Validierung nie unterstellt hat backtest_breakout_squeeze.py steigt AM LEVEL ein. Live schickt _check_auto_squeeze eine MARKET-Order - aus 34 echten Entries (Logs 16.07.-05.08., Level aus der Log-Zeile x Einstiegspreis aus der DB) liegt der Einstieg im Median +0,306 xATR ueber dem Level, nur 18 % innerhalb 0,10. Gemessen (backtest_squeeze_entry.py, 80k M5, 2 Halbjahre, sequentiell EIN Slot, kanonischer Exit, Echtkosten): allein der Einstiegspreis dreht das Setup - OeR +0,456 -> -0,158 (H1) und +0,611 -> -0,006 (H2), WR 56 -> 37 %. Ordnet den B4-Befund vom 01.08. neu ein: dort wurde die Luecke zwischen Mechanik (+0,102) und Live (-0,242) dem EXIT zugeschrieben. Die Mechanik-Zahl unterstellt aber denselben Level-Einstieg - es war ueberwiegend der ENTRY. Beide naheliegenden Reparaturen fallen durch (Regel vorab fixiert): Abstands-Bremse 0,10-0,40 xATR alle 5 durch (die NAHEN Ausbrueche sind pro Trade die schlechteren - Fehlausbruch-Effekt), LIMIT/Retest am Level in allen 5 Varianten schlechter als Market. Nichts abgeschaltet - der Befund staerkt die bereits fixierte B5-Abbruchregel, die Entscheidung bleibt beim User. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
3624 lines
275 KiB
Markdown
3624 lines
275 KiB
Markdown
# CLAUDE.md — Oil Trading Bot (MT5, WTI)
|
||
|
||
Projektleitfaden für Claude Code. Antworten/UI-Texte auf **Deutsch**.
|
||
|
||
> 🔄 **Pflege-Regel:** Diese Datei nach **jeder** inhaltlichen Änderung
|
||
> mitaktualisieren (geänderte Logik/Werte, neue Module/Endpoints, UI-/Alarm-
|
||
> Verhalten, Config-Schalter, Workflows, Asset-Version `v=N`). Kein separater
|
||
> Auftrag nötig — Teil jeder Aufgabe.
|
||
>
|
||
> 🧱 **5-Layer-Prozess bei jeder Änderung** (Daueregel, in dieser Reihenfolge):
|
||
> **L1** Kontext, Befunde **& Risiko/Auswirkung** (offene Befunde hier · „erst
|
||
> messen" bei Strategie · was kostet/ändert es — EUR-Risiko/Trade, reversibel?) ·
|
||
> **L2** Code-Analyse & Design (Datenquelle, *Quelle der Wahrheit*, wo lebt die
|
||
> Logik) · **L3** UI-Design (Module klar in Text **und** Grafik, auf dem geklärten
|
||
> Datenmodell) · **L4** Implementieren, Verifizieren **& Rollout** (`py_compile` ·
|
||
> JS-Klammern · Backtest/Test · Version-Bump `v=N` · Aktivierungsweg `restart_server.bat`
|
||
> · **Backup vor destruktiven Schritten**, v. a. DB) · **L5** Doku aktualisieren
|
||
> (`docs/` **und** CLAUDE.md, zuletzt).
|
||
>
|
||
> ⚖ **Layer an die Größe der Änderung skalieren** — nicht jede Aufgabe braucht alle
|
||
> 5. Strategie-Änderung = alle 5 (inkl. Backtest); reine Anzeige = L2–L5 light (kein
|
||
> Backtest); Doku-Korrektur = nur L5. Prozess soll helfen, nicht zur Bürokratie werden.
|
||
>
|
||
> 🔬 **Track B — Strategie-Lebenszyklus** (ZUSÄTZLICH zu L1–L5, für ALLES, was den
|
||
> **Edge** berührt: Signal, Risk/Sizing, Exit, Gate, Filter). Track A = L1–L5
|
||
> (Code/UI/Infra) bleibt unverändert; Track B läuft *parallel* für Strategie-Ideen:
|
||
> **B1 Hypothese + Hebel-Check** — welcher Hebel? *Signal = klein* (6× belegt: Filter
|
||
> tragen kaum → **höhere Beweislast**, im Zweifel gar nicht bauen) vs. *Sizing/Exit =
|
||
> groß* (dort liegt das Geld). · **B2 2-Stichproben-Backtest** — IMMER ≥2 Zeiträume/
|
||
> Regime, nie eine (Dead-Hour-Lektion: Std 13 war in einer Stichprobe „profitabel",
|
||
> in der zweiten Rauschen; `backtest_hourly_split.py`). · **B3 Kosten-Check** — Ø-Edge
|
||
> **netto > ~0,1×ATR** (real Spread+Komm.)? sonst raus. · **B4 Live-klein + Monitor** —
|
||
> ausrollen, dann **Live-WR/PF/Verhältnis** (Statistik-live-Kachel `stats_compact` +
|
||
> Flip-Zähler) **gegen die Backtest-Erwartung** halten; Kadenz **wöchentlich** (Termin,
|
||
> keine Stufe). · **B5 Behalten oder Verwerfen** — driftet es live weg (Regimewechsel)
|
||
> → **zurückbauen, kein Ego.** B4/B5 = die Verfall-Erkennung, die im reinen „Änderung
|
||
> machen"-Prozess fehlt (Trading ≠ Software: Edge kann verfallen).
|
||
>
|
||
> 🧾 **B0 — Handels-Checkliste (Mensch, vor jedem manuellen Trade):** (1) **nicht gegen
|
||
> das Signal** (gemessen WR 14 %); (2) **Notfall-Stop gesetzt?**; (3) **Gewinner läuft
|
||
> das Trailing** (nicht früh kappen — Ø-Verlust ≫ Ø-Gewinn ist die Kern-Leckage). Steuert
|
||
> die eigentliche Verlustquelle (diskretionäre Abweichungen), die kein Code-Layer erreicht.
|
||
|
||
## Was das ist
|
||
Algorithmischer **WTI-Öl-Trading-Bot** auf MetaTrader 5. (Brent-Umstellung am
|
||
2026-07-09 auf User-Wunsch **noch am selben Tag zurückgenommen** — falls je wieder
|
||
Brent: Pepperstone-Symbol heißt `SpotBrent`, kein „UKOIL"; breakout_k=0,3 wurde
|
||
dort bereits nachvalidiert, ØR +0,305.) **Eine** Oberfläche:
|
||
- **`server.py` + `core/engine.py`** — headless FastAPI-Web-Backend für die
|
||
**Mobile-PWA** in `web/` (Zugang vom Handy via WireGuard, `192.168.188.100:8000`).
|
||
|
||
> Das frühere Tkinter-Widget (`oil_trading_agent.py`, `ui/`, `single_instance.py`)
|
||
> wurde **entfernt** — nur noch der Server. ⚠ Immer nur **EINE** Server-Instanz
|
||
> gegen dasselbe MT5-Terminal laufen lassen (zwei TrailingManager = Konflikt).
|
||
|
||
## Architektur (core/)
|
||
- `mt5data.py` Preis/Trend/Konto · `trader.py` Orders+SL/TP · `trailing.py`
|
||
Trailing/Teil-Exit · `wave_rec.py` **Empfehlung** · `elliott.py` EW/FVG ·
|
||
`tu_rating.py` TradersUnion · `agent.py` KI-Copilot
|
||
(LLM) · `daily_levels.py` Tages-Prognose (Web) · `gaps.py` D1-Kurslücken ·
|
||
`mailer.py` Graph-E-Mail ·
|
||
`structure.py` Marktstruktur (M30: HH/HL/LH/LL, BOS, Regressionskanal — reine
|
||
Anzeige, kein Signal) · `candle_logger.py` M1-Candle-Log (Daten-Sammlung → `candles_m1`) ·
|
||
`market_hours.py` Sessions · `history.py` SQLite · `config.py` Konstanten+
|
||
`oil_widget_config.ini`-Loader · `mt5_utils.py` globaler `mt5_lock`.
|
||
- `engine.py` = headless Motor: instanziiert die core-Objekte, fährt Loops als
|
||
Threads, liefert `snapshot()` für `/api/snapshot` + WebSocket `/ws`.
|
||
`_verdict()` aggregiert die Module zur **Gesamtempfehlung** (`verdict` im
|
||
Snapshot) — Doku: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
|
||
## Harte Fakten / Stolpersteine
|
||
- **MT5 ist Windows-only** (`MetaTrader5`-Wheel). Backend läuft auf Windows neben
|
||
dem Terminal; nur Reverse-Proxy/HTTPS könnte auf Linux/Docker.
|
||
- **Brokerzeit = UTC+3.** `deal.time`/`tick.time` immer via `_broker_offset_s()`
|
||
bzw. Live-Offset in UTC/Lokalzeit umrechnen.
|
||
- **`mt5_lock` (global, nicht reentrant):** alle MT5-Calls darüber, mit Timeout.
|
||
Nicht aus einem bereits-gehaltenen Lock erneut `close()` (Deadlock). ⚠ Auch
|
||
Thread-Pool-Jobs müssen den Lock nehmen: `M15Analyzer.analyze()` läuft im
|
||
Executor → eigener `mt5_lock`-Wrapper in `mt5data._fetch_trend_locked` (sonst
|
||
Race). `sr.detect()` läuft inline unter dem bereits gehaltenen Lock. Ebenso:
|
||
`mt5data.reconnect()` (shutdown/initialize) und `trader._log_open`-`delayed_log`
|
||
(positions_get im Thread) laufen jetzt unter `mt5_lock` (waren Races).
|
||
- **Steuer:** Broker behält **WHT 26,375 %** (DE-Abgeltungst.+Soli) je Gewinn ein
|
||
(`WHT #…`-Buchungen), erstattet via tägl. „Tax settlement". Stats sind **brutto**;
|
||
`[trading] wht_pct` zeigt eine Netto-Schätzung.
|
||
- **Python:** `C:\Users\ah\AppData\Local\Programs\Python\Python312\python.exe`
|
||
(hat fastapi/uvicorn/MetaTrader5). System32 fehlte mal in der PATH → Skripte
|
||
nutzen absolute Pfade.
|
||
- ⚠⚠ **LLM-PROVIDER-WECHSEL 2026-08-05: `[agent] provider=zai` (war `deepseek`).**
|
||
DeepSeek-Guthaben ist leer — `HTTP 402 "Insufficient Balance"`. **z.ai/GLM
|
||
(`glm-4.5-flash`) ist kostenlos**, antwortet in ~2,3 s (DeepSeek ~6 s) und wird im
|
||
Projekt ohnehin für `daily_levels` genutzt; live verifiziert („[zai] NEUTRAL (30%)").
|
||
Kimi (`kimi-k2.6`) antwortet ebenfalls (7,6 s), ist aber kostenpflichtig.
|
||
⚠⚠ **Der eigentliche Befund: die Fallback-Kette hatte NICHT gegriffen.** `_active_
|
||
provider` prüfte in `avail` nur das **Key-FORMAT** (`startswith("sk-")`), nicht ob der
|
||
Key noch funktioniert. Ein Provider ohne Guthaben galt damit als „verfügbar" und
|
||
**blockierte die gesamte Kette** (`deepseek→kimi→zai→local`) — der Copilot lief
|
||
**~18 h still ins Leere** (29 Fehlversuche ab 04.08. 14:52), ohne dass irgendetwas
|
||
außer einer WARNING-Zeile passierte.
|
||
✅ **BEHOBEN am selben Tag (`agent._mark_dead`/`_provider_chain`/`_chain_raw`):** ein
|
||
hart gescheiterter Provider wird zeitweise übersprungen und `analyze()` nimmt den
|
||
nächsten aus der Kette. **Hart = 401/402/403/404** (Key/Guthaben/Modell) → **30 min**;
|
||
**nicht erreichbar** (z. B. Ollama aus) → 5 min. **Bewusst NICHT hart: Timeout, 429,
|
||
5xx** — das sind vorübergehende Zustände; wer darauf wechselt, verliert bei jeder
|
||
Lastspitze den bevorzugten Anbieter und zahlt pro Zyklus die volle Timeout-Summe
|
||
ALLER Anbieter (90–120 s je Stück). Sichtbar im Snapshot als
|
||
**`agent.provider_dead {provider: Restminuten}`** — der Ausfall stand vorher nur im
|
||
Log, genau deshalb blieb er 18 h unbemerkt. `_dead` läuft absichtlich **ohne**
|
||
`self._lock` (`snapshot()` hält ihn bereits, nicht reentrant → Deadlock; dict-Zugriffe
|
||
sind unter dem GIL atomar). Mit **9 Szenarien getestet** (402→Fallback · zweiter Zyklus
|
||
überspringt direkt · zwei tote Anbieter · Timeout/429 lösen KEINEN Wechsel aus ·
|
||
ConnectionError 5 min · alle tot → sauberer Fehler · Erholung nach Ablauf · Snapshot).
|
||
Zurück auf DeepSeek nach Aufladen: `provider = deepseek`.
|
||
- **LLM-Provider (Historie):** **DeepSeek (`[deepseek]`) war der aktive
|
||
Copilot-Provider** (`[agent] provider=deepseek`, 2026-07-20 bis 2026-08-05). `api.deepseek.com`,
|
||
Modell **`deepseek-v4-flash`** (`/models` listet flash + pro; alte Namen
|
||
`deepseek-chat/-reasoner` gibt es NICHT mehr). ⚠ v4-flash ist ein **Reasoning-Modell**
|
||
(content nach `reasoning_content` → `max_tokens=4000` in `_call_deepseek`, sonst leer;
|
||
temperature 0.3 ok, schnell ~6 s). **⚠ KEINE Web-Suche** → NICHT für `daily_levels`
|
||
nutzbar. Fallback-Kette kimi→zai→local greift, wenn der Key ausfällt.
|
||
**Kimi/Moonshot (`[kimi]`, `kimi-k2.6`)** bleibt als Provider verfügbar. Key nur auf dem
|
||
**internationalen Endpoint `api.moonshot.ai`** gültig (`.cn` = „Invalid
|
||
Authentication"). Modell **`kimi-k2.6`** (`/v1/models` listet auch k2.7-code/k3;
|
||
k3 = thinking-only). ⚠ **Zwei Fallstricke:** (1) `temperature` MUSS **1** sein
|
||
(andere Werte → HTTP 400); (2) k2.6 ist ein **Reasoning-Modell** → schreibt
|
||
VARIABLE ~1000–1200 `reasoning_tokens` (in `message.reasoning_content`) VOR dem
|
||
`content` → `max_tokens` großzügig (**4000**, `_call_kimi`), sonst frisst das
|
||
Reasoning das Budget und `content` bleibt leer (2000 war teils leer). Moonshot
|
||
cached den System-Prompt (`cached_tokens`) → günstiger bei Wiederholung. Kimi ist
|
||
CN-Modell → CJK-Drift möglich, vom `_has_cjk`-Retry abgedeckt.
|
||
Frühere Option **z.ai/GLM** (`[zai]`, `glm-4.5-flash`, kostenlos) bleibt
|
||
reaktivierbar; ⚠ GLM ist Thinking-Modell → IMMER `"thinking":{"type":"disabled"}`.
|
||
⚠ **`_active_provider`-Fix 2026-07-20:** zai/kimi waren vorher NICHT in der
|
||
`avail`/`orders`-Map → `provider=zai` fiel still auf `local` (qwen) zurück (die
|
||
`[local]`-Logzeilen!). Jetzt beide routbar. OpenAI/Gemini-Keys = kein Guthaben (429).
|
||
- **KI-Copilot (`agent.py`):** `[agent] provider=deepseek`. CN-/lokale Modelle
|
||
(DeepSeek, Kimi, GLM, qwen) driften ins Chinesische → `_has_cjk`-Erkennung + 1×
|
||
Retry deckt `local`, `zai`, `kimi` UND `deepseek` ab. (alle bleiben als Provider-
|
||
Optionen wählbar.)
|
||
- **`daily_levels.py` bleibt auf z.ai (2026-07-20, gemessen):** Die Tagesprognose
|
||
BRAUCHT Live-Web-Suche. DeepSeek hat keine; Kimi-Web-Suche (`$web_search`-builtin)
|
||
läuft nur über einen Tool-Loop, ist >2 min langsam und lief im Test in `finish=length`
|
||
(Web-Ergebnisse+Reasoning sprengen selbst 4000 Tokens → leerer Content). z.ai macht
|
||
es in EINEM sauberen `web_search`-Call → kein Wechsel (Kontext-Feature, kein Edge).
|
||
⚠ **S/R-Kontext-Fix 2026-07-15:** `_tool_zones` füttert dem LLM jetzt die **echten
|
||
M5-Pivots** (`wave.pb_levels`, geclustert, nächste 3 je Seite) statt der stale
|
||
`[zones]`-Config — plus Prompt-Leitplanke „nutze NUR die übergebenen Level, erfinde
|
||
keine runden Marken". Reiner Kontext-Fix (keine Strategie): macht die Kommentar-Level
|
||
aktuell/konsistent zum Chart, macht die LLM-Einschätzung aber NICHT validierter
|
||
(Copilot bleibt unbelegte Verdict-Stimme, Gewicht nur bei Bias).
|
||
- **Tages-Prognose (`daily_levels.py`):** z.ai + Web-Suche, 1×/Tag 07:30 Berlin.
|
||
|
||
## Workflows / Befehle
|
||
- **Änderungen aktivieren:** `restart_server.bat` (lädt core neu). ⚠ Der Batch startet
|
||
das Oil-Backend im **VORDERGRUND** (Zeile 40) — also **nicht** mit Output-Umleitung
|
||
aus PowerShell aufrufen (`& .\restart_server.bat *>&1 | …`): der Aufruf blockiert bis
|
||
zum Timeout und der abgeschnittene Tail zeigt ein irreführendes „===== Server beendet
|
||
=====", obwohl der Server läuft.
|
||
⚠⚠ **NACHTRAG 2026-08-02: der Batch hat ZWEIMAL still NICHT neu gestartet** (auch als
|
||
`Start-Process cmd /c restart_server.bat -WindowStyle Minimized`). Der alte Prozess lief
|
||
weiter — und weil statische Dateien bei jedem Request frisch von der Platte gelesen
|
||
werden, **belegt eine korrekt ausgelieferte `app.js?v=N` GAR NICHTS** über den geladenen
|
||
Python-Code. Zuverlässig ist nur: Port-8000-Prozess killen und direkt starten
|
||
(`Start-Process python -ArgumentList '-X','utf8','server.py' -WorkingDirectory …`),
|
||
danach **an einem NEUEN Snapshot-Feld prüfen**, dass der Python-Code wirklich neu ist
|
||
(hier: `hl_live.basis_stale` fehlte → alter Code entlarvt). Zum Schluss verifizieren,
|
||
dass **genau eine** Instanz je Port läuft. Auto-Start:
|
||
Aufgabe `OilTradingServer` (Login, versteckt via VBS).
|
||
⚠ **Startet seit 2026-07-30 BEIDE Server** (User-Vorgabe): erst das
|
||
**Hyperliquid-Dashboard** (Port 8001, versteckt via dessen `start_hidden.vbs`,
|
||
wartet max. 10 s aufs Lauschen), dann das Oil-Backend (8000) im Vordergrund.
|
||
**Grund + behobener Bug:** die Kill-Zeile trifft mit `*server.py*` BEIDE Prozesse —
|
||
vorher wurde der HL-Server bei jedem MT5-Neustart still mit-erschlagen und nie wieder
|
||
gestartet. Das riss die **Lücken in die Lead-Lag-/Order-Flow-Datensammlung** (72 h
|
||
Spanne, aber nur 2292 Samples) UND ließ die Liquiditätslinien im Chart verschwinden.
|
||
Fail-safe: fehlt das HL-Projekt (`..\HyperLiquid-WTI Trader`), startet nur 8000 mit
|
||
Hinweis. Auto-Start des HL-Servers separat: Aufgabe `HyperliquidDashboard` (Login).
|
||
- **⚠ MQL5-Indikator: das RICHTIGE Terminal treffen (Fallstrick, 2026-07-31).**
|
||
Unter `%APPDATA%\MetaQuotes\Terminal\` liegen **mehrere** Instanz-Ordner. Wer das
|
||
Ziel über „hat `MQL5\Indicators`" + `Select-Object -First 1` bestimmt, erwischt
|
||
leicht den falschen — real passiert: v1.30 und v1.31 landeten in
|
||
`0BA5CADA…`, während der Bot in `D0E8209F…` schreibt und der Chart dort läuft.
|
||
Folge: der Kegel und die Konsolidierungs-Beschriftung waren einen halben Tag lang
|
||
„gebaut und kompiliert", aber unsichtbar — der Chart lief weiter auf v1.29.
|
||
**Richtig:** das Ziel über die **CSV** bestimmen, die der Bot tatsächlich schreibt:
|
||
```powershell
|
||
$term = Get-ChildItem "$env:APPDATA\MetaQuotes\Terminal" -Directory |
|
||
Where-Object { Test-Path "$($_.FullName)\MQL5\Files\sr_levels.csv" } |
|
||
Sort-Object { (Get-Item "$($_.FullName)\MQL5\Files\sr_levels.csv").LastWriteTime } -Descending |
|
||
Select-Object -First 1
|
||
```
|
||
Gegenprobe nach jedem Kompilieren: `#property version` im Terminal-`.mq5` **und**
|
||
der Zeitstempel der `.ex5` müssen zum erwarteten Stand passen.
|
||
- **⚠ NEUE HTML-Elemente IMMER null-sicher ansprechen (Fix 2026-08-01).**
|
||
`index.html` und `app.js` werden vom Browser **unabhängig** gecacht. Trifft neue JS
|
||
auf eine alte, gecachte HTML, wirft ein direkter Zugriff (`$("neu").textContent = …`)
|
||
eine TypeError — und weil das mitten in `render()` passiert, bricht der **GESAMTE
|
||
Render** ab: das Dashboard friert ein und zeigt Altwerte, obwohl Server und Snapshot
|
||
korrekt sind. Real passiert beim HL-Kurs-Einbau (User: „ich sehe die Änderungen
|
||
nicht"); Server lieferte nachweislich v=129 samt `#hdr-hl` aus, `Cache-Control:
|
||
no-store` war gesetzt, kein Service-Worker — die Ursache lag allein in dieser
|
||
Kombination. **Regel:** neue Elemente per `const el = $("id"); if (el) { … }`
|
||
ansprechen, dann läuft der Rest weiter und nur das neue Feld fehlt, bis die HTML
|
||
nachgeladen ist. (Das `?v=N`-Bump bustet nur `app.js`/`style.css` — NICHT die
|
||
`index.html` selbst.)
|
||
- **Web-Assets:** Browser cacht hart → in `web/index.html` `?v=N` **hochzählen**
|
||
bei jeder JS/CSS-Änderung; Server sendet `Cache-Control: no-store`. Hängt der
|
||
Handy-Cache: Inkognito oder Seite mit frischem `?xN` öffnen.
|
||
- **Empfehlungs-Edge messen:** `python backtest_signal.py [TF] [N] [K]`
|
||
(ereignisbasiert, nutzt die echte `_build`-Logik). Ø-Edge>0 = trägt.
|
||
- **Ausführungs-Kalibrierung:** `python analyze_execution.py` — (A) echtes
|
||
Spread-Profil je Berlin-Stunde aus dem Bar-`spread`-Feld, (B) Slippage bei
|
||
SL-Closes, (C) MAE/MFE der Live-Trades. **Kern-Befund 2026-07-13:** Spread ist
|
||
absolut ~konstant (0,0225), aber relativ **Ø 0,265×ATR** — die alte
|
||
Kostenannahme 0,1×ATR war v. a. in Niedrig-Vola-Phasen ~2,5× zu optimistisch
|
||
(erklärt Live-PF < Backtest-Erwartung). Stunden 15–17 am günstigsten (~0,13),
|
||
**Nacht 0–7 = Kostenfalle (0,32–0,50×ATR)**. Slippage-Tail real: die −35/−54-
|
||
Desaster hatten 0,75 Slippage ÜBER den Initial-SL hinaus (harter SL deckelt in
|
||
schnellen Märkten nicht). MAE/MFE live: Exits validiert (nur 7 % der Verlierer
|
||
waren je ≥1,3×ATR im Plus → Breakeven-Schwelle passt; Gewinner-MAE Median 0,28).
|
||
⚠ Künftige B3-Checks mit **stunden-echten Kosten** rechnen, nicht pauschal 0,1.
|
||
(WR/PF/Verhältnis/Worst je KW, Ausrichtungs-Split mit/gegen/ohne) gegen die
|
||
Backtest-Erwartung (WR~68 % · PF~1,3 · Verh~0,55) und flaggt Leckagen (Gegen-Signal-
|
||
Anteil, WR-Verfall, PF<1, Einzelverlust). **Wöchentlich** laufen lassen (B4/B5).
|
||
- **Vor „fertig":** immer `python -m py_compile <datei>`; JS grob via Klammern-
|
||
Balance prüfen (kein node im Env).
|
||
- **Konsole:** UTF-8 erzwingen (`PYTHONIOENCODING=utf-8`, `-X utf8`).
|
||
- **Uvicorn-Access-Log AUS** (`access_log=False` in `uvicorn.run`, 2026-07-22): seit
|
||
dem 4-s-REST-Polling + WS-Push flutete `GET /api/snapshot … 200 OK` die Konsole.
|
||
Betrifft NUR Uvicorns eigenes Zugriffs-Log, nicht die `oil.*`-Logger (eigene
|
||
Hierarchie, `core/logger.py`, unverändert in Konsole + Datei).
|
||
|
||
## Empfehlungs- & Trade-Logik (Stand aktuell)
|
||
- **Richtung = EMA12 vs EMA50** (`wave_rec.py`), NICHT mehr ZigZag-Momentum
|
||
(das hatte ~0 Edge). Totband (Chop→WARTEN), Anti-Überdehnung
|
||
(`_STRETCH_MAX=3,5×ATR`), +S/R-Konfidenz, +Session-Konfidenz. (TU **entfernt** —
|
||
s. u.)
|
||
- **Volatilitäts-Squeeze-Breakout = ADDITIVER SETUP, UMGESETZT (User-Idee
|
||
„Breakouterkennung" 2026-07-14, gemessen `backtest_breakout_squeeze.py`):**
|
||
struktureller Ausbruch aus einer **Kompression** (Box = Spanne der letzten `_SQ_N`=10
|
||
abgeschlossenen M5-Bars ≤ `_SQ_MULT`=2,5×ATR) um `_SQ_K`=0,1×ATR — NICHT der
|
||
EMA-Trend-Breakout. **2-Stichproben-positiv** (ØR **+0,227/+0,141** netto Echtkosten,
|
||
PF 1,35/1,20, 173/413 Trades; schlägt den Ausbruch aus *beliebiger* Box −0,045/+0,161
|
||
in BEIDEN Hälften) & **robust über Box 10–20 / k 0,1–0,2** (alle 8 Kombis positiv,
|
||
kein Parameter-Zufall). Andere Signalklasse als die Welle → komplementär. **Umsetzung:**
|
||
`wave._squeeze_one(highs,lows,closes,atr)` (M5). ⚡ **Erkennungs-Latenz ~5 s (Variante A,
|
||
2026-07-21):** der Squeeze läuft auf einem EIGENEN, schnellen 60-Bar-M5-Fetch
|
||
(`_sq_due`/`_SQ_REFRESH_S=5.0`, entkoppelt von der 15-s-TF-Ampel-Drossel) → Ausbruch wird
|
||
~15 s→5 s schneller erkannt, dann ~1 s Handeln (`_pos_loop`). Gleiche validierte M5-Regel,
|
||
reine Infra (kein Backtest nötig). **Variante B (Squeeze auf M1) = OFFEN/UNBELEGT** — erst
|
||
backtesten, wenn der M1-Logger (`candles_m1`, seit 2026-07-21) ab ~2027-01 genug History hat.
|
||
Snapshot **`wave.squeeze {state, dir, level, box_atr}`**: `active` = Ausbruch (echtes
|
||
Signal LONG/SHORT) · `armed` = komprimiert, Ausbruch steht bevor · None = keine
|
||
Kompression (transient — der Ausbruch weitet die Box, Signal klärt sich selbst).
|
||
**Verdict-Modul „Squeeze"** (`_verdict`, Gewicht 2,0, nur bei `active`; unter der
|
||
Welle=3,0). **UI Welle-Kachel** (`#wave-squeeze`): grün/rot bei `active`
|
||
(„🚀 Squeeze-Breakout ▲ LONG @ …"), blau bei `armed` („🎯 Kompression … Ausbruch
|
||
steht bevor"), grau sonst. ⚠ **Nur der ENTRY** — der User-Teil „Gegen-Trade schließen
|
||
+ Stop-&-Reverse" ist NICHT gebaut (nicht validiert, verdoppelt Kosten, Chop-Risiko).
|
||
Läuft normal über SL/Trailing/Notfall-Stop. Caveats: modeste Stichprobe (Box>12 =
|
||
12–22 Trades = Rauschen), Frequenz ~2–3/Woche → **B4-Wochenmonitor** (Live-ØR/PF
|
||
gegen +0,14…+0,23), Runner-abhängig (43 % Treffer). Verwerfen, wenn Live wegdriftet (B5).
|
||
- **Momentum-Continuation als Auto-Setup = VERWORFEN (gemessen `backtest_momentum.py`,
|
||
2026-07-17):** Kandidat für Autonomie (Einstieg in Richtung eines frischen
|
||
Momentum-Schubs, mom_N kreuzt ±X×ATR; seq. Sim, Live-Exit, Echtkosten). **Fällt
|
||
durch den 2-Stichproben-Test:** fast alle N/X in H1 negativ (−0,03…−0,22), in H2
|
||
positiv (+0,02…+0,07) → regime-abhängig. Einzige „beide positiv"-Kombi (N=24/X=2,0)
|
||
ist H1 **+0,002 / PF 1,00** = Breakeven-Rauschen, nicht der Squeeze-Maßstab
|
||
(+0,14…+0,23). Grund: Momentum-Continuation IST Trendfolge — erbt die Regime-
|
||
Anfälligkeit des Wave-Signals, kein distinkter Edge wie die Kompression→Ausbruch-
|
||
Klasse. **Autonomie-Fazit: der Squeeze bleibt der EINZIGE validierte Auto-Entry.**
|
||
(P(break)-Level-Bounce als Entry ist separat schon verworfen, s. „Range-Einstieg".)
|
||
- **Opening Range Breakout (ORB) als Auto-Setup = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_orb.py`, 2026-07-17, Recherche-Kandidat):** Box = erste 15/30 min nach
|
||
EU-Open (10:00 Brk) bzw. US-Open (16:30 Brk), Ausbruch ±0,1×ATR, one-shot, Live-
|
||
Exit, Echtkosten. **3 von 4 Varianten kippen zwischen den Hälften** (US-Open H1
|
||
−0,19…−0,27!); einzig EU-15min ist beidseitig positiv, aber nur ØR +0,069/+0,027
|
||
(PF 1,11/1,04) = Rauschen unter dem Kosten-Puffer, und die Nachbar-Parameter
|
||
kippen (keine Robustheit — beim Squeeze waren ALLE 8 Kombis positiv). ⚠ Lehrstück:
|
||
erster Lauf zeigte EU-Open ØR +1,3/PF 10 — war ein **Selektions-Artefakt** (ATR-
|
||
Skip statt Floor ließ in der Niedrig-Vola-H1 nur 9 Morgen durch); mit Floor
|
||
verschwand der „Edge". Zeit-Anker ersetzt keinen Struktur-Anker.
|
||
- **ATR-Breakout-Bestätigung** (`wave._confirm_breakout`, live `[trading]
|
||
breakout_k=0.3` — Split-validiert, s. u.; 0=aus): ein
|
||
Richtungssignal wird **erst durchgelassen, wenn der Kurs k×ATR in
|
||
Signalrichtung** gelaufen ist („X dynamisch"); läuft er vorher k×ATR DAGEGEN/
|
||
Timeout → neu verankern, solange **WARTEN** (Grund „warte auf Breakout …",
|
||
`snap.breakout`). **Stateful** (`_pend`), reset bei TF-Wechsel. Gemessen
|
||
(`backtest_breakout.py`): hebt Ø-Edge/Trade **~2×** (+0,185→+0,36 bei k=1,0),
|
||
Treffer 43→47 %, ~halb so viele Trades → **netto** klar besser (halbe Spread-/
|
||
Komm.-Kosten; lohnt ab Kosten >0,037×ATR, real ~0,1×ATR). = die „Zwei-Konten-
|
||
Hedge"-Idee des Users, auf EINEM Konto ohne doppelte Kosten. **k=0,3 seit
|
||
2026-07-08 (Split-validiert, 80k Bars in 2 Halbjahren):** k=0,3 ist in BEIDEN
|
||
Hälften das Beste — H1: ØR +0,119/netto +339 (0,5: +0,055/**−831**; 1,0:
|
||
+0,046/−805 — beide netto negativ!), H2: +0,362/+4239 (0,5: +3308; 1,0: +3838).
|
||
Grund: 0,3 filtert Fehlstarts, behält aber den besseren Einstiegspreis (höheres k
|
||
= späterer Einstieg, Anfang des Moves verschenkt). ⚠ Ein-Stichproben-Lauf hatte
|
||
„1,0 besser" gezeigt — Split-Prüfung drehte das (B2!). Nebeneffekt: kürzere
|
||
„warte auf Breakout"-Phasen.
|
||
- **Entry-Raum-Gate (AKTIV, `[trading] entry_room_atr=0.6` — kurz 1,0, am selben
|
||
Tag zurück auf 0,6, s. u.; gemessen `backtest_entryroom.py` 2026-07-16):**
|
||
Richtungssignal → WARTEN, wenn das
|
||
**Gegenlevel** (M5-Pivot in Trade-Richtung, trainingsgleich zum S/R-Auto-Close)
|
||
näher als X×ATR_M5 liegt. Befund (seq. Sim MIT S/R-Close-Exit, Echtkosten,
|
||
2 Halbjahre): **monoton in BEIDEN Hälften** — Raum <0,3: ØR −0,119/−0,067
|
||
(PF 0,42/0,66!) · 0,3–0,6: −0,100/−0,059 (⚠ 79–82 % WR und trotzdem PF<1 =
|
||
Klein-Close-Falle) · 0,6–1,0: −0,123/−0,060 · ≥1,0 bzw. „kein Gegenlevel" positiv.
|
||
Kosten-Arithmetik, kein Signal-Timing (deshalb robust, anders als die 9 verworfenen
|
||
Filter): Ertrag am Level gedeckelt (63 % Containment) − 0,265×ATR Kosten < 0.
|
||
Auslöser: Live-Trades mit Sofort-/Klein-Close (0-min-Trade +0,08 direkt am Level;
|
||
4 der 5 sr_closes desselben Tages waren dagegen RETTER — Exit NICHT anfassen).
|
||
Umsetzung: `wave._room_gate` (in `refresh_market` VOR `_confirm_breakout`;
|
||
`set_entry_room`, Grund „kein Raum: Widerstand X nur 0,4×ATR entfernt …").
|
||
Backtests via `_build` bleiben gate-frei (kein pb_levels-State). **0,6→1,0→0,6
|
||
(2026-07-24):** kurz auf 1,0 erhöht (gemessen in BEIDEN Hälften besser, H1 +415/
|
||
H2 +266 R; Live-Kurzcheck: S/R-Closes seit 16.07. +925 € bei nur 28 % Klein-Closes)
|
||
— aber der User empfand im gemischten Regime (M15/M30 ab, M5/H1 auf) **zu viel
|
||
WARTEN** und stellte noch am selben Tag auf 0,6 zurück. ⚠ Lehr-Fall dabei
|
||
festgehalten: „kein LONG trotz steigendem Kurs" lag NICHT am Raum-Gate, sondern am
|
||
**M30-Gegen-Trend-Filter** (M30 ab → LONG unterdrückt, gewollt); das Raum-Gate
|
||
mutete nur den daraus resultierenden SHORT (Support 0,09×ATR entfernt). 0,6 vs 1,0
|
||
ist reiner Frequenz-gegen-Edge-Kompromiss (gemessen 1,0 netto besser). ⚠ **P(break)-Freigabe des Gates = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_entryroom_pbreak.py`, 2026-07-24):** Idee war, Raum<1,0-Signale
|
||
durchzulassen, wenn P(break)@Entry hoch (Level bricht eh → Ertrag nicht gedeckelt).
|
||
Das Modell TRENNT zwar auch am Entry (Freigabe-Gruppen klar besser als der Rest),
|
||
aber JEDE Schwelle kippt zwischen den Hälften (p≥0,5: −0,016/+0,083 · p≥0,6:
|
||
+0,089/−0,006 · p≥0,7: +0,076/−0,029) → nicht robust, reines Distanz-Gate bleibt.
|
||
**13. verworfener Signal-Eingriff.** (Nebenbefund: geblockte Gruppe in beiden
|
||
Hälften klar negativ, −436/−251 ΣR — bestätigt die 1,0-Erhöhung.)
|
||
- **Mindest-Konfidenz-Gate** (`_MIN_CONF=55`): Signal < 55 % → WARTEN. Gemessen
|
||
(`backtest_conf.py`): Band **40–54 % = negativer Edge** (−0,025), ≥55 % = +0,058;
|
||
Gate hebt Ø-Edge ~+50 % und den Gesamtertrag (entfernt die schwachen Setups, bei
|
||
denen zu viele Strafen gestapelt sind — typisch der Lagging-Short am Boden).
|
||
- **Signalhäufigkeit** (`backtest_dist.py`): ~57 % der Zeit LONG/SHORT, ~43 % WARTEN.
|
||
WARTEN-Treiber: M30-Gegen-Trend (~27 % der Bars, gewollt, Edge×2) + Überdehnung
|
||
+ Totband. `_STRETCH_MAX` 2,5→**3,5** angehoben (`backtest_stretch.py`: +26 %
|
||
Signale, Gesamtertrag steigt; ab 3,5×ATR kippt der Edge negativ).
|
||
- **⚠ M30-FILTER NACH VOLA-REGIME GEPRÜFT = KEINE ÄNDERUNG (gemessen
|
||
`backtest_htf_vola.py`, 2026-08-04).** Anlass: Am 04.08. fiel WTI −4,12 $ (davon
|
||
−4,16 $ in EINER Stunde), der Bot stand zu 93 % auf WARTEN, `htf_counter` blockte
|
||
**160-mal** — scheinbar genau die Richtung, in die der Markt lief. Hypothese: die
|
||
nachlaufende M30-EMA sperrt in schnellen Umkehrungen das Richtige.
|
||
**Die Messung invertiert die Hypothese.** Geblockte Signale, kanonischer Exit,
|
||
Echtkosten, nach ATR-Terzil × 2 Halbjahre:
|
||
| ATR-Terzil | geblockt H1 | geblockt H2 | durchgelassen H1 | durchgelassen H2 |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| niedrig | −0,086 | +0,107 | −0,136 | −0,134 |
|
||
| mittel | −0,172 | +0,067 | −0,198 | −0,069 |
|
||
| **hoch** | **−0,625** | **−0,329** | −0,061 | **+0,014** |
|
||
Im HOHEN Terzil sind die geblockten Signale **mit Abstand die schlechtesten des
|
||
gesamten Datensatzes** (PF 0,15 / 0,42) — der Filter ist dort am wertvollsten, nicht
|
||
am schädlichsten. Die durchgelassenen Hoch-Vola-Signale in H2 sind das **einzige
|
||
positive Feld** der ganzen Tabelle. In den unteren Terzilen kippen die geblockten
|
||
Signale zwischen den Hälften = Rauschen. **Den Filter in schnellen Bewegungen zu
|
||
lockern wäre die schlechtestmögliche Änderung gewesen. 22. verworfener Eingriff.**
|
||
⚠⚠ **Auflösung des scheinbaren Widerspruchs — und eine Lehre über Populationen:**
|
||
Die 160 geblockten Signale und die 17 manuellen Gewinn-Trades desselben Tages sind
|
||
**verschiedene Grundgesamtheiten**. Die manuellen Trades liefen ALLE auf
|
||
`rec=WARTEN`, stammen also gar nicht aus der Signal-Logik — der Filter hat den User
|
||
nie gebremst, er handelte unabhängig. „Das Gate blockte X" und „der Mensch verdiente
|
||
Y" gehören nur dann zusammen, wenn Y aus X stammt. Die Ausgangsvermutung hat genau
|
||
das verwechselt.
|
||
- **Higher-TF-Gegen-Trend-Filter:** Signal wird verworfen (→WARTEN), wenn der
|
||
übergeordnete **M30**-Trend (EMA12/50, Totband `_HTF_DEADBAND=0,15×ATR`) klar
|
||
dagegen steht — kein Short im M30-Aufwärtstrend & umgekehrt. Nur für Basis-TF
|
||
< M30 aktiv (`_htf_sign`, holt M30-Bars im selben `mt5_lock`). Per Backtest
|
||
belegt: Ø-Edge ×2 (+0,012→+0,027), Treffer 52→54 %. Mess-Tool:
|
||
`python backtest_htf_filter.py M5 M30 4000 0.15`.
|
||
- **Einstiegsqualität (nur Konfidenz/Score, NICHT Richtung):** nach gemessenem
|
||
Edge (`backtest_pullback.py`) gestaffelt — **tiefer Pullback** (Kurs durch die
|
||
EMA zurück, `near<0`) = bestes CRV (+15, „⭐ tiefer Pullback"); laue Zone direkt
|
||
an der EMA (0–0,3×ATR) = schwächster Edge (−3); Trend-Momentum (1–2×ATR) +8.
|
||
**Kein** Spitzen-Gate: ein hartes „nur an Wellenspitze"-Filter senkte den
|
||
Gesamtertrag (−80 % Trades), darum verworfen. Konfidenz blockt NICHT das Ordern
|
||
(nur WARTEN/Gegen-Signal tut das).
|
||
- **Multi-TF-Konfluenz (nur Konfidenz/Anzeige):** M30 **und** H1 bestätigen die
|
||
Richtung → +12, „⭐⭐ Konfluenz M30+H1"; H1 dagegen → −8. Per Backtest belegt:
|
||
Ø-Edge ×3,5 (+0,016 nur-M30 → +0,056 M30+H1). `_htf_sign` holt zusätzlich
|
||
H1-Bars. Mess-Tool: `python backtest_improve.py 8000`.
|
||
- **„Morgens fällt der Kurs, nachmittags steigt er" = WIDERLEGT (gemessen
|
||
`analyze_tageszeit.py`, 2026-08-04, User-Beobachtung):** ROHE Kursdrift je
|
||
Berliner Stunde (nicht Signal-Edge wie `backtest_hourly_split.py`), 80k M5-Bars
|
||
(17.06.25–04.08.26), DST-korrekt via `zoneinfo`, 2 Hälften, Überschuss gegen den
|
||
jeweiligen Tagesschnitt (sonst färbt das Regime alle Stunden ein: H1 fiel, H2 stieg).
|
||
**ALLE VIER Tagesblöcke kippen zwischen den Hälften** — es gibt überhaupt kein
|
||
Tageszeit-Muster (Zehntel-Cent je Bar):
|
||
| Block | H1 | H2 | |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| Vormittag 08–12 | +0,06 | −0,43 | kippt |
|
||
| Nachmittag 14–18 | −1,26 | +1,96 | kippt |
|
||
| Abend 19–23 | −0,39 | +1,67 | kippt |
|
||
| Nacht 00–07 | +0,42 | −1,30 | kippt |
|
||
Robust auf: 2/5/20/21/23 Uhr · robust ab: 14/18/19 Uhr — verstreute Einzelstunden
|
||
aus 24 Tests, kein Vormittag/Nachmittag-Muster.
|
||
⚠ **Größenordnung macht es ohnehin unhandelbar:** die stärkste belastbare Stunde
|
||
(20:00, +1,9/+3,3) sammelt über eine volle Stunde ~0,02–0,04 $ — der Spread allein
|
||
ist **0,0225 $**. Selbst wenn die Drift echt wäre, ist sie kleiner als die Kosten.
|
||
⚠ Std 23 sticht mit +33,0 in H2 hervor, hat aber nur n=648 (22 Uhr: 1062, sonst
|
||
~1750) — das ist der Marktschluss-Rand, kein Befund.
|
||
⚠⚠ **ZWEI eigene Messfehler auf dem Weg dorthin — beide dokumentiert, weil sie
|
||
Fehlerklassen sind, keine Ausrutscher:**
|
||
**(1) Selbst gebauter ATR-Filter (04.08.).** Der erste Lauf meldete „Vormittag
|
||
robust negativ" — Artefakt von `atr < 0,06` übersprungen + ATR-Normierung. In den
|
||
ruhigen Morgenstunden der älteren Periode liegt der ATR unter dem Floor → von
|
||
1.740 Bars je Stunde blieben **138–391** übrig, und zwar die ungewöhnlich
|
||
volatilen Morgen. Gleiche Fehlerklasse wie das ORB-Selektions-Artefakt 2026-07-17.
|
||
**Regel: ein Filter, der Bars nach einer Eigenschaft verwirft, die mit der
|
||
untersuchten Achse korreliert, ERZEUGT den Befund.**
|
||
**(2) Zeitzone um 3 h verschoben (05.08., beim Squeeze-Nachgang aufgefallen).**
|
||
`datetime.fromtimestamp(rates["time"], UTC+3)` behandelt den Bar-Zeitstempel als
|
||
echten UTC-Epoch — MT5 liefert dort aber bereits die **Broker-Wallclock**. Ergebnis:
|
||
jede Stunde war **3 Stunden zu spät** einsortiert; der zweite Lauf meldete deshalb
|
||
„Nachmittag robust negativ", was in Wahrheit der Abend war. **Richtig:**
|
||
`fromtimestamp(ts, UTC).replace(tzinfo=UTC+3).astimezone(Berlin)` (Helfer `_berlin`
|
||
im Skript). ⚠ Der Rest des Projekts war NICHT betroffen (geprüft) — `core/gaps.py`
|
||
& Co. nutzen die richtige Konvention; der Fehler steckte nur in diesem neuen Skript.
|
||
**Plausibilitätstest, der ihn entlarvt hätte: die dünnen Stunden (n≈650/1060) müssen
|
||
am Marktschluss liegen (22/23 Uhr), nicht mitten in der Nacht.**
|
||
- **Tageszeit-Gate = AUS geschaltet (User-Vorgabe 2026-07-22, `[trading] dead_hours=`
|
||
leer — bewusst GEGEN die Messung).** Jetzt **config-steuerbar** (`wave.set_dead_hours`,
|
||
Komma-Liste von Stunden; leer=aus). Gemessener Default im Code = `0,1,2,3,4,5,6,7,12,16`
|
||
(die ini überschreibt auf leer). ⚠ 12/16 waren zuletzt am 2026-07-21
|
||
(`backtest_hourly_split.py`) noch beidhälftig negativ — der User schaltet das Gate
|
||
trotzdem ab. Reaktivieren = ini-Stunden eintragen. Der **EIA-Blackout (Mi 15:30–16:30)
|
||
bleibt separat aktiv** (eigenes Event-Gate, nicht Teil des `dead_hours`). Historie/
|
||
Messung (Gate war 11–14 → 12+16 → aus → zurück → jetzt wieder aus):
|
||
Nach der **Echtkosten-Messung** (`backtest_realcosts.py`, Kosten = Bar-Spread/ATR
|
||
statt pauschal 0,1×ATR — Ø real 0,265!): **Nacht 0–7 = Kostenfalle** (konstanter
|
||
Spread ÷ niedriger Nacht-ATR = 0,32–0,50×ATR, in beiden Hälften negativ; reine
|
||
Arithmetik) + **12/16 Uhr 3× unabhängig negativ**. Politik „0–7+12" verbessert
|
||
BEIDE Hälften (H1 −4038→−1870, H2 +100→+1191). **Robust positiv nur 21–22 Uhr.**
|
||
⚠ Die „15 robusten Negativ-Stunden" NICHT blocken — in-sample-zirkulär (Overfit).
|
||
breakout_k=0,3 auch unter Echtkosten bestätigt (H1 einziges positives k). Historie
|
||
(Gate war 11–14, dann 12+16, dann auf User-Wunsch aus, jetzt gezielt zurück):
|
||
- **Von 11–14 auf 12+16 umgestellt (gemessen+verifiziert, `backtest_hourly.py` +
|
||
`backtest_hourly_split.py`, 80k M5 in 2 Halbjahren):** Netto-R je Stunde zeigt
|
||
**12 Uhr (−0,11/−0,12) und 16 Uhr (−0,17/−0,10) in BEIDEN Hälften negativ**;
|
||
**Std 13 kippt das Vorzeichen** (−0,048/+0,039 = Rauschen), 11/14 ~breakeven. Das
|
||
alte Pauschal-Gate 11–14 blockte harmlose Stunden und ließ die real schlechte 16
|
||
laufen. **Gate 12+16 schlägt 11–14 im Gesamt-Netto-R in beiden Zeiträumen**
|
||
(H1 −1357→−1253, H2 +1562→+1799) und handelt dabei mehr Trades. Intraday-Edge
|
||
generell dünn; **Löwenanteil in US-Session 21–22 Uhr** (+0,25/+0,49).
