch) und `p_break < [trading] sr_close_pbreak`
|
||
(Code-Default 0,60, Band 0,30–0,90; **ini seit 2026-07-24 = 0,55** auf User-Wunsch —
|
||
liegt im validierten Optimum-Plateau 0,50–0,60, Hysterese-Zone damit 50/60).
|
||
Snapshot `sr_close_hint {level, p_break,
|
||
at_level, gap_atr, close, confirm}`. Hinweis existiert NUR mit offener Position.
|
||
**`confirm` = Bruch-BESTÄTIGUNGS-Preis** (Fix 2026-07-22, User-Frage nach einem
|
||
Trade, der am Level geschlossen wurde, obwohl der Kurs „durchgebrochen" war):
|
||
`level ± 0,5×ATR` in Trade-Richtung — **dieselbe Definition wie beim Modell-
|
||
TRAINING** (`_BRK_ATR=0,5`/`_BRK_W=12` in `backtest_srclose_prob.py`/
|
||
`analyze_srwaves.py`). Ein Docht, der die nackte Levelzahl nur um wenige Cent
|
||
überschreitet, zählt NICHT als Durchbruch — reales Fallbeispiel 2026-07-22:
|
||
Close bei Level 85,943 (P(break) 31 %), Kurs wischte auf 85,994 (< Bestätigung
|
||
86,017 = Level+0,5×ATR) und fiel zurück → nach Modell-eigener Definition eine
|
||
ABLEHNUNG, keine Bestätigung; die Vorhersage war korrekt. `confirm` jetzt in der
|
||
Log-Zeile („— Bestätigung erst ab X") UND im Frontend-Hinweistext (`#pos-srhint`,
|
||
alle 3 Zweige: Vorwarnung/Close/Laufen) sichtbar — macht den Unterschied
|
||
„Kurs > Levelzahl" vs. „strukturell bestätigter Bruch" auf einen Blick klar.
|
||
**Live-Prognose-Tracking (2026-07-23, User-Wunsch „mitloggen wie oft richtig/
|
||
falsch"):** jeder frische Level-Touch (`at_level` False→True) loggt EINMAL die
|
||
aktuelle Vorhersage (`bounce` wenn P(break)<Schwelle, sonst `break`) in die neue
|
||
Tabelle **`pbreak_predictions`** (`history.log_pbreak_prediction`, Felder u. a.
|
||
`predicted`, `confirm_price`, `reject_price`, `atr`). Auswertung läuft separat,
|
||
self-throttled ~5 min im `_trend_loop` (`engine._evaluate_pbreak_predictions`):
|
||
prüft gegen `candles_m1`, ob der Kurs binnen 60 min zuerst `confirm_price`
|
||
(→ outcome `break`) oder `reject_price` (→ `bounce`) erreicht — **exakt dieselbe
|
||
Definition wie beim Modell-TRAINING** (`_BRK_ATR=0,5`/`_BRK_W=12` M5-Bars=60 min).
|
||
Kein Treffer binnen 60 min → Timeout, zählt wie im Training als `bounce`. `correct`
|
||
= `predicted==outcome`. Broker-Zeit-Offset (`trader._broker_offset_s()`) korrekt
|
||
berücksichtigt (`pbreak_predictions.ts` = lokale Epoch, `candles_m1.time` = rohe
|
||
Broker-Zeit — Ausnahme, s. „Auch beachten"). Abfrage: `history.pbreak_accuracy
|
||
(period)` bzw. `GET /api/pbreak_accuracy?period=today|week|all` (read-only, kein
|
||
Token) → `{n, accuracy, break_accuracy, bounce_accuracy, pending, …}`. Getestet
|
||
mit synthetischen Szenarien (break/bounce/Gegenteil-falsch/Timeout) — alle 4 exakt
|
||
wie erwartet. **Reine Messung, kein Signal-/Exit-Eingriff** — noch keine UI-Karte
|
||
(Datensammlung; B4-artige Auswertung später möglich, wenn genug Zeilen vorliegen).
|
||
**Gegen-/Stop-Seiten-Anzeige `stop_approach` (2026-07-24, User-Frage „Kurs nähert
|
||
sich Support, aber keine Durchbruchwahrscheinlichkeit angezeigt"):** Der reguläre
|
||
`sr_close_hint` beobachtet nur das **Ziel-Level** (LONG→Resistance, SHORT→Support)
|
||
und wirkt nur im Plus — nähert sich der Kurs dem **Gegen-/Stop-Level** (LONG→Support
|
||
darunter, SHORT→Resistance darüber, typ. Verlust-Trade), war die App bewusst still.
|
||
Neu: `engine._stop_approach_hint` liefert für GENAU dieses Level eine **reine
|
||
Anzeige** von P(Durchbruch) — Break-Richtung `-d` (gegen den Trade), Feature-/
|
||
60-s-Glättung (`_stop_pb_state`) identisch zu `_sr_close_hint`. **KEIN Auto-Close.**
|
||
Snapshot `stop_approach {level, side, p_break, at_level, gap_atr, confirm, reject}`,
|
||
Frontend `#pos-stophint` (grün „Level hält wahrscheinlich" bei P<50, rot „bricht
|
||
wahrscheinlich durch" bei ≥50; nur wenn KEIN Ziel-`sr_close_hint` läuft; v=109).
|
||
**Vorher gemessen (`backtest_pbreak_calibration.py`, 2026-07-24, Gate „erst messen,
|
||
dann bauen"):** Das kalibrierte P(break)-Modell (auf Ziel-Seite trainiert) hält
|
||
auch auf der **Gegen-/Stop-Seite** — AUC **0,68/0,72** out-of-sample in BEIDEN
|
||
Hälften (≈ Ziel-Seite 0,67/0,71), im niedrigen P-Bereich sauber kalibriert (der
|
||
praktisch wichtige „hält der Support?"-Fall). ⚠ Einzige Schwäche: im HOHEN Bereich
|
||
(P≥0,5) GEGEN den Trend unterschätzt es die Bruch-Rate ~10–13 Pp (predicted 58 % →
|
||
echt 71 %) — also **konservativ** (warnt eher zu wenig vor einem Bruch), kein
|
||
Kalibrierungs-Bruch. Deshalb reine Anzeige, kein Trade-Trigger.
|
||
**Anti-Flattern (2026-07-14, gemessen `analyze_pbreak_flicker.py`:** mom3 der
|
||
laufenden M5-Kerze ließ P 7–15 Pp/Bar springen, Max 77 Pp; 8 % der Annäherungen
|
||
hatten ≥2 Schwellen-Flips): (1) **P zeit-geglättet** (~60-s-EMA in `_pb_state`,
|
||
Reset bei Level-Wechsel/flat; angezeigtes `p_break` = geglättet) · (2)
|
||
**Hysterese ±5 Pp** um die Schwelle — close↔laufen wechselt erst bei klarem
|
||
Durchbruch (55/65 bei Default 0,60, liegt im Optimum-Plateau 0,50–0,60).
|
||
**Dashboard-Schalter** in der
|
||
Position-Kachel (`#srclose-btn`, grün=AN) → `POST /api/srclose` (Toggle,
|
||
`engine.set_sr_autoclose`); Zustand `snapshot.auto_sr_close`.
|
||
⚠⚠ **AUTOMATISCHER S/R-CLOSE = ABGESCHALTET (User-Vorgabe 2026-08-06,
|
||
`[trading] auto_sr_close = false` UND `runtime_state.json`).** Das ist eine
|
||
**Abweichung von der Messung**, kein Nachvollzug einer: mit dem am 31.07.
|
||
nachtrainierten P(break)-Modell schlägt der gegatete S/R-Close die
|
||
Trailing-Baseline in BEIDEN Hälften (Live-Schwelle 0,35 — H1 −149 gegen −506 =
|
||
**+357 R**, H2 +1308 gegen −110 = **+1418 R**, `backtest_pbreak_rvalue.py`).
|
||
⚠ Nicht mit dem **pauschalen** S/R-Close verwechseln, der 2× verworfen wurde —
|
||
das P(break)-Gate ist genau der Unterschied zwischen „Gewinner-Kappen" und dem
|
||
gemessenen Edge.
|
||
**Was abgeschaltet ist:** nur die automatische Ausführung (`_check_sr_close`
|
||
steigt in Zeile 1 aus). **Was bleibt:** der Hinweis in der App (`#pos-srhint`),
|
||
die P(break)-Chart-Linien, der Copilot-Kontext und das Live-Prognose-Tracking
|
||
(`pbreak_predictions`) — `_sr_close_hint` wird in `snapshot()` unabhängig vom
|
||
Schalter berechnet. **Was weiter schützt:** Broker-SL 2×ATR, Trailing, Time-Stop.
|
||
⚠ **Beide Stellen** mussten gesetzt werden — `runtime_state.json` überschreibt
|
||
die ini beim Start (die Falle, durch die `auto_signal` am 31.07. unbemerkt
|
||
weiterlief). Neu im **Config-Wächter** (`measurement_reminder.py`, validiert =
|
||
`true`), damit die Abweichung sichtbar bleibt. Backups:
|
||
`oil_widget_config.ini.bak-2026-08-06-srclose`, `runtime_state.json.bak-…`.
|
||
**Zurück:** Dashboard-Schalter `#srclose-btn` (setzt beide Stellen) oder
|
||
`auto_sr_close = true` in ini **und** `runtime_state.json`.
|
||
Historie: **AUTO-Close (`_check_sr_close` im `_pos_loop`,
|
||
`auto_sr_close=true`):** schließt **nur im PLUS** (`pnl>0`) wenn `close=True`, 1×/
|
||
Ticket, wirkt bei gesperrtem Handy. **Optionaler Mindestgewinn** (`[trading]
|
||
sr_close_min_gain` Default 0=aus · UI `#srmin-input` · `POST /api/srclose_min` ·
|
||
`set_sr_close_min_gain` · Snapshot `sr_close_min_gain`): unter der EUR-Schwelle
|
||
wird am Level NICHT geschlossen. ⚠ Gemessen ist OHNE besser (Verworfen-Eintrag) —
|
||
Opt-in auf User-Wunsch, UI-Status warnt. **Automatisch auf X % des Einsatzes
|
||
(`[trading] sr_close_min_gain_pct`) — Stand 2026-07-29 wieder AUS (`=0`, User-Wunsch
|
||
„gewinn close und notfall stop wieder auf leer beim Eröffnen")** (Verlauf: 1,0→3,0
|
||
am 07-23 · 0 am 07-24 früh „nichts beim Öffnen setzen" · 3,0 am 07-24 abends zurück ·
|
||
**0 am 07-29** — gilt NUR für den Gewinn-Close, der Auto-Notfall-Stop bleibt AUS).
|
||
Bei `pct>0` wird bei JEDER echt neuen Position
|
||
(nicht beim Wiedererkennen nach Neustart) `sr_close_min_gain` frisch auf
|
||
`pct% × Margin dieser Position` gesetzt (`_check_auto_close`, retry-sicher via
|
||
`_sr_close_min_gain_armed_ticket` — Margin aus `trader.refresh()` im selben
|
||
`_pos_loop`-Tick, jeden Tick erneut versucht bis Margin>0; persistiert via
|
||
`_save_runtime_state`, Log „Gewinn-Close armiert … +X (N% Margin Y)"). Bei `pct=0`
|
||
wird beim Öffnen NICHTS gesetzt — dann bleibt der manuell im UI gesetzte/gemerkte
|
||
`sr_close_min_gain` maßgeblich. ⚠ **Umstellen auf 0 braucht Neustart:** `_sr_close_
|
||
min_gain_pct` lebt im Speicher; solange der alte Wert (3,0) läuft, re-armt JEDER neue
|
||
Trade erneut — die ini-Änderung greift erst nach `restart_server.bat`. Beim 0-Stellen
|
||
zusätzlich den persistierten Alt-Wert in `runtime_state.json` nullen (`sr_close_min_gain`)
|
||
UND `emergency_state.json` `loss` (Erb-Falle, sonst restauriert der Neustart den Alt-Wert).
|
||
**Gate verifiziert (2026-07-23, User-Nachfrage „darf nicht schließen bevor der
|
||
Wert erreicht wurde"):** `_check_sr_close` prüft `pnl < sr_close_min_gain → return`
|
||
**bevor** `_sr_close_hint`/`trader.close` überhaupt aufgerufen werden — isoliert
|
||
mit 6 synthetischen Szenarien getestet (unter/exakt-auf/über Schwelle, P(break)
|
||
hoch trotz Profit, Schwelle aus, Verlust-Trade) → alle korrekt. **Dabei echten
|
||
Bug gefunden & gefixt:** die 1%-Berechnung lief nur EINMALIG beim Ticket-Wechsel
|
||
(`if ticket != self._last_pos_ticket`); war `order_calc_margin` genau in diesem
|
||
einen Tick 0/nicht verfügbar (Broker-Race direkt nach Order-Fill), blieb
|
||
`sr_close_min_gain` für die GESAMTE Laufzeit der Position auf dem STALEN Wert der
|
||
vorherigen Position hängen (der Ticket-Wechsel-Zweig feuert nur 1×, keine zweite
|
||
Chance) — im ungünstigen Fall ein zu NIEDRIGER Alt-Wert, der den Trade dann exakt
|
||
zu früh schließt. **Fix:** neuer State `_sr_close_min_gain_armed_ticket`
|
||
(getrennt vom Notfall-Stop/TP-Restore-Zweig) — die %-Berechnung läuft jetzt JEDEN
|
||
`_pos_loop`-Tick erneut, bis sie für das aktuelle Ticket einmal erfolgreich war
|
||
(Margin>0), statt nur im Ticket-Wechsel-Moment. Wiederhergestellte Positionen
|
||
nach Neustart markieren sich sofort als „armiert" (kein Überschreiben des
|
||
persistierten Werts) — mit Test verifiziert. Log `🎯 S/R-AUTO-CLOSE` + Telegram + Toast
|
||
(`sr_close_count`), `closed_by=sr_close`. UI Position-Kachel: bernstein „Durchbruch
|
||
nur X% → Bot schließt" bzw. grün „Durchbruch X% wahrscheinlich → läuft weiter".
|
||
Abschalten `auto_sr_close=false` / `set_sr_autoclose(False)`; Schwelle via
|
||
`sr_close_pbreak`. Kein pauschaler S/R-Close (2× verworfen) — nur mit P(break)-Gate.
|
||
- **S/R-verankertes TRAILING = GEMESSEN, NICHT gebaut (`backtest_trailing_sr.py`,
|
||
2026-07-31, User-Idee „Trailing TP und SL auf die S/R-Linien anpassen"):** Die Idee
|
||
zerfällt in drei Teile — Initial-SL an S/R (schon verworfen, s. u.), fester TP am
|
||
Gegenlevel (schon 2× verworfen, `backtest_srclose.py`) und **Trailing-SL ans Level
|
||
nachziehen** = der einzig offene Teil (bisher wurden nur ATR-Abstände variiert).
|
||
Aufbau identisch zu `backtest_trailing.py` (echte Phasen-Mechanik, Breakeven 1,3),
|
||
Level = **M30-Pivots k=3, kausal** (Pivot erst 3 M30-Bars später bekannt), Deckel
|
||
**[0,5…2,0]×ATR** gegen den −11,4×ATR-Fall; 80k Bars, ~19,7k Signale je Hälfte.
|
||
**Ergebnis: schadet nicht, trägt aber zu wenig.** Basis (ATR-Trail 1,5) H1 −0,020 /
|
||
H2 +0,064; **3 von 5 Varianten schlagen sie in BEIDEN Hälften** (Puffer 0,10:
|
||
+0,009/+0,004 · Puffer 0,50: +0,003/+0,014 · **Hybrid „engerer von beiden":
|
||
+0,006/+0,006**, WR 37→43 % bzw. 40→43 %). **Trotzdem nicht gebaut**, zwei Gründe:
|
||
(a) **Effektgröße 0,006–0,014 R/Trade** = eine Größenordnung unter der B3-Hürde
|
||
(~0,1×ATR netto); (b) **nicht parameter-robust** — Puffer 0,10 besteht, **0,25 fällt
|
||
durch** (H1 −0,023), 0,50 besteht wieder; ein Parameter, dessen Nachbar das Vorzeichen
|
||
kippt, ist Rauschen (dasselbe Kriterium, an dem ORB und die SMC-Sweeps starben —
|
||
beim Squeeze waren ALLE 8 Kombis positiv). ✅ Positiv-Befund: **der Worst-Case bleibt
|
||
in ALLEN Varianten −2,00×ATR** — der Deckel funktioniert, S/R-Verankerung fügt kein
|
||
Tail-Risiko hinzu (das war die Sorge aus `backtest_sl_method.py`). ⚠ **Die
|
||
KONTROLLVARIANTE „TP am Gegenlevel" reproduziert den alten Befund exakt** (WR 40→54 %,
|
||
ΣR H2 +1261→+740 = Gewinner-Kappen) — damit ist die Simulation gegen
|
||
`backtest_srclose.py` validiert und der TP-Teil endgültig erledigt.
|
||
**NACHTEST auf NUR Squeeze-Entries (`--squeeze`, 2026-07-31, Echtkosten): ERLEDIGT —
|
||
dort ist der S/R-Trail nicht nur zu klein, sondern klar SCHLECHTER.** Basis
|
||
H1 +0,102/H2 +0,108; **keine einzige Variante besteht** (S/R 0,10: +0,096/+0,093 ·
|
||
0,25: +0,083/+0,098 · 0,50: +0,052/+0,092 · Hybrid: +0,093/+0,122 = kippt ·
|
||
Hybrid weit: +0,091/+0,084). Anders als im Wave-Lauf ist das **kein Rauschen**: der
|
||
reine S/R-Trail wird **monoton schlechter, je breiter der Puffer** (in BEIDEN
|
||
Hälften) — sauberer monotoner Verlauf, nur gegen die Idee. **Mechanismus:** der
|
||
Squeeze lebt von wenigen Läufern (43 % Treffer, Ertrag im Tail); ein an das
|
||
nächstgelegene Level gebundener Stop holt genau dort raus, wo der Lauf beginnt. Bei
|
||
Wave-Signalen fällt das kaum auf (selten große Runner) — daher das umgekehrte
|
||
Vorzeichen zwischen beiden Läufen. ⚠ **Stärkster Gewinner-Kappen-Beleg des
|
||
Projekts:** die Kontrollvariante (fester TP am Gegenlevel) dreht den Squeeze von
|
||
**+0,102/+0,108 auf −0,066/−0,004** = Edge vollständig zerstört. ⚠ **Abgrenzung
|
||
gegen den laufenden S/R-Auto-Close:** der ist **P(break)-gegated** (schließt nur,
|
||
wenn das Level wahrscheinlich HÄLT) und war auf Squeeze-Trades separat gemessen ein
|
||
**Wash** (`backtest_squeeze_srclose.py`, +0,190→+0,224 / +0,394→+0,377). **Das Gate
|
||
ist der Unterschied zwischen „Wash" und „Edge zerstört"** — ein ungegateter Level-TP
|
||
ist etwas grundlegend anderes. Damit ist die User-Idee in allen DREI Teilen
|
||
durchgemessen; der Live-Exit-Stack bleibt unverändert.
|
||
- **⚠⚠ SL-BASIS M5 vs. M15 auf der NEUEN Level-Entry-Population (gemessen
|
||
`backtest_sl_basis.py`, 2026-08-05, User-Frage „wäre M5-ATR vertretbar?") —
|
||
DIFFERENZIERT, und dabei eine Mess-Betriebs-Lücke gefunden.**
|
||
⚠ **Zuerst der strukturelle Fund:** `exit_model.simulate()` nimmt **EINEN** `atr`
|
||
für SL, TP, Trail und Breakeven — und **alle Backtests übergeben ATR_M5**. Live
|
||
kommt der SL dagegen aus **ATR_M15** (`mt5_utils.atr_value` mit `SL_TF`), im
|
||
Median **1,80×** so groß. Praktisch jede Projekt-Messung modelliert damit einen
|
||
SL von 2,0×ATR_M5, während live **~4,0×ATR_M5** gilt. Einzige bisherige Ausnahme:
|
||
`backtest_sl_width.py` (04.08.), das genau das explizit verglichen hat.
|
||
**Ergebnis auf Level-Entries (80k, 2 Halbjahre, nur die SL-Basis variiert):**
|
||
| Population | Variante | H1 ØR / Worst | H2 ØR / Worst |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **SQUEEZE** | LIVE (≈4,1×ATR_M5) | +0,455 / **−5,87** | +0,614 / **−8,83** |
|
||
| | 2,5×ATR_M5 | +0,459 / −2,82 | +0,620 / −2,94 |
|
||
| | 2,0×ATR_M5 | +0,452 / −2,32 | +0,610 / −2,44 |
|
||
| **WELLE** | LIVE (≈3,9×ATR_M5) | **+0,371** / −4,97 | **+0,356** / −6,00 |
|
||
| | 2,5×ATR_M5 | +0,362 / −2,79 | +0,343 / −2,72 |
|
||
| | 3,0×ATR_M5 | +0,358 / −3,29 | +0,352 / −3,22 |
|
||
✅ **Ertragsseitig ist es ein WASH auf der Squeeze-Population** — alle Varianten
|
||
liegen innerhalb eines Standardfehlers (≈0,035 bei n≈800), und die einzige Zelle,
|
||
die den Live-Stand in ØR beidhälftig schlägt (2,5), hat **schlechtere Nachbarn**
|
||
→ nach der Nachbar-Regel Rauschen. **Auf der Wellen-Population ist der weite
|
||
Live-SL dagegen in BEIDEN Hälften der beste** — jede Verengung kostet dort.
|
||
⚠⚠ **Der EINZIGE robuste Unterschied ist das TAIL-RISIKO — und der ist groß und
|
||
monoton:** Worst-Case **−8,83×ATR** (live, Squeeze H2) gegen **−2,94** bei
|
||
2,5×ATR_M5, also **Faktor 3**. Bei 3,5 Lots und ATR_M5 0,33 sind das ~**−890 €**
|
||
gegen ~−300 € im einzelnen schlechtesten Trade.
|
||
✅ **Antwort: „vertretbar" ja — aber es ist keine Ertrags-, sondern eine
|
||
Risiko-Entscheidung.** Für den Squeeze kostet die Verengung gemessen nichts und
|
||
drittelt den Tail; für Wellen-/Signal-Trades kostet sie Ertrag in beiden Hälften.
|
||
Eine saubere Umsetzung wäre **quellen-abhängig** (`_calc_sl_tp` nutzt M5-ATR nur
|
||
bei `source="auto_squeeze"`) — strukturell begründet (Breakout- gegen
|
||
Pullback-Einstieg haben verschiedene Nachlauf-Dynamik), nicht data-mined.
|
||
✅✅ **GEBAUT & LIVE (2026-08-05, User-Entscheidung „für Squeeze-Trades: ja").**
|
||
`trader._calc_sl_tp(sym, otype, entry, atr_tf=None)` bekommt die ATR-Zeitebene als
|
||
Parameter (Default `SL_TF` = M15); `_send`/`_send_locked`/`open_long`/`open_short`
|
||
und `place_stop` reichen sie durch. Gesetzt wird sie an genau zwei Stellen:
|
||
`engine._open` (`source == "auto_squeeze"` → M5) und `_manage_squeeze_pending`
|
||
(`quelle == "squeeze"` → M5). **Alles andere — manuelle Trades, Auto-Signal —
|
||
bleibt unverändert bei M15.**
|
||
⚠ **Die Multiplikatoren sind NICHT angefasst** (1,8–2,2×ATR): nur die Zeitebene
|
||
wechselt, aus der der ATR kommt. Der Log macht es sichtbar („… ATR aus M5").
|
||
⚠⚠ **DER TP IST BEWUSST NICHT BETROFFEN** (User-Vorgabe: „nur für SL, der TP soll
|
||
mit dem Runner mitwachsen"). Geprüft statt angenommen: der von `_calc_sl_tp`
|
||
zurückgegebene TP wird von **KEINEM** Aufrufer gesendet — `_send_locked` und
|
||
`place_stop` setzen ausschliesslich `req["sl"]`. Das Ziel verwaltet
|
||
`core/trailing.py` dynamisch (`_TP_INIT_ATR`=3,5 × ATR der **Wellen**-Zeitebene)
|
||
und zieht es mit dem Lauf nach. Ein Warnkommentar im Code hält fest, warum der TP
|
||
dort nicht mit in die Order darf: er wäre sonst an die SL-Breite gekoppelt und
|
||
würde genau die Runner kappen, von denen der Squeeze lebt (43 % Treffer, Ertrag
|
||
im Tail).
|
||
Mit 4 Szenarien getestet (M5 kappt auf 2,2×ATR_M5=0,66 · M15 greift auf den
|
||
Mindest-Deckel 1,8×ATR=0,99 · M5 enger als M15 · SHORT spiegelbildlich).
|
||
⚠ Beim Testen eine eigene Fehlannahme korrigiert: ohne Pivot greift der
|
||
1,2-%-Fallback, der beim M15 vom **Mindest**-Deckel aufgeweitet wird — die
|
||
2,2×-Obergrenze wird dort gar nicht erreicht.
|
||
Zurück: die beiden `mt5.TIMEFRAME_M5`-Zuweisungen in `engine.py` auf `None`.
|
||
⚠ Das reproduziert NICHT `backtest_sl_tf_mismatch.py` (23.07., dort war M5 in H2
|
||
schlechter): dort wurde am Bar-Close eingestiegen, hier am Level. Der
|
||
Einstiegspreis hat den Befund gedreht.
|
||
- **S/R-verankerter SL = KEIN Edge (gemessen, `backtest_sl_method.py`):**
|
||
Pivot+Band vs. „S/R ∓ ATR/0,10-Puffer" vs. fest 2,0×ATR — **gedeckelt alle
|
||
identisch** (Ø-R 0,196–0,201, PF 1,38–1,39, Worst −2,2×ATR): der **Band-Cap
|
||
[1,8–2,2]×ATR dominiert**, die Verankerung ist Rauschen. Nur **ungedeckelt**
|
||
sieht S/R besser aus (Ø-R 0,249) — aber Worst-Case **−11,4×ATR** (Kontokiller
|
||
bei 90 %-Sizing) → verworfen. Aktuelle SL-Logik bleibt.
|
||
- **SL-ATR-Timeframe bei Squeeze-Trades (M5-Signal, aber SL_TF fix M15) = GEPRÜFT,
|
||
KEINE Änderung (gemessen `backtest_sl_tf_mismatch.py`, 2026-07-23, Auslöser
|
||
−89,36-€-Nacht-Trade):** `_calc_sl_tp` sizt den Initial-SL IMMER aus M15-ATR,
|
||
unabhängig vom Signal-TF — bei Squeeze (M5-Signal) kann das stark divergieren
|
||
(real: M5-ATR fiel 0,29→0,10 — genau die Kompression, die den Squeeze auslöste —
|
||
während M15-ATR noch bei ~0,36 lag → SL 0,787 statt ~0,22 bei M5-Sizing). Der
|
||
validierte Squeeze-Backtest (`backtest_breakout_squeeze.py`) nutzt durchgehend
|
||
M5-ATR für den SL — Live weicht hier vom Backtest ab. **2-Stichproben-Test der
|
||
Umstellung auf M5-ATR-SL bei Squeeze-Trades: GEMISCHT** — H1 leicht besser
|
||
(ØR +0,167 vs +0,064, ΣR +35 vs +13), H2 (größere, aktuellere Stichprobe) klar
|
||
SCHLECHTER (WR 51 % vs 59 %, ΣR +281 vs +323) → fällt nach der beidhälftig-
|
||
robust-Regel durch. Der breitere M15-SL kassiert gelegentlich einen vollen
|
||
Verlust wie diese Nacht, verhindert aber mehr vorzeitige Ausstoppungen bei
|
||
normalen Rücksetzern — netto vorteilhaft. **Keine Änderung.**
|
||
- **Inter-Market (Brent-Bestätigung / DXY-Gegenwind) = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_intermarket.py`, 2026-07-19, letzte ungetestete Indikator-Klasse):**
|
||
1366 Trades, seq. Sim, Live-Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre; Buckets nach Zustand
|
||
am Entry (Symbole: `SpotBrent`, `USDX`). **Beide Hypothesen kippen zwischen den
|
||
Hälften:** (A) Brent-Trend dagegen H1 −0,002 vs H2 −0,187 (H1 sogar BESSER als
|
||
„dafür"!), Brent-Mom-1h dagegen H1 **+0,311**/H2 −0,233 = Flip; (B) DXY-Gegenwind
|
||
H1 −0,13…−0,19 (schlechter, wie vermutet) aber H2 **+0,13…+0,17 = BESSER als
|
||
Rückenwind** — komplett invertiert, klassische Regime-Abhängigkeit (wie H1-Stärke-
|
||
Filter/Momentum). Einzig Brent-Mom-3h ist richtungs-konsistent, aber winzig
|
||
(Δ~0,06–0,14) und die Schwester-Varianten kippen → nach der vorab festgelegten
|
||
Verdict-Regel (beide Hälften UND Varianten-robust) **kein Einbau**. Damit ist auch
|
||
die letzte orthogonale Indikator-Klasse durch: **am Signal ist nichts mehr zu
|
||
holen — Hebel bleiben Sizing/Exit/Verhalten** (nicht gegen das Signal handeln:
|
||
live gemessen 39 % WR / −166 € vs. mit 55 % / +65 €).
|
||
`backtest_confluence.py` — MACD/ADX-Richtung praktisch neutral, ADX-Stärke leicht
|
||
negativ, ein MACD+ADX-Gate senkt den Edge (−78 % Trades). RSI *bestätigend* ist
|
||
kontraproduktiv (RSI *gegen* Richtung = doppelter Edge = der Pullback-Effekt, den
|
||
der „⭐ tiefer Pullback"-Bonus schon nutzt). Standard-Oszillatoren also nicht
|
||
draufsatteln. Mehrquellen-Redundanz läuft bereits über die Gesamtempfehlung.
|
||
- **TradersUnion (TU) aus der Empfehlung ENTFERNT (User-Vorgabe 2026-07-06):** TU ist
|
||
Standard-Indikator-Konsens (MA/Oszillator-Ratings einer Website) — **dieselbe Klasse
|
||
wie MACD/ADX/RSI = kein Edge**, plus **Latenz** (5m „Strong Buy" während 4h/1d „Strong
|
||
Sell") und **nicht backtestbar** (Live-Scrape, keine History). Floss vorher als
|
||
Konfidenz-Faktor (`_tu_check` ±6/−8 je 5m/15m) UND als Verdict-Stimme ein — **beides
|
||
neutralisiert** (`wave_rec._build` zieht `_tu_check` nicht mehr; `_verdict` ohne
|
||
TU-Vote). ⚠ Nebenbefund: der Konfidenz-Pfad hatte **keinen** `_STALE_S`-Check (nur
|
||
`trade_signal` hatte ihn) — mit der Entfernung erledigt. TU bleibt **reine Anzeige**
|
||
(Snapshot `tu`); `_tu_check`/`_TU_*` als Code erhalten (reaktivierbar). Fetch war
|
||
auf 5 min gedrosselt (`_TU_S=300`); **Loop seit 2026-07-19 ganz stillgelegt**
|
||
(`_tu_loop` nicht mehr in `start()` — TU ist aus Empfehlung/Verdict/Copilot raus
|
||
UND die Kachel ausgeblendet, der Scrape lief für niemanden; reaktivieren = Loop
|
||
wieder in die Liste). Elliott loggt nur noch **bei Änderung** (vorher
|
||
~6k identische Zeilen/Logrotation).
|
||
- **Order ohne Empfehlung = bestätigbarer HINWEIS, kein Block:** Bei WARTEN/
|
||
Gegen-Signal zeigt das Frontend einen **Bestätigungs-Dialog** („… trotzdem
|
||
eröffnen?") — bestätigen = Trade läuft, Abbrechen = kein Trade. **Kein** hartes
|
||
Blockieren (überschreibbar). `engine._open` blockt nicht (loggt nur).
|
||
⚠ **Log-Quellen-Attribution (Fix 2026-07-29):** `_open(fn, want, source)` bekommt
|
||
jetzt eine `source` (Default `"manuell"`); der Auto-Squeeze ruft `open_long/short
|
||
(source="auto_squeeze")`. Vorher schrieb `_open` bei JEDEM Auftrag gegen die
|
||
Empfehlung „— vom User bestätigt" — auch bei autonomen Squeeze-Entries (der User
|
||
fragte, ob ein Trade auto/manuell war; die Zeile log fälschlich „User"). Jetzt:
|
||
autonome Orders → „autonom vom Auto-Squeeze eröffnet", manuelle → wie bisher. Die
|
||
`🚀 AUTO-SQUEEZE-ENTRY`-Zeile bleibt die eindeutige Quelle der Wahrheit.
|
||
- **Entry-Checkliste im Order-Dialog (`engine._entry_checklist`, User-Vorgabe
|
||
2026-07-30 „blende einen Hinweis ein wenn die Checkliste gegen meine Eröffnung ist",
|
||
v=120):** Vor JEDER manuellen Eröffnung prüft der Server 7 Punkte mit LIVE-Daten und
|
||
zeigt die verletzten im Bestätigungs-Dialog. **Blockt nicht**, macht aber sichtbar,
|
||
was dagegen spricht — und zwar **auch dann, wenn ein Signal vorliegt** (der alte
|
||
Dialog kam nur bei WARTEN/Gegen-Signal). Punkte: (1) **Signal-Deckung** (die
|
||
gemessene Kern-Leckage), (2) **HTF-Trend M30+H1** („nur mit dem HTF-Trend, niemals
|
||
dagegen"), (3) **Entry-Raum** zum Gegenlevel (<0,6×ATR = gemessen negativ),
|
||
(4) **News-Konflikt** (|Sentiment|≥0,5 gegen die Richtung), (5) **Kosten**
|
||
(Spread/ATR, ab 0,32 = Kostenfalle), (6) **Mental-Check: Verlust-Serie heute**
|
||
(„nach 2 Losses Session beenden" — zeigt Anzahl, Tages-P&L und %-Anteil am Konto),
|
||
(7) **Nacht-Stunde** 0–7 Uhr. `verdict`: `stop` (≥2 „fail") · `warn` · `ok`.
|
||
Snapshot `checklist {long, short}` — nutzt nur bereits berechnete Snapshot-Teile;
|
||
die DB-Abfrage für die Verlust-Serie ist ~120 s gecacht (`_loss_streak_today`).
|
||
⚠ Die Gewichtung ist **NICHT backtest-optimiert**, sondern aus den im Projekt
|
||
gemessenen Leckagen + der User-Checkliste abgeleitet (Entscheidungshilfe, kein
|
||
validiertes Signal). Real beim Einbau (30.07. abends): beide Richtungen `stop` —
|
||
„keine Empfehlung" · „HTF unklar/dagegen" · „11 Verluste heute (−261 € = 80 % des
|
||
Kontos)".
|
||
- **Liquiditäts-Sweeps (SMC: Equal Highs/Lows, Swing Liquidity) = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_liquidity_sweep.py`, 2026-07-30, User-Vorgabe mit Chart-
|
||
Beispielen + WTI-Praxisregeln):** Getestet, weil der **Sweep** (Fehlausbruch: Level
|
||
kurz durchstochen, Close zurück in der Zone) eine ANDERE Mechanik ist als der schon
|
||
verworfene Nackenlinien-Bruch (`backtest_doubletop.py`). Achsen: 3 Muster × Level-TF
|
||
(M5/M30/H1, die „Liquidität auf höherem TF"-Regel) × 2 Exits × 2 Halbjahre, plus
|
||
Session-Filter (NY 14–16 / Asia 2–4 Uhr Berlin). **Kernbefunde:** (a) Der
|
||
**SMC-eigene Exit** („Stop über dem Sweep-Docht, Ziel = Gegen-Liquidität") ist in
|
||
**ALLEN 9 Kombinationen negativ** — die Lehre steht und fällt mit ihm, er trägt
|
||
nicht; mit dem generischen Live-Trailing sieht dasselbe Setup besser aus (derselbe
|
||
Exit-Artefakt wie bei `backtest_patterns.py`). (b) Equal Highs/Lows fallen fast
|
||
überall durch (Vorzeichen kippt zwischen den Hälften). (c) Einziger Treffer:
|
||
„Swing-Liquidity, M30-Level, Live-Exit" (+0,241/+0,358) — aber die **Nachbar-TFs
|
||
kippen** (M5 −0,152/+0,247 · H1 −0,111/+0,692) = **nicht parameter-robust**, exakt
|
||
das ORB-Muster von 2026-07-17. (d) Session-Filter: zu wenige Trades (n=3–31) für
|
||
eine Aussage. **Kein Einbau in die Gesamtempfehlung. 16. verworfener Signal-
|
||
Eingriff.** ⚠ Die DXY-Korrelations-Regel wurde bewusst NICHT erneut getestet — die
|
||
Inter-Market-Klasse ist 2026-07-19 gemessen durchgefallen.
|
||
- **Fibonacci-Retracements = VERWORFEN (gemessen `backtest_fibonacci.py`, 2026-08-04,
|
||
User-Frage zu einem USOIL-Kommentar „ein Fibonacci-Retracement sollte den Kurs auf
|
||
79 $ drücken"):** Fib-Level waren im Projekt bis dahin **nie gemessen** — weder als
|
||
S/R noch als Einstiegszone. Aufbau wie beim P(break)-Training: Schwünge aus
|
||
**M15**-Pivots (die genannte Zeitebene), Berührung ≤0,15×ATR, Ausgang ±0,5×ATR in
|
||
12 M5-Bars, 80k Bars, 2 Halbjahre — mit ZWEI Kontrollgruppen.
|
||
| Haltequote | H1 | H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **Fibonacci** | 54,3 % | 54,5 % |
|
||
| (a) Zufalls-Level gleicher Distanz | **55,7 %** | 53,8 % |
|
||
| (b) M30-Pivots (Live-Quelle) | **56,6 %** | **55,4 %** |
|
||
**Handelbarkeit (Bounce am Level, kanonischer Exit, Echtkosten):** H1 ØR −0,168 /
|
||
PF 0,71 · H2 ØR −0,082 / PF 0,85 — beidhälftig negativ.
|
||
⚠⚠ **Der aufschlussreichste Wert ist die Zufalls-Kontrolle: ~55 % Haltequote.**
|
||
Ein BELIEBIGES Level hält in diesem Markt in gut der Hälfte der Fälle — das ist die
|
||
Basisrate kurzfristiger Mean-Reversion, keine Eigenschaft von Fibonacci. Die Frage
|
||
war nie „hält das Level?", sondern „hält es BESSER als eine willkürliche Linie?" —
|
||
und Fib tut das nicht. **Damit ist auch das Selbsterfüllungs-Argument entkräftet**
|
||
(„so viele schauen darauf, also wirkt es"): dann müsste Fib über der Zufallslinie
|
||
liegen; es liegt darunter bzw. gleichauf.
|
||
✅ **Bestätigt umgekehrt die Struktur-These:** M30-Pivots — Stellen, an denen real
|
||
gehandelt wurde — halten in BEIDEN Hälften besser als beide gerechneten Linien.
|
||
Dieselbe Trennlinie wie beim Regressionskanal (`backtest_structure_tf.py`, 24/24
|
||
negativ) und beim P(break)-Modell: **„Linie im Chart" ist nicht „Struktur im Markt".**
|
||
**21. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Grenzen: eine Schwung-Definition (M15-Pivots
|
||
k=3, ≥2×ATR); die Pivot-Kontrolle ist dünner (n=173/224). Der Vergleich ist aber
|
||
design-intern, die relative Aussage damit robuster als die Absolutwerte.
|
||
- **Meta-Labeling (López de Prado) auf dem Wellensignal = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_metalabel.py`, 2026-08-05, aus der Web-Recherche „Best Practices"):**
|
||
Kein 23. Filter, sondern ein **Zweitmodell**, das für ein bereits erzeugtes Signal
|
||
P(Gewinn) schätzt — dieselbe Machinerie wie das erfolgreiche P(break)-Modell
|
||
(12 kausale Merkmale: Konfidenz · Überdehnung · HTF/H1-Übereinstimmung · Kosten ·
|
||
Vola-Regime · mom3/mom6 · Efficiency Ratio · Nacht · Entry-Raum · Winkel;
|
||
logistische Regression, Fit auf einer Hälfte, Test auf der anderen, **in BEIDEN
|
||
Richtungen**). Population = der volle Live-Gate-Stack (929 bzw. 1316 Signale).
|
||
**Fällt klar durch:**
|
||
| | Fit H1 → Test H2 | Fit H2 → Test H1 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **AUC oos** | **0,508** | **0,479** |
|
||
| Kalibrierung | 49,3 % vorhergesagt vs. **38,6 %** real | 37,2 vs. 38,0 % |
|
||
| Top-Bucket (p≥0,55) | **74,1 % vorhergesagt, 39,1 % real** | (existiert nicht) |
|
||
Münzwurf in beiden Richtungen (P(break) erreicht 0,65), und **8 von 12
|
||
Merkmalsgewichten kippen das Vorzeichen** zwischen den Fits — das Modell lernt
|
||
nichts Stabiles. Die im H1→H2-Lauf scheinbar „besseren" Schwellen (p≥0,45…0,55)
|
||
sind reine **Handelsvermeidung** (ΣR steigt nur, weil n fällt; ØR bleibt negativ)
|
||
und reproduzieren in der Gegenrichtung nicht. **23. verworfener Signal-Eingriff.**
|
||
⚠ Deckt sich exakt mit dem Caveat der Quelle (Hudson & Thames): *„if the algorithm
|
||
is bad then meta-labeling would likely only reduce the downside."* Das Wellensignal
|
||
ist in H1 gemessen negativ — ein Zweitmodell rettet ein schwaches Primärsignal nicht.
|
||
✅ **Was das positiv zeigt:** die Trennung „am Signal ist nichts zu holen, der Hebel
|
||
liegt in **Ausführung** und Verhalten" hält auch gegen die aktuelle Lehrmeinung.
|
||
Am selben Tag hat der Ausführungs-Hebel (Stop-Order statt Market) **+0,61 ØR**
|
||
gebracht — mehr als alle 23 Signal-Ideen zusammen.
|
||
- **„Erst messen, dann umbauen":** Strategie-Änderungen per Backtest belegen, nicht
|
||
raten. Gegen-Trend verliert; nicht bei WARTEN handeln. **Stichproben ~28 Tage** —
|
||
ein Trend-Regime; Befunde später auf mehr/andere History gegenprüfen.