|
||
- **Reversal-Ausnahme vom Gate = VERWORFEN (gemessen, `backtest_deadhour.py`):**
|
||
Reversal in der Dead-Hour nur **+0,062×ATR brutto** (vs +0,190 außerhalb) → nach
|
||
Kosten (~0,1×ATR) negativ. Trade-①-Gewinner war Varianz. Gate gilt auch für Reversal.
|
||
- **EIA-Blackout (kausales Event-Gate, AKTIV):** **Mittwoch 15:30–16:30 Berlin**
|
||
(Vorlauf der EIA-Lagerdaten 16:30 = 10:30 ET, Offset ganzjährig 6 h) → hartes
|
||
WARTEN („EIA-Blackout …"). Gemessen (`backtest_events.py`, 2 Halbjahre): dieses
|
||
Fenster in BEIDEN Hälften netto negativ (−0,147/−0,088 vs rest) — deckt sich mit
|
||
dem alten „16 Uhr"-Befund. eia_post/api_pre/api_post NICHT robust → nicht geblockt.
|
||
Nur im Live-Pfad (`hour≠None`), Backtests bleiben gate-frei. Best-Practice
|
||
„Event-Blackout" statt Pauschal-Gate.
|
||
- **Wirtschaftskalender-Blackout (`core/econ_calendar.py`, 2026-07-30, `[trading]
|
||
news_blackout=true`, ±15 min):** Erweiterung der EIA-Idee auf ALLE High-Impact-
|
||
Termine (FOMC/Zinsentscheid/NFP/CPI/GDP/PCE + alle Oil-/OPEC-Titel). Quelle
|
||
**Forex Factory JSON** (`nfs.faireconomy.media`, kostenlos, kein Key, mit
|
||
`impact`-Feld); geholt werden **beide Wochen** (`thisweek`+`nextweek` — „thisweek"
|
||
endet samstags, der Markt öffnet aber Sonntag 23:00 → sonst blinder Fleck), 1×/h
|
||
**im Daemon-Thread** (ein hängender HTTP-Call darf den Trend-Loop nicht blockieren),
|
||
dedupliziert über (ts, title). Filter: `impact=High` + `country=USD`, ODER Titel
|
||
enthält crude oil/opec/oil inventories/petroleum (der EIA-Report läuft bei FF teils
|
||
als Low/Medium). ⚠ **NICHT gemessen** — Events sind zu selten für eine
|
||
2-Stichproben-Aussage, das ist die Handbuch-Regel („keine Trades 15 Min. vor
|
||
High-Impact-News"), kein belegter Edge. Deshalb bewusst asymmetrisch verdrahtet:
|
||
**sperrt nur die AUTONOMEN Entries** (`_check_auto_squeeze` + `_check_auto_signal`,
|
||
jeweils OHNE Dedup-Marker → nach dem Fenster feuert das Setup, falls noch aktiv) und
|
||
erscheint in der Entry-Checkliste nur als **„warn"**, nicht „fail" (soll den Verdict
|
||
nicht allein auf `stop` kippen); **manuelle Orders bleiben frei.** Der gemessene
|
||
EIA-Blackout bleibt unabhängig davon aktiv — er greift auch, wenn der Kalender kein
|
||
Netz hat (Fail-safe: ohne Daten → kein Blackout, Log 1×, dann still). Snapshot
|
||
`calendar {enabled, n, blackout{title,impact,ccy,minutes}, next, age_min}`,
|
||
Frontend `#cal-note` (Meldungen-Karte, bernstein: laufendes Fenster bzw. Vorwarnung
|
||
≤60 min). Abschalten `news_blackout=false`; Fenster via `news_blackout_before_min`/
|
||
`_after_min`. Mit 4 synthetischen Szenarien getestet (5 min vor/nach Event, 50 min
|
||
davor = kein Blackout, disabled) + Live-Fetch verifiziert (EIA lag korrekt auf
|
||
Mi 16:30 Berlin).
|
||
- **⚠⚠ WINKEL-BESCHRIFTUNG WAR ÜBERALL INVERTIERT — Text korrigiert 2026-08-04, ZAHLEN
|
||
unverändert.** Beim Spiegeltest (User: „prüfe die Logik im umgekehrten Fall, fallender
|
||
Kurs") kam heraus: `calc_trend_angle` liefert **0°=AUFWÄRTS … 180°=ABWÄRTS**, also ist
|
||
`ad = angle−90` **negativ bei STEIGENDEM** Kurs. Damit sagten die Texte das Gegenteil
|
||
dessen, was passierte — ein LONG in einem steigenden Markt bekam „⚠ Winkel gegen EMA"
|
||
(−10), ein LONG in einem fallenden „Winkel bestätigt" (+5).
|
||
⚠ **Und `backtest_angle.py` benutzt DIESELBE verdrehte Beschriftung**
|
||
(`a5_dis = a5 < 90-dead` für LONG heißt „dagegen", ist aber STEIGEND). Der
|
||
dokumentierte Befund „Winkel dafür/neutral +0,055 vs dagegen +0,025" bedeutet richtig
|
||
gelesen: **LONG bei FALLENDEM Kurzfrist-Winkel (= Pullback) trägt doppelt so gut wie
|
||
bei bereits steigendem.** Das ist der im Projekt mehrfach belegte **Pullback-Effekt**
|
||
(vgl. „⭐ tiefer Pullback" und den RSI-Befund: *bestätigende* Oszillatoren sind
|
||
schlechter).
|
||
✅ **Konsequenz: die Gewichtung war von Anfang an NUMERISCH RICHTIG** — nur hieß der
|
||
Bonus „bestätigt", obwohl er den Gegen-Winkel belohnt. **Nicht umdrehen.** Geändert
|
||
wurden ausschließlich die Reason-Texte („⭐ Pullback (Kurzfrist-Winkel gegen den
|
||
Trend)" / „kein Pullback — Kurs läuft dem Signal schon davon") und die Kommentare.
|
||
Verifiziert: Konfidenzwerte vorher/nachher identisch (60/70/75 je Richtung).
|
||
⚠ **Lehre:** Der erste Verdacht lautete „systematisch invertierte Logik" — er war
|
||
falsch. Die Zahlen stimmten, die Sprache log. Bei einer verdrehten Konvention muss man
|
||
prüfen, ob die MESSUNG dieselbe Verdrehung teilt, bevor man den Code „repariert".
|
||
(Beim Reversal war es anders: dort hat die eigenständige Messung das Setup unabhängig
|
||
von der Beschriftung als negativ ausgewiesen.)
|
||
✅ **Spiegeltest bestanden:** Mit `reversal_enabled=false` ist das Verhalten über die
|
||
ganze Überdehnungs-Spanne **exakt symmetrisch** (steigend/LONG ↔ fallend/SHORT):
|
||
gleiche Signale, gleiche Konfidenz, gleicher Anti-Überdehnungs-Schnitt bei 3,5.
|
||
- **Winkel-vs-EMA-Warnung (nur Konfidenz):** Regressions-Winkel der Basis-TF gegen
|
||
die EMA-Richtung → −10 „⚠ Winkel gegen EMA (mögliche Wende)" (nachlaufende EMA!);
|
||
dafür → +5. `backtest_angle.py`: dafür/neutral +0,055 vs dagegen +0,025; als Gate
|
||
aber Gesamtertrag-negativ → bewusst nur Konfidenz/Warnung (Hilfe fürs manuelle
|
||
Überspringen der Lagging-Shorts).
|
||
- **Höher-TF-Winkel-Filter (M30+H1-Winkel) = VERWORFEN (gemessen,
|
||
`backtest_htf_angle.py`):** Signal verwerfen, wenn M30/H1-Regressionswinkel gegen
|
||
die Richtung steht → in JEDER Schwelle/Variante **schlechter**. Die entfernten
|
||
Signale (Short bei aufwärts-Winkel) haben **höheren** Edge (+0,04–0,05) als die
|
||
behaltenen (+0,02) — es ist der profitable Pullback-Setup. Filter kostet ~⅔ des
|
||
Gesamtertrags (+287→~+70). Gegen-Winkel-Shorts NICHT filtern; einzelne große
|
||
Verluste (z. B. −37 an einem H1-Auf-Tag) sind Varianz, Schutz über Notfall-Stop/
|
||
Sizing, nicht über Signal-Filter.
|
||
- **Auch als Konfidenz-STRAFE verworfen (`backtest_confluence_angle.py`):** statt
|
||
Hard-Filter den Konfluenz-Bonus streichen/Konf senken, wenn M30/H1-Winkel
|
||
dagegen → borderline-Signale fallen unters 55-Gate. Ergebnis: in JEDER Variante
|
||
**schlechter** (Δ −2500…−3467 R); die entfernten Gegen-Winkel-Signale haben
|
||
ØR **+0,26…+0,32** (die BESTEN), die behaltenen +0,12. **3× gemessen** (M5-Winkel,
|
||
Höher-TF-Winkel-Filter, Konfluenz-Strafe): „nicht gegen den Winkel shorten"
|
||
macht den Bot IMMER schlechter. **Nicht mehr am Signal drehen** — Edge ist klein
|
||
& varianzlastig; der Hebel ist **Sizing (risiko-basiert) + viele Trades**, nicht
|
||
der Filter.
|
||
- **H1-STÄRKE-Filter (nicht Winkel!) = VERWORFEN (gemessen `backtest_short_h1filter.py`,
|
||
2 Halbjahre, 2026-07-15):** Motiviert durch Live-Befund „SHORT-Empfehlungen 31 % WR
|
||
in Aufwärts-Regime" (LONG 62 %, SHORT 31 %, letzte 40 MIT-Trades). Idee: Signal
|
||
verwerfen, wenn es gegen einen **starken H1-Trend** (|H1 EMA12−EMA50| > thr×ATR_H1)
|
||
läuft. **Fällt durch:** die weggefilterten Signale flippen das Vorzeichen zwischen
|
||
den Hälften — thr 0,5: ØR **H1 −0,198 / H2 +0,001**; thr 1,0: **−0,069 / +0,013**;
|
||
thr 1,5: **+0,029 / −0,063**. In KEINER Schwelle robust negativ in BEIDEN → Filter
|
||
hätte in H2 (positive/breakeven drops) **Geld gekostet**. **7× belegt: die 31 %-SHORT-
|
||
Schwäche ist REGIME (aktueller Uptrend), kein Signalfehler** — in H2 tragen dieselben
|
||
Gegen-H1-Shorts. Kein Filter; der Hebel bleibt Sizing + Notfall-Stop + Diskretion
|
||
(User-WARTEN-Übersteuerungen liefen 68 % WR / +259 €).
|
||
- **ER-Chop-Gate = VERWORFEN (gemessen, `backtest_chopgate.py`, 2 Halbjahre):**
|
||
Signal→WARTEN wenn Efficiency Ratio der letzten N Bars < X. Chop-Signale sind NICHT
|
||
robust schlechter — Effekt kippt: H1 Trend leicht besser (Ø-R +0,070 vs +0,053),
|
||
H2 **umgekehrt** (Chop +0,138 vs +0,129). Gate wirft zudem ~70 % (profitables)
|
||
Volumen weg (ΣR +2299→+836). Das Totband filtert Extrem-Chop schon (ER-0,02-Tag =
|
||
71 % WARTEN); Rest-Signale = Varianz. **5× belegt: Signal-Filter tragen nicht.**
|
||
- **Vola-Abzug (nur Konfidenz):** hohes ATR (oberes Terzil, `_ATR_HIGH≈0,27`) =
|
||
schwächster/negativer Edge → −8 „hohe Vola". Schwelle regime-abhängig → kein Gate.
|
||
- **Reversal-Lockout/-Persistenz = VERWORFEN (gemessen, `backtest_revlock.py`):**
|
||
Gegen-Signale **kurz nach** einem Reversal sind sogar **besser** als normale
|
||
(+0,072 vs +0,018 bei N≤6) → Reversal-Signale NICHT sperren/halten. Einzelne
|
||
Verluste (Bottom-Short nach REV) sind Varianz, kein Muster.
|
||
- **Rec-Logging:** `engine._run_analysis` → `history.log_recommendation` (Throttle
|
||
intern) füllt die `recommendations`-Tabelle (Signal/Score/Conf/Winkel/Setup) für
|
||
Tages-Reviews (`analyze_today.py` rekonstruiert sonst aus M5-Bars).
|
||
- **Reversal-/BOUNCE-Einstieg (antizyklisch, markiertes ZWEITsignal):** **überdehnt**
|
||
(|stretch|≥`_REVERSAL_STRETCH`=**3,0**, **entkoppelt** von Anti-Überdehnung
|
||
`_STRETCH_MAX`=3,5) **UND** Regressions-Winkel hat gedreht → Einstieg in
|
||
**Winkel-Richtung, gegen die EMA** (überverkauft + Winkel auf → LONG; überkauft +
|
||
Winkel ab → SHORT). Setup `WAVE_REV_*`, Grund „🔄 Reversal"; hebt Anti-Überdehnung
|
||
**und** M30-Filter bewusst auf. **Schwelle 3,5→3,0 gesenkt** (User wollte mehr
|
||
Bounces; `backtest_bounce.py`): Ø-R +0,185, PF 1,35, Treffer 70 %, Worst −2×ATR
|
||
(SL-gedeckelt), ~1,5× mehr Bounces als 3,5.
|
||
⚠⚠ **WINKEL-BEDINGUNG LÄUFT GEGEN IHRE EIGENE DOKUMENTATION (gefunden 2026-08-04,
|
||
User-Frage „warum SHORT im starken M5-Aufwärtstrend?").** `calc_trend_angle` liefert
|
||
laut Docstring **0° = starker AUFWÄRTStrend, 90° = flach, 180° = ABWÄRTStrend** —
|
||
also invertiert. Damit heißt `ad = angle−90`: **ad < 0 = STEIGEND**, ad > 0 = fallend.
|
||
Der Code triggert aber `stretch >= +3.0 and ad <= -2` → SHORT, kommentiert als
|
||
„überkauft + Winkel ab". Tatsächlich feuert er bei überkauft **UND WEITER STEIGENDEM**
|
||
Winkel — also GEGEN den Winkel, während CLAUDE.md „Einstieg IN Winkel-Richtung"
|
||
beschreibt. Dasselbe Vorzeichen steckt im Konfidenz-Block (Zeile ~790): ein SHORT
|
||
bekommt „**Winkel bestätigt**" (+5), während der Kurs steigt. Mit synthetischen
|
||
Reihen direkt nachgestellt: überkauft + steigend → `WAVE_REV_SHORT`, Grund „Winkel
|
||
gedreht" + „Winkel bestätigt". **Erklärt zwei dokumentierte Befunde:** die ~50 %
|
||
Richtungstreffer der Bounce-Anzeige (`backtest_bounce_reliability.py`) und „blutet in
|
||
starken Trends".
|
||
⚠⚠ **GEMESSEN (`backtest_reversal_angle.py`, 80k M5, kanonischer Exit, Echtkosten,
|
||
2 Halbjahre) — ALLE drei Varianten fallen durch:**
|
||
| Variante | H1 ØR | H2 ØR | PF | n |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **IST** (Live) überkauft + Winkel steigt → SHORT | −0,122 | −0,031 | 0,79/0,94 | 1100/1615 |
|
||
| **KORRIGIERT** (Doku-Absicht) Winkel fällt → SHORT | **−0,173** | **−0,061** | 0,68/0,89 | 106/163 |
|
||
| **KONTROLLE** ohne Winkelbedingung | **−0,099** | **−0,023** | 0,82/0,96 | 1153/1693 |
|
||
Drei Schlüsse: (a) **Die Vorzeichenkorrektur ist SCHLECHTER** — gut, dass sie nicht
|
||
blind eingebaut wurde; sie feuert zudem kaum (106 statt 1100 Trades, weil bei 3×ATR
|
||
Überdehnung die 14-Bar-Regression fast immer noch steigt). (b) **Die Kontrolle ohne
|
||
Winkel ist die BESTE der drei** — die Winkelbedingung entfernt Trades, die im Schnitt
|
||
besser waren als die behaltenen; sie trägt mit KEINEM Vorzeichen etwas bei.
|
||
(c) **Der Trigger ist in jeder Variante beidhälftig negativ.**
|
||
⚠ Gemessen wurde der ROHE Trigger (ohne Konfidenz-/Raum-Gate); der Legacy-Recheck der
|
||
gegateten Variante kam auf ~Breakeven (PF 0,93/1,06) — dieselbe Richtung. **Keine
|
||
Messung stützt die dokumentierten „+0,185 / PF 1,35" mehr.**
|
||
✅ **ABGESCHALTET (User-Entscheidung 2026-08-04, `[trading] reversal_enabled=false`).**
|
||
Ausschlag gab nicht nur die negative Zahl, sondern dass das Setup **zwei gemessen
|
||
POSITIVE Schutzmechanismen aushebelt** (Anti-Überdehnung UND den M30-Gegen-Trend-
|
||
Filter, Edge ×2) — ein Setup ohne eigenen Edge, das validierte Filter umgeht, ist der
|
||
ungünstigste Fall.
|
||
⚠ **Wichtig für Backtests: der Modul-Default in `wave_rec` bleibt `True`.** Sämtliche
|
||
Backtests rufen dasselbe `_build`; ein False-Default hätte alle bestehenden Messungen
|
||
still verändert. Abgeschaltet wird ausschließlich im Live-Pfad
|
||
(`engine` → `wave.set_reversal_enabled(...)`, Config-Default dort `false`).
|
||
Verhaltensänderung nur im Band **|stretch| 3,0–3,5**: dort kam vorher ein
|
||
antizyklisches REV-Signal, jetzt das normale Trendsignal (und ab 3,5 greift wie
|
||
gehabt die Anti-Überdehnung). Mit 3 Szenarien getestet — überkauft+steigend:
|
||
`SHORT/WAVE_REV_SHORT` → **`LONG/WAVE_LONG`**; nicht-überdehnter Trend unverändert.
|
||
Live verifiziert: bei 3,18×ATR Überdehnung jetzt `WARTEN · setup=WAVE ·
|
||
reversal=None` statt REV_SHORT; Log „Reversal-Setup AUS".
|
||
Überwacht via `measurement_reminder.py` (CONFIG_DEPS, 11 Werte).
|
||
**Zurückholen:** `reversal_enabled = true`. Die **Bounce-Anzeige** (`wave.bounce`,
|
||
Kachel „Überdehnung") bleibt unverändert — sie war ohnehin nur Warn-Kontext, kein
|
||
Trade-Trigger.
|
||
⚠⚠ **DIESE ZAHLEN GELTEN NICHT MEHR** (Legacy-Recheck 2026-07-31, hier eingetragen
|
||
am 2026-08-02): `backtest_bounce.py` nutzt den **vereinfachten Exit OHNE Kosten**
|
||
(`LEGACY_SIMPLE`: kein Breakeven, kein Lock, kein Time-Stop). Mit dem **echten**
|
||
Exit + Echtkosten liegt das Setup bei ~**Breakeven** (PF 0,93/1,06) — es ist
|
||
**kein +0,185-Ertragsbringer**. Was HÄLT, ist die *relative* Aussage: Reversal
|
||
schlägt Trend in beiden Hälften (+0,140/+0,102). Deshalb bleibt es ein sinnvolles
|
||
**nachrangiges, markiertes Zweitsignal** (so ist es live auch eingebaut), aber
|
||
nicht mehr als das. Details im Abschnitt „LEGACY-RECHECK".
|
||
Weiterhin gültig: **schwächer als Trend** & **regime-anfällig** (trägt in
|
||
Seitwärts/Mean-Reversion, blutet in starken Trends). Nachrangiges, markiertes Setup. **Bounce-Status — Multi-TF** im Wave-
|
||
Snapshot (`wave.bounce = {state, dir, tf}`): scannt **M1/M5/M15/M30** (`_bounce_one`,
|
||
Aggregat in `refresh_market`, ~15 s-Throttle via TF-Ampel-Fetch), nimmt den
|
||
**stärksten** (aktiv>erwartet, dann größte Überdehnung). **`expected`** = überdehnt
|
||
(≥`_REVERSAL_STRETCH`), Winkel noch NICHT gedreht · **`active`** = + Winkel gedreht.
|
||
`dir` LONG (überverkauft) / SHORT (überkauft), `tf` = Quelle. Frontend `#wave-bounce`
|
||
als **„Überdehnung"-Warn-Gauge** (NICHT „Bounce/Signal"): grau „keine" · bernstein
|
||
„⚠ überdehnt … Reaktion nach oben ↑ / nach unten ↓ möglich" · kräftiger bei
|
||
`active` (+ TF). **Kein
|
||
grün/rot** (kein Trade-Trigger). **Reversal-Konfidenz-Boni = GEPRÜFT & BEHALTEN
|
||
(gemessen `backtest_revconf.py`, 2 Halbjahre, 2026-07-15):** Befund war, dass
|
||
„starker Trend" (+10) und „⭐ tiefer Pullback" (+15) beim Reversal semantisch
|
||
GEGEN das Signal stehen und Reversals so leichter durchs 55er-Gate kommen.
|
||
Korrektur (Boni beim REV streichen) **fällt durch**: die dadurch rausfallenden
|
||
Reversals kippen das Vorzeichen — H1 ØR **−0,323** (127 St., Fix ok), H2 ØR
|
||
**+0,109/PF 1,16** (1608 St., Fix hätte die BESSEREN gekappt, WR 45 %). Nicht
|
||
robust → Konfidenz-Berechnung bleibt. **8. verworfener Signal-Eingriff.** Die
|
||
hohe REV-Conf-Anzeige (~75–80 %) ist also kein Gate-Fehler; wer will, liest die
|
||
Reason-Liste („Reversal" + „hohe Vola") als Risiko-Kontext. **Gemessen (`backtest_bounce_reliability.py`):
|
||
Richtungs-Trefferquote der „aktiv"-Anzeige ~50 % (Münzwurf), Ø-Vorlauf ~0×ATR über
|
||
alle TF & H1-Regime → reiner Überdehnungs-Kontext, KEIN Signal.** (Die früheren
|
||
„70 %" aus `backtest_bounce.py` waren exit-getrieben, nicht Richtungs-Vorhersage.)
|
||
- **⚠⚠ TF-CHURN-FIX (2026-07-31, zwei Eingriffe) — Ursache für „93 % WARTEN statt 43 %":**
|
||
Auslöser war die User-Frage „warum hat der Bot die Treppe nicht erkannt und long
|
||
eröffnet?" zur Rally am 31.07. (82,5 → 84,4 in 2 h). Befund: in dem Fenster gab es
|
||
**99× WARTEN und 1× SHORT** — und dieser SHORT wurde am Tief autonom eröffnet
|
||
(AUTOSIG, −26,31 €, per `adverse15` geschlossen); den LONG machte der User um 11:56
|
||
von Hand gegen die Empfehlung. **Der WARTEN-Anteil live ist strukturell zu hoch:**
|
||
| | WARTEN |
|
||
|---|---|
|
||
| Backtest-Erwartung (`backtest_dist.py`) | ~43 % |
|
||
| Live letzte 24 h | **93,2 %** |
|
||
| Live letzte 7 Tage | 88,0 % |
|
||
| Live gesamt (93.599 Zeilen) | 78,6 % |
|
||
**MECHANISMUS (im Log belegt):** `_choose_tf` setzt den Score einer TF **hart auf
|
||
0,0**, sobald sie überdehnt ist (`raw = sep if (sep>=deadband and stretch<=_STRETCH_MAX)
|
||
else 0.0`) — genau das passiert M5 IM Trend. Real am 31.07.: M5 sprang zwischen
|
||
**0,00 und 1,93**, die TF wechselte **33× am Tag, Median-Abstand 5 min**. Die
|
||
vorhandene 1,2×-Hysterese ist dagegen wirkungslos (gegen 0,0 kommt jeder Wert durch).
|
||
Und `set_timeframe()` verwarf bei JEDEM Wechsel die laufende Breakout-Bestätigung
|
||
(`_pend = None`) und verankerte sie beim AKTUELLEN Kurs neu. Bei `breakout_k=0,3` und
|
||
ATR_M30≈0,53 braucht sie ~0,16 $, der Kurs lief ~0,08 $ je 5 min → **die Bestätigung
|
||
konnte rechnerisch nie fertig werden.** Dazu: landet die Heuristik im Trend auf M30,
|
||
braucht das EMA-Kreuz dort Stunden — eine 2-h-Bewegung wird nie zum Signal.
|
||
⚠ **Gleicher Fehlertyp wie beim P(break)-Modell am selben Tag:** `backtest_breakout.py`
|
||
hat k=0,3 auf einer **FESTEN** Zeitebene validiert; live wandert sie — die Bedingung,
|
||
unter der die Messung gilt, existiert im Betrieb nicht.
|
||
**FIX 1 (`wave_rec.set_timeframe`): `_pend` wird NICHT mehr zurückgesetzt.** Der Anker
|
||
gehört zum Signal, nicht zur Zeitebene; dreht die Richtung, verankert
|
||
`_confirm_breakout` ohnehin neu (`p.get("dir") != d`). Das Level behält den ATR der
|
||
alten TF — bewusst, eine Neuberechnung wäre wieder ein Reset.
|
||
**FIX 2 (`engine._tf_loop`): Mindest-Verweildauer `[trading] tf_min_dwell_s=900`**
|
||
(0 = aus). Gibt einer TF Zeit, ihr Signal überhaupt fertig zu bestätigen.
|
||
**Verifiziert mit synthetischen Szenarien:** Fix 1 — Bestätigung überlebt den Wechsel
|
||
M5→M30 und feuert LONG, Richtungswechsel verankert korrekt neu; Fix 2 — an der ECHTEN
|
||
Score-Folge vom 31.07. nachgespielt: 4 Wechsel → 2.
|
||
⚠ **Ehrlich zur Beweislage:** das ist **NICHT backtestbar** — Backtests laufen
|
||
grundsätzlich auf einer festen TF, das Churning existiert dort per Konstruktion nicht.
|
||
Begründung ist also nicht „gemessen besser", sondern „stellt die Bedingung her, unter
|
||
der die vorhandene Messung gilt". **Erfolgskontrolle = der WARTEN-Anteil**: er muss
|
||
sich Richtung der gemessenen ~43 % bewegen (Abfrage s. Tabelle oben).
|
||
⚠ **Nicht behoben (bewusst):** der 0,0-Einbruch des Scores bei Überdehnung selbst —
|
||
das wäre eine Änderung der TF-Bewertung und damit messpflichtig. Fix 2 halbiert das
|
||
Churning, verhindert aber nicht den ersten Absturz auf M30.
|
||
- **Timeframe:** `[trading] tf_select=heuristic` → `engine._choose_tf` wählt jede
|
||
Minute die TF mit klarstem Trend aus dem **Band `[tf_min … tf_max]`** (leichter
|
||
Höher-TF-Bias). **Einstellung: `tf_min=M5`, `tf_max=M30`** (M1 raus: gemessen
|
||
~0 Edge; M30 zugelassen, damit der Bot in einem M30-Trend nicht festhängt, wenn
|
||
M5/M15 gegen-Bouncen — sonst Patt: Long geblockt, Short fehlt). **H1 bleibt nur
|
||
Kontext** (Filter/Konfluenz). Start-TF wird ins Band geklemmt. `agent` = LLM
|
||
wählt; `M1..H1` = fest. Der **Agent steuert die TF nicht mehr**.
|
||
- **Positionsgröße = margin-basiert 95 % (User-Vorgabe 2026-07-28, `risk_pct=0`,
|
||
`margin_buffer_pct=95`):** `calc_lots` setzt die Lots auf ~95 % der freien Margin.
|
||
Verlauf 90→95→75→(1,5 % risiko, wenige Stunden am 2026-07-20)→80 %→**95 % margin
|
||
(2026-07-28)** — der User hat die Margin-Wahl damit mehrfach bewusst getroffen (nicht
|
||
ungefragt umstellen). ⚠ 95 % ist noch aggressiver als die 80 %-Referenz unten.
|
||
⚠ Aggressiv: der −95,48-€-Nacht-Trade 2026-07-20 (News-ATR → SL ~1,0 $ breit ×
|
||
1,03 Margin-Lots ≈ 11 % Konto) ist der Referenzfall; mit `risk_pct=1.5` wären es
|
||
~0,15 Lots / ~−14 € gewesen (`backtest_sizing.py`: Margin-Sizing bis 36 %
|
||
Quasi-Ruin, 1–2 % = 0 %). Risiko-Modus bleibt gebaut & abgesichert (Guards s. u.),
|
||
Umschalten = `risk_pct=1.5`. Mechanik: `trader._send_locked`
|
||
bestimmt **erst den SL**; bei `risk_pct>0` → risiko-basiert (`calc_lots_risk`,
|
||
Verlust ≈ risk_pct % Equity, Margin als Deckel) = der gemessene Fix gegen die
|
||
Verlust-Asymmetrie. **Umschalten via `[trading] risk_pct` (z. B. 1.5 = überlebbar).**
|
||
⚠ **Risiko-Modus-Guards (Fix 2026-07-19):** `calc_lots_risk` rundet NICHT mehr auf
|
||
`volume_min` auf (unter Mindestlot → 0.0 statt still mehr Risiko), und
|
||
`_send_locked` fällt bei `risk_pct>0` NICHT mehr still auf Margin-Sizing zurück
|
||
(75 % wäre ein Vielfaches des gewollten Risikos) — der Trade wird stattdessen mit
|
||
Fehlermeldung abgelehnt. Bei `risk_pct=0` (aktuell) unverändert margin-basiert.
|
||
Harter Broker-SL immer mitgeschickt; adoptierte Fremd-Trades bekommen Schutz-SL.
|
||
- **Sizing-Simulation (`backtest_sizing.py`):** 90 % Margin = Wachstums-optimal,
|
||
ABER **36 % P(DD>80 %)** = Ruin-Risiko. Risiko 1–2 %/Trade = überlebbar (0 %
|
||
Quasi-Ruin). Exit-Asymmetrie gemessen `backtest_exit2.py` (Live-Exit Trail 1,5
|
||
ist OK; Problem war Sizing + manuelles Gewinner-Kappen, NICHT die Exit-Logik).
|
||
- **SL:** Band **1,8–2,2×ATR** (Ziel 2,0; `INIT_SL_MIN/MAX_ATR`). **Breakeven ab
|
||
+1,3×ATR** (`_BREAKEVEN_ATR`; war 0,6 → 21 % Breakeven-Scratches, gemessen
|
||
`backtest_exit.py be`: 1,3 = Plateau-Optimum → Scratch 5 %, Ø-R +15 %, kein
|
||
Tail-Risiko). **Früh-Ausstieg = AUS** (`_ADVERSE_EXIT_ATR=0`). Trailing
|
||
Init/Trail/Lock. **Teil-Exit AUS** (`_PARTIAL_TP_FRAC=0`, User-Vorgabe) → am TP
|
||
wird der **komplette** Trade geschlossen (kein 50 %-Runner mehr).
|
||
- **Früh-Ausstieg NUR bei Trades OHNE Signal-Deckung = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_adverse_nosignal.py`, 2026-07-23, Auslöser −57,34-€-Trade: manueller
|
||
LONG gegen WARTEN, KEIN Squeeze/Signal-Flip beteiligt):** Hypothese war, dass ein
|
||
Adverse-Exit bei signal-ungedeckten Trades (Totband/WARTEN-Zone, B0 zeigt live
|
||
39 % WR dort) helfen könnte, auch wenn er pauschal auf ALLE Trades schadet. **Fällt
|
||
durch — bei JEDER Schwelle (0,5/0,75/1,0/1,5×ATR), in BEIDEN Populationen (SIG/
|
||
NOSIG), fast durchgehend in BEIDEN Hälften negativ** (einzige Ausnahme: SIG H1
|
||
X=1,5 knapp +11 R, aber H2 dort −46). WR bricht von ~38–43 % auf 18–26 % ein — der
|
||
Früh-Ausstieg kappt zwar einige Trades vor dem vollen SL, schneidet aber weit öfter
|
||
Trades ab, die sich erholt hätten; NOSIG-H2 war ohne Eingriff sogar leicht profitabel
|
||
(ΣR +80, PF 1,15) und wird durch jede Adverse-Schwelle verschlechtert. Hypothese
|
||
„schwächere Population profitiert eher" widerlegt. Keine Änderung.
|
||
- **Trailing-Optimierung geprüft = KEINE Änderung (gemessen, `backtest_trailing.py`,
|
||
2 Halbjahre, echte Phasen-Sim):** Die Live-Config (`_TRAIL_START_ATR=0,3` ·
|
||
mult 1,5 M5 · Breakeven 1,3) hat die **beste Verlustseite** (bestes H1, Worst nur
|
||
−1,5×ATR). Trailing trägt klar: ohne Trailing ΣR −1313/Worst −2,0 vs. Live +1777/
|
||
Worst −1,5 (~+3000 R **und** kleinerer Einzelverlust). **Breiter ziehen** (mult
|
||
2,0–2,5) oder **Trail später starten** (0,3→1,0) macht H1 schlechter/Worst größer;
|
||
der frühe Trail-Start ist **netto schützend** (holt „läuft-schief"-Trades billiger
|
||
raus). Einzige mithaltende Variante (start0,6) kippte zwischen den Läufen =
|
||
Rauschen. → Ausschütteln ist Varianz, nicht Logikfehler.
|
||
- **Time-Stop (AKTIV, gemessen `backtest_timestop.py`):** Position wird geschlossen,
|
||
wenn sie nach **120 min noch in Phase „Init"** hängt (HW-Profit nie ≥0,3×ATR =
|
||
Whipsaw-Opfer; `trailing._TIMESTOP_MIN=120`, 0=aus, `closed_by=timestop`).
|
||
Verbessert BEIDE Hälften (H1 +98→+162, H2 +2191→+2298 R), Worst unverändert;
|
||
kürzere Fenster (30/60 min) kippten zwischen den Hälften = Rauschen. Dank
|
||
Phasen-Ratsche ist „Init nach 2 h" exakt „nie Trail-Start erreicht".
|
||
- **ATR-Floor 0,12→0,06 gesenkt (gemessen, `backtest_atrfloor.py`, 2 Halbjahre):**
|
||
Die reale Vola fiel unter den alten Floor (H1: **81 % der Signale ATR<0,12** →
|
||
Floor band dauernd, Exit-Distanzen künstlich ~1,3–1,6× breit, dazu ~35k
|
||
Log-Warnungen je 5-MB-Rotation). Floor 0,06 in **beiden** Hälften besser
|
||
(H1 −153→−27 Pts, H2 +512→+554); ganz ohne Floor nur marginal besser → 0,06 als
|
||
Schutz behalten. Floor-Warnung jetzt **gedrosselt** (max. 1×/5 min).
|
||
- **Befund B — umgesetzt (Exit-Simulation `backtest_exit.py`, Doku
|
||
`docs/exit-simulation.md`):** altes Band 1,2–1,5 war zu eng (MAE ~1,7×ATR,
|
||
31–37 % Frühstopps). 2,0×ATR hebt Ø-R +32 %, PF 1,33→1,39, Frühstopps →25 %,
|
||
Worst-Case auf 2,0×ATR gedeckelt. Breiter (3–4×ATR) wäre im Schnitt noch
|
||
besser, aber Tail-/Drawdown-Risiko → verworfen. ⚠ Da Sizing margin-basiert
|
||
(90 %, nicht risiko-basiert), schlägt die SL-Breite voll auf den EUR-Verlust
|
||
durch. Qualität-abhängiger SL NICHT belegt (MAE über alle Buckets gleich).
|
||
- **S/R-Close (am Level schließen) = pauschal 2× VERWORFEN, als GEMESSENES
|
||
Segment aber AKTIV:** Pauschal (`backtest_srclose.py`, Echtkosten, 79k Signale)
|
||
verdoppelt Close@Level die WR (35→67 %), verschlechtert aber PF/ΣR in BEIDEN
|
||
Hälften (0,78→0,67 · 0,88→0,76) = Gewinner-Kappen. **ABER** (`backtest_srbreak.py`,
|
||
47k Touches, User-Idee „P(Durchbruch)>60 % → laufen lassen"): Basisrate
|
||
P(break)=36–37 %; das **Anlauf-Momentum trennt robust in beiden Hälften** —
|
||
Kurs KRIECHT ans Level (letzte 6 Bars <0,3×ATR) → P(break) nur 26 %, **Close
|
||
schlägt Laufenlassen Ø +0,12 R**; mit Schwung (≥0,3) → laufen lassen (41–43 %).
|
||
Volumen/Touch-Zahl trennen NICHT robust.
|
||
- **Kalibriertes P(Durchbruch)-Modell (2026-07-13, `analyze_srwaves.py` +
|
||
`backtest_srclose_prob.py`):** Containment-Befund — **~68 % der Wellen erreichen
|
||
das gegenüberliegende Level, davon brechen nur ~37 % durch → ~63 % prallen ab**
|
||
(robust beide Hälften). P(break) ist **vorhersagbar & kalibriert**: Logit auf 4
|
||
Merkmalen (Anlauf-Momentum 6/3 Bars ·d, mit-Trend, Level-Distanz), auf H1
|
||
trainiert, auf H2 **AUC 0,71 + Kalibrierung trifft** (pred 17→21 %, 49→50 %,
|
||
69→76 %). Dominant = 3-Bar-Beschleunigung (`_PB_W` mom3 +0,78). **R-Ertrag
|
||
(Echtkosten):** Regel „close wenn P(break) < X" schlägt reines Trailing in BEIDEN
|
||
Hälften massiv (+6000/+7600 R); **User-Schwelle 0,60 im Optimum-Plateau (0,50–0,60
|
||
~gleich), validiert.** ⚠ Impliziert Strategiewechsel: ~90 % der Level-Touches
|
||
werden geschlossen (Trendfolger→Level-Scalper) — trägt, weil echte Kosten (0,265×
|
||
ATR) + 63 % Containment das Laufenlassen teuer machen.
|
||
- **S/R-Close SIGNAL-gegated („bei mit-Trend halten statt schließen") = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_srclose_signal.py`, 2026-07-22, User-Idee):** Vorschlag war,
|
||
den S/R-Close zu unterdrücken, solange die Empfehlung noch in Trade-Richtung zeigt
|
||
(halten bis WARTEN). **Fällt klar durch — in BEIDEN Hälften ~−5300…−5700 R
|
||
schlechter** als der reine P(break)-Close. Grund/Datenbeleg: ~85 % ALLER Level-
|
||
Touches passieren, WÄHREND die (nachlaufende) EMA noch „in Richtung" zeigt
|
||
(23,8k/20,1k von 27,8k/26,2k Touches) — genau dort HÄLT das Level aber. Diese
|
||
Touches geschlossen = ΣR +11703/+13606, geHALTEN = nur +5978/+8347. Die
|
||
Trend-Empfehlung lagt → sie „bestätigt" ausgerechnet am Abpraller. Das kalibrierte
|
||
P(break)-Modell (hat „mit-Trend" als Merkmal) macht das schon richtig; es mit dem
|
||
groben EMA-Signal zu übersteuern kostet ~⅔ des S/R-Close-Edges. **12. verworfener
|
||
Signal-Eingriff.**
|
||
- **⚠⚠ AUTO-FLIP-CLOSE = TROTZ NEGATIVER MESSUNG GEBAUT (User-Vorgabe 2026-07-31
|
||
„schließe den Trade automatisch beim Close-Signal"), `[trading] auto_flip_close=true`,
|
||
`auto_flip_close_min_r=0.5`.** Dreht die Empfehlung GEGEN die offene Position und
|
||
steht sie ≥0,5×ATR im Plus → `trader.close(reason="flip_close")`.
|
||
**NEU GEMESSEN mit dem ECHTEN Exit (`backtest_flipclose2.py`, 80k M5, 2 Halbjahre,
|
||
Echtkosten, Exit aus `core/exit_model.py`) — bestätigt das alte Urteil, deutlicher:**
|
||
| Variante | Δ H1 | Δ H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Flip ab 0,0×ATR | −126 | −221 |
|
||
| Flip ab 0,3×ATR | −77 | −216 |
|
||
| **Flip ab 0,5×ATR** | **−92** | **−160** ← mildeste, deshalb Default |
|
||
| Flip auch im Minus | −205 | −364 |
|
||
Basis ohne Flip: H1 ΣR −537 · H2 −140. **JEDE Variante ist in BEIDEN Hälften
|
||
schlechter.** Mechanik: Trefferquote steigt 39 → 45 %, Ertrag fällt =
|
||
**Gewinner-Kappen** (die nachlaufende EMA dreht oft mitten im Pullback).
|
||
⚠ **Warum überhaupt neu gemessen:** das alte `backtest_flipclose.py` nutzte ein
|
||
**VIERTES Exit-Modell** (Trail fest 1,5 · KEINE Lock-Phase · KEIN Time-Stop ·
|
||
KEIN Initial-TP · `_MAXH` 288 · Phasen über den Bar-Close statt über das
|
||
High-Water) — auf dieser Grundlage wäre das Urteil für den Live-Betrieb nicht
|
||
bindend gewesen. Für die Neumessung bekam `exit_model.simulate()` einen
|
||
**`stop_when`-Hook** (+ `ret_bar`), damit die Phasen-Mechanik NICHT wieder kopiert
|
||
werden musste; Rückwärtskompatibilität verifiziert (ohne Hook bitgenau identisch).
|
||
**NACHRANG gegenüber dem S/R-Close (gemessen `backtest_exit_combo.py`,
|
||
2026-07-31, `auto_flip_close_subordinate=true`):** Beide Exits konkurrieren um
|
||
dieselben Trades — wer zuerst feuert, gewinnt. Die S/R-Freigabe lief OHNE
|
||
Flip-Close, die Baseline existierte also nach dem Einbau nicht mehr. Gemessen auf
|
||
**IDENTISCHEN Entries** (5 Varianten, 2 Halbjahre, Echtkosten, Exit-Kern):
|
||
| Variante | Δ H1 | Δ H2 | S/R-Closes H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| nur S/R-Close | +59 | −14 | 535 / 284 |
|
||
| nur Flip-Close | −1 | −43 | — |
|
||
| BEIDE | +56 | −50 | **507 / 252** |
|
||
| **BEIDE, Flip nachrangig** | **+62** | **−49** | **516 / 260** |
|
||
**Kollision belegt:** der Flip nahm dem S/R-Close 28 bzw. 32 Trades weg (5–11 %) —
|
||
genau die, für die dieser validiert ist. Mit Nachrang ist es in BEIDEN Hälften
|
||
besser als ohne. Umsetzung: liegt ein S/R-ZIEL ≤0,6×ATR entfernt (dieselbe
|
||
Schwelle wie der Live-Hinweis), hält der Flip sich zurück. Mit 4 Szenarien
|
||
getestet (in/außer Reichweite · kein Level · Nachrang aus).
|
||
⚠ **Ehrlich dazu:** auch MIT Nachrang kostet der Flip in H2 rund 35 R gegenüber
|
||
„nur S/R-Close" (−49 vs −14). Der Nachrang begrenzt den Schaden, er dreht ihn
|
||
nicht um. Abschalten des Features bleibt `auto_flip_close=false`.
|
||
⚠ **Methodik-Fehler beim Bau, korrigiert:** der erste Lauf ließ die sequentielle
|
||
Sim nach dem Exit bei `xb+1` weiterlaufen — dadurch hatte JEDE Variante eine
|
||
ANDERE Trade-Folge (sobald eine früher aussteigt, verschiebt sich alles
|
||
Nachfolgende) und die Zahlen waren nicht vergleichbar. Jetzt feste, geteilte
|
||
Entry-Liste wie in `backtest_pbreak_rvalue.py`.
|
||
Umsetzung `engine._check_flip_close` im `_pos_loop`: nur im PLUS, 1× je Ticket,
|
||
Startup-Schonfrist beachtet, Log 🔄 + Telegram, Snapshot `flip_close`/
|
||
`flip_close_min_r`/`flip_close_count`. Mit **10 synthetischen Szenarien** getestet
|
||
(beide Richtungen · aus · unter Schwelle · gleichgerichtet · WARTEN · im Minus ·
|
||
flat · Schonfrist · Ticket-Dedup). Der Alarm (Blinken/Ton/Telegram) bleibt
|
||
unabhängig davon. **B4/B5-Pflicht: Live-Ertrag gegen die Erwartung halten —
|
||
driftet es weg, `auto_flip_close=false`.**
|
||
- **Auto-Flip-Close = VERWORFEN (gemessen `backtest_flipclose.py`, 2 Halbjahre,
|
||
sequentielle 1-Positions-Sim, 2026-07-16):** User-Taktik-Kern „Position im Plus
|
||
automatisch schließen, wenn die Empfehlung dreht" (heute nur Alarm). KEINE Variante
|
||
(minR 0/0,3/0,5×ATR, auch-im-Minus) hält in beiden Hälften ØR & ΣR ≥ Basis:
|
||
H1 ΣR −278→−280…−417, H2 **+174→+119…+144** (kostet 17–32 % des Ertrags).
|
||
Mechanik: WR steigt 43→50 %, Ø-Gewinn schrumpft = **Gewinner-Kappen** — die
|
||
nachlaufende EMA dreht oft mitten im Pullback, der Trade wäre weitergelaufen.
|
||
Flip bleibt **Alarm + menschliche Entscheidung** (User-Übersteuerungen 68 % WR).
|
||
Der Rest der User-Taktik (Ziel=nächstes S/R, weiterlaufen wenn stark) IST der
|
||
P(break)-Auto-Close; der „3 %-Margin-Anker" = EUR-Schwelle, Klasse „verliert".
|
||
- **⚠ NACHGEMESSEN 2026-08-04 mit dem NACHTRAINIERTEN Modell — Ablehnung BESTÄTIGT,
|
||
deutlicher als zuvor** (User-Frage „es werden immer noch Mini-Trades mit geringen
|
||
Gewinnen geschlossen, wie verhindern wir das?"). Δ ΣR gegen minR=0:
|
||
| minR | H1 | H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,1×ATR | −6 | +10 |
|
||
| 0,2×ATR | **−720** | −42 |
|
||
| 0,3×ATR | −1136 | −157 |
|
||
| 0,5×ATR | −1998 | −683 |
|
||
| 0,8×ATR | −2887 | −1577 |
|
||
**Monoton schlechter in BEIDEN Hälften.**
|
||
⚠⚠ **Und die Prämisse der Frage stimmt so nicht.** Auswertung der 295 Trades seit
|
||
20.07.: die 28 Gewinne ≤2 € bringen zusammen **+21,11 €** = **0,8 %** der
|
||
Brutto-Gewinne (2.770 €) — sie sind kein Ertragsproblem. Entscheidend ist, WOHER
|
||
sie kommen:
|
||
| Schließgrund | Gewinner | Median | davon ≤2 € |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| `sr_close` (Bot) | 81 | **+14,65** | 10 (+7,65) |
|
||
| `manual` (User) | 64 | **+6,37** | **18** (+13,46) |
|
||
**Zwei Drittel der Mini-Gewinne sind manuelle Closes**, und der manuelle
|
||
Median-Gewinn ist **weniger als die Hälfte** des Bot-Medians. Die Klein-Closes des
|
||
BOTS sind gemessen richtig; die eigentliche Asymmetrie liegt im diskretionären
|
||
Früh-Kappen — genau die dokumentierte Kern-Leckage (B0-Checkliste: „Gewinner läuft
|
||
das Trailing"). Ein Code-Gate am Bot-Exit adressiert das falsche Ende.
|
||
⚠⚠ **KONTRAFAKTISCH NACHGERECHNET (`analyze_manual_close.py`, 2026-08-04) — DIE
|
||
„FRÜH-KAPPEN"-HYPOTHESE IST WIDERLEGT.** Für jeden real geschlossenen Trade wurde
|
||
ab dem echten Einstieg der kanonische Exit simuliert (EUR-Faktor 87,6 €/$/Lot,
|
||
robust aus 251 Trades geschätzt — `trader.pnl` enthält Swap, eine direkte
|
||
Rückrechnung wäre verfälscht):
|
||
| Schließgrund | n | IST | Bot-Exit | Δ |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| `manual` Gewinn | 143 | **+1428** | +962 | **−467** |
|
||
| `sr_close` Gewinn | 106 | +1591 | +1060 | −530 |
|
||
| `emergency` Verlust | 98 | −1750 | −1235 | +515 |
|
||
| **`sl` Verlust** | **69** | **−1926** | **−697** | **+1229** |
|
||
**Das diskretionäre Früh-Kappen kostet NICHTS — es bringt +467 € MEHR** als der
|
||
kanonische Exit gebracht hätte; in **62 %** der Fälle war der manuelle Close
|
||
besser. Dasselbe gilt für den S/R-Auto-Close (−530). Beide realisieren Gewinne
|
||
besser, als ein reines Trailing es täte.
|
||
✅ **Die Leckage liegt auf der VERLUSTSEITE:** die 69 per Broker-SL geschlossenen
|
||
Trades hätten mit dem kanonischen Exit **1.229 € weniger** verloren (−697 statt
|
||
−1926), die 98 Notfall-Closes 515 € weniger. Über ALLE Trades summiert wäre der
|
||
kanonische Exit rund **+700 €** besser gewesen — praktisch vollständig aus der
|
||
Verlustseite.