|
||
- **Wave-Auto-Trader (Dry-Run) KOMPLETT ENTFERNT (2026-07-23, Code-Review-Fund):** war
|
||
seit Langem Verlierer (WR 29 % / PF 0,64) vs. manuelle Trades (WR 56–76 %); UI-Toggle
|
||
bereits vorher entfernt (Dashboard-Button steuert seitdem Auto-Squeeze), lief aber
|
||
weiter dormant bei jedem Tick mit (toter Ballast). `core/auto_trader.py` gelöscht
|
||
(Sicherung: `.removed_backup/`), `engine.self.auto` + alle 4 Aufrufstellen
|
||
(`_price_loop`, `_run_analysis`, `toggle_auto`, Snapshot-Keys `auto`/`min_conf`)
|
||
sowie die tote `auto`-Referenz in `TradingAgent.__init__` entfernt, `/api/auto`
|
||
gelöscht. `min_conf` (Frontend-Warnschwelle „Order ohne Signal") lebt jetzt als
|
||
eigene Konstante `_MIN_CONF_DISPLAY=70` in `engine.py`. Die `intended_trades`-DB-
|
||
Tabelle + `history.intended_*`-Methoden bleiben (historische Daten, kein Schreiber
|
||
mehr aktiv). Manuelles Handeln bleibt der validierte Edge auf dem Wave-Signal.
|
||
- **RE-TEST 2026-07-30 (User-Wunsch „Trades bei Empfehlung automatisch eröffnen") =
|
||
ERNEUT VERWORFEN, gemessen `backtest_auto_signal.py`:** Auto-Entry auf dem Wave-
|
||
Signal mit den HEUTIGEN Gates, echte `_build`-Logik (kein Nachbau), M30-/H1-Trend
|
||
aus M5 aggregiert und in `_build` gefüttert, sequentielle 1-Positions-Sim, Live-Exit
|
||
(SL 2,0/Trail 1,5/BE 1,3/Time-Stop 120 min), Echtkosten (Bar-Spread/ATR), 80k M5-Bars
|
||
in 2 Halbjahren. **ALLE 8 Varianten fallen durch** (Konf-Schwelle 55/65/70/75 ×
|
||
Nacht-Sperre an/aus): **H1 durchgehend NEGATIV** (ØR −0,076…−0,182, PF 0,78–0,90),
|
||
**H2 durchgehend positiv** (+0,112…+0,167) → klassisches Regime-Kippen, n=718–1167
|
||
je Hälfte (keine Stichproben-Frage). ⚠ **Kontroll-Beleg, dass es am SIGNAL liegt und
|
||
nicht an der Sim:** der Squeeze läuft durch DIESELBE Exit-/Kosten-Maschinerie und ist
|
||
in H1 **+0,187/PF 1,29** — die Simulation funktioniert also, nur das Wave-Signal trägt
|
||
in H1 nicht. Deckt sich exakt mit dem Live-Dry-Run (WR 29 %/PF 0,64). Nebenbefunde:
|
||
(a) höhere Konfidenz hilft NICHT monoton (75 schlechter als 65) — bestätigt
|
||
`analyze_verdict_calibration.py` (conf_pct ist NICHT kalibriert, in H2 invertiert),
|
||
ein „nur bei hoher Konfidenz"-Auto-Entry ist damit auch erledigt; (b) die Nacht-Sperre
|
||
verbessert konsistent (H1 −0,172→−0,123), reicht aber nicht; (c) ⚠ **Methodik-Lehre:**
|
||
ein Vorlauf mit nur 6k Bars zeigte „Konf≥65+Nacht TRÄGT" — der 80k-Lauf drehte das
|
||
komplett (n war 60–99/Hälfte = Rauschen). **Kleine Stichprobe hätte hier zum Fehl-
|
||
Einbau geführt.** Warum manuelle „MIT Signal"-Trades trotzdem profitabel sind
|
||
(+118 €/WR 56 %, `analyze_entries`-Auswertung 2026-07-30): **menschliche AUSWAHL**
|
||
unter den Signalen (Kontext/Tageszeit/Marktlage), nicht „alle nehmen" — die
|
||
Grundgesamtheit ALLER Signale ist der Verlierer. **14. verworfener Signal-Eingriff.**
|
||
- **Auto-Signal-Entry = TROTZDEM GEBAUT auf ausdrücklichen User-Wunsch (2026-07-30,
|
||
„probieren wir es trotzdem mal"), `[trading] auto_signal`, Default FALSE.** ⚠ **Der
|
||
Backtest direkt darüber sagt NEIN** (H1 durchgehend negativ) — der User hat das nach
|
||
vollständiger Information (inkl. Live-Dry-Run-Historie WR 29 %/PF 0,64) bewusst
|
||
entschieden. Gebaut mit den **gemessen BESTEN** Parametern, nicht mit Default-Raten:
|
||
`auto_signal_min_conf=75` (mit Nacht-Sperre H1 −0,053 = mildester Verlust, H2 +0,141
|
||
= bestes Netto; ⚠ NICHT weil „mehr Konfidenz besser" — conf_pct ist unkalibriert, 75
|
||
ist empirisch) und `auto_signal_skip_night=true` (verbessert JEDE Variante).
|
||
**Mechanik** (`engine._check_auto_signal` im `_pos_loop`, 1 s, NACH den Close-Checks):
|
||
eröffnet nur **FLAT**, nur bei `wave.signal()` LONG/SHORT mit `conf_pct ≥ min_conf`,
|
||
**1× je Signal-Episode** (Dedup `_signal_last_sig`, re-armt bei WARTEN/Flip — nicht
|
||
über den Preis wie beim Squeeze, weil das Signal keine Level-Marke hat); erbt die
|
||
Squeeze-Guards: Circuit-Breaker, Nacht-Sperre, S/R-Close-Cooldown, allgemeine
|
||
Wiedereinstiegs-Sperre. **Kein Nachkauf** bei gleichgerichteter Position, **kein
|
||
Drehen** einer Gegen-Position (unbelegt, wie Squeeze-Reverse). Log `🎯 AUTO-SIGNAL-
|
||
ENTRY` + Telegram, Setup-Tag `AUTOSIG_<dir>` (macht die Trades in der DB separierbar
|
||
→ B4-Monitor). Snapshot `auto_signal`/`auto_signal_min_conf`/`signal_entry_count`,
|
||
Toggle `POST /api/autosignal` = Dashboard-Button **🎯 SIG** (bernstein statt blau,
|
||
weil gemessen nicht tragfähig; zeigt die Schwelle an), neustart-fest via
|
||
`runtime_state.json`.
|
||
⚠⚠ **ABGESCHALTET am 2026-08-01 (`auto_signal=false`, via Toggle → `runtime_state.json`).**
|
||
Zwei Gründe, KEINER davon die Live-Bilanz (n=4 = +21,79 € sagt nichts): (1) gemessen in
|
||
H1 durchgehend negativ, gebaut gegen die Messung; (2) **beide Auto-Pfade konkurrieren um
|
||
den EINEN Positions-Slot** — ein AUTOSIG-Trade blockiert einen Squeeze-Einstieg und
|
||
umgekehrt. Solange beide laufen, ist die B5-Abbruchprüfung des Auto-Squeeze (s. u.)
|
||
nicht sauber messbar. ⚠ Er lief bis dahin **unbemerkt**, obwohl die ini `false` sagte:
|
||
ein Dashboard-Toggle hatte `true` in `runtime_state.json` persistiert, und das
|
||
überschreibt die ini beim Start. Der Config-Wächter prüft das jetzt mit.
|
||
Reaktivieren = Button 🎯 SIG; dann gilt wieder: ≥20 AUTOSIG-Trades, Live-ØR/PF gegen
|
||
die Erwartung halten (H2-Regime +0,14 vs H1-Regime −0,05).
|
||
⚠⚠ **NEU GEMESSEN 2026-08-04 nach dem Reversal-Abschalten
|
||
(`backtest_auto_signal_norev.py`, 80k M5, 2 Halbjahre, Nacht-Sperre an, keine
|
||
15-Min-Regel):** Frage des Users — trägt der Auto-Signal-Entry mit den heutigen
|
||
Änderungen? **Antwort: nein, aber deutlich näher dran.**
|
||
| conf ≥ 75 (LIVE-Schwelle) | ØR | PF | n |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| H1 | **−0,047** | 0,94 | 678 |
|
||
| H2 | **+0,120** | 1,17 | 710 |
|
||
H1 bleibt negativ → **2-Stichproben-Regel weiterhin NICHT erfüllt**, und kein
|
||
Konfidenz-Schwellwert rettet das (55: −0,103 · 65: −0,111 · 75: −0,047).
|
||
✅ **Das Reversal-Abschalten wirkt aber konsistent** — Δ ØR durch die Abschaltung:
|
||
conf 55 **+0,015/+0,099** · conf 65 +0,001/+0,047 · **conf 75 +0,099/+0,087**.
|
||
An der Live-Schwelle verbessern sich BEIDE Hälften um ~+0,09; H1 geht von −0,145
|
||
auf −0,047, PF von 0,82 auf 0,94. Erste Bestätigung der Abschaltung auf dem
|
||
GESAMTEN Signal (bisher nur der isolierte Trigger).
|
||
⚠⚠ **Dabei gefunden — die Messung vom 30.07. war strukturell unvollständig:**
|
||
`backtest_auto_signal.py` ruft `_build` **ohne `angle=`** auf → Default 90,0 →
|
||
`ad = 0`. Damit konnte dort **weder der Reversal-Zweig feuern noch der
|
||
Winkel-Konfidenzterm (±15 Punkte) greifen** — obwohl die Docstring „echte
|
||
`_build`-Logik inkl. Reversal-Zweig" behauptet. Wirkung: der Winkelterm allein hebt
|
||
H1 bei conf 75 von −0,123 auf −0,047. **Deployment-Drift Fall 5** (s. Tabelle).
|
||
Die Originaldatei bleibt unverändert (ihre Zahlen sind dokumentiert); die live-treue
|
||
Variante steht als `backtest_auto_signal_norev.py` daneben und sollte künftig die
|
||
Referenz sein.
|
||
- **⚠⚠ AUTO-SIGNAL NEU GEMESSEN 2026-08-05 (`backtest_auto_signal_v3.py`) — ZUM
|
||
ERSTEN MAL BESTEHT ER, ABER NUR MIT EINEM ANDEREN EINSTIEGSPREIS.**
|
||
Anlass: User-Wunsch nach einer ausführlichen Neumessung „mit den neuen Änderungen".
|
||
Geändert seit dem 04.08. waren Nacht-Fenster 0–7→3–6 und — der eigentliche Punkt —
|
||
der **Ausführungs-Befund vom selben Tag**: `_confirm_breakout` hat ein LEVEL
|
||
(`_pend["level"]` = Anker ± k×ATR), an dem eine ruhende Stop-Order liegen könnte.
|
||
ALLE bisherigen SIG-Messungen sind am Bar-Close eingestiegen.
|
||
Voller Live-Gate-Stack (echte `_build`/`_confirm_breakout`/`_room_gate`),
|
||
sequentiell EIN Slot, Live-Dedup (1× je Episode), kanonischer Exit, Echtkosten,
|
||
80k M5, 2 Halbjahre:
|
||
| Konf | **A) Market (Bar-Close)** H1 / H2 | **B) am Bestätigungs-Level** H1 / H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| ≥55 | −0,098 / −0,093 | **+0,349 / +0,331** |
|
||
| ≥65 | −0,092 / −0,112 | **+0,357 / +0,317** |
|
||
| **≥75 (live)** | −0,050 / −0,189 | **+0,380 / +0,272** |
|
||
| ≥85 | −0,118 / −0,234 | **+0,351 / +0,279** |
|
||
**A ist in ALLEN acht Feldern negativ** (bestätigt die drei Vormessungen).
|
||
**B besteht in ALLEN acht** — Trefferquote 39,6 → 53,2 %, PF 0,83 → 2,20, und
|
||
**alle vier Nachbar-Schwellen halten mit** (Parameter-Robustheit, an der ORB und
|
||
die SMC-Sweeps gescheitert sind).
|
||
⚠ **HÄRTETEST Fill-Slippage** (Konf≥65) — eine Stop-Order füllt zum Markt, der
|
||
Idealpreis ist die Obergrenze: +0,05 → **+0,315/+0,249** · +0,10 → +0,273/+0,197 ·
|
||
**+0,20 → +0,148/+0,090** (noch beidseitig positiv) · **+0,31 → +0,026/−0,031**.
|
||
✅ **Die letzte Zeile ist die interne Kontrolle:** bei Slippage = dem gemessenen
|
||
Median-Abstand (0,311×ATR) konvergiert B gegen A — das Modell prüft sich selbst.
|
||
Der Kipp-Punkt liegt bei ~0,25–0,30×ATR Fill-Slippage.
|
||
**Abstand Bar-Close ↔ Bestätigungs-Level: Median +0,311×ATR** (Ø +0,422, Max
|
||
+5,29) — praktisch derselbe Wert wie beim Squeeze live (+0,275). Gleicher
|
||
Mechanismus, gleiche Größenordnung.
|
||
⚠ **Nacht-Fenster ist hier nahezu irrelevant:** 3–6 (+0,380/+0,272) · 0–7
|
||
(+0,371/+0,226) · keine Sperre (+0,359/**+0,302**) — alle drei bestehen, ohne
|
||
Sperre ist H2 sogar am besten. Deckt sich mit `backtest_cost_gate.py`.
|
||
⚠⚠ **GRENZEN — bewusst NICHTS umgeschaltet:**
|
||
(1) **Wo LIVE zwischen A und B liegt, ist für SIG NICHT verifizierbar** — beim
|
||
Squeeze gab es 34 echte Entries zum Nachrechnen, hier sind es 4. Die Empfehlung
|
||
macht das zwar gegenstandslos (eine ruhende Order IST B per Konstruktion), aber
|
||
behauptet ist es damit nicht.
|
||
(2) **Variante A ist STRENGER als live:** für die Vergleichbarkeit steigen beide
|
||
Varianten nur im Bar der frischen Bestätigung ein (`frisch`); live darf
|
||
`_check_auto_signal` auch später feuern. A ist ohnehin negativ, die Folgerung
|
||
bleibt — aber A ist nicht exakt das Live-Verhalten.
|
||
(3) **Operativ deutlich schwieriger als beim Squeeze:** die Squeeze-Box steht über
|
||
viele Bars still, `_pend` dagegen **verankert sich neu**, sobald der Kurs k×ATR
|
||
dagegen läuft, nach 12 Bars Timeout ODER bei Richtungswechsel. Eine ruhende Order
|
||
müsste ständig nachgezogen werden (Broker-Last, mehr Ablehnungen am
|
||
Mindestabstand) — und **wenn sie nicht platzierbar ist, landet man wieder bei A**,
|
||
also im gemessen negativen Fall. Wie oft das passiert, ist ungemessen.
|
||
(4) `_pend` wird aktuell **nicht im Snapshot veröffentlicht** — das wäre die erste
|
||
Bauarbeit.
|
||
✅✅ **PENDING-PFAD FÜR SIG GEBAUT & LIVE (2026-08-05, User-Vorgabe),
|
||
`[trading] signal_pending_entry=true`.** SIG läuft damit auf Variante B statt A.
|
||
⚠⚠ **Der heikelste Punkt war NICHT die Order, sondern die Kollision der beiden
|
||
Pfade.** `trader.pending_orders()` liefert ALLE magic-gleichen Orders — zwei
|
||
getrennte Manager (Squeeze/Signal) hätten sich **gegenseitig die Orders
|
||
storniert**, sporadisch und im Log kaum erkennbar. Deshalb **EIN gemeinsamer
|
||
Ziel-Zustand**: `engine._pending_ziel()` liefert `{order_type: preis}` + Quelle,
|
||
`_manage_squeeze_pending` gleicht nur noch ab. **VORRANG: Squeeze > Signal** — der
|
||
Squeeze ist unabhängig validiert und selten (~2–3×/Woche), das Signal feuert
|
||
dauernd; bei EINEM Positions-Slot ist die Reihenfolge damit eindeutig.
|
||
⚠ **Zwei additive Ergänzungen in `wave_rec._confirm_breakout` waren nötig:**
|
||
(1) Das Bestätigungs-Level wird jetzt **auch nach der Bestätigung** veröffentlicht
|
||
(`snap["breakout"]["level"]`, `confirmed=True`) — die Nachjagd-Bremse im
|
||
Market-Fallback braucht es genau dann. `pending` bleibt False, das Frontend rendert
|
||
nur bei `pending` und ist unberührt. (2) **`conf`** = die Konfidenz VOR dem
|
||
Stummschalten: der Rückgabewert setzt `conf_pct` auf 0 (das Signal gilt ja noch
|
||
nicht), die ruhende Order müsste sonst **blind** platziert werden. Damit wird die
|
||
Mindest-Konfidenz jeden Tick geprüft und die Order storniert, sobald sie fällt —
|
||
strenger als der Live-Check von vorher (der prüfte nur im Moment des Entries).
|
||
⚠ **Nachjagd-Bremse auch für SIG** (`squeeze_max_chase_atr`, 0,20): greift die
|
||
Pending nicht, wird nur noch bis 0,20×ATR über dem Bestätigungs-Level nachgekauft —
|
||
der Härtetest zeigt dort +0,148/+0,090, ab ~0,25–0,30 kippt es.
|
||
⚠ **Der wandernde Anker ist die operative Hauptlast:** `_pend` verankert sich bei
|
||
jeder k×ATR-Gegenbewegung, nach Timeout und bei Richtungswechsel neu — die Order
|
||
wird dann nachgezogen (Toleranz 0,02×ATR gegen Order-Churn). **Mit 12 Szenarien
|
||
getestet** (Vorrang · reiner Signal-Fall · SHORT · Konfidenz zu niedrig · Wechsel
|
||
Signal→Squeeze mit Storno · wanderndes Level · Toleranz · Gate · Fill · Feature aus
|
||
· Bestätigung eingetreten · Schonfrist). Live verifiziert am Snapshot:
|
||
`signal_pending=true`, `breakout` liefert `level`/`conf`/`confirmed`;
|
||
`pending_levels` leer, weil eine Position offen war = korrektes Verhalten.
|
||
Snapshot-Felder umbenannt: `squeeze_pending_levels` → **`pending_levels`** +
|
||
**`pending_quelle`**. Zurück: `signal_pending_entry=false`.
|
||
⚠ **B4-Pflicht:** dieselbe Erfolgskontrolle wie beim Squeeze — der Abstand
|
||
Einstieg↔Level muss gegen 0 gehen. AUTOSIG-Trades sind über `setup=AUTOSIG_*`
|
||
separierbar.
|
||
⚠⚠ **ZWEITER Methodik-Fehler, am selben Tag gefunden und die Messung WIEDERHOLT:
|
||
`set_entry_room(0.6)` fehlte.** `WaveRecommender.__init__` setzt
|
||
`_entry_room_atr = 0.0`, und `_room_gate` gibt dann `rec` **unverändert** zurück —
|
||
der Aufruf sieht im Code aus wie ein Gate, ist aber ein No-op. Betroffen waren
|
||
DREI am 05.08. neu gebaute Skripte (`backtest_auto_signal_v3`, `_metalabel`,
|
||
`_dist_gated`); die Referenz `backtest_breakout_gated.py` (04.08.) macht es richtig.
|
||
Aufgefallen ist es erst, weil `entry_room` in der Verteilung mit **0 %** auftauchte,
|
||
live aber 35 % blockt. **Neu gerechnet ändert sich die Population stark (n 967→295
|
||
bzw. 1327→524), die Schlussfolgerung aber NICHT:** Market bleibt in 7 von 8 Feldern
|
||
negativ, am Level bestehen weiterhin **alle vier** Konfidenz-Schwellen
|
||
(ØR +0,392/+0,356 · PF 2,37/2,39), und der Slippage-Härtetest hält bis 0,20×ATR
|
||
(+0,177/+0,118). **Die heutige Bau-Entscheidung ist damit gedeckt.**
|
||
⚠ Lehre: ein aufgerufenes Gate ist nicht dasselbe wie ein aktives Gate. Beim
|
||
Kopieren einer Backtest-Struktur gehört die **Konfiguration** mitkopiert — sonst
|
||
misst man einen Stack, den es nicht gibt.
|
||
⚠ **Methodik-Fehler beim Bau, gefunden und behoben:** der erste Entwurf liess
|
||
`pend["level"]` nach der Bestätigung über weitere Bars stehen — bei verzögertem
|
||
Einstieg (Slot belegt, Konfidenz zu niedrig) wäre er zu einem Preis eingestiegen,
|
||
den der Markt längst verlassen hatte. Kein Look-ahead, aber **unerreichbar**, und
|
||
sichtbar an einem unplausiblen Bruch zwischen Konf 65 und 75 (+0,33 → −0,12).
|
||
Behoben über das `frisch`-Flag. **Lehre: ein Preis, der einmal galt, ist keine
|
||
Einstiegsmöglichkeit — nur der Moment der Auslösung zählt.**
|
||
- **⚠⚠ 15-MINUTEN-REGEL GANZ ABGESCHALTET (`adverse_15min_atr = 0`, 2026-07-31,
|
||
User-Entscheidung nach der Messung).** Auf die User-Frage „vielleicht die Auto-Close
|
||
auf 30 min setzen?" wurde die **ZEIT-Achse** mitgemessen
|
||
(`backtest_adverse15_squeeze.py`, 15/30/45/60 min × 0,5/0,8×ATR, BEIDE Populationen,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre):
|
||
| Zeitpunkt | Schwelle | Squeeze Δ H1/H2 | Wave Δ H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 15 min | 0,5 | −18 / −34 ← war live | −25 / −41 |
|
||
| 30 min | 0,5 | −20 / −35 | −22 / −13 |
|
||
| 45 min | 0,8 | −12 / −18 | −3 / −7 |
|
||
| 60 min | 0,8 | −8 / −10 | −3 / −3 |
|
||
**ALLE 16 Kombinationen sind in BEIDEN Hälften negativ** — die Regel wird nur
|
||
*monoton weniger schädlich*, je später und lockerer sie prüft. Die „beste" Variante
|
||
ist praktisch die, die nie feuert. **Es gibt keine Einstellung, bei der sie hilft**
|
||
→ 30 min hätte den Schaden halbiert, nicht beendet. Deshalb ganz aus.
|
||
⚠ **Damit ist auch die frühere Einschätzung „auf dem Auto-Signal-Pfad ~neutral"
|
||
korrigiert**: sie stützte sich auf `backtest_auto_signal.py` (eigenes Exit-Modell,
|
||
+0,001 vs +0,026); mit dem kanonischen Exit sind es −25/−41. Sechster Fall desselben
|
||
Musters an einem Tag (gemessen unter X, betrieben unter Y).
|
||
Der Schutz-Stack bleibt vollständig: **Broker-SL 2×ATR + Trailing + Time-Stop 120 min**.
|
||
Die Squeeze-Ausnahme (unten) bleibt im Code — falls die Regel je reaktiviert wird,
|
||
gilt sie weiterhin nicht für den Squeeze.
|
||
- **⚠ 15-MINUTEN-REGEL: SQUEEZE-TRADES AUSGENOMMEN (gemessen
|
||
`backtest_adverse15_squeeze.py`, 2026-07-31).** Die Schwelle 0,5×ATR wurde in
|
||
`backtest_auto_signal.py` auf **WAVE-SIGNAL-Entries** kalibriert und danach auf ALLE
|
||
Bot-Trades angewandt — wieder ein Kalibrierungs-Bruch (gemessen unter X, betrieben
|
||
unter Y). Auf SQUEEZE-Entries schadet die Regel bei **JEDER** Schwelle in **BEIDEN**
|
||
Hälften: Δ gegen „ohne Regel" 0,3 → −25/−38 · **0,5 → −18/−34** · 0,8 → −12/−39 ·
|
||
1,2 → −5/−18. **Monoton** — also ist die Regel selbst das Problem, nicht ihre
|
||
Einstellung. Grund: der Squeeze ist runner-abhängig (43 % Treffer, Ertrag im Tail),
|
||
ein Schnitt nach 15 min trifft genau den Tail. Ohne Regel H1 −54 / H2 **+220**, mit
|
||
0,5 H1 −72 / H2 +186.
|
||
**Anlass (real, 2026-07-31):** drei Bot-Trades wurden per `adverse15` geschlossen —
|
||
der **Auto-Signal**-Trade um 11:44 (−26,31 €) und die beiden **Squeeze**-Trades um
|
||
20:15/20:36 (−13,77 / −28,09 €).
|
||
⚠⚠ **DIE URSPRÜNGLICHE ANEKDOTE DAZU WAR FALSCH — korrigiert 2026-08-01.** Hier stand,
|
||
der 11:44-Trade sei „gerettet" worden (Kurs lief 32 € weiter dagegen) und die beiden
|
||
Squeeze-Trades seien „zu früh gekappt" worden (+19,28 / +17,60 € möglich). Beide Zahlen
|
||
waren **maximale Auslenkung** (bester bzw. schlechtester danach berührter Kurs) — also
|
||
das, was der Markt hergab, NICHT das, was der Exit gefangen hätte. Mit dem kanonischen
|
||
Exit nachgerechnet (`core/exit_model.py`, M5 aus `candles_m1`):
|
||
| Trade | IST (mit Regel) | ohne Regel, Trail 1,5 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 11:29 AUTOSIG | −26,31 | **−21,43** (also NICHT gerettet) |
|
||
| 20:00 SQUEEZE | −13,77 | **−23,27** (also NICHT zu früh) |
|
||
| 20:21 SQUEEZE | −28,09 | −25,02 |
|
||
Über alle 7 Bot-Trades des Tages hätte das Abschalten der Regel **−16,42 € gekostet**;
|
||
die Regel hat an DIESEM Tag also geholfen. ⚠ **Die Entscheidung, sie abzuschalten,
|
||
bleibt trotzdem richtig** — sie ruht auf `backtest_adverse15_squeeze.py` (alle 16
|
||
Kombinationen in BEIDEN Hälften negativ), nicht auf einem Tag mit n=3. Lehre: eine
|
||
Einzeltag-Anekdote taugt nicht als Beleg, auch nicht als *bestätigende* — und
|
||
„maximale Auslenkung" ist keine erzielbare Zahl. Der Gewinn des Tages kam woanders her:
|
||
die Umstellung **Trail 1,5 → 1,0** brachte auf denselben 7 Trades **+24,86 €**.
|
||
**Umsetzung:** `_bot_open_source` merkt sich beim Öffnen, WOMIT der Bot eröffnet hat
|
||
(`auto_squeeze` | `auto_signal`); `_check_adverse15` steigt bei `auto_squeeze` aus.
|
||
Mit 7 Szenarien getestet (Signal/Squeeze/manuell/altes Ticket · zu früh · unter
|
||
Schwelle · im Plus). **Für den Auto-Signal-Pfad bleibt sie aktiv** — dort ist sie
|
||
gemessen ~neutral (ØR +0,001 mit vs +0,026 ohne), also eine **Versicherung mit
|
||
kleiner Prämie**: hilft im schlechten Regime, kostet im guten. `=0` schaltet sie ganz aus.
|
||
- **15-Minuten-Regel (`[trading] adverse_15min_atr=0.5`, AKTIV, User-Wunsch 2026-07-30
|
||
„wenn der Trade nach 15 Minuten gegen die Richtung läuft schließe ihn"):** steht ein
|
||
**vom BOT eröffneter** Trade 15 min nach Entry ≥ X×ATR_M5 gegen die Richtung →
|
||
schließen (`engine._check_adverse15`, `closed_by=adverse15`, Log ⏱ + Telegram).
|
||
⚠ **Schwelle GEMESSEN kalibriert, NICHT die ursprüngliche Vorgabe** (`backtest_auto_
|
||
signal.py`, 15-Min-Achse): „sobald im Minus" (0,0) ist die **SCHLECHTESTE** Variante
|
||
(WR bricht 39→31 %, Netto-ØR −0,067 vs +0,026 ohne Regel) — sie kappt Trades, die
|
||
sich erholt hätten. **0,5×ATR ist die beste Regel-Variante** (H1 −0,111→−0,079).
|
||
Netto über beide Hälften bringt die Regel ~nichts (+0,001 vs +0,026 **ohne**) → sie
|
||
ist ein **REGIME-Schutz** (hilft im schlechten Regime, kostet im guten), bewusst als
|
||
Sicherheit akzeptiert. **2. unabhängige Bestätigung** von `backtest_adverse_nosignal.py`
|
||
(dort fiel der Adverse-Exit bei JEDER Schwelle durch). Greift **NICHT bei manuellen
|
||
Trades** (`_bot_open_ticket`-Marker — dort bleibt die Diskretion beim User, gemessen
|
||
sein Vorteil) und nicht in der Startup-Schonfrist; **1× je Ticket** geprüft
|
||
(`_adverse15_done_ticket`) genau beim 15-min-Zeitpunkt. Snapshot `adverse15_atr`/
|
||
`adverse15_count`. 0 = aus. Mit **18 synthetischen Szenarien getestet** (9 Entry:
|
||
Konf-Gate, Dedup, WARTEN-Re-Arm, Nachkauf, Gegen-Position, Cooldown, Toggle,
|
||
Nacht-Sperre · 9 Adverse: über/unter Schwelle, zu früh, im Plus, SHORT-Richtung,
|
||
manueller Trade, aus, 1×-je-Ticket, Startup-Grace) — alle korrekt.
|
||
- **⚠⚠ AUTO-SQUEEZE B4-BEFUND 2026-08-01: der EINSTIEG ist intakt, der EXIT hat den
|
||
Edge gefressen — deshalb NICHT zurückgebaut, aber mit vorab fixierter Abbruchregel.**
|
||
Anlass war die User-Frage zu den negativen Auto-Trades vom 31.07. Der B4-Monitor
|
||
trennt beides sauber:
|
||
| | Trefferquote | ØR | PF |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **Mechanik** (Regel neu gerechnet, Backtest-Exit = isolierter Einstieg) | 46 % | **+0,102** | 1,15 |
|
||
| **Live** (n=31, 17.–31.07., Gesamtsystem mit echten Exits) | 45 % | **−0,242** | 0,49 |
|
||
Die **Trefferquote stimmt praktisch überein (46 vs 45 %)** — das Setup findet also
|
||
weiterhin, was es finden soll. Die Lücke von **0,34 R/Trade** entsteht komplett im
|
||
Exit: Ø-Gewinn **+11,02 €** gegen Ø-Verlust **−19,83 €** (Verhältnis 0,56, ΣEUR
|
||
**−162,99**). Der Squeeze ist runner-abhängig (43 % Treffer tragen nur, wenn die
|
||
Gewinner deutlich größer sind) — genau die Läufer wurden gekappt.
|
||
**Alle drei Ursachen sind am 31.07. behoben worden**, der Live-Zeitraum liegt also
|
||
fast vollständig VOR den Reparaturen: (a) das **P(break)-Modell** schloss 91 % aller
|
||
Level-Berührungen = faktisch pauschaler S/R-Close, und der ist 2× als Gewinner-Kappen
|
||
gemessen → nachtrainiert; (b) die **15-Min-Regel** schnitt Squeeze-Trades, auf dieser
|
||
Population in beiden Hälften schädlich → aus; (c) **Trailing 1,5–3,0 je nach TF**
|
||
statt der gemessenen 1,5 (Deployment-Drift Fall 3) → einheitlich 1,0.
|
||
⚠ **Ehrlich:** die Mechanik liegt mit ØR +0,102 **unter** dem validierten Band
|
||
+0,14…+0,23 — der Einstieg ist also auch selbst schwächer geworden (Regime). Das ist
|
||
kein Freibrief, sondern der Grund für eine harte Latte statt unbegrenztem Zuwarten.
|
||
✅ **B5-ABBRUCHREGEL, VORAB FESTGELEGT (User-Zustimmung 2026-08-01):** nach **≥20
|
||
Squeeze-Trades ab dem 01.08.** — **Verhältnis (ØGewinn/ØVerlust) < 1,0 ODER PF < 1
|
||
→ `auto_squeeze=false`.** Bewusst VOR der Beobachtung fixiert, damit die Latte
|
||
hinterher nicht verschoben wird; überwacht als Messung `squeeze_b5` im
|
||
`measurement_reminder.py`. Nacht-Anteil der Altdaten: 12 der 31 Trades / −78,92 € —
|
||
die stammen aus der Zeit vor dem Nacht-Guard (seit 24.07. wieder an).
|
||
- **⚠⚠ DEPLOYMENT-DRIFT FALL 7 — DER SQUEEZE WIRD ZU EINEM PREIS GEHANDELT, DEN DIE
|
||
VALIDIERUNG NIE UNTERSTELLT HAT (gemessen `backtest_squeeze_entry.py`, 2026-08-05).**
|
||
Anlass: User-Frage zu einem Auto-Trade, der „am höchsten Punkt einer aufsteigenden
|
||
Kerze" eröffnet wurde (05.08. 08:33:20 — Level 75,757, Einstieg **75,822**, also
|
||
über dem Hoch 75,808 der laufenden M5-Kerze; die schloss dann bei 75,693).
|
||
**`backtest_breakout_squeeze.py` steigt AM LEVEL ein** (`sim(lvl, …)`). Live schickt
|
||
`_check_auto_squeeze` eine **MARKET**-Order, sobald `state=='active'` — der Kurs ist
|
||
dann schon ein Stück weiter. **Aus 34 echten Live-Entries (Logs 16.07.–05.08.,
|
||
Level aus der Log-Zeile × Einstiegspreis aus der DB): Median +0,275×ATR über dem
|
||
Level**, Mittel +0,686 · 75 % +0,744 · Max +4,339; nur **18 %** liegen innerhalb
|
||
0,10×ATR, **53 % über 0,30×ATR**.
|
||
**Was dieser Preisunterschied kostet** (80k M5, 2 Halbjahre, sequentiell EIN Slot,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten):
|
||
| Variante | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | WR |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **A Einstieg AM LEVEL** (Backtest-Annahme) | **+0,456 / +369,8** | **+0,611 / +777,8** | 56/62 % |
|
||
| **B Einstieg am Bar-Close** (≈ live) | **−0,158 / −125,9** | **−0,006 / −7,6** | 37/42 % |
|
||
**Allein der Einstiegspreis dreht das Setup — −0,61 ØR in BEIDEN Hälften, WR bricht
|
||
von 56 auf 37 %.** Modell B ist dabei **nicht pessimistisch**: sein Median-Abstand
|
||
(0,38×ATR) liegt nah am LIVE gemessenen (0,28×ATR); der Live-Betrieb liegt also
|
||
~80 % des Weges von A nach B, also grob bei **breakeven bis leicht negativ** —
|
||
nicht bei den dokumentierten +0,14…+0,23.
|
||
⚠⚠ **Das ordnet den B4-Befund vom 01.08. NEU ein.** Dort stand: „Mechanik +0,102 vs.
|
||
Live −0,242 → **die Lücke entsteht im EXIT**". Die Mechanik-Zahl unterstellt aber
|
||
denselben Level-Einstieg. Der Einstiegspreis erklärt den Großteil der 0,34-R-Lücke
|
||
— **es war überwiegend der ENTRY, nicht der Exit.**
|
||
⚠ **BEIDE naheliegenden Reparaturen fallen durch** (Regel vorab fixiert: ΣR und ØR
|
||
in beiden Hälften > B, Nachbarn ebenso):
|
||
· **Abstands-Bremse** („überspringen, wenn der Kurs schon > X×ATR über dem Level
|
||
steht", X = 0,10…0,40) — **alle 5 Schwellen durch.** Kontraintuitiv, aber konsistent:
|
||
die *nahen* Ausbrüche sind pro Trade die SCHLECHTEREN (0,10×ATR → ØR −0,254), weil ein
|
||
gerade eben überschrittenes Level oft ein Fehlausbruch ist (54 % der Box-Ausbrüche
|
||
kehren binnen 3 Bars zurück, `backtest_consolidation.py`). Die Bremse senkt den
|
||
Gesamtverlust nur, indem sie weniger handelt.
|
||
· **LIMIT-Order am Level** (Retest, 3/6/12 Bars Gültigkeit, ±0,1×ATR Puffer) —
|
||
**alle 5 Varianten SCHLECHTER als Market** (ØR −0,14…−0,27 gegen −0,006…−0,158);
|
||
151–430 Ausbrüche werden dabei verpasst. Deckt sich mit dem Retest-Befund aus
|
||
`backtest_consolidation.py`.
|
||
✅ **Schlussfolgerung: Variante A war nie erreichbar** — sie unterstellt einen Fill zu
|
||
einem Preis, den der Markt bereits verlassen hat. Die Frage ist damit nicht „wie
|
||
steigt man klüger ein", sondern **ob der Auto-Squeeze überhaupt bleibt**. Das ist die
|
||
bereits fixierte **B5-Abbruchregel** (≥20 Squeeze-Trades ab 01.08.; Verhältnis < 1,0
|
||
ODER PF < 1 → `auto_squeeze=false`) — dieser Befund stärkt sie erheblich.
|
||
**Nichts abgeschaltet** — Autonomie-Schalter sind User-Entscheidungen.
|
||
⚠ Grenzen: die Live-Stichprobe ist n=34 mit genäherter ATR-Zuordnung; A und B sind
|
||
zwei Modell-Enden, der Live-Betrieb liegt dazwischen (näher an B).
|
||
✅✅ **LÖSUNG GEFUNDEN — RUHENDE STOP-ORDER STATT MARKET (Variante E, gemessen
|
||
2026-08-05; Anstoß aus der Web-Recherche: „don't chase breakouts with market orders;
|
||
place orders just beyond the breakout level").** Eine PENDING `BUY_STOP`/`SELL_STOP`
|
||
liegt bereits am Ausbruchs-Level, WÄHREND der Squeeze `armed` ist (das Level ist da
|
||
schon bekannt = Box-Grenze), und wird vom Ausbruch selbst ausgelöst — anders als die
|
||
Limit-Order (D) wartet sie NICHT auf einen Rücklauf, verpasst also nichts.
|
||
| Fill-Annahme | H1 ØR / PF / ΣR | H2 ØR / PF / ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Level exakt (= A) | +0,456 / 2,65 / +370 | +0,611 / 3,56 / +778 |
|
||
| **Level +0,05×ATR** | **+0,397 / 2,28 / +322** | **+0,553 / 3,06 / +697** |
|
||
| Level +0,10×ATR | +0,355 / 2,07 / +288 | +0,509 / 2,76 / +639 |
|
||
| **Level +0,20×ATR (pessimistisch)** | **+0,244 / 1,62 / +196** | **+0,426 / 2,25 / +531** |
|
||
| Market/Live (= B) | −0,158 / 0,74 / −126 | −0,006 / 0,99 / −8 |
|
||
**Selbst mit 0,20×ATR unterstellter Fill-Slippage — dem ~9-fachen des Median-Spreads
|
||
— bleibt es in BEIDEN Hälften klar positiv.**
|
||
⚠⚠ **Der Schlüssel ist nicht der Median, sondern der SCHWANZ.** Live ist der
|
||
Median-Abstand +0,275×ATR, der **Mittelwert aber +0,686** (Max +4,339). Eine
|
||
Stop-Order **deckelt den Einstiegspreis konstruktiv**; die Market-Order auf dem
|
||
5-s-Poll tut das nicht. Die Extremfälle (+3,5 / +4,3×ATR) stammen erkennbar aus
|
||
**blockiert-dann-freigegebenen** Ausbrüchen: feuert der Squeeze, während eine
|
||
Position offen ist (oder Nacht-/News-Fenster), wird KEIN Dedup-Marker gesetzt — der
|
||
Entry kommt später zum dann gültigen Marktpreis, u. U. weit hinter dem Level.
|
||
✅✅ **GEBAUT & LIVE (2026-08-05, User-Vorgabe „setze alle Vorschläge um"),
|
||
`[trading] squeeze_pending_entry=true`.** `engine._manage_squeeze_pending` (im
|
||
`_pos_loop`, VOR dem Market-Pfad) hält **beide Box-Grenzen** mit ruhenden
|
||
`BUY_STOP`/`SELL_STOP` bestückt, solange der Squeeze `armed` ist:
|
||
`trader.place_stop/cancel_pending/pending_orders` (Größe und SL aus **denselben**
|
||
Funktionen wie die Market-Order, nur bezogen auf den Trigger-Preis — sonst wäre der
|
||
SL-Abstand ein anderer als validiert). **OCO-Ersatz:** füllt eine Seite, existiert
|
||
eine Position → die Bedingung „soll liegen" wird falsch und die Gegenseite wird im
|
||
selben Tick storniert (MT5 kennt kein natives OCO).
|
||
⚠ **Der kritische Punkt bei einer RUHENDEN Order: die Gates.** Nacht-Fenster,
|
||
News-Blackout, Circuit-Breaker und der An/Aus-Schalter waren bisher Laufzeit-Checks
|
||
im Market-Pfad; eine liegende Order würde sie schlicht ignorieren. Deshalb neu
|
||
**`engine._squeeze_guard()` als EINE Quelle für beide Wege** — jeden Tick neu
|
||
bewertet, und sobald ein Gate zuschlägt, werden die Orders **storniert**. Zwei
|
||
Kopien derselben Gates wären genau die Divergenz, die hier siebenmal als
|
||
Deployment-Drift dokumentiert ist.
|
||
⚠ **Market bleibt nur noch FALLBACK — mit Nachjagd-Bremse** (`squeeze_max_chase_atr`
|
||
= **0,20**): greift keine Pending (Broker-Mindestabstand, Squeeze sprang direkt auf
|
||
`active`, Order-Fehler), wird nur noch eingestiegen, solange der Kurs **höchstens
|
||
0,20×ATR** über dem Level steht — genau der Bereich, der gemessen in beiden Hälften
|
||
positiv ist (+0,244/+0,426). Darüber: Ausbruch auslassen, Log „⏭ Auto-Squeeze
|
||
übersprungen". `_squeeze_last_sig` wird dabei NICHT gesetzt → läuft der Kurs zum
|
||
Level zurück, darf der Entry noch kommen.
|
||
⚠ Weitere Fallstricke, alle behandelt: **Broker-Mindestabstand**
|
||
(`trade_stops_level`) wird VOR dem Senden geprüft und der Fehler nur bei ÄNDERUNG
|
||
geloggt (sonst 1 Zeile/Sekunde, wenn der Kurs an der Box-Grenze klebt) · Order auf
|
||
der falschen Marktseite wird abgelehnt · **Toleranz 0,02×ATR**, damit nicht jede
|
||
ATR-Zuckung die Orders löscht und neu setzt · Startup-Schonfrist gilt auch hier.
|
||
**Mit 10 Szenarien getestet** (setzen · Idempotenz beim zweiten Tick · Fill →
|
||
Gegenseite weg · Squeeze klärt sich · Gate schlägt zu · Schonfrist · Feature aus ·
|
||
Box verschiebt sich · Broker lehnt ab · Nachjagd-Bremse in beide Richtungen).
|
||
Live verifiziert am Snapshot: `squeeze_pending=true`, `squeeze_max_chase_atr=0.2`,
|
||
`squeeze_pending_levels` (leer, weil eine Position offen war = korrektes Verhalten).