|
||
⚠ **Confounder, der das Ergebnis begrenzt:** `simulate()` setzt den Initial-SL auf
|
||
**2,0×ATR_M5**, live kommt er aus **ATR_M15** (`_calc_sl_tp`) und ist damit oft
|
||
deutlich weiter — unter Margin-Sizing schlägt das voll auf den EUR-Verlust durch.
|
||
Der +1.229-Wert misst also zu einem erheblichen Teil **SL-Breite**, nicht
|
||
Exit-Logik. `backtest_sl_tf_mismatch.py` hat die Umstellung auf M5-ATR bereits
|
||
geprüft und wegen H2 verworfen — dieser Befund gibt Anlass, das mit dem
|
||
kanonischen Exit ZU WIEDERHOLEN.
|
||
⚠ Zweite Grenze: der Vergleich gilt **pro Trade**, nicht als Kontostand-
|
||
Hochrechnung — ein länger laufender Trade hätte den Positions-Slot belegt und
|
||
Folge-Trades verhindert.
|
||
✅ **NACHGEMESSEN (`backtest_sl_width.py`, 2026-08-04): der Confounder war die
|
||
Erklärung — aber das Geld ist NICHT einfach zu holen.** Gegatete Live-Population
|
||
(1.224 Entries, Reversal aus, k=0,3), kanonischer Exit, variiert wird
|
||
AUSSCHLIESSLICH die Breite des Initial-SL:
|
||
**ATR_M15 / ATR_M5 = 1,80 im Median** → der Live-SL (2,0×ATR_M15) ist rund
|
||
**3,6×ATR_M5** breit, nicht 2,0. Genau daraus entstanden die 1.229 €.
|
||
| SL-Basis | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | Worst H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 2,0×ATR_M5 | −0,092 / −44 | −0,024 / −18 | −2,33 / −2,29 |
|
||
| **2,0×ATR_M15 (LIVE)** | −0,145 / −69 | **+0,064 / +48** | **−4,77 / −5,64** |
|
||
| 1,5×ATR_M5 | −0,081 / −38 | −0,038 / −28 | **−1,83 / −1,85** |
|
||
| 2,5×ATR_M5 | −0,121 / −58 | −0,013 / −10 | −2,83 / −2,79 |
|
||
| 3,0×ATR_M5 | −0,130 / −62 | +0,018 / +13 | −3,33 / −3,29 |
|
||
**KEINE engere Variante schlägt den Live-SL in BEIDEN Hälften** — H2 bevorzugt den
|
||
weiten Stop klar (+48 gegen −18). Die vorab fixierte Regel („nur wenn beidhälftig
|
||
mehr ΣR UND Worst-Case nicht schlechter") ist damit **nicht erfüllt: keine
|
||
Änderung.** Das **reproduziert `backtest_sl_tf_mismatch.py`** (2026-07-23, dort auf
|
||
Squeeze-Entries mit eigenem Exit-Nachbau) jetzt auf der gegateten Population mit
|
||
dem kanonischen Exit — der alte Schluss war korrekt.
|
||
⚠⚠ **Der echte Unterschied ist das TAIL-RISIKO, und das ist eine SIZING-Frage:**
|
||
Worst-Case **−5,64×ATR** (live) gegen **−1,85×ATR** (bei 1,5×ATR_M5) — Faktor 3.
|
||
Bei ATR 0,30 sind das ~1,7 $ Bewegung; unter 95 %-Margin-Sizing auf ~800 € Konto
|
||
ist ein einzelner solcher Trade rund **19 % des Kontos**. Der weite Stop kauft die
|
||
H2-Performance mit genau diesem Tail. Damit landet die Frage dort, wo CLAUDE.md sie
|
||
ohnehin verortet: **„Der Hebel ist Sizing, nicht der Exit."** Wer den Tail begrenzen
|
||
will, senkt `margin_buffer_pct` — nicht die SL-Breite (die kostet gemessen H2).
|
||
- **Mindestgewinn für den S/R-Close = VERWORFEN (gemessen `backtest_srclose_prob.py`,
|
||
Mindestgewinn-Sektion):** „nur closen wenn ≥minR im Plus" verliert **monoton in
|
||
BEIDEN Hälften** (minR 0,2: −444/−213 · 0,5: −1425/−854 R vs minR=0). Die vielen
|
||
kleinen Gewinne SIND der Edge — übersprungene Klein-Closes prallen am (haltenden!)
|
||
Level ab und enden schlechter. Kleine EUR-Beträge = Positionsgröße, kein Exit-Thema.
|
||
2 Halbjahre, Echtkosten):** LONG an Support / SHORT an Resistance, gegated mit
|
||
P(Level hält), Ziel = Gegenlevel — **verliert in BEIDEN Hälften** (FIX H1 −3393/
|
||
H2 −2242, +Trailing/-nur-Trailing ebenso negativ; WR 46–53 %, PF<1). **Asymmetrie:
|
||
P(break) taugt zum EXIT** (Trade schon mit-Trend im Plus am Gegenlevel → kassieren),
|
||
**nicht zum ENTRY** (antizyklisch am Extrem = Münzwurf-Richtung, 6× belegt). Einstieg
|
||
bleibt mit-Trend (Pullback). **Trailing bleibt** — nicht mehr Standard-Exit (das ist
|
||
der S/R-Close), aber Manager für die ~10 % Durchbruch-Runner (P≥Schwelle) + Fallback
|
||
für Trades ohne erreichbares Gegenlevel.
|
||
- **Umsetzung:** `engine._p_break(mom6,mom3,wt,dist)` (eingebettete `_PB_MU/SD/W`);
|
||
`wave_rec.snapshot` liefert **`pb_feats` {mom6, mom3, ema_diff, atr} — FEST aus M5**
|
||
(aus dem ~15-s-Turn-Fetch gecacht, ATR-Floor 0,12 wie im Training). ⚠ **Bugfix
|
||
2026-07-13:** vorher kamen die Features aus der Wave-TF (Heuristik bis M30 → mom6
|
||
war 3-h- statt 30-min-Momentum, ATR 2–3× → P falsch skaliert) und das Level aus dem
|
||
Misch-Set `_sr_levels` (Zonen/Gaps/Tageslevel). **2. Bugfix gleicher Tag:** die
|
||
M15-Cluster-Level (`market.sr`, SR_MIN_TOUCHES) sind in frischen Trends oft LEER →
|
||
Hint verschwand komplett. Jetzt **trainingsgleiche Level**: `wave.pb_levels` = rohe
|
||
**M5-Pivots (k=3, ~300 Bars)** aus dem Turn-Fetch (M5 dafür 320 Bars tief), Highs
|
||
in `_m5_hl` gecacht. Am Rally-Hoch gibt es für LONGs korrekt KEIN Gegenlevel →
|
||
kein Hint (nichts zu closen). ⚠ **3. Bugfix 2026-07-15:** das Close-Level kommt
|
||
jetzt aus **`_draw_levels`** (dieselbe geclusterte+Hysterese-Linie wie Chart &
|
||
Dashboard) statt aus den rohen `pb_levels` — sonst feuerte die Meldung an einem
|
||
anderen Level als die gezeichnete Linie (User: „passt nicht zusammen"). P(break)-
|
||
Features (M5) unverändert, nur `level`/`dist` verschieben sich um Cents.
|
||
**`_sr_close_hint`** (Anzeige ≠ Auslösung, Fix
|
||
2026-07-14 — das 0,15×ATR_M5-Fenster ≈ 0,03 $ war als reine Anzeige unsichtbar
|
||
klein): Hinweis erscheint ab **≤0,6×ATR Annäherung** (blaue „nähert sich"-
|
||
Vorwarnung mit Live-P(break) + `gap_atr`); **Auslösung `close=true` nur AM Level**
|
||
(≤0,15×ATR = gemessener Touch) und `p_break < [trading] sr_close_pbreak`
|
||
(Code-Default 0,60, Band 0,30–0,90; **ini seit 2026-07-24 = 0,55** auf User-Wunsch —
|
||
liegt im validierten Optimum-Plateau 0,50–0,60, Hysterese-Zone damit 50/60).
|
||
Snapshot `sr_close_hint {level, p_break,
|
||
at_level, gap_atr, close, confirm}`. Hinweis existiert NUR mit offener Position.
|
||
**`confirm` = Bruch-BESTÄTIGUNGS-Preis** (Fix 2026-07-22, User-Frage nach einem
|
||
Trade, der am Level geschlossen wurde, obwohl der Kurs „durchgebrochen" war):
|
||
`level ± 0,5×ATR` in Trade-Richtung — **dieselbe Definition wie beim Modell-
|
||
TRAINING** (`_BRK_ATR=0,5`/`_BRK_W=12` in `backtest_srclose_prob.py`/
|
||
`analyze_srwaves.py`). Ein Docht, der die nackte Levelzahl nur um wenige Cent
|
||
überschreitet, zählt NICHT als Durchbruch — reales Fallbeispiel 2026-07-22:
|
||
Close bei Level 85,943 (P(break) 31 %), Kurs wischte auf 85,994 (< Bestätigung
|
||
86,017 = Level+0,5×ATR) und fiel zurück → nach Modell-eigener Definition eine
|
||
ABLEHNUNG, keine Bestätigung; die Vorhersage war korrekt. `confirm` jetzt in der
|
||
Log-Zeile („— Bestätigung erst ab X") UND im Frontend-Hinweistext (`#pos-srhint`,
|
||
alle 3 Zweige: Vorwarnung/Close/Laufen) sichtbar — macht den Unterschied
|
||
„Kurs > Levelzahl" vs. „strukturell bestätigter Bruch" auf einen Blick klar.
|
||
**Live-Prognose-Tracking (2026-07-23, User-Wunsch „mitloggen wie oft richtig/
|
||
falsch"):** jeder frische Level-Touch (`at_level` False→True) loggt EINMAL die
|
||
aktuelle Vorhersage (`bounce` wenn P(break)<Schwelle, sonst `break`) in die neue
|
||
Tabelle **`pbreak_predictions`** (`history.log_pbreak_prediction`, Felder u. a.
|
||
`predicted`, `confirm_price`, `reject_price`, `atr`). Auswertung läuft separat,
|
||
self-throttled ~5 min im `_trend_loop` (`engine._evaluate_pbreak_predictions`):
|
||
prüft gegen `candles_m1`, ob der Kurs binnen 60 min zuerst `confirm_price`
|
||
(→ outcome `break`) oder `reject_price` (→ `bounce`) erreicht — **exakt dieselbe
|
||
Definition wie beim Modell-TRAINING** (`_BRK_ATR=0,5`/`_BRK_W=12` M5-Bars=60 min).
|
||
Kein Treffer binnen 60 min → Timeout, zählt wie im Training als `bounce`. `correct`
|
||
= `predicted==outcome`. Broker-Zeit-Offset (`trader._broker_offset_s()`) korrekt
|
||
berücksichtigt (`pbreak_predictions.ts` = lokale Epoch, `candles_m1.time` = rohe
|
||
Broker-Zeit — Ausnahme, s. „Auch beachten"). Abfrage: `history.pbreak_accuracy
|
||
(period)` bzw. `GET /api/pbreak_accuracy?period=today|week|all` (read-only, kein
|
||
Token) → `{n, accuracy, break_accuracy, bounce_accuracy, pending, …}`. Getestet
|
||
mit synthetischen Szenarien (break/bounce/Gegenteil-falsch/Timeout) — alle 4 exakt
|
||
wie erwartet. **Reine Messung, kein Signal-/Exit-Eingriff** — noch keine UI-Karte
|
||
(Datensammlung; B4-artige Auswertung später möglich, wenn genug Zeilen vorliegen).
|
||
**Gegen-/Stop-Seiten-Anzeige `stop_approach` (2026-07-24, User-Frage „Kurs nähert
|
||
sich Support, aber keine Durchbruchwahrscheinlichkeit angezeigt"):** Der reguläre
|
||
`sr_close_hint` beobachtet nur das **Ziel-Level** (LONG→Resistance, SHORT→Support)
|
||
und wirkt nur im Plus — nähert sich der Kurs dem **Gegen-/Stop-Level** (LONG→Support
|
||
darunter, SHORT→Resistance darüber, typ. Verlust-Trade), war die App bewusst still.
|
||
Neu: `engine._stop_approach_hint` liefert für GENAU dieses Level eine **reine
|
||
Anzeige** von P(Durchbruch) — Break-Richtung `-d` (gegen den Trade), Feature-/
|
||
60-s-Glättung (`_stop_pb_state`) identisch zu `_sr_close_hint`. **KEIN Auto-Close.**
|
||
Snapshot `stop_approach {level, side, p_break, at_level, gap_atr, confirm, reject}`,
|
||
Frontend `#pos-stophint` (grün „Level hält wahrscheinlich" bei P<50, rot „bricht
|
||
wahrscheinlich durch" bei ≥50; nur wenn KEIN Ziel-`sr_close_hint` läuft; v=109).
|
||
**Vorher gemessen (`backtest_pbreak_calibration.py`, 2026-07-24, Gate „erst messen,
|
||
dann bauen"):** Das kalibrierte P(break)-Modell (auf Ziel-Seite trainiert) hält
|
||
auch auf der **Gegen-/Stop-Seite** — AUC **0,68/0,72** out-of-sample in BEIDEN
|
||
Hälften (≈ Ziel-Seite 0,67/0,71), im niedrigen P-Bereich sauber kalibriert (der
|
||
praktisch wichtige „hält der Support?"-Fall). ⚠ Einzige Schwäche: im HOHEN Bereich
|
||
(P≥0,5) GEGEN den Trend unterschätzt es die Bruch-Rate ~10–13 Pp (predicted 58 % →
|
||
echt 71 %) — also **konservativ** (warnt eher zu wenig vor einem Bruch), kein
|
||
Kalibrierungs-Bruch. Deshalb reine Anzeige, kein Trade-Trigger.
|
||
**Anti-Flattern (2026-07-14, gemessen `analyze_pbreak_flicker.py`:** mom3 der
|
||
laufenden M5-Kerze ließ P 7–15 Pp/Bar springen, Max 77 Pp; 8 % der Annäherungen
|
||
hatten ≥2 Schwellen-Flips): (1) **P zeit-geglättet** (~60-s-EMA in `_pb_state`,
|
||
Reset bei Level-Wechsel/flat; angezeigtes `p_break` = geglättet) · (2)
|
||
**Hysterese ±5 Pp** um die Schwelle — close↔laufen wechselt erst bei klarem
|
||
Durchbruch (55/65 bei Default 0,60, liegt im Optimum-Plateau 0,50–0,60).
|
||
**Dashboard-Schalter** in der
|
||
Position-Kachel (`#srclose-btn`, grün=AN) → `POST /api/srclose` (Toggle,
|
||
`engine.set_sr_autoclose`); Zustand `snapshot.auto_sr_close`. **AUTO-Close (`_check_sr_close` im `_pos_loop`,
|
||
`auto_sr_close=true`):** schließt **nur im PLUS** (`pnl>0`) wenn `close=True`, 1×/
|
||
Ticket, wirkt bei gesperrtem Handy. **Optionaler Mindestgewinn** (`[trading]
|
||
sr_close_min_gain` Default 0=aus · UI `#srmin-input` · `POST /api/srclose_min` ·
|
||
`set_sr_close_min_gain` · Snapshot `sr_close_min_gain`): unter der EUR-Schwelle
|
||
wird am Level NICHT geschlossen. ⚠ Gemessen ist OHNE besser (Verworfen-Eintrag) —
|
||
Opt-in auf User-Wunsch, UI-Status warnt. **Automatisch auf X % des Einsatzes
|
||
(`[trading] sr_close_min_gain_pct`) — Stand 2026-07-29 wieder AUS (`=0`, User-Wunsch
|
||
„gewinn close und notfall stop wieder auf leer beim Eröffnen")** (Verlauf: 1,0→3,0
|
||
am 07-23 · 0 am 07-24 früh „nichts beim Öffnen setzen" · 3,0 am 07-24 abends zurück ·
|
||
**0 am 07-29** — gilt NUR für den Gewinn-Close, der Auto-Notfall-Stop bleibt AUS).
|
||
Bei `pct>0` wird bei JEDER echt neuen Position
|
||
(nicht beim Wiedererkennen nach Neustart) `sr_close_min_gain` frisch auf
|
||
`pct% × Margin dieser Position` gesetzt (`_check_auto_close`, retry-sicher via
|
||
`_sr_close_min_gain_armed_ticket` — Margin aus `trader.refresh()` im selben
|
||
`_pos_loop`-Tick, jeden Tick erneut versucht bis Margin>0; persistiert via
|
||
`_save_runtime_state`, Log „Gewinn-Close armiert … +X (N% Margin Y)"). Bei `pct=0`
|
||
wird beim Öffnen NICHTS gesetzt — dann bleibt der manuell im UI gesetzte/gemerkte
|
||
`sr_close_min_gain` maßgeblich. ⚠ **Umstellen auf 0 braucht Neustart:** `_sr_close_
|
||
min_gain_pct` lebt im Speicher; solange der alte Wert (3,0) läuft, re-armt JEDER neue
|
||
Trade erneut — die ini-Änderung greift erst nach `restart_server.bat`. Beim 0-Stellen
|
||
zusätzlich den persistierten Alt-Wert in `runtime_state.json` nullen (`sr_close_min_gain`)
|
||
UND `emergency_state.json` `loss` (Erb-Falle, sonst restauriert der Neustart den Alt-Wert).
|
||
**Gate verifiziert (2026-07-23, User-Nachfrage „darf nicht schließen bevor der
|
||
Wert erreicht wurde"):** `_check_sr_close` prüft `pnl < sr_close_min_gain → return`
|
||
**bevor** `_sr_close_hint`/`trader.close` überhaupt aufgerufen werden — isoliert
|
||
mit 6 synthetischen Szenarien getestet (unter/exakt-auf/über Schwelle, P(break)
|
||
hoch trotz Profit, Schwelle aus, Verlust-Trade) → alle korrekt. **Dabei echten
|
||
Bug gefunden & gefixt:** die 1%-Berechnung lief nur EINMALIG beim Ticket-Wechsel
|
||
(`if ticket != self._last_pos_ticket`); war `order_calc_margin` genau in diesem
|
||
einen Tick 0/nicht verfügbar (Broker-Race direkt nach Order-Fill), blieb
|
||
`sr_close_min_gain` für die GESAMTE Laufzeit der Position auf dem STALEN Wert der
|
||
vorherigen Position hängen (der Ticket-Wechsel-Zweig feuert nur 1×, keine zweite
|
||
Chance) — im ungünstigen Fall ein zu NIEDRIGER Alt-Wert, der den Trade dann exakt
|
||
zu früh schließt. **Fix:** neuer State `_sr_close_min_gain_armed_ticket`
|
||
(getrennt vom Notfall-Stop/TP-Restore-Zweig) — die %-Berechnung läuft jetzt JEDEN
|
||
`_pos_loop`-Tick erneut, bis sie für das aktuelle Ticket einmal erfolgreich war
|
||
(Margin>0), statt nur im Ticket-Wechsel-Moment. Wiederhergestellte Positionen
|
||
nach Neustart markieren sich sofort als „armiert" (kein Überschreiben des
|
||
persistierten Werts) — mit Test verifiziert. Log `🎯 S/R-AUTO-CLOSE` + Telegram + Toast
|
||
(`sr_close_count`), `closed_by=sr_close`. UI Position-Kachel: bernstein „Durchbruch
|
||
nur X% → Bot schließt" bzw. grün „Durchbruch X% wahrscheinlich → läuft weiter".
|
||
Abschalten `auto_sr_close=false` / `set_sr_autoclose(False)`; Schwelle via
|
||
`sr_close_pbreak`. Kein pauschaler S/R-Close (2× verworfen) — nur mit P(break)-Gate.
|
||
- **S/R-verankertes TRAILING = GEMESSEN, NICHT gebaut (`backtest_trailing_sr.py`,
|
||
2026-07-31, User-Idee „Trailing TP und SL auf die S/R-Linien anpassen"):** Die Idee
|
||
zerfällt in drei Teile — Initial-SL an S/R (schon verworfen, s. u.), fester TP am
|
||
Gegenlevel (schon 2× verworfen, `backtest_srclose.py`) und **Trailing-SL ans Level
|
||
nachziehen** = der einzig offene Teil (bisher wurden nur ATR-Abstände variiert).
|
||
Aufbau identisch zu `backtest_trailing.py` (echte Phasen-Mechanik, Breakeven 1,3),
|
||
Level = **M30-Pivots k=3, kausal** (Pivot erst 3 M30-Bars später bekannt), Deckel
|
||
**[0,5…2,0]×ATR** gegen den −11,4×ATR-Fall; 80k Bars, ~19,7k Signale je Hälfte.
|
||
**Ergebnis: schadet nicht, trägt aber zu wenig.** Basis (ATR-Trail 1,5) H1 −0,020 /
|
||
H2 +0,064; **3 von 5 Varianten schlagen sie in BEIDEN Hälften** (Puffer 0,10:
|
||
+0,009/+0,004 · Puffer 0,50: +0,003/+0,014 · **Hybrid „engerer von beiden":
|
||
+0,006/+0,006**, WR 37→43 % bzw. 40→43 %). **Trotzdem nicht gebaut**, zwei Gründe:
|
||
(a) **Effektgröße 0,006–0,014 R/Trade** = eine Größenordnung unter der B3-Hürde
|
||
(~0,1×ATR netto); (b) **nicht parameter-robust** — Puffer 0,10 besteht, **0,25 fällt
|
||
durch** (H1 −0,023), 0,50 besteht wieder; ein Parameter, dessen Nachbar das Vorzeichen
|
||
kippt, ist Rauschen (dasselbe Kriterium, an dem ORB und die SMC-Sweeps starben —
|
||
beim Squeeze waren ALLE 8 Kombis positiv). ✅ Positiv-Befund: **der Worst-Case bleibt
|
||
in ALLEN Varianten −2,00×ATR** — der Deckel funktioniert, S/R-Verankerung fügt kein
|
||
Tail-Risiko hinzu (das war die Sorge aus `backtest_sl_method.py`). ⚠ **Die
|
||
KONTROLLVARIANTE „TP am Gegenlevel" reproduziert den alten Befund exakt** (WR 40→54 %,
|
||
ΣR H2 +1261→+740 = Gewinner-Kappen) — damit ist die Simulation gegen
|
||
`backtest_srclose.py` validiert und der TP-Teil endgültig erledigt.
|
||
**NACHTEST auf NUR Squeeze-Entries (`--squeeze`, 2026-07-31, Echtkosten): ERLEDIGT —
|
||
dort ist der S/R-Trail nicht nur zu klein, sondern klar SCHLECHTER.** Basis
|
||
H1 +0,102/H2 +0,108; **keine einzige Variante besteht** (S/R 0,10: +0,096/+0,093 ·
|
||
0,25: +0,083/+0,098 · 0,50: +0,052/+0,092 · Hybrid: +0,093/+0,122 = kippt ·
|
||
Hybrid weit: +0,091/+0,084). Anders als im Wave-Lauf ist das **kein Rauschen**: der
|
||
reine S/R-Trail wird **monoton schlechter, je breiter der Puffer** (in BEIDEN
|
||
Hälften) — sauberer monotoner Verlauf, nur gegen die Idee. **Mechanismus:** der
|
||
Squeeze lebt von wenigen Läufern (43 % Treffer, Ertrag im Tail); ein an das
|
||
nächstgelegene Level gebundener Stop holt genau dort raus, wo der Lauf beginnt. Bei
|
||
Wave-Signalen fällt das kaum auf (selten große Runner) — daher das umgekehrte
|
||
Vorzeichen zwischen beiden Läufen. ⚠ **Stärkster Gewinner-Kappen-Beleg des
|
||
Projekts:** die Kontrollvariante (fester TP am Gegenlevel) dreht den Squeeze von
|
||
**+0,102/+0,108 auf −0,066/−0,004** = Edge vollständig zerstört. ⚠ **Abgrenzung
|
||
gegen den laufenden S/R-Auto-Close:** der ist **P(break)-gegated** (schließt nur,
|
||
wenn das Level wahrscheinlich HÄLT) und war auf Squeeze-Trades separat gemessen ein
|
||
**Wash** (`backtest_squeeze_srclose.py`, +0,190→+0,224 / +0,394→+0,377). **Das Gate
|
||
ist der Unterschied zwischen „Wash" und „Edge zerstört"** — ein ungegateter Level-TP
|
||
ist etwas grundlegend anderes. Damit ist die User-Idee in allen DREI Teilen
|
||
durchgemessen; der Live-Exit-Stack bleibt unverändert.
|
||
- **S/R-verankerter SL = KEIN Edge (gemessen, `backtest_sl_method.py`):**
|
||
Pivot+Band vs. „S/R ∓ ATR/0,10-Puffer" vs. fest 2,0×ATR — **gedeckelt alle
|
||
identisch** (Ø-R 0,196–0,201, PF 1,38–1,39, Worst −2,2×ATR): der **Band-Cap
|
||
[1,8–2,2]×ATR dominiert**, die Verankerung ist Rauschen. Nur **ungedeckelt**
|
||
sieht S/R besser aus (Ø-R 0,249) — aber Worst-Case **−11,4×ATR** (Kontokiller
|
||
bei 90 %-Sizing) → verworfen. Aktuelle SL-Logik bleibt.
|
||
- **SL-ATR-Timeframe bei Squeeze-Trades (M5-Signal, aber SL_TF fix M15) = GEPRÜFT,
|
||
KEINE Änderung (gemessen `backtest_sl_tf_mismatch.py`, 2026-07-23, Auslöser
|
||
−89,36-€-Nacht-Trade):** `_calc_sl_tp` sizt den Initial-SL IMMER aus M15-ATR,
|
||
unabhängig vom Signal-TF — bei Squeeze (M5-Signal) kann das stark divergieren
|
||
(real: M5-ATR fiel 0,29→0,10 — genau die Kompression, die den Squeeze auslöste —
|
||
während M15-ATR noch bei ~0,36 lag → SL 0,787 statt ~0,22 bei M5-Sizing). Der
|
||
validierte Squeeze-Backtest (`backtest_breakout_squeeze.py`) nutzt durchgehend
|
||
M5-ATR für den SL — Live weicht hier vom Backtest ab. **2-Stichproben-Test der
|
||
Umstellung auf M5-ATR-SL bei Squeeze-Trades: GEMISCHT** — H1 leicht besser
|
||
(ØR +0,167 vs +0,064, ΣR +35 vs +13), H2 (größere, aktuellere Stichprobe) klar
|
||
SCHLECHTER (WR 51 % vs 59 %, ΣR +281 vs +323) → fällt nach der beidhälftig-
|
||
robust-Regel durch. Der breitere M15-SL kassiert gelegentlich einen vollen
|
||
Verlust wie diese Nacht, verhindert aber mehr vorzeitige Ausstoppungen bei
|
||
normalen Rücksetzern — netto vorteilhaft. **Keine Änderung.**
|
||
- **Inter-Market (Brent-Bestätigung / DXY-Gegenwind) = VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_intermarket.py`, 2026-07-19, letzte ungetestete Indikator-Klasse):**
|
||
1366 Trades, seq. Sim, Live-Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre; Buckets nach Zustand
|
||
am Entry (Symbole: `SpotBrent`, `USDX`). **Beide Hypothesen kippen zwischen den
|
||
Hälften:** (A) Brent-Trend dagegen H1 −0,002 vs H2 −0,187 (H1 sogar BESSER als
|
||
„dafür"!), Brent-Mom-1h dagegen H1 **+0,311**/H2 −0,233 = Flip; (B) DXY-Gegenwind
|
||
H1 −0,13…−0,19 (schlechter, wie vermutet) aber H2 **+0,13…+0,17 = BESSER als
|
||
Rückenwind** — komplett invertiert, klassische Regime-Abhängigkeit (wie H1-Stärke-
|
||
Filter/Momentum). Einzig Brent-Mom-3h ist richtungs-konsistent, aber winzig
|
||
(Δ~0,06–0,14) und die Schwester-Varianten kippen → nach der vorab festgelegten
|
||
Verdict-Regel (beide Hälften UND Varianten-robust) **kein Einbau**. Damit ist auch
|
||
die letzte orthogonale Indikator-Klasse durch: **am Signal ist nichts mehr zu
|
||
holen — Hebel bleiben Sizing/Exit/Verhalten** (nicht gegen das Signal handeln:
|
||
live gemessen 39 % WR / −166 € vs. mit 55 % / +65 €).
|
||
`backtest_confluence.py` — MACD/ADX-Richtung praktisch neutral, ADX-Stärke leicht
|
||
negativ, ein MACD+ADX-Gate senkt den Edge (−78 % Trades). RSI *bestätigend* ist
|
||
kontraproduktiv (RSI *gegen* Richtung = doppelter Edge = der Pullback-Effekt, den
|
||
der „⭐ tiefer Pullback"-Bonus schon nutzt). Standard-Oszillatoren also nicht
|
||
draufsatteln. Mehrquellen-Redundanz läuft bereits über die Gesamtempfehlung.
|
||
- **TradersUnion (TU) aus der Empfehlung ENTFERNT (User-Vorgabe 2026-07-06):** TU ist
|
||
Standard-Indikator-Konsens (MA/Oszillator-Ratings einer Website) — **dieselbe Klasse
|
||
wie MACD/ADX/RSI = kein Edge**, plus **Latenz** (5m „Strong Buy" während 4h/1d „Strong
|
||
Sell") und **nicht backtestbar** (Live-Scrape, keine History). Floss vorher als
|
||
Konfidenz-Faktor (`_tu_check` ±6/−8 je 5m/15m) UND als Verdict-Stimme ein — **beides
|
||
neutralisiert** (`wave_rec._build` zieht `_tu_check` nicht mehr; `_verdict` ohne
|
||
TU-Vote). ⚠ Nebenbefund: der Konfidenz-Pfad hatte **keinen** `_STALE_S`-Check (nur
|
||
`trade_signal` hatte ihn) — mit der Entfernung erledigt. TU bleibt **reine Anzeige**
|
||
(Snapshot `tu`); `_tu_check`/`_TU_*` als Code erhalten (reaktivierbar). Fetch war
|
||
auf 5 min gedrosselt (`_TU_S=300`); **Loop seit 2026-07-19 ganz stillgelegt**
|
||
(`_tu_loop` nicht mehr in `start()` — TU ist aus Empfehlung/Verdict/Copilot raus
|
||
UND die Kachel ausgeblendet, der Scrape lief für niemanden; reaktivieren = Loop
|
||
wieder in die Liste). Elliott loggt nur noch **bei Änderung** (vorher
|
||
~6k identische Zeilen/Logrotation).
|
||
- **Order ohne Empfehlung = bestätigbarer HINWEIS, kein Block:** Bei WARTEN/
|
||
Gegen-Signal zeigt das Frontend einen **Bestätigungs-Dialog** („… trotzdem
|
||
eröffnen?") — bestätigen = Trade läuft, Abbrechen = kein Trade. **Kein** hartes
|
||
Blockieren (überschreibbar). `engine._open` blockt nicht (loggt nur).
|
||
⚠ **Log-Quellen-Attribution (Fix 2026-07-29):** `_open(fn, want, source)` bekommt
|
||
jetzt eine `source` (Default `"manuell"`); der Auto-Squeeze ruft `open_long/short
|
||
(source="auto_squeeze")`. Vorher schrieb `_open` bei JEDEM Auftrag gegen die
|
||
Empfehlung „— vom User bestätigt" — auch bei autonomen Squeeze-Entries (der User
|
||
fragte, ob ein Trade auto/manuell war; die Zeile log fälschlich „User"). Jetzt:
|
||
autonome Orders → „autonom vom Auto-Squeeze eröffnet", manuelle → wie bisher. Die
|
||
`🚀 AUTO-SQUEEZE-ENTRY`-Zeile bleibt die eindeutige Quelle der Wahrheit.
|
||
- **Entry-Checkliste im Order-Dialog (`engine._entry_checklist`, User-Vorgabe
|
||
2026-07-30 „blende einen Hinweis ein wenn die Checkliste gegen meine Eröffnung ist",
|
||
v=120):** Vor JEDER manuellen Eröffnung prüft der Server 7 Punkte mit LIVE-Daten und
|
||
zeigt die verletzten im Bestätigungs-Dialog. **Blockt nicht**, macht aber sichtbar,
|
||
was dagegen spricht — und zwar **auch dann, wenn ein Signal vorliegt** (der alte
|
||
Dialog kam nur bei WARTEN/Gegen-Signal). Punkte: (1) **Signal-Deckung** (die
|
||
gemessene Kern-Leckage), (2) **HTF-Trend M30+H1** („nur mit dem HTF-Trend, niemals
|
||
dagegen"), (3) **Entry-Raum** zum Gegenlevel (<0,6×ATR = gemessen negativ),
|
||
(4) **News-Konflikt** (|Sentiment|≥0,5 gegen die Richtung), (5) **Kosten**
|
||
(Spread/ATR, ab 0,32 = Kostenfalle), (6) **Mental-Check: Verlust-Serie heute**
|
||
(„nach 2 Losses Session beenden" — zeigt Anzahl, Tages-P&L und %-Anteil am Konto),
|
||
(7) **Nacht-Stunde** 0–7 Uhr. `verdict`: `stop` (≥2 „fail") · `warn` · `ok`.
|
||
Snapshot `checklist {long, short}` — nutzt nur bereits berechnete Snapshot-Teile;
|
||
die DB-Abfrage für die Verlust-Serie ist ~120 s gecacht (`_loss_streak_today`).
|
||
⚠ Die Gewichtung ist **NICHT backtest-optimiert**, sondern aus den im Projekt
|
||
gemessenen Leckagen + der User-Checkliste abgeleitet (Entscheidungshilfe, kein
|
||
validiertes Signal). Real beim Einbau (30.07. abends): beide Richtungen `stop` —
|
||
„keine Empfehlung" · „HTF unklar/dagegen" · „11 Verluste heute (−261 € = 80 % des
|
||
Kontos)".
|
||
- **Liquiditäts-Sweeps (SMC: Equal Highs/Lows, Swing Liquidity) = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_liquidity_sweep.py`, 2026-07-30, User-Vorgabe mit Chart-
|
||
Beispielen + WTI-Praxisregeln):** Getestet, weil der **Sweep** (Fehlausbruch: Level
|
||
kurz durchstochen, Close zurück in der Zone) eine ANDERE Mechanik ist als der schon
|
||
verworfene Nackenlinien-Bruch (`backtest_doubletop.py`). Achsen: 3 Muster × Level-TF
|
||
(M5/M30/H1, die „Liquidität auf höherem TF"-Regel) × 2 Exits × 2 Halbjahre, plus
|
||
Session-Filter (NY 14–16 / Asia 2–4 Uhr Berlin). **Kernbefunde:** (a) Der
|
||
**SMC-eigene Exit** („Stop über dem Sweep-Docht, Ziel = Gegen-Liquidität") ist in
|
||
**ALLEN 9 Kombinationen negativ** — die Lehre steht und fällt mit ihm, er trägt
|
||
nicht; mit dem generischen Live-Trailing sieht dasselbe Setup besser aus (derselbe
|
||
Exit-Artefakt wie bei `backtest_patterns.py`). (b) Equal Highs/Lows fallen fast
|
||
überall durch (Vorzeichen kippt zwischen den Hälften). (c) Einziger Treffer:
|
||
„Swing-Liquidity, M30-Level, Live-Exit" (+0,241/+0,358) — aber die **Nachbar-TFs
|
||
kippen** (M5 −0,152/+0,247 · H1 −0,111/+0,692) = **nicht parameter-robust**, exakt
|
||
das ORB-Muster von 2026-07-17. (d) Session-Filter: zu wenige Trades (n=3–31) für
|
||
eine Aussage. **Kein Einbau in die Gesamtempfehlung. 16. verworfener Signal-
|
||
Eingriff.** ⚠ Die DXY-Korrelations-Regel wurde bewusst NICHT erneut getestet — die
|
||
Inter-Market-Klasse ist 2026-07-19 gemessen durchgefallen.
|
||
- **Fibonacci-Retracements = VERWORFEN (gemessen `backtest_fibonacci.py`, 2026-08-04,
|
||
User-Frage zu einem USOIL-Kommentar „ein Fibonacci-Retracement sollte den Kurs auf
|
||
79 $ drücken"):** Fib-Level waren im Projekt bis dahin **nie gemessen** — weder als
|
||
S/R noch als Einstiegszone. Aufbau wie beim P(break)-Training: Schwünge aus
|
||
**M15**-Pivots (die genannte Zeitebene), Berührung ≤0,15×ATR, Ausgang ±0,5×ATR in
|
||
12 M5-Bars, 80k Bars, 2 Halbjahre — mit ZWEI Kontrollgruppen.
|
||
| Haltequote | H1 | H2 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **Fibonacci** | 54,3 % | 54,5 % |
|
||
| (a) Zufalls-Level gleicher Distanz | **55,7 %** | 53,8 % |
|
||
| (b) M30-Pivots (Live-Quelle) | **56,6 %** | **55,4 %** |
|
||
**Handelbarkeit (Bounce am Level, kanonischer Exit, Echtkosten):** H1 ØR −0,168 /
|
||
PF 0,71 · H2 ØR −0,082 / PF 0,85 — beidhälftig negativ.
|
||
⚠⚠ **Der aufschlussreichste Wert ist die Zufalls-Kontrolle: ~55 % Haltequote.**
|
||
Ein BELIEBIGES Level hält in diesem Markt in gut der Hälfte der Fälle — das ist die
|
||
Basisrate kurzfristiger Mean-Reversion, keine Eigenschaft von Fibonacci. Die Frage
|
||
war nie „hält das Level?", sondern „hält es BESSER als eine willkürliche Linie?" —
|
||
und Fib tut das nicht. **Damit ist auch das Selbsterfüllungs-Argument entkräftet**
|
||
(„so viele schauen darauf, also wirkt es"): dann müsste Fib über der Zufallslinie
|
||
liegen; es liegt darunter bzw. gleichauf.
|
||
✅ **Bestätigt umgekehrt die Struktur-These:** M30-Pivots — Stellen, an denen real
|
||
gehandelt wurde — halten in BEIDEN Hälften besser als beide gerechneten Linien.
|
||
Dieselbe Trennlinie wie beim Regressionskanal (`backtest_structure_tf.py`, 24/24
|
||
negativ) und beim P(break)-Modell: **„Linie im Chart" ist nicht „Struktur im Markt".**
|
||
**21. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Grenzen: eine Schwung-Definition (M15-Pivots
|
||
k=3, ≥2×ATR); die Pivot-Kontrolle ist dünner (n=173/224). Der Vergleich ist aber
|
||
design-intern, die relative Aussage damit robuster als die Absolutwerte.
|
||
- **„Erst messen, dann umbauen":** Strategie-Änderungen per Backtest belegen, nicht
|
||
raten. Gegen-Trend verliert; nicht bei WARTEN handeln. **Stichproben ~28 Tage** —
|
||
ein Trend-Regime; Befunde später auf mehr/andere History gegenprüfen.
|
||
- **Wave-Auto-Trader (Dry-Run) KOMPLETT ENTFERNT (2026-07-23, Code-Review-Fund):** war
|
||
seit Langem Verlierer (WR 29 % / PF 0,64) vs. manuelle Trades (WR 56–76 %); UI-Toggle
|
||
bereits vorher entfernt (Dashboard-Button steuert seitdem Auto-Squeeze), lief aber
|
||
weiter dormant bei jedem Tick mit (toter Ballast). `core/auto_trader.py` gelöscht
|
||
(Sicherung: `.removed_backup/`), `engine.self.auto` + alle 4 Aufrufstellen
|
||
(`_price_loop`, `_run_analysis`, `toggle_auto`, Snapshot-Keys `auto`/`min_conf`)
|
||
sowie die tote `auto`-Referenz in `TradingAgent.__init__` entfernt, `/api/auto`
|
||
gelöscht. `min_conf` (Frontend-Warnschwelle „Order ohne Signal") lebt jetzt als
|
||
eigene Konstante `_MIN_CONF_DISPLAY=70` in `engine.py`. Die `intended_trades`-DB-
|
||
Tabelle + `history.intended_*`-Methoden bleiben (historische Daten, kein Schreiber
|
||
mehr aktiv). Manuelles Handeln bleibt der validierte Edge auf dem Wave-Signal.
|
||
- **RE-TEST 2026-07-30 (User-Wunsch „Trades bei Empfehlung automatisch eröffnen") =
|
||
ERNEUT VERWORFEN, gemessen `backtest_auto_signal.py`:** Auto-Entry auf dem Wave-
|
||
Signal mit den HEUTIGEN Gates, echte `_build`-Logik (kein Nachbau), M30-/H1-Trend
|
||
aus M5 aggregiert und in `_build` gefüttert, sequentielle 1-Positions-Sim, Live-Exit
|
||
(SL 2,0/Trail 1,5/BE 1,3/Time-Stop 120 min), Echtkosten (Bar-Spread/ATR), 80k M5-Bars
|
||
in 2 Halbjahren. **ALLE 8 Varianten fallen durch** (Konf-Schwelle 55/65/70/75 ×
|
||
Nacht-Sperre an/aus): **H1 durchgehend NEGATIV** (ØR −0,076…−0,182, PF 0,78–0,90),
|
||
**H2 durchgehend positiv** (+0,112…+0,167) → klassisches Regime-Kippen, n=718–1167
|
||
je Hälfte (keine Stichproben-Frage). ⚠ **Kontroll-Beleg, dass es am SIGNAL liegt und
|
||
nicht an der Sim:** der Squeeze läuft durch DIESELBE Exit-/Kosten-Maschinerie und ist
|
||
in H1 **+0,187/PF 1,29** — die Simulation funktioniert also, nur das Wave-Signal trägt
|
||
in H1 nicht. Deckt sich exakt mit dem Live-Dry-Run (WR 29 %/PF 0,64). Nebenbefunde:
|
||
(a) höhere Konfidenz hilft NICHT monoton (75 schlechter als 65) — bestätigt
|
||
`analyze_verdict_calibration.py` (conf_pct ist NICHT kalibriert, in H2 invertiert),
|
||
ein „nur bei hoher Konfidenz"-Auto-Entry ist damit auch erledigt; (b) die Nacht-Sperre
|
||
verbessert konsistent (H1 −0,172→−0,123), reicht aber nicht; (c) ⚠ **Methodik-Lehre:**
|
||
ein Vorlauf mit nur 6k Bars zeigte „Konf≥65+Nacht TRÄGT" — der 80k-Lauf drehte das
|
||
komplett (n war 60–99/Hälfte = Rauschen). **Kleine Stichprobe hätte hier zum Fehl-
|
||
Einbau geführt.** Warum manuelle „MIT Signal"-Trades trotzdem profitabel sind
|
||
(+118 €/WR 56 %, `analyze_entries`-Auswertung 2026-07-30): **menschliche AUSWAHL**
|
||
unter den Signalen (Kontext/Tageszeit/Marktlage), nicht „alle nehmen" — die
|
||
Grundgesamtheit ALLER Signale ist der Verlierer. **14. verworfener Signal-Eingriff.**
|
||
- **Auto-Signal-Entry = TROTZDEM GEBAUT auf ausdrücklichen User-Wunsch (2026-07-30,
|
||
„probieren wir es trotzdem mal"), `[trading] auto_signal`, Default FALSE.** ⚠ **Der
|
||
Backtest direkt darüber sagt NEIN** (H1 durchgehend negativ) — der User hat das nach
|
||
vollständiger Information (inkl. Live-Dry-Run-Historie WR 29 %/PF 0,64) bewusst
|
||
entschieden. Gebaut mit den **gemessen BESTEN** Parametern, nicht mit Default-Raten:
|
||
`auto_signal_min_conf=75` (mit Nacht-Sperre H1 −0,053 = mildester Verlust, H2 +0,141
|
||
= bestes Netto; ⚠ NICHT weil „mehr Konfidenz besser" — conf_pct ist unkalibriert, 75
|
||
ist empirisch) und `auto_signal_skip_night=true` (verbessert JEDE Variante).
|
||
**Mechanik** (`engine._check_auto_signal` im `_pos_loop`, 1 s, NACH den Close-Checks):
|
||
eröffnet nur **FLAT**, nur bei `wave.signal()` LONG/SHORT mit `conf_pct ≥ min_conf`,
|
||
**1× je Signal-Episode** (Dedup `_signal_last_sig`, re-armt bei WARTEN/Flip — nicht
|
||
über den Preis wie beim Squeeze, weil das Signal keine Level-Marke hat); erbt die
|
||
Squeeze-Guards: Circuit-Breaker, Nacht-Sperre, S/R-Close-Cooldown, allgemeine
|
||
Wiedereinstiegs-Sperre. **Kein Nachkauf** bei gleichgerichteter Position, **kein
|
||
Drehen** einer Gegen-Position (unbelegt, wie Squeeze-Reverse). Log `🎯 AUTO-SIGNAL-
|
||
ENTRY` + Telegram, Setup-Tag `AUTOSIG_<dir>` (macht die Trades in der DB separierbar
|
||
→ B4-Monitor). Snapshot `auto_signal`/`auto_signal_min_conf`/`signal_entry_count`,
|
||
Toggle `POST /api/autosignal` = Dashboard-Button **🎯 SIG** (bernstein statt blau,
|
||
weil gemessen nicht tragfähig; zeigt die Schwelle an), neustart-fest via
|
||
`runtime_state.json`.
|
||
⚠⚠ **ABGESCHALTET am 2026-08-01 (`auto_signal=false`, via Toggle → `runtime_state.json`).**
|
||
Zwei Gründe, KEINER davon die Live-Bilanz (n=4 = +21,79 € sagt nichts): (1) gemessen in
|
||
H1 durchgehend negativ, gebaut gegen die Messung; (2) **beide Auto-Pfade konkurrieren um
|
||
den EINEN Positions-Slot** — ein AUTOSIG-Trade blockiert einen Squeeze-Einstieg und
|
||
umgekehrt. Solange beide laufen, ist die B5-Abbruchprüfung des Auto-Squeeze (s. u.)
|
||
nicht sauber messbar. ⚠ Er lief bis dahin **unbemerkt**, obwohl die ini `false` sagte:
|
||
ein Dashboard-Toggle hatte `true` in `runtime_state.json` persistiert, und das
|
||
überschreibt die ini beim Start. Der Config-Wächter prüft das jetzt mit.
|
||
Reaktivieren = Button 🎯 SIG; dann gilt wieder: ≥20 AUTOSIG-Trades, Live-ØR/PF gegen
|
||
die Erwartung halten (H2-Regime +0,14 vs H1-Regime −0,05).
|
||
⚠⚠ **NEU GEMESSEN 2026-08-04 nach dem Reversal-Abschalten
|
||
(`backtest_auto_signal_norev.py`, 80k M5, 2 Halbjahre, Nacht-Sperre an, keine
|
||
15-Min-Regel):** Frage des Users — trägt der Auto-Signal-Entry mit den heutigen
|
||
Änderungen? **Antwort: nein, aber deutlich näher dran.**
|
||
| conf ≥ 75 (LIVE-Schwelle) | ØR | PF | n |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| H1 | **−0,047** | 0,94 | 678 |
|
||
| H2 | **+0,120** | 1,17 | 710 |
|
||
H1 bleibt negativ → **2-Stichproben-Regel weiterhin NICHT erfüllt**, und kein
|
||
Konfidenz-Schwellwert rettet das (55: −0,103 · 65: −0,111 · 75: −0,047).
|
||
✅ **Das Reversal-Abschalten wirkt aber konsistent** — Δ ØR durch die Abschaltung:
|
||
conf 55 **+0,015/+0,099** · conf 65 +0,001/+0,047 · **conf 75 +0,099/+0,087**.
|
||
An der Live-Schwelle verbessern sich BEIDE Hälften um ~+0,09; H1 geht von −0,145
|
||
auf −0,047, PF von 0,82 auf 0,94. Erste Bestätigung der Abschaltung auf dem
|
||
GESAMTEN Signal (bisher nur der isolierte Trigger).
|
||
⚠⚠ **Dabei gefunden — die Messung vom 30.07. war strukturell unvollständig:**
|
||
`backtest_auto_signal.py` ruft `_build` **ohne `angle=`** auf → Default 90,0 →
|
||
`ad = 0`. Damit konnte dort **weder der Reversal-Zweig feuern noch der
|
||
Winkel-Konfidenzterm (±15 Punkte) greifen** — obwohl die Docstring „echte
|
||
`_build`-Logik inkl. Reversal-Zweig" behauptet. Wirkung: der Winkelterm allein hebt
|
||
H1 bei conf 75 von −0,123 auf −0,047. **Deployment-Drift Fall 5** (s. Tabelle).
|
||
Die Originaldatei bleibt unverändert (ihre Zahlen sind dokumentiert); die live-treue
|
||
Variante steht als `backtest_auto_signal_norev.py` daneben und sollte künftig die
|
||
Referenz sein.