|
||
**Zurück zum alten Verhalten: `squeeze_pending_entry=false`.**
|
||
⚠ **B4-Pflicht + Werkzeug:** der Live-Abstand Einstieg↔Level muss jetzt gegen ~0
|
||
gehen (vorher Median +0,275×ATR). Dafür gibt es jetzt
|
||
**`analyze_squeeze_entry_gap.py`** (führt die zwei nötigen Quellen zusammen: das
|
||
Level steht NUR im Log, der Fill NUR in `trades`) — mit Vorher/Nachher-Split am
|
||
Umbau-Stichtag. ⚠ **Die Erfolgsmeldung ist paradox:** eine per Pending gefüllte
|
||
Order erzeugt **keine** `AUTO-SQUEEZE-ENTRY`-Logzeile (die entsteht nur im
|
||
Market-Fallback). Squeeze-Trades **ohne** Log-Treffer sind also der Erfolg, nicht
|
||
ein Fehler — das Skript weist sie deshalb getrennt aus. Überwacht als Messung
|
||
`squeeze_entry_gap` im `measurement_reminder.py` (≥12 Squeeze-Trades ab dem
|
||
Umbau; Stichtag exakt 05.08. 08:55, nicht Mitternacht — der 08:33-Trade lief noch
|
||
über Market). Bleibt der Abstand bei ~0,3×ATR, füllt die Pending nicht → Broker-
|
||
Mindestabstand und die Logzeile „Squeeze-Pending nicht platzierbar" prüfen.
|
||
⚠ **Zahlen-Korrektur (05.08.):** zuerst standen hier Median +0,306 / Ø +0,741 —
|
||
das war eine Scratchpad-Auswertung mit FESTEM Stundenversatz. `analyze_squeeze_
|
||
entry_gap.py` rechnet DST-korrekt über `zoneinfo` und liefert **+0,275 / +0,686**
|
||
(n=34 unverändert). Gültig sind die zweiten Werte; die Schlussfolgerung ändert
|
||
sich nicht.
|
||
- **⚠⚠ EIN PENDING-FILL LIEF AN DER GESAMTEN BUCHFÜHRUNG VORBEI (Fix 2026-08-06,
|
||
User-Auftrag „überprüfe die heutigen autotrades").** Der Befund kam nur zustande,
|
||
weil die Frage überhaupt gestellt wurde: die DB meldete für den 06.08. **null
|
||
Bot-Trades**, das Log dagegen vier gefüllte `SQZ-STOP`-Orders. Beides stimmte.
|
||
**Mechanismus:** eine ruhende Stop-Order füllt **im Broker**, nicht über
|
||
`engine._open`. Die Position wird erst später von `trader._refresh_locked` per
|
||
magic-match **adoptiert** — und dieser Pfad ruft `history.log_trade_open()` nur mit
|
||
Ticket/Symbol/Richtung/Lots/Preis auf. Es fehlten damit **alle** Felder, die der
|
||
Market-Pfad setzt: `setup`, `sl_at_entry` und die **16 `ctx_*`-Spalten** der
|
||
Telemetrie-Stufe 1. Vier reale Trades waren so von manuellen **nicht
|
||
unterscheidbar**.
|
||
⚠ **Die Tragweite ist größer als „ein NULL-Feld":** genau die Messpipeline, die den
|
||
Pending-Umbau vom 05.08. kontrollieren soll, war **blind für ihn** — B4-Monitor,
|
||
`squeeze_b5` (Abbruchregel!) und `squeeze_entry_gap` zählten null Trades, und
|
||
`sl_at_entry` fehlte ausgerechnet bei den Trades, an denen die M5-SL-Umstellung zu
|
||
prüfen war. **Deployment-Drift Fall 8**, und die erste Variante, bei der nicht die
|
||
Strategie driftet, sondern **ihre Beobachtbarkeit**. Ein Umbau, der den Bestellweg
|
||
ändert, ändert auch, welcher Code die Bücher führt — das gehört beim Umbau geprüft.
|
||
**Fix:** `history.tag_bot_trade(ticket, setup)` (UPDATE nur wenn `setup IS NULL`,
|
||
stiller Fail-open — `core/history.py` hat bewusst keinen Logger) +
|
||
`engine._pending_tickets` (Ticket → Quelle, beim Platzieren gesetzt, beim
|
||
Stornieren/Taggen entfernt) + `_check_pending_fill()` im `_pos_loop` VOR dem
|
||
Pending-Manager. Die Zuordnung ist eindeutig, weil bei einem Pending-Fill die
|
||
**Positions-Nummer identisch mit der Order-Nummer** ist (an allen vier
|
||
Broker-Datensätzen des 06.08. verifiziert) — kein Zeitfenster-Raten. Der Fix setzt
|
||
zusätzlich `_bot_open_ticket`/`_bot_open_source` und die Entry-Zähler, damit
|
||
15-Min-Regel, B4-Monitor und Snapshot wieder dieselbe Wahrheit sehen.
|
||
Mit **6 Szenarien getestet**, darunter die beiden gefährlichen: fremde/manuelle
|
||
Position wird NICHT getaggt, und derselbe Fill zählt bei wiederholten Ticks nur
|
||
**einmal**. Die vier Trades des 06.08. wurden nachgetragen (DB-Backup
|
||
`oil_widget_history.db.bak-2026-08-06`).
|
||
⚠ **Bewusst NICHT nachgetragen: `ctx_*` und `sl_at_entry`.** Die stehen für den
|
||
Zustand **im Moment des Fills** und lassen sich nachträglich nur rekonstruieren,
|
||
nicht messen — eine rekonstruierte Zahl in einer Telemetrie-Spalte wäre später von
|
||
einer gemessenen nicht mehr unterscheidbar. Ab jetzt sind sie für Pending-Fills
|
||
weiterhin leer; wer sie braucht, muss den Kontext beim **Platzieren** der Order
|
||
einfrieren (offen, nicht gebaut).
|
||
- **⚠ OFFEN: Pending-Churn im SIGNAL-Pfad (gefunden 06.08., nicht behoben).** Am
|
||
06.08. wurde dieselbe SELL_STOP viermal in 76 s gesetzt und storniert — **bei
|
||
identischem Level 74,981**, es wandert also nichts. Die Ursache steht in
|
||
`recommendations.block_reason`: der Grund **pendelt zwischen `entry_room` und
|
||
`breakout_pending`**. Sobald das Raum-Gate den Kurs kurz stummschaltet, liefert
|
||
`_pending_ziel()` `{}` und der Manager storniert; eine Sekunde später ist das Gate
|
||
wieder offen und die Order wird neu gelegt.
|
||
⚠ **Das ist wieder Deployment-Drift, nicht nur Log-Lärm:** `backtest_auto_signal_v3.py`
|
||
hat den Pending-Vorteil (ØR +0,35/+0,32 gegen −0,09/−0,11 am Markt) unter der
|
||
Annahme gemessen, dass die Order **durchgehend am Level liegt**. Flackert sie im
|
||
5-s-Takt, geht genau der Ausbruch verloren, der in eine Storno-Lücke fällt — und
|
||
das ist der Fall, für den sie da ist.
|
||
**Lösungsrichtung (ungebaut):** harte von weichen Storno-Gründen trennen. HART
|
||
(sofort stornieren) = Position offen · Startup-Schonfrist · Guard (Nacht/Circuit/
|
||
News) · Richtungswechsel · Level wandert über die Toleranz · Feature aus. WEICH
|
||
(Order liegen lassen) = kurzzeitiges Stummschalten durch `entry_room`/`min_conf`/
|
||
`breakout_pending`. Argument dafür: die Order füllt nur, wenn der Kurs das Level
|
||
**bricht** — dann hat er sich vom Gegenlevel wegbewegt, die Raum-Bedingung ist im
|
||
Fill-Moment also besser als im Flacker-Moment. Argument dagegen: das ist eine
|
||
Aussage über den Einstiegs-Filter und damit **nicht rein infrastrukturell** —
|
||
vor dem Bau messen (Variante „Order bleibt liegen" gegen „Order flackert").
|
||
- **Auto-Squeeze-Entry = LIVE AUTONOM (User-Vorgabe 2026-07-16, `[trading]
|
||
auto_squeeze=true`, Default FALSE):** der Bot eröffnet **selbständig eine echte
|
||
Order**, sobald der **gemessen-validierte** Squeeze-Ausbruch feuert (`wave.squeeze.
|
||
state=='active'`) UND **flat** ist — NICHT auf dem Wave-Signal (das ist der
|
||
Dry-Run-Verlierer), sondern nur auf dem 2-Stichproben-positiven Squeeze.
|
||
`engine._check_auto_squeeze` im `_pos_loop` (1 s): **1× je Ausbruch** (Dedup über
|
||
(dir, level); re-armt, wenn der Squeeze klärt), öffnet via `open_long/short` (→
|
||
Trailing an, Emergency-Stop armiert 2 % beim nächsten Tick), Log `🚀 AUTO-SQUEEZE-
|
||
ENTRY` + Telegram + Fehlschlag-Push. Snapshot `auto_squeeze`/`squeeze_entry_count`;
|
||
Toggle `POST /api/autosqueeze` (`set_auto_squeeze`) = Dashboard-Button **🚀 BRK**
|
||
(blau=AN, ersetzt den alten Dry-Run-AUTO-Button). **Dead-Hour-Guard = AN
|
||
(User-Vorgabe 2026-07-24, `[trading] auto_squeeze_skip_night=true`) — **Fenster
|
||
seit 2026-08-05 auf `3,4,5,6` VERKÜRZT** (`[trading] auto_squeeze_night_hours`,
|
||
User-Vorgabe „verkürze auf die wirklich toten Stunden"; war fest 0–7):** der Bot
|
||
eröffnet in diesen Stunden **KEINE** Squeeze-Trades (`_squeeze_night_hours` →
|
||
`_check_auto_squeeze` return; kein Entry UND kein Reverse; leere Liste = aus).
|
||
⚠ **`_SQUEEZE_NIGHT=(0..7)` bleibt bestehen, ist aber NICHT mehr das Gate** — es
|
||
ist jetzt nur noch die STATISTISCHE Nacht-Definition für die Entry-Checkliste
|
||
(dort gilt die Kostenfalle weiterhin, s. u.) und den Tag/Nacht-Split im
|
||
B4-Monitor (damit der Vergleich mit den Altdaten stabil bleibt). Der
|
||
Auto-Signal-Pfad nutzt dasselbe neue Fenster (ist ohnehin aus).
|
||
⚠⚠ **Die Verkürzung ist NICHT ertrags-begründet, sondern preis-begründet** —
|
||
gemessen ist **keine einzige Nachtstunde in beiden Halbjahren negativ**, jede
|
||
geblockte Stunde kostet Ertrag (Details beim Fallbeispiel unten). 3–6 ist
|
||
schlicht das **günstigste Fenster mit noch ≥4 h Schutz**: Preis ΣR
|
||
**−12,5/−62,9 R** gegen **−42,4/−242,6** bei 0–7 = **~27 %** der bisherigen
|
||
Kosten. Freigegeben sind **0, 1, 2 und 7 Uhr**. ⚠ Std 0 ist dabei die **beste
|
||
Stunde des ganzen Tages** für den Squeeze (ØR +1,48/+1,51) — sie zu blocken war
|
||
der teuerste Einzelposten. Live verifiziert am neuen Snapshot-Feld
|
||
`squeeze_night_hours` + Startup-Log „Auto-Squeeze-Nachtsperre: 3:00, 4:00, 5:00,
|
||
6:00". Zurück auf den alten Stand: `auto_squeeze_night_hours = 0,1,2,3,4,5,6,7`.
|
||
Doppelt begründet: (1) **gemessen** unrentabel (`backtest_realcosts.py`, Spread÷Nacht-
|
||
ATR 0,32–0,50×ATR, beide Halbjahre negativ = Kostenfalle) und (2) **kein Trade
|
||
soll unbeaufsichtigt nachts feuern, während der User schläft** — Auslöser: „müsste
|
||
automatisch schließen wenn ich nicht da bin, z. B. nachts". Der Guard LÖST das,
|
||
indem er den Trade gar nicht erst öffnet; tagsüber (User eher erreichbar) läuft der
|
||
bestehende Auto-Close-Stack (Broker-SL 2×ATR broker-seitig + Trailing + Time-Stop +
|
||
S/R-Close). ⚠ Historie: bis 2026-07-17 war der Guard AUS (User wollte rund um die
|
||
Uhr), am 2026-07-24 auf User-Wunsch **zurück auf AN**. `=false` schaltet ihn wieder
|
||
aus (dann auch nachts, unbeaufsichtigt). Einen engen Schutz-%-Stop NUR für Squeeze
|
||
wurde bewusst NICHT gebaut (enger %-Stop unter Margin-Sizing wird vom Squeeze-
|
||
Rauschen ausgelöst, −48,94-€-Tag — der Squeeze braucht Raum).
|
||
⚠⚠ **FALLBEISPIEL 05.08.2026 — der Guard hat 5 Ausbrüche geblockt, darunter den
|
||
Einstieg direkt vor einem 1,8-$-Rutsch (User-Frage „warum ist der Squeeze nicht
|
||
eingestiegen?").** Nachgerechnet mit der ECHTEN `_squeeze_one` auf den M5-Bars
|
||
(nicht aus dem Log geschlossen — der Squeeze-ZUSTAND wird nirgends geloggt, nur der
|
||
Entry): zwischen 02:00 und 07:30 Berlin feuerte 5× `active`, **alle in 0–7 Uhr**.
|
||
Der Bot war ab 01:15 flat, die Nachtsperre war also der ALLEINIGE Blocker (kein
|
||
Cooldown, keine offene Position). Kursverlauf: Hoch **76,373** um 03:30 → Tief
|
||
**74,548** um 04:40 = **−1,825 $ in 70 min**; der Ausbruch **04:00 SHORT @ 76,11**
|
||
lag praktisch auf dem Hoch.
|
||
**Mit dem kanonischen Exit** (`exit_model.LIVE`, Echtkosten aus dem Bar-Spread —
|
||
bewusst NICHT „maximale Auslenkung", s. die Korrektur bei der 15-Minuten-Regel):
|
||
02:00 SHORT **+3,28 R** · 03:00 LONG −0,24 · 04:00 SHORT **+1,36 R** · 06:15 LONG
|
||
−0,60 · 07:30 SHORT −0,24 → **Σ +3,56 R ≈ +95 € bei 2,66 Lots**.
|
||
⚠ **Trotzdem kein Argument gegen den Guard:** n=5 an EINEM Tag, und **92 % davon
|
||
stecken in zwei Trades** — ohne den 02:00er bleiben +0,29 R ≈ +12 €. Ein Einzeltag
|
||
taugt nicht als Beleg, auch nicht als widerlegender (dieselbe Lehre wie am 01.08.).
|
||
Die Guard-Begründung ruht auf 2 Halbjahren; dazu kommt der nicht-ökonomische Grund
|
||
(keine unbeaufsichtigten Nacht-Trades), der von Zahlen gar nicht berührt wird.
|
||
✅ **Ein messbarer Ansatz ergibt sich aber:** die Nacht-Begründung ist eine
|
||
**Kosten**-Aussage (Spread÷ATR 0,32–0,50). In dieser Nacht lagen die realen Kosten
|
||
bei **0,11–0,22×ATR**, also klar UNTER der Falle — weil der ATR hoch war. Ein
|
||
**kosten-basiertes statt stunden-basiertes Gate** („blocke, wenn Spread/ATR > X")
|
||
würde genau solche Nächte durchlassen und ruhige weiter sperren.
|
||
⚠⚠ **GEMESSEN am selben Tag (`backtest_cost_gate.py`, 80k M5, 2 Halbjahre,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten, ECHTE `_squeeze_one`) — und das Ergebnis fällt
|
||
anders aus als die Frage lautete.**
|
||
**(a) Kein Kosten-Gate ersetzt das Stunden-Gate** nach der vorab fixierten Regel
|
||
(ΣR **und** ØR in beiden Hälften ≥ Stunden-Gate, plus Nachbar-Schwellen): alle 7
|
||
Schwellen 0,15–0,50 fallen durch.
|
||
**(b) Der eigentliche Befund: das STUNDEN-Gate selbst kostet Geld — in BEIDEN
|
||
Hälften.** Sequentiell mit EINEM Positions-Slot (die konto-relevante Rechnung;
|
||
ein geblockter Nacht-Trade gibt den Slot frei):
|
||
| Variante | H1 ΣR | H2 ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **ohne Gate** | **+369,5** | **+778,1** |
|
||
| Stunden-Gate 0–7 (live) | +327,1 | +535,5 |
|
||
| Kosten-Gate 0,30 | +356,3 | +760,1 |
|
||
| Kosten-Gate 0,35 | +369,3 | +781,9 |
|
||
→ das Live-Gate kostet **−42 R (H1) und −243 R (H2)**. Die von ihm GEBLOCKTEN
|
||
Ausbrüche sind in beiden Hälften **positiv** (ØR +0,496/+0,589) — in H1 sogar
|
||
besser als die behaltenen (+0,382). Es wirft gute Trades weg.
|
||
⚠⚠ **MECHANISMUS BELEGT — die Nachtsperre ist auf der FALSCHEN Population
|
||
begründet (Deployment-Drift, Fall 6).** Die Nacht-Kostenfalle ist echt und
|
||
reproduziert (`backtest_realcosts.py`): über ALLE Nacht-Bars Median **0,333** /
|
||
Ø **0,387** ×ATR gegen Tag 0,163/0,185. **Aber der Squeeze feuert dort gar nicht** —
|
||
er verlangt einen Ausbruch, also anziehenden ATR. Seine Nacht-Ausbrüche kosten nur
|
||
**Median 0,183 / Ø 0,191** (Tag 0,156/0,162), liegen also praktisch auf Tag-Niveau
|
||
und weit unter der Falle. **Der Squeeze selektiert sich aus der Kostenfalle
|
||
heraus.** Gemessen wurde die Falle am Wellensignal, angewandt wird das Gate auf den
|
||
Squeeze — dieselbe Fehlerklasse wie bei der 15-Minuten-Regel (auf Wave-Entries
|
||
kalibriert, auf alle Bot-Trades angewandt, auf Squeeze gemessen schädlich).
|
||
⚠ Nebenbefund: **ein Kosten-Gate TRENNT tatsächlich** in die richtige Richtung
|
||
(bei 0,30 hat die geblockte Gruppe H1 WR 44,9 % / ØR +0,175 gegen +0,485 behalten)
|
||
— nur ist auch sie noch positiv, deshalb kostet jedes Blocken ΣR. Bester ΣR-Wert
|
||
ist 0,35, und der blockt praktisch nichts mehr (1 bzw. 10 Trades) = faktisch „kein
|
||
Gate".
|
||
⚠ **Methodik-Lehre zur eigenen Regel:** „ΣR UND ØR ≥ Referenz" ist als
|
||
Entscheidungsregel schlecht spezifiziert, wenn die Varianten unterschiedlich viele
|
||
Trades handeln — ØR und ΣR laufen dann mechanisch gegeneinander (0,30 schlägt das
|
||
Stunden-Gate im ΣR um +29/+225, verfehlt das ØR in H2 um 0,004). Die Regel wurde
|
||
**nicht nachträglich gelockert**; stattdessen ist der Vergleich „Gate gegen KEIN
|
||
Gate" separat ausgewiesen — er stand ohnehin in derselben Tabelle.
|
||
⚠⚠ **DREI Gründe, warum daraus NICHT automatisch „Nachtsperre aus" folgt:**
|
||
(1) **Slippage ist nicht modelliert** — nachts ist das Buch dünner, der gemessene
|
||
Tail liegt bei 0,75×ATR über den Stop hinaus (`analyze_execution.py`). Das trifft
|
||
Nacht-Trades selektiv und ist die größte Bedrohung des Befunds. (2) **Live sagt das
|
||
Gegenteil**, wenn auch dünn: von den 31 Squeeze-Trades des B4-Fensters waren 12
|
||
Nacht-Trades mit **−78,92 €** — allerdings alle VOR den Exit-Reparaturen vom 31.07.
|
||
(P(break) nachtrainiert, 15-Min-Regel aus, Trail 1,5→1,0). (3) Der
|
||
**Beaufsichtigungs-Grund** („kein Trade soll feuern, während ich schlafe",
|
||
User-Vorgabe 2026-07-24) ist eine Präferenz und wird von keiner Zahl berührt.
|
||
✅ **Konsequenz (User-Vorgabe 2026-08-05 „verkürze auf die wirklich toten
|
||
Stunden"): Fenster von 0–7 auf 3–6 verkürzt** — Details oben beim Guard.
|
||
⚠⚠ **Die Prämisse der Vorgabe hält der Messung nicht stand: es gibt KEINE toten
|
||
Stunden.** Je Stunde einzeln, sequentiell, beide Halbjahre — **alle 24 Stunden
|
||
sind in beiden Hälften positiv**, keine einzige ist beidhälftig negativ. Die
|
||
ruhigsten Nachtstunden (n über beide Hälften): 5 (41 Ausbrüche) · 4 (56) · 3 (61)
|
||
· 6 (62); die aktivsten 7 (75) · 0/2 (72) · 1 (71). ⚠ **Std 0 ist die stärkste
|
||
Stunde des gesamten Tages** (ØR +1,483/+1,510, ΣR +22,2/+86,1) — ausgerechnet sie
|
||
lag im alten Gate.
|
||
Damit ist die Auswahl **keine Ertrags-Optimierung, sondern eine Preis-Minimierung
|
||
für eine Präferenz** — und deshalb auch nicht overfitting-gefährdet: es wird keine
|
||
prädiktive Behauptung aufgestellt. Preisliste (ΣR gegen „kein Gate"):
|
||
| Fenster | Std | Preis H1 | Preis H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 4–5 | 2 | −3,9 | −18,1 |
|
||
| 4–6 | 3 | −6,8 | −39,9 |
|
||
| **3–6 (gewählt)** | **4** | **−12,5** | **−62,9** |
|
||
| 2–5 | 4 | −12,8 | −77,2 |
|
||
| 0–7 (alt) | 8 | −42,4 | −242,6 |
|
||
Die 4-Stunden-Untergrenze ist **gesetzt, nicht gemessen** — darunter wäre der
|
||
Schutzzweck hinfällig. Wer weniger Schutz will, nimmt 4–5 (fast gratis); wer den
|
||
alten Stand will, trägt `0,1,2,3,4,5,6,7` ein.
|
||
⚠ **Was die Verkürzung NICHT ausräumt:** die drei Vorbehalte oben gelten
|
||
unverändert — vor allem die **nicht modellierte Slippage** (dünnes Nacht-Buch,
|
||
Tail 0,75×ATR über den Stop). Die freigegebenen Stunden 0/1/2/7 liegen mitten in
|
||
der dünnsten Zeit. **B4-Pflicht: die Squeeze-Trades aus 0/1/2/7 Uhr getrennt
|
||
mitzählen** — bleiben sie hinter der Erwartung (ØR ~+0,5 R), war die Slippage
|
||
der Grund und das Fenster gehört zurück auf 0–7.
|
||
**Stop-&-Reverse = AUS (Default, `[trading] auto_squeeze_reverse=false`,
|
||
`_squeeze_reverse`; User-Vorgabe 2026-07-17):** War kurz scharf, dann abgeschaltet —
|
||
nur der **flat-Entry ist gemessen-validiert**, der Reverse ist unbelegt, verdoppelt
|
||
Kosten und dreht am **Ausbruch-Extrem** (real 2026-07-17 18:55: WAVE_REV_SHORT gegen
|
||
einen News-Rally-LONG-Ausbruch bei −29,64 € geschlossen, dann LONG am Erschöpfungs-Top
|
||
82,32 — Elliott „impulse_up/5 exhausted" im selben Moment). Bei `false` bleibt ein
|
||
Gegen-Trade **unangetastet** (Drehen = manuelle Entscheidung); `_squeeze_last_sig`
|
||
wird dann NICHT gesetzt → schließt der Gegen-Trade (SL/manuell), kann der flat-Entry
|
||
auf denselben Ausbruch noch feuern. Bei `true` (historisch, reaktivierbar): läuft ein
|
||
Trade GEGEN den Ausbruch (auch manueller/Fremd-Trade!) → sofort `close(reason=
|
||
"squeeze_reverse")` (Log 🔄 + Telegram, Dedup `_squeeze_reverse_sig`), nächster flat-Tick
|
||
dreht. ⚠ NICHT gemessen (der Squeeze-Backtest nahm flat-Entry an) — deshalb Default aus.
|
||
**Exit-only-Variante („Gegen-Position beim Ausbruch schließen, OHNE Re-Entry") =
|
||
VERWORFEN (gemessen `backtest_squeeze_exit.py`, 2026-07-22, User-Idee „Breakout
|
||
schneller schließen"):** die sicherere Halb-Variante (nur schließen, nicht drehen)
|
||
fällt ebenfalls durch — in BEIDEN Hälften schlechter als der Live-Exit (SL 2×ATR+Trailing):
|
||
ΔΣR H1 −15 (immer)/−5 (nur im Minus), H2 −27/−29. Grund: der Gegen-Ausbruch ist oft ein
|
||
Fehlausbruch/Whipsaw → die Position prallt zurück, der frühe Close kappt Trades, die
|
||
sich erholt hätten. Der 07:38-Fall (LONG lief zum SL während SHORT-Ausbruch) war Varianz.
|
||
**Fazit: Squeeze taugt als ENTRY (validiert), NICHT als Gegen-EXIT.** Der einzige
|
||
Speed-Hebel bleibt die schnellere Erkennung (Variante A, ~5 s).
|
||
⚠⚠ **DRITTE MESSUNG 2026-08-05 (`backtest_squeeze_exit3.py`) — jetzt mit dem
|
||
KANONISCHEN Exit, und der Grund für das Nein ist ein anderer als gedacht.**
|
||
Anlass: Trade T=49423144 (manueller SELL 3,49 @ 75,012) lief in 14 min 1,135 $
|
||
ins Minus und endete am Initial-SL bei **−343 €**; User-Wunsch: „der Breakout
|
||
hätte den Trade früher schließen sollen", nachgeschärft zu „bei einem Squeeze den
|
||
SL sofort eng setzen".
|
||
⚠ **Was an dem Tag wirklich passierte:** beim Einstieg war der Squeeze **active
|
||
SHORT** — er stand FÜR den Trade. Die Empfehlung war WARTEN (`block=entry_room`),
|
||
der Einstieg manuell. Der Gegen-Ausbruch (armed LONG @ 75,729) wurde erst ~3–5 min
|
||
später aktiv; ein Close dort hätte ≈**−219 €** statt −343 € bedeutet (~124 €).
|
||
**Gemessen (beide Varianten, kanonischer Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre, zwei
|
||
Populationen — 2.365 Squeeze- und 1.566 Wellen-Entries):**
|
||
| Variante | Auslösungen H1/H2 |
|
||
|---|---|
|
||
| sofort schließen (Squeeze-Entries) | **1 / 1** von 809 bzw. 1.274 |
|
||
| **enger SL 0,1–0,5×ATR** (Squeeze-Entries) | **0 / 0** |
|
||
| sofort schließen (Wellen-Entries) | 8 / 8 von 386 bzw. 835 |
|
||
| enger SL (Wellen-Entries) | 2–3 / 2–3 |
|
||
✅✅ **DAS IST DER EIGENTLICHE BEFUND: der Mechanismus feuert praktisch NIE.**
|
||
Nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern weil sie **konstruktionsbedingt zu spät
|
||
kommt**: ein Gegen-Ausbruch verlangt eine NEUE Kompression (Box über 10 M5-Bars =
|
||
50 min), der Ausbruch selbst weitet die Box aber gerade erst. Die mittlere
|
||
Haltedauer liegt bei **12–18 min**. Der Gegen-Ausbruch trifft also in rund **0,1 %
|
||
(Squeeze) bzw. 1 % (Welle)** der Trades ein — der Fall des Users war einer davon.
|
||
Die Kennzahl-Unterschiede in der Tabelle sind entsprechend Rauschen aus einer
|
||
Handvoll Fällen; keine Variante besteht auf beiden Populationen.
|
||
⚠ **Auch die abgeschwächte Form („enger SL statt Close") ändert nichts** — sie
|
||
adressiert zwar genau den dokumentierten Einwand (Gegen-Ausbrüche sind oft
|
||
Fehlausbrüche), kann ihn aber nicht ausspielen, wenn sie 0-mal auslöst.
|
||
⚠ Und sie wäre von dieser Simulation ohnehin **überschätzt**: ein enger Stop wird
|
||
von einer Bar-Simulation systematisch zu gut gerechnet (s. Auflösungs-Artefakt,
|
||
`analyze_trail_resolution.py`, 05.08.).
|
||
**Damit zum DRITTEN Mal verworfen — und diesmal mit einer Begründung, die nicht
|
||
vom Exit-Modell abhängt.**
|
||
**Re-Test unter Vola-Regimen = ERNEUT VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_squeeze_exit_vol.py`, 2026-07-24, User-Frage „Markt gerade sehr volatil —
|
||
wirklich nicht profitabel?"):** Verschärfter Test mit echten SQUEEZE-Entries (statt
|
||
EMA-Crosses), 4 Varianten (immer/nur-im-Minus/nur-Verlust>0,5×ATR), ATR-Terzil-Split
|
||
je Hälfte + Extra-Fenster letzte ~30 Tage. Ergebnis: Effektgröße überall ~0
|
||
(±0,002–0,005 R/Trade bei ~1150 Trades/Hälfte), **Vorzeichen kippt zwischen den
|
||
Regimen** (MODL: H1-Hochvola −1,6 / H2-Hochvola +3,0 / letzte 30 Tage −0,3) → nach
|
||
der vorab festgelegten Regel (beide Hälften UND Hoch-Vola-Terzil ≥ BASE) fällt JEDE
|
||
Variante durch. **Kernbefund: Worst-Case ist in ALLEN Varianten identisch**
|
||
(−2,33/−2,47 = SL-Deckel) — der Gegen-Squeeze-Exit reduziert das Tail-Risiko um
|
||
exakt 0, weil bei echten schnellen Brüchen immer der SL zuerst greift; er kappt nur
|
||
langsame Kriecher, von denen sich >50 % erholt hätten. (Methodik-Hinweis: absolute
|
||
ØR pessimistischer als im validierten Squeeze-Backtest — Entry am Bar-Close statt
|
||
am Level, keine Flat-Bedingung; für den Varianten-VERGLEICH neutral, da alle Exits
|
||
denselben Entries folgen.) 3. Messung derselben Idee (Reverse · Exit-only ·
|
||
Vola-Regime-Re-Test) — gleiche Antwort.
|
||
**S/R-Close kappt Squeeze-Runner? = GEPRÜFT, KEINE Änderung (gemessen
|
||
`backtest_squeeze_srclose.py`, 2026-07-24, User-Beobachtung „Squeeze wird direkt am
|
||
nächsten S/R geschlossen"):** Der Log bestätigt, dass Auto-Squeeze-Trades regelmäßig
|
||
vom P(break)-S/R-Auto-Close am nächsten Gegen-Level geschlossen werden (der Squeeze
|
||
wurde mit reinem Trailing validiert, ist runner-abhängig — Verdacht: Runner gekappt).
|
||
Direkter Vergleich NUR auf Squeeze-Entries (Box≤2,5×ATR, k=0,1): **Exit A = nur
|
||
Trailing (validiert)** vs. **Exit B = +S/R-Close (aktuell live)** = **Wash, kein
|
||
robuster Schaden** — H1 ØR +0,190→**+0,224** (ΣR +40→+47, B besser), H2 ØR
|
||
+0,394→+0,377 (ΣR +290→+278, B marginal schlechter) = Δ ±0,02 R/Trade (Rauschen).
|
||
**Warum unkritisch:** der S/R-Close ist P(break)-gegated (schließt nur wenn Level
|
||
wahrscheinlich HÄLT, P<60 %) → echte, starke Ausbrüche haben hohe P(break) und
|
||
laufen weiter; **PF/Runner-Tail bleiben erhalten** (H2 PF 1,58=1,58), nur die WR
|
||
steigt (50→55 %, Abpraller früher als Klein-Gewinn kassiert). Squeeze-Trades vom
|
||
S/R-Close auszunehmen ist also NICHT belegt. (Reaktivierbar per Toggle, falls der
|
||
User trotzdem die Runner nie kappen will — kostet gemessen ~nichts, ist aber
|
||
Präferenz, kein Edge.)
|
||
**S/R-Close-Cooldown (2026-07-17, Koordinations-Fix, kein Backtest):** nach einem
|
||
S/R-Auto-Close eröffnet der Auto-Squeeze **~3 min (`_SQUEEZE_SR_COOLDOWN_S=180`)
|
||
nicht in GLEICHER Richtung** wieder. Grund: der S/R-Close ging von „Level hält"
|
||
(P(break)<Schwelle) aus, ein sofortiger Gleichrichtungs-Squeeze („Level bricht") war
|
||
der widersprüchliche 1-s-Roundtrip (LONG-Close +15 → 1 s später neuer LONG, doppelter
|
||
Spread; real beobachtet 2026-07-17 14:17). `_check_sr_close` merkt Zeit+Richtung
|
||
(`_sr_close_ts`/`_sr_close_dir`), der Entry-Pfad prüft sie; `_squeeze_last_sig` wird
|
||
NICHT gesetzt → nach Ablauf feuert der Ausbruch, falls noch aktiv. **Der Reverse
|
||
(Gegenrichtung) bleibt unberührt** — nur der Gleichrichtungs-Wiedereinstieg wird
|
||
verzögert.
|
||
**Allgemeine Wiedereinstiegs-Sperre nach JEDEM Close (2026-07-28, Koordinations-Fix,
|
||
kein Backtest):** nach dem Schließen eines Trades durch **Notfall-Stop / Broker-SL /
|
||
Time-Stop / manuell** eröffnet der Auto-Squeeze **~3 min (`_SQUEEZE_REENTRY_COOLDOWN_S=
|
||
180`) nicht in GLEICHER Richtung** wieder. Grund: real am **2026-07-27 15:39** killte
|
||
ein zu enger manueller −3-€-Notfall-Stop (Sub-Spread bei Margin-Sizing) den Auto-
|
||
Squeeze-Entry #1 nach **16 s**; der Squeeze war noch `active` → sofortiger Re-Entry #2
|
||
(Open→Instant-Close-Kaskade, doppelter Spread). `_check_auto_close` erfasst den Flat-
|
||
Übergang (`_pos_close_ts`/`_pos_close_dir`, Richtung via `_open_pos_dir` solange offen),
|
||
der Squeeze-Entry-Pfad prüft ihn NACH dem S/R-Cooldown; `_squeeze_last_sig` wird NICHT
|
||
gesetzt → nach Ablauf feuert der Ausbruch, falls noch aktiv. Gegenrichtung/Reverse
|
||
unberührt. Deckt alle Close-Arten außer dem S/R-Close ab (der hat seinen eigenen
|
||
Marker). ⚠ Behebt das *Symptom*; der eigentliche Auslöser war der Sub-Spread-Stop
|
||
(`emergency_min_eur=3`-Guard fängt <3 € ab, −3 € genau auf der Grenze war zulässig).
|
||
- **TF-Wechsel nicht mehr persistiert:** `engine._apply_wave_tf` merkt den
|
||
Heuristik-TF nur im Speicher (kein `save_config` mehr) — sonst würde die
|
||
Secrets-`ini` bei jedem Switch neu geschrieben (Kommentar-Verlust/Churn). Beim
|
||
Neustart wählt die Heuristik den TF binnen 1 min neu.
|
||
- **Circuit Breaker (Tagesverlust-Stopp) = gebaut, aktuell AUS `[trading]
|
||
daily_loss_limit_pct=0` (User schaltete ihn am 2026-07-27 wenige Stunden nach dem
|
||
Einbau wieder ab). Kurz auf 8 aktiv (Überlebens-Basis, mit dem Autonomie-Ziel
|
||
reaktiviert nach jahrelanger Ablehnung), dann `=0`. Reaktivieren = ini auf z. B. 8.**
|
||
Mechanik bei `>0`: erreicht der **Tages-P&L
|
||
(realisiert heute + offene Position)** −pct % der Balance, schließt der Bot die
|
||
Position (`closed_by=circuit_breaker`) und sperrt **neue Auto-Trades bis zum
|
||
nächsten Tag** (`_check_auto_squeeze` prüft `_circuit_halted()`). `_check_circuit_
|
||
breaker` im `_pos_loop` (1 s, unter Startup-Grace pausiert), realisierter Tages-P&L
|
||
~30 s gecacht (`_day_realized_cached`), Berlin-Datum als Trip-Marker (`_circuit_
|
||
tripped_date`) → automatischer Reset am neuen Tag. Log 🛑 + Telegram (eigener,
|
||
nicht vom Close-Gate betroffen). Snapshot `circuit_breaker {enabled, limit_pct,
|
||
limit_eur, day_total, tripped}`, Frontend `#circuit-banner` (rot bei ausgelöst,
|
||
bernstein ab 60 % des Limits, v=115). ⚠ **80 %-Margin-Sizing bleibt** (User-
|
||
Entscheidung, 3.+ Mal bestätigt; `risk_pct=0`) → der 8 %-Tagesstopp schützt v. a.
|
||
gegen die **Verlust-Serie/-Kaskade**, NICHT vollständig gegen den Einzeltrade
|
||
(dessen 2×ATR-SL unter 80 % Margin allein schon >8 % verlieren kann). 0 = aus.
|
||
Mit 5 synthetischen Szenarien getestet (nicht-zu-früh · Trip+Close · kein
|
||
Doppel-Close · aus · Auto-Squeeze-Block). ⚠ Der frühere „NICHT einbauen"-Grund
|
||
gilt nicht mehr — Ziel hat sich zu **autonomem Handel** verschoben, und ein
|
||
unbeaufsichtigter Agent braucht die Notbremse im Code.
|
||
- **Notfall-Stop = AUS beim Öffnen (Stand 2026-07-24, `auto_emergency_margin_pct=0`,
|
||
`auto_emergency_pct=0`, `auto_emergency_loss=0`).** User-Vorgabe 2026-07-24: „gewinn
|
||
close und notfall close … nicht setzen beim Eröffnen" → alle drei Auto-Arm-Modi 0,
|
||
beim Öffnen einer Position wird KEIN Notfall-Stop gesetzt. Nur ein **manuell** im
|
||
UI-Feld eingegebener Wert armiert (bleibt bis zum nächsten Positionswechsel).
|
||
**⚠ Vertipper-Schutz `[trading] emergency_min_eur=3` (Fix 2026-07-27):** ein manuell
|
||
gesetzter Notfall-Stop UNTER diesem Minimum wird als „aus" behandelt (nicht
|
||
scharfgestellt) + Log-Warnung. Grund: ein Sub-Spread-Wert schließt den Trade
|
||
**sofort** UND vererbt sich per `_emergency_remember` auf ALLE Folge-Trades — real
|
||
am 2026-07-27 setzte der User versehentlich −1 € → jeder neue Trade wurde in
|
||
Sekunden per Notfall-Close gekillt (Tickets 48504360/48504814 u. a., „sofort
|
||
geschlossen"). Guard in `set_emergency` (greift NUR auf die manuelle Eingabe;
|
||
die %-Auto-Arm-Pfade sind eh 0). 0 = kein Floor.
|
||
Kurz-Historie des margin-%-Modus: 2026-07-17 komplett raus (2 % ≈ 0,76×ATR zerschoss
|
||
die Squeeze-Trades, −48,94-€-Tag) · 2026-07-20 wenige Stunden als **3-%-GAP-NETZ
|
||
(Balance-Basis)** mit `risk_pct=1.5` · **2026-07-23 kurz margin-basiert `=3.0`**
|
||
(dritter Modus, ausgelöst durch zwei Notfall-Closes am selben Abend −11,20 €/−20,47 €,
|
||
wobei die Schwelle beim ersten Trade noch auf einem händischen UI-Restwert von −5 €
|
||
hing) · **2026-07-24 auf User-Wunsch wieder ganz AUS.** Der margin-%-Modus bleibt im
|
||
Code (retry-sicheres Armieren via `_emergency_margin_armed_ticket`, hat Vorrang vor
|
||
Balance-%/Fixwert wenn >0), reaktivierbar per ini. ⚠ Kopplungs-Regel (falls
|
||
reaktiviert): unter Margin-Sizing kann ein enger %-Stop schneller greifen als der
|
||
2×ATR-SL. Schutz-Stack aktuell: **Broker-SL 2×ATR + Trailing + Time-Stop** (der
|
||
Auto-Notfall-Stop ist inaktiv).
|
||
**UI-Feld** (`#emg-input`, User-Vorgabe 2026-07-22, v=105) in der Trade-Leiste
|
||
(rot, neben Gewinn-Close), Enter blurrt nur (kein Doppel-Send/ungewolltes 0,
|
||
gleicher Fix wie Mindestgewinn 2026-07-22) — ein am Handy gesetzter Wert
|
||
überschreibt den Auto-Arm für den laufenden Trade und bleibt bis zum nächsten
|
||
echten Positionswechsel maßgeblich (mit Test verifiziert). ⚠ Server-seitig: wirkt
|
||
nur bei laufendem Server (Update-Reboot-Lücke → „Auch beachten"). Der Server
|
||
schließt die Position
|
||
**sofort**, sobald `P&L ≤ −Wert` (`engine._check_emergency` im `_pos_loop`, 1 s;
|
||
wirkt auch bei gesperrtem Handy). **Auto-Arm — drei Modi (Priorität: margin-% >
|
||
Balance-% > Fixwert):**
|
||
(a) **NEU — % der Einsatz-Margin dieser Position (aktiv, User-Vorgabe 2026-07-23):**
|
||
`[trading] auto_emergency_margin_pct=3.0` → Schwelle = **pct% × Margin** (dieselbe
|
||
Margin wie beim Gewinn-Close, aus `trader.refresh()`). **Retry-sicher** (Fix
|
||
2026-07-23, gleiches Muster wie beim Gewinn-Close): läuft NICHT nur einmalig beim
|
||
Ticket-Wechsel, sondern jeden `_pos_loop`-Tick erneut, bis `order_calc_margin`
|
||
einmal >0 liefert (`_emergency_margin_armed_ticket`-Retry-Schutz) — verhindert,
|
||
dass bei einem Broker-Race im ersten Tick nach dem Öffnen dauerhaft ein stalen
|
||
Wert der vorherigen Position hängen bleibt. Mit 4 synthetischen Szenarien
|
||
verifiziert (sofort verfügbare Margin · verzögerte Margin/Retry · manuelles
|
||
Überschreiben bleibt erhalten · Neustart überschreibt NICHT). Snapshot
|
||
`emergency_margin_pct`.
|
||
(b) **% des Kontos (Fallback, wenn margin-%=0):** `[trading] auto_emergency_pct=2.0`
|
||
→ bei jeder neuen Position wird die Schwelle auf **pct% × Balance** gesetzt
|
||
(`_emergency_pct`, skaliert mit dem Konto; z. B. 2 % von 831 € = −16,62 € ≈
|
||
0,4×ATR; 1× auf 1 % getestet, war zu eng → 2 %). UI-Feld zeigt im Flat-Zustand
|
||
den dynamischen Wert (Frontend rechnet `pct%×balance`, Snapshot `emergency_pct`).
|
||
(c) **Fixwert (Fallback, wenn beide %-Modi aus):** Schwelle = **zuletzt
|
||
genutzter Wert** (`_emergency_remember`, Startwert `[trading] auto_emergency_loss`
|
||
Default **10**, 0 = aus).
|
||
Setzt der User im UI einen neuen Wert, wird der gemerkt und ab dem nächsten Trade
|
||
übernommen. Aktiver Stop verfällt nach Auslösen UND bei Positions-Close, der
|
||
gemerkte Wert bleibt. **Neustart-fest (Fix 2026-07-17, `emergency_state.json`):**
|
||
Der aktive Notfall-Stop/TP wird mit dem **Ticket** persistiert (`_save/_load_emergency_
|
||
state`, atomarer Write; bei Auto-Arm UND manuellem Set). Erkennt der Server dieselbe
|
||
offene Position nach einem `restart_server.bat` wieder, **stellt er den persistierten
|
||
Wert wieder her** (`_check_auto_close`: `ticket == _emergency_state_ticket` → restore,
|
||
Log „Auto-Close wiederhergestellt") statt auf die pct-Automatik zurückzuarmieren. Grund:
|
||
real am 2026-07-17 14:30 setzte ein Neustart bei offenem Trade die von Hand gesetzten
|
||
−25 € auf −19,42 € (2 %) zurück → Notfall-Close bei −19,64 statt bei −25. Eine echt
|
||
neue Position (anderes Ticket) armiert normal aus pct/Merkwert und persistiert neu.
|
||
⚠ **Trailing-Zustand ebenfalls neustart-fest (Fix 2026-07-29):** `emergency_state.json`
|
||
persistiert jetzt zusätzlich `trail` (= `trail.enabled`) per-Ticket. Erkennt der Server
|
||
dieselbe Position wieder und war das Trailing vor dem Neustart AN, **reaktiviert er es
|
||
automatisch** (`_check_auto_close`-Restore-Zweig → `trail.toggle`, Log „Trailing
|
||
wiederhergestellt … nach Neustart"). Grund: real am 2026-07-29 lief eine Auto-Squeeze-
|
||
Position nach mehreren Server-Neustarts nur mit dem **Broker-SL** (Trailing/Breakeven/
|
||
Time-Stop weg), weil `trail.enabled` nur im Speicher lebte und die Wiedererkennung
|
||
(magic-match) es NIE reaktivierte — der User musste es von Hand einschalten. War das
|
||
Trailing AUS (z. B. nach manuellem SL/TP via `/api/sltp` → `trail.deactivate`), bleibt
|
||
es aus (der persistierte Zustand entscheidet — kein Überschreiben eines manuellen TP).
|
||
Der Zustand wird bei **jeder Änderung** persistiert (Change-Detection im `_pos_loop`,
|
||
fängt auch die Selbst-Deaktivierung des Trailings bei manueller SL/TP-Erkennung).
|
||
**„aus"-Button schaltet auch den Auto-Arm ab** (setzt
|
||
`_emergency_remember=0` — vorher blieb der gemerkte Wert und re-armte beim nächsten
|
||
Trade, „aus" wirkte nur bis dahin; Bug gefixt 2026-07-07). Gilt genauso fürs Gewinn-Ziel. (Auto-Arm 1× auf manuell-only gestellt, nach Fehl-Trade
|
||
wieder reaktiviert — echter Schutz gegen falsche Empfehlungen; Signal-Filter dagegen
|
||
4× gemessen wirkungslos/schädlich, s. `backtest_rev_htf.py`.) `engine.set_emergency()` · `POST /api/emergency {value}` ·
|
||
`snapshot.emergency_loss`. Das ist KEIN automatischer Circuit-Breaker, sondern
|
||
ein manueller Hard-Stop (vom User gewünscht). **Benachrichtigung IMMER** (Ausnahme
|
||
vom „Close-Push nur im Plus"): bei Erfolg „🚨 Notfall-Close", bei **Fehlschlag**
|
||
„⚠ Notfall-Close FEHLGESCHLAGEN — manuell schließen!" (Schwelle bleibt dann aktiv,
|
||
nächster Tick versucht erneut). Eigener `send_telegram`, **nicht** vom
|
||
`pnl>0`-Gate (`history`) noch vom 5-Min-Cooldown betroffen.
|
||
|
||
## Mobile-UI (web/) & Alarme
|
||
- Aufbau: **Tab-Navigation ganz oben** (sticky: Dashboard/**SIG Live**/**SIG Anzeige**/Logs/Statistik/News),
|
||
darunter Header.
|
||
- **Design-System (`style.css`, Pass 2026-07-15, KEIN Framework — Tailwind bewusst
|
||
verworfen wegen WireGuard/Offline + kein Node):** Tokens in `:root` — Flächen-Leiter
|
||
`--bg < --surface-2 < --card`, `--border`/`--line`, Text `--dim`/`--bright`
|
||
(+`--text-*`-Aliasse, waren undefiniert = Bug gefixt), Radien `--r-sm/-r/-r-lg`,
|
||
`--shadow(-sm)`, `--mono`. **Font:** UI = System-Sans + `tabular-nums`; Zahlen-Werte
|
||
(Kurs/PnL/Felder/Logs) = `--mono`. Karten mit Elevation-Schatten, Fokus-Ringe auf
|
||
Feldern, Transitions auf Tabs/Buttons. Neutrale Hex-Literale → Tokens (Konsistenz).
|
||
- **Trade-Leiste** (`#trade-bar`, über der Gesamtempfehlung, nur bei offener Position,
|
||
2026-07-15): **Laufzeit-Uhr** (2026-07-30, User-Wunsch „Uhr … wie lange diese schon
|
||
läuft"): `trader.snapshot()` liefert `open_time` = Öffnungszeit als **echte Epoch**
|
||
(Broker-Offset korrigiert, aus `position.time`); Frontend zeigt sie als Feld
|
||
`#tb-dur` **und** kompakt im Kachel-Titel (`#tb-runtime`, „⏱ 1:23:45"). Der Ticker
|
||
läuft **eigenständig 1×/s** (`_tickTradeDuration`), zählt also flüssig zwischen den
|
||
Snapshots; ab **2 h** bernstein (Time-Stop-Nähe: 120 min in Phase „Init"). ⚠ Zwei
|
||
Fallen beim Bau: (1) `_broker_offset_s()` liest `self.symbol`, die beim **Adoptieren**
|
||
einer Position noch NICHT gesetzt ist → Offset 0 → Zeit lag 3 h in der Zukunft; die
|
||
Funktion nimmt jetzt `sym` als Parameter (`_broker_offset_s(pos_sym)`). (2) Selbst-
|
||
heilung: liegt `open_time` >60 s in der Zukunft, wird sie neu berechnet; beim Close
|
||
auf 0 zurückgesetzt (kein stale Wert für den Folge-Trade). Berechnung nur 1× je
|
||
Position (nicht je 1-s-Refresh). Weiter in der Zeile: Richtung (▲LONG/▼SHORT) · Lots · Einsatz · **3 Eingabefelder
|
||
`.tb-field` (Label über Feld, rot=`.stop`/grün=`.gain`): SL · TP · Gewinn-Close
|
||
(`#srmin-input`)** (Notfall-Close-Feld **2026-07-17 entfernt** — Notfall-Stop ganz aus).
|
||
SL/TP: Enter/Verlassen →
|
||
`POST /api/sltp` → setzt am Broker **und schaltet Trailing ab** (`trail.deactivate`);
|
||
Vorbefüllung aus `position.sl/tp`, Broker-Ablehnung → Toast. Gewinn-Close
|
||
(2026-07-15 aus der Position-Kachel hierher verschoben, User-Vorgabe — gleiches Design)
|
||
behält ID/Handler (`/api/srclose_min`). **Auch der
|
||
Auto-Close-Schalter** (`#srclose-btn`, jetzt `.tb-btn`-Box, AN/AUS grün/grau) sitzt in
|
||
der Zeile. Titel „aktueller Trade läuft"; Richtung/Lots/Einsatz = Anzeige-Boxen
|
||
(`.tb-val`), Rest editierbar — alle im selben `.tb-field`-Look. Position-Kachel hält
|
||
nur noch `cur-near`-Warnung + `pos-srhint`. (`.emg*`/`.sr-toggle`-CSS entfernt.)
|
||
- ⚠⚠ **CHARTS-TAB KOMPLETT ENTFERNT (User-Vorgabe 2026-08-05, v=142).** Weg sind:
|
||
Tab-Button, `#view-charts`, der gesamte `app.js`-Chart-Block (Kartenaufbau,
|
||
`renderChart`, `loadCharts`, 20-s-Refresh, Resize-Handler), die Chart-CSS-Regeln,
|
||
die **vendorte Bibliothek** `web/lightweight-charts.standalone.production.js`
|
||
(164 KB) samt `<script>`-Tag — und die Backend-Kette dahinter: **`/api/bars`**
|
||
und **`engine.get_bars`** (60 Zeilen). Beide existierten ausschliesslich für
|
||
dieses Tab (geprüft: kein anderer Aufrufer).
|
||
⚠ **Nicht betroffen** — sie sahen nur ähnlich aus: die **Chartmuster**-Karte
|
||
(`#card-patterns`, Verdict-Gewicht 0,25, jetzt im Tab „SIG Live"), der
|
||
**MQL5-Indikator** samt `sr_levels.csv`-Export (eigener Pfad über
|
||
`_write_levels_file`, unabhängig von `get_bars`) und alle Analyse-Module
|
||
(`structure.py`, `patterns.py`, `cone.py`) — die speisen den Snapshot, nicht das
|
||
Chart. Der MT5-Chart bleibt also vollständig bedient.
|
||
Verifiziert am laufenden Server: `/api/bars` → **404**, Bibliothek → **404**,
|
||
`data-view="charts"` und `id="view-charts"` nicht mehr im ausgelieferten HTML,
|
||
6 Tabs zu 6 Views paarig, keine verwaisten JS-Referenzen, Klammern-Balance ok.
|
||
Zurückholen: alles liegt in der Git-Historie (Commit davor).
|
||
|
||
- **Gesamtempfehlung** (`#card-verdict`, ganz oben): grafische Aggregation aller
|
||
Module — Konfidenz-Ring (conic-gradient = `conf_pct`), Bias-Balken mit Nadel
|
||
(SHORT↔LONG) und Modul-Chips (Welle/M30/H1/KI/Elliott/**Squeeze**, je grün/rot/grau; **TU
|
||
entfernt**). ⚠ **Bias-Fix 2026-07-15:** stimmberechtigt nur Module MIT Aussage —
|
||
Squeeze (nur `active`), Elliott (nur mit Ziel), KI (nur mit Bias) haben sonst
|
||
**Gewicht 0** (vorher dämpfte das fast immer neutrale Squeeze-w=2,0 die Nadel
|
||
permanent ~×0,8); `agree/total` zählt nur noch die ANDEREN stimmberechtigten
|
||
Module (Welle zählte sich selbst mit).
|
||
⚠ **Bias-Fix ZWEITER TEIL 2026-07-30 (Review „Gesamtempfehlung komplett prüfen"):**
|
||
Die Regel „ohne Aussage = Gewicht 0" galt bis dahin für Squeeze/Elliott/KI, **NICHT
|
||
für die Welle selbst** — sie stand mit w=3,0 permanent im Nenner, auch bei WARTEN.
|
||
Das wog schwer: **~91 % der letzten 2000 Empfehlungen sind WARTEN** (Range-Regime),
|
||
die Nadel war also fast immer künstlich zur Mitte gezogen (realer Fall: bias
|
||
**+0,312 statt +0,625**, Faktor ~2). Jetzt `weight=0` bei WARTEN. **Zweiter Fix:**
|
||
`agree` nutzte als Referenz immer die Wellen-Richtung → bei WARTEN stand dort
|
||
zwangsläufig „0/N", obwohl sich die anderen Module einig waren (real „0/4" bei
|
||
2 einigen Modulen). Jetzt Referenz = Wellen-Richtung, ersatzweise die **Bias-
|
||
Richtung** (real: „2/3"). Beides REINE ANZEIGE — Order-Logik unberührt. Mit 6
|
||
synthetischen Szenarien verifiziert (alle einig · Rest dagegen · alles neutral ·
|
||
WARTEN+alle SHORT · Welle+Squeeze).
|
||
⚠ **Bias-Fix DRITTER TEIL 2026-07-31 (Anlass: User-Frage „H1 aus der Gesamt-
|
||
empfehlung entfernen, da wir jetzt mit M30 arbeiten?"):** Antwort **NEIN** — die
|
||
Prämisse vermischt zwei Dinge (auf M30 umgestellt wurde die **S/R-Level-Quelle**,
|
||
nicht die Zeitebenen-Logik; H1 war nie Basis-TF, `tf_max=M30`). Und die vermutete
|
||
**Doppelzählung ist gemessen schwach** (`verdict_votes`, n=7.074): bei gerichteter
|
||
Welle stimmt **M30 nur zu 14,9 %** mit ihr überein, H1 zu 47 %, M30 und H1
|
||
untereinander nur zu **33,8 %** — keine redundanten Stimmen (Reversals heben den
|
||
M30-Filter bewusst auf, und M30 ist meist gar nicht gerichtet). H1 fließt zwar auch
|
||
als Konfluenz-Bonus in die Konfidenz — aber in eine ANDERE Kennzahl (Konfidenz-Ring
|
||
vs. Bias-Nadel), nicht zweimal in dieselbe.
|
||
**DER ECHTE DEFEKT lag woanders und ist behoben:** `add("M30", …)`/`add("H1", …)`
|
||
hatten **Gewicht 1,5 UNBEDINGT** — auch bei Stimme 0. Derselbe Fehler wie beim
|
||
Wellen-Modul (Teil 2), hier übersehen. Eine 0-Stimme heißt „EMA-Abstand im Totband"
|
||
= **keine Aussage**, nicht „neutral". Gemessen: **M30 ist in 57,9 % der Fälle ohne
|
||
Aussage** (H1 nur 1,8 %) → Ø-Bias-Betrag **0,371 → 0,441**, Median-Verstärkung
|
||
**1,30×**, in **33,3 %** der Zeilen deutlich stärkere Nadel. Jetzt
|
||
`1.5 if vote != 0 else 0.0`; `others` filtert bereits auf `weight>0`, die
|
||
„x/y einig"-Zählung zieht mit. Live verifiziert: M30 „flach" → Gewicht 0,00,
|
||
bias −1,5/4,5 = **−0,333** statt −1,5/6,0 = −0,250. REINE ANZEIGE.
|
||
⚠ **MODUL-AUDIT 2026-07-31 (User: „überprüfe alle Module auf Inkonsistenzen"):**
|
||
systematisch alle Verdict-Module gegen die Regel „keine Aussage → Gewicht 0"
|
||
geprüft, dazu Config-, Frontend- und Level-Quellen. **5 Befunde, alle behoben:**
|
||
**(1) KI-Copilot — der größte Rest des Musters.** Ein explizites „NEUTRAL" zählte
|
||
als echte Stimme mit Gewicht 1,0. Gemessen (`verdict_votes`, n=7.084): das ist
|
||
**in 93,1 % der Fälle** der Zustand (Elliott: 1,3 %) — also der Normalzustand des
|
||
Copiloten, kein abgewogenes Urteil. Damit hatte ausgerechnet das Modul mit der
|
||
schwächsten Beleglage (`analyze_verdict_calibration.py`: nicht robust prädiktiv)
|
||
den GRÖSSTEN dämpfenden Einfluss. Jetzt `1.0 if av != 0 else 0.0`.
|
||
**(2) Elliott** analog: Gewicht nur bei gerichtetem Ziel (1,3 % der Zeilen).
|
||
**Kumulierte Wirkung aller Gewichts-Fixes des Tages: Ø|bias| 0,370 → 0,441 →
|
||
**0,569** (= 1,54×), betrifft 79,5 % der Zeilen.** Live verifiziert: KI „NEUTRAL"
|
||
→ Gewicht 0,00, bias 2,5/4,5 = **0,556** statt 2,5/5,5 = 0,455.
|
||
**(3) Stale `[zones]` speisten die Wellen-Konfidenz — entfernt.** `_sr_levels` zog
|
||
beide Kanten jeder `[zones]`-Zone als S/R-Linien heran: **16 Kanten aus einem ~10 $
|
||
TIEFEREN Regime** (72,90–77,00 bei Kurs 85,3). Aus dem CHART waren sie am 14.07.
|
||
schon entfernt worden, WEIL sie stale sind — in die Konfidenz liefen sie weiter.
|
||
Realer Audit-Fall: `market.sr` hatte GAR KEINE Widerstände (M15-Cluster sind in
|
||
frischen Trends oft leer) → der „nächste Widerstand" kam aus der `fvg`-Zone bei
|
||
**88,00** (2,66 $ weg), der echte lag bei **85,315** (0,03 $ weg). Der Abzug „dicht
|
||
unter Widerstand" (−12) greift nur innerhalb 0,5×ATR und feuerte deshalb **nie**.
|
||
Entfernen ist keine Strategieänderung, sondern das Streichen von Fremdregime-Daten;
|
||
`parse_zones` bleibt in `config.py`, die ini-Sektion bleibt (reaktivierbar).
|
||
**(4) Tote Config entfernt** (Backup `oil_widget_config.ini.bak-2026-07-31`):
|
||
`[trading] trail_timeframe = M1` (nirgends gelesen, Name suggeriert fälschlich, er
|
||
steuere die Trailing-TF) und die komplette **`[setups]`-Sektion** (11 Schlüssel,
|
||
vollständig tot).
|
||
**(5) `raise StopIteration`** als Sprung innerhalb eines breiten `except Exception`
|
||
(Trade-Marker-Export) durch ein `if` ersetzt — funktionierte, wäre aber fragil,
|
||
sobald dort jemand Logging ergänzt (Phantom-Fehler im ~5-s-Takt).
|
||
✅ **Sauber:** Frontend↔Backend (0 verwaiste Element-IDs), alle übrigen
|
||
Verdict-Gewichte, alle anderen Config-Schlüssel.
|
||
⚠ **KONSENS-ZEILE korrigiert (2026-07-31, User-Fund „4/4 Module — dabei haben wir
|
||
doch 9"):** In `vd-consensus` steckten ZWEI Fehler.
|
||
**(a) Falscher Bezug:** der Text lautete `… Module für ${sig}` mit der HEADLINE als
|
||
Bezug. Seit dem `ref`-Fix vom 30.07. zählt `agree` bei WARTEN aber die Übereinstimmung
|
||
mit der **Bias-Richtung** — deshalb stand real dort „stark LONG · 4/4 Module für
|
||
**WARTEN**". Die Richtung kommt jetzt als **`verdict.ref_dir`** vom Backend, statt im
|
||
Frontend aus `bias` nachgebaut zu werden (dort galt ein ±0,05-Totband, im Backend
|
||
`bias > 0` — die Nachbildung wäre am Rand auseinandergelaufen; dieselbe Sorte
|
||
Divergenz wie die fünf Deployment-Drift-Fälle desselben Tages).
|
||
**(b) Anderer Nenner als die sichtbaren Chips:** `total` zählt nur Module MIT Aussage
|
||
(Gewicht > 0, ohne die Welle). Nach den Gewichts-Fixes des Tages schweigen deutlich
|
||
mehr Module → „4/4" bei 9 sichtbaren Chips. Neu ist **`verdict.silent`** (Module mit
|
||
Gewicht 0) dabei, sodass die Summe aufgeht. Live: „**3 von 5 stimmberechtigten für
|
||
LONG (4 ohne Aussage)**" — 5 + 4 = 9 ✅. Bei gar keiner Aussage: „kein Modul mit
|
||
klarer Aussage". v=125.
|
||
⚠ **„WARUM WARTEN?" jetzt an der Headline (2026-07-31, v=126, User-Fund „WARTEN,
|
||
aber Konsens stark LONG"):** Der scheinbare Widerspruch entstand, weil die Welle in
|
||
aller Regel eine RICHTUNG hat und nur an einem Gate hängt — der Grund stand aber
|
||
ausschliesslich als Textzeile in der Meldungen-Karte, also weit weg von der Stelle,
|
||
an der die Frage aufkommt. `wave.breakout {pending, dir, level, need}` wurde berechnet
|
||
und gespeichert, vom Frontend jedoch **nirgends gerendert**. Jetzt hängt es direkt an
|
||
der Headline: „◌ WARTEN · M15 · **LONG, noch 0.02 bis zur Bestätigung**".
|
||
⚠ **Erste Auswertung der neuen `block_reason`-Telemetrie (3 h):** `breakout_pending`
|
||
**63 %** · `entry_room` 20 % · `min_conf` 18 % — und **kein einziges Mal** Totband
|
||
oder HTF-Gegen-Trend. Das beantwortet die offene Frage aus dem TF-Churn-Fix: die
|
||
93 % WARTEN kommen NICHT daher, dass die Welle richtungslos wäre, sondern von den
|
||
Gates — allen voran der Breakout-Bestätigung (die bis zum Fix desselben Tages
|
||
gar nicht fertig werden konnte).
|
||
⚠ **Offen (dokumentiert, nicht geändert):**
|
||
(0) **Wellen-Konfidenz aus `_draw_levels` speisen** statt aus dem Misch-Set — würde
|
||
den −12-Abzug tatsächlich auslösen, also Konfidenz senken und das 55%-Gate
|
||
verschieben. **Strategieänderung → messpflichtig.**
|
||
(a) **Drei divergierende Level-Quellen** seit der
|
||
M30-Umstellung: `_draw_levels` (M30 → Chart/S/R-Close), `pb_levels` (M5 → Entry-
|
||
Raum-Gate), `_sr_levels` (Misch-Set → Wellen-Konfidenz); real wichen die Supports
|
||
um 0,65 $ ab. Bewusst so (jedes Gate ist auf seine Quelle kalibriert), aber eine
|
||
Stolperfalle. (b) `tu` wird noch als Parameter durchgereicht, seit 2026-07-06 ungenutzt.
|
||
⚠⚠ **ERSTE AUSWERTUNG DER `verdict_votes` (2026-08-05, `analyze_verdict_modules.py`,
|
||
13.568 Zeilen 24.07.–05.08.) — DIE GEWICHTUNG IST IN DER PRAXIS INVERTIERT.**
|
||
Nominal-Gewicht sagt fast nichts darüber, wie stark ein Modul die Nadel bewegt;
|
||
entscheidend ist, **wie oft es überhaupt mitredet**. Gemessener Anteil am
|
||
Gesamtgewicht, gemittelt über alle Zeilen:
|
||
| Modul | Nominal | stumm | **realer Einfluss** |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **H1** | 1,5 | **2 %** | **38,5 %** |
|
||
| **Elliott** | 1,0 | **1 %** | **26,0 %** |
|
||
| M30 | 1,5 | 62 % | 12,2 % |
|
||
| Squeeze | 2,0 | 81 % | 7,0 % |
|
||
| Liq-Trend | 0,5 | 45 % | 6,1 % |
|
||
| Orderbuch | 0,5 | 62 % | 4,1 % |
|
||
| **Welle** | **3,0** | **91 %** | **3,8 %** |
|
||
| Muster | 0,25 | 77 % | 1,8 % |
|
||
| KI-Copilot | 1,0 | 97 % | 0,5 % |
|
||
⚠⚠ **DIESE TABELLE ALLEIN FÜHRT IN DIE IRRE — Korrektur am selben Tag.** Der
|
||
Anteil „über alle Zeilen" mischt zwei Dinge: die Gewichtung UND die Häufigkeit.
|
||
Entscheidend für die Frage „ist die Gewichtung kaputt?" ist der Anteil **wenn das
|
||
Modul spricht**:
|
||
| Modul | alle Zeilen | **wenn es spricht** |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **Welle** | 3,8 % | **44,4 %** ← höchster Wert im Feld |
|
||
| H1 | 38,5 % | 39,3 % |
|
||
| Squeeze | 7,0 % | **37,3 %** |
|
||
| M30 | 12,1 % | 31,9 % |
|
||
| **Elliott** | 26,0 % | **26,2 %** |
|
||
| KI-Copilot | 0,5 % | 16,2 % |
|
||
| Liq-Trend / Orderbuch / Muster | 6,2 / 4,1 / 1,8 % | 11,1 / 10,8 / 8,1 % |
|
||
✅ **Die Gewichtung ist NICHT invertiert.** Wenn die Welle spricht, dominiert sie
|
||
mit 44,4 % — genau wie entworfen; ihre 3,8 % im Alltag sind schlicht die 91 %
|
||
gewollte Stille der Gates. Dasselbe beim Squeeze (37,3 % wenn aktiv).
|
||
⚠ **Was BLEIBT, ist ein anderer Befund:** H1 und Elliott haben in beiden Spalten
|
||
fast denselben Wert (38,5/39,3 bzw. 26,0/26,2 %), weil sie **praktisch nie
|
||
schweigen**. Sie bilden einen **permanenten Hintergrund von ~65 %**, gegen den die
|
||
episodischen Module anschieben müssen. Der Ruhezustand der Nadel ist damit
|
||
faktisch „was H1 und Elliott sagen" — und Elliott ist über 1.163 Episoden flach.
|
||
⚠⚠ **DOKUMENTATIONS-FEHLER KORRIGIERT:** hier stand, Elliott habe „Gewicht nur bei
|
||
gerichtetem Ziel (1,3 % der Zeilen)". Die Daten sagen das Gegenteil —
|
||
**`elliott_w > 0` in 13.558 von 13.568 Zeilen (99,9 %)**. Der Fix vom 31.07.
|
||
(„keine Aussage → Gewicht 0") greift bei Elliott praktisch nie, weil praktisch
|
||
immer ein Ziel existiert. Elliott ist damit die **zweitlauteste Stimme im
|
||
gesamten Verdict**.
|
||
⚠ **Prädiktivität — Sichtung, KEIN Urteil** (Forward-Return 60 min, gegen die
|
||
Drift-Null, Minutentakt zu **Episoden** zusammengefasst, sonst zählt man dieselbe
|
||
Marktlage hundertfach): Elliott **−0,031/−0,020 bei 49 % Treffern über 1.163
|
||
Episoden** — die mit Abstand größte Stichprobe, und sie ist flach. Welle und M30
|
||
kippen zwischen den Hälften; KI-Copilot und Squeeze sind beidseitig positiv, aber
|
||
mit 53 bzw. 100 Episoden dünn. H1 hat nur **19** Episoden (es wechselt selten) —
|
||
prädiktiv nicht beurteilbar, sein Einfluss-Anteil ist aber reine Arithmetik und
|
||
damit belastbar.
|
||
⚠ **Grenzen:** 12 Tage = EIN Regime; die Reminder-Schwelle steht bewusst bei
|
||
25.000 Verdicts. **Die Einfluss-Tabelle ist der robuste Teil** (Auszählung über
|
||
13.568 Zeilen), die Return-Spalten sind der verrauschte.
|
||
✅ **Nichts geändert** — die Bias-Nadel ist **reine Anzeige**; die Order steuert
|
||
die Welle über die Headline, nicht der Konsens. Eine Umgewichtung wäre eine
|
||
Anzeige-Änderung mit Wirkung auf die MANUELLE Entscheidung und damit
|
||
messpflichtig, sobald genug Verdicts vorliegen.
|
||
Formel/Details: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
Headline = **validierte Welle** (steuert Order) + **Zeitebene** (`verdict.tf`,
|
||
z. B. „▲ LONG · M5" — TF, für die die Empfehlung gilt); Rest = nur Konsens-Anzeige.
|
||
Backend `engine._verdict` → `verdict` im Snapshot; Render `renderVerdict`
|
||
(`app.js`). Details: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
**⚠ Konfidenz ist NICHT kalibriert (gemessen `analyze_verdict_calibration.py`,
|
||
2026-07-24, „Gesamtempfehlung verbessern"-Paket):** conf_pct gegen Forward-Return
|
||
(2 h, ×ATR, 1604 gesampelte Signale aus `recommendations`, 2 Hälften) — H1 (Mai–Jun)
|
||
perfekt monoton (conf 85–100: WR 68 %/ØR +1,13; <55 klar negativ), **H2 (Jun–Jul)
|
||
komplett INVERTIERT** (conf 85–100: WR 40 %/ØR −0,90; mittlere Bins besser). Hohe
|
||
Konf = starker Trend + Konfluenz — im Chop-/Hochvola-Regime sind genau das die
|
||
Überdehnungen vor der Wende. **Konsequenzen:** conf-Anzeige NICHT als P(Erfolg)
|
||
aufwerten; **Konfidenz-Sizing-Idee VERWORFEN** (hätte in H2 die schlechtesten
|
||
Signale am größten gesized); Ring bleibt, was er ist (Score-Aggregat). Copilot-Bias
|
||
in derselben Messung nicht robust prädiktiv (n klein bzw. ØR ~0) — für die
|
||
datenbasierte Entscheidung (behalten/Gewicht/raus wie TU) loggt jetzt
|
||
**`verdict_votes`** (neue DB-Tabelle, `history.log_verdict_votes`, 1×/60 s aus
|
||
`_run_analysis`: headline/conf/bias/tf + Modul-Votes Welle/M30/H1/KI(+w)/
|
||
Elliott(+w)/Squeeze + news_score) — Auswertung nach ein paar Wochen analog
|
||
`analyze_verdict_calibration.py`.
|
||
**Live-Kosten-Chip (2026-07-24):** Snapshot `cost_ratio` = (ask−bid)/ATR_M5
|
||
(`pb_feats.atr`, Floor 0,06) → in der `vd-consensus`-Zeile „Kosten 0,14×ATR ✅
|
||
günstig / · normal / ⚠ teuer" (Schwellen 0,20/0,32 aus `backtest_realcosts.py`:
|
||
Ø 0,265, Nacht 0,32–0,50 = Falle, 15–17 Uhr ~0,13). Reine Info — die ehrliche
|
||
Alternative zum abgeschalteten Dead-Hours-Gate.
|
||
**Ausrichtungs-Split im Order-Dialog (2026-07-24, Verhaltens-Hebel/B0):** Der
|
||
„trotzdem eröffnen?"-Dialog zeigt jetzt die EIGENEN Zahlen aus der DB
|
||
(`history.alignment_stats(40)` → Snapshot `alignment`, Engine-Cache ~120 s):
|
||
„📊 Deine Trades OHNE Signal: 42 % Trefferquote · −423 € (n36) / Mit Signal: …"
|
||
(Gruppen <5 Trades werden ausgeblendet). Real bei Einbau: 36 der letzten 40
|
||
Trades liefen OHNE Signal-Deckung mit −423 € — exakt die dokumentierte
|
||
Kern-Leckage, jetzt im Moment der Entscheidung sichtbar.
|
||
**News-Konflikt-Chip (2026-07-24, Auslöser 23.07.: zwei Shorts gegen einen
|
||
+0,98-Sentiment-Burst):** Snapshot `news_sentiment` (Score −1..+1 aus
|
||
`news.sentiment`); Frontend `#news-conflict` (Meldungen-Karte, bernstein) warnt
|
||
bei |Score|≥0,5 gegen offene Position bzw. aktives Signal („📰 News-Flow stark
|
||
bullisch (+0,98) — steht gegen deine SHORT-Position"). Reiner Kontext —
|
||
Prädiktivität unbelegt (Kalibrier-Messung: H2 nur n=4/6); dafür wird
|
||
`recommendations.news_score` seit 2026-07-24 wieder BEFÜLLT (war auf None
|
||
degradiert) → in ein paar Monaten messbar.
|
||
- ⚠⚠ **ZWEI NEUE TABS: „SIG Live" und „SIG Anzeige" (User-Vorgabe 2026-08-05,
|
||
v=141).** Sortiert wird nach **WIRKUNG, nicht nach Thema** — und die Zuordnung ist
|
||
**am Code prüfbar**, nicht Geschmackssache: `engine._verdict` ruft
|
||
`add(name, vote, gewicht, …)`; wer ein Gewicht > 0 bekommt, verschiebt die
|
||
Bias-Nadel und gehört nach „SIG Live".
|
||
| Tab | Karten | Begründung |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **SIG Live** | KI-Copilot · Chartmuster | Verdict-Gewicht **1,0** bzw. **0,25** (`_PAT_W`) |
|
||
| **SIG Anzeige** | Marktstruktur · Kerzen-Anatomie | gemessen **ohne** Einfluss, als Signal verworfen |
|
||
⚠ **„Gewicht" heißt NICHT „belegt".** Der KI-Copilot hat Stimmrecht, ist aber
|
||
gemessen nicht robust prädiktiv — genau deshalb ist die Trennung nach Wirkung
|
||
sinnvoll: sie zeigt, was die Empfehlung TATSÄCHLICH bewegt, unabhängig davon, wie
|
||
gut es belegt ist. Chartmuster steht aus demselben Grund in „Live", obwohl die
|
||
Klasse als Signal verworfen wurde — seit dem 2026-08-01 hat sie 5 % Stimmanteil.
|
||
⚠ **Auf dem Dashboard BLEIBEN** Trade-Leiste, Gesamtempfehlung, Meldungen und
|
||
Statistik (live). Die „Meldungen"-Karte enthält zwar einflussreiche Teile
|
||
(Squeeze-Stimme, S/R-Close-Hinweis, Flip-Close), ist aber der **Live-Meldungsstrom
|
||
zum laufenden Trade** — sie gehört an die Stelle, an der gehandelt wird, nicht in
|
||
einen Modul-Tab. Wer das anders will, verschiebt `#card-pos`.
|
||
Umgesetzt als reiner Markup-Umzug (`showView` bildet `data-view="siglive"` auf
|
||
`#view-siglive` ab, keine JS-Änderung nötig); CSS-Regel `#view-siglive > .card`
|
||
analog zum Statistik-Tab, weil beide außerhalb des `<main>`-Grids liegen.
|
||
Verifiziert am ausgelieferten HTML: 7 Tabs, 7 Views, keine doppelten IDs, keine
|
||
verwaisten JS-Referenzen.
|
||
- **Karten** (Dashboard, von oben): Gesamtempfehlung · **Meldungen** · Marktstruktur ·
|
||
KI-Copilot (jetzt im Tab „SIG Live") ·
|
||
**Statistik (live) ganz unten**.
|
||
⚠ **Drei Karten am 2026-08-05 in den Statistik-Tab verschoben (User-Vorgabe,
|
||
v=138): „Manuelle Trades" (`#card-manual`), „Letzte Trades" (`#card-trades`) und
|
||
„Kurslücken" (`#card-gaps`)** — sie sind Rückschau, das Dashboard soll das
|
||
Handlungsrelevante zeigen. **Reiner Umzug im Markup**, keine Logik berührt: die
|
||
drei werden weiterhin von `render()` aus dem Snapshot gefüttert und hängen NICHT
|
||
an `loadStats()`; ein ausgeblendeter View ist nur `display:none`, die Elemente
|
||
bleiben im DOM (sonst wären ihre IDs beim Rendern weg — genau die Null-Falle aus
|
||
der Cache-Regel). ⚠ Dazu nötig: **`#view-stats > .card{margin:11px 10px}`** in
|
||
`style.css` — das Dashboard ist ein `<main>`-GRID mit eigenem Padding, `#view-stats`
|
||
eine schlichte `<section>`; ohne die Regel klebten die Karten randlos aneinander
|
||
und `.card.wide{grid-column:1/-1}` liefe ins Leere. Verifiziert am ausgelieferten
|
||
HTML (alle drei nach `id="view-stats"`, `#card-stats-live` bleibt im Dashboard),
|
||
keine doppelten IDs, Tag-Balance geprüft.
|
||
(Tagesziele-Kachel **entfernt** 2026-07-13. **Welle-Karte komplett entfernt
|
||
2026-07-15** — TF-Ampel wanderte in die Gesamtempfehlung, die Wellen-Meldungen
|
||
[Squeeze/Überdehnung/Setup/Lauf/Gründe] in die **„Meldungen"-Karte** (`#card-pos`,
|
||
ex-„Position"); das Wave-Signal ist eh die Verdict-Headline. **Trailing-Karte
|
||
ausgeblendet 2026-07-22** — `#card-trail.hidden` per CSS, User-Vorgabe; Backend/
|
||
Trailing-Logik + Snapshot-Felder `trail.*` unverändert aktiv, nur die Anzeige raus,
|
||
wieder einblendbar durch Entfernen der `hidden`-Klasse in `index.html`.)
|
||
- **Auto-Squeeze-Monitor (B4)** (`#sqm-box`, oben im **Statistik-Tab**, 2026-07-20):
|
||
zwei Blöcke — **Entry-Edge · Mechanik** (`engine.squeeze_monitor` rechnet die Squeeze-
|
||
Regel mit Live-Params auf ~30 Tagen M5 NEU, Backtest-Exit → **isoliert den Einstieg**,
|
||
ØR/PF gegen Erwartung **+0,14…+0,23 · PF>1**) und **Live-Trades · echt** (SQUEEZE_*-
|
||
Trades aus der DB, Gesamtsystem inkl. realer Exits: n/WR/Ø-Gew/-Verl/Verhältnis/ΣEUR/
|
||
Tag-Nacht; ØR-Näherung via SL-Distanz). Verdict-Badge (trägt/dünn/**driftet→B5**) aus
|
||
der Mechanik. **Kernaussage der Ansicht:** klaffen Mechanik (Edge lebt) und Live
|
||
(echtes Geld) auseinander → es liegt am **Exit/Verhalten, nicht am Signal** (real
|
||
2026-07-20: Mechanik ØR **+0,414**/PF 1,64, Live ØR −0,07/−2,41 € — der alte Notfall-
|
||
Stop + Nacht-Trades fraßen den Edge, jetzt behoben → sollte konvergieren). Endpoint
|
||
`/api/squeeze_monitor` (Cache 60 s), lädt beim Öffnen des Statistik-Tabs (`loadStats`).
|
||
- **Statistik-live-Kachel** (`#card-stats-live`): kompakt Woche + Gesamt —
|
||
Trades, WR, PF, Ø-Gewinn/-Verlust, **Verhältnis** (Øgew/Øverl, <1 = Verlust-
|
||
Schiefe), PnL. Quelle `engine._compact_stats` → `snapshot.stats_compact`. Zum
|
||
objektiven Verfolgen der Stichprobe (statt Bauchgefühl pro Einzeltrade).
|
||
**TradersUnion- und Elliott/FVG-
|
||
Einzelkacheln ausgeblendet.** Elliott/FVG fließt weiter in die Gesamtempfehlung
|
||
(`_verdict`); **TU ist ganz raus aus Empfehlung, Verdict UND KI-Copilot-Kontext**
|
||
(`agent._tool_market` ohne `tradersunion`/`tu_consensus` — war die letzte Hintertür,
|
||
da der Copilot eine Verdict-Stimme ist; nur noch Snapshot-Anzeige).
|
||
- **TF-Wende-Ampel** (`#wave-turns`, jetzt IN der Gesamtempfehlung): Chips
|
||
**M1/M5/M15/M30/H1** (H1 neu 2026-07-15 — im `turn_data`-Fetch, aber NICHT im
|
||
Bounce-Scan, der bleibt M1–M30), je grün(auf)/rot(ab) nach **EMA12/50-Stand**;
|
||
**frische Kreuzung (≤3 Bars)** blinkt + zeigt ⟳ + Richtungspfeil + Bars-seit-Wende.
|
||
Quelle: `wave.tf_turns`
|
||
(Backend `WaveRecommender._turn_state` mit **Totband** `_TREND_DEADBAND×ATR` →
|
||
kein Geblinke bei seitwärts laufenden EMAs). 4-TF-Fetch ist **gedrosselt (~15 s)**
|
||
via `_turn_due` (spart Lock-Zeit; letzter Stand in `_last_tf_turns` gehalten).
|
||
REINE Anzeige — ändert die Empfehlung NICHT.
|
||
- **Marktstruktur-Kachel** (`#card-structure`, 2026-07-20, User-Idee „Pro-Chart-
|
||
Setup-Erkennung"): zeigt die Price-Action-Struktur auf **M30** — Swing-Folge
|
||
**HH/HL/LH/LL** (Chips grün=bullisch/rot=bärisch), letzter **BOS** (Break of
|
||
Structure, Richtung + gebrochenes Level + Bars her) und den **Regressionskanal**
|
||
(Richtung + Position des Kurses im Kanal 0–100 % als Balken+Punkt). Quelle
|
||
`core/structure.py` (`MarketStructure`, Pivots k=3, Kanal = LS-Regression über 60
|
||
Bars ± max. Abweichung, ~30 s gedrosselt im Trend-Loop unter `mt5_lock`), Snapshot
|
||
`structure`. **REINE ANZEIGE — kein Trade-Trigger, kein Verdict-Gewicht, KEINE
|
||
Prognose/Pfeil.** **Signalvariante DIREKT gemessen & VERWORFEN (`backtest_structure.py`,
|
||
2026-07-20, 60k M30-Bars/5 J, 2 Halbjahre, dieselbe structure.py-Logik kausal):**
|
||
ALLE Varianten in BEIDEN Hälften negativ — (A) Kanal-Pullback „Kauf am unteren
|
||
Kanaldrittel/Demand-Zone" = der orange Pfeil: ØR −0,05…−0,11, PF<1, WR 40–43 %
|
||
(der Kanalrand HÄLT nicht zuverlässig — antizyklisch am Extrem = Münzwurf, P(break)-
|
||
Klasse); (A2) +Swing-Filter (HH/HL) macht es nicht besser (−0,06/−0,07); (B) BOS-
|
||
Continuation = breakeven-negativ (−0,011/−0,005, Momentum-Klasse). Damit ist auch
|
||
die Struktur-Idee empirisch durch — die Kachel bleibt Ist-Zustand-Anzeige (wie
|
||
TF-Ampel/Squeeze), steuert nichts.
|
||
- **NACHTEST über ALLE Zeitebenen = ERNEUT VERWORFEN (`backtest_structure_tf.py`,
|
||
2026-08-03, User-Beobachtung im M5-Chart: „der Kurs folgt dem Kanal und bricht die
|
||
untere Linie nicht — können wir das nutzen?"):** Die alte Messung lief NUR auf M30,
|
||
M5 war streng genommen ungetestet. Jetzt mit dem **kanonischen Live-Exit**
|
||
(`exit_model.LIVE`: Trail 1,0 + Time-Stop + TP — die alte Datei nutzt eine Exit-KOPIE
|
||
mit Trail 1,5 OHNE Time-Stop) über M5/M15/M30, zwei Lesarten des M5-Kanals und drei
|
||
Regel-Varianten, 80k Bars je Zeitebene, 2 Hälften, Echtkosten:
|
||
| Zeitebene / Kanal | X=0,20 | X=0,30 | +Swing |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **M5, 60 Bars** (=5 h, „was man im Chart sieht") | **−0,201/−0,017** | −0,170/−0,054 | −0,161/−0,082 |
|
||
| M5, 360 Bars (=30 h, zeitgleich zu M30) | −0,206/−0,017 | −0,179/−0,054 | −0,159/−0,082 |
|
||
| M15, 120 Bars | −0,032/−0,003 | −0,068/−0,034 | −0,043/−0,033 |
|
||
| M30, 60 Bars (die ALTE Messung) | −0,103/−0,019 | −0,094/−0,013 | −0,090/−0,024 |
|
||
**24 Zellen, ALLE negativ**, PF 0,66–0,99. Drei Befunde:
|
||
(a) **Trefferquote 37–43 %** über 1.200–2.400 Berührungen je Hälfte — der Kanalrand
|
||
hält in WENIGER als der Hälfte der Fälle. Die im Chart sichtbaren „Halter" sind
|
||
Selektion: die Durchbrüche sehen hinterher nicht mehr nach Kanal aus.