|
||
- **⚠⚠ 15-MINUTEN-REGEL GANZ ABGESCHALTET (`adverse_15min_atr = 0`, 2026-07-31,
|
||
User-Entscheidung nach der Messung).** Auf die User-Frage „vielleicht die Auto-Close
|
||
auf 30 min setzen?" wurde die **ZEIT-Achse** mitgemessen
|
||
(`backtest_adverse15_squeeze.py`, 15/30/45/60 min × 0,5/0,8×ATR, BEIDE Populationen,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten, 2 Halbjahre):
|
||
| Zeitpunkt | Schwelle | Squeeze Δ H1/H2 | Wave Δ H1/H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 15 min | 0,5 | −18 / −34 ← war live | −25 / −41 |
|
||
| 30 min | 0,5 | −20 / −35 | −22 / −13 |
|
||
| 45 min | 0,8 | −12 / −18 | −3 / −7 |
|
||
| 60 min | 0,8 | −8 / −10 | −3 / −3 |
|
||
**ALLE 16 Kombinationen sind in BEIDEN Hälften negativ** — die Regel wird nur
|
||
*monoton weniger schädlich*, je später und lockerer sie prüft. Die „beste" Variante
|
||
ist praktisch die, die nie feuert. **Es gibt keine Einstellung, bei der sie hilft**
|
||
→ 30 min hätte den Schaden halbiert, nicht beendet. Deshalb ganz aus.
|
||
⚠ **Damit ist auch die frühere Einschätzung „auf dem Auto-Signal-Pfad ~neutral"
|
||
korrigiert**: sie stützte sich auf `backtest_auto_signal.py` (eigenes Exit-Modell,
|
||
+0,001 vs +0,026); mit dem kanonischen Exit sind es −25/−41. Sechster Fall desselben
|
||
Musters an einem Tag (gemessen unter X, betrieben unter Y).
|
||
Der Schutz-Stack bleibt vollständig: **Broker-SL 2×ATR + Trailing + Time-Stop 120 min**.
|
||
Die Squeeze-Ausnahme (unten) bleibt im Code — falls die Regel je reaktiviert wird,
|
||
gilt sie weiterhin nicht für den Squeeze.
|
||
- **⚠ 15-MINUTEN-REGEL: SQUEEZE-TRADES AUSGENOMMEN (gemessen
|
||
`backtest_adverse15_squeeze.py`, 2026-07-31).** Die Schwelle 0,5×ATR wurde in
|
||
`backtest_auto_signal.py` auf **WAVE-SIGNAL-Entries** kalibriert und danach auf ALLE
|
||
Bot-Trades angewandt — wieder ein Kalibrierungs-Bruch (gemessen unter X, betrieben
|
||
unter Y). Auf SQUEEZE-Entries schadet die Regel bei **JEDER** Schwelle in **BEIDEN**
|
||
Hälften: Δ gegen „ohne Regel" 0,3 → −25/−38 · **0,5 → −18/−34** · 0,8 → −12/−39 ·
|
||
1,2 → −5/−18. **Monoton** — also ist die Regel selbst das Problem, nicht ihre
|
||
Einstellung. Grund: der Squeeze ist runner-abhängig (43 % Treffer, Ertrag im Tail),
|
||
ein Schnitt nach 15 min trifft genau den Tail. Ohne Regel H1 −54 / H2 **+220**, mit
|
||
0,5 H1 −72 / H2 +186.
|
||
**Anlass (real, 2026-07-31):** drei Bot-Trades wurden per `adverse15` geschlossen —
|
||
der **Auto-Signal**-Trade um 11:44 (−26,31 €) und die beiden **Squeeze**-Trades um
|
||
20:15/20:36 (−13,77 / −28,09 €).
|
||
⚠⚠ **DIE URSPRÜNGLICHE ANEKDOTE DAZU WAR FALSCH — korrigiert 2026-08-01.** Hier stand,
|
||
der 11:44-Trade sei „gerettet" worden (Kurs lief 32 € weiter dagegen) und die beiden
|
||
Squeeze-Trades seien „zu früh gekappt" worden (+19,28 / +17,60 € möglich). Beide Zahlen
|
||
waren **maximale Auslenkung** (bester bzw. schlechtester danach berührter Kurs) — also
|
||
das, was der Markt hergab, NICHT das, was der Exit gefangen hätte. Mit dem kanonischen
|
||
Exit nachgerechnet (`core/exit_model.py`, M5 aus `candles_m1`):
|
||
| Trade | IST (mit Regel) | ohne Regel, Trail 1,5 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 11:29 AUTOSIG | −26,31 | **−21,43** (also NICHT gerettet) |
|
||
| 20:00 SQUEEZE | −13,77 | **−23,27** (also NICHT zu früh) |
|
||
| 20:21 SQUEEZE | −28,09 | −25,02 |
|
||
Über alle 7 Bot-Trades des Tages hätte das Abschalten der Regel **−16,42 € gekostet**;
|
||
die Regel hat an DIESEM Tag also geholfen. ⚠ **Die Entscheidung, sie abzuschalten,
|
||
bleibt trotzdem richtig** — sie ruht auf `backtest_adverse15_squeeze.py` (alle 16
|
||
Kombinationen in BEIDEN Hälften negativ), nicht auf einem Tag mit n=3. Lehre: eine
|
||
Einzeltag-Anekdote taugt nicht als Beleg, auch nicht als *bestätigende* — und
|
||
„maximale Auslenkung" ist keine erzielbare Zahl. Der Gewinn des Tages kam woanders her:
|
||
die Umstellung **Trail 1,5 → 1,0** brachte auf denselben 7 Trades **+24,86 €**.
|
||
**Umsetzung:** `_bot_open_source` merkt sich beim Öffnen, WOMIT der Bot eröffnet hat
|
||
(`auto_squeeze` | `auto_signal`); `_check_adverse15` steigt bei `auto_squeeze` aus.
|
||
Mit 7 Szenarien getestet (Signal/Squeeze/manuell/altes Ticket · zu früh · unter
|
||
Schwelle · im Plus). **Für den Auto-Signal-Pfad bleibt sie aktiv** — dort ist sie
|
||
gemessen ~neutral (ØR +0,001 mit vs +0,026 ohne), also eine **Versicherung mit
|
||
kleiner Prämie**: hilft im schlechten Regime, kostet im guten. `=0` schaltet sie ganz aus.
|
||
- **15-Minuten-Regel (`[trading] adverse_15min_atr=0.5`, AKTIV, User-Wunsch 2026-07-30
|
||
„wenn der Trade nach 15 Minuten gegen die Richtung läuft schließe ihn"):** steht ein
|
||
**vom BOT eröffneter** Trade 15 min nach Entry ≥ X×ATR_M5 gegen die Richtung →
|
||
schließen (`engine._check_adverse15`, `closed_by=adverse15`, Log ⏱ + Telegram).
|
||
⚠ **Schwelle GEMESSEN kalibriert, NICHT die ursprüngliche Vorgabe** (`backtest_auto_
|
||
signal.py`, 15-Min-Achse): „sobald im Minus" (0,0) ist die **SCHLECHTESTE** Variante
|
||
(WR bricht 39→31 %, Netto-ØR −0,067 vs +0,026 ohne Regel) — sie kappt Trades, die
|
||
sich erholt hätten. **0,5×ATR ist die beste Regel-Variante** (H1 −0,111→−0,079).
|
||
Netto über beide Hälften bringt die Regel ~nichts (+0,001 vs +0,026 **ohne**) → sie
|
||
ist ein **REGIME-Schutz** (hilft im schlechten Regime, kostet im guten), bewusst als
|
||
Sicherheit akzeptiert. **2. unabhängige Bestätigung** von `backtest_adverse_nosignal.py`
|
||
(dort fiel der Adverse-Exit bei JEDER Schwelle durch). Greift **NICHT bei manuellen
|
||
Trades** (`_bot_open_ticket`-Marker — dort bleibt die Diskretion beim User, gemessen
|
||
sein Vorteil) und nicht in der Startup-Schonfrist; **1× je Ticket** geprüft
|
||
(`_adverse15_done_ticket`) genau beim 15-min-Zeitpunkt. Snapshot `adverse15_atr`/
|
||
`adverse15_count`. 0 = aus. Mit **18 synthetischen Szenarien getestet** (9 Entry:
|
||
Konf-Gate, Dedup, WARTEN-Re-Arm, Nachkauf, Gegen-Position, Cooldown, Toggle,
|
||
Nacht-Sperre · 9 Adverse: über/unter Schwelle, zu früh, im Plus, SHORT-Richtung,
|
||
manueller Trade, aus, 1×-je-Ticket, Startup-Grace) — alle korrekt.
|
||
- **⚠⚠ AUTO-SQUEEZE B4-BEFUND 2026-08-01: der EINSTIEG ist intakt, der EXIT hat den
|
||
Edge gefressen — deshalb NICHT zurückgebaut, aber mit vorab fixierter Abbruchregel.**
|
||
Anlass war die User-Frage zu den negativen Auto-Trades vom 31.07. Der B4-Monitor
|
||
trennt beides sauber:
|
||
| | Trefferquote | ØR | PF |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **Mechanik** (Regel neu gerechnet, Backtest-Exit = isolierter Einstieg) | 46 % | **+0,102** | 1,15 |
|
||
| **Live** (n=31, 17.–31.07., Gesamtsystem mit echten Exits) | 45 % | **−0,242** | 0,49 |
|
||
Die **Trefferquote stimmt praktisch überein (46 vs 45 %)** — das Setup findet also
|
||
weiterhin, was es finden soll. Die Lücke von **0,34 R/Trade** entsteht komplett im
|
||
Exit: Ø-Gewinn **+11,02 €** gegen Ø-Verlust **−19,83 €** (Verhältnis 0,56, ΣEUR
|
||
**−162,99**). Der Squeeze ist runner-abhängig (43 % Treffer tragen nur, wenn die
|
||
Gewinner deutlich größer sind) — genau die Läufer wurden gekappt.
|
||
**Alle drei Ursachen sind am 31.07. behoben worden**, der Live-Zeitraum liegt also
|
||
fast vollständig VOR den Reparaturen: (a) das **P(break)-Modell** schloss 91 % aller
|
||
Level-Berührungen = faktisch pauschaler S/R-Close, und der ist 2× als Gewinner-Kappen
|
||
gemessen → nachtrainiert; (b) die **15-Min-Regel** schnitt Squeeze-Trades, auf dieser
|
||
Population in beiden Hälften schädlich → aus; (c) **Trailing 1,5–3,0 je nach TF**
|
||
statt der gemessenen 1,5 (Deployment-Drift Fall 3) → einheitlich 1,0.
|
||
⚠ **Ehrlich:** die Mechanik liegt mit ØR +0,102 **unter** dem validierten Band
|
||
+0,14…+0,23 — der Einstieg ist also auch selbst schwächer geworden (Regime). Das ist
|
||
kein Freibrief, sondern der Grund für eine harte Latte statt unbegrenztem Zuwarten.
|
||
✅ **B5-ABBRUCHREGEL, VORAB FESTGELEGT (User-Zustimmung 2026-08-01):** nach **≥20
|
||
Squeeze-Trades ab dem 01.08.** — **Verhältnis (ØGewinn/ØVerlust) < 1,0 ODER PF < 1
|
||
→ `auto_squeeze=false`.** Bewusst VOR der Beobachtung fixiert, damit die Latte
|
||
hinterher nicht verschoben wird; überwacht als Messung `squeeze_b5` im
|
||
`measurement_reminder.py`. Nacht-Anteil der Altdaten: 12 der 31 Trades / −78,92 € —
|
||
die stammen aus der Zeit vor dem Nacht-Guard (seit 24.07. wieder an).
|
||
- **⚠⚠ DEPLOYMENT-DRIFT FALL 7 — DER SQUEEZE WIRD ZU EINEM PREIS GEHANDELT, DEN DIE
|
||
VALIDIERUNG NIE UNTERSTELLT HAT (gemessen `backtest_squeeze_entry.py`, 2026-08-05).**
|
||
Anlass: User-Frage zu einem Auto-Trade, der „am höchsten Punkt einer aufsteigenden
|
||
Kerze" eröffnet wurde (05.08. 08:33:20 — Level 75,757, Einstieg **75,822**, also
|
||
über dem Hoch 75,808 der laufenden M5-Kerze; die schloss dann bei 75,693).
|
||
**`backtest_breakout_squeeze.py` steigt AM LEVEL ein** (`sim(lvl, …)`). Live schickt
|
||
`_check_auto_squeeze` eine **MARKET**-Order, sobald `state=='active'` — der Kurs ist
|
||
dann schon ein Stück weiter. **Aus 34 echten Live-Entries (Logs 16.07.–05.08.,
|
||
Level aus der Log-Zeile × Einstiegspreis aus der DB): Median +0,306×ATR über dem
|
||
Level**, Mittel +0,741 · 75 % +0,863 · Max +4,339; nur **18 %** liegen innerhalb
|
||
0,10×ATR, **53 % über 0,30×ATR**.
|
||
**Was dieser Preisunterschied kostet** (80k M5, 2 Halbjahre, sequentiell EIN Slot,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten):
|
||
| Variante | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR | WR |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **A Einstieg AM LEVEL** (Backtest-Annahme) | **+0,456 / +369,8** | **+0,611 / +777,8** | 56/62 % |
|
||
| **B Einstieg am Bar-Close** (≈ live) | **−0,158 / −125,9** | **−0,006 / −7,6** | 37/42 % |
|
||
**Allein der Einstiegspreis dreht das Setup — −0,61 ØR in BEIDEN Hälften, WR bricht
|
||
von 56 auf 37 %.** Modell B ist dabei **nicht pessimistisch**: sein Median-Abstand
|
||
(0,38×ATR) liegt nah am LIVE gemessenen (0,31×ATR); der Live-Betrieb liegt also
|
||
~80 % des Weges von A nach B, also grob bei **breakeven bis leicht negativ** —
|
||
nicht bei den dokumentierten +0,14…+0,23.
|
||
⚠⚠ **Das ordnet den B4-Befund vom 01.08. NEU ein.** Dort stand: „Mechanik +0,102 vs.
|
||
Live −0,242 → **die Lücke entsteht im EXIT**". Die Mechanik-Zahl unterstellt aber
|
||
denselben Level-Einstieg. Der Einstiegspreis erklärt den Großteil der 0,34-R-Lücke
|
||
— **es war überwiegend der ENTRY, nicht der Exit.**
|
||
⚠ **BEIDE naheliegenden Reparaturen fallen durch** (Regel vorab fixiert: ΣR und ØR
|
||
in beiden Hälften > B, Nachbarn ebenso):
|
||
· **Abstands-Bremse** („überspringen, wenn der Kurs schon > X×ATR über dem Level
|
||
steht", X = 0,10…0,40) — **alle 5 Schwellen durch.** Kontraintuitiv, aber konsistent:
|
||
die *nahen* Ausbrüche sind pro Trade die SCHLECHTEREN (0,10×ATR → ØR −0,254), weil ein
|
||
gerade eben überschrittenes Level oft ein Fehlausbruch ist (54 % der Box-Ausbrüche
|
||
kehren binnen 3 Bars zurück, `backtest_consolidation.py`). Die Bremse senkt den
|
||
Gesamtverlust nur, indem sie weniger handelt.
|
||
· **LIMIT-Order am Level** (Retest, 3/6/12 Bars Gültigkeit, ±0,1×ATR Puffer) —
|
||
**alle 5 Varianten SCHLECHTER als Market** (ØR −0,14…−0,27 gegen −0,006…−0,158);
|
||
151–430 Ausbrüche werden dabei verpasst. Deckt sich mit dem Retest-Befund aus
|
||
`backtest_consolidation.py`.
|
||
✅ **Schlussfolgerung: Variante A war nie erreichbar** — sie unterstellt einen Fill zu
|
||
einem Preis, den der Markt bereits verlassen hat. Die Frage ist damit nicht „wie
|
||
steigt man klüger ein", sondern **ob der Auto-Squeeze überhaupt bleibt**. Das ist die
|
||
bereits fixierte **B5-Abbruchregel** (≥20 Squeeze-Trades ab 01.08.; Verhältnis < 1,0
|
||
ODER PF < 1 → `auto_squeeze=false`) — dieser Befund stärkt sie erheblich.
|
||
**Nichts abgeschaltet** — Autonomie-Schalter sind User-Entscheidungen.
|
||
⚠ Grenzen: die Live-Stichprobe ist n=34 mit genäherter ATR-Zuordnung; A und B sind
|
||
zwei Modell-Enden, der Live-Betrieb liegt dazwischen (näher an B).
|
||
- **Auto-Squeeze-Entry = LIVE AUTONOM (User-Vorgabe 2026-07-16, `[trading]
|
||
auto_squeeze=true`, Default FALSE):** der Bot eröffnet **selbständig eine echte
|
||
Order**, sobald der **gemessen-validierte** Squeeze-Ausbruch feuert (`wave.squeeze.
|
||
state=='active'`) UND **flat** ist — NICHT auf dem Wave-Signal (das ist der
|
||
Dry-Run-Verlierer), sondern nur auf dem 2-Stichproben-positiven Squeeze.
|
||
`engine._check_auto_squeeze` im `_pos_loop` (1 s): **1× je Ausbruch** (Dedup über
|
||
(dir, level); re-armt, wenn der Squeeze klärt), öffnet via `open_long/short` (→
|
||
Trailing an, Emergency-Stop armiert 2 % beim nächsten Tick), Log `🚀 AUTO-SQUEEZE-
|
||
ENTRY` + Telegram + Fehlschlag-Push. Snapshot `auto_squeeze`/`squeeze_entry_count`;
|
||
Toggle `POST /api/autosqueeze` (`set_auto_squeeze`) = Dashboard-Button **🚀 BRK**
|
||
(blau=AN, ersetzt den alten Dry-Run-AUTO-Button). **Dead-Hour-Guard = AN
|
||
(User-Vorgabe 2026-07-24, `[trading] auto_squeeze_skip_night=true`) — **Fenster
|
||
seit 2026-08-05 auf `3,4,5,6` VERKÜRZT** (`[trading] auto_squeeze_night_hours`,
|
||
User-Vorgabe „verkürze auf die wirklich toten Stunden"; war fest 0–7):** der Bot
|
||
eröffnet in diesen Stunden **KEINE** Squeeze-Trades (`_squeeze_night_hours` →
|
||
`_check_auto_squeeze` return; kein Entry UND kein Reverse; leere Liste = aus).
|
||
⚠ **`_SQUEEZE_NIGHT=(0..7)` bleibt bestehen, ist aber NICHT mehr das Gate** — es
|
||
ist jetzt nur noch die STATISTISCHE Nacht-Definition für die Entry-Checkliste
|
||
(dort gilt die Kostenfalle weiterhin, s. u.) und den Tag/Nacht-Split im
|
||
B4-Monitor (damit der Vergleich mit den Altdaten stabil bleibt). Der
|
||
Auto-Signal-Pfad nutzt dasselbe neue Fenster (ist ohnehin aus).
|
||
⚠⚠ **Die Verkürzung ist NICHT ertrags-begründet, sondern preis-begründet** —
|
||
gemessen ist **keine einzige Nachtstunde in beiden Halbjahren negativ**, jede
|
||
geblockte Stunde kostet Ertrag (Details beim Fallbeispiel unten). 3–6 ist
|
||
schlicht das **günstigste Fenster mit noch ≥4 h Schutz**: Preis ΣR
|
||
**−12,5/−62,9 R** gegen **−42,4/−242,6** bei 0–7 = **~27 %** der bisherigen
|
||
Kosten. Freigegeben sind **0, 1, 2 und 7 Uhr**. ⚠ Std 0 ist dabei die **beste
|
||
Stunde des ganzen Tages** für den Squeeze (ØR +1,48/+1,51) — sie zu blocken war
|
||
der teuerste Einzelposten. Live verifiziert am neuen Snapshot-Feld
|
||
`squeeze_night_hours` + Startup-Log „Auto-Squeeze-Nachtsperre: 3:00, 4:00, 5:00,
|
||
6:00". Zurück auf den alten Stand: `auto_squeeze_night_hours = 0,1,2,3,4,5,6,7`.
|
||
Doppelt begründet: (1) **gemessen** unrentabel (`backtest_realcosts.py`, Spread÷Nacht-
|
||
ATR 0,32–0,50×ATR, beide Halbjahre negativ = Kostenfalle) und (2) **kein Trade
|
||
soll unbeaufsichtigt nachts feuern, während der User schläft** — Auslöser: „müsste
|
||
automatisch schließen wenn ich nicht da bin, z. B. nachts". Der Guard LÖST das,
|
||
indem er den Trade gar nicht erst öffnet; tagsüber (User eher erreichbar) läuft der
|
||
bestehende Auto-Close-Stack (Broker-SL 2×ATR broker-seitig + Trailing + Time-Stop +
|
||
S/R-Close). ⚠ Historie: bis 2026-07-17 war der Guard AUS (User wollte rund um die
|
||
Uhr), am 2026-07-24 auf User-Wunsch **zurück auf AN**. `=false` schaltet ihn wieder
|
||
aus (dann auch nachts, unbeaufsichtigt). Einen engen Schutz-%-Stop NUR für Squeeze
|
||
wurde bewusst NICHT gebaut (enger %-Stop unter Margin-Sizing wird vom Squeeze-
|
||
Rauschen ausgelöst, −48,94-€-Tag — der Squeeze braucht Raum).
|
||
⚠⚠ **FALLBEISPIEL 05.08.2026 — der Guard hat 5 Ausbrüche geblockt, darunter den
|
||
Einstieg direkt vor einem 1,8-$-Rutsch (User-Frage „warum ist der Squeeze nicht
|
||
eingestiegen?").** Nachgerechnet mit der ECHTEN `_squeeze_one` auf den M5-Bars
|
||
(nicht aus dem Log geschlossen — der Squeeze-ZUSTAND wird nirgends geloggt, nur der
|
||
Entry): zwischen 02:00 und 07:30 Berlin feuerte 5× `active`, **alle in 0–7 Uhr**.
|
||
Der Bot war ab 01:15 flat, die Nachtsperre war also der ALLEINIGE Blocker (kein
|
||
Cooldown, keine offene Position). Kursverlauf: Hoch **76,373** um 03:30 → Tief
|
||
**74,548** um 04:40 = **−1,825 $ in 70 min**; der Ausbruch **04:00 SHORT @ 76,11**
|
||
lag praktisch auf dem Hoch.
|
||
**Mit dem kanonischen Exit** (`exit_model.LIVE`, Echtkosten aus dem Bar-Spread —
|
||
bewusst NICHT „maximale Auslenkung", s. die Korrektur bei der 15-Minuten-Regel):
|
||
02:00 SHORT **+3,28 R** · 03:00 LONG −0,24 · 04:00 SHORT **+1,36 R** · 06:15 LONG
|
||
−0,60 · 07:30 SHORT −0,24 → **Σ +3,56 R ≈ +95 € bei 2,66 Lots**.
|
||
⚠ **Trotzdem kein Argument gegen den Guard:** n=5 an EINEM Tag, und **92 % davon
|
||
stecken in zwei Trades** — ohne den 02:00er bleiben +0,29 R ≈ +12 €. Ein Einzeltag
|
||
taugt nicht als Beleg, auch nicht als widerlegender (dieselbe Lehre wie am 01.08.).
|
||
Die Guard-Begründung ruht auf 2 Halbjahren; dazu kommt der nicht-ökonomische Grund
|
||
(keine unbeaufsichtigten Nacht-Trades), der von Zahlen gar nicht berührt wird.
|
||
✅ **Ein messbarer Ansatz ergibt sich aber:** die Nacht-Begründung ist eine
|
||
**Kosten**-Aussage (Spread÷ATR 0,32–0,50). In dieser Nacht lagen die realen Kosten
|
||
bei **0,11–0,22×ATR**, also klar UNTER der Falle — weil der ATR hoch war. Ein
|
||
**kosten-basiertes statt stunden-basiertes Gate** („blocke, wenn Spread/ATR > X")
|
||
würde genau solche Nächte durchlassen und ruhige weiter sperren.
|
||
⚠⚠ **GEMESSEN am selben Tag (`backtest_cost_gate.py`, 80k M5, 2 Halbjahre,
|
||
kanonischer Exit, Echtkosten, ECHTE `_squeeze_one`) — und das Ergebnis fällt
|
||
anders aus als die Frage lautete.**
|
||
**(a) Kein Kosten-Gate ersetzt das Stunden-Gate** nach der vorab fixierten Regel
|
||
(ΣR **und** ØR in beiden Hälften ≥ Stunden-Gate, plus Nachbar-Schwellen): alle 7
|
||
Schwellen 0,15–0,50 fallen durch.
|
||
**(b) Der eigentliche Befund: das STUNDEN-Gate selbst kostet Geld — in BEIDEN
|
||
Hälften.** Sequentiell mit EINEM Positions-Slot (die konto-relevante Rechnung;
|
||
ein geblockter Nacht-Trade gibt den Slot frei):
|
||
| Variante | H1 ΣR | H2 ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **ohne Gate** | **+369,5** | **+778,1** |
|
||
| Stunden-Gate 0–7 (live) | +327,1 | +535,5 |
|
||
| Kosten-Gate 0,30 | +356,3 | +760,1 |
|
||
| Kosten-Gate 0,35 | +369,3 | +781,9 |
|
||
→ das Live-Gate kostet **−42 R (H1) und −243 R (H2)**. Die von ihm GEBLOCKTEN
|
||
Ausbrüche sind in beiden Hälften **positiv** (ØR +0,496/+0,589) — in H1 sogar
|
||
besser als die behaltenen (+0,382). Es wirft gute Trades weg.
|
||
⚠⚠ **MECHANISMUS BELEGT — die Nachtsperre ist auf der FALSCHEN Population
|
||
begründet (Deployment-Drift, Fall 6).** Die Nacht-Kostenfalle ist echt und
|
||
reproduziert (`backtest_realcosts.py`): über ALLE Nacht-Bars Median **0,333** /
|
||
Ø **0,387** ×ATR gegen Tag 0,163/0,185. **Aber der Squeeze feuert dort gar nicht** —
|
||
er verlangt einen Ausbruch, also anziehenden ATR. Seine Nacht-Ausbrüche kosten nur
|
||
**Median 0,183 / Ø 0,191** (Tag 0,156/0,162), liegen also praktisch auf Tag-Niveau
|
||
und weit unter der Falle. **Der Squeeze selektiert sich aus der Kostenfalle
|
||
heraus.** Gemessen wurde die Falle am Wellensignal, angewandt wird das Gate auf den
|
||
Squeeze — dieselbe Fehlerklasse wie bei der 15-Minuten-Regel (auf Wave-Entries
|
||
kalibriert, auf alle Bot-Trades angewandt, auf Squeeze gemessen schädlich).
|
||
⚠ Nebenbefund: **ein Kosten-Gate TRENNT tatsächlich** in die richtige Richtung
|
||
(bei 0,30 hat die geblockte Gruppe H1 WR 44,9 % / ØR +0,175 gegen +0,485 behalten)
|
||
— nur ist auch sie noch positiv, deshalb kostet jedes Blocken ΣR. Bester ΣR-Wert
|
||
ist 0,35, und der blockt praktisch nichts mehr (1 bzw. 10 Trades) = faktisch „kein
|
||
Gate".
|
||
⚠ **Methodik-Lehre zur eigenen Regel:** „ΣR UND ØR ≥ Referenz" ist als
|
||
Entscheidungsregel schlecht spezifiziert, wenn die Varianten unterschiedlich viele
|
||
Trades handeln — ØR und ΣR laufen dann mechanisch gegeneinander (0,30 schlägt das
|
||
Stunden-Gate im ΣR um +29/+225, verfehlt das ØR in H2 um 0,004). Die Regel wurde
|
||
**nicht nachträglich gelockert**; stattdessen ist der Vergleich „Gate gegen KEIN
|
||
Gate" separat ausgewiesen — er stand ohnehin in derselben Tabelle.
|
||
⚠⚠ **DREI Gründe, warum daraus NICHT automatisch „Nachtsperre aus" folgt:**
|
||
(1) **Slippage ist nicht modelliert** — nachts ist das Buch dünner, der gemessene
|
||
Tail liegt bei 0,75×ATR über den Stop hinaus (`analyze_execution.py`). Das trifft
|
||
Nacht-Trades selektiv und ist die größte Bedrohung des Befunds. (2) **Live sagt das
|
||
Gegenteil**, wenn auch dünn: von den 31 Squeeze-Trades des B4-Fensters waren 12
|
||
Nacht-Trades mit **−78,92 €** — allerdings alle VOR den Exit-Reparaturen vom 31.07.
|
||
(P(break) nachtrainiert, 15-Min-Regel aus, Trail 1,5→1,0). (3) Der
|
||
**Beaufsichtigungs-Grund** („kein Trade soll feuern, während ich schlafe",
|
||
User-Vorgabe 2026-07-24) ist eine Präferenz und wird von keiner Zahl berührt.
|
||
✅ **Konsequenz (User-Vorgabe 2026-08-05 „verkürze auf die wirklich toten
|
||
Stunden"): Fenster von 0–7 auf 3–6 verkürzt** — Details oben beim Guard.
|
||
⚠⚠ **Die Prämisse der Vorgabe hält der Messung nicht stand: es gibt KEINE toten
|
||
Stunden.** Je Stunde einzeln, sequentiell, beide Halbjahre — **alle 24 Stunden
|
||
sind in beiden Hälften positiv**, keine einzige ist beidhälftig negativ. Die
|
||
ruhigsten Nachtstunden (n über beide Hälften): 5 (41 Ausbrüche) · 4 (56) · 3 (61)
|
||
· 6 (62); die aktivsten 7 (75) · 0/2 (72) · 1 (71). ⚠ **Std 0 ist die stärkste
|
||
Stunde des gesamten Tages** (ØR +1,483/+1,510, ΣR +22,2/+86,1) — ausgerechnet sie
|
||
lag im alten Gate.
|
||
Damit ist die Auswahl **keine Ertrags-Optimierung, sondern eine Preis-Minimierung
|
||
für eine Präferenz** — und deshalb auch nicht overfitting-gefährdet: es wird keine
|
||
prädiktive Behauptung aufgestellt. Preisliste (ΣR gegen „kein Gate"):
|
||
| Fenster | Std | Preis H1 | Preis H2 |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 4–5 | 2 | −3,9 | −18,1 |
|
||
| 4–6 | 3 | −6,8 | −39,9 |
|
||
| **3–6 (gewählt)** | **4** | **−12,5** | **−62,9** |
|
||
| 2–5 | 4 | −12,8 | −77,2 |
|
||
| 0–7 (alt) | 8 | −42,4 | −242,6 |
|
||
Die 4-Stunden-Untergrenze ist **gesetzt, nicht gemessen** — darunter wäre der
|
||
Schutzzweck hinfällig. Wer weniger Schutz will, nimmt 4–5 (fast gratis); wer den
|
||
alten Stand will, trägt `0,1,2,3,4,5,6,7` ein.
|
||
⚠ **Was die Verkürzung NICHT ausräumt:** die drei Vorbehalte oben gelten
|
||
unverändert — vor allem die **nicht modellierte Slippage** (dünnes Nacht-Buch,
|
||
Tail 0,75×ATR über den Stop). Die freigegebenen Stunden 0/1/2/7 liegen mitten in
|
||
der dünnsten Zeit. **B4-Pflicht: die Squeeze-Trades aus 0/1/2/7 Uhr getrennt
|
||
mitzählen** — bleiben sie hinter der Erwartung (ØR ~+0,5 R), war die Slippage
|
||
der Grund und das Fenster gehört zurück auf 0–7.
|
||
**Stop-&-Reverse = AUS (Default, `[trading] auto_squeeze_reverse=false`,
|
||
`_squeeze_reverse`; User-Vorgabe 2026-07-17):** War kurz scharf, dann abgeschaltet —
|
||
nur der **flat-Entry ist gemessen-validiert**, der Reverse ist unbelegt, verdoppelt
|
||
Kosten und dreht am **Ausbruch-Extrem** (real 2026-07-17 18:55: WAVE_REV_SHORT gegen
|
||
einen News-Rally-LONG-Ausbruch bei −29,64 € geschlossen, dann LONG am Erschöpfungs-Top
|
||
82,32 — Elliott „impulse_up/5 exhausted" im selben Moment). Bei `false` bleibt ein
|
||
Gegen-Trade **unangetastet** (Drehen = manuelle Entscheidung); `_squeeze_last_sig`
|
||
wird dann NICHT gesetzt → schließt der Gegen-Trade (SL/manuell), kann der flat-Entry
|
||
auf denselben Ausbruch noch feuern. Bei `true` (historisch, reaktivierbar): läuft ein
|
||
Trade GEGEN den Ausbruch (auch manueller/Fremd-Trade!) → sofort `close(reason=
|
||
"squeeze_reverse")` (Log 🔄 + Telegram, Dedup `_squeeze_reverse_sig`), nächster flat-Tick
|
||
dreht. ⚠ NICHT gemessen (der Squeeze-Backtest nahm flat-Entry an) — deshalb Default aus.
|
||
**Exit-only-Variante („Gegen-Position beim Ausbruch schließen, OHNE Re-Entry") =
|
||
VERWORFEN (gemessen `backtest_squeeze_exit.py`, 2026-07-22, User-Idee „Breakout
|
||
schneller schließen"):** die sicherere Halb-Variante (nur schließen, nicht drehen)
|
||
fällt ebenfalls durch — in BEIDEN Hälften schlechter als der Live-Exit (SL 2×ATR+Trailing):
|
||
ΔΣR H1 −15 (immer)/−5 (nur im Minus), H2 −27/−29. Grund: der Gegen-Ausbruch ist oft ein
|
||
Fehlausbruch/Whipsaw → die Position prallt zurück, der frühe Close kappt Trades, die
|
||
sich erholt hätten. Der 07:38-Fall (LONG lief zum SL während SHORT-Ausbruch) war Varianz.
|
||
**Fazit: Squeeze taugt als ENTRY (validiert), NICHT als Gegen-EXIT.** Der einzige
|
||
Speed-Hebel bleibt die schnellere Erkennung (Variante A, ~5 s).
|
||
**Re-Test unter Vola-Regimen = ERNEUT VERWORFEN (gemessen
|
||
`backtest_squeeze_exit_vol.py`, 2026-07-24, User-Frage „Markt gerade sehr volatil —
|
||
wirklich nicht profitabel?"):** Verschärfter Test mit echten SQUEEZE-Entries (statt
|
||
EMA-Crosses), 4 Varianten (immer/nur-im-Minus/nur-Verlust>0,5×ATR), ATR-Terzil-Split
|
||
je Hälfte + Extra-Fenster letzte ~30 Tage. Ergebnis: Effektgröße überall ~0
|
||
(±0,002–0,005 R/Trade bei ~1150 Trades/Hälfte), **Vorzeichen kippt zwischen den
|
||
Regimen** (MODL: H1-Hochvola −1,6 / H2-Hochvola +3,0 / letzte 30 Tage −0,3) → nach
|
||
der vorab festgelegten Regel (beide Hälften UND Hoch-Vola-Terzil ≥ BASE) fällt JEDE
|
||
Variante durch. **Kernbefund: Worst-Case ist in ALLEN Varianten identisch**
|
||
(−2,33/−2,47 = SL-Deckel) — der Gegen-Squeeze-Exit reduziert das Tail-Risiko um
|
||
exakt 0, weil bei echten schnellen Brüchen immer der SL zuerst greift; er kappt nur
|
||
langsame Kriecher, von denen sich >50 % erholt hätten. (Methodik-Hinweis: absolute
|
||
ØR pessimistischer als im validierten Squeeze-Backtest — Entry am Bar-Close statt
|
||
am Level, keine Flat-Bedingung; für den Varianten-VERGLEICH neutral, da alle Exits
|
||
denselben Entries folgen.) 3. Messung derselben Idee (Reverse · Exit-only ·
|
||
Vola-Regime-Re-Test) — gleiche Antwort.
|
||
**S/R-Close kappt Squeeze-Runner? = GEPRÜFT, KEINE Änderung (gemessen
|
||
`backtest_squeeze_srclose.py`, 2026-07-24, User-Beobachtung „Squeeze wird direkt am
|
||
nächsten S/R geschlossen"):** Der Log bestätigt, dass Auto-Squeeze-Trades regelmäßig
|
||
vom P(break)-S/R-Auto-Close am nächsten Gegen-Level geschlossen werden (der Squeeze
|
||
wurde mit reinem Trailing validiert, ist runner-abhängig — Verdacht: Runner gekappt).
|
||
Direkter Vergleich NUR auf Squeeze-Entries (Box≤2,5×ATR, k=0,1): **Exit A = nur
|
||
Trailing (validiert)** vs. **Exit B = +S/R-Close (aktuell live)** = **Wash, kein
|
||
robuster Schaden** — H1 ØR +0,190→**+0,224** (ΣR +40→+47, B besser), H2 ØR
|
||
+0,394→+0,377 (ΣR +290→+278, B marginal schlechter) = Δ ±0,02 R/Trade (Rauschen).
|
||
**Warum unkritisch:** der S/R-Close ist P(break)-gegated (schließt nur wenn Level
|
||
wahrscheinlich HÄLT, P<60 %) → echte, starke Ausbrüche haben hohe P(break) und
|
||
laufen weiter; **PF/Runner-Tail bleiben erhalten** (H2 PF 1,58=1,58), nur die WR
|
||
steigt (50→55 %, Abpraller früher als Klein-Gewinn kassiert). Squeeze-Trades vom
|
||
S/R-Close auszunehmen ist also NICHT belegt. (Reaktivierbar per Toggle, falls der
|
||
User trotzdem die Runner nie kappen will — kostet gemessen ~nichts, ist aber
|
||
Präferenz, kein Edge.)
|
||
**S/R-Close-Cooldown (2026-07-17, Koordinations-Fix, kein Backtest):** nach einem
|
||
S/R-Auto-Close eröffnet der Auto-Squeeze **~3 min (`_SQUEEZE_SR_COOLDOWN_S=180`)
|
||
nicht in GLEICHER Richtung** wieder. Grund: der S/R-Close ging von „Level hält"
|
||
(P(break)<Schwelle) aus, ein sofortiger Gleichrichtungs-Squeeze („Level bricht") war
|
||
der widersprüchliche 1-s-Roundtrip (LONG-Close +15 → 1 s später neuer LONG, doppelter
|
||
Spread; real beobachtet 2026-07-17 14:17). `_check_sr_close` merkt Zeit+Richtung
|
||
(`_sr_close_ts`/`_sr_close_dir`), der Entry-Pfad prüft sie; `_squeeze_last_sig` wird
|
||
NICHT gesetzt → nach Ablauf feuert der Ausbruch, falls noch aktiv. **Der Reverse
|
||
(Gegenrichtung) bleibt unberührt** — nur der Gleichrichtungs-Wiedereinstieg wird
|
||
verzögert.
|
||
**Allgemeine Wiedereinstiegs-Sperre nach JEDEM Close (2026-07-28, Koordinations-Fix,
|
||
kein Backtest):** nach dem Schließen eines Trades durch **Notfall-Stop / Broker-SL /
|
||
Time-Stop / manuell** eröffnet der Auto-Squeeze **~3 min (`_SQUEEZE_REENTRY_COOLDOWN_S=
|
||
180`) nicht in GLEICHER Richtung** wieder. Grund: real am **2026-07-27 15:39** killte
|
||
ein zu enger manueller −3-€-Notfall-Stop (Sub-Spread bei Margin-Sizing) den Auto-
|
||
Squeeze-Entry #1 nach **16 s**; der Squeeze war noch `active` → sofortiger Re-Entry #2
|
||
(Open→Instant-Close-Kaskade, doppelter Spread). `_check_auto_close` erfasst den Flat-
|
||
Übergang (`_pos_close_ts`/`_pos_close_dir`, Richtung via `_open_pos_dir` solange offen),
|
||
der Squeeze-Entry-Pfad prüft ihn NACH dem S/R-Cooldown; `_squeeze_last_sig` wird NICHT
|
||
gesetzt → nach Ablauf feuert der Ausbruch, falls noch aktiv. Gegenrichtung/Reverse
|
||
unberührt. Deckt alle Close-Arten außer dem S/R-Close ab (der hat seinen eigenen
|
||
Marker). ⚠ Behebt das *Symptom*; der eigentliche Auslöser war der Sub-Spread-Stop
|
||
(`emergency_min_eur=3`-Guard fängt <3 € ab, −3 € genau auf der Grenze war zulässig).
|
||
- **TF-Wechsel nicht mehr persistiert:** `engine._apply_wave_tf` merkt den
|
||
Heuristik-TF nur im Speicher (kein `save_config` mehr) — sonst würde die
|
||
Secrets-`ini` bei jedem Switch neu geschrieben (Kommentar-Verlust/Churn). Beim
|
||
Neustart wählt die Heuristik den TF binnen 1 min neu.
|
||
- **Circuit Breaker (Tagesverlust-Stopp) = gebaut, aktuell AUS `[trading]
|
||
daily_loss_limit_pct=0` (User schaltete ihn am 2026-07-27 wenige Stunden nach dem
|
||
Einbau wieder ab). Kurz auf 8 aktiv (Überlebens-Basis, mit dem Autonomie-Ziel
|
||
reaktiviert nach jahrelanger Ablehnung), dann `=0`. Reaktivieren = ini auf z. B. 8.**
|
||
Mechanik bei `>0`: erreicht der **Tages-P&L
|
||
(realisiert heute + offene Position)** −pct % der Balance, schließt der Bot die
|
||
Position (`closed_by=circuit_breaker`) und sperrt **neue Auto-Trades bis zum
|
||
nächsten Tag** (`_check_auto_squeeze` prüft `_circuit_halted()`). `_check_circuit_
|
||
breaker` im `_pos_loop` (1 s, unter Startup-Grace pausiert), realisierter Tages-P&L
|
||
~30 s gecacht (`_day_realized_cached`), Berlin-Datum als Trip-Marker (`_circuit_
|
||
tripped_date`) → automatischer Reset am neuen Tag. Log 🛑 + Telegram (eigener,
|
||
nicht vom Close-Gate betroffen). Snapshot `circuit_breaker {enabled, limit_pct,
|
||
limit_eur, day_total, tripped}`, Frontend `#circuit-banner` (rot bei ausgelöst,
|
||
bernstein ab 60 % des Limits, v=115). ⚠ **80 %-Margin-Sizing bleibt** (User-
|
||
Entscheidung, 3.+ Mal bestätigt; `risk_pct=0`) → der 8 %-Tagesstopp schützt v. a.
|
||
gegen die **Verlust-Serie/-Kaskade**, NICHT vollständig gegen den Einzeltrade
|
||
(dessen 2×ATR-SL unter 80 % Margin allein schon >8 % verlieren kann). 0 = aus.
|
||
Mit 5 synthetischen Szenarien getestet (nicht-zu-früh · Trip+Close · kein
|
||
Doppel-Close · aus · Auto-Squeeze-Block). ⚠ Der frühere „NICHT einbauen"-Grund
|
||
gilt nicht mehr — Ziel hat sich zu **autonomem Handel** verschoben, und ein
|
||
unbeaufsichtigter Agent braucht die Notbremse im Code.
|
||
- **Notfall-Stop = AUS beim Öffnen (Stand 2026-07-24, `auto_emergency_margin_pct=0`,
|
||
`auto_emergency_pct=0`, `auto_emergency_loss=0`).** User-Vorgabe 2026-07-24: „gewinn
|
||
close und notfall close … nicht setzen beim Eröffnen" → alle drei Auto-Arm-Modi 0,
|
||
beim Öffnen einer Position wird KEIN Notfall-Stop gesetzt. Nur ein **manuell** im
|
||
UI-Feld eingegebener Wert armiert (bleibt bis zum nächsten Positionswechsel).
|
||
**⚠ Vertipper-Schutz `[trading] emergency_min_eur=3` (Fix 2026-07-27):** ein manuell
|
||
gesetzter Notfall-Stop UNTER diesem Minimum wird als „aus" behandelt (nicht
|
||
scharfgestellt) + Log-Warnung. Grund: ein Sub-Spread-Wert schließt den Trade
|
||
**sofort** UND vererbt sich per `_emergency_remember` auf ALLE Folge-Trades — real
|
||
am 2026-07-27 setzte der User versehentlich −1 € → jeder neue Trade wurde in
|
||
Sekunden per Notfall-Close gekillt (Tickets 48504360/48504814 u. a., „sofort
|
||
geschlossen"). Guard in `set_emergency` (greift NUR auf die manuelle Eingabe;
|
||
die %-Auto-Arm-Pfade sind eh 0). 0 = kein Floor.
|
||
Kurz-Historie des margin-%-Modus: 2026-07-17 komplett raus (2 % ≈ 0,76×ATR zerschoss
|
||
die Squeeze-Trades, −48,94-€-Tag) · 2026-07-20 wenige Stunden als **3-%-GAP-NETZ
|
||
(Balance-Basis)** mit `risk_pct=1.5` · **2026-07-23 kurz margin-basiert `=3.0`**
|
||
(dritter Modus, ausgelöst durch zwei Notfall-Closes am selben Abend −11,20 €/−20,47 €,
|
||
wobei die Schwelle beim ersten Trade noch auf einem händischen UI-Restwert von −5 €
|
||
hing) · **2026-07-24 auf User-Wunsch wieder ganz AUS.** Der margin-%-Modus bleibt im
|
||
Code (retry-sicheres Armieren via `_emergency_margin_armed_ticket`, hat Vorrang vor
|
||
Balance-%/Fixwert wenn >0), reaktivierbar per ini. ⚠ Kopplungs-Regel (falls
|
||
reaktiviert): unter Margin-Sizing kann ein enger %-Stop schneller greifen als der
|
||
2×ATR-SL. Schutz-Stack aktuell: **Broker-SL 2×ATR + Trailing + Time-Stop** (der
|
||
Auto-Notfall-Stop ist inaktiv).
|
||
**UI-Feld** (`#emg-input`, User-Vorgabe 2026-07-22, v=105) in der Trade-Leiste
|
||
(rot, neben Gewinn-Close), Enter blurrt nur (kein Doppel-Send/ungewolltes 0,
|
||
gleicher Fix wie Mindestgewinn 2026-07-22) — ein am Handy gesetzter Wert
|
||
überschreibt den Auto-Arm für den laufenden Trade und bleibt bis zum nächsten
|
||
echten Positionswechsel maßgeblich (mit Test verifiziert). ⚠ Server-seitig: wirkt
|
||
nur bei laufendem Server (Update-Reboot-Lücke → „Auch beachten"). Der Server
|
||
schließt die Position
|
||
**sofort**, sobald `P&L ≤ −Wert` (`engine._check_emergency` im `_pos_loop`, 1 s;
|
||
wirkt auch bei gesperrtem Handy). **Auto-Arm — drei Modi (Priorität: margin-% >
|
||
Balance-% > Fixwert):**
|
||
(a) **NEU — % der Einsatz-Margin dieser Position (aktiv, User-Vorgabe 2026-07-23):**
|
||
`[trading] auto_emergency_margin_pct=3.0` → Schwelle = **pct% × Margin** (dieselbe
|
||
Margin wie beim Gewinn-Close, aus `trader.refresh()`). **Retry-sicher** (Fix
|
||
2026-07-23, gleiches Muster wie beim Gewinn-Close): läuft NICHT nur einmalig beim
|
||
Ticket-Wechsel, sondern jeden `_pos_loop`-Tick erneut, bis `order_calc_margin`
|
||
einmal >0 liefert (`_emergency_margin_armed_ticket`-Retry-Schutz) — verhindert,
|
||
dass bei einem Broker-Race im ersten Tick nach dem Öffnen dauerhaft ein stalen
|
||
Wert der vorherigen Position hängen bleibt. Mit 4 synthetischen Szenarien
|
||
verifiziert (sofort verfügbare Margin · verzögerte Margin/Retry · manuelles
|
||
Überschreiben bleibt erhalten · Neustart überschreibt NICHT). Snapshot
|
||
`emergency_margin_pct`.
|
||
(b) **% des Kontos (Fallback, wenn margin-%=0):** `[trading] auto_emergency_pct=2.0`
|
||
→ bei jeder neuen Position wird die Schwelle auf **pct% × Balance** gesetzt
|
||
(`_emergency_pct`, skaliert mit dem Konto; z. B. 2 % von 831 € = −16,62 € ≈
|
||
0,4×ATR; 1× auf 1 % getestet, war zu eng → 2 %). UI-Feld zeigt im Flat-Zustand
|
||
den dynamischen Wert (Frontend rechnet `pct%×balance`, Snapshot `emergency_pct`).
|
||
(c) **Fixwert (Fallback, wenn beide %-Modi aus):** Schwelle = **zuletzt
|
||
genutzter Wert** (`_emergency_remember`, Startwert `[trading] auto_emergency_loss`
|
||
Default **10**, 0 = aus).