|
||
(b) **M5 ist die SCHLECHTESTE Zeitebene** (−0,201 vs. −0,103 auf M30) — feiner
|
||
auflösen erzeugt mehr Berührungen, und jede kostet Spread.
|
||
(c) **Keine Parameterfrage:** 60-Bar- und 360-Bar-Kanal liefern praktisch IDENTISCHE
|
||
Zahlen. Zwei so verschiedene Fenster mit gleichem Ergebnis → es liegt am Mechanismus.
|
||
✅ **Legacy-Recheck-Bonus:** die M30-Zeile **reproduziert** den Befund vom 20.07.
|
||
(−0,103/−0,019 gegen damals −0,05…−0,11) — der alte Schluss war NICHT durch das
|
||
abweichende Exit-Modell verzerrt.
|
||
**Mechanismus:** Der Kanalrand ist eine Regressionslinie durch die letzten N Closes —
|
||
dahinter liegt **nichts**: keine Order, kein Pivot, keine Struktur. Er hält nur,
|
||
solange der Trend ohnehin läuft. Genau darin liegt der Unterschied zu **P(break) auf
|
||
einem echten S/R-Level** (Pivot = Stelle, an der real gehandelt wurde), das
|
||
out-of-sample kalibriert ist (AUC 0,65 bzw. 0,68–0,72). „Linie im Chart" ist nicht
|
||
„Struktur im Markt". **19. verworfener Signal-Eingriff.**
|
||
- **⚠⚠ P(break) LIVE-AUSWERTUNG (`analyze_pbreak_live.py`, 2026-07-31, 2275 ausgewertete
|
||
Vorhersagen seit 23.07.): DAS MODELL HÄLT LIVE NICHT, WAS DER BACKTEST VERSPRACH —
|
||
B5-Fall.** Fällige Messung aus dem Reminder, jetzt erledigt.
|
||
| | Gesamt | M5-Level (bis 29.07.) | M30-Level (ab 30.07.) | entkoppelt |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| n | 2275 | 1850 | 425 | 307 |
|
||
| **AUC** | **0,539** | 0,570 | **0,399** | **0,443** |
|
||
| Treffer Modell | 58,5 % | 58,7 % | 57,6 % | 56,7 % |
|
||
| „immer Abprall" | 59,0 % | 57,7 % | 64,7 % | 59,9 % |
|
||
| Überschuss | −0,5 Pp | +1,0 Pp | −7,1 Pp | −3,3 Pp |
|
||
Backtest-Erwartung war **AUC 0,71**. **Kalibrierung systematisch nach unten verzerrt:**
|
||
Bucket 0–19 % (n=1234, über die Hälfte!) sagt **8 % voraus, real 39,1 %**; Bucket
|
||
65–100 % sagt 74,5 %, real 48,0 % (invertiert). Im Mittel prognostiziert das Modell
|
||
**23 % Durchbruch, real sind es 41 %**, und es sagt nur in **8 % der Fälle „break"**.
|
||
⚠ **DER KERNBEFUND — das Gate gatet nicht:** die **Bruchrate der GESCHLOSSENEN Gruppe
|
||
ist bei JEDER Schwelle 38–40 %**, also identisch zur Basisrate (thr 20 → 39,1 % ·
|
||
thr 35 → 37,8 % · thr 55 → 40,5 %). Es findet live keinerlei Auswahl statt. Bei der
|
||
ini-Schwelle 0,55 werden **91,2 % aller Level-Berührungen geschlossen** → der
|
||
„P(break)-gegatete Close" ist faktisch zum **pauschalen S/R-Close** degeneriert, und
|
||
DER ist 2× gemessen und verworfen (`backtest_srclose.py`: WR verdoppelt, PF/ΣR in
|
||
beiden Hälften schlechter = Gewinner-Kappen). **Das erklärt die kontrafaktische
|
||
Live-Messung vom Vortag** (`analyze_srclose_live.py`: −8 €/Trade, 43 % klar zu früh
|
||
geschlossen, nur 26 % klar richtig) — Symptom und Ursache passen zusammen.
|
||
⚠⚠ **URSACHE GEFUNDEN (2026-07-31, `backtest_pbreak_touches.py` + Rekonstruktion aus
|
||
`candles_m1`): das Modell ist NICHT verfallen — es bekommt live eine ANDERE
|
||
Merkmalsverteilung, als es trainiert wurde.** Beweiskette in drei Schritten:
|
||
(1) **Der Backtest reproduziert die 0,71** (M30-Level, 4 Merkmale, Fit H1 → **AUC
|
||
out-of-sample H2 0,715**) → Modell und Pipeline sind in Ordnung.
|
||
(2) **Die Populations-Hypothese ist widerlegt:** live nach Berührungszahl
|
||
aufgeschlüsselt ist ausgerechnet die 1. Berührung (= die trainierte Situation) mit
|
||
**AUC 0,445 die SCHLECHTESTE** Gruppe, die Chop-Fälle (5.+) mit 0,577 die beste.
|
||
Der Versatz „Modell sagt 23–25 %, real 40–42 %" ist in JEDER Teilmenge gleich groß
|
||
(~17 Pp) — Signatur eines Merkmals-Problems, nicht eines Edge-Verfalls.
|
||
(3) **Merkmale aus `candles_m1` rekonstruiert (n=2275) — der Versatz ist messbar:**
|
||
| Merkmal | Live-Mittel | Training-µ | Differenz |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| mom3 | 0,149 | 1,4523 | **−1,303** |
|
||
| mom6 | 0,181 | 1,6565 | **−1,476** |
|
||
Daraus rechnet sich der z-Versatz exakt: mom3 → 1,433×(−1,303)/2,418 = **−0,772**,
|
||
mom6 → **−0,275**, zusammen **−1,05**. Aus der Trainings-Basisrate 39,4 % (z=−0,429)
|
||
wird damit ~19 % — beobachtet werden 23 %. **Erklärt praktisch die gesamte
|
||
Fehlkalibrierung.**
|
||
⚠ **DER MECHANISMUS:** Im Training ist der Touch-Bar `jt` der Moment, in dem der Kurs
|
||
nach einem ECHTEN ANLAUF (Level bei Entry ≥0,3×ATR entfernt fixiert) zum ersten Mal
|
||
ans Level stößt → mom3 ≈ 1,45×ATR = ein Schub. **Live wählt `_draw_levels` das
|
||
nächstgelegene Level JEDE SEKUNDE NEU** (mit Hysterese) — der Kurs steht also oft
|
||
neben einem Level, das gerade erst zum nächstgelegenen WURDE, ohne je darauf
|
||
zugelaufen zu sein → mom3 ≈ 0,15. Gleicher Code, gleiche Formeln, aber **Training =
|
||
Level bei Entry fixiert, Live = Level wandert mit.** Konsequenz: das Modell antwortet
|
||
live konsistent „kein Schub → kein Durchbruch → 23 %", liegt damit IMMER unter der
|
||
Schwelle 0,55 → **das Gate war seit Inbetriebnahme faktisch nie aktiv.**
|
||
**Zwei Reparaturwege (beide ungemessen, erst prüfen):** (a) Ziel-Level beim Öffnen
|
||
der Position FIXIEREN statt laufend neu zu wählen (macht Live = Training), oder
|
||
(b) das Modell auf einer live-spiegelnden Stichprobe NEU trainieren (bei jedem Bar
|
||
im 0,15×ATR-Band um das dynamisch nächste Level sampeln, ohne Anlauf-Bedingung).
|
||
**TOUCH-ZAHL im Backtest (2 Halbjahre, `backtest_pbreak_touches.py`):** hebt die AUC
|
||
nur von **0,715 auf 0,725**, Gewicht +0,176 für die 2.–4. Berührung (User-Vorzeichen
|
||
bestätigt), aber der **R-Ertrag ist nicht robust** (H1 +131, H2 −43). ⚠ Im Trainings-
|
||
Datensatz sind **76 % Erst-Berührungen und es gibt KEINE 5+-Fälle** (live sind 63 %
|
||
fünfte oder später) — das live beobachtete umgekehrte U lässt sich dort nicht einmal
|
||
abbilden. Kleine Verbesserung, nicht der Hebel.
|
||
✅ **Pipeline gegen das Training geprüft, KEIN Bug gefunden:** `dist` ist in beiden
|
||
entry-basiert (`abs(level−entry)/atr`, `backtest_srclose_prob.py:86`), `mom6`/`mom3`
|
||
in beiden am Touch-Bar `jt`, `confirm`/`reject` dieselbe ±0,5×ATR-Definition, Timeout
|
||
zählt in beiden als Abprall. Plausibelste Ursache = **andere Stichproben-Population**:
|
||
live werden 2275 Berührungen geloggt, entkoppelt (max. 1 je Level und Stunde) bleiben
|
||
nur **307** — dieselbe Position pendelt vielfach um dasselbe Level, live dominieren
|
||
also Chop-am-Level-Fälle. ⚠ Das entlastet das Modell NICHT: entkoppelt ist die AUC mit
|
||
0,443 sogar schlechter. ⚠ Der M30-Teil (AUC 0,399) ist mit n=425 über 2 Tage zu klein,
|
||
um die Umstellung als Ursache zu belegen — die Wiedervorlage (≥30 S/R-Closes auf
|
||
M30-Leveln) läuft weiter.
|
||
**TOUCH-ZAHL als fehlendes Merkmal (User-Idee 2026-07-31 „je öfter der Kurs die Linie
|
||
berührt, desto wahrscheinlicher der Durchbruch") — auf den Live-Daten BESTÄTIGT, aber
|
||
mit Umkehr:** Bruchrate nach n-ter Berührung desselben Levels im 30-min-Fenster, in
|
||
BEIDEN Live-Hälften dasselbe Muster — 1. Berührung 38,3/41,7 % · 2. 40,8/45,6 % ·
|
||
3. 43,2/45,1 % · **4. 45,1/47,4 %** (monoton, +6/+4 Pp über Basis) · **5.+ fällt
|
||
zurück auf 37,8/41,8 %** (UNTER Basis, und mit n≈1400 die größte Gruppe). Also ein
|
||
**umgekehrtes U**, kein monotoner Anstieg: 2–4 Berührungen = Level wird mürbe, ab 5 in
|
||
30 min = Range, das Level HÄLT. ⚠ Das Modell sieht davon **nichts** (sagt über alle
|
||
Berührungszahlen konstant ~23 % voraus) → echte orthogonale Information. ⚠ Belastbarkeit
|
||
begrenzt: die beiden „Hälften" liegen nur 4 Tage auseinander (kein Regimewechsel),
|
||
Buckets n=82–139; und `backtest_srbreak.py` fand die Touch-Zahl früher „nicht robust"
|
||
(allerdings ohne Fenster-Definition und ohne die 5+-Umkehr). **Nächster Schritt: als
|
||
5. Merkmal in `backtest_srclose_prob.py` aufnehmen und über die 34.771 Touches / 2
|
||
echten Halbjahre neu fitten** — dort ist messbar, ob die AUC steigt.
|
||
**✅ BEHOBEN am selben Tag (Weg b, User-Entscheidung): MODELL NEU TRAINIERT.**
|
||
`backtest_pbreak_retrain.py` erzeugt eine **live-spiegelnde Stichprobe** — Level
|
||
dynamisch mit Hysterese wie `_draw_levels`, gesampelt an JEDEM Bar im 0,15×ATR-Band
|
||
(KEINE Anlauf-Bedingung), Ausgang/Fenster wie live. Kontrolle: die Merkmalsmittel
|
||
dieser Stichprobe (mom6 0,203 · mom3 0,202) treffen die live rekonstruierten Werte
|
||
(0,181 · 0,149) — sie bildet den Live-Pfad also wirklich ab.
|
||
| | ALT-Modell | NEU-Modell |
|
||
|---|---|---|
|
||
| AUC auf live-spiegelnder Stichprobe (H2, oos) | **0,368** | **0,654** |
|
||
| Ø-Vorhersage vs. real | 19,2 % vs 39,4 % | kalibriert |
|
||
**R-Ertrag (`backtest_pbreak_rvalue.py`, Echtkosten, Baseline = nur Trailing):** NEU
|
||
schlägt ALT in **BEIDEN Hälften bei JEDER Schwelle**; gegen die Baseline gewinnt es
|
||
bei 0,35/0,45/0,55 in beiden (bei 0,60 kippt H1). **Bestwert 0,35** — H1 −149 vs
|
||
Baseline −506 (**+357**), H2 +1308 vs −110 (**+1418**). ⚠ Nebenbefund: das ALTE
|
||
Modell war in H1 **schlechter als gar kein Auto-Close** (−653 vs −506), in H2 besser
|
||
(+576 vs −110) — genau die Regime-Abhängigkeit, die live als −8 €/Trade sichtbar war.
|
||
**Eingebaut:** neue `_PB_MU/_SD/_W` in `engine.py` (final auf allen 80k Bars gefittet,
|
||
n=76.542, Basisrate 37,8 %, nachdem H1→H2 validiert war; alte Werte als Kommentar für
|
||
den Rückweg) + **`sr_close_pbreak=0.35`** (Config-Wächter-Anker mitgezogen).
|
||
Verifiziert: Chart-Linien zeigen jetzt 43 %/36 % statt 8–15 %.
|
||
⚠⚠ **DAS NEUE MODELL INVERTIERT EINE ALTE PROJEKT-REGEL — bewusst so:** das Gewicht
|
||
von mom3 dreht das Vorzeichen (**+1,4330 → −0,5420**). Der alte Befund
|
||
(`backtest_srbreak.py`) lautete „Kurs KRIECHT ans Level → P(break) nur 26 %, mit
|
||
Schwung → laufen lassen (41–43 %)". Das neue Modell sagt das Gegenteil: Anlauf-Schub
|
||
→ 26,5 % (das Level ABSORBIERT den Schub und hält), Schwung weg vom Level → 51 %.
|
||
**Beides gilt in seiner eigenen Population** — die alte Messung betraf den Anlauf zu
|
||
einem FIXIERTEN Level, die neue das Verweilen an einem DYNAMISCH gewählten. Für den
|
||
Live-Pfad gilt die neue Lesart; die alte Faustregel weiter oben im Text bezieht sich
|
||
auf die Anlauf-Situation und ist dort nicht widerlegt.
|
||
⚠ **Weiterhin offen:** auch das neue Modell schließt bei 0,35 noch ~94–97 % der
|
||
Positionen (es wählt vor allem den BESSEREN Moment, ist also kein wirklich selektives
|
||
Gate). Und die **Touch-Zahl bringt im neuen Modell nichts mehr** (AUC 0,652 vs 0,654)
|
||
— die dynamische Level-Wahl erfasst denselben Effekt bereits; die User-Idee hat auf
|
||
den Fehler GEZEIGT, die Ursache lag eine Ebene tiefer. **B4/B5-Pflicht:** Live-AUC in
|
||
~2 Wochen gegen 0,65 halten (Reminder `pbreak_accuracy_v2`, 800 Vorhersagen ab 01.08.).
|
||
- **P(Trendumkehr) = GEMESSEN, NICHT BERECHENBAR (`analyze_reversal.py`, 2026-07-31,
|
||
User-Frage „können wir die Trendumkehr-Wahrscheinlichkeit berechnen?"):** Aufgebaut
|
||
exakt wie das erfolgreiche P(break)-Modell — mechanisch scharfes **Barriere-Rennen**
|
||
(erreicht der Kurs zuerst −X×ATR GEGEN oder +X×ATR MIT dem Trend?), logistische
|
||
Regression auf 8 kausalen Merkmalen (Überdehnung · Regressionswinkel · mom3/mom6 ·
|
||
Trendstärke · Trendalter · Abstand zum M30-Gegenlevel · Vola-Regime), Fit auf H1,
|
||
**AUC + Kalibrierung gemessen auf H2**. 80k M5-Bars, ~18,3k/18,5k Stichproben.
|
||
**Ergebnis: Münzwurf in JEDER von 5 Ereignis-Definitionen.**
|
||
| Barriere / Fenster | Basisrate | AUC oos | AUC **in-sample** |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 0,5×ATR / 60 min | 54,0 % | 0,509 | 0,521 |
|
||
| 1,0×ATR / 120 min | 50,8 % | 0,506 | 0,523 |
|
||
| 1,0×ATR / 360 min | 51,0 % | 0,507 | 0,523 |
|
||
| 1,5×ATR / 180 min | 49,7 % | 0,499 | 0,530 |
|
||
| 2,0×ATR / 240 min | 47,8 % | 0,501 | 0,524 |
|
||
⚠ **Die diagnostisch wichtigste Zahl ist die IN-SAMPLE-AUC (0,52–0,53):** das Modell
|
||
erklärt nicht einmal seine eigenen Trainingsdaten. Das ist NICHT Overfitting (da wäre
|
||
in-sample 0,70+ und oos bräche ein) — es ist schlicht **keine Information vorhanden**.
|
||
Einzelmerkmale allein: alle zwischen AUC 0,489 und 0,515. Basisrate ~50 % → der Trend
|
||
hat auf diesen Skalen **keine Persistenz**. Kleines kohärentes Muster: kurz (0,5×ATR/
|
||
60 min) leichte Mean-Reversion (54 %), lang (2,0×ATR/240 min) leichte Trendpersistenz
|
||
(47,8 %) — aber 2–4 Pp und **unbedingt** (das WANN ist nicht vorhersagbar).
|
||
⚠ **Warum P(break) funktioniert und das hier nicht — die Kern-Lehre:** P(break) fragt
|
||
nicht „wohin geht der Kurs", sondern **„hält diese konkrete Struktur?"** — bedingt auf
|
||
ein reales Objekt (Level mit Orders dahinter). „Trendumkehr" ist die UNBEDINGTE
|
||
Richtungsfrage, überall im Chart gestellt, ohne Struktur zum Festmachen. Genau die
|
||
Klasse, an der das Projekt 18× gescheitert ist. **Die kalibrierte umkehr-nahe Größe
|
||
existiert bereits: `stop_approach`** (P(break) auf dem Gegen-/Stop-Level, AUC 0,68/
|
||
0,72) — strukturgebunden statt frei schwebend. Kein Modul gebaut.
|
||
- **RICHTUNGS-PFEILE im MT5 statt des Kegels (`AR;<art>;<von>;<nach>;<text>`,
|
||
Indikator v1.32, 2026-07-31, User: „anstatt des Trichters hätte ich gerne einen
|
||
Pfeil, der die wahrscheinlichste Kursentwicklung anzeigt").**
|
||
⚠ **Randbedingung, die den Entwurf bestimmt:** die FREIE Richtungsfrage ist im
|
||
Projekt gemessen ein **Münzwurf** (`analyze_reversal.py`: AUC 0,499–0,509
|
||
out-of-sample, **in-sample nur 0,52** — das Modell erklärt nicht mal seine eigenen
|
||
Trainingsdaten). Ein frei schwebender Prognose-Pfeil wäre unbelegt — und gefährlicher
|
||
als der Kegel, weil er überzeugender aussieht. Deshalb DREI Pfeile mit jeweils
|
||
EIGENER, benannter Beleglage statt einer Prognose:
|
||
| Art | Farbe | Aussage | Beleg |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **L** | blau | am NÄCHSTEN Level: Durchbruch oder Abprall | P(break), AUC 0,65 oos, live kalibriert (27 % vs 28 %) |
|
||
| **S** | neongrün | Squeeze-Ausbruch | das EINZIGE 2-Stichproben-validierte Richtungssignal (ØR +0,14…+0,23) |
|
||
| **K** | grau | Konsens der Verdict-Module | ⚠ **NICHT kalibriert** (in H2 sogar invertiert) → heißt „Konsens", nicht „Prognose" |
|
||
**L im Detail:** genommen wird das NÄHERE der beiden Level. P(break) > 55 % → Pfeil
|
||
DURCH das Level (Ziel = Level ± 0,5×ATR = die Bestätigungsmarke); < 45 % → Pfeil WEG
|
||
vom Level (Abprall); **45–55 % → WAAGERECHTER Pfeil „unentschieden"** — dort ist die
|
||
Zahl ein Münzwurf, und daraus eine Richtung zu zeichnen wäre genau der Fehler, den
|
||
dieser Entwurf vermeiden soll. **S** erscheint nur bei `state=='active'` und wird
|
||
dicker gezeichnet (Breite 3 statt 2) — der validierte Pfeil ist der auffälligste.
|
||
**K** erst ab |bias| ≥ 0,2, Länge proportional (max 2×ATR).
|
||
⚠⚠ **KORREKTUR NOCH AM SELBEN ABEND (v1.33, User: „Trichter anstatt Pfeil wird
|
||
angezeigt"):** L und K starten am SELBEN Punkt (aktueller Kurs) und zeigten real in
|
||
ENTGEGENGESETZTE Richtungen (`AR;L;…;85.110;63% Abprall` nach unten,
|
||
`AR;K;…;85.479;Konsens +1.00` nach oben). Zwei divergierende Linien aus einem Punkt
|
||
sehen aus wie **genau der Kegel, den sie ersetzen sollten** — der Nutzer sah keinen
|
||
Pfeil, sondern wieder einen Trichter. **Gefragt war EIN Pfeil, gebaut waren drei.**
|
||
Behoben: **`InpShowConsensus` per Default FALSE** (der Konsens steht ohnehin als
|
||
Bias-Nadel im Dashboard) und **`InpArrBars` 14 → 8** (kürzer, damit die Pfeilspitze
|
||
im sichtbaren Bereich liegt). Normalfall jetzt: **EIN Pfeil** (L, der kalibrierte);
|
||
S kommt nur beim Squeeze-Ausbruch dazu. `InpShowConsensus=true` holt K zurück.
|
||
⚠ Lehre: „sie messen Verschiedenes, also dürfen sie auseinanderzeigen" ist logisch
|
||
richtig und als BILD trotzdem falsch — zwei Linien aus einem Ursprung liest niemand
|
||
als zwei Aussagen.
|
||
Umsetzung MQL5: `OBJ_ARROWED_LINE` vom aktuellen Bar über `InpArrBars`=14 Bars nach
|
||
rechts, Label an der Spitze. ⚠ Das Label heißt `ALBL_*` und NICHT `T*` — sonst würde
|
||
`RepositionLabels()` es an den rechten Rand ziehen und von der Pfeilspitze lösen.
|
||
Schalter `InpShowArrows`, Farben einzeln. **Der Kegel bleibt im Code** und in der
|
||
Dashboard-Kachel; der Bot exportiert ihn nur nicht mehr ins Chart
|
||
(`[trading] export_cone=false`, `true` holt ihn zurück).
|
||
- ⚠ **KACHEL „Erwartete Spanne" ENTFERNT, Kernwerte in die Gesamtempfehlung
|
||
gezogen (User-Vorgabe 2026-08-05, v=140).** `#card-cone`/`#cone-list` sind raus;
|
||
neu ist die einzeilige `#vd-cone` **unter der Bias-Nadel** in `#card-verdict`:
|
||
„📐 erwartete Spanne · 30′ 75,99–76,77 · 60′ 75,82–76,94 · 120′ 75,55–77,21 ·
|
||
trifft 77 %". Gezeigt wird nur noch das **80 %-Band** je Horizont; das enge
|
||
50 %-Band und der Erklär-Absatz sind entfallen und stecken im `title`.
|
||
⚠ **Platzierung und Farbe sind Absicht:** die Zeile steht UNTER der Nadel und ist
|
||
neutral/randlos — sie zeigt **Streuung, nicht Richtung**, und darf optisch nicht
|
||
mit dem Bias konkurrieren. Beschriftet bleibt sie mit der **real gemessenen**
|
||
Abdeckung (~77 %), nicht mit dem Nennwert 80 %.
|
||
**Backend unverändert aktiv** (`core/cone.py`, Snapshot `cone`, MT5-Export `CN;…`).
|
||
Verifiziert am ausgelieferten HTML (`card-cone` weg, `vd-cone` da, keine verwaisten
|
||
JS-Referenzen).
|
||
- **Wahrscheinlichkeits-Kegel „Erwartete Spanne" (`core/cone.py` + ehem. Kachel `#card-cone`
|
||
+ MT5 `CN;…`, 2026-07-31): STREUUNG, NICHT RICHTUNG — und out-of-sample kalibriert.**
|
||
Der User wollte ein „Kursvorhersagemodul, das mögliche Verläufe in MT5 einzeichnet".
|
||
Eingezeichnete PFADE wurden bewusst NICHT gebaut (suggerieren eine Präzision, die es
|
||
nicht gibt — die Lehre aus `analyze_verdict_calibration.py`, wo conf_pct in H2
|
||
invertiert war). Stattdessen: wie WEIT der Kurs in 30/60/120 min plausibel gelaufen
|
||
sein kann. **Gemessen (`analyze_cone.py`, 80k M5, r(h)=(C[i+h]−C[i])/ATR[i], Fit auf
|
||
H1 → Abdeckung gemessen auf H2):**
|
||
| Band | 30 min | 60 min | 120 min |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 80 % nominal | 76,7 % | 76,6 % | 75,3 % |
|
||
| 90 % nominal | 87,5 % | 87,2 % | 86,5 % |
|
||
⚠ Die Bänder sind konsistent **~3–5 Pp ZU ENG** (H2 war relativ zum ATR volatiler).
|
||
Das wird **NICHT weggefittet** — Kachel und Tooltip nennen die REAL gemessene
|
||
Abdeckung („trifft 77 %"), nicht den Nennwert. Damit ist der Kegel nach dem
|
||
P(break)-Modell die **zweite kalibriert geprüfte Komponente** im Projekt. Quantile
|
||
final auf allen 80k Bars gefittet (`_CONE` in `core/cone.py`; gleiches Vorgehen wie
|
||
beim P(break)-Modell: erst out-of-sample validieren, dann voll fitten), ATR-normiert
|
||
→ regime-übergreifend gültig. **Zentriert auf den AKTUELLEN Kurs, KEINE Drift
|
||
addiert** (Median lag bei ±0,0…0,16×ATR = klein gegen die Bandbreite; eine
|
||
Drift-Korrektur wäre eine Richtungsaussage und genau die ist nicht belegt).
|
||
Snapshot `cone {atr, price, levels[{minutes,bars,band,lo,hi,coverage}]}`; MT5-Export
|
||
`CN;<minuten>;<lo>;<hi>` (nur 80 %-Band) → Indikator **v1.31** zeichnet zwei sich
|
||
öffnende, gepunktete Pfade, verkettet über 30→60→120 (`g_coneT/g_coneLo/g_coneHi`,
|
||
je Redraw zurückgesetzt; Startpunkt aus der `PX`-Zeile, die deshalb `g_conePx` auch
|
||
dann setzt, wenn `InpShowPrice` aus ist). Farbe **neutral grau** (`InpConeColor`) —
|
||
bewusst keine Richtungsfarbe. `InpShowCone=false` schaltet ab. **Kein Signal, kein
|
||
Verdict-Gewicht.**
|
||
- **Kerzen-Anatomie (`core/candles.py` + Kachel `#card-candles`, 2026-07-31, User-Vorgabe
|
||
„Kerzengröße und Dochtlänge … im Kontext"): REINE ANZEIGE — und die Kachel widerspricht
|
||
bewusst der Lehrbuch-Deutung.** Erkennt mechanisch aus M5-OHLCV: Marubozu · Langer
|
||
Körper · Langer Docht oben/unten · Spinning Top · Doji · Engulfing (Schwellen identisch
|
||
zum Backtest, damit Anzeige und Messung dieselbe Sprache sprechen); Refresh ~20 s im
|
||
Trend-Loop unter `mt5_lock`, Snapshot `candle_anat {tf, items[], vol_hot_x}`.
|
||
**GEMESSEN (`backtest_candles.py`, 80k M5, 2 Halbjahre, Forward-Return 60 min): die
|
||
gängige Deutung ist in BEIDEN Hälften INVERTIERT.** ⚠ Methodik-Kern: gerichtete Klassen
|
||
werden gegen die **DRIFT-NULL** (bm×E[d]) gelesen, nicht gegen die Baseline — sonst
|
||
liest man reine Regime-Drift als Edge (H1 war Abwärts-, H2 Aufwärts-Regime).
|
||
Überschuss-Befunde: **„Langer Körper = Fortsetzung" → −0,059/−0,076** (Kurs läuft
|
||
GEGEN die Kerze); **„im Trend = Fortsetzung" → −0,132/−0,042** (es ist die KLIMAX-,
|
||
nicht die Fortsetzungskerze); **„2× Volumen = echt" → −0,117/−0,204** vs −0,065/−0,035
|
||
bei normalem Volumen (**monoton in die falsche Richtung** — mehr Volumen = stärkere
|
||
Gegenbewegung); **„Docht am Level zuverlässig" → in BEIDEN Hälften SCHLECHTER als in
|
||
der Range-Mitte**; „mit/gegen Trend" beim Docht kippt (−0,102/+0,089) = Rauschen.
|
||
**Folgetest als Handelssignal = ERNEUT VERWORFEN (`backtest_candle_fade.py`, Live-Exit
|
||
SL 2,0/Trail 1,5/BE 1,3/Time-Stop 120', Echtkosten):** der Fade der Klimax-Kerze
|
||
fällt durch — Kontrolle (ohne Volumen-Filter) −0,080/−0,046; Vol≥2,0 −0,059/**+0,103**;
|
||
Vol≥2,5 **+0,144**/−0,080; Vol≥3,0 +0,113/−0,064 → **benachbarte Schwellen exakt
|
||
gegenläufig** = Rauschmuster. Einzige beidseitig positive Zelle (Vol≥2,0+Marubozu
|
||
+0,036/+0,043) hat n=91/118 bei 7 getesteten Varianten = Mehrfachvergleich-Artefakt.
|
||
⚠ **Methodisch die wichtigste Lehre des Laufs: Informations-Überschuss ≠ handelbarer
|
||
Edge.** Dieselbe 2,0-Schwelle liefert im Forward-Fenster −0,117/−0,204 (also +0,12/+0,20
|
||
beim Fade), im echten Trade aber −0,059/+0,103 — die Gegenbewegung ist diffus, der
|
||
2×ATR-Stop wird unterwegs getroffen (WR nur 35–40 %). **Der Weg zum Ziel zählt, nicht
|
||
nur das Ziel.** **18. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ **Konsequenz für die UI:** die
|
||
Kachel ist bewusst **NEUTRAL** gefärbt (keine grün/rot-Ampel) und der Hinweistext nennt
|
||
die **gemessene** Lesart („⚠ Klimax-Kerze — der Kurs läuft danach eher GEGEN die
|
||
Kerze"), nicht die Lehrbuch-Lesart — eine Richtungsampel würde hier systematisch
|
||
falsch stupsen. Gleiche Korrektur wie bei der Bounce-Anzeige (heißt deshalb
|
||
„Überdehnung", bernstein statt grün/rot). Kein Verdict-Gewicht, kein Trade-Trigger.
|
||
⚠⚠ **DRITTE MESSUNG 2026-08-05 (`backtest_candle_fade2.py`, User-Wunsch „messe
|
||
erneut") — ALLE 40 ZELLEN NEGATIV.** Bewusst wurde nur EINE neue Achse geprüft, die
|
||
am selben Tag Squeeze UND Signal von negativ auf positiv gedreht hat: **der
|
||
Einstiegspreis** (Market am Bar-Close gegen ruhende **Limit-Order am
|
||
Kerzen-Extrem**), dazu der **kanonische Exit** (Trail 1,0 statt der alten Kopie mit
|
||
1,5). Sequentiell EIN Slot, Echtkosten, 80k M5, 2 Halbjahre, Kontrollgruppe „ohne
|
||
Volumen", Regel vorab fixiert (ØR>0 UND PF>1 beidhälftig · schlägt die Kontrolle ·
|
||
Nachbar-Schwellen kippen nicht · n≥100).
|
||
| Volumen | Market H1/H2 | **Limit am Extrem** H1/H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Kontrolle | −0,142 / −0,095 | −0,191 / −0,103 |
|
||
| ≥2,0× | −0,134 / −0,077 | −0,177 / −0,058 |
|
||
| ≥2,5× | −0,051 / −0,111 | −0,096 / −0,072 |
|
||
**Keine einzige Variante ist irgendwo positiv**, auch die Gültigkeitsdauer der
|
||
Limit-Order (3/6/12 Bars) ändert nichts.
|
||
⚠⚠ **DER LEHRREICHE TEIL — der Ausführungs-Hebel ist NICHT universell.** Beim
|
||
Squeeze und beim Signal dreht die ruhende Order das Vorzeichen; hier macht sie es
|
||
**schlechter**. Der Grund ist strukturell: ein **Breakout**-Einstieg wird von einer
|
||
Stop-Order genau im Moment der Bestätigung gefüllt — ein **Fade**-Einstieg per Limit
|
||
am Extrem füllt nur, wenn die Klimax sich weiter ausdehnt, also **genau in den
|
||
Fällen, in denen man falsch liegt**. Sichtbar an der Kennzahl-Schere: die
|
||
Trefferquote STEIGT (38,0 → 40,1 %, bei Vol≥2,5 sogar 43,2 → 48,5 %), der ØR fällt
|
||
trotzdem. Der bessere Preis wird mit der schlechteren Auswahl bezahlt.
|
||
**Merksatz: ruhende Order hilft bei Momentum-Entries, schadet bei Reversion-Entries.**
|
||
⚠ Nebenbefund zur Stichprobengröße: im 12k-Vorlauf gab es noch positive Zellen
|
||
(Vol≥2,5 H1 **+0,207**, Vol≥3,0 Limit H1 +0,291) — über 80k verschwinden sie
|
||
restlos. Dasselbe Muster wie beim Auto-Signal-Vorlauf am 30.07. **Ein kleiner Lauf
|
||
hätte hier zum dritten Mal zum Fehl-Einbau geführt.**
|
||
✅ **Kachel bleibt unverändert reine Anzeige.** Kein neuer Zähl-Eintrag in der
|
||
Verworfen-Liste — es ist dieselbe Klasse wie #18, jetzt zum dritten Mal bestätigt.
|
||
- **Chart-Muster (Doppeltop/-boden) als Signal = VERWORFEN (gemessen `backtest_doubletop.py`,
|
||
2026-07-20, User-Idee „Mustererkennung SKS/Doppeltop"):** das am saubersten mechanisch
|
||
definierbare Umkehrmuster (2 ~gleiche Swing-Pivots + Nackenlinien-Bruch, aus derselben
|
||
Pivot-Erkennung; Einstieg beim Bruch, Live-Exit, 60k M30-Bars, 2 Halbjahre). ALLE
|
||
Toleranzen (0,3/0,6/1,0×ATR) fallen durch: WR nur 40–45 %, ØR −0,01…−0,15, PF<1;
|
||
die einzige leicht positive Zelle (H1 tol 0,3 +0,044) kippt in H2 auf −0,150 = Rauschen/
|
||
Regime, kein Edge. Deckt sich mit der schwachen Empirie (Lo/Mamaysky/Wang 2000: Effekt
|
||
klein & kaum handelbar; NY Fed: SKS nicht profitabel; out-of-sample schwach) UND der
|
||
Struktur-Klasse (Muster = Swings+Trendlinien = die gerade verworfene Klasse). **11.
|
||
verworfener Signal-Eingriff — am Signal ist nichts zu holen.**
|
||
- **Konsolidierungs-Setups (False Breakout · Distribution · Accumulation · Retest)
|
||
= VERWORFEN (gemessen `backtest_consolidation.py`, 2026-07-30, User-Vorgabe „lerne
|
||
für die Gesamtempfehlung die Konsolidierungen", 3 Chart-Beispiele):** Alle auf
|
||
DERSELBEN Box wie der validierte Squeeze (10 M5-Bars ≤2,5×ATR), 80k Bars, 2
|
||
Halbjahre, Live-Exit + Echtkosten.
|
||
· **A) False Breakout / Liquidity Sweep** (Ausbruch kehrt zurück → Gegenrichtung):
|
||
**fällt in JEDER Variante durch** (Rückkehr-Fenster 1/2/3 Bars × Live-/Setup-Exit ×
|
||
Session) — H1 durchgehend negativ (−0,127…−0,252), H2 leicht positiv = Regime-Kippen.
|
||
Der **Setup-eigene Exit** („Stop hinter dem Docht, Ziel = Gegenseite der Range") ist
|
||
in ALLEN 6 Kombinationen negativ — dieselbe Beobachtung wie bei den SMC-Sweeps und
|
||
den Chartmustern: der Lehrbuch-Exit trägt nicht, der Ertrag kommt (wenn überhaupt)
|
||
vom generischen Trailing. ⚠ **Wertvoller Nebenbefund:** **54 % aller Box-Ausbrüche
|
||
kehren binnen 3 Bars in die Box zurück** — der Squeeze-Ausbruch scheitert also
|
||
mehrheitlich (deckt sich mit seiner 43 %-Trefferquote). Die Gegenrichtung zu handeln
|
||
rettet das aber NICHT.
|
||
· **B/C) Distribution/Accumulation** (Ausbruchsrichtung aus dem Trend VOR der Box
|
||
vorhersagbar?): **die Basisrate widerlegt es direkt** — nur **48 %** der Boxen nach
|
||
Aufwärtstrend brechen nach unten, 52 % bei Accumulation (Zufall = 50 %). „Distribution"
|
||
sah mit ØR +0,168/+0,270 zunächst tragfähig aus; der **KONTROLLTEST** (derselbe
|
||
Vor-Trend, aber Bruch in die GEGENrichtung = Trendfortsetzung) liefert in H2 mit
|
||
**+0,364 sogar MEHR** als die Distribution-Hypothese (H1: −0,021). Beide Varianten
|
||
sind Box-Ausbrüche mit Trailing; welche führt, wechselt mit dem Regime. **Kein
|
||
Richtungs-Edge aus dem Vor-Trend.**
|
||
· **Retest-Einstieg** (statt beim Bruch am zurücklaufenden Level einsteigen):
|
||
in BEIDEN Hälften schlechter als der direkte Bruch (Distribution −0,071/+0,010,
|
||
Accumulation −0,184/−0,131) — der Retest kostet den besseren Einstiegspreis.
|
||
**Fazit: nichts davon in die Gesamtempfehlung.** Der Squeeze bleibt die einzige
|
||
validierte Box-Verwertung. **17. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Methodisch wichtig:
|
||
Der Kontrolltest („trägt die Hypothese mehr als ein beliebiger Ausbruch?") ist genau
|
||
der, der bei `backtest_patterns.py` noch fehlt — hier hat er die Idee gekippt.
|
||
- **Volume Profile / „Liquiditätslinien" (POC/HVN/LVN, Value Area) = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_volume_profile.py`, 2026-07-30, User-Frage „System zur besseren
|
||
Vorhersage — Liquiditätsnachfragelinien / wahrsch. Verkaufslinie?"):** Getestet, WEIL
|
||
es die einzige Klasse mit einer **anderen Datenquelle** war (nicht „wo war ein Docht"
|
||
= Pivots/Swings, sondern **wo wurde tatsächlich gehandelt** = Volumen) — SMC/ICT-
|
||
„Order Blocks"/Liquidity-Linien selbst sind strukturell Pivot-Zonen und damit dieselbe
|
||
5× verworfene Klasse. Aufbau: feste Preis-Bins 0,05 $, rollierendes 24-h-Fenster
|
||
(288 M5-Bars), Bar-Volumen (`tick_volume` — CFD liefert `real_volume=0`) gleichmäßig
|
||
über [low, high], Value Area 70 %; 80k M5-Bars, 2 Halbjahre, Live-Exit + Echtkosten.
|
||
**Ergebnis: nichts trägt.** Am eindeutigsten fällt genau die *Kern-Idee* durch:
|
||
**Reversion am POC („der Kurs prallt an der Liquiditätslinie ab") ist in BEIDEN
|
||
Hälften negativ** (ØR −0,178/−0,121, PF 0,79/0,84, n≈400 je Hälfte) — der POC hält
|
||
NICHT. HVN-Reversion kippt (−0,067/+0,044), LVN-Momentum ist Breakeven-Rauschen
|
||
(−0,031/+0,003). **Informations-Test (Teil 1, Forward-Return 2 h ohne Exit/Kosten,
|
||
relativ zur `mid`-Baseline gelesen — H1 war Abwärts-, H2 Aufwärts-Regime, absolute
|
||
Werte sind daher Drift-verzerrt):** KEIN Bucket weicht konsistent ab — LVN H1 −0,11
|
||
/ H2 +0,09 relativ, HVN H1 +0,08 / H2 −0,06 → beide kippen. **Tiefere Einsicht: die
|
||
Volume-Profile-Position ist ein TREND-PROXY, keine unabhängige Information**
|
||
(„außerhalb Value Area" = Ausbruch läuft = folgt dem Regime: H2 +0,304 vs +0,092 in
|
||
VA, H1 umgekehrt −0,122 vs −0,057) — sie erbt damit exakt die Regime-Anfälligkeit von
|
||
Momentum/Struktur. **15. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Was BLEIBT: das bereits
|
||
validierte **P(break)-Modell** ist die einzige belegt-prädiktive „Liquiditäts"-Aussage
|
||
im Projekt (AUC 0,71 out-of-sample, kalibriert; ~63 % der Level-Touches prallen ab) —
|
||
und auch das trägt nur als **EXIT**, nicht als Entry. Einzige noch ungetestete Klasse
|
||
wäre **echter Order-Flow/L2-Orderbuch** (Pepperstone = Market Maker, liefert keins;
|
||
Hyperliquid hätte `l2Book` — bräuchte erst wochenlange Datensammlung UND einen Beleg,
|
||
dass HL-Orderbuch-Signale auf den CFD übertragbar sind).
|
||
- **Chartmuster-Kachel `#card-patterns` (`core/patterns.py`, 2026-07-27, User-Idee
|
||
„Visuelle Muster-Erkennung"): REINE ANZEIGE, KEIN Signal.** Erkennt mechanisch aus
|
||
den M30-Swing-Pivots (k=3, wie `structure.py`): **Doppeltop/-boden, Kopf-Schulter/
|
||
inverse SKS, Tasse+Henkel/invers (heuristisch), auf-/absteigendes + symmetrisches
|
||
Dreieck.** Je Muster: Richtung (bull/bear/neutral), Nackenlinie/Trigger, Measured-
|
||
Move-Ziel, Status (bildet sich / bestätigt / ungültig→raus), Güte (Extrem-Symmetrie),
|
||
Bars-her. Refresh ~30 s im Trend-Loop unter `mt5_lock`; Snapshot `patterns
|
||
{patterns[], atr, cur}`. **Nur AKTIVE, kursnahe Muster** (2026-07-27, `_detect`-Filter):
|
||
abgearbeitete Muster (Ziel bereits erreicht) UND zu weit entfernte (`_MAX_DIST_ATR=5,0`,
|
||
Trigger >5×ATR vom Kurs) werden ausgeblendet — sonst zeigte die Kachel alte, nicht mehr
|
||
handelbare Muster. **Grafische Darstellung (2026-07-27, User „grafisch darstellen"):**
|
||
(a) Muster-Karte zeigt je Item eine **kompakte SVG-Skizze** der Form (`_patternSvg`,
|
||
viewBox 56×32, farbcodiert grün/rot/grau) — Form auf einen Blick; (b) im **Charts-Tab
|
||
(M30)** werden die **2 stärksten Muster als Preislinien** gezeichnet: Trigger = kräftige
|
||
Linie (grün bull/rot bear, Label „▶ bestätigt"/„◌ bildet sich"), Ziel = gepunktete Linie
|
||
gleicher Farbe. Dazu liefert `get_bars` bei M30 jetzt `patterns` (aus `patterns.snapshot`).
|
||
Frontend zeigt Karte + Disclaimer „kein Signal". ⚠ **Signal-
|
||
Einfluss ERST nach Backtest** (`backtest_patterns.py`, noch zu bauen) — die
|
||
Muster-KLASSE ist bereits 2× als Signal verworfen (`backtest_doubletop.py` oben +
|
||
`backtest_structure.py`), also **hohe Beweislast**; die Kachel macht das Muster nur
|
||
sichtbar (was ein Kommentator meint), steuert nichts. v2-Kandidaten (Flags/Wimpel,
|
||
Rechteck, Rundung) dokumentiert, noch nicht gebaut. Web-Recherche (strike.money,
|
||
IG, Axi): Umkehr (Doppel-, SKS, Rundung) vs. Fortsetzung (Dreieck, Flag, Tasse);
|
||
Kursziel stets = Muster-Höhe ab Ausbruch projiziert — überall mit dem Caveat
|
||
„keine Garantie, nur Indikation".
|
||
**Backtest gebaut & gemessen (`backtest_patterns.py`, 2026-07-27, 80k M30, 2
|
||
Halbjahre, Einstieg beim Trigger-Bruch, Live-Exit+Echtkosten):** Mehrere Typen sehen
|
||
ØR-positiv in BEIDEN Hälften aus (Doppeltop +0,43/+0,23 · Tasse +0,35/+0,26 · inv.
|
||
Tasse +0,36/+0,58 · aufst. Dreieck +0,16/+0,10). ⚠ **ABER das ist ein Exit-Artefakt,
|
||
KEIN Muster-Edge:** die **Ziel-Trefferquote (Measured-Move vor SL) ist nur 13–38 %**
|
||
— die eigene Muster-Prognose trifft also in ~⅔ der Fälle NICHT. Der positive ØR
|
||
kommt vom **Trailing-Exit auf einem Momentum-Bruch** (Trigger-Bruch = Breakout, und
|
||
Breakout+Trailing hat generisch Edge — s. Squeeze), nicht von der Muster-Vorhersage.
|
||
Deckt sich mit `backtest_doubletop.py` (dort mit Ziel-/Fix-Exit → negativ) — der
|
||
Unterschied ist NUR der Exit. **Fazit: NICHT reif für Signal-Einfluss** — es fehlt
|
||
die Kontrolle „generischer Breakout + gleicher Exit" (isoliert den Muster-Beitrag,
|
||
wie Squeeze vs. beliebige Box); ohne die ist „Muster wirkt" nicht belegt. Muster
|
||
bleiben **reine Anzeige**. Ziel%-Spalte = der ehrliche Muster-Check (13–38 % = Muster
|
||
sagen den Kursverlauf kaum voraus).
|
||
- **MQL5-Chart-Erweiterungen 2026-07-30 (Indikator v1.16–v1.18, alles REINE ANZEIGE):**
|
||
· **Trade-Marker** `TR;<O|C>;<broker_time>` — die Kerze der **Eröffnung wird
|
||
HELLGRÜN**, die des **Close DUNKELGRÜN** umrandet (OBJ_RECTANGLE über Bar-Spanne +
|
||
High/Low, `iBarShift` → sitzt auf jeder Chart-TF korrekt). Quelle: offene Position
|
||
(`trader.open_time`) + die letzten `_TRADE_MARKS`=6 geschlossenen Trades.
|
||
· **Liquiditätszonen** `EQ;<H|L>;lo;hi;<broker_time>` — **Equal Highs / Equal Lows**
|
||
aus den M30-Pivots (zwei Pivots innerhalb `_EQ_TOL_ATR`=0,15×ATR, 2–40 Bars
|
||
auseinander) als **goldenes Band** + gestrichelte Kante, nach rechts verlängert
|
||
(Darstellung nach User-Referenzbild). Berechnung in `wave_rec` (`_liq_zones`,
|
||
Snapshot `liq_zones`), Mindesthöhe `_EQ_MIN_H_ATR`=0,10×ATR. ⚠ **Als SIGNAL
|
||
gemessen und verworfen** (`backtest_liquidity_sweep.py`) — nur Kontext.
|
||
· **Aktueller Kurs** `PX;bid` — fett oben rechts (OBJ_LABEL, CORNER_RIGHT_UPPER,
|
||
Arial Black, `InpShowPrice`/`InpPriceSize`/`InpPriceColor`).
|
||
· ⚠ **Zwei Fallen beim Pfeil-Bug** („Pfeile werden nicht angezeigt", v1.17):
|
||
(1) **`ANCHOR_LEFT` ist für `OBJ_ARROW` UNGÜLTIG** — erlaubt sind nur `ANCHOR_TOP`/
|
||
`ANCHOR_BOTTOM`; (2) die Pfeile sitzen rechts NEBEN der letzten Kerze → ohne
|
||
**`CHART_SHIFT=true`** gibt es dort keinen sichtbaren Bereich. Beides im Theme/
|
||
Handler behoben.
|
||
· ⚠ **Blink-Fix in `core/hl_walls.py`** („Pfeile blinken nur manchmal auf"): bei
|
||
einem Fehlschlag (HTTP-Timeout, HL-Server kurz busy) wurde der Cache auf `None`
|
||
gesetzt → `LQ`-Zeilen fehlten in der CSV → der Indikator löschte die Pfeile beim
|
||
Redraw. Jetzt wird der **letzte gute Stand `_STALE_GRACE_S`=120 s weitergereicht**;
|
||
erst danach verschwinden die Pfeile (echter Ausfall).
|
||
- **Kurslücken-Kachel** (`#card-gaps`): offene D1-Gaps des laufenden Jahres
|
||
(`gaps.GapAnalyzer`, Refresh ~10 min im Trend-Loop unter `mt5_lock`). Je Gap:
|
||
Richtung, Zone, Fill-Level, Abstand zum Kurs. Die **Fill-Level fließen als
|
||
S/R-Magnete in `_sr_levels`** → damit in die Wellen-Konfidenz (`set_sr_context`,
|
||
`_SR_BONUS`/`_SR_PENALTY`), Close-Alarme und Verdict-Kontext — und so indirekt in
|
||
den **Autotrader** (der auf die Welle hört). **Keine** eigene Handelsrichtung.
|
||
Snapshot `gaps`. Mess-/Einzeltool: `find_gaps.py`.
|
||
- **⚠⚠ ERKENNUNG WAR DEFEKT — zwei Fehler (Fix 2026-08-03, User-Meldung „die
|
||
Kurslückenerkennung funktioniert nicht richtig"):**
|
||
**(1) Die größte Lücke des Jahres wurde um 3 Cent verfehlt.** Die Definition
|
||
verlangte ein lückenloses **Vakuum zwischen den TAGESSPANNEN**. Am Wochenende
|
||
31.07.→03.08. fiel WTI von Schluss **86,33** auf Eröffnung **79,76** = **−6,57 $** —
|
||
unsichtbar, weil Montags Hoch (81,67) das Freitags-Tief (81,64) um **0,03 $**
|
||
überlappte. In einem 24/5-Markt überlappen die Tagesspannen fast immer; die
|
||
strenge Regel fand im ganzen Jahr nur **5** Gaps.
|
||
**(2) Alle Gap-Datumsangaben waren einen Tag zu früh.** `int(b["time"]) −
|
||
_BROKER_OFFSET_S` zog 3 h von einer Bar-Zeit ab, die MT5 bereits als naive
|
||
Broker-Zeit liefert → jeder D1-Bar rutschte auf den Vortag (die gemeldete Lücke
|
||
„2026-07-26" war real der **27.07.**). Am Jahreswechsel hätte es zusätzlich den
|
||
`year`-Filter verschoben.
|
||
**Fix:** zwei getrennte Gap-Begriffe im Snapshot (`kind`):
|
||
· **`vacuum`** = die alte, strenge Definition — **NUR diese speisen `zone_lines()`
|
||
→ `_sr_levels` → Wellen-Konfidenz**, denn nur auf ihnen wurde gemessen. Der
|
||
Strategie-Eingang ist damit **bitgenau unverändert** (verifiziert: `zone_lines()`
|
||
liefert vorher wie nachher `[88.288]`).
|
||
· **`close_open`** = Schluss→Eröffnung, also das, was ein Mensch „Kurslücke" nennt.
|
||
**REINE ANZEIGE**, ab `min_close_open`=0,50 $, füllt auch am selben Tag.
|
||
Ergebnis live: 4 offene Lücken statt 1 (1 Vakuum + 3 Eröffnungslücken), darunter
|
||
endlich die **−6,57-$-Wochenendlücke mit Fill bei 86,33**. Frontend kennzeichnet
|
||
beide Arten (`Vakuum` / `Eröffnung`) mit Tooltip, v=133.
|
||
⚠ **Bewusst NICHT getan:** die `close_open`-Lücken in die Konfidenz einzuspeisen.
|
||
Das wäre ein ungemessener Strategie-Eingriff — und der gemessene Befund unten
|
||
beruht auf der Vakuum-Definition. Wer sie einbeziehen will, misst vorher.
|
||
- **Gap-Magnet als Handelssignal = VERWORFEN (gemessen, `backtest_gaps.py`):**
|
||
Signale WEG vom nächsten offenen Gap haben **+0,094** Ø-Edge, ZUM Gap nur
|
||
**+0,014** — der Magnet zieht NICHT (das Gap blieb offen, weil der Trend von
|
||
ihm weglief). „Richtung Gap handeln" wäre schädlich; „weg" ist nur
|
||
Trendbestätigung (macht die Welle schon). Gaps bleiben reiner Kontext.
|
||
- **Tagesziele — Dashboard-Kachel ENTFERNT (2026-07-13):** Das Frontend zeigt die
|
||
Web-Prognose nicht mehr. Das Modul `daily_levels` läuft **unverändert weiter**: die
|
||
Level fließen als **S/R-Kandidaten** in `_sr_levels` (Anzeige/Close/Verdict-Kontext)
|
||
und in den 07:30-Tagesreport. `snapshot.daily_levels` bleibt befüllt (nur ohne UI).
|
||
- **Täglicher Report** (07:30 Berlin, `engine._send_daily_report`): Web-Prognose +
|
||
**Vortags-Bilanz** (`stats_overview("yesterday")`) → **Telegram-Push** + **E-Mail**
|
||
(via `mailer.send_graph_mail`, `[graph]`-Creds, Absender `[graph] sender`=
|
||
mailagent@hocks.eu). Empfänger: `[graph] report_to` (kommagetrennt, Default
|
||
`trading@hocks.eu, axel@hocks.eu`). Ersetzt `scripts/send_daily_report.ps1` (das
|
||
hier nie lief — Microsoft.Graph-PS-Modul fehlt; Python nutzt Graph-REST direkt).
|
||
⚠ Graph/Exchange-Zustellung kann **mehrere Minuten verzögert** sein (202 = nur
|
||
angenommen). Fail-safe: kein Provider/Graph → Report übersprungen. **Versand-Status
|
||
persistiert** (`report_state.json`, `_load/_save_report_state`) — vorher schickte
|
||
jeder Server-Neustart nach 07:30 den Report ERNEUT (real 3× am 07.07.); gilt für
|
||
Tages- UND Wochenreport.
|
||
- **B4-Wochenreport (automatisch, `engine._send_weekly_report`):** **montags ab 07:30
|
||
Berlin, 1×/Woche** (gleicher `_daily_loop`, `_weekly_last_run`=(ISO-Jahr,KW)) →
|
||
**E-Mail + Telegram**. Ruft `weekly_review.build_report(m5=…)` (Live-Stats vs.
|
||
Backtest-Erwartung, Leckage-Flags — Track B/B4) und schickt es als `<pre>` (Betreff
|
||
„Oil Wochenreport (B4) — KW…", Empfänger = `[graph] report_to`). **Squeeze-Breakout-
|
||
B4-Monitor** (`_squeeze_section`): rechnet die Squeeze-Regel mit den Live-Params auf
|
||
den letzten ~30 Tagen M5 NEU (mechanischer Setup → Live-Perf. = Neuberechnung, keine
|
||
Trade-Attribution nötig) und hält ØR/PF gegen +0,14…+0,23. M5-Bars holt die Engine
|
||
unter `mt5_lock` und reicht sie durch (`build_report(m5=…)`; standalone lädt via
|
||
`_fetch_m5`, schließt MT5 nur bei Eigen-Init). Fail-safe wie der Tagesreport.
|
||
Manuell jederzeit: `python weekly_review.py`.
|
||
- **Position-Kachel zeigt SL/TP + Einsatz** (`pos-sl`/`pos-margin`;
|
||
`trader.snapshot()` liefert `sl`/`tp`/`margin`). **Kopfzeile der Kachel**
|
||
(`.pos-top`, 2026-07-15, User-Vorgabe): **Kurs · G/V** in EINER Zeile (18-px).
|
||
Das G/V (`#pnl`) zeigt **NUR NETTO** (Brutto entfernt, kein „n."-Präfix): bei
|
||
Gewinn P&L × (1 − `[trading] wht_pct`/100) = abzgl. WHT-Quellensteuer, bei Verlust
|
||
unverändert (keine Steuer). Snapshot `wht_pct`; Tooltip nennt den Satz. Swap ist
|
||
bereits im P&L (`trader.pnl = profit + swap`), Kommission beim Standard-Konto 0.
|
||
Einsatz/SL/TP/Richtung stehen in der Trade-Leiste, S/R im Chart (aus der Kachel
|
||
entfernt); `emg-lbl`-Beschriftungen ausgeblendet (Felder self-labeln via
|
||
Platzhalter/Button-Text). Fehlender SL → rot „⚠ kein SL
|
||
gesetzt!". „Einsatz" = gebundene Margin (`order_calc_margin`). **Notfall-Stop-
|
||
Feld** (`#emg-input` + setzen/aus): manueller Verlust-Wert → Server schließt
|
||
sofort (s. „Notfall-Stop"). Feld wird mit aktivem bzw. gemerktem Wert
|
||
(`emergency_loss`/`emergency_remember`) **vorbefüllt** (außer beim Tippen);
|
||
**Enter/„Go"** löst „setzen" wie der Button aus. Status `#emg-state`: „aktiv:
|
||
schließt bei −…" (rot) bzw. „vorgemerkt −… (aktiv beim Öffnen)". **Gewinn-Feld
|
||
(„Gewinn mitnehmen bei") aus dem Dashboard ENTFERNT (User-Vorgabe 2026-07-14)** —
|
||
das Backend bleibt vollständig erhalten (`engine.set_takeprofit`, kombinierter
|
||
`_check_auto_close`, `POST /api/takeprofit`, Telegram „💰 Gewinn mitgenommen",
|
||
Config `[trading] auto_takeprofit` Default 0=aus), ist ohne UI aber schlafend;
|
||
der P(break)-S/R-Auto-Close übernimmt die Gewinnmitnahme-Rolle.
|
||
- **Blinken:** LONG/SHORT-Button blinkt bei jeder Richtungs-Empfehlung (nicht mehr
|
||
an 70 % gekoppelt). **Ton bei Empfehlung** (`beepRecommendation`): **sofort beim
|
||
Signal-Wechsel** (WARTEN→LONG/SHORT oder Flip, 3-s-Flacker-Schutz) **+ Erinnerungs-
|
||
Ton alle 30 s** (`_REC_REBEEP_MS`), solange der Button blinkt — **nur wenn flat**
|
||
(keine Position). LONG = aufsteigend, SHORT = absteigend (unterscheidbar vom
|
||
Close-Alarm). Audio erst nach 1× Nutzer-Tap aktiv — ist es noch gesperrt, zeigt
|
||
ein einmaliger Toast „🔇 Ton gesperrt — einmal tippen". Kein Ton bei offener
|
||
Position. **Mute-Button** (`#mute-btn`, 🔊/🔇 rechts in der Tab-Leiste) schaltet
|
||
ALLE Töne (Gate in `_tone` + beiden beep-Funktionen), persistiert via
|
||
`localStorage("oil_muted")`. **CLOSE blinkt + Ton NUR wenn `pnl > sr_close_min_gain`**
|
||
(Feld leer/0 → `pnl>0` wie bisher; deckt sich mit dem Auto-Close-Gate — unter der
|
||
Schwelle schließt der Bot ohnehin nicht, also auch kein Alarm; Frontend `gainOK`,
|
||
gilt für Flip-Close UND S/R-Close-Blink/Ton). Der Telegram-Flip-Push (`_check_close_
|
||
alert`, Backend) bleibt bei `pnl>0`. **Flip-Close** = Signal-Flip gegen die Position.
|
||
**S/R-Ziel-Close-Hinweis
|
||
ENTFERNT** (stupste zum verfrühten Gewinner-Kappen → Verlust-Schiefe; Gewinner
|
||
führt das Trailing). Bei Verlust-Trade: kein Close-Alarm. **Jeder echte Auslöser
|
||
loggt** `🔔 Flip-Close-Alarm #N` + Zähler `snapshot.close_alert_count` (zum
|
||
objektiven Nachzählen, statt aus Trades/Recs zu rekonstruieren). Engine: `_check_close_alert` (Telegram max.
|
||
**1×/5 min**, `_CLOSE_ALERT_COOLDOWN_S` — kein Spam, wenn der Kurs ums Level
|
||
pendelt). ⚠ Cooldown ist **ticket-basiert** (`_close_alert_ticket`): Reset NUR
|
||
bei echter neuer Position; ein kurz flackerndes Ticket (transient leeres
|
||
`positions_get`) setzt den Cooldown NICHT mehr zurück (war die Spam-Ursache).
|
||
Frontend: `flipClose || srTarget`. Kein Auto-Close an S/R (Backtest).
|
||
- **Trade-Abschluss-Telegram ENTFERNT** (`history.log_trade_close` sendet kein
|
||
Telegram mehr; Import bereinigt). Close-bezogene Telegrams kommen jetzt **nur
|
||
noch** aus der Engine: **🔔 CLOSE-Signal** (echter Signal-Flip, `_check_close_
|
||
alert`) + **🚨 Notfall-Close / 💰 Gewinn-Close** (armierter Auto-Close,
|
||
`_check_auto_close`). Frontend-Blink/Ton weiterhin nur bei Flip im Plus.
|
||
- **Order-Bestätigungen:** Kein hartes Blockieren mehr. Eröffnen bei WARTEN/Gegen-
|
||
Signal → **Hinweis-Dialog „trotzdem eröffnen?"** (überschreibbar). CLOSE bei
|
||
**negativem** P&L → Sicherheitsabfrage; im Plus/Breakeven direkt. Sonst keine
|
||
Token-Dialoge (`require_token=false`). Audio braucht 1× Nutzer-Tap.
|
||
- **UI-Vorbehalt an der Gesamtempfehlung (2026-08-06, v=143):** Unter der Headline
|
||
steht jetzt eine feste Zeile (`#vd-note`) — „Richtung ≈ Münzwurf (gemessen 48–51 %
|
||
Treffer) … lies das als **Auslöser für eine Order am Level**, nicht als
|
||
Kursprognose". Der Konfidenz-Ring ist mit **„Score"** beschriftet
|
||
(`.vd-ring-lbl`) statt nackt in Prozent. Grund: `analyze_signal_live.py` (48–51 %
|
||
Treffer über 1.071 Live-Episoden) und `analyze_verdict_calibration.py` (conf_pct
|
||
nicht kalibriert, in H2 invertiert). Solange dort „▲ LONG · 89 %" stand, lud die
|
||
Anzeige zu einer Erwartung ein, die die Messung nicht deckt.
|
||
⚠ Bewusst **statisches Markup, kein JS** — es ist ein Dauerhinweis, kein Zustand;
|
||
damit entfällt auch jedes Null-Risiko beim Render (s. Cache-Regel oben).
|
||
- **⚠⚠ VIER VERBESSERUNGEN AN DER GESAMTEMPFEHLUNG (User-Vorgabe 2026-08-06,
|
||
v=144) — alle aus dem Gemessenen abgeleitet, KEIN neues Signal.** Ausgangspunkt:
|
||
die Karte hat genau eine belegte Funktion, das **Veto** (s. Ausrichtungs-Split);
|
||
als Prognose ist sie ein Münzwurf. Verbessert wird also das Veto und die
|
||
Sichtbarkeit — nicht die Vorhersage.
|
||
**(1) SELBST-KALIBRIERUNG — die Karte zeigt ihre eigene Trefferquote.**
|
||
Neue Tabelle **`rec_outcomes`** (DB-Backup `…bak-2026-08-06-recoutcomes`):
|
||
`history.log_rec_outcome` schreibt **eine Zeile je EPISODE** (Richtungswechsel,
|
||
nicht je Minute — sonst zählt man dieselbe Marktlage dutzendfach);
|
||
`engine._evaluate_rec_outcomes` trägt ~alle 5 min im Trend-Loop den
|
||
Forward-Return nach 30/60 min aus `candles_m1` nach (⚠ Broker-Offset, wie bei
|
||
`_evaluate_pbreak_predictions`). `history.rec_accuracy(200)` → Snapshot
|
||
**`rec_track`** → Zeile **`#vd-selfcal`**.
|
||
⚠ **Warum das der grösste Hebel ist:** die Qualität der Empfehlung war bis heute
|
||
unsichtbar — sie musste auf Nachfrage rückwirkend gemessen werden. Dasselbe
|
||
Muster (`pbreak_predictions`) hat den Ausfall des P(break)-Modells LIVE
|
||
aufgedeckt, was kein Backtest konnte. Die Zeile ist **gegen 50 % zu lesen**,
|
||
nicht gegen 0. Fehlen Bars (Wochenende), bleibt die Zeile offen statt falsch
|
||
bewertet; nach 6 h wird sie geschlossen. **Mit 4 Szenarien getestet**
|
||
(`tests_rec_outcomes.py`): Episoden-Dedup · WARTEN re-armt · Auswertung inkl.
|
||
Offset in beide Richtungen · fehlende Bar → bleibt offen · Aggregation.
|
||
⚠ Zwei Fehler dabei waren MEINE Testfehler, nicht Code-Fehler: die Test-Kerzen
|
||
aus dem Vorabschnitt lagen im Fenster des nächsten, und die DB-Kopie enthält
|
||
**echte** `candles_m1` — der Fall „keine Bar" entsteht erst, wenn das Fenster
|
||
wirklich geleert wird.
|
||
**(2) AUSRICHTUNGS-SPLIT auf die volle Historie + je Lot.** `alignment_stats`
|
||
lief auf den **letzten 40** Trades und zeigte absolute Euro. Jetzt über **alle
|
||
1.216** (Default `last_n=0`) und zusätzlich **`pnl_lot`** — absolute
|
||
Euro-Vergleiche sind bei wechselnder Positionsgrösse ungültig (Lehre 04.08.).
|
||
Der Order-Dialog zeigt beides. Damit steht die einzige beidhälftig robuste
|
||
Aussage der Karte auf ihrer vollen Stichprobe: **gegen das Signal −6,60 €/Lot**.
|
||
**(3) BLOCK-GRUND SICHTBAR** (`engine._block_mix_cached` → Snapshot
|
||
`block_mix` → `#vd-blocks`): „heute X % ohne Block · entry_room … · min_conf …".
|
||
Auf die Frage „warum gab es so wenige Empfehlungen?" war bisher eine DB-Abfrage
|
||
nötig. ~120 s gecacht, reine Anzeige.
|
||
**(4) ELLIOTT ENTMACHTET — Verdict-Gewicht 1,0 → 0** (gemessen
|
||
`analyze_verdict_modules.py`, 15.544 Zeilen). Elliott hatte mit **1.384
|
||
Episoden die grösste Stichprobe der ganzen Tabelle** und ist darin **flach**:
|
||
Überschuss −0,075/+0,032 ×ATR, **50 % Treffer**. Gleichzeitig war es mit
|
||
**25,9 % die zweitlauteste Stimme** — weil es in nur 1 % der Zeilen schweigt.
|
||
Mit H1 (38,1 %) bildete es einen Dauerhintergrund von ~64 %. **Der Chip bleibt**
|
||
(das Ziel ist als Kontext nützlich), nur die Stimme entfällt.
|
||
⚠ **Sichtbare Folge: die Nadel schlägt stärker aus.** Real beim Umbau
|
||
+0,33 → **+1,00**, weil nur noch H1 (1,5) und Liq-Trend (0,5) sprachen. Mit
|
||
wenigen sprechenden Modulen kann ein einzelnes die Nadel auf ±1 ziehen — das ist
|
||
ehrlicher als eine künstlich gedämpfte Nadel, sieht aber dramatischer aus.
|
||
⚠ **Reine Anzeige-Änderung** — die Order steuert die Welle über die Headline,
|
||
nicht der Konsens. Zurück: `ew = 1.0 if ev != 0 else 0.0` in `_verdict`.
|
||
⚠ **Nicht angefasst, aber auffällig** (für die 25.000-Verdict-Messung):
|
||
**Orderbuch** ist über 2.688 Episoden beidhälftig NEGATIV (−0,054/−0,066,
|
||
49 % Treffer) bei Gewicht 0,5 — der einzige konsistent falsche Beitrag.
|
||
**Muster** (+1,27/+0,67, 58 %, n=88) und **Liq-Trend** (+0,20/+0,32, n=132)
|
||
sehen gut aus, sind aber zu dünn. Alle übrigen kippen zwischen den Hälften.
|
||
- **⚠⚠ HYPERLIQUID: WAS ES LIEFERT UND WAS DAVON TRÄGT (2026-08-06, User-Frage
|
||
„können wir mehr HL-Daten nutzen?").** Direkt gegen die API geprüft, nicht aus
|
||
dem Code geschlossen.
|
||
**Angebot:** vier Öl-Märkte, zwei mit echter Liquidität — `xyz:CL` (unser Feed,
|
||
OI 3,07 Mio, Tagesvolumen 316 Mio) und `xyz:BRENTOIL` (OI 2,25 Mio); `flx:OIL`
|
||
und `cash:WTI` sind tot (OI 0). Je Markt `mark_px` · **`oracle_px`** ·
|
||
**`funding`** · **`open_interest`** · `day_volume`, dazu `l2Book` mit 20 Levels
|
||
je Seite. **Historie:** `fundingHistory` gibt **5.095 Stundenwerte über 7 Monate**
|
||
(inkl. `premium`), `candleSnapshot` H1-Kerzen, `predictedFundings` venue-übergreifend.
|
||
⚠ **Open Interest hat KEINE Historie** — nur der Momentanwert; OI wäre
|
||
sammelpflichtig und bleibt offen.
|
||
✅ **Netz-Frage geklärt (sah zuerst nach einem Defekt aus):** `config.ini` sagt
|
||
`network = testnet`, und **Testnet hat ein LEERES Buch** (0 Bids/0 Asks, OI 2,55
|
||
gegen 3,07 Mio). Es sind aber **zwei** Schalter: `[hyperliquid] network` steuert
|
||
das **Handeln** (bewusst aus), `[sim] price_network` die **Daten** und steht per
|
||
Default auf mainnet — live bestätigt (`/api/market` meldet `network: mainnet`).
|
||
⚠ Bleibt eine Falle: ein Wort in der falschen Sektion, und der Bot zeichnet
|
||
stillschweigend Wände aus einem leeren Buch.
|
||
**(1) MEHR ORDERBUCH-DATEN = NEIN, zweimal unabhängig gemessen.** Das HL-Projekt
|
||
selbst (`bookflow_report.txt`): Bid/Ask-Druck auf den CFD −0,61/−0,52 bp und
|
||
**KIPPT**; Wände halten in 47–50 %; die eigene Schwelle dort lautet **„< ~3 bp
|
||
ist von den Kosten gefressen"** — gemessen sind es 0,2–1,0 bp. Dazu der
|
||
Lead-Lag-Befund: **Pepperstone führt** (Peak k=−1 ≈ 6 s), HL-Richtung trifft nach
|
||
6 s zu **51 %** (n=545). Alles Preis-Abgeleitete von HL läuft hinterher.
|
||
**(2) MODUL „ORDERBUCH" ENTMACHTET — Gewicht 0,5 → 0.** Unabhängige Bestätigung
|
||
aus `analyze_verdict_modules.py`: über **2.688 Episoden beidhälftig NEGATIV**
|
||
(−0,054/−0,066 ×ATR, 49 % Treffer) — der einzige konsistent falsche Beitrag im
|
||
Feld. Chip bleibt, Stimme entfällt. Zurück: `ow = 0.5`.
|
||
**(3) FUNDING/PREMIUM GEMESSEN = TRÄGT NICHT (`analyze_hl_funding.py`).**
|
||
Positionierung statt Preis, also nicht vom Lead-Lag-Einwand betroffen — und dank
|
||
`fundingHistory` sofort prüfbar. 5.095 Stundenwerte, 3.626 mit passender H1-Bar,
|
||
gegen den **Pepperstone-CFD**, 2 Hälften, gegen die Drift.
|
||
⚠⚠ **Der erste Lauf meldete mehrere „robuste" Buckets — und war falsch.** Zwei
|
||
Fehler in meinem eigenen Skript: **(a) überlappende Forward-Fenster** (stündliche
|
||
Beobachtungen, 4/12/24-h-Horizont → aufeinanderfolgende Zeilen teilen fast ihr
|
||
ganzes Fenster; aus n=506 werden ~21 unabhängige Fälle) und **(b) global
|
||
gebildete Quintile**, wodurch die Bucket-Zugehörigkeit mit der Zeit konfundiert
|
||
war (Q5 hatte 506 Fälle in H1, aber 219 in H2 = Regimewechsel, nicht Merkmal).
|
||
⚠ Dritter Hinweis, der stutzig machte: **Funding- und Premium-Tabelle waren
|
||
nahezu identisch** — HL rechnet das Funding AUS dem Premium; es war eine
|
||
Messung, doppelt berichtet.
|
||
✅ **Entüberlappt und mit Quintilen je Hälfte hält KEIN Bucket** die Regel; die
|
||
verbleibenden ✅ sitzen bei n=15–30 und sind Rauschen. **Kein Verdict-Gewicht.**
|
||
**(4) HL-KONTEXT IN DEN MELDUNGEN (reine Anzeige, v=145).** `hl_walls.market()`
|
||
(lokales Dashboard, keine neue externe Abhängigkeit) → Snapshot **`hl_ctx`** →
|
||
Zeile **`#hl-note`**: „Perp −0,03 $ zum Oracle · Funding −0,0083 %/h · OI
|
||
3,07 Mio". Kein Gewicht, kein Trigger; der Tooltip nennt die Messung.
|
||
⚠ **Zwei Bau-Fallen, beide behoben:** der Aufruf lief zunächst immer ins Leere,
|
||
weil er den **2-s-Timeout der Wände** erbte — `/api/market` fragt HL live ab und
|
||
braucht real **7,2 s** (eigener `_MARKET_TIMEOUT_S=12`); und der stille `except`
|
||
machte daraus ein wortloses `None`. Danach hätte er den **Trend-Loop 7 s
|
||
blockiert** → läuft jetzt im **Daemon-Thread**, wie der Wirtschaftskalender und
|
||
aus demselben Grund.
|
||
- **Gesamtempfehlung aufgeräumt + Tooltips überall (User-Vorgabe 2026-08-06,
|
||
v=147):**
|
||
· **Nur noch Module MIT Stimmrecht als Chip.** `_verdict.add()` hat ein
|
||
**`used`**-Flag; `used=False` heisst *dauerhaft* entmachtet (Elliott, Orderbuch —
|
||
beide heute gemessen ohne Inhalt), das Frontend filtert sie aus.
|
||
⚠ **Sie bleiben im Snapshot und in `verdict_votes`** — `log_verdict_votes` speist
|
||
daraus die Telemetrie, und die 25.000-Verdict-Messung braucht die Reihe weiter.
|
||
Ausgeblendet wird die Anzeige, nicht die Messung.
|
||
⚠ Module mit `weight=0` aus **situativer** Stille (Welle bei WARTEN, Squeeze ohne
|
||
Ausbruch) bleiben sichtbar — die sprechen wieder.
|
||
· **`#vd-note` entfernt** (der Münzwurf-Hinweistext) samt CSS. Die Aussage steht
|
||
weiter im Tooltip der Karte und in dieser Datei.
|
||
· **Tooltips auf allen Dashboard-Anzeigen** (59 `title`-Attribute): Karten-
|
||
Überschriften, Header-Boxen, Trade-Leiste und die Anzeige-Elemente. Wo eine
|
||
Messung existiert, steht sie im Tooltip (z. B. Kerzen-Anatomie: „Lehrbuch-Lesart
|
||
gemessen INVERTIERT"; Bounce: „~50 % Trefferquote, KEIN Signal"). Gesetzt über
|
||
`set_tooltips.py` — **idempotent**, ergänzt nur fehlende `title=`, damit ein
|
||
erneuter Lauf nichts überschreibt.
|
||
- **„Setup" und „Lauf" aus der Meldungen-Karte entfernt (User-Vorgabe 2026-08-06,
|
||
v=148).** Beide `.kv`-Zeilen samt der JS-Zuweisungen (`wave-setup`, `wave-move`)
|
||
sind raus. Begründung: das Setup steht ohnehin in der Verdict-Headline und in den
|
||
Gründen, der „Lauf" beschrieb die Vergangenheit ohne Handlungsbezug.
|
||
⚠ **Fallstrick beim Entfernen:** die Zeile `const w = d.wave_signal || {}, ws = …`
|
||
stand direkt über der Setup-Zuweisung und wäre mit rausgefallen — `w` wird aber
|
||
weiter unten noch **achtmal** gebraucht (Gründe-Zeile, Blinken der Order-Buttons,
|
||
Close-Alarm, News-Konflikt). Ein `ReferenceError` mitten in `render()` bricht den
|
||
GESAMTEN Render ab (s. Cache-Regel oben), das Dashboard wäre eingefroren.
|
||
Gegenprobe eingebaut: alle `$("id")`-Zugriffe der `app.js` gegen die IDs der
|
||
`index.html` geprüft — **0 verwaiste Referenzen**.
|
||
- **⚠⚠ „stark LONG" bei WARTEN — der scheinbare Widerspruch aufgelöst
|
||
(User-Fund 2026-08-07, v=149).** Reale Anzeige: Headline `◌ WARTEN · M30`,
|
||
darunter „Modul-Konsens: stark LONG · **2 von 2** stimmberechtigten für LONG
|
||
(7 ohne Aussage)". Beide Zahlen stimmten, die Kombination war trotzdem
|
||
irreführend. Zwei Ursachen, beide behoben:
|
||
**(1) Die Headline nannte den Grund nicht.** Der Block stand im Snapshot
|
||
(`wave_signal.block = min_conf`, conf 49 gegen die 55-%-Schwelle — die Welle
|
||
HATTE eine LONG-Richtung, ihr fehlten sechs Punkte), gerendert wurde er aber
|
||
**nur bei `breakout_pending`**. Bei jedem anderen Gate blieb ein nacktes
|
||
„WARTEN" stehen. ⚠ Das war meine Lücke vom 06.08.: ich habe die
|
||
**Tages-Verteilung** (`#vd-blocks`) gebaut und den **aktuellen** Grund
|
||
vergessen. Jetzt steht er an der Headline: „◌ WARTEN · M30 · Konfidenz 49 % <
|
||
55 % — Setup zu schwach" (Mapping für alle neun Gate-Codes).
|
||
**(2) „2 von 2" las sich wie Einstimmigkeit.** Es waren **2 von 7** sichtbaren
|
||
Modulen — H1 (1,5) und Liq-Trend (0,5) — und die **Welle**, die als einzige die
|
||
Order steuert, war nicht dabei. `bias = 1,0` ist arithmetisch korrekt (das
|
||
gesamte *sprechende* Gewicht war einig), aber die Basis war winzig. Seit dem
|
||
Entmachten von Elliott und Orderbuch (06.08.) tritt das häufiger auf — die
|
||
Änderung hat das Problem nicht erzeugt, aber verschärft.
|
||
**Neu:** die Zeile führt mit der Basis („2 von 7 Modulen sprechen, alle für
|
||
LONG"), das Wort „stark/leicht" entfällt, solange **weniger als die Hälfte**
|
||
der Module spricht, und eine stumme Welle wird ausdrücklich genannt
|
||
(„⚠ die Welle (steuert die Order) schweigt").
|
||
Live gegengerechnet, beide Zeilen erscheinen wie beabsichtigt.
|
||
⚠ Reine Anzeige — an Gewichten, Gates und Order-Logik ist nichts geändert.
|
||
- Asset-Version aktuell **v=149** (in `web/index.html` hochzählen, siehe Workflows).
|
||
Schriftgrößen 2026-07-24 global **+4px** (2× je +2px auf User-Wunsch; Body-Basis
|
||
14→18px). ⚠ Betrifft in `style.css` sowohl `font-size:Npx` (71×) ALS AUCH die
|
||
`font:<weight> Npx/…`-**Shorthand** (3×: `.ms-chip`/`.ms-bos-lbl`/`.sqm-badge` —
|
||
die wurden zuerst übersehen, weil das erste Bump-Skript nur `font-size` erfasste)
|
||
+ Chart-`fontSize` in `app.js`. Bei künftigen globalen Font-Änderungen die
|
||
Shorthand nicht vergessen.
|
||
|
||
## Hyperliquid-Kurs neben dem Broker-Kurs (2026-08-01)
|
||
|
||
**User-Wunsch:** „wenn Pepperstone geschlossen ist trotzdem den aktuellen Kurs und die
|
||
Liquidität von Hyperliquid einbinden" → nachgeschärft zu „blende den HL-Kurs **neben**
|
||
den Pepperstone-Kurs ein" (ehrlicher: man sieht die Abweichung, statt dass still
|
||
getauscht wird) → plus „bei geschlossenem Markt auch den **G/V** mit HL berechnen".
|
||
|
||
### ⚠⚠ Die Basis-Korrektur war am Wochenende ZIRKULÄR (Fix 2026-08-02)
|
||
|
||
**User-Fund:** „Auf app.hyperliquid.xyz steht WTIOIL-USDC bei 81,392, im Dashboard 86,424."
|
||
Beides war erklärbar — und dahinter steckten **zwei** Fehler.
|
||
|
||
**(1) Falsches Label (mein Fehler vom 01.08.).** Angezeigt wurde `mid_mt5` = HL + Basis,
|
||
also der auf Pepperstone-Niveau umgerechnete Wert — unter der Beschriftung „HYPERLIQUID
|
||
KURS". Vorher hieß das Feld nur „HL" (unklar, aber nicht falsch); die Ausschreibung machte
|
||
daraus eine unzutreffende Behauptung. **Jetzt steht dort der ROHE HL-Kurs** (exakt die
|
||
Zahl von der HL-Seite), das CFD-Äquivalent wanderte in den Tooltip.
|
||
|
||
**(2) Der eigentliche Bug: die Basis saugt bei stehendem Broker den HL-Move auf.**
|
||
Die Basis ist `Median(mt5_mid − hl_mid)` über die letzten 60 Snapshots — **ohne Prüfung,
|
||
ob `mt5_mid` überhaupt noch lebt.** Steht Pepperstone (Wochenende/Feiertag), friert
|
||
`mt5_mid` ein, während HL 24/7 weiterläuft → die „Basis" wächst exakt um den HL-Move, und
|
||
`hl_mid + basis` rekonstruiert wieder den **EINGEFRORENEN Broker-Kurs**. Die Korrektur
|
||
wird zirkulär — also genau dann wertlos, wenn man sie braucht.
|
||
**Beleg aus `leadlag.db`** (beide Kurse nebeneinander, 46k Ticks):
|
||
| Zeitraum | Basis |
|
||
|---|---|
|
||
| 27.–31.07., Broker **live** | **+0,42 … +0,58** (bemerkenswert stabil) |
|
||
| ab 31.07. 22:55 (Freeze), Broker **steht** | −1,07 → **+5,03** |
|
||
Real angezeigt: **86,414** statt der echten ~81,89 — Abstand zum eingefrorenen Broker-Bid
|
||
nur noch **0,081**. Der Wochenend-Move war dabei ECHT, kein dünnes Buch: So 03:00→05:00
|
||
von 85,51 auf 80,84, danach 13 h stabil um 81 bei ~600 Messungen/Stunde.
|
||
|
||
**Fix (HL-Projekt, `server.py` `/api/walls`):** Der Endpoint sucht jetzt die **letzte
|
||
echte Broker-Bewegung** (Rückwärtslauf über `_BASIS_LOOKBACK`=40 000 Zeilen ≈ 2,3 Tage —
|
||
muss ein ganzes Wochenende überspannen) und bildet die Basis aus dem Fenster **davor**.
|
||
Steht der Broker länger als `_MT5_STALE_S`=180 s (gleiche Schwelle wie
|
||
`engine._TICK_STALE_S`), ist die Basis **eingefroren** und der Endpoint liefert
|
||
`basis_stale: true` + `mt5_still_s`. Verifiziert an den Echtdaten: letzte Bewegung
|
||
31.07. 22:55:06 (= der eingefrorene Tick), Basis **+0,4765** statt +5,0285, Antwortzeit
|
||
109 ms (Timeout des Oil-Bots ist 2 s).
|
||
|
||
⚠ **Materielle Folge, nicht nur Kosmetik:** Die offene SHORT-Position (0,57 Lots ab
|
||
86,163, TP 84,123) wurde mit **−15,02 €** angezeigt; mit eingefrorener Basis sind es
|
||
**+211 €**, und der TP lag 2,3 $ ÜBER dem echten Niveau. Die HL-G/V-Schätzung war vorher
|
||
zwangsläufig falsch, weil sie auf demselben zirkulären Wert rechnete.
|
||
⚠ **Vorbehalt bleibt:** HL ist ein Oracle-basierter HIP-3-Perp — dass er 81,3 zeigt, heißt
|
||
nicht, dass Pepperstone dort öffnet. Richtung belastbar, Höhe nicht. Deshalb weiter `≈`.
|
||
|
||
- **Snapshot:** `hl_live {mid_mt5, hl_mid, basis, basis_stale, age_s, bid, ask, bid_sz,
|
||
ask_sz, imb5, trend, slope_per_h, vs_mt5}` — IMMER befüllt, nicht nur am Wochenende.
|
||
`mid_mt5` = HL-Mid + gemessene Basis (HL `xyz:CL` notiert wegen anderem Kontrakt
|
||
~0,45 $ unter dem CFD; die Basis kommt serverseitig aus dem HL-Projekt als Median
|
||
über 60 Snapshots) → direkt mit dem Broker-Kurs vergleichbar.