|
||
Setzt der User im UI einen neuen Wert, wird der gemerkt und ab dem nächsten Trade
|
||
übernommen. Aktiver Stop verfällt nach Auslösen UND bei Positions-Close, der
|
||
gemerkte Wert bleibt. **Neustart-fest (Fix 2026-07-17, `emergency_state.json`):**
|
||
Der aktive Notfall-Stop/TP wird mit dem **Ticket** persistiert (`_save/_load_emergency_
|
||
state`, atomarer Write; bei Auto-Arm UND manuellem Set). Erkennt der Server dieselbe
|
||
offene Position nach einem `restart_server.bat` wieder, **stellt er den persistierten
|
||
Wert wieder her** (`_check_auto_close`: `ticket == _emergency_state_ticket` → restore,
|
||
Log „Auto-Close wiederhergestellt") statt auf die pct-Automatik zurückzuarmieren. Grund:
|
||
real am 2026-07-17 14:30 setzte ein Neustart bei offenem Trade die von Hand gesetzten
|
||
−25 € auf −19,42 € (2 %) zurück → Notfall-Close bei −19,64 statt bei −25. Eine echt
|
||
neue Position (anderes Ticket) armiert normal aus pct/Merkwert und persistiert neu.
|
||
⚠ **Trailing-Zustand ebenfalls neustart-fest (Fix 2026-07-29):** `emergency_state.json`
|
||
persistiert jetzt zusätzlich `trail` (= `trail.enabled`) per-Ticket. Erkennt der Server
|
||
dieselbe Position wieder und war das Trailing vor dem Neustart AN, **reaktiviert er es
|
||
automatisch** (`_check_auto_close`-Restore-Zweig → `trail.toggle`, Log „Trailing
|
||
wiederhergestellt … nach Neustart"). Grund: real am 2026-07-29 lief eine Auto-Squeeze-
|
||
Position nach mehreren Server-Neustarts nur mit dem **Broker-SL** (Trailing/Breakeven/
|
||
Time-Stop weg), weil `trail.enabled` nur im Speicher lebte und die Wiedererkennung
|
||
(magic-match) es NIE reaktivierte — der User musste es von Hand einschalten. War das
|
||
Trailing AUS (z. B. nach manuellem SL/TP via `/api/sltp` → `trail.deactivate`), bleibt
|
||
es aus (der persistierte Zustand entscheidet — kein Überschreiben eines manuellen TP).
|
||
Der Zustand wird bei **jeder Änderung** persistiert (Change-Detection im `_pos_loop`,
|
||
fängt auch die Selbst-Deaktivierung des Trailings bei manueller SL/TP-Erkennung).
|
||
**„aus"-Button schaltet auch den Auto-Arm ab** (setzt
|
||
`_emergency_remember=0` — vorher blieb der gemerkte Wert und re-armte beim nächsten
|
||
Trade, „aus" wirkte nur bis dahin; Bug gefixt 2026-07-07). Gilt genauso fürs Gewinn-Ziel. (Auto-Arm 1× auf manuell-only gestellt, nach Fehl-Trade
|
||
wieder reaktiviert — echter Schutz gegen falsche Empfehlungen; Signal-Filter dagegen
|
||
4× gemessen wirkungslos/schädlich, s. `backtest_rev_htf.py`.) `engine.set_emergency()` · `POST /api/emergency {value}` ·
|
||
`snapshot.emergency_loss`. Das ist KEIN automatischer Circuit-Breaker, sondern
|
||
ein manueller Hard-Stop (vom User gewünscht). **Benachrichtigung IMMER** (Ausnahme
|
||
vom „Close-Push nur im Plus"): bei Erfolg „🚨 Notfall-Close", bei **Fehlschlag**
|
||
„⚠ Notfall-Close FEHLGESCHLAGEN — manuell schließen!" (Schwelle bleibt dann aktiv,
|
||
nächster Tick versucht erneut). Eigener `send_telegram`, **nicht** vom
|
||
`pnl>0`-Gate (`history`) noch vom 5-Min-Cooldown betroffen.
|
||
|
||
## Mobile-UI (web/) & Alarme
|
||
- Aufbau: **Tab-Navigation ganz oben** (sticky: Dashboard/Logs/Statistik/**Charts**/News),
|
||
darunter Header.
|
||
- **Design-System (`style.css`, Pass 2026-07-15, KEIN Framework — Tailwind bewusst
|
||
verworfen wegen WireGuard/Offline + kein Node):** Tokens in `:root` — Flächen-Leiter
|
||
`--bg < --surface-2 < --card`, `--border`/`--line`, Text `--dim`/`--bright`
|
||
(+`--text-*`-Aliasse, waren undefiniert = Bug gefixt), Radien `--r-sm/-r/-r-lg`,
|
||
`--shadow(-sm)`, `--mono`. **Font:** UI = System-Sans + `tabular-nums`; Zahlen-Werte
|
||
(Kurs/PnL/Felder/Logs) = `--mono`. Karten mit Elevation-Schatten, Fokus-Ringe auf
|
||
Feldern, Transitions auf Tabs/Buttons. Neutrale Hex-Literale → Tokens (Konsistenz).
|
||
- **Trade-Leiste** (`#trade-bar`, über der Gesamtempfehlung, nur bei offener Position,
|
||
2026-07-15): **Laufzeit-Uhr** (2026-07-30, User-Wunsch „Uhr … wie lange diese schon
|
||
läuft"): `trader.snapshot()` liefert `open_time` = Öffnungszeit als **echte Epoch**
|
||
(Broker-Offset korrigiert, aus `position.time`); Frontend zeigt sie als Feld
|
||
`#tb-dur` **und** kompakt im Kachel-Titel (`#tb-runtime`, „⏱ 1:23:45"). Der Ticker
|
||
läuft **eigenständig 1×/s** (`_tickTradeDuration`), zählt also flüssig zwischen den
|
||
Snapshots; ab **2 h** bernstein (Time-Stop-Nähe: 120 min in Phase „Init"). ⚠ Zwei
|
||
Fallen beim Bau: (1) `_broker_offset_s()` liest `self.symbol`, die beim **Adoptieren**
|
||
einer Position noch NICHT gesetzt ist → Offset 0 → Zeit lag 3 h in der Zukunft; die
|
||
Funktion nimmt jetzt `sym` als Parameter (`_broker_offset_s(pos_sym)`). (2) Selbst-
|
||
heilung: liegt `open_time` >60 s in der Zukunft, wird sie neu berechnet; beim Close
|
||
auf 0 zurückgesetzt (kein stale Wert für den Folge-Trade). Berechnung nur 1× je
|
||
Position (nicht je 1-s-Refresh). Weiter in der Zeile: Richtung (▲LONG/▼SHORT) · Lots · Einsatz · **3 Eingabefelder
|
||
`.tb-field` (Label über Feld, rot=`.stop`/grün=`.gain`): SL · TP · Gewinn-Close
|
||
(`#srmin-input`)** (Notfall-Close-Feld **2026-07-17 entfernt** — Notfall-Stop ganz aus).
|
||
SL/TP: Enter/Verlassen →
|
||
`POST /api/sltp` → setzt am Broker **und schaltet Trailing ab** (`trail.deactivate`);
|
||
Vorbefüllung aus `position.sl/tp`, Broker-Ablehnung → Toast. Gewinn-Close
|
||
(2026-07-15 aus der Position-Kachel hierher verschoben, User-Vorgabe — gleiches Design)
|
||
behält ID/Handler (`/api/srclose_min`). **Auch der
|
||
Auto-Close-Schalter** (`#srclose-btn`, jetzt `.tb-btn`-Box, AN/AUS grün/grau) sitzt in
|
||
der Zeile. Titel „aktueller Trade läuft"; Richtung/Lots/Einsatz = Anzeige-Boxen
|
||
(`.tb-val`), Rest editierbar — alle im selben `.tb-field`-Look. Position-Kachel hält
|
||
nur noch `cur-near`-Warnung + `pos-srhint`. (`.emg*`/`.sr-toggle`-CSS entfernt.)
|
||
- **Charts-Tab** (`#view-charts`): **M1/M5/M15/M30/H1 untereinander**, je ein
|
||
Candlestick-Chart mit **EMA12 (blau) + EMA50 (amber)**-Overlay und Trend-Header
|
||
(▲/▼/→ nach EMA12-vs-EMA50 mit Totband). Framework **TradingView Lightweight
|
||
Charts v4.2.3 — lokal vendored** (`web/lightweight-charts.standalone.production.js`,
|
||
KEIN CDN wegen WireGuard/Offline). Daten via `GET /api/bars?tf=&n=` →
|
||
`engine.get_bars` (OHLC+EMA+Trend unter `mt5_lock`). `app.js`: `loadCharts`/
|
||
`renderChart`, Charts nur bei sichtbarem Tab geladen + Auto-Refresh 20 s
|
||
(schont den Lock). Broker-Zeit (UTC+3) → UTC via `broker_utc_offset`. **Gitternetz
|
||
dezent** (2026-07-27, User „dunkler/unauffälliger": `grid`-Farbe `#161b22`→`#10151c`,
|
||
näher am Hintergrund `#0d1117`). **Chartmuster-Overlay (nur M30)** — s. Chartmuster-
|
||
Kachel: die 2 stärksten M30-Muster als Trigger-/Ziel-Preislinien.
|
||
**Regressionskanal-Overlay (nur M30, 2026-07-20):** `get_bars` liefert bei M30
|
||
`channel {dir, mid[], upper[], lower[]}` (Arrays deckungsgleich mit den Bars,
|
||
`structure.channel_series` — Regression über 60 abgeschl. Bars, linear über die
|
||
volle Breite extrapoliert). Frontend zeichnet 3 LineSeries (oben/unten gestrichelt,
|
||
Mitte gepunktet, grau). Dieselbe Kanal-Definition wie die Marktstruktur-Kachel —
|
||
REINE Anzeige (Signalvariante gemessen verworfen, s. `backtest_structure.py`).
|
||
**S/R-Overlay & Dashboard-Kachel = EINE Quelle** (`_draw_levels`; die Position-Kachel
|
||
`sr-res`/`sr-sup` speist jetzt via `_dash_sr` daraus statt aus dem Misch-Set
|
||
`_sr_levels` — vorher wichen Chart und Kachel ab, User-Feedback 2026-07-15). `_sr_levels`
|
||
bleibt intern für Strategie/Konfidenz. **„Klebrige" Hysterese** in `_draw_levels`
|
||
(`_draw_last`, verschärft 2026-07-21): die gezeichnete Linie **bleibt stehen, bis der
|
||
Kurs sie WIRKLICH durchbricht** (bid > R+0,1×ATR bzw. bid < S−0,1×ATR) — ein neuer,
|
||
näherer M5-Pivot löst KEINEN Wechsel mehr aus (das war die Zitter-Quelle: auf M5
|
||
bilden sich laufend neue Pivots, die alte 0,25×ATR-Regel sprang darauf an). Ausnahme:
|
||
ist die alte Linie >1,5×ATR weit weg UND ein deutlich näheres Level existiert, wird
|
||
refresht (sonst bliebe sie irrelevant hängen). Gilt für PWA-Chart UND MQL5-CSV (eine
|
||
Quelle).
|
||
**Level-Auswahl nach Kursposition statt Entstehungstyp (Fix 2026-07-23, User-Frage
|
||
„Widerstand/Support-Retest von der falschen Seite"):** vorher kam Widerstand NUR aus
|
||
`ph` (Swing-Hochs) und Support NUR aus `pl` (Swing-Tiefs) — ein gebrochenes Level blieb
|
||
für IMMER im falschen Topf hängen. 2 von 4 Retest-Varianten hatten dadurch NIE eine
|
||
Durchbruchwahrscheinlichkeit: (1) Widerstand von unten ✓ funktionierte, (2) **Support-
|
||
Retest von unten** (Kurs unter einem gebrochenen Support, nähert sich von unten wieder)
|
||
✗ kein Hinweis, (3) Support von oben ✓ funktionierte, (4) **Widerstand-Retest von oben**
|
||
(Kurs über einem gebrochenen Widerstand, nähert sich von oben wieder) ✗ kein Hinweis.
|
||
Fix: `ph`/`pl` bleiben GETRENNT geclustert (unverändert granular — ein erster Versuch,
|
||
beide Rohpools VOR dem Clustern zusammenzulegen, erzeugte in dichten Zonen Ketten-Mega-
|
||
Cluster durch die verdoppelte Punktdichte, >1×ATR breit, verworfen), aber NACH dem
|
||
Clustern werden beide fertigen Linien-Listen zusammengeführt und die Wahl erfolgt rein
|
||
per `min/max` relativ zu `bid` — nicht mehr nach Topf-Zugehörigkeit. Verifiziert: Fall 1
|
||
bei Live-Daten (bid 90,951) und ein dichter Kontrollfall liefern exakt dieselben Level
|
||
wie vorher (keine Regression); Fälle 2+4 (synthetische Retest-Szenarien) finden jetzt
|
||
das nahe, vorher übersehene Level statt eines weit entfernten Ersatzlevels. Betrifft
|
||
`_draw_levels` direkt und damit ALLE Konsumenten (PWA-Chart, MQL5-CSV, Dashboard-
|
||
Kachel, `_sr_close_hint`/Auto-Close) — eine Quelle, ein Fix.
|
||
**⚠ LEVEL-TF M5→M30 umgestellt (2026-07-30, gemessen `backtest_level_tf.py`):**
|
||
Auslöser war die User-Beobachtung „die S/R-Linien liegen oft sehr nahe beieinander" —
|
||
quantifiziert stimmte das: **71 % der M5-Level lagen näher als 1×ATR** (Median-Abstand
|
||
nur 0,61×ATR). Gemessen über 80k M5-Bars in 2 Halbjahren (Trades bleiben M5, nur die
|
||
LEVEL-Quelle variiert; Live-Exit + Echtkosten). **M30 gewinnt in BEIDEN Hälften:**
|
||
Abstand **1,95×ATR** (nur 28 % eng) · AUC out-of-sample **0,721** (M15 0,725, M5 0,710)
|
||
· R-Ertrag der P(break)-Close-Regel **rund doppelt** (+12.424/+13.047 vs +6.698/+7.749
|
||
bei P<0,55). M15 lag dazwischen; M30 gewählt wegen des klar besten R-Ertrags und der
|
||
weitesten Level. **Das P(break)-Modell wurde dafür NACHTRAINIERT** (`_PB_MU/_SD/_W`
|
||
in `engine.py`): out-of-sample validiert (H1→H2), dann auf allen 80k Bars final
|
||
gefittet — 34.771 Touches, Basisrate 39,4 %, Kalibrierung trifft (pred/real 23/25 ·
|
||
38/36 · 58/59 · 86/87). Die **Merkmale bleiben M5** (mom6/mom3 auf M5-Bars), nur die
|
||
Level sind M30. Quelle live: `wave.pb_levels30` (M30-H/L aus dem 15-s-Turn-Fetch,
|
||
k=3, letzte 50 Bars = trainingsgleich zum 300-M5-Lookback), Fallback `pb_levels` (M5)
|
||
beim Kaltstart. ⚠ **NICHT mitverändert: das Entry-Raum-Gate** (`wave._room_gate`) nutzt
|
||
weiter die M5-`pb_levels` — `entry_room_atr=0.6` ist darauf kalibriert, eine Umstellung
|
||
dort wäre ungemessen. Alte M5-Modellwerte stehen als Kommentar über `_PB_MU` (Rückweg).
|
||
Real nach der Umstellung: R/S 84,617/83,722 = 2,9×ATR Abstand (vorher 0,28×ATR).
|
||
**S/R-Overlay:** `get_bars` liefert `levels {res, sup}` aus **`engine._draw_levels`**
|
||
= echte Kursstruktur (rohe M30-Pivots aus `wave.pb_levels30`, geclustert ~0,5×ATR,
|
||
**nur die NÄCHSTE je Seite = 2 Linien total, deckungsgleich mit Dashboard
|
||
sr-res/sr-sup** — mehr Linien tauchten beim Kurslauf laufend auf/ab, User-Feedback
|
||
2026-07-14; identisch zur Auto-Close-Logik). ⚠ Bugfix 2026-07-14: vorher
|
||
kamen die Linien aus `_sr_levels` (stale [zones]-Config + Tageslevel + Gaps) —
|
||
gezeichnet wurden Uralt-Level (81,24/82,64) statt aktueller Struktur. Farben
|
||
**blau** (User-Wunsch): Widerstand #1f6feb, Support #58a6ff. **Beschriftung**
|
||
(2026-07-14): PWA-Achsenlabel „Widerstand"/„Unterstützung" (+Nummer ab 2);
|
||
MQL5 zusätzlich sichtbares OBJ_TEXT-Label je Linie („Widerstand 78.65",
|
||
~8 Kerzen vor dem rechten Rand, in Linienfarbe).
|
||
⚠ **Kein MT5-Terminal-Zeichnen aus Python:** das `MetaTrader5`-Paket hat KEINE
|
||
`object_create`/`OBJ_HLINE`/`chart_*`-Funktionen (nur MQL5). S/R-Linien daher im
|
||
PWA-Chart. **Für das Desktop-Terminal: Datei-Bridge** — `engine._write_levels_file`
|
||
(im `_run_analysis`, ~5 s, `[trading] export_mql5_levels=true`) schreibt atomar
|
||
`<terminal>\MQL5\Files\sr_levels.csv` (`SYM;…` / `R;preis` / `S;preis` / **`CH;<U|M|L>;
|
||
t1;p1;t2;p2`** = Regressionskanal-Anker / **`LQ;<B|A>;preis;size;<U|D>;<1|0>`** = ECHTE
|
||
Liquiditäts-Wand + Pfeilrichtung + Dominanz (⚠ seit MQL5 v1.14 zeichnet der
|
||
Indikator davon NUR noch den PFEIL, rechtsbündig am aktuellen Rand — Linie und
|
||
Text-Label sind auf User-Wunsch raus, Details stehen im Tooltip) / **`LT;t1;p1;t2;p2;<U|D>`** =
|
||
Liquiditäts-Trendlinie, s. u.); Quelle **`_draw_levels`** (S/R) +
|
||
**`structure.channel_line`** (Kanal) + **`self.hl_walls`** (Liquidität),
|
||
Indikator-Farben blau DodgerBlue/DeepSkyBlue, Wände grün/orangerot.
|
||
⚠ **Chartmuster-Linien (`PT;…`) 2026-07-30 auf User-Wunsch ENTFERNT** („entferne die
|
||
chartmuster linien aus dem mt5" — Chart war zu voll); die Muster-Kachel + das
|
||
PWA-Chart-Overlay bleiben unverändert, nur der MT5-Export/Indikator-Handler ist raus.
|
||
**ECHTE Liquiditäts-Wände im MT5-Chart (User-Wunsch 2026-07-30 „zeichne mir die
|
||
liquiditätslinien in den mt5 ein"):** `core/hl_walls.py` holt vom **HL-Dashboard**
|
||
(`GET http://127.0.0.1:8001/api/walls`, `[trading] export_hl_walls=true`) das
|
||
**größte L2-Orderbuch-Level je Seite** — die einzigen Linien im Chart, die NICHT aus
|
||
Pivots geschätzt sind, sondern **tatsächlich ruhende Orders** zeigen (Pepperstone =
|
||
Market Maker, liefert kein Buch). ⚠ **Basis-Korrektur zwingend:** HL `xyz:CL` notiert
|
||
**~0,45 $ unter** dem CFD (anderer Kontrakt/Contango) — die Umrechnung passiert
|
||
serverseitig im HL-Projekt (Median über 60 Snapshots), hier kommt schon
|
||
`bid_mt5`/`ask_mt5` an; fehlt die Basis, wird NICHT gezeichnet. ⚠ **`127.0.0.1`, nicht
|
||
`localhost`** (IPv6-Auflösung → 2066 ms statt 19–46 ms, lief in den 2-s-Timeout) und
|
||
der HL-Endpoint liest **nur seine DB** (live-`fetch_l2_book` dauerte ~2 s = Timeout).
|
||
**Pfeil + Liquiditäts-Trendlinie (User-Wunsch 2026-07-30, Indikator v1.13):**
|
||
(a) Jede Wand bekommt einen **Pfeil in ihrer Wirkrichtung** (Wingdings 233/234) —
|
||
Lesart **„die Wand HÄLT"**: Nachfrage-Wand stützt von unten (▲), Angebots-Wand
|
||
deckelt (▼); die **größere** der beiden wird dicker gezeichnet + „<<" im Label
|
||
(`dominant` aus dem Endpoint). ⚠ **Die Pfeilrichtung ist INTERPRETATION, nicht
|
||
gemessen** — die Gegenthese („Liquidity Grab": der Kurs läuft ZUR Wand, um sie
|
||
abzuräumen) ist genauso verbreitet. Welche stimmt, beantwortet `analyze_bookflow.py`
|
||
(Frage 3) nach genug Daten; bis dahin ist der Pfeil eine Lese-Hilfe, kein Signal.
|
||
(b) **Pinke Liquiditäts-Trendlinie** (`OBJ_TREND`, nach rechts verlängert,
|
||
`InpShowLiqTrend`/`InpLiqTrendColor`): lineare Regression über den **volumen-
|
||
gewichteten Wand-Schwerpunkt** `(bid_px·bid_sz + ask_px·ask_sz)/(bid_sz+ask_sz)`
|
||
der letzten **60 min** (≥20 Punkte nötig). ⚠ Sie zeigt etwas ANDERES als eine
|
||
Kurs-Trendlinie: **wohin das Gewicht der RUHENDEN Orders wandert**, nicht wohin der
|
||
gehandelte Preis läuft — steigt sie, ziehen die Käufer ihre großen Gebote hoch.
|
||
Zeiten werden im Bot in **Broker-Zeit** umgerechnet (`trader._broker_offset_s()`),
|
||
weil MT5-Charts die brauchen; Preise sind bereits basis-korrigiert.
|
||
Fail-safe: HL-Server aus → keine Linien, kein Fehler (Log 1×, dann still), Cache 10 s,
|
||
Daten älter als 60 s werden verworfen. **REINE ANZEIGE** — ob HL-Buch-Signale auf den
|
||
CFD übertragbar sind, wird gerade gemessen (`analyze_bookflow.py` im HL-Projekt,
|
||
Datensammlung seit 2026-07-30, Urteil in ~2 Wochen). Der Indikator
|
||
**`mql5/SR_Levels.mq5`** (**v1.29** — `LQ`-Handler zeichnet seit v1.14 **nur noch
|
||
den PFEIL**, rechtsbündig am aktuellen Rand (in `RepositionLabels()` nachgeführt,
|
||
bleibt beim Scrollen rechts; Details im **Tooltip**) — Linie und Text-Label sind
|
||
auf User-Wunsch raus („Chart zu voll"). **v1.15 = CHART-THEME** (User „Farben im
|
||
MT5 wie im Bild"): `ApplyTheme()` setzt beim Start Hintergrund/Gitter/Kerzenfarben
|
||
auf die Dashboard-Palette — Bull **#3B82F6**, Bear **#EF4444**, BG **#0D1117**,
|
||
Gitter **#10151C** (dezent), Text #8B949E; Liquiditäts-Pfeile **Gold #F59E0B**
|
||
(= „Liquiditätszone" der Legende). ⚠ Das ändert das Chart **dauerhaft** (bleibt
|
||
auch nach Entfernen des Indikators) → `InpApplyTheme=false` schaltet es ab, alle
|
||
Farben sind einzeln als Inputs überschreibbar. Schalter: `InpShowWalls`/
|
||
`InpWallBidColor`/`InpWallAskColor`/`InpShowLiqTrend`/`InpLiqTrendColor`;
|
||
PT-Handler entfernt; in `MQL5\Indicators\`, **braucht
|
||
`OnCalculate` als No-op** sonst Compile-Error, F7-kompilieren, auf den Chart ziehen)
|
||
liest die S/R-Linien per Timer (OBJ_HLINE) UND den **M30-Regressionskanal als 3
|
||
diagonale Trendlinien** (OBJ_TREND, nach rechts verlängert, oben/unten gestrichelt/
|
||
Mitte gepunktet grau; `InpShowChannel`/`InpChanColor`, Default an) — Anker in
|
||
Broker-Zeit (= Server-Zeit im Terminal), zeichnet **nur bei Datei-Änderung neu**
|
||
(Inhalts-Cache `g_last` gegen Flackern). Der Kanal ist dieselbe M30-Definition wie
|
||
PWA-Overlay + Marktstruktur-Kachel; ⚠ nach dem Update den Indikator **neu F7-
|
||
kompilieren** (v1.10). Die dynamische Handels-Range (`DrawRange`, Hoch/Tief
|
||
der letzten `InpRangeBars` Kerzen) ist **per Default AUS** (`InpShowRange=false`,
|
||
User-Wunsch 2026-07-14) — bei Bedarf über die Indikator-Eingaben aktivierbar. (Die
|
||
statischen `[zones]`-Config werden NICHT mehr in die CSV geschrieben — waren stale
|
||
WTI-Level, füllten den Chart.)
|
||
**Architektur bewusst: Python = Gehirn (Analyse/Strategie/PWA/News/LLM/Reports),
|
||
MQL5 = nur dünne Zeichen-Schicht.** Kein Full-Rewrite in MQL5 (PWA/Backtests/
|
||
Integrationen wären dort nicht/kaum machbar). **Sym-Zeile:** Symbol links · rechts `hdr-clock`
|
||
(**Srv = Broker-Wallclock** aus `market.server_time` via `getUTC*`, **Lok** =
|
||
Browser) + **Session** (`#session`; zeigt 21–22 Uhr lokal „🕘 PRIME-TIME" —
|
||
gemessen die stärksten Stunden — und bei Headline-Burst „📰 NEWS-STURM"/„viele
|
||
News" aus `news.storm_state()` → Snapshot `news_storm` {level: normal/elevated/
|
||
storm, fresh, base_per_h}; Headline-Rate letzte Stunde vs Basisrate, Basis-Fenster
|
||
min. 6 h verankert. Beides reine Anzeige) + Verbindungspunkt. Darunter Balance ·
|
||
**Tag P/L** · Equity. **Kein** Bid/Ask/Spread (Kurs steht in der Position-Kachel,
|
||
färbt sich nahe S/R). **Tag P/L** (`day-pl`) = realisiert heute
|
||
(`stats_overview("today")`) + offene Position; grün/rot
|
||
(`day_pl{realized,open,total}` im Snapshot).
|
||
- **Gesamtempfehlung** (`#card-verdict`, ganz oben): grafische Aggregation aller
|
||
Module — Konfidenz-Ring (conic-gradient = `conf_pct`), Bias-Balken mit Nadel
|
||
(SHORT↔LONG) und Modul-Chips (Welle/M30/H1/KI/Elliott/**Squeeze**, je grün/rot/grau; **TU
|
||
entfernt**). ⚠ **Bias-Fix 2026-07-15:** stimmberechtigt nur Module MIT Aussage —
|
||
Squeeze (nur `active`), Elliott (nur mit Ziel), KI (nur mit Bias) haben sonst
|
||
**Gewicht 0** (vorher dämpfte das fast immer neutrale Squeeze-w=2,0 die Nadel
|
||
permanent ~×0,8); `agree/total` zählt nur noch die ANDEREN stimmberechtigten
|
||
Module (Welle zählte sich selbst mit).
|
||
⚠ **Bias-Fix ZWEITER TEIL 2026-07-30 (Review „Gesamtempfehlung komplett prüfen"):**
|
||
Die Regel „ohne Aussage = Gewicht 0" galt bis dahin für Squeeze/Elliott/KI, **NICHT
|
||
für die Welle selbst** — sie stand mit w=3,0 permanent im Nenner, auch bei WARTEN.
|
||
Das wog schwer: **~91 % der letzten 2000 Empfehlungen sind WARTEN** (Range-Regime),
|
||
die Nadel war also fast immer künstlich zur Mitte gezogen (realer Fall: bias
|
||
**+0,312 statt +0,625**, Faktor ~2). Jetzt `weight=0` bei WARTEN. **Zweiter Fix:**
|
||
`agree` nutzte als Referenz immer die Wellen-Richtung → bei WARTEN stand dort
|
||
zwangsläufig „0/N", obwohl sich die anderen Module einig waren (real „0/4" bei
|
||
2 einigen Modulen). Jetzt Referenz = Wellen-Richtung, ersatzweise die **Bias-
|
||
Richtung** (real: „2/3"). Beides REINE ANZEIGE — Order-Logik unberührt. Mit 6
|
||
synthetischen Szenarien verifiziert (alle einig · Rest dagegen · alles neutral ·
|
||
WARTEN+alle SHORT · Welle+Squeeze).
|
||
⚠ **Bias-Fix DRITTER TEIL 2026-07-31 (Anlass: User-Frage „H1 aus der Gesamt-
|
||
empfehlung entfernen, da wir jetzt mit M30 arbeiten?"):** Antwort **NEIN** — die
|
||
Prämisse vermischt zwei Dinge (auf M30 umgestellt wurde die **S/R-Level-Quelle**,
|
||
nicht die Zeitebenen-Logik; H1 war nie Basis-TF, `tf_max=M30`). Und die vermutete
|
||
**Doppelzählung ist gemessen schwach** (`verdict_votes`, n=7.074): bei gerichteter
|
||
Welle stimmt **M30 nur zu 14,9 %** mit ihr überein, H1 zu 47 %, M30 und H1
|
||
untereinander nur zu **33,8 %** — keine redundanten Stimmen (Reversals heben den
|
||
M30-Filter bewusst auf, und M30 ist meist gar nicht gerichtet). H1 fließt zwar auch
|
||
als Konfluenz-Bonus in die Konfidenz — aber in eine ANDERE Kennzahl (Konfidenz-Ring
|
||
vs. Bias-Nadel), nicht zweimal in dieselbe.
|
||
**DER ECHTE DEFEKT lag woanders und ist behoben:** `add("M30", …)`/`add("H1", …)`
|
||
hatten **Gewicht 1,5 UNBEDINGT** — auch bei Stimme 0. Derselbe Fehler wie beim
|
||
Wellen-Modul (Teil 2), hier übersehen. Eine 0-Stimme heißt „EMA-Abstand im Totband"
|
||
= **keine Aussage**, nicht „neutral". Gemessen: **M30 ist in 57,9 % der Fälle ohne
|
||
Aussage** (H1 nur 1,8 %) → Ø-Bias-Betrag **0,371 → 0,441**, Median-Verstärkung
|
||
**1,30×**, in **33,3 %** der Zeilen deutlich stärkere Nadel. Jetzt
|
||
`1.5 if vote != 0 else 0.0`; `others` filtert bereits auf `weight>0`, die
|
||
„x/y einig"-Zählung zieht mit. Live verifiziert: M30 „flach" → Gewicht 0,00,
|
||
bias −1,5/4,5 = **−0,333** statt −1,5/6,0 = −0,250. REINE ANZEIGE.
|
||
⚠ **MODUL-AUDIT 2026-07-31 (User: „überprüfe alle Module auf Inkonsistenzen"):**
|
||
systematisch alle Verdict-Module gegen die Regel „keine Aussage → Gewicht 0"
|
||
geprüft, dazu Config-, Frontend- und Level-Quellen. **5 Befunde, alle behoben:**
|
||
**(1) KI-Copilot — der größte Rest des Musters.** Ein explizites „NEUTRAL" zählte
|
||
als echte Stimme mit Gewicht 1,0. Gemessen (`verdict_votes`, n=7.084): das ist
|
||
**in 93,1 % der Fälle** der Zustand (Elliott: 1,3 %) — also der Normalzustand des
|
||
Copiloten, kein abgewogenes Urteil. Damit hatte ausgerechnet das Modul mit der
|
||
schwächsten Beleglage (`analyze_verdict_calibration.py`: nicht robust prädiktiv)
|
||
den GRÖSSTEN dämpfenden Einfluss. Jetzt `1.0 if av != 0 else 0.0`.
|
||
**(2) Elliott** analog: Gewicht nur bei gerichtetem Ziel (1,3 % der Zeilen).
|
||
**Kumulierte Wirkung aller Gewichts-Fixes des Tages: Ø|bias| 0,370 → 0,441 →
|
||
**0,569** (= 1,54×), betrifft 79,5 % der Zeilen.** Live verifiziert: KI „NEUTRAL"
|
||
→ Gewicht 0,00, bias 2,5/4,5 = **0,556** statt 2,5/5,5 = 0,455.
|
||
**(3) Stale `[zones]` speisten die Wellen-Konfidenz — entfernt.** `_sr_levels` zog
|
||
beide Kanten jeder `[zones]`-Zone als S/R-Linien heran: **16 Kanten aus einem ~10 $
|
||
TIEFEREN Regime** (72,90–77,00 bei Kurs 85,3). Aus dem CHART waren sie am 14.07.
|
||
schon entfernt worden, WEIL sie stale sind — in die Konfidenz liefen sie weiter.
|
||
Realer Audit-Fall: `market.sr` hatte GAR KEINE Widerstände (M15-Cluster sind in
|
||
frischen Trends oft leer) → der „nächste Widerstand" kam aus der `fvg`-Zone bei
|
||
**88,00** (2,66 $ weg), der echte lag bei **85,315** (0,03 $ weg). Der Abzug „dicht
|
||
unter Widerstand" (−12) greift nur innerhalb 0,5×ATR und feuerte deshalb **nie**.
|
||
Entfernen ist keine Strategieänderung, sondern das Streichen von Fremdregime-Daten;
|
||
`parse_zones` bleibt in `config.py`, die ini-Sektion bleibt (reaktivierbar).
|
||
**(4) Tote Config entfernt** (Backup `oil_widget_config.ini.bak-2026-07-31`):
|
||
`[trading] trail_timeframe = M1` (nirgends gelesen, Name suggeriert fälschlich, er
|
||
steuere die Trailing-TF) und die komplette **`[setups]`-Sektion** (11 Schlüssel,
|
||
vollständig tot).
|
||
**(5) `raise StopIteration`** als Sprung innerhalb eines breiten `except Exception`
|
||
(Trade-Marker-Export) durch ein `if` ersetzt — funktionierte, wäre aber fragil,
|
||
sobald dort jemand Logging ergänzt (Phantom-Fehler im ~5-s-Takt).
|
||
✅ **Sauber:** Frontend↔Backend (0 verwaiste Element-IDs), alle übrigen
|
||
Verdict-Gewichte, alle anderen Config-Schlüssel.
|
||
⚠ **KONSENS-ZEILE korrigiert (2026-07-31, User-Fund „4/4 Module — dabei haben wir
|
||
doch 9"):** In `vd-consensus` steckten ZWEI Fehler.
|
||
**(a) Falscher Bezug:** der Text lautete `… Module für ${sig}` mit der HEADLINE als
|
||
Bezug. Seit dem `ref`-Fix vom 30.07. zählt `agree` bei WARTEN aber die Übereinstimmung
|
||
mit der **Bias-Richtung** — deshalb stand real dort „stark LONG · 4/4 Module für
|
||
**WARTEN**". Die Richtung kommt jetzt als **`verdict.ref_dir`** vom Backend, statt im
|
||
Frontend aus `bias` nachgebaut zu werden (dort galt ein ±0,05-Totband, im Backend
|
||
`bias > 0` — die Nachbildung wäre am Rand auseinandergelaufen; dieselbe Sorte
|
||
Divergenz wie die fünf Deployment-Drift-Fälle desselben Tages).
|
||
**(b) Anderer Nenner als die sichtbaren Chips:** `total` zählt nur Module MIT Aussage
|
||
(Gewicht > 0, ohne die Welle). Nach den Gewichts-Fixes des Tages schweigen deutlich
|
||
mehr Module → „4/4" bei 9 sichtbaren Chips. Neu ist **`verdict.silent`** (Module mit
|
||
Gewicht 0) dabei, sodass die Summe aufgeht. Live: „**3 von 5 stimmberechtigten für
|
||
LONG (4 ohne Aussage)**" — 5 + 4 = 9 ✅. Bei gar keiner Aussage: „kein Modul mit
|
||
klarer Aussage". v=125.
|
||
⚠ **„WARUM WARTEN?" jetzt an der Headline (2026-07-31, v=126, User-Fund „WARTEN,
|
||
aber Konsens stark LONG"):** Der scheinbare Widerspruch entstand, weil die Welle in
|
||
aller Regel eine RICHTUNG hat und nur an einem Gate hängt — der Grund stand aber
|
||
ausschliesslich als Textzeile in der Meldungen-Karte, also weit weg von der Stelle,
|
||
an der die Frage aufkommt. `wave.breakout {pending, dir, level, need}` wurde berechnet
|
||
und gespeichert, vom Frontend jedoch **nirgends gerendert**. Jetzt hängt es direkt an
|
||
der Headline: „◌ WARTEN · M15 · **LONG, noch 0.02 bis zur Bestätigung**".
|
||
⚠ **Erste Auswertung der neuen `block_reason`-Telemetrie (3 h):** `breakout_pending`
|
||
**63 %** · `entry_room` 20 % · `min_conf` 18 % — und **kein einziges Mal** Totband
|
||
oder HTF-Gegen-Trend. Das beantwortet die offene Frage aus dem TF-Churn-Fix: die
|
||
93 % WARTEN kommen NICHT daher, dass die Welle richtungslos wäre, sondern von den
|
||
Gates — allen voran der Breakout-Bestätigung (die bis zum Fix desselben Tages
|
||
gar nicht fertig werden konnte).
|
||
⚠ **Offen (dokumentiert, nicht geändert):**
|
||
(0) **Wellen-Konfidenz aus `_draw_levels` speisen** statt aus dem Misch-Set — würde
|
||
den −12-Abzug tatsächlich auslösen, also Konfidenz senken und das 55%-Gate
|
||
verschieben. **Strategieänderung → messpflichtig.**
|
||
(a) **Drei divergierende Level-Quellen** seit der
|
||
M30-Umstellung: `_draw_levels` (M30 → Chart/S/R-Close), `pb_levels` (M5 → Entry-
|
||
Raum-Gate), `_sr_levels` (Misch-Set → Wellen-Konfidenz); real wichen die Supports
|
||
um 0,65 $ ab. Bewusst so (jedes Gate ist auf seine Quelle kalibriert), aber eine
|
||
Stolperfalle. (b) `tu` wird noch als Parameter durchgereicht, seit 2026-07-06 ungenutzt.
|
||
Formel/Details: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
Headline = **validierte Welle** (steuert Order) + **Zeitebene** (`verdict.tf`,
|
||
z. B. „▲ LONG · M5" — TF, für die die Empfehlung gilt); Rest = nur Konsens-Anzeige.
|
||
Backend `engine._verdict` → `verdict` im Snapshot; Render `renderVerdict`
|
||
(`app.js`). Details: `docs/gesamtempfehlung.md`.
|
||
**⚠ Konfidenz ist NICHT kalibriert (gemessen `analyze_verdict_calibration.py`,
|
||
2026-07-24, „Gesamtempfehlung verbessern"-Paket):** conf_pct gegen Forward-Return
|
||
(2 h, ×ATR, 1604 gesampelte Signale aus `recommendations`, 2 Hälften) — H1 (Mai–Jun)
|
||
perfekt monoton (conf 85–100: WR 68 %/ØR +1,13; <55 klar negativ), **H2 (Jun–Jul)
|
||
komplett INVERTIERT** (conf 85–100: WR 40 %/ØR −0,90; mittlere Bins besser). Hohe
|
||
Konf = starker Trend + Konfluenz — im Chop-/Hochvola-Regime sind genau das die
|
||
Überdehnungen vor der Wende. **Konsequenzen:** conf-Anzeige NICHT als P(Erfolg)
|
||
aufwerten; **Konfidenz-Sizing-Idee VERWORFEN** (hätte in H2 die schlechtesten
|
||
Signale am größten gesized); Ring bleibt, was er ist (Score-Aggregat). Copilot-Bias
|
||
in derselben Messung nicht robust prädiktiv (n klein bzw. ØR ~0) — für die
|
||
datenbasierte Entscheidung (behalten/Gewicht/raus wie TU) loggt jetzt
|
||
**`verdict_votes`** (neue DB-Tabelle, `history.log_verdict_votes`, 1×/60 s aus
|
||
`_run_analysis`: headline/conf/bias/tf + Modul-Votes Welle/M30/H1/KI(+w)/
|
||
Elliott(+w)/Squeeze + news_score) — Auswertung nach ein paar Wochen analog
|
||
`analyze_verdict_calibration.py`.
|
||
**Live-Kosten-Chip (2026-07-24):** Snapshot `cost_ratio` = (ask−bid)/ATR_M5
|
||
(`pb_feats.atr`, Floor 0,06) → in der `vd-consensus`-Zeile „Kosten 0,14×ATR ✅
|
||
günstig / · normal / ⚠ teuer" (Schwellen 0,20/0,32 aus `backtest_realcosts.py`:
|
||
Ø 0,265, Nacht 0,32–0,50 = Falle, 15–17 Uhr ~0,13). Reine Info — die ehrliche
|
||
Alternative zum abgeschalteten Dead-Hours-Gate.
|
||
**Ausrichtungs-Split im Order-Dialog (2026-07-24, Verhaltens-Hebel/B0):** Der
|
||
„trotzdem eröffnen?"-Dialog zeigt jetzt die EIGENEN Zahlen aus der DB
|
||
(`history.alignment_stats(40)` → Snapshot `alignment`, Engine-Cache ~120 s):
|
||
„📊 Deine Trades OHNE Signal: 42 % Trefferquote · −423 € (n36) / Mit Signal: …"
|
||
(Gruppen <5 Trades werden ausgeblendet). Real bei Einbau: 36 der letzten 40
|
||
Trades liefen OHNE Signal-Deckung mit −423 € — exakt die dokumentierte
|
||
Kern-Leckage, jetzt im Moment der Entscheidung sichtbar.
|
||
**News-Konflikt-Chip (2026-07-24, Auslöser 23.07.: zwei Shorts gegen einen
|
||
+0,98-Sentiment-Burst):** Snapshot `news_sentiment` (Score −1..+1 aus
|
||
`news.sentiment`); Frontend `#news-conflict` (Meldungen-Karte, bernstein) warnt
|
||
bei |Score|≥0,5 gegen offene Position bzw. aktives Signal („📰 News-Flow stark
|
||
bullisch (+0,98) — steht gegen deine SHORT-Position"). Reiner Kontext —
|
||
Prädiktivität unbelegt (Kalibrier-Messung: H2 nur n=4/6); dafür wird
|
||
`recommendations.news_score` seit 2026-07-24 wieder BEFÜLLT (war auf None
|
||
degradiert) → in ein paar Monaten messbar.
|
||
- **Karten** (Dashboard, von oben): Gesamtempfehlung · **Meldungen** · Marktstruktur ·
|
||
KI-Copilot · Letzte Trades · Kurslücken · **Statistik (live) ganz unten**.
|
||
(Tagesziele-Kachel **entfernt** 2026-07-13. **Welle-Karte komplett entfernt
|
||
2026-07-15** — TF-Ampel wanderte in die Gesamtempfehlung, die Wellen-Meldungen
|
||
[Squeeze/Überdehnung/Setup/Lauf/Gründe] in die **„Meldungen"-Karte** (`#card-pos`,
|
||
ex-„Position"); das Wave-Signal ist eh die Verdict-Headline. **Trailing-Karte
|
||
ausgeblendet 2026-07-22** — `#card-trail.hidden` per CSS, User-Vorgabe; Backend/
|
||
Trailing-Logik + Snapshot-Felder `trail.*` unverändert aktiv, nur die Anzeige raus,
|
||
wieder einblendbar durch Entfernen der `hidden`-Klasse in `index.html`.)
|
||
- **Auto-Squeeze-Monitor (B4)** (`#sqm-box`, oben im **Statistik-Tab**, 2026-07-20):
|
||
zwei Blöcke — **Entry-Edge · Mechanik** (`engine.squeeze_monitor` rechnet die Squeeze-
|
||
Regel mit Live-Params auf ~30 Tagen M5 NEU, Backtest-Exit → **isoliert den Einstieg**,
|
||
ØR/PF gegen Erwartung **+0,14…+0,23 · PF>1**) und **Live-Trades · echt** (SQUEEZE_*-
|
||
Trades aus der DB, Gesamtsystem inkl. realer Exits: n/WR/Ø-Gew/-Verl/Verhältnis/ΣEUR/
|
||
Tag-Nacht; ØR-Näherung via SL-Distanz). Verdict-Badge (trägt/dünn/**driftet→B5**) aus
|
||
der Mechanik. **Kernaussage der Ansicht:** klaffen Mechanik (Edge lebt) und Live
|
||
(echtes Geld) auseinander → es liegt am **Exit/Verhalten, nicht am Signal** (real
|
||
2026-07-20: Mechanik ØR **+0,414**/PF 1,64, Live ØR −0,07/−2,41 € — der alte Notfall-
|
||
Stop + Nacht-Trades fraßen den Edge, jetzt behoben → sollte konvergieren). Endpoint
|
||
`/api/squeeze_monitor` (Cache 60 s), lädt beim Öffnen des Statistik-Tabs (`loadStats`).
|
||
- **Statistik-live-Kachel** (`#card-stats-live`): kompakt Woche + Gesamt —
|
||
Trades, WR, PF, Ø-Gewinn/-Verlust, **Verhältnis** (Øgew/Øverl, <1 = Verlust-
|
||
Schiefe), PnL. Quelle `engine._compact_stats` → `snapshot.stats_compact`. Zum
|
||
objektiven Verfolgen der Stichprobe (statt Bauchgefühl pro Einzeltrade).
|
||
**TradersUnion- und Elliott/FVG-
|
||
Einzelkacheln ausgeblendet.** Elliott/FVG fließt weiter in die Gesamtempfehlung
|
||
(`_verdict`); **TU ist ganz raus aus Empfehlung, Verdict UND KI-Copilot-Kontext**
|
||
(`agent._tool_market` ohne `tradersunion`/`tu_consensus` — war die letzte Hintertür,
|
||
da der Copilot eine Verdict-Stimme ist; nur noch Snapshot-Anzeige).
|
||
- **TF-Wende-Ampel** (`#wave-turns`, jetzt IN der Gesamtempfehlung): Chips
|
||
**M1/M5/M15/M30/H1** (H1 neu 2026-07-15 — im `turn_data`-Fetch, aber NICHT im
|
||
Bounce-Scan, der bleibt M1–M30), je grün(auf)/rot(ab) nach **EMA12/50-Stand**;
|
||
**frische Kreuzung (≤3 Bars)** blinkt + zeigt ⟳ + Richtungspfeil + Bars-seit-Wende.
|
||
Quelle: `wave.tf_turns`
|
||
(Backend `WaveRecommender._turn_state` mit **Totband** `_TREND_DEADBAND×ATR` →
|
||
kein Geblinke bei seitwärts laufenden EMAs). 4-TF-Fetch ist **gedrosselt (~15 s)**
|
||
via `_turn_due` (spart Lock-Zeit; letzter Stand in `_last_tf_turns` gehalten).
|
||
REINE Anzeige — ändert die Empfehlung NICHT.
|
||
- **Marktstruktur-Kachel** (`#card-structure`, 2026-07-20, User-Idee „Pro-Chart-
|
||
Setup-Erkennung"): zeigt die Price-Action-Struktur auf **M30** — Swing-Folge
|
||
**HH/HL/LH/LL** (Chips grün=bullisch/rot=bärisch), letzter **BOS** (Break of
|
||
Structure, Richtung + gebrochenes Level + Bars her) und den **Regressionskanal**
|
||
(Richtung + Position des Kurses im Kanal 0–100 % als Balken+Punkt). Quelle
|
||
`core/structure.py` (`MarketStructure`, Pivots k=3, Kanal = LS-Regression über 60
|
||
Bars ± max. Abweichung, ~30 s gedrosselt im Trend-Loop unter `mt5_lock`), Snapshot
|
||
`structure`. **REINE ANZEIGE — kein Trade-Trigger, kein Verdict-Gewicht, KEINE
|
||
Prognose/Pfeil.** **Signalvariante DIREKT gemessen & VERWORFEN (`backtest_structure.py`,
|
||
2026-07-20, 60k M30-Bars/5 J, 2 Halbjahre, dieselbe structure.py-Logik kausal):**
|
||
ALLE Varianten in BEIDEN Hälften negativ — (A) Kanal-Pullback „Kauf am unteren
|
||
Kanaldrittel/Demand-Zone" = der orange Pfeil: ØR −0,05…−0,11, PF<1, WR 40–43 %
|
||
(der Kanalrand HÄLT nicht zuverlässig — antizyklisch am Extrem = Münzwurf, P(break)-
|
||
Klasse); (A2) +Swing-Filter (HH/HL) macht es nicht besser (−0,06/−0,07); (B) BOS-
|
||
Continuation = breakeven-negativ (−0,011/−0,005, Momentum-Klasse). Damit ist auch
|
||
die Struktur-Idee empirisch durch — die Kachel bleibt Ist-Zustand-Anzeige (wie
|
||
TF-Ampel/Squeeze), steuert nichts.
|
||
- **NACHTEST über ALLE Zeitebenen = ERNEUT VERWORFEN (`backtest_structure_tf.py`,
|
||
2026-08-03, User-Beobachtung im M5-Chart: „der Kurs folgt dem Kanal und bricht die
|
||
untere Linie nicht — können wir das nutzen?"):** Die alte Messung lief NUR auf M30,
|
||
M5 war streng genommen ungetestet. Jetzt mit dem **kanonischen Live-Exit**
|
||
(`exit_model.LIVE`: Trail 1,0 + Time-Stop + TP — die alte Datei nutzt eine Exit-KOPIE
|
||
mit Trail 1,5 OHNE Time-Stop) über M5/M15/M30, zwei Lesarten des M5-Kanals und drei
|
||
Regel-Varianten, 80k Bars je Zeitebene, 2 Hälften, Echtkosten:
|
||
| Zeitebene / Kanal | X=0,20 | X=0,30 | +Swing |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **M5, 60 Bars** (=5 h, „was man im Chart sieht") | **−0,201/−0,017** | −0,170/−0,054 | −0,161/−0,082 |
|
||
| M5, 360 Bars (=30 h, zeitgleich zu M30) | −0,206/−0,017 | −0,179/−0,054 | −0,159/−0,082 |
|
||
| M15, 120 Bars | −0,032/−0,003 | −0,068/−0,034 | −0,043/−0,033 |
|
||
| M30, 60 Bars (die ALTE Messung) | −0,103/−0,019 | −0,094/−0,013 | −0,090/−0,024 |
|
||
**24 Zellen, ALLE negativ**, PF 0,66–0,99. Drei Befunde:
|
||
(a) **Trefferquote 37–43 %** über 1.200–2.400 Berührungen je Hälfte — der Kanalrand
|
||
hält in WENIGER als der Hälfte der Fälle. Die im Chart sichtbaren „Halter" sind
|
||
Selektion: die Durchbrüche sehen hinterher nicht mehr nach Kanal aus.
|
||
(b) **M5 ist die SCHLECHTESTE Zeitebene** (−0,201 vs. −0,103 auf M30) — feiner
|
||
auflösen erzeugt mehr Berührungen, und jede kostet Spread.
|
||
(c) **Keine Parameterfrage:** 60-Bar- und 360-Bar-Kanal liefern praktisch IDENTISCHE
|
||
Zahlen. Zwei so verschiedene Fenster mit gleichem Ergebnis → es liegt am Mechanismus.
|
||
✅ **Legacy-Recheck-Bonus:** die M30-Zeile **reproduziert** den Befund vom 20.07.
|
||
(−0,103/−0,019 gegen damals −0,05…−0,11) — der alte Schluss war NICHT durch das
|
||
abweichende Exit-Modell verzerrt.
|
||
**Mechanismus:** Der Kanalrand ist eine Regressionslinie durch die letzten N Closes —
|
||
dahinter liegt **nichts**: keine Order, kein Pivot, keine Struktur. Er hält nur,
|
||
solange der Trend ohnehin läuft. Genau darin liegt der Unterschied zu **P(break) auf
|
||
einem echten S/R-Level** (Pivot = Stelle, an der real gehandelt wurde), das
|
||
out-of-sample kalibriert ist (AUC 0,65 bzw. 0,68–0,72). „Linie im Chart" ist nicht
|
||
„Struktur im Markt". **19. verworfener Signal-Eingriff.**
|
||
- **⚠⚠ P(break) LIVE-AUSWERTUNG (`analyze_pbreak_live.py`, 2026-07-31, 2275 ausgewertete
|
||
Vorhersagen seit 23.07.): DAS MODELL HÄLT LIVE NICHT, WAS DER BACKTEST VERSPRACH —
|
||
B5-Fall.** Fällige Messung aus dem Reminder, jetzt erledigt.
|
||
| | Gesamt | M5-Level (bis 29.07.) | M30-Level (ab 30.07.) | entkoppelt |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| n | 2275 | 1850 | 425 | 307 |
|
||
| **AUC** | **0,539** | 0,570 | **0,399** | **0,443** |
|
||
| Treffer Modell | 58,5 % | 58,7 % | 57,6 % | 56,7 % |
|
||
| „immer Abprall" | 59,0 % | 57,7 % | 64,7 % | 59,9 % |
|
||
| Überschuss | −0,5 Pp | +1,0 Pp | −7,1 Pp | −3,3 Pp |
|
||
Backtest-Erwartung war **AUC 0,71**. **Kalibrierung systematisch nach unten verzerrt:**
|
||
Bucket 0–19 % (n=1234, über die Hälfte!) sagt **8 % voraus, real 39,1 %**; Bucket
|
||
65–100 % sagt 74,5 %, real 48,0 % (invertiert). Im Mittel prognostiziert das Modell
|
||
**23 % Durchbruch, real sind es 41 %**, und es sagt nur in **8 % der Fälle „break"**.
|
||
⚠ **DER KERNBEFUND — das Gate gatet nicht:** die **Bruchrate der GESCHLOSSENEN Gruppe
|
||
ist bei JEDER Schwelle 38–40 %**, also identisch zur Basisrate (thr 20 → 39,1 % ·
|
||
thr 35 → 37,8 % · thr 55 → 40,5 %). Es findet live keinerlei Auswahl statt. Bei der
|
||
ini-Schwelle 0,55 werden **91,2 % aller Level-Berührungen geschlossen** → der
|
||
„P(break)-gegatete Close" ist faktisch zum **pauschalen S/R-Close** degeneriert, und
|
||
DER ist 2× gemessen und verworfen (`backtest_srclose.py`: WR verdoppelt, PF/ΣR in
|
||
beiden Hälften schlechter = Gewinner-Kappen). **Das erklärt die kontrafaktische
|
||
Live-Messung vom Vortag** (`analyze_srclose_live.py`: −8 €/Trade, 43 % klar zu früh
|
||
geschlossen, nur 26 % klar richtig) — Symptom und Ursache passen zusammen.
|
||
⚠⚠ **URSACHE GEFUNDEN (2026-07-31, `backtest_pbreak_touches.py` + Rekonstruktion aus
|
||
`candles_m1`): das Modell ist NICHT verfallen — es bekommt live eine ANDERE
|
||
Merkmalsverteilung, als es trainiert wurde.** Beweiskette in drei Schritten:
|
||
(1) **Der Backtest reproduziert die 0,71** (M30-Level, 4 Merkmale, Fit H1 → **AUC
|
||
out-of-sample H2 0,715**) → Modell und Pipeline sind in Ordnung.
|
||
(2) **Die Populations-Hypothese ist widerlegt:** live nach Berührungszahl
|
||
aufgeschlüsselt ist ausgerechnet die 1. Berührung (= die trainierte Situation) mit
|
||
**AUC 0,445 die SCHLECHTESTE** Gruppe, die Chop-Fälle (5.+) mit 0,577 die beste.
|
||
Der Versatz „Modell sagt 23–25 %, real 40–42 %" ist in JEDER Teilmenge gleich groß
|
||
(~17 Pp) — Signatur eines Merkmals-Problems, nicht eines Edge-Verfalls.
|
||
(3) **Merkmale aus `candles_m1` rekonstruiert (n=2275) — der Versatz ist messbar:**
|
||
| Merkmal | Live-Mittel | Training-µ | Differenz |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| mom3 | 0,149 | 1,4523 | **−1,303** |
|
||
| mom6 | 0,181 | 1,6565 | **−1,476** |
|
||
Daraus rechnet sich der z-Versatz exakt: mom3 → 1,433×(−1,303)/2,418 = **−0,772**,
|
||
mom6 → **−0,275**, zusammen **−1,05**. Aus der Trainings-Basisrate 39,4 % (z=−0,429)
|
||
wird damit ~19 % — beobachtet werden 23 %. **Erklärt praktisch die gesamte
|
||
Fehlkalibrierung.**
|
||
⚠ **DER MECHANISMUS:** Im Training ist der Touch-Bar `jt` der Moment, in dem der Kurs
|
||
nach einem ECHTEN ANLAUF (Level bei Entry ≥0,3×ATR entfernt fixiert) zum ersten Mal
|
||
ans Level stößt → mom3 ≈ 1,45×ATR = ein Schub. **Live wählt `_draw_levels` das
|
||
nächstgelegene Level JEDE SEKUNDE NEU** (mit Hysterese) — der Kurs steht also oft
|
||
neben einem Level, das gerade erst zum nächstgelegenen WURDE, ohne je darauf
|
||
zugelaufen zu sein → mom3 ≈ 0,15. Gleicher Code, gleiche Formeln, aber **Training =
|
||
Level bei Entry fixiert, Live = Level wandert mit.** Konsequenz: das Modell antwortet
|
||
live konsistent „kein Schub → kein Durchbruch → 23 %", liegt damit IMMER unter der
|
||
Schwelle 0,55 → **das Gate war seit Inbetriebnahme faktisch nie aktiv.**
|
||
**Zwei Reparaturwege (beide ungemessen, erst prüfen):** (a) Ziel-Level beim Öffnen
|
||
der Position FIXIEREN statt laufend neu zu wählen (macht Live = Training), oder
|
||
(b) das Modell auf einer live-spiegelnden Stichprobe NEU trainieren (bei jedem Bar
|
||
im 0,15×ATR-Band um das dynamisch nächste Level sampeln, ohne Anlauf-Bedingung).
|
||
**TOUCH-ZAHL im Backtest (2 Halbjahre, `backtest_pbreak_touches.py`):** hebt die AUC
|
||
nur von **0,715 auf 0,725**, Gewicht +0,176 für die 2.–4. Berührung (User-Vorzeichen
|
||
bestätigt), aber der **R-Ertrag ist nicht robust** (H1 +131, H2 −43). ⚠ Im Trainings-
|
||
Datensatz sind **76 % Erst-Berührungen und es gibt KEINE 5+-Fälle** (live sind 63 %
|
||
fünfte oder später) — das live beobachtete umgekehrte U lässt sich dort nicht einmal
|
||
abbilden. Kleine Verbesserung, nicht der Hebel.
|
||
✅ **Pipeline gegen das Training geprüft, KEIN Bug gefunden:** `dist` ist in beiden
|
||
entry-basiert (`abs(level−entry)/atr`, `backtest_srclose_prob.py:86`), `mom6`/`mom3`
|
||
in beiden am Touch-Bar `jt`, `confirm`/`reject` dieselbe ±0,5×ATR-Definition, Timeout
|
||
zählt in beiden als Abprall. Plausibelste Ursache = **andere Stichproben-Population**:
|
||
live werden 2275 Berührungen geloggt, entkoppelt (max. 1 je Level und Stunde) bleiben
|
||
nur **307** — dieselbe Position pendelt vielfach um dasselbe Level, live dominieren
|
||
also Chop-am-Level-Fälle. ⚠ Das entlastet das Modell NICHT: entkoppelt ist die AUC mit
|
||
0,443 sogar schlechter. ⚠ Der M30-Teil (AUC 0,399) ist mit n=425 über 2 Tage zu klein,
|
||
um die Umstellung als Ursache zu belegen — die Wiedervorlage (≥30 S/R-Closes auf
|
||
M30-Leveln) läuft weiter.
|
||
**TOUCH-ZAHL als fehlendes Merkmal (User-Idee 2026-07-31 „je öfter der Kurs die Linie
|
||
berührt, desto wahrscheinlicher der Durchbruch") — auf den Live-Daten BESTÄTIGT, aber
|
||
mit Umkehr:** Bruchrate nach n-ter Berührung desselben Levels im 30-min-Fenster, in
|
||
BEIDEN Live-Hälften dasselbe Muster — 1. Berührung 38,3/41,7 % · 2. 40,8/45,6 % ·
|
||
3. 43,2/45,1 % · **4. 45,1/47,4 %** (monoton, +6/+4 Pp über Basis) · **5.+ fällt
|
||
zurück auf 37,8/41,8 %** (UNTER Basis, und mit n≈1400 die größte Gruppe). Also ein
|
||
**umgekehrtes U**, kein monotoner Anstieg: 2–4 Berührungen = Level wird mürbe, ab 5 in
|
||
30 min = Range, das Level HÄLT. ⚠ Das Modell sieht davon **nichts** (sagt über alle
|
||
Berührungszahlen konstant ~23 % voraus) → echte orthogonale Information. ⚠ Belastbarkeit
|
||
begrenzt: die beiden „Hälften" liegen nur 4 Tage auseinander (kein Regimewechsel),
|
||
Buckets n=82–139; und `backtest_srbreak.py` fand die Touch-Zahl früher „nicht robust"
|
||
(allerdings ohne Fenster-Definition und ohne die 5+-Umkehr). **Nächster Schritt: als
|
||
5. Merkmal in `backtest_srclose_prob.py` aufnehmen und über die 34.771 Touches / 2
|
||
echten Halbjahre neu fitten** — dort ist messbar, ob die AUC steigt.
|
||
**✅ BEHOBEN am selben Tag (Weg b, User-Entscheidung): MODELL NEU TRAINIERT.**
|
||
`backtest_pbreak_retrain.py` erzeugt eine **live-spiegelnde Stichprobe** — Level
|
||
dynamisch mit Hysterese wie `_draw_levels`, gesampelt an JEDEM Bar im 0,15×ATR-Band
|
||
(KEINE Anlauf-Bedingung), Ausgang/Fenster wie live. Kontrolle: die Merkmalsmittel
|
||
dieser Stichprobe (mom6 0,203 · mom3 0,202) treffen die live rekonstruierten Werte
|
||
(0,181 · 0,149) — sie bildet den Live-Pfad also wirklich ab.
|
||
| | ALT-Modell | NEU-Modell |
|
||
|---|---|---|
|
||
| AUC auf live-spiegelnder Stichprobe (H2, oos) | **0,368** | **0,654** |
|
||
| Ø-Vorhersage vs. real | 19,2 % vs 39,4 % | kalibriert |
|
||
**R-Ertrag (`backtest_pbreak_rvalue.py`, Echtkosten, Baseline = nur Trailing):** NEU
|
||
schlägt ALT in **BEIDEN Hälften bei JEDER Schwelle**; gegen die Baseline gewinnt es
|
||
bei 0,35/0,45/0,55 in beiden (bei 0,60 kippt H1). **Bestwert 0,35** — H1 −149 vs
|
||
Baseline −506 (**+357**), H2 +1308 vs −110 (**+1418**). ⚠ Nebenbefund: das ALTE
|
||
Modell war in H1 **schlechter als gar kein Auto-Close** (−653 vs −506), in H2 besser
|
||
(+576 vs −110) — genau die Regime-Abhängigkeit, die live als −8 €/Trade sichtbar war.
|
||
**Eingebaut:** neue `_PB_MU/_SD/_W` in `engine.py` (final auf allen 80k Bars gefittet,
|
||
n=76.542, Basisrate 37,8 %, nachdem H1→H2 validiert war; alte Werte als Kommentar für
|
||
den Rückweg) + **`sr_close_pbreak=0.35`** (Config-Wächter-Anker mitgezogen).
|
||
Verifiziert: Chart-Linien zeigen jetzt 43 %/36 % statt 8–15 %.
|
||
⚠⚠ **DAS NEUE MODELL INVERTIERT EINE ALTE PROJEKT-REGEL — bewusst so:** das Gewicht
|
||
von mom3 dreht das Vorzeichen (**+1,4330 → −0,5420**). Der alte Befund
|
||
(`backtest_srbreak.py`) lautete „Kurs KRIECHT ans Level → P(break) nur 26 %, mit
|
||
Schwung → laufen lassen (41–43 %)". Das neue Modell sagt das Gegenteil: Anlauf-Schub
|
||
→ 26,5 % (das Level ABSORBIERT den Schub und hält), Schwung weg vom Level → 51 %.
|
||
**Beides gilt in seiner eigenen Population** — die alte Messung betraf den Anlauf zu
|
||
einem FIXIERTEN Level, die neue das Verweilen an einem DYNAMISCH gewählten. Für den
|
||
Live-Pfad gilt die neue Lesart; die alte Faustregel weiter oben im Text bezieht sich
|
||
auf die Anlauf-Situation und ist dort nicht widerlegt.
|
||
⚠ **Weiterhin offen:** auch das neue Modell schließt bei 0,35 noch ~94–97 % der
|
||
Positionen (es wählt vor allem den BESSEREN Moment, ist also kein wirklich selektives
|
||
Gate). Und die **Touch-Zahl bringt im neuen Modell nichts mehr** (AUC 0,652 vs 0,654)
|
||
— die dynamische Level-Wahl erfasst denselben Effekt bereits; die User-Idee hat auf
|
||
den Fehler GEZEIGT, die Ursache lag eine Ebene tiefer. **B4/B5-Pflicht:** Live-AUC in
|
||
~2 Wochen gegen 0,65 halten (Reminder `pbreak_accuracy_v2`, 800 Vorhersagen ab 01.08.).
|
||
- **P(Trendumkehr) = GEMESSEN, NICHT BERECHENBAR (`analyze_reversal.py`, 2026-07-31,
|
||
User-Frage „können wir die Trendumkehr-Wahrscheinlichkeit berechnen?"):** Aufgebaut
|
||
exakt wie das erfolgreiche P(break)-Modell — mechanisch scharfes **Barriere-Rennen**
|
||
(erreicht der Kurs zuerst −X×ATR GEGEN oder +X×ATR MIT dem Trend?), logistische
|
||
Regression auf 8 kausalen Merkmalen (Überdehnung · Regressionswinkel · mom3/mom6 ·
|
||
Trendstärke · Trendalter · Abstand zum M30-Gegenlevel · Vola-Regime), Fit auf H1,
|
||
**AUC + Kalibrierung gemessen auf H2**. 80k M5-Bars, ~18,3k/18,5k Stichproben.
|
||
**Ergebnis: Münzwurf in JEDER von 5 Ereignis-Definitionen.**
|
||
| Barriere / Fenster | Basisrate | AUC oos | AUC **in-sample** |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 0,5×ATR / 60 min | 54,0 % | 0,509 | 0,521 |
|
||
| 1,0×ATR / 120 min | 50,8 % | 0,506 | 0,523 |
|
||
| 1,0×ATR / 360 min | 51,0 % | 0,507 | 0,523 |
|
||
| 1,5×ATR / 180 min | 49,7 % | 0,499 | 0,530 |
|
||
| 2,0×ATR / 240 min | 47,8 % | 0,501 | 0,524 |
|
||
⚠ **Die diagnostisch wichtigste Zahl ist die IN-SAMPLE-AUC (0,52–0,53):** das Modell
|
||
erklärt nicht einmal seine eigenen Trainingsdaten. Das ist NICHT Overfitting (da wäre
|
||
in-sample 0,70+ und oos bräche ein) — es ist schlicht **keine Information vorhanden**.
|
||
Einzelmerkmale allein: alle zwischen AUC 0,489 und 0,515. Basisrate ~50 % → der Trend
|
||
hat auf diesen Skalen **keine Persistenz**. Kleines kohärentes Muster: kurz (0,5×ATR/
|
||
60 min) leichte Mean-Reversion (54 %), lang (2,0×ATR/240 min) leichte Trendpersistenz
|
||
(47,8 %) — aber 2–4 Pp und **unbedingt** (das WANN ist nicht vorhersagbar).
|
||
⚠ **Warum P(break) funktioniert und das hier nicht — die Kern-Lehre:** P(break) fragt
|
||
nicht „wohin geht der Kurs", sondern **„hält diese konkrete Struktur?"** — bedingt auf
|
||
ein reales Objekt (Level mit Orders dahinter). „Trendumkehr" ist die UNBEDINGTE
|
||
Richtungsfrage, überall im Chart gestellt, ohne Struktur zum Festmachen. Genau die
|
||
Klasse, an der das Projekt 18× gescheitert ist. **Die kalibrierte umkehr-nahe Größe
|
||
existiert bereits: `stop_approach`** (P(break) auf dem Gegen-/Stop-Level, AUC 0,68/
|
||
0,72) — strukturgebunden statt frei schwebend. Kein Modul gebaut.
|
||
- **RICHTUNGS-PFEILE im MT5 statt des Kegels (`AR;<art>;<von>;<nach>;<text>`,
|
||
Indikator v1.32, 2026-07-31, User: „anstatt des Trichters hätte ich gerne einen
|
||
Pfeil, der die wahrscheinlichste Kursentwicklung anzeigt").**
|
||
⚠ **Randbedingung, die den Entwurf bestimmt:** die FREIE Richtungsfrage ist im
|
||
Projekt gemessen ein **Münzwurf** (`analyze_reversal.py`: AUC 0,499–0,509
|
||
out-of-sample, **in-sample nur 0,52** — das Modell erklärt nicht mal seine eigenen
|
||
Trainingsdaten). Ein frei schwebender Prognose-Pfeil wäre unbelegt — und gefährlicher
|
||
als der Kegel, weil er überzeugender aussieht. Deshalb DREI Pfeile mit jeweils
|
||
EIGENER, benannter Beleglage statt einer Prognose:
|
||
| Art | Farbe | Aussage | Beleg |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **L** | blau | am NÄCHSTEN Level: Durchbruch oder Abprall | P(break), AUC 0,65 oos, live kalibriert (27 % vs 28 %) |
|
||
| **S** | neongrün | Squeeze-Ausbruch | das EINZIGE 2-Stichproben-validierte Richtungssignal (ØR +0,14…+0,23) |
|
||
| **K** | grau | Konsens der Verdict-Module | ⚠ **NICHT kalibriert** (in H2 sogar invertiert) → heißt „Konsens", nicht „Prognose" |
|
||
**L im Detail:** genommen wird das NÄHERE der beiden Level. P(break) > 55 % → Pfeil
|
||
DURCH das Level (Ziel = Level ± 0,5×ATR = die Bestätigungsmarke); < 45 % → Pfeil WEG
|
||
vom Level (Abprall); **45–55 % → WAAGERECHTER Pfeil „unentschieden"** — dort ist die
|
||
Zahl ein Münzwurf, und daraus eine Richtung zu zeichnen wäre genau der Fehler, den
|
||
dieser Entwurf vermeiden soll. **S** erscheint nur bei `state=='active'` und wird
|
||
dicker gezeichnet (Breite 3 statt 2) — der validierte Pfeil ist der auffälligste.
|
||
**K** erst ab |bias| ≥ 0,2, Länge proportional (max 2×ATR).
|
||
⚠⚠ **KORREKTUR NOCH AM SELBEN ABEND (v1.33, User: „Trichter anstatt Pfeil wird
|
||
angezeigt"):** L und K starten am SELBEN Punkt (aktueller Kurs) und zeigten real in
|
||
ENTGEGENGESETZTE Richtungen (`AR;L;…;85.110;63% Abprall` nach unten,
|
||
`AR;K;…;85.479;Konsens +1.00` nach oben). Zwei divergierende Linien aus einem Punkt
|
||
sehen aus wie **genau der Kegel, den sie ersetzen sollten** — der Nutzer sah keinen
|
||
Pfeil, sondern wieder einen Trichter. **Gefragt war EIN Pfeil, gebaut waren drei.**
|
||
Behoben: **`InpShowConsensus` per Default FALSE** (der Konsens steht ohnehin als
|
||
Bias-Nadel im Dashboard) und **`InpArrBars` 14 → 8** (kürzer, damit die Pfeilspitze
|
||
im sichtbaren Bereich liegt). Normalfall jetzt: **EIN Pfeil** (L, der kalibrierte);
|
||
S kommt nur beim Squeeze-Ausbruch dazu. `InpShowConsensus=true` holt K zurück.
|
||
⚠ Lehre: „sie messen Verschiedenes, also dürfen sie auseinanderzeigen" ist logisch
|
||
richtig und als BILD trotzdem falsch — zwei Linien aus einem Ursprung liest niemand
|
||
als zwei Aussagen.
|
||
Umsetzung MQL5: `OBJ_ARROWED_LINE` vom aktuellen Bar über `InpArrBars`=14 Bars nach
|
||
rechts, Label an der Spitze. ⚠ Das Label heißt `ALBL_*` und NICHT `T*` — sonst würde
|
||
`RepositionLabels()` es an den rechten Rand ziehen und von der Pfeilspitze lösen.
|
||
Schalter `InpShowArrows`, Farben einzeln. **Der Kegel bleibt im Code** und in der
|
||
Dashboard-Kachel; der Bot exportiert ihn nur nicht mehr ins Chart
|
||
(`[trading] export_cone=false`, `true` holt ihn zurück).
|
||
- **Wahrscheinlichkeits-Kegel „Erwartete Spanne" (`core/cone.py` + Kachel `#card-cone`
|
||
+ MT5 `CN;…`, 2026-07-31): STREUUNG, NICHT RICHTUNG — und out-of-sample kalibriert.**
|
||
Der User wollte ein „Kursvorhersagemodul, das mögliche Verläufe in MT5 einzeichnet".
|
||
Eingezeichnete PFADE wurden bewusst NICHT gebaut (suggerieren eine Präzision, die es
|
||
nicht gibt — die Lehre aus `analyze_verdict_calibration.py`, wo conf_pct in H2
|
||
invertiert war). Stattdessen: wie WEIT der Kurs in 30/60/120 min plausibel gelaufen
|
||
sein kann. **Gemessen (`analyze_cone.py`, 80k M5, r(h)=(C[i+h]−C[i])/ATR[i], Fit auf
|
||
H1 → Abdeckung gemessen auf H2):**
|
||
| Band | 30 min | 60 min | 120 min |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 80 % nominal | 76,7 % | 76,6 % | 75,3 % |
|
||
| 90 % nominal | 87,5 % | 87,2 % | 86,5 % |
|
||
⚠ Die Bänder sind konsistent **~3–5 Pp ZU ENG** (H2 war relativ zum ATR volatiler).
|
||
Das wird **NICHT weggefittet** — Kachel und Tooltip nennen die REAL gemessene
|
||
Abdeckung („trifft 77 %"), nicht den Nennwert. Damit ist der Kegel nach dem
|
||
P(break)-Modell die **zweite kalibriert geprüfte Komponente** im Projekt. Quantile
|
||
final auf allen 80k Bars gefittet (`_CONE` in `core/cone.py`; gleiches Vorgehen wie
|
||
beim P(break)-Modell: erst out-of-sample validieren, dann voll fitten), ATR-normiert
|
||
→ regime-übergreifend gültig. **Zentriert auf den AKTUELLEN Kurs, KEINE Drift
|
||
addiert** (Median lag bei ±0,0…0,16×ATR = klein gegen die Bandbreite; eine
|
||
Drift-Korrektur wäre eine Richtungsaussage und genau die ist nicht belegt).
|
||
Snapshot `cone {atr, price, levels[{minutes,bars,band,lo,hi,coverage}]}`; MT5-Export
|
||
`CN;<minuten>;<lo>;<hi>` (nur 80 %-Band) → Indikator **v1.31** zeichnet zwei sich
|
||
öffnende, gepunktete Pfade, verkettet über 30→60→120 (`g_coneT/g_coneLo/g_coneHi`,
|
||
je Redraw zurückgesetzt; Startpunkt aus der `PX`-Zeile, die deshalb `g_conePx` auch
|
||
dann setzt, wenn `InpShowPrice` aus ist). Farbe **neutral grau** (`InpConeColor`) —
|
||
bewusst keine Richtungsfarbe. `InpShowCone=false` schaltet ab. **Kein Signal, kein
|
||
Verdict-Gewicht.**
|
||
- **Kerzen-Anatomie (`core/candles.py` + Kachel `#card-candles`, 2026-07-31, User-Vorgabe
|
||
„Kerzengröße und Dochtlänge … im Kontext"): REINE ANZEIGE — und die Kachel widerspricht
|
||
bewusst der Lehrbuch-Deutung.** Erkennt mechanisch aus M5-OHLCV: Marubozu · Langer
|
||
Körper · Langer Docht oben/unten · Spinning Top · Doji · Engulfing (Schwellen identisch
|
||
zum Backtest, damit Anzeige und Messung dieselbe Sprache sprechen); Refresh ~20 s im
|
||
Trend-Loop unter `mt5_lock`, Snapshot `candle_anat {tf, items[], vol_hot_x}`.
|
||
**GEMESSEN (`backtest_candles.py`, 80k M5, 2 Halbjahre, Forward-Return 60 min): die
|
||
gängige Deutung ist in BEIDEN Hälften INVERTIERT.** ⚠ Methodik-Kern: gerichtete Klassen
|
||
werden gegen die **DRIFT-NULL** (bm×E[d]) gelesen, nicht gegen die Baseline — sonst
|
||
liest man reine Regime-Drift als Edge (H1 war Abwärts-, H2 Aufwärts-Regime).
|
||
Überschuss-Befunde: **„Langer Körper = Fortsetzung" → −0,059/−0,076** (Kurs läuft
|
||
GEGEN die Kerze); **„im Trend = Fortsetzung" → −0,132/−0,042** (es ist die KLIMAX-,
|
||
nicht die Fortsetzungskerze); **„2× Volumen = echt" → −0,117/−0,204** vs −0,065/−0,035
|
||
bei normalem Volumen (**monoton in die falsche Richtung** — mehr Volumen = stärkere
|
||
Gegenbewegung); **„Docht am Level zuverlässig" → in BEIDEN Hälften SCHLECHTER als in
|
||
der Range-Mitte**; „mit/gegen Trend" beim Docht kippt (−0,102/+0,089) = Rauschen.
|
||
**Folgetest als Handelssignal = ERNEUT VERWORFEN (`backtest_candle_fade.py`, Live-Exit
|
||
SL 2,0/Trail 1,5/BE 1,3/Time-Stop 120', Echtkosten):** der Fade der Klimax-Kerze
|
||
fällt durch — Kontrolle (ohne Volumen-Filter) −0,080/−0,046; Vol≥2,0 −0,059/**+0,103**;
|
||
Vol≥2,5 **+0,144**/−0,080; Vol≥3,0 +0,113/−0,064 → **benachbarte Schwellen exakt
|
||
gegenläufig** = Rauschmuster. Einzige beidseitig positive Zelle (Vol≥2,0+Marubozu
|
||
+0,036/+0,043) hat n=91/118 bei 7 getesteten Varianten = Mehrfachvergleich-Artefakt.
|
||
⚠ **Methodisch die wichtigste Lehre des Laufs: Informations-Überschuss ≠ handelbarer
|
||
Edge.** Dieselbe 2,0-Schwelle liefert im Forward-Fenster −0,117/−0,204 (also +0,12/+0,20
|
||
beim Fade), im echten Trade aber −0,059/+0,103 — die Gegenbewegung ist diffus, der
|
||
2×ATR-Stop wird unterwegs getroffen (WR nur 35–40 %). **Der Weg zum Ziel zählt, nicht
|
||
nur das Ziel.** **18. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ **Konsequenz für die UI:** die
|
||
Kachel ist bewusst **NEUTRAL** gefärbt (keine grün/rot-Ampel) und der Hinweistext nennt
|
||
die **gemessene** Lesart („⚠ Klimax-Kerze — der Kurs läuft danach eher GEGEN die
|
||
Kerze"), nicht die Lehrbuch-Lesart — eine Richtungsampel würde hier systematisch
|
||
falsch stupsen. Gleiche Korrektur wie bei der Bounce-Anzeige (heißt deshalb
|
||
„Überdehnung", bernstein statt grün/rot). Kein Verdict-Gewicht, kein Trade-Trigger.
|
||
- **Chart-Muster (Doppeltop/-boden) als Signal = VERWORFEN (gemessen `backtest_doubletop.py`,
|
||
2026-07-20, User-Idee „Mustererkennung SKS/Doppeltop"):** das am saubersten mechanisch
|
||
definierbare Umkehrmuster (2 ~gleiche Swing-Pivots + Nackenlinien-Bruch, aus derselben
|
||
Pivot-Erkennung; Einstieg beim Bruch, Live-Exit, 60k M30-Bars, 2 Halbjahre). ALLE
|
||
Toleranzen (0,3/0,6/1,0×ATR) fallen durch: WR nur 40–45 %, ØR −0,01…−0,15, PF<1;
|
||
die einzige leicht positive Zelle (H1 tol 0,3 +0,044) kippt in H2 auf −0,150 = Rauschen/
|
||
Regime, kein Edge. Deckt sich mit der schwachen Empirie (Lo/Mamaysky/Wang 2000: Effekt
|
||
klein & kaum handelbar; NY Fed: SKS nicht profitabel; out-of-sample schwach) UND der
|
||
Struktur-Klasse (Muster = Swings+Trendlinien = die gerade verworfene Klasse). **11.
|
||
verworfener Signal-Eingriff — am Signal ist nichts zu holen.**
|
||
- **Konsolidierungs-Setups (False Breakout · Distribution · Accumulation · Retest)
|
||
= VERWORFEN (gemessen `backtest_consolidation.py`, 2026-07-30, User-Vorgabe „lerne
|
||
für die Gesamtempfehlung die Konsolidierungen", 3 Chart-Beispiele):** Alle auf
|
||
DERSELBEN Box wie der validierte Squeeze (10 M5-Bars ≤2,5×ATR), 80k Bars, 2
|
||
Halbjahre, Live-Exit + Echtkosten.
|
||
· **A) False Breakout / Liquidity Sweep** (Ausbruch kehrt zurück → Gegenrichtung):
|
||
**fällt in JEDER Variante durch** (Rückkehr-Fenster 1/2/3 Bars × Live-/Setup-Exit ×
|
||
Session) — H1 durchgehend negativ (−0,127…−0,252), H2 leicht positiv = Regime-Kippen.
|
||
Der **Setup-eigene Exit** („Stop hinter dem Docht, Ziel = Gegenseite der Range") ist
|
||
in ALLEN 6 Kombinationen negativ — dieselbe Beobachtung wie bei den SMC-Sweeps und
|
||
den Chartmustern: der Lehrbuch-Exit trägt nicht, der Ertrag kommt (wenn überhaupt)
|
||
vom generischen Trailing. ⚠ **Wertvoller Nebenbefund:** **54 % aller Box-Ausbrüche
|
||
kehren binnen 3 Bars in die Box zurück** — der Squeeze-Ausbruch scheitert also
|
||
mehrheitlich (deckt sich mit seiner 43 %-Trefferquote). Die Gegenrichtung zu handeln
|
||
rettet das aber NICHT.
|
||
· **B/C) Distribution/Accumulation** (Ausbruchsrichtung aus dem Trend VOR der Box
|
||
vorhersagbar?): **die Basisrate widerlegt es direkt** — nur **48 %** der Boxen nach
|
||
Aufwärtstrend brechen nach unten, 52 % bei Accumulation (Zufall = 50 %). „Distribution"
|
||
sah mit ØR +0,168/+0,270 zunächst tragfähig aus; der **KONTROLLTEST** (derselbe
|
||
Vor-Trend, aber Bruch in die GEGENrichtung = Trendfortsetzung) liefert in H2 mit
|
||
**+0,364 sogar MEHR** als die Distribution-Hypothese (H1: −0,021). Beide Varianten
|
||
sind Box-Ausbrüche mit Trailing; welche führt, wechselt mit dem Regime. **Kein
|
||
Richtungs-Edge aus dem Vor-Trend.**
|
||
· **Retest-Einstieg** (statt beim Bruch am zurücklaufenden Level einsteigen):
|
||
in BEIDEN Hälften schlechter als der direkte Bruch (Distribution −0,071/+0,010,
|
||
Accumulation −0,184/−0,131) — der Retest kostet den besseren Einstiegspreis.
|
||
**Fazit: nichts davon in die Gesamtempfehlung.** Der Squeeze bleibt die einzige
|
||
validierte Box-Verwertung. **17. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Methodisch wichtig:
|
||
Der Kontrolltest („trägt die Hypothese mehr als ein beliebiger Ausbruch?") ist genau
|
||
der, der bei `backtest_patterns.py` noch fehlt — hier hat er die Idee gekippt.
|
||
- **Volume Profile / „Liquiditätslinien" (POC/HVN/LVN, Value Area) = VERWORFEN
|
||
(gemessen `backtest_volume_profile.py`, 2026-07-30, User-Frage „System zur besseren
|
||
Vorhersage — Liquiditätsnachfragelinien / wahrsch. Verkaufslinie?"):** Getestet, WEIL
|
||
es die einzige Klasse mit einer **anderen Datenquelle** war (nicht „wo war ein Docht"
|
||
= Pivots/Swings, sondern **wo wurde tatsächlich gehandelt** = Volumen) — SMC/ICT-
|
||
„Order Blocks"/Liquidity-Linien selbst sind strukturell Pivot-Zonen und damit dieselbe
|
||
5× verworfene Klasse. Aufbau: feste Preis-Bins 0,05 $, rollierendes 24-h-Fenster
|
||
(288 M5-Bars), Bar-Volumen (`tick_volume` — CFD liefert `real_volume=0`) gleichmäßig
|
||
über [low, high], Value Area 70 %; 80k M5-Bars, 2 Halbjahre, Live-Exit + Echtkosten.
|
||
**Ergebnis: nichts trägt.** Am eindeutigsten fällt genau die *Kern-Idee* durch:
|
||
**Reversion am POC („der Kurs prallt an der Liquiditätslinie ab") ist in BEIDEN
|
||
Hälften negativ** (ØR −0,178/−0,121, PF 0,79/0,84, n≈400 je Hälfte) — der POC hält
|
||
NICHT. HVN-Reversion kippt (−0,067/+0,044), LVN-Momentum ist Breakeven-Rauschen
|
||
(−0,031/+0,003). **Informations-Test (Teil 1, Forward-Return 2 h ohne Exit/Kosten,
|
||
relativ zur `mid`-Baseline gelesen — H1 war Abwärts-, H2 Aufwärts-Regime, absolute
|
||
Werte sind daher Drift-verzerrt):** KEIN Bucket weicht konsistent ab — LVN H1 −0,11
|
||
/ H2 +0,09 relativ, HVN H1 +0,08 / H2 −0,06 → beide kippen. **Tiefere Einsicht: die
|
||
Volume-Profile-Position ist ein TREND-PROXY, keine unabhängige Information**
|
||
(„außerhalb Value Area" = Ausbruch läuft = folgt dem Regime: H2 +0,304 vs +0,092 in
|
||
VA, H1 umgekehrt −0,122 vs −0,057) — sie erbt damit exakt die Regime-Anfälligkeit von
|
||
Momentum/Struktur. **15. verworfener Signal-Eingriff.** ⚠ Was BLEIBT: das bereits
|
||
validierte **P(break)-Modell** ist die einzige belegt-prädiktive „Liquiditäts"-Aussage
|
||
im Projekt (AUC 0,71 out-of-sample, kalibriert; ~63 % der Level-Touches prallen ab) —
|
||
und auch das trägt nur als **EXIT**, nicht als Entry. Einzige noch ungetestete Klasse
|
||
wäre **echter Order-Flow/L2-Orderbuch** (Pepperstone = Market Maker, liefert keins;
|
||
Hyperliquid hätte `l2Book` — bräuchte erst wochenlange Datensammlung UND einen Beleg,
|
||
dass HL-Orderbuch-Signale auf den CFD übertragbar sind).
|
||
- **Chartmuster-Kachel `#card-patterns` (`core/patterns.py`, 2026-07-27, User-Idee
|
||
„Visuelle Muster-Erkennung"): REINE ANZEIGE, KEIN Signal.** Erkennt mechanisch aus
|
||
den M30-Swing-Pivots (k=3, wie `structure.py`): **Doppeltop/-boden, Kopf-Schulter/
|
||
inverse SKS, Tasse+Henkel/invers (heuristisch), auf-/absteigendes + symmetrisches
|
||
Dreieck.** Je Muster: Richtung (bull/bear/neutral), Nackenlinie/Trigger, Measured-
|
||
Move-Ziel, Status (bildet sich / bestätigt / ungültig→raus), Güte (Extrem-Symmetrie),
|
||
Bars-her. Refresh ~30 s im Trend-Loop unter `mt5_lock`; Snapshot `patterns
|
||
{patterns[], atr, cur}`. **Nur AKTIVE, kursnahe Muster** (2026-07-27, `_detect`-Filter):
|
||
abgearbeitete Muster (Ziel bereits erreicht) UND zu weit entfernte (`_MAX_DIST_ATR=5,0`,
|
||
Trigger >5×ATR vom Kurs) werden ausgeblendet — sonst zeigte die Kachel alte, nicht mehr
|
||
handelbare Muster. **Grafische Darstellung (2026-07-27, User „grafisch darstellen"):**
|
||
(a) Muster-Karte zeigt je Item eine **kompakte SVG-Skizze** der Form (`_patternSvg`,
|
||
viewBox 56×32, farbcodiert grün/rot/grau) — Form auf einen Blick; (b) im **Charts-Tab
|
||
(M30)** werden die **2 stärksten Muster als Preislinien** gezeichnet: Trigger = kräftige
|
||
Linie (grün bull/rot bear, Label „▶ bestätigt"/„◌ bildet sich"), Ziel = gepunktete Linie
|
||
gleicher Farbe. Dazu liefert `get_bars` bei M30 jetzt `patterns` (aus `patterns.snapshot`).
|
||
Frontend zeigt Karte + Disclaimer „kein Signal". ⚠ **Signal-
|
||
Einfluss ERST nach Backtest** (`backtest_patterns.py`, noch zu bauen) — die
|
||
Muster-KLASSE ist bereits 2× als Signal verworfen (`backtest_doubletop.py` oben +
|
||
`backtest_structure.py`), also **hohe Beweislast**; die Kachel macht das Muster nur
|
||
sichtbar (was ein Kommentator meint), steuert nichts. v2-Kandidaten (Flags/Wimpel,
|
||
Rechteck, Rundung) dokumentiert, noch nicht gebaut. Web-Recherche (strike.money,
|
||
IG, Axi): Umkehr (Doppel-, SKS, Rundung) vs. Fortsetzung (Dreieck, Flag, Tasse);
|
||
Kursziel stets = Muster-Höhe ab Ausbruch projiziert — überall mit dem Caveat
|
||
„keine Garantie, nur Indikation".
|
||
**Backtest gebaut & gemessen (`backtest_patterns.py`, 2026-07-27, 80k M30, 2
|
||
Halbjahre, Einstieg beim Trigger-Bruch, Live-Exit+Echtkosten):** Mehrere Typen sehen
|
||
ØR-positiv in BEIDEN Hälften aus (Doppeltop +0,43/+0,23 · Tasse +0,35/+0,26 · inv.
|
||
Tasse +0,36/+0,58 · aufst. Dreieck +0,16/+0,10). ⚠ **ABER das ist ein Exit-Artefakt,
|
||
KEIN Muster-Edge:** die **Ziel-Trefferquote (Measured-Move vor SL) ist nur 13–38 %**
|
||
— die eigene Muster-Prognose trifft also in ~⅔ der Fälle NICHT. Der positive ØR
|
||
kommt vom **Trailing-Exit auf einem Momentum-Bruch** (Trigger-Bruch = Breakout, und
|
||
Breakout+Trailing hat generisch Edge — s. Squeeze), nicht von der Muster-Vorhersage.
|
||
Deckt sich mit `backtest_doubletop.py` (dort mit Ziel-/Fix-Exit → negativ) — der
|
||
Unterschied ist NUR der Exit. **Fazit: NICHT reif für Signal-Einfluss** — es fehlt
|
||
die Kontrolle „generischer Breakout + gleicher Exit" (isoliert den Muster-Beitrag,
|
||
wie Squeeze vs. beliebige Box); ohne die ist „Muster wirkt" nicht belegt. Muster
|
||
bleiben **reine Anzeige**. Ziel%-Spalte = der ehrliche Muster-Check (13–38 % = Muster
|
||
sagen den Kursverlauf kaum voraus).
|
||
- **MQL5-Chart-Erweiterungen 2026-07-30 (Indikator v1.16–v1.18, alles REINE ANZEIGE):**
|
||
· **Trade-Marker** `TR;<O|C>;<broker_time>` — die Kerze der **Eröffnung wird
|
||
HELLGRÜN**, die des **Close DUNKELGRÜN** umrandet (OBJ_RECTANGLE über Bar-Spanne +
|
||
High/Low, `iBarShift` → sitzt auf jeder Chart-TF korrekt). Quelle: offene Position
|
||
(`trader.open_time`) + die letzten `_TRADE_MARKS`=6 geschlossenen Trades.
|
||
· **Liquiditätszonen** `EQ;<H|L>;lo;hi;<broker_time>` — **Equal Highs / Equal Lows**
|
||
aus den M30-Pivots (zwei Pivots innerhalb `_EQ_TOL_ATR`=0,15×ATR, 2–40 Bars
|
||
auseinander) als **goldenes Band** + gestrichelte Kante, nach rechts verlängert
|
||
(Darstellung nach User-Referenzbild). Berechnung in `wave_rec` (`_liq_zones`,
|
||
Snapshot `liq_zones`), Mindesthöhe `_EQ_MIN_H_ATR`=0,10×ATR. ⚠ **Als SIGNAL
|
||
gemessen und verworfen** (`backtest_liquidity_sweep.py`) — nur Kontext.
|
||
· **Aktueller Kurs** `PX;bid` — fett oben rechts (OBJ_LABEL, CORNER_RIGHT_UPPER,
|
||
Arial Black, `InpShowPrice`/`InpPriceSize`/`InpPriceColor`).
|
||
· ⚠ **Zwei Fallen beim Pfeil-Bug** („Pfeile werden nicht angezeigt", v1.17):
|
||
(1) **`ANCHOR_LEFT` ist für `OBJ_ARROW` UNGÜLTIG** — erlaubt sind nur `ANCHOR_TOP`/
|
||
`ANCHOR_BOTTOM`; (2) die Pfeile sitzen rechts NEBEN der letzten Kerze → ohne
|
||
**`CHART_SHIFT=true`** gibt es dort keinen sichtbaren Bereich. Beides im Theme/
|
||
Handler behoben.
|
||
· ⚠ **Blink-Fix in `core/hl_walls.py`** („Pfeile blinken nur manchmal auf"): bei
|
||
einem Fehlschlag (HTTP-Timeout, HL-Server kurz busy) wurde der Cache auf `None`
|
||
gesetzt → `LQ`-Zeilen fehlten in der CSV → der Indikator löschte die Pfeile beim
|
||
Redraw. Jetzt wird der **letzte gute Stand `_STALE_GRACE_S`=120 s weitergereicht**;
|
||
erst danach verschwinden die Pfeile (echter Ausfall).
|
||
- **Kurslücken-Kachel** (`#card-gaps`): offene D1-Gaps des laufenden Jahres
|
||
(`gaps.GapAnalyzer`, Refresh ~10 min im Trend-Loop unter `mt5_lock`). Je Gap:
|
||
Richtung, Zone, Fill-Level, Abstand zum Kurs. Die **Fill-Level fließen als
|
||
S/R-Magnete in `_sr_levels`** → damit in die Wellen-Konfidenz (`set_sr_context`,
|
||
`_SR_BONUS`/`_SR_PENALTY`), Close-Alarme und Verdict-Kontext — und so indirekt in
|
||
den **Autotrader** (der auf die Welle hört). **Keine** eigene Handelsrichtung.
|
||
Snapshot `gaps`. Mess-/Einzeltool: `find_gaps.py`.
|
||
- **⚠⚠ ERKENNUNG WAR DEFEKT — zwei Fehler (Fix 2026-08-03, User-Meldung „die
|
||
Kurslückenerkennung funktioniert nicht richtig"):**
|
||
**(1) Die größte Lücke des Jahres wurde um 3 Cent verfehlt.** Die Definition
|
||
verlangte ein lückenloses **Vakuum zwischen den TAGESSPANNEN**. Am Wochenende
|
||
31.07.→03.08. fiel WTI von Schluss **86,33** auf Eröffnung **79,76** = **−6,57 $** —
|
||
unsichtbar, weil Montags Hoch (81,67) das Freitags-Tief (81,64) um **0,03 $**
|
||
überlappte. In einem 24/5-Markt überlappen die Tagesspannen fast immer; die
|
||
strenge Regel fand im ganzen Jahr nur **5** Gaps.
|
||
**(2) Alle Gap-Datumsangaben waren einen Tag zu früh.** `int(b["time"]) −
|
||
_BROKER_OFFSET_S` zog 3 h von einer Bar-Zeit ab, die MT5 bereits als naive
|
||
Broker-Zeit liefert → jeder D1-Bar rutschte auf den Vortag (die gemeldete Lücke
|
||
„2026-07-26" war real der **27.07.**). Am Jahreswechsel hätte es zusätzlich den
|
||
`year`-Filter verschoben.
|
||
**Fix:** zwei getrennte Gap-Begriffe im Snapshot (`kind`):
|
||
· **`vacuum`** = die alte, strenge Definition — **NUR diese speisen `zone_lines()`
|
||
→ `_sr_levels` → Wellen-Konfidenz**, denn nur auf ihnen wurde gemessen. Der
|
||
Strategie-Eingang ist damit **bitgenau unverändert** (verifiziert: `zone_lines()`
|
||
liefert vorher wie nachher `[88.288]`).
|
||
· **`close_open`** = Schluss→Eröffnung, also das, was ein Mensch „Kurslücke" nennt.
|
||
**REINE ANZEIGE**, ab `min_close_open`=0,50 $, füllt auch am selben Tag.
|
||
Ergebnis live: 4 offene Lücken statt 1 (1 Vakuum + 3 Eröffnungslücken), darunter
|
||
endlich die **−6,57-$-Wochenendlücke mit Fill bei 86,33**. Frontend kennzeichnet
|
||
beide Arten (`Vakuum` / `Eröffnung`) mit Tooltip, v=133.