|
||
Dazu `market_closed`, `tick_age_s`, `pnl_hl`.
|
||
- **Dashboard (v=129):** eigene Header-Box **HL** neben KURS; Tooltip nennt HL-Rohkurs,
|
||
Basis, Alter und Abweichung. Bei geschlossenem Markt heißt das Kurs-Label
|
||
„KURS · ZU", die Session-Zeile zeigt „🔒 MARKT ZU", und das **G/V wechselt auf die
|
||
HL-Schätzung** (mit `≈` markiert, Tooltip nennt den eingefrorenen Broker-Wert).
|
||
- **MT5 (Indikator v1.34):** `HL;<mt5_aequiv>;<alter_s>;<bid>;<ask>;<U|D|->` →
|
||
bernsteinfarbenes Label unter Kurs und G/V (`InpShowHL`/`InpHLColor`).
|
||
|
||
⚠ **DREI Sackgassen bei der „Markt zu"-Erkennung — dokumentiert, damit sie niemand
|
||
wiederholt:**
|
||
1. **`tick_local_ts`** ist die lokale **ABHOLZEIT**, nicht das Tick-Alter — sie
|
||
erneuert sich bei jedem Abruf, auch wenn der Broker denselben alten Tick liefert.
|
||
2. **`tick_server_ts` − `trader._broker_offset_s()`** ist **ZIRKULÄR**: die
|
||
Offset-Funktion leitet den Zeitzonen-Versatz selbst aus dem letzten Tick ab
|
||
(`off = tick.time − now`). Bei geschlossenem Markt misst sie die Tick-Veraltung
|
||
statt der Zeitzone (real **−7,41 h** statt +3 h) — das Alter hebt sich rechnerisch
|
||
auf (Ergebnis: **−347 s**).
|
||
3. **`pnl / Kursbewegung`** als EUR-je-Punkt-Faktor ergab **155 statt ~86 EUR** je
|
||
1,00 und Lot, weil `trader.pnl = profit + swap` den über das Wochenende
|
||
aufgelaufenen Swap enthält.
|
||
**Verwendet wird stattdessen:** Markt zu = **der Kurs hat sich seit `_TICK_STALE_S`
|
||
(180 s) nicht BEWEGT** (`_last_bid`/`_last_bid_move_ts`) — kein Zeitzonen-, Kalender-
|
||
oder Feiertagswissen nötig, deckt Wochenende, Feiertag und Broker-Ausfall gleich ab.
|
||
Und der G/V nutzt die vorhandene, korrekte Umrechnung **`trader.live_pnl(bid, ask)`**
|
||
(`tick_size`/`tick_value` inkl. Swap und Währung), gefüttert mit dem HL-Kurs ± halbem
|
||
Spread. ⚠ Bleibt eine **Schätzung** (anderer Kontrakt, Montags-Open-Spread unbekannt) —
|
||
deshalb das `≈` in der Anzeige.
|
||
|
||
### ⚠⚠ `_broker_offset_s()` lieferte bei geschlossenem Markt −9,5 h statt +3 h (Fix 2026-08-01)
|
||
|
||
Sackgasse (2) oben war **nur halb richtig** — die Zirkularität war nicht das eigentliche
|
||
Problem, sondern ein **echter Bug in `trader._broker_offset_s()`**, der weit über die
|
||
Anzeige hinausreichte. Gefunden bei der Frage „warum steht die Laufzeit auf 0:00?".
|
||
|
||
**Mechanismus:** `off = round((tick.time − now)/1800)*1800` misst die Zeitzone nur,
|
||
solange der Tick FRISCH ist. Steht der Markt, friert `tick.time` ein und die Differenz
|
||
misst die **Veraltung**. Real gemessen am 01.08. um 11:25 (letzter Tick Fr 23:54:59):
|
||
|
||
```
|
||
tick.time − now = −34210 s → gerundet −34200 (−9,5 h) statt +10800 (+3 h)
|
||
```
|
||
|
||
Die alte Plausibilitätsprüfung `[−12 h … +14 h]` **ließ das durch** — eine
|
||
Wochenend-Veraltung fällt genau in dieses Fenster. Ein noch längerer Stillstand (Mo
|
||
früh, ~49 h) wäre rausgefallen und hätte 0 geliefert, also *auch* falsch.
|
||
|
||
**Was still betroffen war** (die Laufzeit-Uhr war nur das Sichtbare):
|
||
`open_time` = `p.time − off` landete **12,5 h in der ZUKUNFT** → Laufzeit 0:00 ·
|
||
Time-Stop-Alter in `trailing.py:504` wurde negativ → **der 120-min-Time-Stop hätte
|
||
nicht ausgelöst** · `deal.time`-Umrechnung beim externen Close · alle MQL5-Chart-Anker
|
||
(Kanal, Liquiditäts-Trendlinie, Trade-Marker).
|
||
|
||
**Fix:** Der Offset wird **nur noch von einem frischen Tick** (neu) bestimmt, sonst gilt
|
||
der zuletzt gültige Wert (`self._boff`, vorbelegt mit `_BROKER_OFF_DEFAULT_S` = UTC+3 —
|
||
dieselbe Konstante nutzt `engine.get_bars` schon als `broker_utc_offset`). Die Frische
|
||
wird am **bereits bekannten** Offset gemessen (`stale = now + _boff − tick.time`), nicht
|
||
am Tick selbst — damit nicht zirkulär. Schwelle `_BROKER_TICK_FRESH_S = 900` liegt unter
|
||
dem halben Rundungsraster (1800/2), sodass die 30-min-Rundung immer auf den echten
|
||
Offset fällt. Ein echter Zeitzonen-Wechsel (Broker-DST) wird beim ersten frischen Tick
|
||
übernommen **und geloggt** (statt still zu passieren).
|
||
|
||
⚠ **Einordnung: Deployment-Drift** (Fall 4 in der Tabelle unten) — entworfen unter „Tick
|
||
ist frisch", betrieben unter „Tick kann beliebig alt sein". Kein Backtest hätte das
|
||
gefunden; Backtests rechnen nie mit Broker-Wallclock. Bestätigt die dortige Erwartung,
|
||
dass die Liste nicht vollständig war.
|
||
|
||
**Startwert der Stillstands-Uhr (gleicher Fix):** Weil der Offset jetzt verlässlich ist,
|
||
wird `_last_bid_move_ts` beim **ersten** Snapshot aus dem ECHTEN Tick-Alter vorbelegt
|
||
(`_now + _broker_offset_s() − tick_server_ts`, Plausibilität 0…14 Tage) statt bei null zu
|
||
beginnen. Vorher brauchte der Bot nach **jedem** `restart_server.bat` volle 180 s, um ein
|
||
längst geschlossenes Wochenende zu bemerken — real lief der User genau in dieses
|
||
Blindfenster („KURS" statt „KURS · ZU", G/V auf dem eingefrorenen Broker-Wert).
|
||
Im **laufenden** Betrieb bleibt die Erkennung bewusst bewegungs-basiert: das fängt auch
|
||
einen eingefrorenen Feed, dessen Zeitstempel weiterlaufen.
|
||
Verifiziert nach dem Neustart: `market_closed=True` sofort, `tick_age_s` 56 844 s
|
||
(= Rohwert-Gegenrechnung auf **0 s** genau), `open_time` → 31.07. 22:54, Laufzeit +15,8 h.
|
||
|
||
### ⚠ Stiller `catch` im REST-Poll verschluckte JEDEN Render-Fehler (Fix 2026-08-01)
|
||
|
||
`pollSnapshot()` hatte `try { fetch → _applySnapshot(d) } catch {}` — der `catch` sollte
|
||
Netz-Aussetzer schlucken, umschloss aber auch `render()`. Ein Render-Fehler wurde damit
|
||
**lautlos** verschluckt: der Poll feuerte weiter alle 4 s, jeder Durchlauf starb still,
|
||
das Dashboard fror auf dem letzten guten Stand ein **und die Konsole blieb leer**. Genau
|
||
diese Kombination (eingefrorene Anzeige ohne jede Fehlermeldung) hat die Fehlersuche
|
||
unnötig lang gemacht. Jetzt ist nur noch der `fetch` im `try`; Netzfehler bleiben still,
|
||
**Render-Fehler werden laut**. Ergänzt die Null-Sicher-Regel von oben: die verhindert den
|
||
Absturz, das hier macht ihn sichtbar, falls er doch passiert.
|
||
|
||
**Beschriftung (User 2026-08-01):** Die Header-Labels heißen ausgeschrieben
|
||
**„PEPPERSTONE KURS"** und **„HYPERLIQUID KURS"** (vorher „KURS"/„HL" — ließ offen,
|
||
welcher Kurs woher kommt). Bei geschlossenem Markt: „PEPPERSTONE KURS · ZU".
|
||
|
||
## Web-API (server.py)
|
||
`GET /api/snapshot` (inkl. `verdict`-Aggregat) `/api/health` `/api/logs` `/api/stats` `/api/news` `/api/bars?tf=&n=` (Charts, read-only) `/api/squeeze_monitor` (B4-Monitor, read-only, Engine-Cache 60 s) · `WS /ws` ·
|
||
`POST /api/order|auto|trail|emergency|takeprofit|sltp|srclose|srclose_min|autosqueeze|autosignal|auth/check`.
|
||
`/api/sltp {sl,tp}` = manuelles SL/TP der offenen Position → `engine.set_sltp` →
|
||
`trader.modify_sltp` (TRADE_ACTION_SLTP, prüft Seite/Mindestabstand) **und deaktiviert
|
||
das Trailing** (`trail.deactivate` — sonst zöge es SL/TP beim nächsten Tick zurück,
|
||
User-Vorgabe). ⚠ **Extern-Erkennung (Fix 2026-07-17):** Setzt der User SL/TP **direkt
|
||
im MT5-Terminal** (nicht über die App), greift `deactivate()` nicht — das Trailing
|
||
überschrieb die Handeingabe (real: TP 90,000 → 81,484). `trailing._do_modify` vergleicht
|
||
jetzt den Broker-SL/TP mit dem **zuletzt selbst gesetzten** (`_last_sl/_last_tp`, tol =
|
||
Modify-Schwellwert): weicht er ab → **Trailing schaltet sich ab, Handeingabe bleibt
|
||
stehen** (Log „Manuelle SL/TP-Änderung erkannt"). `_last_sl/_last_tp` werden bei
|
||
Aktivierung genullt (kein Altwert-Fehlalarm); Erkennung erst ab dem 2. Modify. Token via `[web] api_token`; bei
|
||
`require_token=false` ist die Token-Pflicht aus (Zugang nur via WireGuard).
|
||
- **Snapshot-Cache:** `/api/snapshot` UND `/ws` liefern `engine.snapshot_cached()`
|
||
(TTL `_SNAP_TTL_S=0,8 s`) — EIN berechneter Snapshot wird über alle Geräte
|
||
geteilt, SQLite/Verdict-Last bleibt unabhängig von der Client-Anzahl.
|
||
- **WS-Wakeup nach Sperrbildschirm/Hintergrund (Fix 2026-07-22, User-Meldung „G/V
|
||
großer Lag"):** Backend-Pipeline ist schnell (`_pos_loop` 1 s · Snapshot-Cache
|
||
0,8 s · WS-Push 1 s; gemessen: MT5-Lock-Last selbst im Worst-Case nur ~25 ms,
|
||
0 Lock-Timeouts/`_pos_loop`-Fehler im Log) — die Ursache lag im **Frontend**:
|
||
mobile Browser pausieren WS+Timer beim Sperren/Backgrounding, ohne
|
||
`visibilitychange`-Handling zeigte die Seite bis zu einem zufälligen Reconnect
|
||
den STALEN Stand (Minuten alt). Fix: `visibilitychange`/`pageshow`/`focus`-Listener
|
||
(`_wakeRefresh` in `app.js`) holen beim Zurückkommen sofort einen frischen
|
||
REST-Snapshot UND bauen die WS-Verbindung hart neu auf (statt auf den evtl.
|
||
hängenden alten Socket zu warten).
|
||
**REST-Polling als Sicherheitsnetz (2026-07-22, User-Wunsch „JSON-Feed"):**
|
||
zusätzlich zum WS-Push pollt `app.js` alle `POLL_MS=4000` ms `/api/snapshot` —
|
||
fängt den Fall auf, dass der WS still hängt (kein `onclose`, keine Zustellung
|
||
mehr, z. B. schwaches WireGuard-Signal) OHNE auf einen Reconnect zu warten;
|
||
pausiert bei `document.hidden` (Akku/Daten). **`lastTs`-Dedup** (`_applySnapshot`,
|
||
vergleicht `engine.snapshot_cached().ts` — dieselbe Quelle für WS UND REST):
|
||
nur die jeweils NEUERE Quelle rendert → kein Flackern/Doppel-Render, wenn beide
|
||
fast gleichzeitig eintreffen. Alle Snapshot-Konsumenten (initialer Load,
|
||
Wake-Refresh, Poll, WS) laufen jetzt über `_applySnapshot` statt direkt `render`.
|
||
v=108. `GET /api/snapshot` ist ohnehin öffentlich/token-frei nutzbar — externe
|
||
Tools (Shortcuts, Home Assistant, …) können ihn direkt pollen.
|
||
|
||
## ⚠ Deployment-Drift — die strukturelle Schwachstelle (2026-07-31)
|
||
|
||
**Track B schützt gegen OVERFITTING** (ein Edge existiert gar nicht). Es schützt
|
||
**nicht** gegen **DEPLOYMENT-DRIFT**: ein real existierender Edge wird unter anderen
|
||
Bedingungen BETRIEBEN als VALIDIERT. An EINEM Tag wurden drei Fälle gefunden:
|
||
|
||
| # | Komponente | Gemessen unter | Betrieben unter | Schaden |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| 1 | P(break) | Anlauf zu **fixiertem** Level | **dynamisch** gewähltes Level | AUC 0,715 → **0,368** |
|
||
| 2 | `breakout_k=0,3` | **feste** Zeitebene | TF wechselt 33×/Tag, löscht den Anker | 43 % → **93 % WARTEN** |
|
||
| 3 | Trailing `mult` | **1,5** | **1,5–3,0** je nach TF | H1 ΣR −249 → **−1367**, Worst −1,50 → −2,50 |
|
||
| 4 | `_broker_offset_s()` | **frischem** Tick | Tick beliebig alt (Wochenende) | Offset **−9,5 h statt +3 h** → `open_time` 12,5 h in der Zukunft, **Time-Stop-Alter negativ** |
|
||
| 7 | Auto-Squeeze-**Einstiegspreis** | Fill **AM Ausbruchs-Level** (`backtest_breakout_squeeze.py`) | **MARKET**-Order, live median **+0,275×ATR** über dem Level (34 echte Entries) | ØR **+0,456 → −0,158** (H1) bzw. **+0,611 → −0,006** (H2); WR 56 → 37 % |
|
||
| 6 | `auto_squeeze_skip_night` | Nacht-Kostenfalle am **Wellensignal** (alle Nacht-Bars: 0,333×ATR) | **Squeeze**-Ausbrüche, die nur bei anziehendem ATR feuern (0,183×ATR = Tag-Niveau) | Gate kostet ΣR **−42 (H1) / −243 (H2)**; geblockte Ausbrüche sind in beiden Hälften positiv |
|
||
| 5 | `backtest_auto_signal.py` | **ohne Winkel** (`_build` ohne `angle=` → Default 90 → `ad=0`) | Winkel steuert einen **Signalzweig** (Reversal) UND **±15 Konfidenzpunkte** | Urteil vom 30.07. beschrieb weder das alte noch das neue System; der Winkelterm allein hebt H1 bei conf 75 von **−0,123 auf −0,047** |
|
||
| **8** | **Buchführung der Bot-Trades** (nicht die Strategie, ihre **Beobachtbarkeit**) | Einstieg läuft über `engine._open` → schreibt `setup` + `sl_at_entry` + 16 `ctx_*` | **Pending-Fill** füllt im Broker, `trader._refresh_locked` adoptiert und loggt nur 5 Felder | 4 reale Squeeze-Trades am 06.08. als `setup=NULL` = **von manuellen ununterscheidbar**; B4-Monitor, `squeeze_b5` (Abbruchregel!) und `squeeze_entry_gap` zählten **null** |
|
||
| **9** | **Pending-Order liegt am Level** (offen) | `backtest_auto_signal_v3.py`: Order liegt **durchgehend** (ØR +0,35/+0,32) | `entry_room`↔`breakout_pending` flackern → 4× setzen/stornieren in 76 s bei identischem Level | Ausbruch in einer Storno-Lücke = Entry ganz verloren; Ausmaß **ungemessen** |
|
||
|
||
Keiner wäre durch MEHR Backtesting gefunden worden — die Backtests waren korrekt.
|
||
**Ursachen (strukturell):** (a) Backtests sind NACHBAUTEN, keine Nutzer des Live-Codes
|
||
(`sim_run`/`_ema_series`/`_atr_series` liegen in ≥6 Skripten als Kopie); (b) es gibt
|
||
**Live-only-Gates**, die kein Backtest modelliert (Entry-Raum, EIA, Dead-Hours,
|
||
News-Blackout, Cooldowns, Startup-Grace); (c) Live-Parameter sind **kontextabhängig**
|
||
(Trail-mult je TF, SL-ATR fix M15, TF selbst per Heuristik), Backtest-Parameter
|
||
konstant; (d) es gab **keine Telemetrie über die Entscheidung selbst**.
|
||
|
||
**Behebung in 3 Stufen (User-Entscheidung 2026-07-31):**
|
||
- **Stufe 1 — ERLEDIGT:** `_MULT_BY_TF` auf durchgehend **1,5** und
|
||
`_MULT_BREAKOUT_ADD` auf **0,0** (`core/trailing.py`) — der einzige gemessene Wert.
|
||
⚠ **BEGRÜNDUNG NACHTRÄGLICH KORRIGIERT (beim Stufe-3-Refactor):** die zuerst
|
||
genannte „67 % größerer Einzelverlust" war ein **Artefakt** — `backtest_trailing.py`
|
||
setzt den Initial-SL auf `mult`×ATR statt fix 2,0, dort war der Worst-Case also
|
||
per Konstruktion gleich dem Multiplikator. Sauber nachgemessen mit fixem SL
|
||
(`backtest_trailmult.py`, `core/exit_model.py`, 80k Bars, 2 Halbjahre):
|
||
| Trail | H1 ΣR | H2 ΣR | Worst |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 1,0 | **−73** | **+1346** | −2,00 |
|
||
| **1,5 (live)** | −325 | +1294 | −2,00 |
|
||
| 2,0 | −446 | +1195 | −2,00 |
|
||
| 2,5 | −1174 | +1223 | −2,00 |
|
||
| 3,0 | −1088 | +1397 | −2,00 |
|
||
**Der Worst-Case ist bei JEDEM Multiplikator identisch −2,00** (der SL deckelt).
|
||
**Die Entscheidung bleibt richtig:** 1,5 schlägt 2,0 UND 2,5 in beiden Hälften.
|
||
**➜ TRAIL AUF 1,0 GESETZT (User-Vorgabe „setze alle Vorschläge um", 2026-07-31),
|
||
in `core/exit_model.py` (`LIVE.mult`), live verifiziert (`AKTIVIERT … mult=1.0x`).**
|
||
Voller Sweep (`backtest_trailmult.py`, fixer SL 2,0, 8 Werte 0,5–3,0): **enger ist
|
||
MONOTON besser** — Wave-Signal H1/H2 ΣR: 0,5 **+1258/+2418** · 0,8 +852/+1668 ·
|
||
1,0 +80/+1360 · 1,5 −220/+1305 · 2,0 −394/+1198 · 2,5 −1072/+1327.
|
||
⚠ **Optimum am RAND des Suchbereichs = Warnsignal** („misst man besser oder nur
|
||
weniger?"). **Gegentest auf SQUEEZE-Entries mit Echtkosten** (`--squeeze`) — das
|
||
Setup lebt von LÄUFERN, müsste also dagegenhalten: **tut es nicht**, auch dort ist
|
||
enger monoton besser (1,0: H1 −0,202/H2 +0,010 · 1,5: −0,219/−0,032). Deshalb der
|
||
Schritt auf 1,0 — besser als 1,5 in beiden Hälften auf **beiden** Signalmengen —
|
||
aber **nicht** auf 0,5 (Randwert). ⚠ Zweiter Grund gegen 0,5: die Sim modelliert
|
||
**keine Exit-Slippage**; ein engerer Trail löst viel häufiger aus und ist stärker
|
||
betroffen (real gemessen bis 0,75×ATR über den Stop hinaus).
|
||
- **Stufe 2 — ERLEDIGT:** **Entscheidungs-Telemetrie.** (a) Jede Empfehlung loggt
|
||
jetzt einen maschinenlesbaren **`block_reason`** (`recommendations.block_reason`,
|
||
DB migriert mit Backup): `deadband · dead_hour · eia · htf_counter · stretch ·
|
||
min_conf · breakout_pending · entry_room · no_data · stale`; NULL = kein Block.
|
||
Ohne den war nicht feststellbar, WELCHES Gate die 93 % erzeugt. (b) **`analyze_
|
||
divergence.py`** hält vier Dinge gegen die Backtest-Erwartung: **A** Signal-Verteilung
|
||
(Soll ~43 % WARTEN), **B** Gate-Anteile inkl. Kennzeichnung „im Backtest modelliert?",
|
||
**C** TF-Wechsel-Rate (Soll: Median ≥15 min), **D0** Modell-Kalibrierung
|
||
(Ø-Vorhersage vs. echte Rate) und **D** Merkmals-Drift gegen `_PB_MU/_SD`.
|
||
⚠ **Lehre aus dem Bau selbst:** die Merkmals-Drift (D) hätte den realen Fehler
|
||
**NICHT** gefangen — mom3 lag nur **0,50σ** unter µ, bei Gewicht 1,43 wurden daraus
|
||
aber −0,71 im Logit (23 % statt 41 %). Deshalb ist **D0 der schärfere Test** und die
|
||
D-Schwelle auf 0,5σ gesetzt. Erster Lauf nach dem Fix: D0 zeigt **27,0 % vorhergesagt
|
||
vs. 28,0 % real** (vorher 23 vs 41) — die Reparatur ist damit live bestätigt.
|
||
- **Stufe 3 — ERLEDIGT (`core/exit_model.py`):** geteilter Exit-Kern. Enthält
|
||
**`LIVE: ExitParams`** (sl 2,0 · trail 1,5 · start 0,3 · be 1,3 · lock 3,5/0,6/1,2 ·
|
||
timestop 24 · tp 3,5 · max_hold 200) als **einzige Quelle** — `core/trailing.py`
|
||
importiert sie jetzt von dort (`_TRAIL_START_ATR`, `_BREAKEVEN_ATR`, `_PHASE4_*`,
|
||
`_MULT_BY_TF` sind abgeleitet, keine eigenen Zahlen mehr). Ändert jemand `LIVE.mult`,
|
||
ändern sich Live-Verhalten UND Messung gemeinsam → **Fall 3 ist konstruktiv
|
||
unmöglich geworden.** Dazu die kanonische `simulate()` für Backtests, mit Flags
|
||
`timestop`/`use_tp`, um Teilmodelle EXPLIZIT zu machen statt zu verstecken.
|
||
⚠⚠ **BEFUNDE BEIM REFACTOR — schlimmer als angenommen:**
|
||
(1) **Es gibt mindestens DREI materiell verschiedene Exit-Modelle** in den Backtests:
|
||
**(A)** Phasen-Modell ≈ live (`_trailing/_exit/_atrfloor/_candle_fade`) · **(B)
|
||
EINFACH** — `_TPTRAIL=0.5`, **kein** Breakeven, **kein** Lock, **kein** Time-Stop,
|
||
`_MAXH=240` (`_hourly`, `_hourly_split`, `_bounce`, `_events`, `_deadhour`,
|
||
`_chopgate`) · **(C)** Phasen mit **`be_on=1.0`** statt 1,3 (`_breakout`,
|
||
`_confluence_angle`). ⇒ **Mehrere dokumentierte Befunde (Dead-Hours, EIA-Blackout,
|
||
Bounce, Chop-Gate, Stunden-Analyse, breakout_k) ruhen auf einem Exit, der dem
|
||
Live-System NICHT entspricht.** Bewusst NICHT stillschweigend umgestellt — das
|
||
würde historische Schlüsse rückwirkend ändern; markiert als `LEGACY_SIMPLE` /
|
||
`LEGACY_BE10` in `exit_model.py`, Neubewertung = eigene Entscheidung.
|
||
(2) Selbst die „Phasen"-Skripte weichen voneinander ab: `_trailing` hat TP aber
|
||
**keinen** Time-Stop, `_candle_fade` Time-Stop aber **kein** TP, `_atrfloor` liefert
|
||
**Punkte statt R**. Live hat BEIDES → nur `timestop=True, use_tp=True` ist live-treu.
|
||
(3) **`backtest_trailing.py` koppelt den Initial-SL an `mult`** (`sl = entry −
|
||
d*mult*atr`) — dadurch war die Stufe-1-Begründung teilweise falsch (s. o.).
|
||
✅ **Äquivalenz verifiziert** (500 synthetische Zufalls-Kursreihen je Fall):
|
||
`_candle_fade` (`timestop=True, use_tp=False`) und `_atrfloor` (`timestop=False,
|
||
use_tp=True`, ×ATR) sind **bitgenau identisch** zur neuen `simulate()`.
|
||
**Migrations-Regel (in `exit_model.py` festgehalten):** ein Backtest darf nur auf
|
||
`simulate()` umgestellt werden, wenn er danach DIESELBEN Zahlen liefert — sonst ist
|
||
es keine Refaktorierung, sondern eine unbemerkte Änderung der Messgrundlage.
|
||
**LEGACY-RECHECK (`backtest_legacy_recheck.py`, 2026-07-31): die beiden Befunde
|
||
nachgerechnet, die live ECHTE Gates steuern.**
|
||
· ✅ **EIA-Blackout BESTÄTIGT** — auch mit dem echten Exit + Echtkosten ist das
|
||
Fenster Mi 15:30–16:30 in BEIDEN Hälften schlechter als der Rest (ØR-Differenz
|
||
−0,097 / −0,119). Das aktive Gate ist gedeckt.
|
||
· ❌ **DEAD-HOURS reproduzieren NICHT als selektiver Befund** — mit dem echten Exit
|
||
sind **19 von 22 Stunden in BEIDEN Hälften negativ**, es gibt **keine** robust
|
||
positive Stunde. Die alte Analyse hatte 0–7 sowie 12 und 16 als *die* schlechten
|
||
Stunden herausgehoben; wenn fast alles negativ ist, ist diese Auswahl nicht mehr
|
||
gestützt. (Praktisch folgenlos, weil `dead_hours` ohnehin leer ist — aber eine
|
||
Reaktivierung auf der alten Begründung wäre nicht gedeckt.)
|
||
· ⚠ **BOUNCE/Reversal — relative Aussage hält, absolute NICHT.** Reversal schlägt
|
||
Trend in BEIDEN Hälften (H1 −0,034 vs −0,174 · H2 **+0,029** vs −0,073, also
|
||
+0,140/+0,102) — robust. **Aber die dokumentierte Kennzahl „ØR +0,185 · PF 1,35 ·
|
||
70 % Treffer" REPRODUZIERT NICHT**: mit echtem Exit + Echtkosten liegt das Setup bei
|
||
~**Breakeven** (PF 0,93/1,06). Die alten Werte stammen aus dem vereinfachten Exit
|
||
OHNE Kosten. Das Setup bleibt sinnvoll als *nachrangiges, markiertes* Zweitsignal
|
||
(so ist es live auch eingebaut), aber es ist **kein +0,185-Ertragsbringer**.
|
||
· ✅ **ER-CHOP-GATE — Ablehnung BESTÄTIGT.** Alle vier ER-Bänder liegen gleichauf
|
||
(H1 −0,137…−0,172 · H2 −0,049…−0,067); die Efficiency Ratio trennt auch mit dem
|
||
echten Exit nicht. Gate bleibt zu Recht verworfen.
|
||
⚠ **Einschränkung des Rechecks (selbst benannt):** er handelt die **ungegatete**
|
||
EMA-Richtung — ohne Mindest-Konfidenz, Breakout-Bestätigung, HTF-Filter und
|
||
Raum-Gate. Für den VERGLEICH (Fenster gegen Rest, Stunde gegen Stunde) ist das
|
||
neutral, die absoluten Werte sind aber NICHT das Live-Signal.
|
||
⚠ **Konsequenz für die Erfolgskontrolle des TF-Churn-Fixes:** „WARTEN-Anteil
|
||
Richtung 43 % bewegen" ist als Zielgröße mit Vorsicht zu lesen — die 43 % stammen
|
||
aus `backtest_dist.py` (Signal-HÄUFIGKEIT), sie sind kein Ertragsversprechen. Mehr
|
||
Signale sind nur dann besser, wenn die freigegebenen Setups auch tragen.
|
||
|
||
⚠ **Erwartung: die drei Fälle sind nicht vollständig.** Sie wurden bei gezielter Suche
|
||
in ~20 min gefunden; die Trefferquote spricht für weitere. `analyze_divergence.py`
|
||
regelmäßig laufen lassen (Kandidat für den Wochenreport).
|
||
|
||
## ⚠⚠ News-Sentiment war GESÄTTIGT — Fix 2026-08-03
|
||
|
||
**Anlass:** User-Frage „können wir den X-Account anbinden, um den Copiloten mit mehr
|
||
Daten zu versorgen?" → erst prüfen, ob der vorhandene Textstrom überhaupt trägt.
|
||
|
||
**Befund: er trug nichts, weil der Score kaputt war.** `calc_news_sentiment` bildete
|
||
ein **reines Verhältnis** `(bull−bear)/total` — **ohne jeden Bezug zur Beweismenge.**
|
||
Eine einzige bullische Schlagzeile bei null bearischen ergab damit **+1,00**.
|
||
| Diagnose | Wert |
|
||
|---|---|
|
||
| Log-Einträge auf ±1,00 gesättigt | **173 von 173 = 100 %** |
|
||
| davon mit einer Seite exakt 0 | **100 %** |
|
||
| Median-Beweismenge (bull+bear) | **2,8** gewichtete Headlines |
|
||
| DB gesamt (54.548 Zeilen) auf exakt +1,00 | **63,9 %** |
|
||
Real am 03.08.: Sentiment **+1,00** („bull=1.8, bear=0.0"), während WTI **−5,9 %**
|
||
stand. Der Wert trug faktisch **ein Bit** (das Vorzeichen) — und löste im Entry-Check
|
||
dauerhaft falsche „News-Konflikt"-Warnungen aus (Schwelle |s|≥0,5).
|
||
⚠ Die Keyword-Listen sind NICHT die Ursache (56 bullisch / 48 bärisch, keine
|
||
Überschneidung) — es war allein die Formel.
|
||
|
||
**Fix:** Shrinkage `score = raw × total/(total+_EVIDENCE_K)`, `_EVIDENCE_K=4,0`
|
||
(gewählt, weil die reale Median-Beweismenge 2,8 beträgt → eine typische einseitige
|
||
3-Headline-Lage bleibt UNTER der 0,5-Warnschwelle; ~10 Headlines ergeben 0,71).
|
||
Zusätzlich liefert der Rückgabewert jetzt `raw_score` und `evidence`, damit im
|
||
UI/Copilot unterscheidbar ist, ob ein schwacher Score „ausgewogene Lage" oder „kaum
|
||
Daten" bedeutet. Der Leer-Fall gibt dieselben Felder zurück (sonst KeyError genau im
|
||
„keine News"-Fall). Mit 6 Szenarien getestet, live verifiziert: bei identischer
|
||
Beweislage (bull=1.8, bear=0.0) **+1,00 → +0,31**.
|
||
|
||
⚠⚠ **EHRLICH: Das repariert die KALIBRIERUNG, nicht die Aussagekraft.**
|
||
Gemessen wurde parallel die Prädiktivität (Forward-Return 120 min, 38.213 Paare über
|
||
84 Tage, 2 Hälften, **gegen die Regime-Drift gelesen** — H1 +0,005 $, H2 −0,079 $):
|
||
| Bucket | H1 Überschuss | H2 Überschuss |
|
||
|---|---|---|
|
||
| bearisch ≤−0,5 | −0,029 ✓ | **+0,113 ✗ (Vorzeichen kippt)** |
|
||
| leicht bear | +0,118 ✗ | +0,031 ✗ |
|
||
| leicht bull | +0,106 ✓ | +0,044 ✓ |
|
||
| **bullisch ≥+0,5** (grösster Bucket) | −0,003 | **−0,023 ✗** |
|
||
Der stark-bullische Bucket (16.241 / 11.818 Zeilen) liegt in BEIDEN Hälften bei null
|
||
bis negativ, der bearische kippt das Vorzeichen. **News-Sentiment ist nicht robust
|
||
prädiktiv** — auch mit korrigierter Skala. Es bleibt Kontext-Chip ohne Verdict-Stimme.
|
||
⚠ **Methodik-Falle beim Messen selbst:** der erste Lauf nutzte `candles_m1` (deckt nur
|
||
~14 Tage), wodurch `bisect` für alle älteren Zeitstempel denselben Randwert lieferte →
|
||
alle Forward-Returns exakt 0,0000. Erst der Lauf mit MT5-M5-Bars (Jan–Aug) und einer
|
||
Deckungsprüfung (|Δt| ≤ 15 min) war gültig.
|
||
|
||
**Konsequenz für die X-Anbindung:** einen ZWEITEN Textstrom in eine Pipeline zu legen,
|
||
deren erster gemessen nichts vorhersagt, ist nicht begründbar — zumal X seit 2023
|
||
**keinen kostenlosen Lesezugang** mehr hat (Basic ≈ 200 $/Monat, Pro ≈ 5.000 $/Monat;
|
||
Scraping = ToS-Verstoß). Bei ~800 € Konto wären das ~25 % des Kontos pro Monat für
|
||
einen unvalidierten Input. Erst müsste der reparierte Score über ein paar Wochen
|
||
zeigen, dass Textdaten hier überhaupt etwas beitragen.
|
||
|
||
## KI-Copilot: warum er neutral ist, und was 2026-08-02 repariert wurde
|
||
|
||
**User-Frage:** „Der Bias ist fast immer neutral — können wir konkretere Empfehlungen
|
||
bekommen? Weitere Quellen (Kerzen, Muster)?"
|
||
|
||
**Diagnose — es ist NICHT der Prompt, es ist der Provider.** Der Bruch ist exakt
|
||
datierbar (`recommendations.ai_sentiment` je Tag): bis **19.07.** war der Copilot zu
|
||
**42–90 %** gerichtet, ab **21.07.** nur noch zu **1,5–9,3 %**. Dazwischen liegt der
|
||
Wechsel auf **DeepSeek (2026-07-20)**. Der Prompt war die ganze Zeit unverändert.
|
||
⚠ Und er hedged **aus korrekter Schlussfolgerung**, nicht aus Schwäche: die
|
||
Begründungen sind konkret und zutreffend, und er bekommt zu ~90 % ein WARTEN-Signal,
|
||
einen negativen Track-Record UND die ausdrückliche Prompt-Anweisung, genau dann
|
||
NEUTRAL zu empfehlen. Er tut, was dort steht.
|
||
|
||
**Sind seine gerichteten Rufe etwas wert? Unentschieden — die Stichprobe trägt nicht.**
|
||
Forward-Return über `verdict_votes` × `candles_m1`: KI-LONG n=286 → **+0,29 $** in
|
||
Richtung / 76 % Treffer (60 min), KI-SHORT n=93 → −0,02 $ / 55 %. ⚠ **Das ist KEIN
|
||
Beleg:** die 286 Stimmen sind **20 Episoden an 5 Tagen** (Minutentakt-Logger), die 93
|
||
sind 16 Episoden — effektiv n≈20 gegen n≈16, alles in einem Regime. Dasselbe
|
||
Cluster-Muster, an dem ORB gescheitert ist. **Deshalb bewusst NICHT am Prompt gedreht,
|
||
um mehr Meinung zu erzwingen** — das würde eine korrekte Schlussfolgerung überschreiben
|
||
und einer unbelegten Stimme mehr Gewicht geben. Verdict-Gewicht bleibt 1,0 bei
|
||
gerichteter Aussage, 0 bei NEUTRAL.
|
||
|
||
**Zwei echte Prompt-FEHLER behoben (Korrektheit, keine Meinungsmache):**
|
||
1. `_SYS` beschrieb das Wellen-Signal als **„ATR-ZigZag"** — es ist seit Langem
|
||
**EMA12 vs. EMA50**; ZigZag wurde verworfen (~0 Edge). Das Modell missverstand also
|
||
die Natur des Hauptsignals.
|
||
2. `_SYS` nannte **„TradersUnion-Tachos"** als Input — TU ist seit 2026-07-19 gar nicht
|
||
mehr im Copilot-Kontext (`_tool_market`). Das Modell wurde auf Daten hingewiesen,
|
||
die es nie sieht.
|
||
|
||
**Die zwei kalibrierten Größen ergänzt.** Befund beim Nachsehen: `_tool_market` gab dem
|
||
Copiloten **nur Wellen-Signal + Session** — er war das schlechtest informierte Modul im
|
||
System und bekam ausgerechnet die einzigen beiden Komponenten nicht, deren Kalibrierung
|
||
out-of-sample nachgewiesen ist. Neu im Kontext: **`p_break_target` / `p_break_stop`**
|
||
(AUC 0,65 bzw. 0,68–0,72) und **`cone`** (80 %-Bänder, mit der REAL gemessenen Abdeckung
|
||
77 %, nicht dem Nennwert). Dazu eine Lese-Anleitung im Prompt — ohne sie liest ein LLM
|
||
„P(break) 30 %" als schwaches Signal statt als klare Aussage „Level hält mit 70 %";
|
||
45–55 % ist ausdrücklich als Münzwurf markiert.
|
||
⚠ **Zwei Fallen beim Bau, beide an Live-Daten korrigiert:** (a) `p_break` steht im
|
||
Snapshot **bereits in Prozent** (3 = 3 %, deckungsgleich mit der Chart-Zeile „97 %
|
||
Abprall") — die zuerst gebaute ×100-Umrechnung hätte 300 erzeugt; (b) die Engine-Felder
|
||
`_last_sr_close_hint`/`_last_stop_approach`/`_last_cone` und die `engine`-Referenz im
|
||
Agent **existierten gar nicht** — der Fail-safe hätte still nichts geliefert. Beides
|
||
verdrahtet, der Snapshot rechnet die Werte ohnehin und weist sie jetzt nur zu (kein
|
||
zweites Rechnen, anders als beim Konsens-Pfeil). Mit Stub-Test verifiziert (Werte
|
||
unverändert durchgereicht, nur 80 %-Bänder, ohne Engine kein Absturz).
|
||
|
||
⚠ **Kerzen/Muster bewusst NICHT eingespeist.** Ein LLM wendet darauf die Lehrbuch-Lesart
|
||
an — und die ist hier gemessen **invertiert**: „langer Körper im Trend = Fortsetzung"
|
||
→ −0,132/−0,042 (Klimax, läuft dagegen); „2× Volumen = echt" → −0,117/−0,204 (monoton
|
||
falsch herum); Muster-Kursziel trifft nur zu 13–38 %. Roh eingespeist würden sie den
|
||
Copiloten aktiv verschlechtern. Offener Kandidat: sie MIT der gemessenen Lesart
|
||
mitgeben („langer Docht oben; gemessen läuft der Kurs danach eher GEGEN die Kerze") —
|
||
noch nicht gebaut.
|
||
|
||
## Vollprüfung aller Skripte + Nachrechnung der verworfenen Modelle (2026-08-04)
|
||
|
||
**Auftrag:** „alle Skripte ausgiebig testen und die verworfenen Modelle erneut
|
||
gegenrechnen." Werkzeug: `run_all_backtests.py` (probiert die Aufruf-Signaturen
|
||
adaptiv durch — die sind nicht einheitlich, s. Audit unten).
|
||
|
||
**Phase 1 — Lauffähigkeit: ✅ 87 von 87 Skripten laufen fehlerfrei** (8 000 Bars,
|
||
Timeout 900 s je Skript). Kein Defekt durch die heutigen `wave_rec`-Änderungen.
|
||
|
||
**Phase 2a — `breakout_k`: die dokumentierte Begründung REPRODUZIERT NICHT.**
|
||
Offener Punkt aus dem Stufe-3-Refactor: k=0,3 war mit dem `LEGACY_BE10`-Exit
|
||
(Breakeven 1,0) validiert. Erstmals mit dem **kanonischen** Exit nachgerechnet
|
||
(`backtest_breakout_canon.py`, echte `_confirm_breakout`-Mechanik, 80k M5,
|
||
2 Halbjahre, Echtkosten):
|
||
| k | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,0 | −0,180 / −569 | −0,054 / −250 |
|
||
| **0,3 (LIVE)** | **−0,170 / −356** | **−0,069 / −217** |
|
||
| 0,5 | −0,142 / −262 | −0,074 / −208 |
|
||
| 0,8 | −0,112 / −166 | −0,032 / −73 |
|
||
| 1,0 | −0,101 / −130 | −0,004 / −8 |
|
||
**k=0,5 · 0,8 · 1,0 schlagen den Live-Wert 0,3 in BEIDEN Hälften** (ΣR-Differenz
|
||
bis +226/+209). Die Aussage „0,3 ist in beiden Hälften das Beste" gilt mit dem
|
||
Live-Exit **nicht mehr**.
|
||
⚠ **Trotzdem KEINE Änderung empfohlen**, aus drei Gründen: (a) **alle** Werte sind
|
||
negativ (PF 0,70–0,99) — es ist eine Wahl zwischen Verlusten, kein Edge;
|
||
(b) das Optimum lag am Rand des Suchbereichs → Gegenprobe bis k=3,0 zeigt **kein
|
||
sauberes Optimum** (H2: −8 → −17 → −20 → −19, H1 schwankt) — es ist also weder
|
||
reine Handelsvermeidung noch ein echter Bestwert; (c) gemessen wurde das
|
||
**UNGEGATETE** Signal (ohne min_conf, HTF-Filter, Entry-Raum), live laufen die
|
||
davor. **Nächster Schritt wäre eine GEGATETE Neumessung**, bevor ein Live-Gate
|
||
angefasst wird, das 63 % der WARTEN-Zustände erzeugt.
|
||
|
||
**Phase 2a-II — die GEGATETE Messung, nachgeholt (`backtest_breakout_gated.py`):**
|
||
Voller Live-Stack über die ECHTEN Methoden — `_build` (Totband · M30-Filter ·
|
||
Anti-Überdehnung · Winkel · min_conf 55 · Reversal AUS), Breakout-Bestätigung
|
||
1:1 aus `_confirm_breakout`, `_room_gate` mit echten kausalen M5-Pivots.
|
||
| k | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,0 (Gate aus) | −0,173 / −193 | +0,003 / +7 |
|
||
| 0,2 | −0,185 / −149 | −0,012 / −16 |
|
||
| **0,3 (LIVE)** | **−0,160 / −122** | **−0,036 / −47** |
|
||
| 0,5 | −0,127 / −85 | −0,041 / −47 |
|
||
| 0,8 | −0,101 / −54 | −0,012 / −11 |
|
||
| 1,0 | −0,096 / −45 | −0,016 / −12 |
|
||
**Bestätigt: k=0,5/0,8/1,0 schlagen 0,3 in BEIDEN Hälften**, die Nachbarn halten
|
||
mit (0,8 und 1,0 nebeneinander) — die vorab fixierte Regel ist erfüllt. Auch die
|
||
ØR verbessert sich in H1 monoton (−0,185 → −0,096), es ist also nicht nur
|
||
Handelsvermeidung.
|
||
⚠ **TROTZDEM keine Umstellung empfohlen — der Grund ist kein Messfehler, sondern
|
||
eine Zweckfrage:** (a) **alle** Werte bleiben negativ (PF 0,70–1,01); das Gate
|
||
begrenzt Schaden, es erzeugt keinen Edge. (b) Der Auto-Signal-Pfad ist ohnehin
|
||
AUS — das Signal ist ein **Vorschlag für den Menschen**, und dessen gemessener
|
||
Vorteil (+118 €/WR 56 % bei MIT-Signal-Trades) entstand auf der **k=0,3-Population**.
|
||
(c) k=0,8 kürzt die Empfehlungen um **~39 %** (H1 n=766 → 531) und treibt den
|
||
WARTEN-Anteil weiter hoch — der steht mit 93 % live ohnehin schon im Fokus, und
|
||
`breakout_pending` ist bereits die Ursache von 63 % aller Blocks.
|
||
**Vor einer Änderung ist zu klären, WOFÜR das Signal da ist:** als mechanischer
|
||
Auto-Entry wäre k=0,8 die belegte Wahl; als Auswahl-Angebot für den Menschen ist
|
||
weniger Auswahl nicht automatisch besser. Die Zahlen liegen vor, die Entscheidung
|
||
ist eine Nutzungs-, keine Messfrage.
|
||
⚠ **Zwei benannte Abweichungen der Simulation** (beide unvermeidbar):
|
||
(1) `_confirm_breakout` misst seinen Timeout mit `time.time()` gegen
|
||
`_breakout_timeout_s`=3600 s — in einem Bar-Loop vergeht keine Wall-Clock-Zeit,
|
||
der Timeout würde NIE feuern. 3600 s sind auf M5 exakt **12 Bars**, so wird hier
|
||
gezählt. **Merke: jede `time.time()`-Messung im Live-Code ist in einer
|
||
Bar-Simulation stumm.** (2) `hour=None`, weil die EIA-Prüfung in `_build` über
|
||
`datetime.now(_BERLIN)` läuft — mit Bar-Stunde würde ein Lauf am Mittwoch
|
||
15:30–16:30 **alle** Bars blocken. `dead_hours` ist live leer, es fehlt also nur
|
||
das EIA-Fenster.
|
||
|
||
**Phase 2b — verworfene Modelle bei vollen Bars nachgefahren: ALLE bleiben verworfen.**
|
||
14 Klassen, keine einzige kippt ins Positive:
|
||
| Klasse | Ergebnis |
|
||
|---|---|
|
||
| ORB (EU/US, 15/30 min) | H1 −0,018…−0,177 · H2 +0,013…+0,280 → Regime-Kippen |
|
||
| Doppeltop (3 Toleranzen) | 3/3 fallen durch |
|
||
| Volume Profile (POC/HVN/LVN) | 3/3 fallen durch |
|
||
| Liquidity Sweeps (SMC) | alle Varianten fallen durch |
|
||
| Konsolidierung (False Break) | alle Varianten fallen durch |
|
||
| Handbuch (PDH/PDL, Asian Range, Discount/Premium) | alle fallen durch |
|
||
| Marktstruktur | 5/5 fallen durch |
|
||
| Momentum · Inter-Market · Chop-Gate · Reversal-Lockout · S/R-Close-Signal · MACD/ADX/RSI · HTF-Winkel | unverändert verworfen |
|
||
⚠ **Bemerkenswert:** Bei ~14 Wiederholungstests wäre bei 5 % Fehlalarmquote rund
|
||
**ein** falsch-positives Ergebnis zu erwarten gewesen — es gab **keins**. Das
|
||
stützt die Ablehnungen zusätzlich. Die Regel wurde VOR dem Lauf fixiert (ØR>0 und
|
||
PF>1 in BEIDEN Hälften, Nachbarparameter müssen mithalten).
|
||
⚠ Das ist ausdrücklich **kein Freibrief für regelmäßiges Nachrechnen** — die
|
||
Begründung gegen wöchentliche Läufe (Mehrfachvergleich, ~47 Fehlalarme/Jahr)
|
||
steht unverändert. Anlass war hier die *einmalige* Signaländerung.
|
||
|
||
## Feste Einsatz-Margin + lokale Sprachausgabe (2026-08-04)
|
||
|
||
**Einsatz-Feld** (User-Wunsch „Feld, mit dem ich meine eingesetzte Margin selber
|
||
eingeben kann"): `[trading]`-unabhängiger Laufzeitwert `MANUAL_MARGIN` in
|
||
`core/config.py` (`set/get_manual_margin`, Muster wie `set_margin_buffer`).
|
||
**0 = automatisch** (bisheriges Verhalten: `margin_buffer_pct` % der freien Margin),
|
||
**> 0 = die Position wird auf genau diesen Margin-Einsatz gerechnet.**
|
||
· `calc_lots` setzt es um und **deckelt auf die freie Margin × Buffer** — ein zu
|
||
hoher Wunschwert wird begrenzt und geloggt, nicht an den Broker durchgereicht
|
||
(sonst Reject mit kryptischem retcode statt sauberer Meldung). Reicht der Betrag
|
||
nicht fürs Mindestlot → 0.0 + Warnung, der Trade wird sauber abgelehnt.
|
||
· **Vorrang vor dem Risiko-Modus** (`trader._send_locked`): eine ausdrückliche
|
||
Größenvorgabe schlägt die Rechenregel. Bei `risk_pct=0` (live) ohnehin der Fall.
|
||
· ⚠ **Wirkt auf ALLE neuen Positionen — auch die autonomen** (Squeeze/Signal).
|
||
· UI: Feld **„Einsatz"** in der **Order-Leiste** (`#margin-input`, v=136), bernstein
|
||
umrandet solange gesetzt. ⚠ **Bewusst NICHT in der Trade-Leiste** — die ist nur bei
|
||
OFFENER Position sichtbar, der Einsatz muss aber VOR dem Öffnen einstellbar sein.
|
||
Enter blurrt nur, `change` sendet einmal (gleicher Fix wie beim Mindestgewinn).
|
||
· `POST /api/manualmargin {value}` · Snapshot `manual_margin` · neustart-fest über
|
||
`runtime_state.json`. Ende-zu-Ende getestet (250 → Snapshot → 0 → persistiert).
|
||
|
||
**Einsatz in PROZENT (2026-08-05, v=137):** das Gegenstück zum festen Betrag —
|
||
`margin_buffer_pct` (live 95) hatte bisher **keine UI** und war nur in der ini
|
||
änderbar. Neu: Feld **„Einsatz %"** (`#marginpct-input`) direkt neben „Einsatz €" in
|
||
der Order-Leiste · `POST /api/marginpct {value}` → `engine.set_margin_pct` →
|
||
`config.set_margin_buffer` · Snapshot `margin_pct` · neustart-fest.
|
||
⚠ **VORRANG ist sichtbar gemacht:** steht links ein fester €-Betrag, wird das
|
||
Prozent-Feld **ausgegraut** (`.mg-field.muted`, gestrichelter Rand) und der Tooltip
|
||
sagt, dass der Prozentsatz dann nur noch die Obergrenze ist — zwei scheinbar
|
||
gleichrangige Felder ohne Hinweis wären die schlechtere Lösung.
|
||
⚠ Geklemmt auf **1–99 %** (`set_margin_buffer`); 100 % ließe keinen Puffer für
|
||
Spread/Swap. Ende-zu-Ende getestet: 50 → 50 · 150 → auf 99 geklemmt · 0 und −5
|
||
abgelehnt · 95 → 95, in `runtime_state.json` persistiert.
|
||
|
||
**Sprachausgabe: Piper, lokal** (`tools/speak.py`, `tools/piper/`). Anlass: die
|
||
Windows-Sprachausgabe funktioniert zwar, aber auf diesem Rechner ist **keine
|
||
deutsche Stimme installiert** — weder SAPI5 noch OneCore (nur David/Zira/Mark,
|
||
alle en-US). Deutscher Text käme mit englischer Aussprache. `Add-WindowsCapability`
|
||
scheitert ohne Adminrechte (elevated Fenster nötig).
|
||
Piper gewählt, weil es **lokal** läuft (passt zum Rest: WireGuard-only, Secrets in
|
||
der ini, keine Cloud-Abhängigkeit), **nichts kostet** (nach der 200-$/Monat-Absage
|
||
bei X relevant) und aus PowerShell/Python aufrufbar ist. Stimme *thorsten-medium*
|
||
(de_DE), Real-Time-Faktor **0,08** — 4,3 s Audio in 0,36 s.
|
||
⚠ **Das ZIP entpackt eine Ebene tiefer als erwartet** (`tools/piper/piper/piper.exe`)
|
||
— `speak.py` **sucht** die Binärdatei und das Modell deshalb, statt Pfade fest zu
|
||
verdrahten. Der erste Entwurf scheiterte genau daran; der Fail-safe hat die Pfade
|
||
sauber gemeldet statt stumm zu bleiben.
|
||
Aufruf: `python tools/speak.py "Text"` · Pipe · `--wav datei` (nur erzeugen).
|
||
Rückgabe 1 bei fehlendem Piper → ein Aufrufer im Bot läuft weiter, statt abzustürzen.
|
||
⚠ `tools/piper/` ist **gitignored** (Binaries + 60-MB-Modell gehören nicht ins Repo);
|
||
`speak.py` selbst ist versioniert.
|
||
|
||
## Modul „Manuelle Trades" + voller Entscheidungskontext (Stufe 1, 2026-08-04)
|
||
|
||
**User-Frage:** „Kann der Bot aus meinen manuellen Trades lernen — evtl. ein neues
|
||
Modul?" Auslöser: am 04.08. machten 18 manuelle Trades **+728 €**, der Bot −16,53 €,
|
||
bei 93 % WARTEN.
|
||
|
||
⚠ **Die exploratorische Vorprüfung ergab: noch NICHT lernbar** — und zwar aus drei
|
||
Gründen, die alle benannt gehören:
|
||
1. **Die entscheidenden Merkmale wurden nie gespeichert.** Beim Einstieg schrieb der
|
||
Bot 5 Felder; davon war `ai_sentiment` in **1,4 %** und `news_score` in **34 %** der
|
||
Trades befüllt. Die Marktlage eines manuellen Einstiegs war damit nicht
|
||
rekonstruierbar.
|
||
2. **Das naive Lernziel ist untauglich.** „Wann steigt er ein" bräuchte Gegenbeispiele
|
||
(Bars ohne Einstieg) — Millionen unbeschriftete Negative, und „nicht eingestiegen"
|
||
heißt nicht „hätte man nicht sollen". Die brauchbare Frage lautet: **welche seiner
|
||
Einstiege liefen gut** (saubere Labels über P&L).
|
||
3. **Die scheinbaren Muster sind Einzeltage.** Stunde 13:00 zeigt +478 € über n=69 —
|
||
davon stammen **+382 € (80 %) aus den fünf Trades des 04.08.** Genau die Falle, an
|
||
der ORB und die Dead-Hours gescheitert sind.
|
||
|
||
**Gebaut wurde deshalb Stufe 1 — Telemetrie, kein Verhalten:**
|
||
`trades` um **16 `ctx_*`-Spalten** erweitert (DB-Backup `…bak-2026-08-04`, 1.148
|
||
Zeilen unverändert): `p_break_target/-stop` · `dist_res_atr`/`dist_sup_atr` ·
|
||
`structure` · `squeeze` · `htf_trend`/`h1_trend` · `spread_atr` · `session` ·
|
||
`block_reason` · `conf_pct` · `atr_m5` · `bias` · `cone_pos` · `hour`. Alle Werte
|
||
werden im Snapshot ohnehin berechnet und nur eingesammelt
|
||
(`engine._run_analysis` → `trader.set_open_context(ctx=…)` → `history.log_trade_open`).
|
||
`log_trade_open` hängt die Spalten **dynamisch** an und ignoriert unbekannte Schlüssel
|
||
— eine ältere DB ohne Migration läuft weiter (fail-open).
|
||
⚠ **Fallstrick beim Bau:** `wave_snap` existiert in `_run_analysis` NICHT (nur in
|
||
`snapshot()`). Der erste Entwurf hätte einen `NameError` erzeugt, den das umgebende
|
||
`except` still geschluckt hätte — der Kontext wäre dauerhaft leer geblieben, ohne dass
|
||
es auffällt. Jetzt `self.wave.snapshot()`; `vd` zusätzlich per `locals()`-Guard
|
||
abgesichert (es entsteht in einem eigenen `try`).
|
||
Verifiziert auf einer DB-**Kopie**: alle 16 Spalten korrekt geschrieben, unbekannter
|
||
Schlüssel ignoriert, Basisfelder unberührt.
|
||
|
||
**Dashboard-Karte „Manuelle Trades"** (`#card-manual`, v=134): heute / 30 Tage /
|
||
gesamt / Bot-Vergleich, dazu der Split **mit vs. ohne Signal-Deckung**. Backend
|
||
`history.manual_stats(30)` → `engine._manual_stats_cached()` (~120 s Cache, wie
|
||
`_alignment_cached` — die Aggregation läuft über die ganze Tabelle und hat im
|
||
1-s-Snapshot nichts zu suchen). Bewusst **neutral gefärbt** (keine Ampel) und
|
||
ausdrücklich **deskriptiv**: die Karte zeigt eine Reifegrad-Zeile mit der
|
||
`ctx`-Abdeckung (heute 0 %), damit niemand sie für aussagekräftiger hält, als sie ist.
|
||
|
||
**Stufe 2 (später, NICHT gebaut):** wenn genug `ctx`-Daten vorliegen (~2–3 Monate),
|
||
messen was Gewinner von Verlierern unterscheidet — Fit auf H1, validiert auf H2, AUC
|
||
und Kalibrierung berichtet, wie beim P(break)-Modell. Ergebnis wäre ein **Hinweis im
|
||
Order-Dialog** („deine Trades in dieser Konstellation: X % WR, n=Y"), analog zum
|
||
bestehenden Ausrichtungs-Split. ⚠ **Ausdrücklich KEIN Auto-Entry daraus** — 22
|
||
Signal-Eingriffe sind gescheitert, und die gemessene Stärke des Users liegt in der
|
||
AUSWAHL, nicht in einer Regel. Ein Modul, das ihm seine eigene Historie zur aktuellen
|
||
Lage zeigt, spielt auf diese Stärke; eines das für ihn einsteigt, ersetzt sie.
|
||
|
||
## Backtest-Audit 2026-08-04 — rechnen die Skripte noch korrekt?
|
||
|
||
**Anlass:** User-Frage nach dem `angle=`-Fund in `backtest_auto_signal.py`. Prüfung
|
||
aller **87** Backtest-/Analyse-Skripte.
|
||
|
||
**Lauffähigkeit: ✅ in Ordnung.** Alle 87 kompilieren; 12 repräsentative (alle, die
|
||
`WaveRecommender` konstruieren) laufen fehlerfrei. Die heutigen `wave_rec`-Änderungen
|
||
(`_reversal_enabled`) brechen nichts — der Modul-Default `True` hält die Altmessungen
|
||
stabil. ⚠ Drei Skripte nehmen **`[TF] [N]`** statt einer Bar-Zahl als erstes Argument
|
||
(`backtest_signal.py`, `backtest_pullback.py`, `backtest_htf_filter.py`) — mit einer
|
||
Zahl als TF quittieren sie mit `KeyError`. Kein Defekt, nur die Signatur beachten.
|
||
|
||
**Der `angle=`-Befund: 11 Skripte, nicht 26.**
|
||
⚠ **Methodik-Fehler bei mir selbst, korrigiert:** Die erste Prüfung per Regex
|
||
(`_build\([^)]*angle\s*=`) meldete **26** Treffer — die Zeichenklasse `[^)]*` bricht an
|
||
der ersten Klammer ab, sodass Aufrufe wie
|
||
`w._build(..., htf_trend=m30s(T[i]), angle=ang)` fälschlich als „ohne Winkel" galten.
|
||
Die AST-Prüfung ergibt **11** echte Fälle (und erkennt zusätzlich Aufrufe, die `angle`
|
||
positional übergeben). **Regex ist für Aufruf-Analysen das falsche Werkzeug.**
|
||
Betroffen: `backtest_angle.py:78` · `backtest_auto_signal.py:177` ·
|
||
`backtest_confluence.py:144` · `backtest_dist.py:63` · `backtest_exit.py:150` ·
|
||
`backtest_htf_filter.py:106` · `backtest_improve.py:91` · `backtest_pullback.py:89` ·
|
||
`backtest_rev_exit.py:72` · `backtest_signal.py:91` · `backtest_stretch.py:73`.
|
||
|
||
**Wie schlimm ist es? Gemessen über 37.577 M5-Bars:**
|
||
| | mit Reversal (= bis 03.08.) | **ohne Reversal (= live seit 04.08.)** |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Signal weicht ab | **19,1 %** | **1,1 %** |
|
||
| Ø-Konfidenz-Differenz | +7,7 | −4,4 |
|
||
| über dem 55 %-Gate | 79,4 → 90,6 % | 79,4 → 78,5 % |
|
||
| WARTEN-Anteil (ohne HTF) | — | 20,6 → 21,5 % (+1 Pp) |
|
||
⚠ **Das Reversal-Abschalten von heute hat die Lücke nebenbei fast geschlossen.** Solange
|
||
das Reversal aktiv war, sahen diese 11 Skripte eine Signal-Population, die sich in jedem
|
||
fünften Bar unterschied und systematisch 7,7 Konfidenzpunkte danebenlag — das betrifft
|
||
den Großteil der Projekt-Historie. **Ab jetzt sind sie näherungsweise gültig.**
|
||
⚠ Die WARTEN-Zeile ist NICHT mit der 43-%-Referenz vergleichbar: für die Messung wurde
|
||
`htf_trend` nicht übergeben, der M30-Filter (allein ~27 % der WARTEN) fehlt also. Nur
|
||
die **Differenz** (+1 Pp) ist aussagekräftig.
|
||
|
||
**Bewusst NICHT getan:** die 11 Skripte „repariert". Ein `angle=` zu ergänzen ändert
|
||
ihre Zahlen (~1 %) — das wäre laut Migrations-Regel keine Refaktorierung, sondern eine
|
||
Neumessung. Sie bleiben unverändert und reproduzierbar; wo ihre Schlussfolgerung wieder
|
||
relevant wird, gehört sie live-treu **neu gerechnet** (Muster:
|
||
`backtest_auto_signal_norev.py`).
|
||
|
||
## Gesamtprüfung 2026-08-02 (nach `docs/review-prompt.md`)
|
||
|
||
Erster vollständiger Durchlauf des Review-Prompts. **Keine Strategie-Änderung** — alle
|
||
Fixes betreffen Telemetrie, Doku und toten Code.
|
||
|
||
**Behoben:**
|
||
1. **`analyze_divergence.py` kannte keine Epochen** — und war damit selbst
|
||
driftanfällig. D0 mischte Vorhersagen des ALTEN und des am 31.07. nachtrainierten
|
||
P(break)-Modells und meldete dessen Fehlkalibrierung als aktuellen Alarm (das neue
|
||
Modell hatte **n=0**, weil der Markt seit Fr 22:55 zu ist); B las die
|
||
Prä-Migrations-`NULL`s von `block_reason` als blinden Fleck („None 66,8 %"); C
|
||
druckte bei 0 Zeilen ein „OK", obwohl es fehlende Daten waren. Neu: `_EPOCHS` +
|
||
`_clamp()` schneiden jede Auswertung auf den Beginn ihrer eigenen Datenlage.
|
||
⚠ **Beim Nachtrainieren eines Modells das Datum in `_EPOCHS` mitziehen** — sonst
|
||
schlägt der Wächter wochenlang Fehlalarm, und ein Wächter, der immer warnt, wird
|
||
ignoriert.
|
||
2. **Konsens-Pfeil: doppelte Arbeit für eine unsichtbare Linie.** Der MQL5-Export
|
||
rechnete im ~5-s-Takt ein **komplettes zweites `_verdict()`** für `AR;K` — der
|
||
Indikator verwirft die Zeile aber seit v1.33 per Default (`InpShowConsensus=false`).
|
||
Neu `[trading] export_consensus_arrow` (Default **false**, spiegelt den Indikator).
|
||
Nebeneffekt beseitigt: das zweite Verdict konnte vom Verdict im Snapshot abweichen.
|
||
3. **`/api/autosqueeze` loggt jetzt die Herkunft** (`[WEB] …`) wie `/api/autosignal`.
|
||
Vorher war bei einem Zustandswechsel nicht belegbar, ob Dashboard oder Code —
|
||
bei einem Schalter für autonome Echtgeld-Einstiege zu wenig.
|
||
4. **Reversal-Kennzahl an der Fundstelle korrigiert.** „ØR +0,185 · PF 1,35 · 70 %
|
||
Treffer" stand unverändert in der Reversal-Sektion, die Widerlegung 2 000 Zeilen
|
||
später im Legacy-Recheck. Wer die Sektion liest, sah die Korrektur nie.
|
||
5. Zwei tote `import datetime` in `core/notify.py` entfernt (beide Funktionen nutzen
|
||
`_time`), funktional nachgetestet.
|
||
|
||
**Geprüft und sauber:** 0 fehlende Frontend-IDs (von 86) · nur 2 Config-Schlüssel ohne
|
||
Leser (beide dokumentiert dormant) · Snapshot-Median **13 ms**, alle DB-Abfragen <13 ms,
|
||
Indizes vorhanden → **keine Performance-Maßnahme nötig** · 124 Datei- und 83
|
||
Funktionsreferenzen in CLAUDE.md stimmen · Asset- und Indikator-Version konsistent.
|
||
|
||
**Zwischenverdacht zurückgezogen:** „`block_reason` erklärt nur 33 % der WARTEN" war
|
||
ein reines Migrations-Artefakt (Spalte kam am 31.07.); seit 01.08. **100 % Abdeckung**.
|
||
|
||
**Offen (nicht behoben, bewusst):**
|
||
- ✅ **ERLEDIGT 2026-08-05: `auto_flip_close` ist jetzt SICHTBAR** (`#flip-note` in
|
||
der Meldungen-Karte, v=139). Zeigt Schwelle und Auslöse-Zähler und **nennt
|
||
ausdrücklich die Messung** („⚠ gemessen in beiden Halbjahren negativ", −92/−160 R)
|
||
— ein blanker Zähler hätte wie ein Erfolg ausgesehen. Der Exit bleibt AN
|
||
(User-Wunsch), aber die Entscheidung ist jetzt informiert.
|
||
⚠ **Live-Gegenprobe 2026-08-05 (n=4):** die 4 Auslösungen brachten **+284,22 €**;
|
||
mit dem kanonischen Exit ab demselben Einstieg wären es **+183,51 €** gewesen —
|
||
der Flip war auf diesen Trades also **+100,71 € BESSER**. ⚠ Das ist KEIN Beleg:
|
||
n=4, und **+101 € stecken in EINEM Trade** (04.08. 16:15: +188,64 gegen +87,68).
|
||
Der 04.08. ist genau der Ausreißertag, der allein die 30-Tage-Bilanz trägt. Gegen
|
||
~2.000 Trades je Hälfte im Backtest (jede Variante, beide Hälften negativ) wiegt
|
||
das nichts — dieselbe Falle wie der 12k-Vorlauf beim Kerzen-Fade, der +0,291
|
||
zeigte und bei 80k verschwand. **Der Einwand ist geprüft, nicht bestätigt.**
|
||
✅✅ **ABGESCHALTET am 2026-08-05 (User-Entscheidung nach Vorlage der Messung),
|
||
`[trading] auto_flip_close = false`.** Erwarteter Gewinn 35–250 R je nach
|
||
Messung, Nachteil praktisch keiner — **der Alarm bleibt unverändert**
|
||
(Blinken/Ton/Telegram bei Signal-Flip im Plus). Der Alarm-Pfad
|
||
`_check_close_alert` hängt an `_run_analysis`, NICHT am `_pos_loop`-Aufruf von
|
||
`_check_flip_close` — nur die automatische Ausführung entfällt. Damit ist wieder
|
||
der dokumentierte Ursprungszustand hergestellt: „Flip bleibt Alarm + menschliche
|
||
Entscheidung" (User-Übersteuerungen liefen gemessen 68 % WR).
|
||
Live verifiziert nach Neustart: `flip_close=False`, Alarm-Zähler unberührt.
|
||
⚠ **Kein `runtime_state.json`-Override vorhanden** (anders als bei `auto_signal`,
|
||
wo ein UI-Toggle die ini still überschrieb) — die ini-Änderung greift also direkt.
|
||
Neu im **Config-Wächter** (`measurement_reminder.py`, validiert = `false`): wird
|
||
der Schalter je wieder auf `true` gesetzt, läuft ein gemessen negativer Exit auf
|
||
echtem Geld, und das soll auffallen. Zurückholen: `auto_flip_close = true`.
|
||
- **`breakout_k=0,3` ruht weiter auf dem `LEGACY_BE10`-Exit** (Breakeven 1,0 statt
|
||
live 1,3). Der Legacy-Recheck hat EIA und Dead-Hours nachgerechnet, `breakout_k`
|
||
nicht. Kandidat für den nächsten Recheck.
|
||
- Die 5 Zähler-Snapshot-Felder (`close_alert_count` usw.) werden von nichts abgefragt.
|
||
|
||
## Ausstehende Messungen — Erinnerung per Timer
|
||
|
||
`measurement_reminder.py` + Windows-Task **`OilMeasurementReminder`** (täglich 18:00)
|
||
meldet per Popup, welche Messung **genug Daten** hat. Jeder Punkt hat eine PRÜFBARE
|
||
Fälligkeitsbedingung (Datenmenge/Datum), nicht nur ein Datum — gemeldet wird je Punkt
|
||
1× (Marker in `.reminders/`, gitignoriert; Marker löschen = Wiedervorlage).
|
||
Status jederzeit: `python measurement_reminder.py --status`.
|
||
|
||
⚠ **Warum es das gibt:** mehrere Module sammeln still Daten für „später" — und das
|
||
blieb liegen. Die P(break)-Prognose-Genauigkeit war seit 2026-07-23 auswertbar und
|
||
hatte am 2026-07-30 bereits **2213 ausgewertete Zeilen**, ohne dass jemand hinsah.
|
||
|
||
| Messung | Bedingung | Stand 2026-08-01 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| P(break) erneut auswerten (nach Nachtraining) | ≥800 Vorhersagen ab 01.08. | 0 |
|
||
| **Modul-Audit: zweiter Durchgang** | ≥28 Tage seit dem 1. Audit | 2 (6 %) |
|
||
| Verdict-Module auf Prädiktivität (`verdict_votes`) | ≥25 000 Verdicts | 8142 (33 %) |
|
||
|
||
⚠ **Offene Modul-Fragen für diesen Lauf (Stand 2026-08-07, aus dem Zwischenstand über 15.544 Zeilen):** **(a) Liq-Trend** (0,5) — +0,20/+0,32 über nur 132 Episoden; ⚠ **dieselbe Quelle wie das am 06.08. entmachtete Orderbuch-Modul**, und HL-Preisdaten laufen gemessen hinter Pepperstone her (51 % Treffer nach 6 s). Als **einziges verbliebenes HL-Modul mit Stimmrecht** zuerst prüfen. **(b) Muster** (0,25) — +1,27/+0,67 bei n=88, zu dünn. **(c) H1** (1,5) — nur 19 Episoden, trägt aber 38 % des Nadel-Einflusses; prädiktiv nicht beurteilbar. **(d)** Elliott und Orderbuch sind entmachtet (`used=False`), werden aber **weiter geloggt** — die Reihe darf nicht abreißen.
|
||
| **Manuelle Trades: Stufe 2** (was trennt Gewinner von Verlierern?) | ≥300 manuelle Trades **mit `ctx_*`** | 0 (Sammlung ab 04.08.) |
|
||
| **Auto-Squeeze: B5-Abbruchprüfung** (Latte vorab fixiert) | ≥20 Squeeze-Trades ab 01.08. | 2 (10 %) |
|
||
| ~~M30-Level-Umstellung live gegenprüfen~~ | **ERLEDIGT 04.08.** — s. u. | ✅ |
|
||
| M1-Squeeze Variante B | ≥180 Tage `candles_m1` | 14 (8 %) |
|
||
| News-Score-Prädiktivität | ≥90 Tage Sammlung | 9 (10 %) |
|
||
|
||
⚠ **Der Config-Wächter liest jetzt auch `runtime_state.json` (Fix 2026-08-01).** Er
|
||
verglich vorher nur die **ini** gegen die validierten Werte — die UI-Schalter leben aber
|
||
in `runtime_state.json` und werden beim Start **über** die ini gelegt. Dadurch meldete er
|
||
„alles auf dem gemessenen Stand", während live etwas anderes lief. Real: `auto_signal`
|
||
stand in der ini auf `false`, war aber durch einen Dashboard-Toggle dauerhaft `true` —
|
||
4 der 7 Bot-Trades vom 31.07. kamen aus diesem gemessen-negativen Pfad. `_cfg_now()`
|
||
bildet den Vorrang jetzt genauso ab wie der Engine-Start; mit einem Szenario verifiziert
|
||
(runtime `true` gegen validiert `false` → wird gemeldet). Neu überwacht: `auto_signal`
|
||
(soll `false`) und `auto_squeeze` (soll `true`).
|
||
|
||
### ✅ M30-Level-Umstellung live gegengeprüft (04.08.) — bestätigt, mit einem Vorbehalt
|
||
|
||
| Zeitraum | n | Med. Lots | **EUR/Lot** | Ø Move |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **vorher** (M5-Level) | 89 | 0,81 | **+17,53** | 0,202 $ |
|
||
| **nachher** (M30-Level) | 28 | 0,53 | **+36,92** | 0,427 $ |
|
||
|
||
Ertrag **je Lot mehr als verdoppelt**, Ø-Kursbewegung je Trade ebenfalls — deckt sich
|
||
mit der Backtest-Erwartung („R-Ertrag rund doppelt") und mit dem Mechanismus (M30-Level
|
||
liegen 1,95×ATR auseinander statt 0,61×ATR, der Trade läuft also länger).
|
||
|
||
⚠⚠ **Die NORMIERUNG war entscheidend, sonst wäre der Schluss falsch gewesen.**
|
||
Unnormiert sah der 04.08. wie der Treiber aus (Ø **+55,41 €** je Trade gegen +19,30 €
|
||
im Rest). **Je Lot ist heute aber praktisch identisch zum Rest** (+38,81 gegen +35,87)
|
||
— der Unterschied war reine Positionsgröße (Median 1,36 statt 0,46 Lots, weil das
|
||
Konto an diesem Tag von ~800 auf ~1.400 € wuchs). Ø-EUR-Vergleiche über Zeiträume mit
|
||
unterschiedlicher Positionsgröße sind ungültig; das gehört bei jeder künftigen
|
||
Live-Auswertung mitgedacht.
|
||
|
||
⚠ **Nicht der Level-Quelle ALLEIN zuzuordnen:** am 31.07. kamen das
|
||
P(break)-Nachtraining UND die Schwellensenkung 0,55 → 0,35 dazu. Getrennt:
|
||
30.07. (nur M30-Level, altes Modell) n=**8**, +19,88 €/Lot · ab 31.07. (M30 + neues
|
||
Modell) n=20, +43,73 €/Lot. Das Fenster mit nur der Umstellung ist zu klein für eine
|
||
Zuordnung. **Der kombinierte Effekt ist bestätigt, die Ursachenaufteilung nicht.**
|
||
Beide Änderungen waren im Backtest validiert und zeigen live in dieselbe Richtung.
|
||
|
||
*(erledigt und ausgetragen: P(break)-Genauigkeit → `analyze_pbreak_live.py` 31.07.,
|
||
Modell daraufhin nachtrainiert · Chartmuster-Kontrolltest → 30.07., Muster schlagen
|
||
die Kontrolle in beiden Hälften, Gewicht 1,0)*
|
||
|
||
⚠ **Der Task `OilMeasurementReminder` wurde am 2026-07-31 testweise ausgelöst und
|
||
lief mit Ergebnis 0 durch** (Arbeitsverzeichnis korrekt gesetzt) — ein Erinnerungs-
|
||
system, das still scheitert, wäre schlimmer als keins.
|
||
|
||
Verwandte Timer: **`HyperliquidBookflow`** (Order-Flow, 2 Stufen ~3 Tage/~2 Wochen),
|
||
**`HyperliquidLeadLag`** (erledigt: Pepperstone führt), Wochenreport montags 07:30 (B4).
|
||
|
||
## WTI-Trading-Handbuch — Abgleich mit dem Gemessenen (2026-07-30)
|
||
|
||
Der User reichte ein 19-seitiges WTI-Handbuch ein („lerne daraus Kontext für die
|
||
Empfehlung"). Ergebnis des Abgleichs: **der belegbare Teil ist längst umgesetzt, der
|
||
Rest ist in diesem Projekt bereits gemessen — und fiel durch.** Kein Konzept aus dem
|
||
Handbuch wurde neu ins Signal aufgenommen.
|
||
|
||
**Bereits UMGESETZT (Handbuch bestätigt den Ist-Zustand):**
|
||
| Handbuch | im Bot |
|
||
|---|---|
|
||
| „Nur mit dem HTF-Trend" | M30-Gegen-Trend-Filter (gemessen: Edge ×2) + Entry-Checkliste |
|
||
| „Keine Trades vor EIA" | EIA-Blackout Mi 15:30–16:30 (gemessen: beidhälftig negativ) |
|
||
| ATR-basierter Stop + Puffer | Initial-SL-Band 1,8–2,2×ATR (gemessen besser als 1,5) |
|
||
| „Nach TP1 trailen" | Trailing 1,5×ATR + Breakeven 1,3 (gemessen optimal) |
|
||
| „Nach 3 Losses Pause" | Mental-Check in der Entry-Checkliste (Verlust-Serie des Tages) |
|
||
| Journal + Kennzahlen | `trades`-DB, Statistik-Tab, Wochenreport (WR/PF/Verhältnis) |
|
||
| NY-Session am besten | gemessen: 21–22 Uhr sind die einzig robust positiven Stunden |
|
||
|
||
**Bereits GEMESSEN und VERWORFEN (Handbuch empfiehlt es trotzdem):**
|
||
Liquidity Sweeps (Equal Highs/Lows) · Order-Block-Klasse = Pivot-Zonen (6×) ·
|
||
Double Top/Bottom · H&S/Triangle/Flag/Cup (Ziel-Trefferquote nur 13–38 %) ·
|
||
Wyckoff Accumulation/Distribution · False Breakout · DXY-Korrelation
|
||
(`backtest_intermarket.py`) · Elliott (nur Verdict-Stimme, Gewicht 1,0).
|
||
|
||
**NEU gemessen (die echten Lücken, `backtest_handbook.py`) — alle durchgefallen:**
|
||
| Konzept | H1 | H2 | Urteil |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **PDH/PDL** Bounce („WTI reagiert extrem stark") | −0,335 | −0,199 | ❌ beidseitig negativ |
|
||
| **PDH/PDL** Sweep | −0,462 | −0,184 | ❌ schlechtestes Ergebnis überhaupt |
|
||
| **Asian Range H/L** Bounce | −0,134 | −0,005 | ❌ |
|
||
| **Asian Range H/L** Sweep | −0,178 | −0,040 | ❌ |
|
||
| **Discount/Premium**-Filter | −0,097 (Basis −0,135) | +0,041 (Basis +0,053) | ❌ nicht robust, wirft 70 % Volumen weg |
|
||
| **Freitag ab 16:00 CET meiden** | −0,179 (Basis −0,135) | +0,020 (Basis +0,053) | ❌ **verschlechtert BEIDE** |
|
||
|
||
⚠ Zwei Befunde sind bemerkenswert: (a) **PDH/PDL ist der am klarsten schädliche
|
||
Level-Typ**, den das Projekt je gemessen hat — obwohl das Handbuch ihn als besonders
|
||
stark bewirbt. (b) Der **Freitagnachmittags-Filter verschlechtert beide Hälften**, die
|
||
dort geblockten Trades waren also überdurchschnittlich — dieselbe Lehre wie beim
|
||
Dead-Hours-Gate: pauschale Zeitfilter kosten mehr, als sie sparen.
|
||
|
||
**Nicht umgesetzt (bewusste User-Entscheidungen, nicht Messfrage):** 1–2 % Risk/Trade
|
||
und 3 % Tages-Limit (User fährt 95 % Margin, Circuit Breaker am 2026-07-30 erneut
|
||
abgelehnt) · Mindest-R:R 1:2 (der Bot nutzt Trailing statt festem Ziel — gemessen
|
||
besser) · Teil-Exit bei 1:1 (`_PARTIAL_TP_FRAC=0`, User-Vorgabe).
|
||
|
||
## Auch beachten
|
||
- **Startup-Schonfrist gegen Sofort-Close nach Neustart (User-Vorgabe 2026-07-20,
|
||
`[trading] startup_close_grace_s=60`):** In den ersten 60 s nach Bot-Start schließt
|
||
der Bot **keinen laufenden Trade selbst** — gilt für **S/R-Close** (`_check_sr_close`),
|
||
**Notfall-Stop/Gewinn-Ziel** (`_check_auto_close`, Armieren läuft weiter, nur der Close
|
||
ist gesperrt), **Time-Stop** (`trailing`, via `set_no_close_until`) und **Auto-Squeeze-
|
||
Reverse**. Grund: nach `restart_server.bat` sind Preis/ATR/P(break)/Level für einen
|
||
Moment instabil → ein adoptierter Trade, der gerade in S/R-Close- oder Notfall-Nähe
|
||
liegt, würde sonst in der ersten Sekunde auf halb-initialisierten Daten gekappt.
|
||
Engine setzt `_no_autoclose_until = start + grace`, `_in_startup_grace()` gated die
|
||
drei `_pos_loop`-Checks; die Trailing-Instanz bekommt denselben Stichtag. ⚠ Der
|
||
**Broker-SL (2×ATR) bleibt unberührt** — er läuft am Broker, kann NICHT verzögert
|
||
werden (dort ist auch keine Verzögerung erwünscht: ein Stop-Loss muss greifen). 0 = aus.
|
||
- **Update-Reboot-Lücke (Root-Cause der Nacht 2026-07-20, −95,48 €):** Windows
|
||
Update rebootete 01:30 (MoUsoCoreWorker/TrustedInstaller, 2×), der Server-Task
|
||
`OilTradingServer` hat nur einen **Logon-Trigger** → Server+MT5 down bis zum
|
||
Login 07:42; Time-Stop/S/R-Close/Notfall-Stop liefen nicht, nur der **Broker-SL**
|
||
(broker-seitig!) schützte. **Fix:** WU-Policy `AUOptions=4, Tag=Sa, 03:00`
|
||
(HKLM\...\WindowsUpdate\AU — Reboots nur noch Samstag früh, Markt zu); Standby/
|
||
Hibernate AC+DC=0. ⚠ Offen: nach einem Sa-Reboot startet der Server erst beim
|
||
nächsten Login — **Auto-Logon (netplwiz) wäre die letzte Lücke** (So-Nacht-Open),
|
||
braucht das Windows-Passwort des Users. Server-seitige Schutzschichten sind nur
|
||
so gut wie die PC-Laufzeit.
|
||
- **UI-Einstellungen neustart-fest (`runtime_state.json`, 2026-07-19):** App-gesetzte
|
||
Werte — 🚀-BRK-Toggle (`auto_squeeze`), Auto-Close-Schalter (`auto_sr_close`),
|
||
Gewinn-Close-Mindestgewinn (`sr_close_min_gain`) — werden bei jedem `set_*` atomar
|
||
persistiert (`_load/_save_runtime_state`) und überschreiben beim Start die
|
||
ini-Defaults (nur vorhandene Keys). ⚠ **`set_sr_close_min_gain` vergaß den `_save`
|
||
bis 2026-07-22** (Bug, jetzt gefixt) — der am Handy gesetzte Mindestgewinn überlebte
|
||
Änderungen nicht sauber; zusätzlich schickte Enter auf leerem Feld ungewollt 0
|
||
(`change`+`keydown` doppelt → Enter blurrt jetzt nur, `srclose_min`-Endpoint loggt `[WEB]`).
|
||
- **Log-Hygiene:** Trail-DEBUG-Zeile (`Trail: profit=…`) auf **1×/30 s gedrosselt**
|
||
(2026-07-19; vorher ~28k Zeilen je Rotation → 5×5 MB deckten nur ~2 Tage Forensik).
|
||
- **DB-Guard:** `history.log_trade_open` verwirft 0-Lot-/Preis-lose Einträge
|
||
(Reconcile-Artefakte; 6 Alt-Zeilen am 2026-07-19 bereinigt, Backup
|
||
`oil_widget_history.db.bak-2026-07-19`).
|
||
- Persönliches Auto-Memory unter `C:\Users\ah\.claude\projects\…\memory\`
|
||
(Beobachtungen/Feedback) ergänzt diese Datei.
|
||
- `oil_widget_config.ini` enthält **Live-Secrets** (Keys/Token) — nicht ins
|
||
Repo/Logs leaken.
|
||
- **DB** `oil_widget_history.db` (trades · intended_trades · recommendations · **candles_m1** · **pbreak_predictions** · **verdict_votes**).
|
||
Vor jedem Eingriff Backup (`*.bak-<datum>`); Zeitspalten sind lokale Epoch
|
||
(Broker-Offset bereits korrigiert) — **AUSNAHME `candles_m1.time` = ROHE Broker-Zeit
|
||
(UTC+3)**, deckungsgleich mit `copy_rates`.
|
||
- **M1-Candle-Logger (`core/candle_logger.py`, 2026-07-21, Daten-Sammlung, kein
|
||
Strategie-Eingriff):** schreibt abgeschlossene M1-Kerzen (OHLC + Spread-in-Preis +
|
||
tick_volume + symbol) nach `candles_m1` (PK `time`, INSERT OR IGNORE = dedupliziert,
|
||
self-healing). `engine.candles.log(sym)` im Trend-Loop, self-throttled ~55 s; erster
|
||
Lauf backfillt ~3000 Bars, danach die letzten 180. **Warum:** Broker-M1-History rollt
|
||
weg (kurz); M1 ist die Master-Auflösung → aus M1 jede höhere TF exakt aggregierbar.
|
||
⚠ Ticks/Echtzeit bewusst NICHT geloggt (~85k/Tag = 30M/Jahr, kein Bedarf — Strategien
|
||
sind M5+, Slippage aus echten Fills gemessen). ~370k Bars/Jahr = vernachlässigbar.
|