|
||
⚠ **Bewusst NICHT getan:** die `close_open`-Lücken in die Konfidenz einzuspeisen.
|
||
Das wäre ein ungemessener Strategie-Eingriff — und der gemessene Befund unten
|
||
beruht auf der Vakuum-Definition. Wer sie einbeziehen will, misst vorher.
|
||
- **Gap-Magnet als Handelssignal = VERWORFEN (gemessen, `backtest_gaps.py`):**
|
||
Signale WEG vom nächsten offenen Gap haben **+0,094** Ø-Edge, ZUM Gap nur
|
||
**+0,014** — der Magnet zieht NICHT (das Gap blieb offen, weil der Trend von
|
||
ihm weglief). „Richtung Gap handeln" wäre schädlich; „weg" ist nur
|
||
Trendbestätigung (macht die Welle schon). Gaps bleiben reiner Kontext.
|
||
- **Tagesziele — Dashboard-Kachel ENTFERNT (2026-07-13):** Das Frontend zeigt die
|
||
Web-Prognose nicht mehr. Das Modul `daily_levels` läuft **unverändert weiter**: die
|
||
Level fließen als **S/R-Kandidaten** in `_sr_levels` (Anzeige/Close/Verdict-Kontext)
|
||
und in den 07:30-Tagesreport. `snapshot.daily_levels` bleibt befüllt (nur ohne UI).
|
||
- **Täglicher Report** (07:30 Berlin, `engine._send_daily_report`): Web-Prognose +
|
||
**Vortags-Bilanz** (`stats_overview("yesterday")`) → **Telegram-Push** + **E-Mail**
|
||
(via `mailer.send_graph_mail`, `[graph]`-Creds, Absender `[graph] sender`=
|
||
mailagent@hocks.eu). Empfänger: `[graph] report_to` (kommagetrennt, Default
|
||
`trading@hocks.eu, axel@hocks.eu`). Ersetzt `scripts/send_daily_report.ps1` (das
|
||
hier nie lief — Microsoft.Graph-PS-Modul fehlt; Python nutzt Graph-REST direkt).
|
||
⚠ Graph/Exchange-Zustellung kann **mehrere Minuten verzögert** sein (202 = nur
|
||
angenommen). Fail-safe: kein Provider/Graph → Report übersprungen. **Versand-Status
|
||
persistiert** (`report_state.json`, `_load/_save_report_state`) — vorher schickte
|
||
jeder Server-Neustart nach 07:30 den Report ERNEUT (real 3× am 07.07.); gilt für
|
||
Tages- UND Wochenreport.
|
||
- **B4-Wochenreport (automatisch, `engine._send_weekly_report`):** **montags ab 07:30
|
||
Berlin, 1×/Woche** (gleicher `_daily_loop`, `_weekly_last_run`=(ISO-Jahr,KW)) →
|
||
**E-Mail + Telegram**. Ruft `weekly_review.build_report(m5=…)` (Live-Stats vs.
|
||
Backtest-Erwartung, Leckage-Flags — Track B/B4) und schickt es als `<pre>` (Betreff
|
||
„Oil Wochenreport (B4) — KW…", Empfänger = `[graph] report_to`). **Squeeze-Breakout-
|
||
B4-Monitor** (`_squeeze_section`): rechnet die Squeeze-Regel mit den Live-Params auf
|
||
den letzten ~30 Tagen M5 NEU (mechanischer Setup → Live-Perf. = Neuberechnung, keine
|
||
Trade-Attribution nötig) und hält ØR/PF gegen +0,14…+0,23. M5-Bars holt die Engine
|
||
unter `mt5_lock` und reicht sie durch (`build_report(m5=…)`; standalone lädt via
|
||
`_fetch_m5`, schließt MT5 nur bei Eigen-Init). Fail-safe wie der Tagesreport.
|
||
Manuell jederzeit: `python weekly_review.py`.
|
||
- **Position-Kachel zeigt SL/TP + Einsatz** (`pos-sl`/`pos-margin`;
|
||
`trader.snapshot()` liefert `sl`/`tp`/`margin`). **Kopfzeile der Kachel**
|
||
(`.pos-top`, 2026-07-15, User-Vorgabe): **Kurs · G/V** in EINER Zeile (18-px).
|
||
Das G/V (`#pnl`) zeigt **NUR NETTO** (Brutto entfernt, kein „n."-Präfix): bei
|
||
Gewinn P&L × (1 − `[trading] wht_pct`/100) = abzgl. WHT-Quellensteuer, bei Verlust
|
||
unverändert (keine Steuer). Snapshot `wht_pct`; Tooltip nennt den Satz. Swap ist
|
||
bereits im P&L (`trader.pnl = profit + swap`), Kommission beim Standard-Konto 0.
|
||
Einsatz/SL/TP/Richtung stehen in der Trade-Leiste, S/R im Chart (aus der Kachel
|
||
entfernt); `emg-lbl`-Beschriftungen ausgeblendet (Felder self-labeln via
|
||
Platzhalter/Button-Text). Fehlender SL → rot „⚠ kein SL
|
||
gesetzt!". „Einsatz" = gebundene Margin (`order_calc_margin`). **Notfall-Stop-
|
||
Feld** (`#emg-input` + setzen/aus): manueller Verlust-Wert → Server schließt
|
||
sofort (s. „Notfall-Stop"). Feld wird mit aktivem bzw. gemerktem Wert
|
||
(`emergency_loss`/`emergency_remember`) **vorbefüllt** (außer beim Tippen);
|
||
**Enter/„Go"** löst „setzen" wie der Button aus. Status `#emg-state`: „aktiv:
|
||
schließt bei −…" (rot) bzw. „vorgemerkt −… (aktiv beim Öffnen)". **Gewinn-Feld
|
||
(„Gewinn mitnehmen bei") aus dem Dashboard ENTFERNT (User-Vorgabe 2026-07-14)** —
|
||
das Backend bleibt vollständig erhalten (`engine.set_takeprofit`, kombinierter
|
||
`_check_auto_close`, `POST /api/takeprofit`, Telegram „💰 Gewinn mitgenommen",
|
||
Config `[trading] auto_takeprofit` Default 0=aus), ist ohne UI aber schlafend;
|
||
der P(break)-S/R-Auto-Close übernimmt die Gewinnmitnahme-Rolle.
|
||
- **Blinken:** LONG/SHORT-Button blinkt bei jeder Richtungs-Empfehlung (nicht mehr
|
||
an 70 % gekoppelt). **Ton bei Empfehlung** (`beepRecommendation`): **sofort beim
|
||
Signal-Wechsel** (WARTEN→LONG/SHORT oder Flip, 3-s-Flacker-Schutz) **+ Erinnerungs-
|
||
Ton alle 30 s** (`_REC_REBEEP_MS`), solange der Button blinkt — **nur wenn flat**
|
||
(keine Position). LONG = aufsteigend, SHORT = absteigend (unterscheidbar vom
|
||
Close-Alarm). Audio erst nach 1× Nutzer-Tap aktiv — ist es noch gesperrt, zeigt
|
||
ein einmaliger Toast „🔇 Ton gesperrt — einmal tippen". Kein Ton bei offener
|
||
Position. **Mute-Button** (`#mute-btn`, 🔊/🔇 rechts in der Tab-Leiste) schaltet
|
||
ALLE Töne (Gate in `_tone` + beiden beep-Funktionen), persistiert via
|
||
`localStorage("oil_muted")`. **CLOSE blinkt + Ton NUR wenn `pnl > sr_close_min_gain`**
|
||
(Feld leer/0 → `pnl>0` wie bisher; deckt sich mit dem Auto-Close-Gate — unter der
|
||
Schwelle schließt der Bot ohnehin nicht, also auch kein Alarm; Frontend `gainOK`,
|
||
gilt für Flip-Close UND S/R-Close-Blink/Ton). Der Telegram-Flip-Push (`_check_close_
|
||
alert`, Backend) bleibt bei `pnl>0`. **Flip-Close** = Signal-Flip gegen die Position.
|
||
**S/R-Ziel-Close-Hinweis
|
||
ENTFERNT** (stupste zum verfrühten Gewinner-Kappen → Verlust-Schiefe; Gewinner
|
||
führt das Trailing). Bei Verlust-Trade: kein Close-Alarm. **Jeder echte Auslöser
|
||
loggt** `🔔 Flip-Close-Alarm #N` + Zähler `snapshot.close_alert_count` (zum
|
||
objektiven Nachzählen, statt aus Trades/Recs zu rekonstruieren). Engine: `_check_close_alert` (Telegram max.
|
||
**1×/5 min**, `_CLOSE_ALERT_COOLDOWN_S` — kein Spam, wenn der Kurs ums Level
|
||
pendelt). ⚠ Cooldown ist **ticket-basiert** (`_close_alert_ticket`): Reset NUR
|
||
bei echter neuer Position; ein kurz flackerndes Ticket (transient leeres
|
||
`positions_get`) setzt den Cooldown NICHT mehr zurück (war die Spam-Ursache).
|
||
Frontend: `flipClose || srTarget`. Kein Auto-Close an S/R (Backtest).
|
||
- **Trade-Abschluss-Telegram ENTFERNT** (`history.log_trade_close` sendet kein
|
||
Telegram mehr; Import bereinigt). Close-bezogene Telegrams kommen jetzt **nur
|
||
noch** aus der Engine: **🔔 CLOSE-Signal** (echter Signal-Flip, `_check_close_
|
||
alert`) + **🚨 Notfall-Close / 💰 Gewinn-Close** (armierter Auto-Close,
|
||
`_check_auto_close`). Frontend-Blink/Ton weiterhin nur bei Flip im Plus.
|
||
- **Order-Bestätigungen:** Kein hartes Blockieren mehr. Eröffnen bei WARTEN/Gegen-
|
||
Signal → **Hinweis-Dialog „trotzdem eröffnen?"** (überschreibbar). CLOSE bei
|
||
**negativem** P&L → Sicherheitsabfrage; im Plus/Breakeven direkt. Sonst keine
|
||
Token-Dialoge (`require_token=false`). Audio braucht 1× Nutzer-Tap.
|
||
- Asset-Version aktuell **v=136** (in `web/index.html` hochzählen, siehe Workflows).
|
||
Schriftgrößen 2026-07-24 global **+4px** (2× je +2px auf User-Wunsch; Body-Basis
|
||
14→18px). ⚠ Betrifft in `style.css` sowohl `font-size:Npx` (71×) ALS AUCH die
|
||
`font:<weight> Npx/…`-**Shorthand** (3×: `.ms-chip`/`.ms-bos-lbl`/`.sqm-badge` —
|
||
die wurden zuerst übersehen, weil das erste Bump-Skript nur `font-size` erfasste)
|
||
+ Chart-`fontSize` in `app.js`. Bei künftigen globalen Font-Änderungen die
|
||
Shorthand nicht vergessen.
|
||
|
||
## Hyperliquid-Kurs neben dem Broker-Kurs (2026-08-01)
|
||
|
||
**User-Wunsch:** „wenn Pepperstone geschlossen ist trotzdem den aktuellen Kurs und die
|
||
Liquidität von Hyperliquid einbinden" → nachgeschärft zu „blende den HL-Kurs **neben**
|
||
den Pepperstone-Kurs ein" (ehrlicher: man sieht die Abweichung, statt dass still
|
||
getauscht wird) → plus „bei geschlossenem Markt auch den **G/V** mit HL berechnen".
|
||
|
||
### ⚠⚠ Die Basis-Korrektur war am Wochenende ZIRKULÄR (Fix 2026-08-02)
|
||
|
||
**User-Fund:** „Auf app.hyperliquid.xyz steht WTIOIL-USDC bei 81,392, im Dashboard 86,424."
|
||
Beides war erklärbar — und dahinter steckten **zwei** Fehler.
|
||
|
||
**(1) Falsches Label (mein Fehler vom 01.08.).** Angezeigt wurde `mid_mt5` = HL + Basis,
|
||
also der auf Pepperstone-Niveau umgerechnete Wert — unter der Beschriftung „HYPERLIQUID
|
||
KURS". Vorher hieß das Feld nur „HL" (unklar, aber nicht falsch); die Ausschreibung machte
|
||
daraus eine unzutreffende Behauptung. **Jetzt steht dort der ROHE HL-Kurs** (exakt die
|
||
Zahl von der HL-Seite), das CFD-Äquivalent wanderte in den Tooltip.
|
||
|
||
**(2) Der eigentliche Bug: die Basis saugt bei stehendem Broker den HL-Move auf.**
|
||
Die Basis ist `Median(mt5_mid − hl_mid)` über die letzten 60 Snapshots — **ohne Prüfung,
|
||
ob `mt5_mid` überhaupt noch lebt.** Steht Pepperstone (Wochenende/Feiertag), friert
|
||
`mt5_mid` ein, während HL 24/7 weiterläuft → die „Basis" wächst exakt um den HL-Move, und
|
||
`hl_mid + basis` rekonstruiert wieder den **EINGEFRORENEN Broker-Kurs**. Die Korrektur
|
||
wird zirkulär — also genau dann wertlos, wenn man sie braucht.
|
||
**Beleg aus `leadlag.db`** (beide Kurse nebeneinander, 46k Ticks):
|
||
| Zeitraum | Basis |
|
||
|---|---|
|
||
| 27.–31.07., Broker **live** | **+0,42 … +0,58** (bemerkenswert stabil) |
|
||
| ab 31.07. 22:55 (Freeze), Broker **steht** | −1,07 → **+5,03** |
|
||
Real angezeigt: **86,414** statt der echten ~81,89 — Abstand zum eingefrorenen Broker-Bid
|
||
nur noch **0,081**. Der Wochenend-Move war dabei ECHT, kein dünnes Buch: So 03:00→05:00
|
||
von 85,51 auf 80,84, danach 13 h stabil um 81 bei ~600 Messungen/Stunde.
|
||
|
||
**Fix (HL-Projekt, `server.py` `/api/walls`):** Der Endpoint sucht jetzt die **letzte
|
||
echte Broker-Bewegung** (Rückwärtslauf über `_BASIS_LOOKBACK`=40 000 Zeilen ≈ 2,3 Tage —
|
||
muss ein ganzes Wochenende überspannen) und bildet die Basis aus dem Fenster **davor**.
|
||
Steht der Broker länger als `_MT5_STALE_S`=180 s (gleiche Schwelle wie
|
||
`engine._TICK_STALE_S`), ist die Basis **eingefroren** und der Endpoint liefert
|
||
`basis_stale: true` + `mt5_still_s`. Verifiziert an den Echtdaten: letzte Bewegung
|
||
31.07. 22:55:06 (= der eingefrorene Tick), Basis **+0,4765** statt +5,0285, Antwortzeit
|
||
109 ms (Timeout des Oil-Bots ist 2 s).
|
||
|
||
⚠ **Materielle Folge, nicht nur Kosmetik:** Die offene SHORT-Position (0,57 Lots ab
|
||
86,163, TP 84,123) wurde mit **−15,02 €** angezeigt; mit eingefrorener Basis sind es
|
||
**+211 €**, und der TP lag 2,3 $ ÜBER dem echten Niveau. Die HL-G/V-Schätzung war vorher
|
||
zwangsläufig falsch, weil sie auf demselben zirkulären Wert rechnete.
|
||
⚠ **Vorbehalt bleibt:** HL ist ein Oracle-basierter HIP-3-Perp — dass er 81,3 zeigt, heißt
|
||
nicht, dass Pepperstone dort öffnet. Richtung belastbar, Höhe nicht. Deshalb weiter `≈`.
|
||
|
||
- **Snapshot:** `hl_live {mid_mt5, hl_mid, basis, basis_stale, age_s, bid, ask, bid_sz,
|
||
ask_sz, imb5, trend, slope_per_h, vs_mt5}` — IMMER befüllt, nicht nur am Wochenende.
|
||
`mid_mt5` = HL-Mid + gemessene Basis (HL `xyz:CL` notiert wegen anderem Kontrakt
|
||
~0,45 $ unter dem CFD; die Basis kommt serverseitig aus dem HL-Projekt als Median
|
||
über 60 Snapshots) → direkt mit dem Broker-Kurs vergleichbar.
|
||
Dazu `market_closed`, `tick_age_s`, `pnl_hl`.
|
||
- **Dashboard (v=129):** eigene Header-Box **HL** neben KURS; Tooltip nennt HL-Rohkurs,
|
||
Basis, Alter und Abweichung. Bei geschlossenem Markt heißt das Kurs-Label
|
||
„KURS · ZU", die Session-Zeile zeigt „🔒 MARKT ZU", und das **G/V wechselt auf die
|
||
HL-Schätzung** (mit `≈` markiert, Tooltip nennt den eingefrorenen Broker-Wert).
|
||
- **MT5 (Indikator v1.34):** `HL;<mt5_aequiv>;<alter_s>;<bid>;<ask>;<U|D|->` →
|
||
bernsteinfarbenes Label unter Kurs und G/V (`InpShowHL`/`InpHLColor`).
|
||
|
||
⚠ **DREI Sackgassen bei der „Markt zu"-Erkennung — dokumentiert, damit sie niemand
|
||
wiederholt:**
|
||
1. **`tick_local_ts`** ist die lokale **ABHOLZEIT**, nicht das Tick-Alter — sie
|
||
erneuert sich bei jedem Abruf, auch wenn der Broker denselben alten Tick liefert.
|
||
2. **`tick_server_ts` − `trader._broker_offset_s()`** ist **ZIRKULÄR**: die
|
||
Offset-Funktion leitet den Zeitzonen-Versatz selbst aus dem letzten Tick ab
|
||
(`off = tick.time − now`). Bei geschlossenem Markt misst sie die Tick-Veraltung
|
||
statt der Zeitzone (real **−7,41 h** statt +3 h) — das Alter hebt sich rechnerisch
|
||
auf (Ergebnis: **−347 s**).
|
||
3. **`pnl / Kursbewegung`** als EUR-je-Punkt-Faktor ergab **155 statt ~86 EUR** je
|
||
1,00 und Lot, weil `trader.pnl = profit + swap` den über das Wochenende
|
||
aufgelaufenen Swap enthält.
|
||
**Verwendet wird stattdessen:** Markt zu = **der Kurs hat sich seit `_TICK_STALE_S`
|
||
(180 s) nicht BEWEGT** (`_last_bid`/`_last_bid_move_ts`) — kein Zeitzonen-, Kalender-
|
||
oder Feiertagswissen nötig, deckt Wochenende, Feiertag und Broker-Ausfall gleich ab.
|
||
Und der G/V nutzt die vorhandene, korrekte Umrechnung **`trader.live_pnl(bid, ask)`**
|
||
(`tick_size`/`tick_value` inkl. Swap und Währung), gefüttert mit dem HL-Kurs ± halbem
|
||
Spread. ⚠ Bleibt eine **Schätzung** (anderer Kontrakt, Montags-Open-Spread unbekannt) —
|
||
deshalb das `≈` in der Anzeige.
|
||
|
||
### ⚠⚠ `_broker_offset_s()` lieferte bei geschlossenem Markt −9,5 h statt +3 h (Fix 2026-08-01)
|
||
|
||
Sackgasse (2) oben war **nur halb richtig** — die Zirkularität war nicht das eigentliche
|
||
Problem, sondern ein **echter Bug in `trader._broker_offset_s()`**, der weit über die
|
||
Anzeige hinausreichte. Gefunden bei der Frage „warum steht die Laufzeit auf 0:00?".
|
||
|
||
**Mechanismus:** `off = round((tick.time − now)/1800)*1800` misst die Zeitzone nur,
|
||
solange der Tick FRISCH ist. Steht der Markt, friert `tick.time` ein und die Differenz
|
||
misst die **Veraltung**. Real gemessen am 01.08. um 11:25 (letzter Tick Fr 23:54:59):
|
||
|
||
```
|
||
tick.time − now = −34210 s → gerundet −34200 (−9,5 h) statt +10800 (+3 h)
|
||
```
|
||
|
||
Die alte Plausibilitätsprüfung `[−12 h … +14 h]` **ließ das durch** — eine
|
||
Wochenend-Veraltung fällt genau in dieses Fenster. Ein noch längerer Stillstand (Mo
|
||
früh, ~49 h) wäre rausgefallen und hätte 0 geliefert, also *auch* falsch.
|
||
|
||
**Was still betroffen war** (die Laufzeit-Uhr war nur das Sichtbare):
|
||
`open_time` = `p.time − off` landete **12,5 h in der ZUKUNFT** → Laufzeit 0:00 ·
|
||
Time-Stop-Alter in `trailing.py:504` wurde negativ → **der 120-min-Time-Stop hätte
|
||
nicht ausgelöst** · `deal.time`-Umrechnung beim externen Close · alle MQL5-Chart-Anker
|
||
(Kanal, Liquiditäts-Trendlinie, Trade-Marker).
|
||
|
||
**Fix:** Der Offset wird **nur noch von einem frischen Tick** (neu) bestimmt, sonst gilt
|
||
der zuletzt gültige Wert (`self._boff`, vorbelegt mit `_BROKER_OFF_DEFAULT_S` = UTC+3 —
|
||
dieselbe Konstante nutzt `engine.get_bars` schon als `broker_utc_offset`). Die Frische
|
||
wird am **bereits bekannten** Offset gemessen (`stale = now + _boff − tick.time`), nicht
|
||
am Tick selbst — damit nicht zirkulär. Schwelle `_BROKER_TICK_FRESH_S = 900` liegt unter
|
||
dem halben Rundungsraster (1800/2), sodass die 30-min-Rundung immer auf den echten
|
||
Offset fällt. Ein echter Zeitzonen-Wechsel (Broker-DST) wird beim ersten frischen Tick
|
||
übernommen **und geloggt** (statt still zu passieren).
|
||
|
||
⚠ **Einordnung: Deployment-Drift** (Fall 4 in der Tabelle unten) — entworfen unter „Tick
|
||
ist frisch", betrieben unter „Tick kann beliebig alt sein". Kein Backtest hätte das
|
||
gefunden; Backtests rechnen nie mit Broker-Wallclock. Bestätigt die dortige Erwartung,
|
||
dass die Liste nicht vollständig war.
|
||
|
||
**Startwert der Stillstands-Uhr (gleicher Fix):** Weil der Offset jetzt verlässlich ist,
|
||
wird `_last_bid_move_ts` beim **ersten** Snapshot aus dem ECHTEN Tick-Alter vorbelegt
|
||
(`_now + _broker_offset_s() − tick_server_ts`, Plausibilität 0…14 Tage) statt bei null zu
|
||
beginnen. Vorher brauchte der Bot nach **jedem** `restart_server.bat` volle 180 s, um ein
|
||
längst geschlossenes Wochenende zu bemerken — real lief der User genau in dieses
|
||
Blindfenster („KURS" statt „KURS · ZU", G/V auf dem eingefrorenen Broker-Wert).
|
||
Im **laufenden** Betrieb bleibt die Erkennung bewusst bewegungs-basiert: das fängt auch
|
||
einen eingefrorenen Feed, dessen Zeitstempel weiterlaufen.
|
||
Verifiziert nach dem Neustart: `market_closed=True` sofort, `tick_age_s` 56 844 s
|
||
(= Rohwert-Gegenrechnung auf **0 s** genau), `open_time` → 31.07. 22:54, Laufzeit +15,8 h.
|
||
|
||
### ⚠ Stiller `catch` im REST-Poll verschluckte JEDEN Render-Fehler (Fix 2026-08-01)
|
||
|
||
`pollSnapshot()` hatte `try { fetch → _applySnapshot(d) } catch {}` — der `catch` sollte
|
||
Netz-Aussetzer schlucken, umschloss aber auch `render()`. Ein Render-Fehler wurde damit
|
||
**lautlos** verschluckt: der Poll feuerte weiter alle 4 s, jeder Durchlauf starb still,
|
||
das Dashboard fror auf dem letzten guten Stand ein **und die Konsole blieb leer**. Genau
|
||
diese Kombination (eingefrorene Anzeige ohne jede Fehlermeldung) hat die Fehlersuche
|
||
unnötig lang gemacht. Jetzt ist nur noch der `fetch` im `try`; Netzfehler bleiben still,
|
||
**Render-Fehler werden laut**. Ergänzt die Null-Sicher-Regel von oben: die verhindert den
|
||
Absturz, das hier macht ihn sichtbar, falls er doch passiert.
|
||
|
||
**Beschriftung (User 2026-08-01):** Die Header-Labels heißen ausgeschrieben
|
||
**„PEPPERSTONE KURS"** und **„HYPERLIQUID KURS"** (vorher „KURS"/„HL" — ließ offen,
|
||
welcher Kurs woher kommt). Bei geschlossenem Markt: „PEPPERSTONE KURS · ZU".
|
||
|
||
## Web-API (server.py)
|
||
`GET /api/snapshot` (inkl. `verdict`-Aggregat) `/api/health` `/api/logs` `/api/stats` `/api/news` `/api/bars?tf=&n=` (Charts, read-only) `/api/squeeze_monitor` (B4-Monitor, read-only, Engine-Cache 60 s) · `WS /ws` ·
|
||
`POST /api/order|auto|trail|emergency|takeprofit|sltp|srclose|srclose_min|autosqueeze|autosignal|auth/check`.
|
||
`/api/sltp {sl,tp}` = manuelles SL/TP der offenen Position → `engine.set_sltp` →
|
||
`trader.modify_sltp` (TRADE_ACTION_SLTP, prüft Seite/Mindestabstand) **und deaktiviert
|
||
das Trailing** (`trail.deactivate` — sonst zöge es SL/TP beim nächsten Tick zurück,
|
||
User-Vorgabe). ⚠ **Extern-Erkennung (Fix 2026-07-17):** Setzt der User SL/TP **direkt
|
||
im MT5-Terminal** (nicht über die App), greift `deactivate()` nicht — das Trailing
|
||
überschrieb die Handeingabe (real: TP 90,000 → 81,484). `trailing._do_modify` vergleicht
|
||
jetzt den Broker-SL/TP mit dem **zuletzt selbst gesetzten** (`_last_sl/_last_tp`, tol =
|
||
Modify-Schwellwert): weicht er ab → **Trailing schaltet sich ab, Handeingabe bleibt
|
||
stehen** (Log „Manuelle SL/TP-Änderung erkannt"). `_last_sl/_last_tp` werden bei
|
||
Aktivierung genullt (kein Altwert-Fehlalarm); Erkennung erst ab dem 2. Modify. Token via `[web] api_token`; bei
|
||
`require_token=false` ist die Token-Pflicht aus (Zugang nur via WireGuard).
|
||
- **Snapshot-Cache:** `/api/snapshot` UND `/ws` liefern `engine.snapshot_cached()`
|
||
(TTL `_SNAP_TTL_S=0,8 s`) — EIN berechneter Snapshot wird über alle Geräte
|
||
geteilt, SQLite/Verdict-Last bleibt unabhängig von der Client-Anzahl.
|
||
- **WS-Wakeup nach Sperrbildschirm/Hintergrund (Fix 2026-07-22, User-Meldung „G/V
|
||
großer Lag"):** Backend-Pipeline ist schnell (`_pos_loop` 1 s · Snapshot-Cache
|
||
0,8 s · WS-Push 1 s; gemessen: MT5-Lock-Last selbst im Worst-Case nur ~25 ms,
|
||
0 Lock-Timeouts/`_pos_loop`-Fehler im Log) — die Ursache lag im **Frontend**:
|
||
mobile Browser pausieren WS+Timer beim Sperren/Backgrounding, ohne
|
||
`visibilitychange`-Handling zeigte die Seite bis zu einem zufälligen Reconnect
|
||
den STALEN Stand (Minuten alt). Fix: `visibilitychange`/`pageshow`/`focus`-Listener
|
||
(`_wakeRefresh` in `app.js`) holen beim Zurückkommen sofort einen frischen
|
||
REST-Snapshot UND bauen die WS-Verbindung hart neu auf (statt auf den evtl.
|
||
hängenden alten Socket zu warten).
|
||
**REST-Polling als Sicherheitsnetz (2026-07-22, User-Wunsch „JSON-Feed"):**
|
||
zusätzlich zum WS-Push pollt `app.js` alle `POLL_MS=4000` ms `/api/snapshot` —
|
||
fängt den Fall auf, dass der WS still hängt (kein `onclose`, keine Zustellung
|
||
mehr, z. B. schwaches WireGuard-Signal) OHNE auf einen Reconnect zu warten;
|
||
pausiert bei `document.hidden` (Akku/Daten). **`lastTs`-Dedup** (`_applySnapshot`,
|
||
vergleicht `engine.snapshot_cached().ts` — dieselbe Quelle für WS UND REST):
|
||
nur die jeweils NEUERE Quelle rendert → kein Flackern/Doppel-Render, wenn beide
|
||
fast gleichzeitig eintreffen. Alle Snapshot-Konsumenten (initialer Load,
|
||
Wake-Refresh, Poll, WS) laufen jetzt über `_applySnapshot` statt direkt `render`.
|
||
v=108. `GET /api/snapshot` ist ohnehin öffentlich/token-frei nutzbar — externe
|
||
Tools (Shortcuts, Home Assistant, …) können ihn direkt pollen.
|
||
|
||
## ⚠ Deployment-Drift — die strukturelle Schwachstelle (2026-07-31)
|
||
|
||
**Track B schützt gegen OVERFITTING** (ein Edge existiert gar nicht). Es schützt
|
||
**nicht** gegen **DEPLOYMENT-DRIFT**: ein real existierender Edge wird unter anderen
|
||
Bedingungen BETRIEBEN als VALIDIERT. An EINEM Tag wurden drei Fälle gefunden:
|
||
|
||
| # | Komponente | Gemessen unter | Betrieben unter | Schaden |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| 1 | P(break) | Anlauf zu **fixiertem** Level | **dynamisch** gewähltes Level | AUC 0,715 → **0,368** |
|
||
| 2 | `breakout_k=0,3` | **feste** Zeitebene | TF wechselt 33×/Tag, löscht den Anker | 43 % → **93 % WARTEN** |
|
||
| 3 | Trailing `mult` | **1,5** | **1,5–3,0** je nach TF | H1 ΣR −249 → **−1367**, Worst −1,50 → −2,50 |
|
||
| 4 | `_broker_offset_s()` | **frischem** Tick | Tick beliebig alt (Wochenende) | Offset **−9,5 h statt +3 h** → `open_time` 12,5 h in der Zukunft, **Time-Stop-Alter negativ** |
|
||
| 7 | Auto-Squeeze-**Einstiegspreis** | Fill **AM Ausbruchs-Level** (`backtest_breakout_squeeze.py`) | **MARKET**-Order, live median **+0,306×ATR** über dem Level (34 echte Entries) | ØR **+0,456 → −0,158** (H1) bzw. **+0,611 → −0,006** (H2); WR 56 → 37 % |
|
||
| 6 | `auto_squeeze_skip_night` | Nacht-Kostenfalle am **Wellensignal** (alle Nacht-Bars: 0,333×ATR) | **Squeeze**-Ausbrüche, die nur bei anziehendem ATR feuern (0,183×ATR = Tag-Niveau) | Gate kostet ΣR **−42 (H1) / −243 (H2)**; geblockte Ausbrüche sind in beiden Hälften positiv |
|
||
| 5 | `backtest_auto_signal.py` | **ohne Winkel** (`_build` ohne `angle=` → Default 90 → `ad=0`) | Winkel steuert einen **Signalzweig** (Reversal) UND **±15 Konfidenzpunkte** | Urteil vom 30.07. beschrieb weder das alte noch das neue System; der Winkelterm allein hebt H1 bei conf 75 von **−0,123 auf −0,047** |
|
||
|
||
Keiner wäre durch MEHR Backtesting gefunden worden — die Backtests waren korrekt.
|
||
**Ursachen (strukturell):** (a) Backtests sind NACHBAUTEN, keine Nutzer des Live-Codes
|
||
(`sim_run`/`_ema_series`/`_atr_series` liegen in ≥6 Skripten als Kopie); (b) es gibt
|
||
**Live-only-Gates**, die kein Backtest modelliert (Entry-Raum, EIA, Dead-Hours,
|
||
News-Blackout, Cooldowns, Startup-Grace); (c) Live-Parameter sind **kontextabhängig**
|
||
(Trail-mult je TF, SL-ATR fix M15, TF selbst per Heuristik), Backtest-Parameter
|
||
konstant; (d) es gab **keine Telemetrie über die Entscheidung selbst**.
|
||
|
||
**Behebung in 3 Stufen (User-Entscheidung 2026-07-31):**
|
||
- **Stufe 1 — ERLEDIGT:** `_MULT_BY_TF` auf durchgehend **1,5** und
|
||
`_MULT_BREAKOUT_ADD` auf **0,0** (`core/trailing.py`) — der einzige gemessene Wert.
|
||
⚠ **BEGRÜNDUNG NACHTRÄGLICH KORRIGIERT (beim Stufe-3-Refactor):** die zuerst
|
||
genannte „67 % größerer Einzelverlust" war ein **Artefakt** — `backtest_trailing.py`
|
||
setzt den Initial-SL auf `mult`×ATR statt fix 2,0, dort war der Worst-Case also
|
||
per Konstruktion gleich dem Multiplikator. Sauber nachgemessen mit fixem SL
|
||
(`backtest_trailmult.py`, `core/exit_model.py`, 80k Bars, 2 Halbjahre):
|
||
| Trail | H1 ΣR | H2 ΣR | Worst |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| 1,0 | **−73** | **+1346** | −2,00 |
|
||
| **1,5 (live)** | −325 | +1294 | −2,00 |
|
||
| 2,0 | −446 | +1195 | −2,00 |
|
||
| 2,5 | −1174 | +1223 | −2,00 |
|
||
| 3,0 | −1088 | +1397 | −2,00 |
|
||
**Der Worst-Case ist bei JEDEM Multiplikator identisch −2,00** (der SL deckelt).
|
||
**Die Entscheidung bleibt richtig:** 1,5 schlägt 2,0 UND 2,5 in beiden Hälften.
|
||
**➜ TRAIL AUF 1,0 GESETZT (User-Vorgabe „setze alle Vorschläge um", 2026-07-31),
|
||
in `core/exit_model.py` (`LIVE.mult`), live verifiziert (`AKTIVIERT … mult=1.0x`).**
|
||
Voller Sweep (`backtest_trailmult.py`, fixer SL 2,0, 8 Werte 0,5–3,0): **enger ist
|
||
MONOTON besser** — Wave-Signal H1/H2 ΣR: 0,5 **+1258/+2418** · 0,8 +852/+1668 ·
|
||
1,0 +80/+1360 · 1,5 −220/+1305 · 2,0 −394/+1198 · 2,5 −1072/+1327.
|
||
⚠ **Optimum am RAND des Suchbereichs = Warnsignal** („misst man besser oder nur
|
||
weniger?"). **Gegentest auf SQUEEZE-Entries mit Echtkosten** (`--squeeze`) — das
|
||
Setup lebt von LÄUFERN, müsste also dagegenhalten: **tut es nicht**, auch dort ist
|
||
enger monoton besser (1,0: H1 −0,202/H2 +0,010 · 1,5: −0,219/−0,032). Deshalb der
|
||
Schritt auf 1,0 — besser als 1,5 in beiden Hälften auf **beiden** Signalmengen —
|
||
aber **nicht** auf 0,5 (Randwert). ⚠ Zweiter Grund gegen 0,5: die Sim modelliert
|
||
**keine Exit-Slippage**; ein engerer Trail löst viel häufiger aus und ist stärker
|
||
betroffen (real gemessen bis 0,75×ATR über den Stop hinaus).
|
||
- **Stufe 2 — ERLEDIGT:** **Entscheidungs-Telemetrie.** (a) Jede Empfehlung loggt
|
||
jetzt einen maschinenlesbaren **`block_reason`** (`recommendations.block_reason`,
|
||
DB migriert mit Backup): `deadband · dead_hour · eia · htf_counter · stretch ·
|
||
min_conf · breakout_pending · entry_room · no_data · stale`; NULL = kein Block.
|
||
Ohne den war nicht feststellbar, WELCHES Gate die 93 % erzeugt. (b) **`analyze_
|
||
divergence.py`** hält vier Dinge gegen die Backtest-Erwartung: **A** Signal-Verteilung
|
||
(Soll ~43 % WARTEN), **B** Gate-Anteile inkl. Kennzeichnung „im Backtest modelliert?",
|
||
**C** TF-Wechsel-Rate (Soll: Median ≥15 min), **D0** Modell-Kalibrierung
|
||
(Ø-Vorhersage vs. echte Rate) und **D** Merkmals-Drift gegen `_PB_MU/_SD`.
|
||
⚠ **Lehre aus dem Bau selbst:** die Merkmals-Drift (D) hätte den realen Fehler
|
||
**NICHT** gefangen — mom3 lag nur **0,50σ** unter µ, bei Gewicht 1,43 wurden daraus
|
||
aber −0,71 im Logit (23 % statt 41 %). Deshalb ist **D0 der schärfere Test** und die
|
||
D-Schwelle auf 0,5σ gesetzt. Erster Lauf nach dem Fix: D0 zeigt **27,0 % vorhergesagt
|
||
vs. 28,0 % real** (vorher 23 vs 41) — die Reparatur ist damit live bestätigt.
|
||
- **Stufe 3 — ERLEDIGT (`core/exit_model.py`):** geteilter Exit-Kern. Enthält
|
||
**`LIVE: ExitParams`** (sl 2,0 · trail 1,5 · start 0,3 · be 1,3 · lock 3,5/0,6/1,2 ·
|
||
timestop 24 · tp 3,5 · max_hold 200) als **einzige Quelle** — `core/trailing.py`
|
||
importiert sie jetzt von dort (`_TRAIL_START_ATR`, `_BREAKEVEN_ATR`, `_PHASE4_*`,
|
||
`_MULT_BY_TF` sind abgeleitet, keine eigenen Zahlen mehr). Ändert jemand `LIVE.mult`,
|
||
ändern sich Live-Verhalten UND Messung gemeinsam → **Fall 3 ist konstruktiv
|
||
unmöglich geworden.** Dazu die kanonische `simulate()` für Backtests, mit Flags
|
||
`timestop`/`use_tp`, um Teilmodelle EXPLIZIT zu machen statt zu verstecken.
|
||
⚠⚠ **BEFUNDE BEIM REFACTOR — schlimmer als angenommen:**
|
||
(1) **Es gibt mindestens DREI materiell verschiedene Exit-Modelle** in den Backtests:
|
||
**(A)** Phasen-Modell ≈ live (`_trailing/_exit/_atrfloor/_candle_fade`) · **(B)
|
||
EINFACH** — `_TPTRAIL=0.5`, **kein** Breakeven, **kein** Lock, **kein** Time-Stop,
|
||
`_MAXH=240` (`_hourly`, `_hourly_split`, `_bounce`, `_events`, `_deadhour`,
|
||
`_chopgate`) · **(C)** Phasen mit **`be_on=1.0`** statt 1,3 (`_breakout`,
|
||
`_confluence_angle`). ⇒ **Mehrere dokumentierte Befunde (Dead-Hours, EIA-Blackout,
|
||
Bounce, Chop-Gate, Stunden-Analyse, breakout_k) ruhen auf einem Exit, der dem
|
||
Live-System NICHT entspricht.** Bewusst NICHT stillschweigend umgestellt — das
|
||
würde historische Schlüsse rückwirkend ändern; markiert als `LEGACY_SIMPLE` /
|
||
`LEGACY_BE10` in `exit_model.py`, Neubewertung = eigene Entscheidung.
|
||
(2) Selbst die „Phasen"-Skripte weichen voneinander ab: `_trailing` hat TP aber
|
||
**keinen** Time-Stop, `_candle_fade` Time-Stop aber **kein** TP, `_atrfloor` liefert
|
||
**Punkte statt R**. Live hat BEIDES → nur `timestop=True, use_tp=True` ist live-treu.
|
||
(3) **`backtest_trailing.py` koppelt den Initial-SL an `mult`** (`sl = entry −
|
||
d*mult*atr`) — dadurch war die Stufe-1-Begründung teilweise falsch (s. o.).
|
||
✅ **Äquivalenz verifiziert** (500 synthetische Zufalls-Kursreihen je Fall):
|
||
`_candle_fade` (`timestop=True, use_tp=False`) und `_atrfloor` (`timestop=False,
|
||
use_tp=True`, ×ATR) sind **bitgenau identisch** zur neuen `simulate()`.
|
||
**Migrations-Regel (in `exit_model.py` festgehalten):** ein Backtest darf nur auf
|
||
`simulate()` umgestellt werden, wenn er danach DIESELBEN Zahlen liefert — sonst ist
|
||
es keine Refaktorierung, sondern eine unbemerkte Änderung der Messgrundlage.
|
||
**LEGACY-RECHECK (`backtest_legacy_recheck.py`, 2026-07-31): die beiden Befunde
|
||
nachgerechnet, die live ECHTE Gates steuern.**
|
||
· ✅ **EIA-Blackout BESTÄTIGT** — auch mit dem echten Exit + Echtkosten ist das
|
||
Fenster Mi 15:30–16:30 in BEIDEN Hälften schlechter als der Rest (ØR-Differenz
|
||
−0,097 / −0,119). Das aktive Gate ist gedeckt.
|
||
· ❌ **DEAD-HOURS reproduzieren NICHT als selektiver Befund** — mit dem echten Exit
|
||
sind **19 von 22 Stunden in BEIDEN Hälften negativ**, es gibt **keine** robust
|
||
positive Stunde. Die alte Analyse hatte 0–7 sowie 12 und 16 als *die* schlechten
|
||
Stunden herausgehoben; wenn fast alles negativ ist, ist diese Auswahl nicht mehr
|
||
gestützt. (Praktisch folgenlos, weil `dead_hours` ohnehin leer ist — aber eine
|
||
Reaktivierung auf der alten Begründung wäre nicht gedeckt.)
|
||
· ⚠ **BOUNCE/Reversal — relative Aussage hält, absolute NICHT.** Reversal schlägt
|
||
Trend in BEIDEN Hälften (H1 −0,034 vs −0,174 · H2 **+0,029** vs −0,073, also
|
||
+0,140/+0,102) — robust. **Aber die dokumentierte Kennzahl „ØR +0,185 · PF 1,35 ·
|
||
70 % Treffer" REPRODUZIERT NICHT**: mit echtem Exit + Echtkosten liegt das Setup bei
|
||
~**Breakeven** (PF 0,93/1,06). Die alten Werte stammen aus dem vereinfachten Exit
|
||
OHNE Kosten. Das Setup bleibt sinnvoll als *nachrangiges, markiertes* Zweitsignal
|
||
(so ist es live auch eingebaut), aber es ist **kein +0,185-Ertragsbringer**.
|
||
· ✅ **ER-CHOP-GATE — Ablehnung BESTÄTIGT.** Alle vier ER-Bänder liegen gleichauf
|
||
(H1 −0,137…−0,172 · H2 −0,049…−0,067); die Efficiency Ratio trennt auch mit dem
|
||
echten Exit nicht. Gate bleibt zu Recht verworfen.
|
||
⚠ **Einschränkung des Rechecks (selbst benannt):** er handelt die **ungegatete**
|
||
EMA-Richtung — ohne Mindest-Konfidenz, Breakout-Bestätigung, HTF-Filter und
|
||
Raum-Gate. Für den VERGLEICH (Fenster gegen Rest, Stunde gegen Stunde) ist das
|
||
neutral, die absoluten Werte sind aber NICHT das Live-Signal.
|
||
⚠ **Konsequenz für die Erfolgskontrolle des TF-Churn-Fixes:** „WARTEN-Anteil
|
||
Richtung 43 % bewegen" ist als Zielgröße mit Vorsicht zu lesen — die 43 % stammen
|
||
aus `backtest_dist.py` (Signal-HÄUFIGKEIT), sie sind kein Ertragsversprechen. Mehr
|
||
Signale sind nur dann besser, wenn die freigegebenen Setups auch tragen.
|
||
|
||
⚠ **Erwartung: die drei Fälle sind nicht vollständig.** Sie wurden bei gezielter Suche
|
||
in ~20 min gefunden; die Trefferquote spricht für weitere. `analyze_divergence.py`
|
||
regelmäßig laufen lassen (Kandidat für den Wochenreport).
|
||
|
||
## ⚠⚠ News-Sentiment war GESÄTTIGT — Fix 2026-08-03
|
||
|
||
**Anlass:** User-Frage „können wir den X-Account anbinden, um den Copiloten mit mehr
|
||
Daten zu versorgen?" → erst prüfen, ob der vorhandene Textstrom überhaupt trägt.
|
||
|
||
**Befund: er trug nichts, weil der Score kaputt war.** `calc_news_sentiment` bildete
|
||
ein **reines Verhältnis** `(bull−bear)/total` — **ohne jeden Bezug zur Beweismenge.**
|
||
Eine einzige bullische Schlagzeile bei null bearischen ergab damit **+1,00**.
|
||
| Diagnose | Wert |
|
||
|---|---|
|
||
| Log-Einträge auf ±1,00 gesättigt | **173 von 173 = 100 %** |
|
||
| davon mit einer Seite exakt 0 | **100 %** |
|
||
| Median-Beweismenge (bull+bear) | **2,8** gewichtete Headlines |
|
||
| DB gesamt (54.548 Zeilen) auf exakt +1,00 | **63,9 %** |
|
||
Real am 03.08.: Sentiment **+1,00** („bull=1.8, bear=0.0"), während WTI **−5,9 %**
|
||
stand. Der Wert trug faktisch **ein Bit** (das Vorzeichen) — und löste im Entry-Check
|
||
dauerhaft falsche „News-Konflikt"-Warnungen aus (Schwelle |s|≥0,5).
|
||
⚠ Die Keyword-Listen sind NICHT die Ursache (56 bullisch / 48 bärisch, keine
|
||
Überschneidung) — es war allein die Formel.
|
||
|
||
**Fix:** Shrinkage `score = raw × total/(total+_EVIDENCE_K)`, `_EVIDENCE_K=4,0`
|
||
(gewählt, weil die reale Median-Beweismenge 2,8 beträgt → eine typische einseitige
|
||
3-Headline-Lage bleibt UNTER der 0,5-Warnschwelle; ~10 Headlines ergeben 0,71).
|
||
Zusätzlich liefert der Rückgabewert jetzt `raw_score` und `evidence`, damit im
|
||
UI/Copilot unterscheidbar ist, ob ein schwacher Score „ausgewogene Lage" oder „kaum
|
||
Daten" bedeutet. Der Leer-Fall gibt dieselben Felder zurück (sonst KeyError genau im
|
||
„keine News"-Fall). Mit 6 Szenarien getestet, live verifiziert: bei identischer
|
||
Beweislage (bull=1.8, bear=0.0) **+1,00 → +0,31**.
|
||
|
||
⚠⚠ **EHRLICH: Das repariert die KALIBRIERUNG, nicht die Aussagekraft.**
|
||
Gemessen wurde parallel die Prädiktivität (Forward-Return 120 min, 38.213 Paare über
|
||
84 Tage, 2 Hälften, **gegen die Regime-Drift gelesen** — H1 +0,005 $, H2 −0,079 $):
|
||
| Bucket | H1 Überschuss | H2 Überschuss |
|
||
|---|---|---|
|
||
| bearisch ≤−0,5 | −0,029 ✓ | **+0,113 ✗ (Vorzeichen kippt)** |
|
||
| leicht bear | +0,118 ✗ | +0,031 ✗ |
|
||
| leicht bull | +0,106 ✓ | +0,044 ✓ |
|
||
| **bullisch ≥+0,5** (grösster Bucket) | −0,003 | **−0,023 ✗** |
|
||
Der stark-bullische Bucket (16.241 / 11.818 Zeilen) liegt in BEIDEN Hälften bei null
|
||
bis negativ, der bearische kippt das Vorzeichen. **News-Sentiment ist nicht robust
|
||
prädiktiv** — auch mit korrigierter Skala. Es bleibt Kontext-Chip ohne Verdict-Stimme.
|
||
⚠ **Methodik-Falle beim Messen selbst:** der erste Lauf nutzte `candles_m1` (deckt nur
|
||
~14 Tage), wodurch `bisect` für alle älteren Zeitstempel denselben Randwert lieferte →
|
||
alle Forward-Returns exakt 0,0000. Erst der Lauf mit MT5-M5-Bars (Jan–Aug) und einer
|
||
Deckungsprüfung (|Δt| ≤ 15 min) war gültig.
|
||
|
||
**Konsequenz für die X-Anbindung:** einen ZWEITEN Textstrom in eine Pipeline zu legen,
|
||
deren erster gemessen nichts vorhersagt, ist nicht begründbar — zumal X seit 2023
|
||
**keinen kostenlosen Lesezugang** mehr hat (Basic ≈ 200 $/Monat, Pro ≈ 5.000 $/Monat;
|
||
Scraping = ToS-Verstoß). Bei ~800 € Konto wären das ~25 % des Kontos pro Monat für
|
||
einen unvalidierten Input. Erst müsste der reparierte Score über ein paar Wochen
|
||
zeigen, dass Textdaten hier überhaupt etwas beitragen.
|
||
|
||
## KI-Copilot: warum er neutral ist, und was 2026-08-02 repariert wurde
|
||
|
||
**User-Frage:** „Der Bias ist fast immer neutral — können wir konkretere Empfehlungen
|
||
bekommen? Weitere Quellen (Kerzen, Muster)?"
|
||
|
||
**Diagnose — es ist NICHT der Prompt, es ist der Provider.** Der Bruch ist exakt
|
||
datierbar (`recommendations.ai_sentiment` je Tag): bis **19.07.** war der Copilot zu
|
||
**42–90 %** gerichtet, ab **21.07.** nur noch zu **1,5–9,3 %**. Dazwischen liegt der
|
||
Wechsel auf **DeepSeek (2026-07-20)**. Der Prompt war die ganze Zeit unverändert.
|
||
⚠ Und er hedged **aus korrekter Schlussfolgerung**, nicht aus Schwäche: die
|
||
Begründungen sind konkret und zutreffend, und er bekommt zu ~90 % ein WARTEN-Signal,
|
||
einen negativen Track-Record UND die ausdrückliche Prompt-Anweisung, genau dann
|
||
NEUTRAL zu empfehlen. Er tut, was dort steht.
|
||
|
||
**Sind seine gerichteten Rufe etwas wert? Unentschieden — die Stichprobe trägt nicht.**
|
||
Forward-Return über `verdict_votes` × `candles_m1`: KI-LONG n=286 → **+0,29 $** in
|
||
Richtung / 76 % Treffer (60 min), KI-SHORT n=93 → −0,02 $ / 55 %. ⚠ **Das ist KEIN
|
||
Beleg:** die 286 Stimmen sind **20 Episoden an 5 Tagen** (Minutentakt-Logger), die 93
|
||
sind 16 Episoden — effektiv n≈20 gegen n≈16, alles in einem Regime. Dasselbe
|
||
Cluster-Muster, an dem ORB gescheitert ist. **Deshalb bewusst NICHT am Prompt gedreht,
|
||
um mehr Meinung zu erzwingen** — das würde eine korrekte Schlussfolgerung überschreiben
|
||
und einer unbelegten Stimme mehr Gewicht geben. Verdict-Gewicht bleibt 1,0 bei
|
||
gerichteter Aussage, 0 bei NEUTRAL.
|
||
|
||
**Zwei echte Prompt-FEHLER behoben (Korrektheit, keine Meinungsmache):**
|
||
1. `_SYS` beschrieb das Wellen-Signal als **„ATR-ZigZag"** — es ist seit Langem
|
||
**EMA12 vs. EMA50**; ZigZag wurde verworfen (~0 Edge). Das Modell missverstand also
|
||
die Natur des Hauptsignals.
|
||
2. `_SYS` nannte **„TradersUnion-Tachos"** als Input — TU ist seit 2026-07-19 gar nicht
|
||
mehr im Copilot-Kontext (`_tool_market`). Das Modell wurde auf Daten hingewiesen,
|
||
die es nie sieht.
|
||
|
||
**Die zwei kalibrierten Größen ergänzt.** Befund beim Nachsehen: `_tool_market` gab dem
|
||
Copiloten **nur Wellen-Signal + Session** — er war das schlechtest informierte Modul im
|
||
System und bekam ausgerechnet die einzigen beiden Komponenten nicht, deren Kalibrierung
|
||
out-of-sample nachgewiesen ist. Neu im Kontext: **`p_break_target` / `p_break_stop`**
|
||
(AUC 0,65 bzw. 0,68–0,72) und **`cone`** (80 %-Bänder, mit der REAL gemessenen Abdeckung
|
||
77 %, nicht dem Nennwert). Dazu eine Lese-Anleitung im Prompt — ohne sie liest ein LLM
|
||
„P(break) 30 %" als schwaches Signal statt als klare Aussage „Level hält mit 70 %";
|
||
45–55 % ist ausdrücklich als Münzwurf markiert.
|
||
⚠ **Zwei Fallen beim Bau, beide an Live-Daten korrigiert:** (a) `p_break` steht im
|
||
Snapshot **bereits in Prozent** (3 = 3 %, deckungsgleich mit der Chart-Zeile „97 %
|
||
Abprall") — die zuerst gebaute ×100-Umrechnung hätte 300 erzeugt; (b) die Engine-Felder
|
||
`_last_sr_close_hint`/`_last_stop_approach`/`_last_cone` und die `engine`-Referenz im
|
||
Agent **existierten gar nicht** — der Fail-safe hätte still nichts geliefert. Beides
|
||
verdrahtet, der Snapshot rechnet die Werte ohnehin und weist sie jetzt nur zu (kein
|
||
zweites Rechnen, anders als beim Konsens-Pfeil). Mit Stub-Test verifiziert (Werte
|
||
unverändert durchgereicht, nur 80 %-Bänder, ohne Engine kein Absturz).
|
||
|
||
⚠ **Kerzen/Muster bewusst NICHT eingespeist.** Ein LLM wendet darauf die Lehrbuch-Lesart
|
||
an — und die ist hier gemessen **invertiert**: „langer Körper im Trend = Fortsetzung"
|
||
→ −0,132/−0,042 (Klimax, läuft dagegen); „2× Volumen = echt" → −0,117/−0,204 (monoton
|
||
falsch herum); Muster-Kursziel trifft nur zu 13–38 %. Roh eingespeist würden sie den
|
||
Copiloten aktiv verschlechtern. Offener Kandidat: sie MIT der gemessenen Lesart
|
||
mitgeben („langer Docht oben; gemessen läuft der Kurs danach eher GEGEN die Kerze") —
|
||
noch nicht gebaut.
|
||
|
||
## Vollprüfung aller Skripte + Nachrechnung der verworfenen Modelle (2026-08-04)
|
||
|
||
**Auftrag:** „alle Skripte ausgiebig testen und die verworfenen Modelle erneut
|
||
gegenrechnen." Werkzeug: `run_all_backtests.py` (probiert die Aufruf-Signaturen
|
||
adaptiv durch — die sind nicht einheitlich, s. Audit unten).
|
||
|
||
**Phase 1 — Lauffähigkeit: ✅ 87 von 87 Skripten laufen fehlerfrei** (8 000 Bars,
|
||
Timeout 900 s je Skript). Kein Defekt durch die heutigen `wave_rec`-Änderungen.
|
||
|
||
**Phase 2a — `breakout_k`: die dokumentierte Begründung REPRODUZIERT NICHT.**
|
||
Offener Punkt aus dem Stufe-3-Refactor: k=0,3 war mit dem `LEGACY_BE10`-Exit
|
||
(Breakeven 1,0) validiert. Erstmals mit dem **kanonischen** Exit nachgerechnet
|
||
(`backtest_breakout_canon.py`, echte `_confirm_breakout`-Mechanik, 80k M5,
|
||
2 Halbjahre, Echtkosten):
|
||
| k | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,0 | −0,180 / −569 | −0,054 / −250 |
|
||
| **0,3 (LIVE)** | **−0,170 / −356** | **−0,069 / −217** |
|
||
| 0,5 | −0,142 / −262 | −0,074 / −208 |
|
||
| 0,8 | −0,112 / −166 | −0,032 / −73 |
|
||
| 1,0 | −0,101 / −130 | −0,004 / −8 |
|
||
**k=0,5 · 0,8 · 1,0 schlagen den Live-Wert 0,3 in BEIDEN Hälften** (ΣR-Differenz
|
||
bis +226/+209). Die Aussage „0,3 ist in beiden Hälften das Beste" gilt mit dem
|
||
Live-Exit **nicht mehr**.
|
||
⚠ **Trotzdem KEINE Änderung empfohlen**, aus drei Gründen: (a) **alle** Werte sind
|
||
negativ (PF 0,70–0,99) — es ist eine Wahl zwischen Verlusten, kein Edge;
|
||
(b) das Optimum lag am Rand des Suchbereichs → Gegenprobe bis k=3,0 zeigt **kein
|
||
sauberes Optimum** (H2: −8 → −17 → −20 → −19, H1 schwankt) — es ist also weder
|
||
reine Handelsvermeidung noch ein echter Bestwert; (c) gemessen wurde das
|
||
**UNGEGATETE** Signal (ohne min_conf, HTF-Filter, Entry-Raum), live laufen die
|
||
davor. **Nächster Schritt wäre eine GEGATETE Neumessung**, bevor ein Live-Gate
|
||
angefasst wird, das 63 % der WARTEN-Zustände erzeugt.
|
||
|
||
**Phase 2a-II — die GEGATETE Messung, nachgeholt (`backtest_breakout_gated.py`):**
|
||
Voller Live-Stack über die ECHTEN Methoden — `_build` (Totband · M30-Filter ·
|
||
Anti-Überdehnung · Winkel · min_conf 55 · Reversal AUS), Breakout-Bestätigung
|
||
1:1 aus `_confirm_breakout`, `_room_gate` mit echten kausalen M5-Pivots.
|
||
| k | H1 ØR / ΣR | H2 ØR / ΣR |
|
||
|---|---|---|
|
||
| 0,0 (Gate aus) | −0,173 / −193 | +0,003 / +7 |
|
||
| 0,2 | −0,185 / −149 | −0,012 / −16 |
|
||
| **0,3 (LIVE)** | **−0,160 / −122** | **−0,036 / −47** |
|
||
| 0,5 | −0,127 / −85 | −0,041 / −47 |
|
||
| 0,8 | −0,101 / −54 | −0,012 / −11 |
|
||
| 1,0 | −0,096 / −45 | −0,016 / −12 |
|
||
**Bestätigt: k=0,5/0,8/1,0 schlagen 0,3 in BEIDEN Hälften**, die Nachbarn halten
|
||
mit (0,8 und 1,0 nebeneinander) — die vorab fixierte Regel ist erfüllt. Auch die
|
||
ØR verbessert sich in H1 monoton (−0,185 → −0,096), es ist also nicht nur
|
||
Handelsvermeidung.
|
||
⚠ **TROTZDEM keine Umstellung empfohlen — der Grund ist kein Messfehler, sondern
|
||
eine Zweckfrage:** (a) **alle** Werte bleiben negativ (PF 0,70–1,01); das Gate
|
||
begrenzt Schaden, es erzeugt keinen Edge. (b) Der Auto-Signal-Pfad ist ohnehin
|
||
AUS — das Signal ist ein **Vorschlag für den Menschen**, und dessen gemessener
|
||
Vorteil (+118 €/WR 56 % bei MIT-Signal-Trades) entstand auf der **k=0,3-Population**.
|
||
(c) k=0,8 kürzt die Empfehlungen um **~39 %** (H1 n=766 → 531) und treibt den
|
||
WARTEN-Anteil weiter hoch — der steht mit 93 % live ohnehin schon im Fokus, und
|
||
`breakout_pending` ist bereits die Ursache von 63 % aller Blocks.
|
||
**Vor einer Änderung ist zu klären, WOFÜR das Signal da ist:** als mechanischer
|
||
Auto-Entry wäre k=0,8 die belegte Wahl; als Auswahl-Angebot für den Menschen ist
|
||
weniger Auswahl nicht automatisch besser. Die Zahlen liegen vor, die Entscheidung
|
||
ist eine Nutzungs-, keine Messfrage.
|
||
⚠ **Zwei benannte Abweichungen der Simulation** (beide unvermeidbar):
|
||
(1) `_confirm_breakout` misst seinen Timeout mit `time.time()` gegen
|
||
`_breakout_timeout_s`=3600 s — in einem Bar-Loop vergeht keine Wall-Clock-Zeit,
|
||
der Timeout würde NIE feuern. 3600 s sind auf M5 exakt **12 Bars**, so wird hier
|
||
gezählt. **Merke: jede `time.time()`-Messung im Live-Code ist in einer
|
||
Bar-Simulation stumm.** (2) `hour=None`, weil die EIA-Prüfung in `_build` über
|
||
`datetime.now(_BERLIN)` läuft — mit Bar-Stunde würde ein Lauf am Mittwoch
|
||
15:30–16:30 **alle** Bars blocken. `dead_hours` ist live leer, es fehlt also nur
|
||
das EIA-Fenster.
|
||
|
||
**Phase 2b — verworfene Modelle bei vollen Bars nachgefahren: ALLE bleiben verworfen.**
|
||
14 Klassen, keine einzige kippt ins Positive:
|
||
| Klasse | Ergebnis |
|
||
|---|---|
|
||
| ORB (EU/US, 15/30 min) | H1 −0,018…−0,177 · H2 +0,013…+0,280 → Regime-Kippen |
|
||
| Doppeltop (3 Toleranzen) | 3/3 fallen durch |
|
||
| Volume Profile (POC/HVN/LVN) | 3/3 fallen durch |
|
||
| Liquidity Sweeps (SMC) | alle Varianten fallen durch |
|
||
| Konsolidierung (False Break) | alle Varianten fallen durch |
|
||
| Handbuch (PDH/PDL, Asian Range, Discount/Premium) | alle fallen durch |
|
||
| Marktstruktur | 5/5 fallen durch |
|
||
| Momentum · Inter-Market · Chop-Gate · Reversal-Lockout · S/R-Close-Signal · MACD/ADX/RSI · HTF-Winkel | unverändert verworfen |
|
||
⚠ **Bemerkenswert:** Bei ~14 Wiederholungstests wäre bei 5 % Fehlalarmquote rund
|
||
**ein** falsch-positives Ergebnis zu erwarten gewesen — es gab **keins**. Das
|
||
stützt die Ablehnungen zusätzlich. Die Regel wurde VOR dem Lauf fixiert (ØR>0 und
|
||
PF>1 in BEIDEN Hälften, Nachbarparameter müssen mithalten).
|
||
⚠ Das ist ausdrücklich **kein Freibrief für regelmäßiges Nachrechnen** — die
|
||
Begründung gegen wöchentliche Läufe (Mehrfachvergleich, ~47 Fehlalarme/Jahr)
|
||
steht unverändert. Anlass war hier die *einmalige* Signaländerung.
|
||
|
||
## Feste Einsatz-Margin + lokale Sprachausgabe (2026-08-04)
|
||
|
||
**Einsatz-Feld** (User-Wunsch „Feld, mit dem ich meine eingesetzte Margin selber
|
||
eingeben kann"): `[trading]`-unabhängiger Laufzeitwert `MANUAL_MARGIN` in
|
||
`core/config.py` (`set/get_manual_margin`, Muster wie `set_margin_buffer`).
|
||
**0 = automatisch** (bisheriges Verhalten: `margin_buffer_pct` % der freien Margin),
|
||
**> 0 = die Position wird auf genau diesen Margin-Einsatz gerechnet.**
|
||
· `calc_lots` setzt es um und **deckelt auf die freie Margin × Buffer** — ein zu
|
||
hoher Wunschwert wird begrenzt und geloggt, nicht an den Broker durchgereicht
|
||
(sonst Reject mit kryptischem retcode statt sauberer Meldung). Reicht der Betrag
|
||
nicht fürs Mindestlot → 0.0 + Warnung, der Trade wird sauber abgelehnt.
|
||
· **Vorrang vor dem Risiko-Modus** (`trader._send_locked`): eine ausdrückliche
|
||
Größenvorgabe schlägt die Rechenregel. Bei `risk_pct=0` (live) ohnehin der Fall.
|
||
· ⚠ **Wirkt auf ALLE neuen Positionen — auch die autonomen** (Squeeze/Signal).
|
||
· UI: Feld **„Einsatz"** in der **Order-Leiste** (`#margin-input`, v=136), bernstein
|
||
umrandet solange gesetzt. ⚠ **Bewusst NICHT in der Trade-Leiste** — die ist nur bei
|
||
OFFENER Position sichtbar, der Einsatz muss aber VOR dem Öffnen einstellbar sein.
|
||
Enter blurrt nur, `change` sendet einmal (gleicher Fix wie beim Mindestgewinn).
|
||
· `POST /api/manualmargin {value}` · Snapshot `manual_margin` · neustart-fest über
|
||
`runtime_state.json`. Ende-zu-Ende getestet (250 → Snapshot → 0 → persistiert).
|
||
|
||
**Einsatz in PROZENT (2026-08-05, v=137):** das Gegenstück zum festen Betrag —
|
||
`margin_buffer_pct` (live 95) hatte bisher **keine UI** und war nur in der ini
|
||
änderbar. Neu: Feld **„Einsatz %"** (`#marginpct-input`) direkt neben „Einsatz €" in
|
||
der Order-Leiste · `POST /api/marginpct {value}` → `engine.set_margin_pct` →
|
||
`config.set_margin_buffer` · Snapshot `margin_pct` · neustart-fest.
|
||
⚠ **VORRANG ist sichtbar gemacht:** steht links ein fester €-Betrag, wird das
|
||
Prozent-Feld **ausgegraut** (`.mg-field.muted`, gestrichelter Rand) und der Tooltip
|
||
sagt, dass der Prozentsatz dann nur noch die Obergrenze ist — zwei scheinbar
|
||
gleichrangige Felder ohne Hinweis wären die schlechtere Lösung.
|
||
⚠ Geklemmt auf **1–99 %** (`set_margin_buffer`); 100 % ließe keinen Puffer für
|
||
Spread/Swap. Ende-zu-Ende getestet: 50 → 50 · 150 → auf 99 geklemmt · 0 und −5
|
||
abgelehnt · 95 → 95, in `runtime_state.json` persistiert.
|
||
|
||
**Sprachausgabe: Piper, lokal** (`tools/speak.py`, `tools/piper/`). Anlass: die
|
||
Windows-Sprachausgabe funktioniert zwar, aber auf diesem Rechner ist **keine
|
||
deutsche Stimme installiert** — weder SAPI5 noch OneCore (nur David/Zira/Mark,
|
||
alle en-US). Deutscher Text käme mit englischer Aussprache. `Add-WindowsCapability`
|
||
scheitert ohne Adminrechte (elevated Fenster nötig).
|
||
Piper gewählt, weil es **lokal** läuft (passt zum Rest: WireGuard-only, Secrets in
|
||
der ini, keine Cloud-Abhängigkeit), **nichts kostet** (nach der 200-$/Monat-Absage
|
||
bei X relevant) und aus PowerShell/Python aufrufbar ist. Stimme *thorsten-medium*
|
||
(de_DE), Real-Time-Faktor **0,08** — 4,3 s Audio in 0,36 s.
|
||
⚠ **Das ZIP entpackt eine Ebene tiefer als erwartet** (`tools/piper/piper/piper.exe`)
|
||
— `speak.py` **sucht** die Binärdatei und das Modell deshalb, statt Pfade fest zu
|
||
verdrahten. Der erste Entwurf scheiterte genau daran; der Fail-safe hat die Pfade
|
||
sauber gemeldet statt stumm zu bleiben.
|
||
Aufruf: `python tools/speak.py "Text"` · Pipe · `--wav datei` (nur erzeugen).
|
||
Rückgabe 1 bei fehlendem Piper → ein Aufrufer im Bot läuft weiter, statt abzustürzen.
|
||
⚠ `tools/piper/` ist **gitignored** (Binaries + 60-MB-Modell gehören nicht ins Repo);
|
||
`speak.py` selbst ist versioniert.
|
||
|
||
## Modul „Manuelle Trades" + voller Entscheidungskontext (Stufe 1, 2026-08-04)
|
||
|
||
**User-Frage:** „Kann der Bot aus meinen manuellen Trades lernen — evtl. ein neues
|
||
Modul?" Auslöser: am 04.08. machten 18 manuelle Trades **+728 €**, der Bot −16,53 €,
|
||
bei 93 % WARTEN.
|
||
|
||
⚠ **Die exploratorische Vorprüfung ergab: noch NICHT lernbar** — und zwar aus drei
|
||
Gründen, die alle benannt gehören:
|
||
1. **Die entscheidenden Merkmale wurden nie gespeichert.** Beim Einstieg schrieb der
|
||
Bot 5 Felder; davon war `ai_sentiment` in **1,4 %** und `news_score` in **34 %** der
|
||
Trades befüllt. Die Marktlage eines manuellen Einstiegs war damit nicht
|
||
rekonstruierbar.
|
||
2. **Das naive Lernziel ist untauglich.** „Wann steigt er ein" bräuchte Gegenbeispiele
|
||
(Bars ohne Einstieg) — Millionen unbeschriftete Negative, und „nicht eingestiegen"
|
||
heißt nicht „hätte man nicht sollen". Die brauchbare Frage lautet: **welche seiner
|
||
Einstiege liefen gut** (saubere Labels über P&L).
|
||
3. **Die scheinbaren Muster sind Einzeltage.** Stunde 13:00 zeigt +478 € über n=69 —
|
||
davon stammen **+382 € (80 %) aus den fünf Trades des 04.08.** Genau die Falle, an
|
||
der ORB und die Dead-Hours gescheitert sind.
|
||
|
||
**Gebaut wurde deshalb Stufe 1 — Telemetrie, kein Verhalten:**
|
||
`trades` um **16 `ctx_*`-Spalten** erweitert (DB-Backup `…bak-2026-08-04`, 1.148
|
||
Zeilen unverändert): `p_break_target/-stop` · `dist_res_atr`/`dist_sup_atr` ·
|
||
`structure` · `squeeze` · `htf_trend`/`h1_trend` · `spread_atr` · `session` ·
|
||
`block_reason` · `conf_pct` · `atr_m5` · `bias` · `cone_pos` · `hour`. Alle Werte
|
||
werden im Snapshot ohnehin berechnet und nur eingesammelt
|
||
(`engine._run_analysis` → `trader.set_open_context(ctx=…)` → `history.log_trade_open`).
|
||
`log_trade_open` hängt die Spalten **dynamisch** an und ignoriert unbekannte Schlüssel
|
||
— eine ältere DB ohne Migration läuft weiter (fail-open).
|
||
⚠ **Fallstrick beim Bau:** `wave_snap` existiert in `_run_analysis` NICHT (nur in
|
||
`snapshot()`). Der erste Entwurf hätte einen `NameError` erzeugt, den das umgebende
|
||
`except` still geschluckt hätte — der Kontext wäre dauerhaft leer geblieben, ohne dass
|
||
es auffällt. Jetzt `self.wave.snapshot()`; `vd` zusätzlich per `locals()`-Guard
|
||
abgesichert (es entsteht in einem eigenen `try`).
|
||
Verifiziert auf einer DB-**Kopie**: alle 16 Spalten korrekt geschrieben, unbekannter
|
||
Schlüssel ignoriert, Basisfelder unberührt.
|
||
|
||
**Dashboard-Karte „Manuelle Trades"** (`#card-manual`, v=134): heute / 30 Tage /
|
||
gesamt / Bot-Vergleich, dazu der Split **mit vs. ohne Signal-Deckung**. Backend
|
||
`history.manual_stats(30)` → `engine._manual_stats_cached()` (~120 s Cache, wie
|
||
`_alignment_cached` — die Aggregation läuft über die ganze Tabelle und hat im
|
||
1-s-Snapshot nichts zu suchen). Bewusst **neutral gefärbt** (keine Ampel) und
|
||
ausdrücklich **deskriptiv**: die Karte zeigt eine Reifegrad-Zeile mit der
|
||
`ctx`-Abdeckung (heute 0 %), damit niemand sie für aussagekräftiger hält, als sie ist.
|
||
|
||
**Stufe 2 (später, NICHT gebaut):** wenn genug `ctx`-Daten vorliegen (~2–3 Monate),
|
||
messen was Gewinner von Verlierern unterscheidet — Fit auf H1, validiert auf H2, AUC
|
||
und Kalibrierung berichtet, wie beim P(break)-Modell. Ergebnis wäre ein **Hinweis im
|
||
Order-Dialog** („deine Trades in dieser Konstellation: X % WR, n=Y"), analog zum
|
||
bestehenden Ausrichtungs-Split. ⚠ **Ausdrücklich KEIN Auto-Entry daraus** — 22
|
||
Signal-Eingriffe sind gescheitert, und die gemessene Stärke des Users liegt in der
|
||
AUSWAHL, nicht in einer Regel. Ein Modul, das ihm seine eigene Historie zur aktuellen
|
||
Lage zeigt, spielt auf diese Stärke; eines das für ihn einsteigt, ersetzt sie.
|
||
|
||
## Backtest-Audit 2026-08-04 — rechnen die Skripte noch korrekt?
|
||
|
||
**Anlass:** User-Frage nach dem `angle=`-Fund in `backtest_auto_signal.py`. Prüfung
|
||
aller **87** Backtest-/Analyse-Skripte.
|
||
|
||
**Lauffähigkeit: ✅ in Ordnung.** Alle 87 kompilieren; 12 repräsentative (alle, die
|
||
`WaveRecommender` konstruieren) laufen fehlerfrei. Die heutigen `wave_rec`-Änderungen
|
||
(`_reversal_enabled`) brechen nichts — der Modul-Default `True` hält die Altmessungen
|
||
stabil. ⚠ Drei Skripte nehmen **`[TF] [N]`** statt einer Bar-Zahl als erstes Argument
|
||
(`backtest_signal.py`, `backtest_pullback.py`, `backtest_htf_filter.py`) — mit einer
|
||
Zahl als TF quittieren sie mit `KeyError`. Kein Defekt, nur die Signatur beachten.
|
||
|
||
**Der `angle=`-Befund: 11 Skripte, nicht 26.**
|
||
⚠ **Methodik-Fehler bei mir selbst, korrigiert:** Die erste Prüfung per Regex
|
||
(`_build\([^)]*angle\s*=`) meldete **26** Treffer — die Zeichenklasse `[^)]*` bricht an
|
||
der ersten Klammer ab, sodass Aufrufe wie
|
||
`w._build(..., htf_trend=m30s(T[i]), angle=ang)` fälschlich als „ohne Winkel" galten.
|
||
Die AST-Prüfung ergibt **11** echte Fälle (und erkennt zusätzlich Aufrufe, die `angle`
|
||
positional übergeben). **Regex ist für Aufruf-Analysen das falsche Werkzeug.**
|
||
Betroffen: `backtest_angle.py:78` · `backtest_auto_signal.py:177` ·
|
||
`backtest_confluence.py:144` · `backtest_dist.py:63` · `backtest_exit.py:150` ·
|
||
`backtest_htf_filter.py:106` · `backtest_improve.py:91` · `backtest_pullback.py:89` ·
|
||
`backtest_rev_exit.py:72` · `backtest_signal.py:91` · `backtest_stretch.py:73`.
|
||
|
||
**Wie schlimm ist es? Gemessen über 37.577 M5-Bars:**
|
||
| | mit Reversal (= bis 03.08.) | **ohne Reversal (= live seit 04.08.)** |
|
||
|---|---|---|
|
||
| Signal weicht ab | **19,1 %** | **1,1 %** |
|
||
| Ø-Konfidenz-Differenz | +7,7 | −4,4 |
|
||
| über dem 55 %-Gate | 79,4 → 90,6 % | 79,4 → 78,5 % |
|
||
| WARTEN-Anteil (ohne HTF) | — | 20,6 → 21,5 % (+1 Pp) |
|
||
⚠ **Das Reversal-Abschalten von heute hat die Lücke nebenbei fast geschlossen.** Solange
|
||
das Reversal aktiv war, sahen diese 11 Skripte eine Signal-Population, die sich in jedem
|
||
fünften Bar unterschied und systematisch 7,7 Konfidenzpunkte danebenlag — das betrifft
|
||
den Großteil der Projekt-Historie. **Ab jetzt sind sie näherungsweise gültig.**
|
||
⚠ Die WARTEN-Zeile ist NICHT mit der 43-%-Referenz vergleichbar: für die Messung wurde
|
||
`htf_trend` nicht übergeben, der M30-Filter (allein ~27 % der WARTEN) fehlt also. Nur
|
||
die **Differenz** (+1 Pp) ist aussagekräftig.
|
||
|
||
**Bewusst NICHT getan:** die 11 Skripte „repariert". Ein `angle=` zu ergänzen ändert
|
||
ihre Zahlen (~1 %) — das wäre laut Migrations-Regel keine Refaktorierung, sondern eine
|
||
Neumessung. Sie bleiben unverändert und reproduzierbar; wo ihre Schlussfolgerung wieder
|
||
relevant wird, gehört sie live-treu **neu gerechnet** (Muster:
|
||
`backtest_auto_signal_norev.py`).
|
||
|
||
## Gesamtprüfung 2026-08-02 (nach `docs/review-prompt.md`)
|
||
|
||
Erster vollständiger Durchlauf des Review-Prompts. **Keine Strategie-Änderung** — alle
|
||
Fixes betreffen Telemetrie, Doku und toten Code.
|
||
|
||
**Behoben:**
|
||
1. **`analyze_divergence.py` kannte keine Epochen** — und war damit selbst
|
||
driftanfällig. D0 mischte Vorhersagen des ALTEN und des am 31.07. nachtrainierten
|
||
P(break)-Modells und meldete dessen Fehlkalibrierung als aktuellen Alarm (das neue
|
||
Modell hatte **n=0**, weil der Markt seit Fr 22:55 zu ist); B las die
|
||
Prä-Migrations-`NULL`s von `block_reason` als blinden Fleck („None 66,8 %"); C
|
||
druckte bei 0 Zeilen ein „OK", obwohl es fehlende Daten waren. Neu: `_EPOCHS` +
|
||
`_clamp()` schneiden jede Auswertung auf den Beginn ihrer eigenen Datenlage.
|
||
⚠ **Beim Nachtrainieren eines Modells das Datum in `_EPOCHS` mitziehen** — sonst
|
||
schlägt der Wächter wochenlang Fehlalarm, und ein Wächter, der immer warnt, wird
|
||
ignoriert.
|
||
2. **Konsens-Pfeil: doppelte Arbeit für eine unsichtbare Linie.** Der MQL5-Export
|
||
rechnete im ~5-s-Takt ein **komplettes zweites `_verdict()`** für `AR;K` — der
|
||
Indikator verwirft die Zeile aber seit v1.33 per Default (`InpShowConsensus=false`).
|
||
Neu `[trading] export_consensus_arrow` (Default **false**, spiegelt den Indikator).
|
||
Nebeneffekt beseitigt: das zweite Verdict konnte vom Verdict im Snapshot abweichen.
|
||
3. **`/api/autosqueeze` loggt jetzt die Herkunft** (`[WEB] …`) wie `/api/autosignal`.
|
||
Vorher war bei einem Zustandswechsel nicht belegbar, ob Dashboard oder Code —
|
||
bei einem Schalter für autonome Echtgeld-Einstiege zu wenig.
|
||
4. **Reversal-Kennzahl an der Fundstelle korrigiert.** „ØR +0,185 · PF 1,35 · 70 %
|
||
Treffer" stand unverändert in der Reversal-Sektion, die Widerlegung 2 000 Zeilen
|
||
später im Legacy-Recheck. Wer die Sektion liest, sah die Korrektur nie.
|
||
5. Zwei tote `import datetime` in `core/notify.py` entfernt (beide Funktionen nutzen
|
||
`_time`), funktional nachgetestet.
|
||
|
||
**Geprüft und sauber:** 0 fehlende Frontend-IDs (von 86) · nur 2 Config-Schlüssel ohne
|
||
Leser (beide dokumentiert dormant) · Snapshot-Median **13 ms**, alle DB-Abfragen <13 ms,
|
||
Indizes vorhanden → **keine Performance-Maßnahme nötig** · 124 Datei- und 83
|
||
Funktionsreferenzen in CLAUDE.md stimmen · Asset- und Indikator-Version konsistent.
|
||
|
||
**Zwischenverdacht zurückgezogen:** „`block_reason` erklärt nur 33 % der WARTEN" war
|
||
ein reines Migrations-Artefakt (Spalte kam am 31.07.); seit 01.08. **100 % Abdeckung**.
|
||
|
||
**Offen (nicht behoben, bewusst):**
|
||
- **`auto_flip_close=true` läuft ohne jede UI-Anzeige.** Ein Exit, der gemessen in
|
||
BEIDEN Hälften Geld kostet (−92/−160 R), schließt echte Trades; `flip_close`,
|
||
`flip_close_min_r` und `flip_close_count` haben keinen Frontend-Konsumenten. Nur
|
||
Log + Telegram. Entweder anzeigen oder abschalten — Entscheidung des Users.
|
||
- **`breakout_k=0,3` ruht weiter auf dem `LEGACY_BE10`-Exit** (Breakeven 1,0 statt
|
||
live 1,3). Der Legacy-Recheck hat EIA und Dead-Hours nachgerechnet, `breakout_k`
|
||
nicht. Kandidat für den nächsten Recheck.
|
||
- Die 5 Zähler-Snapshot-Felder (`close_alert_count` usw.) werden von nichts abgefragt.
|
||
|
||
## Ausstehende Messungen — Erinnerung per Timer
|
||
|
||
`measurement_reminder.py` + Windows-Task **`OilMeasurementReminder`** (täglich 18:00)
|
||
meldet per Popup, welche Messung **genug Daten** hat. Jeder Punkt hat eine PRÜFBARE
|
||
Fälligkeitsbedingung (Datenmenge/Datum), nicht nur ein Datum — gemeldet wird je Punkt
|
||
1× (Marker in `.reminders/`, gitignoriert; Marker löschen = Wiedervorlage).
|
||
Status jederzeit: `python measurement_reminder.py --status`.
|
||
|
||
⚠ **Warum es das gibt:** mehrere Module sammeln still Daten für „später" — und das
|
||
blieb liegen. Die P(break)-Prognose-Genauigkeit war seit 2026-07-23 auswertbar und
|
||
hatte am 2026-07-30 bereits **2213 ausgewertete Zeilen**, ohne dass jemand hinsah.
|
||
|
||
| Messung | Bedingung | Stand 2026-08-01 |
|
||
|---|---|---|
|
||
| P(break) erneut auswerten (nach Nachtraining) | ≥800 Vorhersagen ab 01.08. | 0 |
|
||
| **Modul-Audit: zweiter Durchgang** | ≥28 Tage seit dem 1. Audit | 2 (6 %) |
|
||
| Verdict-Module auf Prädiktivität (`verdict_votes`) | ≥25 000 Verdicts | 8142 (33 %) |
|
||
| **Manuelle Trades: Stufe 2** (was trennt Gewinner von Verlierern?) | ≥300 manuelle Trades **mit `ctx_*`** | 0 (Sammlung ab 04.08.) |
|
||
| **Auto-Squeeze: B5-Abbruchprüfung** (Latte vorab fixiert) | ≥20 Squeeze-Trades ab 01.08. | 2 (10 %) |
|
||
| ~~M30-Level-Umstellung live gegenprüfen~~ | **ERLEDIGT 04.08.** — s. u. | ✅ |
|
||
| M1-Squeeze Variante B | ≥180 Tage `candles_m1` | 14 (8 %) |
|
||
| News-Score-Prädiktivität | ≥90 Tage Sammlung | 9 (10 %) |
|
||
|
||
⚠ **Der Config-Wächter liest jetzt auch `runtime_state.json` (Fix 2026-08-01).** Er
|
||
verglich vorher nur die **ini** gegen die validierten Werte — die UI-Schalter leben aber
|
||
in `runtime_state.json` und werden beim Start **über** die ini gelegt. Dadurch meldete er
|
||
„alles auf dem gemessenen Stand", während live etwas anderes lief. Real: `auto_signal`
|
||
stand in der ini auf `false`, war aber durch einen Dashboard-Toggle dauerhaft `true` —
|
||
4 der 7 Bot-Trades vom 31.07. kamen aus diesem gemessen-negativen Pfad. `_cfg_now()`
|
||
bildet den Vorrang jetzt genauso ab wie der Engine-Start; mit einem Szenario verifiziert
|
||
(runtime `true` gegen validiert `false` → wird gemeldet). Neu überwacht: `auto_signal`
|
||
(soll `false`) und `auto_squeeze` (soll `true`).
|
||
|
||
### ✅ M30-Level-Umstellung live gegengeprüft (04.08.) — bestätigt, mit einem Vorbehalt
|
||
|
||
| Zeitraum | n | Med. Lots | **EUR/Lot** | Ø Move |
|
||
|---|---|---|---|---|
|
||
| **vorher** (M5-Level) | 89 | 0,81 | **+17,53** | 0,202 $ |
|
||
| **nachher** (M30-Level) | 28 | 0,53 | **+36,92** | 0,427 $ |
|
||
|
||
Ertrag **je Lot mehr als verdoppelt**, Ø-Kursbewegung je Trade ebenfalls — deckt sich
|
||
mit der Backtest-Erwartung („R-Ertrag rund doppelt") und mit dem Mechanismus (M30-Level
|
||
liegen 1,95×ATR auseinander statt 0,61×ATR, der Trade läuft also länger).
|
||
|
||
⚠⚠ **Die NORMIERUNG war entscheidend, sonst wäre der Schluss falsch gewesen.**
|
||
Unnormiert sah der 04.08. wie der Treiber aus (Ø **+55,41 €** je Trade gegen +19,30 €
|
||
im Rest). **Je Lot ist heute aber praktisch identisch zum Rest** (+38,81 gegen +35,87)
|
||
— der Unterschied war reine Positionsgröße (Median 1,36 statt 0,46 Lots, weil das
|
||
Konto an diesem Tag von ~800 auf ~1.400 € wuchs). Ø-EUR-Vergleiche über Zeiträume mit
|
||
unterschiedlicher Positionsgröße sind ungültig; das gehört bei jeder künftigen
|
||
Live-Auswertung mitgedacht.
|
||
|
||
⚠ **Nicht der Level-Quelle ALLEIN zuzuordnen:** am 31.07. kamen das
|
||
P(break)-Nachtraining UND die Schwellensenkung 0,55 → 0,35 dazu. Getrennt:
|
||
30.07. (nur M30-Level, altes Modell) n=**8**, +19,88 €/Lot · ab 31.07. (M30 + neues
|
||
Modell) n=20, +43,73 €/Lot. Das Fenster mit nur der Umstellung ist zu klein für eine
|
||
Zuordnung. **Der kombinierte Effekt ist bestätigt, die Ursachenaufteilung nicht.**
|
||
Beide Änderungen waren im Backtest validiert und zeigen live in dieselbe Richtung.
|
||
|
||
*(erledigt und ausgetragen: P(break)-Genauigkeit → `analyze_pbreak_live.py` 31.07.,
|
||
Modell daraufhin nachtrainiert · Chartmuster-Kontrolltest → 30.07., Muster schlagen
|
||
die Kontrolle in beiden Hälften, Gewicht 1,0)*
|
||
|
||
⚠ **Der Task `OilMeasurementReminder` wurde am 2026-07-31 testweise ausgelöst und
|
||
lief mit Ergebnis 0 durch** (Arbeitsverzeichnis korrekt gesetzt) — ein Erinnerungs-
|
||
system, das still scheitert, wäre schlimmer als keins.
|
||
|
||
Verwandte Timer: **`HyperliquidBookflow`** (Order-Flow, 2 Stufen ~3 Tage/~2 Wochen),
|
||
**`HyperliquidLeadLag`** (erledigt: Pepperstone führt), Wochenreport montags 07:30 (B4).
|
||
|
||
## WTI-Trading-Handbuch — Abgleich mit dem Gemessenen (2026-07-30)
|
||
|
||
Der User reichte ein 19-seitiges WTI-Handbuch ein („lerne daraus Kontext für die
|
||
Empfehlung"). Ergebnis des Abgleichs: **der belegbare Teil ist längst umgesetzt, der
|
||
Rest ist in diesem Projekt bereits gemessen — und fiel durch.** Kein Konzept aus dem
|
||
Handbuch wurde neu ins Signal aufgenommen.
|
||
|
||
**Bereits UMGESETZT (Handbuch bestätigt den Ist-Zustand):**
|
||
| Handbuch | im Bot |
|
||
|---|---|
|
||
| „Nur mit dem HTF-Trend" | M30-Gegen-Trend-Filter (gemessen: Edge ×2) + Entry-Checkliste |
|
||
| „Keine Trades vor EIA" | EIA-Blackout Mi 15:30–16:30 (gemessen: beidhälftig negativ) |
|
||
| ATR-basierter Stop + Puffer | Initial-SL-Band 1,8–2,2×ATR (gemessen besser als 1,5) |
|
||
| „Nach TP1 trailen" | Trailing 1,5×ATR + Breakeven 1,3 (gemessen optimal) |
|
||
| „Nach 3 Losses Pause" | Mental-Check in der Entry-Checkliste (Verlust-Serie des Tages) |
|
||
| Journal + Kennzahlen | `trades`-DB, Statistik-Tab, Wochenreport (WR/PF/Verhältnis) |
|
||
| NY-Session am besten | gemessen: 21–22 Uhr sind die einzig robust positiven Stunden |
|
||
|
||
**Bereits GEMESSEN und VERWORFEN (Handbuch empfiehlt es trotzdem):**
|
||
Liquidity Sweeps (Equal Highs/Lows) · Order-Block-Klasse = Pivot-Zonen (6×) ·
|
||
Double Top/Bottom · H&S/Triangle/Flag/Cup (Ziel-Trefferquote nur 13–38 %) ·
|
||
Wyckoff Accumulation/Distribution · False Breakout · DXY-Korrelation
|
||
(`backtest_intermarket.py`) · Elliott (nur Verdict-Stimme, Gewicht 1,0).
|
||
|
||
**NEU gemessen (die echten Lücken, `backtest_handbook.py`) — alle durchgefallen:**
|
||
| Konzept | H1 | H2 | Urteil |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| **PDH/PDL** Bounce („WTI reagiert extrem stark") | −0,335 | −0,199 | ❌ beidseitig negativ |
|
||
| **PDH/PDL** Sweep | −0,462 | −0,184 | ❌ schlechtestes Ergebnis überhaupt |
|
||
| **Asian Range H/L** Bounce | −0,134 | −0,005 | ❌ |
|
||
| **Asian Range H/L** Sweep | −0,178 | −0,040 | ❌ |
|
||
| **Discount/Premium**-Filter | −0,097 (Basis −0,135) | +0,041 (Basis +0,053) | ❌ nicht robust, wirft 70 % Volumen weg |
|
||
| **Freitag ab 16:00 CET meiden** | −0,179 (Basis −0,135) | +0,020 (Basis +0,053) | ❌ **verschlechtert BEIDE** |
|
||
|
||
⚠ Zwei Befunde sind bemerkenswert: (a) **PDH/PDL ist der am klarsten schädliche
|
||
Level-Typ**, den das Projekt je gemessen hat — obwohl das Handbuch ihn als besonders
|
||
stark bewirbt. (b) Der **Freitagnachmittags-Filter verschlechtert beide Hälften**, die
|
||
dort geblockten Trades waren also überdurchschnittlich — dieselbe Lehre wie beim
|
||
Dead-Hours-Gate: pauschale Zeitfilter kosten mehr, als sie sparen.
|
||
|
||
**Nicht umgesetzt (bewusste User-Entscheidungen, nicht Messfrage):** 1–2 % Risk/Trade
|
||
und 3 % Tages-Limit (User fährt 95 % Margin, Circuit Breaker am 2026-07-30 erneut
|
||
abgelehnt) · Mindest-R:R 1:2 (der Bot nutzt Trailing statt festem Ziel — gemessen
|
||
besser) · Teil-Exit bei 1:1 (`_PARTIAL_TP_FRAC=0`, User-Vorgabe).
|
||
|
||
## Auch beachten
|
||
- **Startup-Schonfrist gegen Sofort-Close nach Neustart (User-Vorgabe 2026-07-20,
|
||
`[trading] startup_close_grace_s=60`):** In den ersten 60 s nach Bot-Start schließt
|
||
der Bot **keinen laufenden Trade selbst** — gilt für **S/R-Close** (`_check_sr_close`),
|
||
**Notfall-Stop/Gewinn-Ziel** (`_check_auto_close`, Armieren läuft weiter, nur der Close
|
||
ist gesperrt), **Time-Stop** (`trailing`, via `set_no_close_until`) und **Auto-Squeeze-
|
||
Reverse**. Grund: nach `restart_server.bat` sind Preis/ATR/P(break)/Level für einen
|
||
Moment instabil → ein adoptierter Trade, der gerade in S/R-Close- oder Notfall-Nähe
|
||
liegt, würde sonst in der ersten Sekunde auf halb-initialisierten Daten gekappt.
|
||
Engine setzt `_no_autoclose_until = start + grace`, `_in_startup_grace()` gated die
|
||
drei `_pos_loop`-Checks; die Trailing-Instanz bekommt denselben Stichtag. ⚠ Der
|
||
**Broker-SL (2×ATR) bleibt unberührt** — er läuft am Broker, kann NICHT verzögert
|
||
werden (dort ist auch keine Verzögerung erwünscht: ein Stop-Loss muss greifen). 0 = aus.
|
||
- **Update-Reboot-Lücke (Root-Cause der Nacht 2026-07-20, −95,48 €):** Windows
|
||
Update rebootete 01:30 (MoUsoCoreWorker/TrustedInstaller, 2×), der Server-Task
|
||
`OilTradingServer` hat nur einen **Logon-Trigger** → Server+MT5 down bis zum
|
||
Login 07:42; Time-Stop/S/R-Close/Notfall-Stop liefen nicht, nur der **Broker-SL**
|
||
(broker-seitig!) schützte. **Fix:** WU-Policy `AUOptions=4, Tag=Sa, 03:00`
|
||
(HKLM\...\WindowsUpdate\AU — Reboots nur noch Samstag früh, Markt zu); Standby/
|
||
Hibernate AC+DC=0. ⚠ Offen: nach einem Sa-Reboot startet der Server erst beim
|
||
nächsten Login — **Auto-Logon (netplwiz) wäre die letzte Lücke** (So-Nacht-Open),
|
||
braucht das Windows-Passwort des Users. Server-seitige Schutzschichten sind nur
|
||
so gut wie die PC-Laufzeit.
|
||
- **UI-Einstellungen neustart-fest (`runtime_state.json`, 2026-07-19):** App-gesetzte
|
||
Werte — 🚀-BRK-Toggle (`auto_squeeze`), Auto-Close-Schalter (`auto_sr_close`),
|
||
Gewinn-Close-Mindestgewinn (`sr_close_min_gain`) — werden bei jedem `set_*` atomar
|
||
persistiert (`_load/_save_runtime_state`) und überschreiben beim Start die
|
||
ini-Defaults (nur vorhandene Keys). ⚠ **`set_sr_close_min_gain` vergaß den `_save`
|
||
bis 2026-07-22** (Bug, jetzt gefixt) — der am Handy gesetzte Mindestgewinn überlebte
|
||
Änderungen nicht sauber; zusätzlich schickte Enter auf leerem Feld ungewollt 0
|
||
(`change`+`keydown` doppelt → Enter blurrt jetzt nur, `srclose_min`-Endpoint loggt `[WEB]`).
|
||
- **Log-Hygiene:** Trail-DEBUG-Zeile (`Trail: profit=…`) auf **1×/30 s gedrosselt**
|
||
(2026-07-19; vorher ~28k Zeilen je Rotation → 5×5 MB deckten nur ~2 Tage Forensik).
|
||
- **DB-Guard:** `history.log_trade_open` verwirft 0-Lot-/Preis-lose Einträge
|
||
(Reconcile-Artefakte; 6 Alt-Zeilen am 2026-07-19 bereinigt, Backup
|
||
`oil_widget_history.db.bak-2026-07-19`).
|
||
- Persönliches Auto-Memory unter `C:\Users\ah\.claude\projects\…\memory\`
|
||
(Beobachtungen/Feedback) ergänzt diese Datei.
|
||
- `oil_widget_config.ini` enthält **Live-Secrets** (Keys/Token) — nicht ins
|
||
Repo/Logs leaken.
|
||
- **DB** `oil_widget_history.db` (trades · intended_trades · recommendations · **candles_m1** · **pbreak_predictions** · **verdict_votes**).
|
||
Vor jedem Eingriff Backup (`*.bak-<datum>`); Zeitspalten sind lokale Epoch
|
||
(Broker-Offset bereits korrigiert) — **AUSNAHME `candles_m1.time` = ROHE Broker-Zeit
|
||
(UTC+3)**, deckungsgleich mit `copy_rates`.
|
||
- **M1-Candle-Logger (`core/candle_logger.py`, 2026-07-21, Daten-Sammlung, kein
|
||
Strategie-Eingriff):** schreibt abgeschlossene M1-Kerzen (OHLC + Spread-in-Preis +
|
||
tick_volume + symbol) nach `candles_m1` (PK `time`, INSERT OR IGNORE = dedupliziert,
|
||
self-healing). `engine.candles.log(sym)` im Trend-Loop, self-throttled ~55 s; erster
|
||
Lauf backfillt ~3000 Bars, danach die letzten 180. **Warum:** Broker-M1-History rollt
|
||
weg (kurz); M1 ist die Master-Auflösung → aus M1 jede höhere TF exakt aggregierbar.
|
||
⚠ Ticks/Echtzeit bewusst NICHT geloggt (~85k/Tag = 30M/Jahr, kein Bedarf — Strategien
|
||
sind M5+, Slippage aus echten Fills gemessen). ~370k Bars/Jahr = vernachlässigbar.
|